1. Was ist ein HPA-System? Die HPA-Systeme... 4 Der große

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Inhalt 1. Was ist ein HPA-System? Die HPA-Systeme... 4 Der große 2.1 Polarstar Fusion Engine Die FCU FPS-Regelung bei der Fusion Engine Tuning der Fusion Engine...
Inhalt 1. Was ist ein HPA-System? Die HPA-Systeme... 4 Der große 2.1 Polarstar Fusion Engine Die FCU FPS-Regelung bei der Fusion Engine Tuning der Fusion Engine Fazit Jack / F Unterschiede zwischen Jack und F1: Wolverine Hydra Wolverine Inferno / Spartan Wolverine SMP Die FCU... Fehler! Textmarke nicht definiert. 2.6 Mancraft für V2 und V3 Gearboxen Mancraft-Zylinder für Federdruckwaffen Tippmann HPA-Zubehör HPA-Tanks Stahlflaschen Aluflaschen HPA - GUIDE Dieser Guide soll allen Interessierten, Neulingen und fortgeschrittenen Airsoft-Spielern alles um das Thema HPA-Systeme von Grund auf erklären. Wir haben uns seit unserer Gründung auf die Verwendung nahezu aller unterschiedlichen HPA-Systeme spezialisiert, und möchten nun euch an unserem gesammelten Wissen teilhaben lassen. Viel Spaß beim Lesen! Composite-Flaschen Vor- / Druckminderer Vorminderer Druckminderer Rigs (Schläuche) Kontakt und Links Stand: August Auflage 1. Was ist ein HPA-System? Ein HPA-System ist eine Vorrichtung, die es ermöglicht Airsoft-Waffen mit Pressluft zu betreiben. Beim Paintball ist es üblich, dass die Markierer mit Pressluft aus HP-Flaschen betrieben werden. Beim Airsoft ist es trotz der vielen Vorteile nicht weit verbreitet. Was für Vor- und Nachteile bringt ein HPA-System? Um sich für oder gegen ein HPA-System entscheiden zu können sollte man sich die Vor- und Nachteile anschauen. Vorteile: Sehr zuverlässig Kein Materialverschleiß Konstante Energieabgabe möglich Regulierbare Energieabgabe Nur geringfügig temperaturabhängig Nachteile: Verbindung von Waffe zur Tasche/Rucksack Pressluftflaschen müssen mit 200Bar 300Bar befüllt werden. (Ist allerdings Problemlos und kostengünstig in Tauchershops oder Paintballfeldern möglich) Wenn man sich erst einmal an den Schlauch gewöhnt hat (was recht schnell geht), dann kommt man damit gut zurecht. Aufgrund der langsam steigenden Verbreitung von Pressluftsystemen gibt es nach eigener Erfahrung auf Spielfeldern und größeren OPs auch keine Einschränkungen mehr, ihr müsst also keine Angst haben benachteiligt zu werden. Verhaltet euch einfach korrekt, dann wird das in Zukunft auch noch besser. Welche ASGs lassen sich für ein HPA-System umbauen? Rein theoretisch lassen sich alle ASGs so umbauen, dass man ein HPA-System nutzen kann. Man benötigt nur die nötigen Maschinen, Materialien und das Wissen. Letzteres bekommt ihr vor allem durch diesen Guide, der Rest ergibt sich dann von selbst. Auf den Folgenden Seiten werden alle Systeme aller Hersteller vorgestellt. Bei Fragen zögert nicht uns direkt vor Ort oder über unsere Facebookseite (siehe am Ende) anzusprechen, gerne geben wir euch Auskunft oder ihr könnt die Systeme direkt ausprobieren, sofern die Umgebung es zulässt. 3 2. Polarstar 2.1 Polarstar Fusion Engine Die Polar Star Fusion ist als Drop-In Gearbox gedacht. Von der Form her lässt sie sich in fast alle AEGs einbauen, mit einigen Einschränkungen. Erhältlich ist die Fusion Engine in der V2, V3, M249-, M60 und M240B-Bauform, alle anderen Sonderformen können aufgrund der Funktionsweise und Herstellungskosten (momentan) nicht bedient werden. Um euch grob zu erkären, wie und warum die Fusion Engine (oder kurz: FE) wohl das im Schnitt beste HPA-System am Markt sein dürfte, zunächst mal ein paar grobe Fakten Die Eckdaten Robust gefertigt aus CNC gefrästem Aluminium. funktioniert auch bei starken Minusgraden ohne Leistungsverlust alle Teile in den USA gefertigt, keine Chinaware keine Basteleien mehr - nur zwei bewegliche Teile ewige Laufzeit, wurde im Test über x abgefeuert. Abnutzung: Keine FPS und ROF unabhängig einstellbar ROF: 8-60 BB/Sek FPS: ca Arbeitsdruck: Psi über FCU (Fire Controll Unit) mit Display einstellbar (Akku erforderlich) 4 Semi/Auto oder Semi only einstellbar 2-9 BBs Bursts einstellbar Open-Bolt oder Closed-Bolt Mode einstellbar Instant trigger response - keine Auslöseverzögerung konstante FPS, maximal 1,5 FPS Abweichung (mit guten BBs) funktioniert mit Standardläufen funktioniert mit Standard HopUp Unit funktioniert mit normalen Magazinen Ihr seht, die FE wartet mit einer ganzen Reihe von Vorteilen auf. Und das Beste, sie ist weitestgehend mit allen gängigen Standart-Tuningteilen kompatibel, ihr müsst also euren neuen Tuninglauf nicht in die Ecke werfen. Die ganzen Vorteile ziehen natürlich auch einen hohen Preis nach sich, der Einstiegspreis der Engine ohne Tuning beträgt ca Die FCU Die FCU (Fire Control Unit) ist das Herzstück der FE und der Grund, warum sie sich trotz ihres hohen Alters immer noch größter Beliebtheit bei vielen Spielern weltweit erfreut. Kurz gesagt, ist die FCU ein kleiner Computerchip, der im Schaft oder Handguard eurer ASG untergebracht wird, und die Steuerungszeiten der beiden Magnetventile im Inneren der FE regelt, und das z.t. auf die 10000stel Sekunde genau! Bessere Einstellmöglichkeiten werdet ihr bei keinem System finden. Die FCU hat einen kleinen Joystick, mit dem sich einige Dinge einstellen lassen. Um vom Schuss- in den Optionsmodus zu wechseln, einfach den Stick reindrücken, Safe steht dann auf dem Bildschirm. Mit links und rechts wechselt ihr zwischen den Kategorien, mit hoch und runter verändert ihr die folgenden Werte: FAFU: Man kann zwischen Semi-only (FA01), Full-Auto (FAFU) oder 2-9 Schuss Burst (FA02- FA09) wählen (Rechtliche Einschränkungen bedenken!) dn (Nozzle Dwell): Zeit, in dem das Nozzle zurückgezogen bleibt, dadurch hat das Mag länger Zeit um eine BB nachzuladen. Für MAG/ROF Tuning. Je höher der Wert, desto länger bleibt Zeit, eine Kugel nachzuschieben, aber der Schusszyklus wird verlangsamt. Bei Feedingproblemen hochstellen. dp (Poppet Dwell): Regelt die Zeit, wie lang der Luftfluss durch die FE aufrecht erhalten wird, und womöglich der Grund, warum das System so beliebt ist. dr (Return to Battery Delay): Zeit zwischen Auslassen des Nozzles und Abfeuern. Gibt dem Nozzle länger Zeit, eine BB nachzuladen. Für schwere BBs nützlich. rf (Rate of Fire): Steuert die Feuerrate aber Achtung, andere Einstellungen beeinflussen diese ebenso. Erfahrungsgemäß sollte der Wert auf 4, niemals niedriger eingestellt werden. Bei Feedingproblemen eventuell etwas höher. db (Debounce Thrashhold): In einfachen Worten, Auslöseverzögerung. Wers mag kann den Wert auf die gewünschte Verzögerung einstellen. cb (Closed Bolt): Möglichkeit on/off. Closed Bolt Mode: BB feuert ab (oder nicht bei neuem Mag), Nozzle geht zurück, BB lädt nach, Nozzle geht nach vorne, für Sniper und DMR optimal. Open Bolt Mode: Wie normaler AEG Zyklus, Nozzle zieht sich zurück, BB läd nach, Nozzle geht nach vorne BB wird abgefeuert. Für Assault und MG optimal. Die FCU selber benötigt Strom aus einem Akku. Dafür eignen sich optimal kleine 300mAh 7,4V LiPo- Akkus, die günsting und in jeder ASG unterzubringen sind. Theoretisch sind auch andere Akkus kompatibel, davon raten wir aber jedoch ab. 5 Um im Falle eines schwerwiegenden Problems die FCU auf Werkseinstellung zurückzusetzen, müsst ihr den Joystick während dem anstecken der Batterie gedrückt halten. deft sollte auf dem Bildschirm erscheinen. Vergesst nicht, nach dem Einstellen der FCU wieder durch drücken des Sticks in den Shot -Modus zu wechseln ;) FPS-Regelung bei der Fusion Engine Die FCU steuert die ROF, die FPS werden fein (Bereich ca. 50fps) über den Eingangsdruck (80-200psi, vom Hersteller nur bis 120psi empfohlen) und grob über Nozzles (7 Arten mit Color-Code) eingestellt. Die Nozzles erzeugen durch unterschiedliche Bohrungen mehr Druck. Die Lauflänge spielt bei den FPS auch eine wichtige Rolle: länger = mehr FPS. Mit 0,20g mit Stock PR-15 gemessen: Grün: Gold: Blau: Schwarz: Silber: Rot: Lila: CQB (275mm) = 313fps, Carbine (380mm) = 325fps, Rifle (509mm) = 363fps CQB (275mm) = 350fps, Carbine (380mm) = 366fps, Rifle (509mm) = 400fps CQB (275mm) = 380fps, Carbine (380mm) = 405fps, Rifle (509mm) = 435fps CQB (275mm) = 423fps, Carbine (380mm) = 457fps, Rifle (509mm) = 476fps CQB (275mm) = 446fps, Carbine (380mm) = 494fps, Rifle (509mm) = 514fps CQB (275mm) = 500fps, Carbine (380mm) = 550fps, Rifle (509mm) = 590fps Rifle (509mm) = Max. 620FPS Ihr seht, da steckt mitunter eine Menge Dampf dahinter, also geht im Interesse aller HPA-Spieler und natürlich auch aller anderen VERNÜNFTIG damit um. 6 2.1.4 Tuning der Fusion Engine Die Fusion Engine lässt sich auf verschiedene Arten verändern und anpassen. Dazu gehören aktuell das Poppet Valve und das Nozzle Banjo. Diese Bauteile verändern bzw. verbessern den Luftstrom, dies hat positive Auswirkungen auf den Luftverbrauch und die Flugbahn. Als Zubehör gibt es einen 90 Winkel, dieser ermöglicht es die Luftzufuhr in den Schaft anstatt durch den Griff zu verlegen. Low-Flow Poppet Valve Die Tuningpoppets veringern den Luftverbrauch und erhöhen die Präzision. Es stehen 3 Modelle zur Verfügung, für hohe und niedrige Joulebereiche. Zusätzlich können die Poppets noch mit kleinen Ringen, sog. Shims, weiter verbesset werden. Das Rote Poppet wird in Verbindung mit einem Roten Nozzle eingesetzt um die Maximale Effizienz zu erzielen. Man bewegt sich mit dem Roten Poppet im mittleren bis oberen Joulebereich, z.b. Sturmgewehr und Sniper. 7 Das Goldene Poppet wird in Verbindung mit verschiedenen Nozzlen eingesetzt (Blau, Schwarz) um sich im unteren bis mittlerem Bereich zu bewegen, z.b. MG und Sturmgewehr/CQB, oder für extreme Luftsparvarianten. Im Grunde genommen identisch zum goldenen Poppet ist das Lilane, allerdings kommt dieses Poppet schon mit vorinstallierten Shims zu euch. Lightning Nozzle Banjo Das Lightning-Banjo lenkt und verbessert den Luftstrom in der FE und sorgt damit für eine geringfügig höhere Präzision und wesentlich höhere Lufteffizienz. Der Einbau ist jedoch sehr fummelig. 8 2.1.5 Fazit Die Polarstar Fusion Engine überzeugt durch ihr gutes Preis - Leistungsverhältnis, ihre hervorragende Verarbeitung, sowie durch die unzähligen Einstellungsmöglichkeiten und die individuelle Anpassung für jeden Zweck. Der Einbauaufwand ist minimal, 4 Schrauben 2 Splinte FERTIG. Für die Enthusiasten, die absolute Leistung suchen, führt kein Weg an der Fusion Engine vorbei. Einzig beim Luftverbrauch weist die FE gegenüber der Konkurrenz Defizite auf. 2.2 Polarstar Jack / F1 Jack / F1 sind die kleinen Brüder der Fusion Engine, das System wird direkt in die vorhandene Gearbox anstelle des Zylinders eingesetzt. Alle mechanischen und elektrischen Komponenten werden nicht mehr benötigt. Das System arbeitet wie die Fusion Engine. Die Unterschiede machen sich im Arbeitsdruck bemerkbar, dieser beträgt hier max. 120 psi. Die mitgelieferte Platine wird ebenfalls extern montiert. Die FCU ist identisch zur Fusion Engine, jedoch gibt es ein separates Setting mit weniger Einstellmöglichkeiten, da dieses System mit nur einem Magnetventil gesteuert wird. Ein weiter Unterschied der beiden Systeme zur Fusion Engine ist das Nozzle, welches sich bis auf dem Moment des Schusses ständig im eingefahren Zustand befindet. Werden schlechte Hop-Up-Gummis verwendet kann das zu Double Feeds führen. Das System wird in Form von unterschiedlichen Abzugskontakten für verschiedene Gearboxversionen angeboten. (Ähnlich wie die Produkte von Wolverine). Preislich liegt der Jack bei ca. 320, die F1 bei ca Ebenfalls wird für beide eine Version mit Semi-only FCU angeboten Unterschiede zwischen Jack und F1: Der große Unterschied zwischen den beiden liegt im verwendeten Ventil. Das Ventil der F1 ist von einem anderen Hersteller und soll dafür sorgen, dass der innere Luftfluss des Systems verbessert wird, was zu besserer Lage der BB vor dem Schuss im Hop-Up und besserem Feeding führen soll. Unsere Tests konnten das aber nicht bestätigen, der höhere Preis der F1 ist unserer Meinung nach nicht gerechtfertigt. Offiziell waren auch noch Offset-Nozzle für die F1 angekündigt, bis zum Verfassen der aktuellen Auflage sind diese aber noch immer nicht erhältlich. Für Strumgewehre im mittleren Preisbereich ist der Jack die optimale Wahl, die F1 erfüllt einfach keine Nische im Markt die es rechtfertigen würde, sie zu kaufen. 9 3. Wolverine 3.1 Wolverine Hydra Gen.2 Die Hydra ist in der mittlerweile erhältlichen Generation 2 nur noch für den Betrieb mit Offset-Nozzle ausgelegt und damit nur für Spieler mit V6 oder V7-Gearbox interessant. Besonders aber im M14 dürfte die Hydra überzeugen, da die Performance unverändert hoch geblieben ist. Ebenso wurde ein neues Hybrid-Bolt-System entwickelt, dass die Probleme des permanent geöffneten Nozzles wie z.b. Doublefeeds behebt. Der Preis für die Hydra beträgt ca. 500, was dem einer Fusion Engine entspricht. Deshalb raten wir nur Spielern, die keine andere Möglichkeit haben, sich die Hydra zuzulegen, und ansonsten ein anderes System zu wählen. Die Eckdaten Einbau in Gearboxen mit Offset Nozzle (Nozzle außerhalb der Mitte) z.b. M14, P90 nötiges Zubehör im Lieferumfang enthalten (Kabel, Widerstände, Platinen) Keine Basteleien mehr (Lediglich der Einbau in die vorhandene Gearbox kann sich je nach Modell aufwendig gestalten) funktioniert auch bei starken Minusgraden ohne Leistungsverlust alle Teile sind in den USA sehr präzise durch CNC aus Aluminium gefertigt. in externen Test wurden über BBs verschossen keine Abnutzung feststellbar Bluetooth-FCU verfügbar. Arbeitsdruck: psi konstante FPS, maximal 1-2 fps Abweichung Feuermodus: Semi / Burst / Full Auto (wo legal) FCU Spannung: 6,8-12 Volt Gewicht: 170 Gramm funktioniert mit Standardläufen, Magazinen und Hop-Ups 10 3.2 Wolverine Inferno Gen.2 Die neueste Generation der Inferno ist das Allround-Produkt aus dem Hause Wolverine. Die Eckdaten sind prinzipiell identisch zur Hydra mit Hybrid-Bolt, die Inferno besitzt jedoch kein Offset-Nozzle. Die Möglichkeit des Upgrades der Inferno zur Hydra durch Tausch des Frontsets wurde in der neuen Generation gestrichen. Die Inferno wird auch als Spartan -Edition angeboten. Die Unterschiede bestehen darin, dass keine externe FCU mitgeliefert wird. Diese ist in der Abzugsplatine Integriert, welche für V2-Gearboxen ausgelegt ist. Es wird kein Akku mitgeliefert. Die Spartan Edition ist zu 100% upgradefähig zur Standard Version. Preislich liegt die Inferno bei ca. 350 für die Spartan und ca. 440 für die Normale ( Premium genannt). Der Einsatzzweck ist identisch mit dem des Polarstar Jack, daher wird vor allem Leuten, die etwas mehr Geld zur Verfügung haben, zur Inferno Premium geraten, da das Hybrid-Bolt-System etwas besser performt als der reine Open-Bolt des Jack. Die Inferno Spartan lohnt sich im Allgemeinen nicht, da der Jack für einen geringeren Preis eine vollwertige FCU mitbringt Die FCU Die FCU für Inferno und Hydra ist gleich. Die Programmierung erfolgt bei der Spartan über den Trigger, die der vollwertigen FCU über 2 Einstellschrauben. Einstellbar sind die ROF, das Nozzle Dwell und 2 9 Schuss Burst (wo legal). Die FCU von Wolverine hat kein Display verbaut. Dafür wird eine separat erhältliche Bluetooth-FCU angeboten, dann lässt sich alles über das Handy programmieren. 11 3.3 Hydra und Inferno Gen.1 Die veralteten Versionen von Hydra und Inferno sind teilweise noch am Markt vorhanden, sollten aber jedoch nicht mehr gekauft werden. Bei den beiden bestand noch die Möglichkeit, die Inferno durch Tausch der Front zur Hydra zu machen, sowie die Möglichkeit, die Hydra mit zentrischem Nozzle auszurüsten. Man erkannt am Aussehen sehr gut den Unterschied zwischen den Generationen (vgl. weiter vorne zu Gen.2): Inferno und Hydra Gen Wolverine Reaper Die Reaper ist ebenfalls ein Drop-In-Kit aus dem Hause Wolverine. Der Größte Unterschied zu den restlichen Systemen ist, dass sie ein echtes Closed-Bolt-System aufweist. Dies wird ermöglicht, da sie den Luftdruck intern in eine separate Kammer vorlädt und beim Schuss abgibt. Die Feuerrate ist dementsprechend niedriger, die BB wird jedoch ruhiger nachgeladen und kommt vor dem Schuss zum Liegen im Lauf. Das gesamte Konzept ist daher bestens für DMR-Setups geeignet. Von der Reaper gibt es drei Versionen. Die günstigste arbeitet nur mit einem Akku ohne FCU und wird daher Electro-Mechanical genannt. Die Spartan besitzt eine Mini-FCU, die Premium eine vollwertige (allerdings beide ohne Bildschirm). Der Preis beträgt jeweils ca. 310 /380 /450, sodass die Reaper sowohl im Einsteiger-, als auch im Fortgeschrittenenbereich interessant ist. Ebenfalls ist die Reaper CO 2-kompatibel. Bei allen Versionen beträgt der Arbeitsdruck psi. Wichtig zu erwähnen, es gibt keine Möglichkeit, ein Offset-Nozzle zu installieren, für M14 daher ungeeignet! 12 3.5 Wolverine Bolt Der Bolt ist quasi die Reaper für Scharfschützengewehre. Die interne Kammer zum Vorladen der Luft ist auch hier vorhanden. Durch ein spezielles Check-Valve ist es darüber hinaus möglich, den Luftfluss des Bolt an die Lauflänge anzupassen, was in dieser Art bei der Konkurrenz nicht möglich ist. Allerdings müssen dafür einige Bauteile separat erworben werden. Der Bolt läuft auch electromechanical, d.h. mit Akku aber ohne FCU. Deshalb sollte man sich im Klaren sein, dass beim Bolt keine Feder mehr verbaut ist, und das typische Ladegefühl beim Snipern verloren geht. Man repetiert nur noch zum Nachladen der Kugel, und das ohne Widerstand. Vorteil ist aber, dass man die Waffe ruhiger und schneller nachladen kann und die Lautstärke des Systems extrem gering ist. Angeboten wird der Bolt vor allem für die VSR10-Plattform. Je nachdem, muss evtl. auch noch ein neuer Zylinder verbaut werden, was den Preis zusätzlich erhöht. Mit Zylinder kostet der Bolt ca. 360, ohne 300. Das Tuningkit kostet ebenfalls nochmal 30. Der Arbeitsdruck beträgt psi. Aufgrund des hohen Preises und der bereits genannten Kritikpunkte können wir den Bolt nur eingeschränkt empfehlen. Im Allgemeinen ist man für Scharfschützengewehre mit einer Mancraft SDiK besser beraten. 3.5 Wolverine SMP Die SMP ist das Vorgängermodell der Hydra bzw. Inferno Gen.1. Das verbaute System unterscheidet sich nur unwesentlich gegenüber der neuen Version. Die Luftzufuhr befindet sich bei der SMP außerhalb des Gehäuses. Bei den neuen Modellen wurde die Luftzufuhr nach innen verlegt, das ermöglicht das Zerlegen ohne Werkzeug. Die mechanischen Bauteile der SMP sind nicht kompatibel zur Hydra/Inferno, lediglich die Ventile und elektrischen Komponenten. Die FCU ist ebenfalls Kompatibel zu allen Modellen. Das System ist mittlerweile so sehr veraltet, dass strengstens vom Kauf abgeraten wird. 13 4. Mancraft 2.6 Mancraft PDiK Das Mancraft ist ein System aus Polen. Es vereint einen relativ geringen Anschaffungspreis von ca. 220 mit den generellen Vorteilen eines HPA-Systems. Besonders hervorzuheben sind bei diesem System folgende Punkte: Es handelt sich um ein rein mechanisches System, man ist daher stromunabhängig Bauartbedingt ist Vollautomatik nicht möglich Erhältlich als komplett einbaufertige V2 und V3-Version, kann aber auch umgebaut werden Das System ist sehr betriebseffizient, es verbraucht nur wenig Luft Der Betriebsdruck ist höher als bei den bisher vorgestellten Systemen Kompatibel zu normalen Magazinen Kompatibel zu normelen Hop-Ups Das PDiK deckt hauptsächlich den Einsteigerbereich ab. Man benötigt jedoch einen extra Druckminderer, der zu allen Systemen von Polarstar und Wolverine inkompatibel ist. Prinzipiell ist das System für Sturmgewehre und DMR geeignet, man muss jedoch mit einer wesentlich geringeren Feuerrate leben. Ebenso fehlen die zahlreichen Einstellungsmöglichkeiten. Mancraft PDiK V3 14 2.7 Mancraft SDiK Das SDiK ist die Lösung von Mancraft für Scharfschützen. Es wird einfach statt dem Standartbolzen eingebaut und ist in der Wirkungsweise und den Vor- und Nachteilen identisch zum PDiK. Im Vergleich zum Bolt bleibt hier das normale Gefühl einer Sniper erhalten, lediglich der Repetierweg ist etwas kürzer. Preislich befindet sich das SDiK bei unschlagbaren 130 und ist daher für jeden HPA-Scharfschützen unsere uneingeschränkte Empfehlung, da es auch für eine Vielzahl von Plattformen verfügbar ist. 5. Tippmann Das Tippmann-System aus den USA stammt ursprünglich aus dem Paintpall-Bereich. Auch hierbei handelt es s
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