(1) Zweck des Vereins ist die Pflege und die Förderung der Erziehung, Volks- und Berufsbildung insbesondere der Studentenhilfe.

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Satzung der Studenten-Initiative Adlershof e.v. Präambel: Wir, die Studenten-Initiative Adlershof wollen mit unserem gemeinnützigen Verein Studenten im Studentendorf Adlershof unterstützen uns das soziale
Satzung der Studenten-Initiative Adlershof e.v. Präambel: Wir, die Studenten-Initiative Adlershof wollen mit unserem gemeinnützigen Verein Studenten im Studentendorf Adlershof unterstützen uns das soziale sowie kulturelle Leben fördern. Zusätzlich wollen wir die Kommunikation uns Zusammenarbeit zwischen den Studenten und den Betreibern des Studentendorfes Adlershof aufbauen und das soziale Leben der unterschiedlichen Bewohner festigen. Des Weiteren ist es uns wichtig die kulturelle Vielfalt der Bewohner zu vertreten, sowie bei der Gründung und Entstehung weiterer kultureller und sportlicher Einrichtungen und Veranstaltungen Hilfestellung zu leisten. Dies denken wir uneigennützig und ohne kommerziellen Zweck zu tun, mit dem Ziel das Studentendorf Adlershof zu einer studentenfreundlichen, kulturellen und sozialen Anlaufstelle zu machen. Damit dies möglich ist, gründen wir unseren Verein nach folgender Satzung: 1 Name, Sitz, Eintragung und Geschäftsjahr (1) Der Verein führt den Namen Studenten-Initiative Adlershof e.v.. (2) Er hat seinen Sitz in der Abram-Joffe-Straße 18, Berlin. (3) Der Verein soll in das Vereinsregister des Amtsgerichts Charlottenburg eingetragen werden. Nach der Eintragung in das Vereinsregister führt er den Zusatz e.v.. (4) Geschäftsjahr des Vereins ist das Kalenderjahr. Der Zeitraum bis zum des Kalenderjahres der Gründung stellt ein (Rumpf-) Geschäftsjahr dar. 2 Vereinszweck, Konkretisierung des Vereinszwecks (1) Zweck des Vereins ist die Pflege und die Förderung der Erziehung, Volks- und Berufsbildung insbesondere der Studentenhilfe. (2) Der Zweck des Vereins wird insbesondere verwirklicht durch die Gegenseitige Hilfe der Studierenden in Adlershof. Dazu gehört: Unterstützung der Neustudierenden (z.b. kostenlose Informationsveranstaltungen zum Ablauf des universitären Lebens, Bereitstellung von kostenlosem Infomaterial über den Rookie Club für Neustudierende, kostenlose Workshops zur Studienorganisation) (Selbst-)Organisationshilfe für Studierende (z.b. Lerngruppenorganisation, kostenlose Veranstaltungen zum Thema Lernstrategien, Workshops und Tutorien; Sprachtandems) Soziale Aktivitäten; interkultureller Austausch (z.b. interkulturelle Abende, kostenlose interdisziplinäre Weiterbildungsangebote, Sprachkurse für Flüchtlinge, soziale Integration von Flüchtlingen in Adlershof über das Programm Integrate, Verleih von Sportequipment und Fahrrädern über Marc s Verleih, Betrieb des Vereinsheims Haus Elf, in welchem soziale Aktivitäten, Veranstaltungen und Mitgliederversammlungen stattfinden, Organisation des Fitnessraumes und Einweisung von Bewohnern) Studentische Vertretung und Schnittstelle zwischen Vermietung und Bewohnern des Studentendorfs Adlershof (kostenlose Bewohnerbetreuung und Mieterbetreuung, gebührenfreie Vermittlung bei Kommunikationsproblemen zwischen Mietern und Vermietern sowie bei weiteren Anliegen) 3 Gemeinnützigkeit, Selbstlosigkeit (1) Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts Steuerbegünstigte Zwecke der Abgabenordnung. (2) Der Verein ist selbstlos tätig. Er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. (3) Die Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Gewinnanteile. Sie erhalten in ihrer Eigenschaft als Mitglieder auch keine sonstigen Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Bei ihrem Ausscheiden, bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins erhalten sie keinen Anteil am Vereinsvermögen. (4) Keine juristische oder natürliche Person darf durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Unterstützungen, Zuwendungen oder Vergütungen begünstigt werden. (5) Ehrenamtlich tätige Personen haben nur Anspruch auf Ersatz nachgewiesener Aufwendungen. (6) Der Verein fördert keine Bestrebungen im Sinne des 4 des Bundesverfassungsschutzgesetzes und handelt dem Gedanken der Völkerverständigung nicht zuwider. 4 Mitgliedschaft (1) Der Verein besteht aus a) ordentlichen Mitgliedern (Abs. 4), b) aktiven außerordentlichen Mitgliedern (Abs. 2), c) passiven außerordentlichen Mitgliedern (Abs. 3) und d) Ehrenmitgliedern (Abs. 5). (2) Aktive außerordentliche Mitglieder sind a) jugendliche Mitglieder, d.h. solche bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres, b) Gastmitglieder, d.h. solche, die einer anderen gemeinnützigen studentischen Initiative angehören. (3) Passive außerordentliche Mitglieder sind Mitglieder, die die Aufgaben und Ziele des Vereins fördern, ohne sich in ihm aktiv zu betätigen. (4) Mitglieder, die nicht außerordentliche Mitglieder i.s.d. Abs. 2 und Abs. 3 sind, sind ordentliche Mitglieder. (5) Ehrenmitglieder sind Mitglieder, die wegen 40-jähriger ununterbrochener Mitgliedschaft oder wegen besonderer Verdienste um den Verein von diesem als solche nach Maßgabe des 11 Abs. 3 ernannt werden. 5 Erwerb der Mitgliedschaft (1) Mitglied des Vereins kann jede natürliche und juristische Person werden. (2) Über die Aufnahme entscheidet nach schriftlichem Antrag der Vorstand durch Beschluss, der dem/der Antragsteller/in bekanntzugeben ist. Ist der/die Antragsteller/in minderjährig, ist der Aufnahmeantrag durch den/die gesetzliche/n Vertreter/in zu stellen. (3) Gegen die Ablehnung des Aufnahmeantrags, die keiner Begründung bedarf, steht dem/der Antragsteller/in die Berufung zu. Die Berufung ist schriftlich innerhalb eines Monats ab Zugang des ablehnenden Bescheids beim Vorstand einzulegen. Über die Berufung entscheidet die nächste ordentliche Mitgliederversammlung. (4) Ein Anspruch auf Aufnahme in den Verein besteht nicht. (5) Die Mitgliedschaft beginnt mit dem Beschluss über die Aufnahme. In diesem Fall gilt der Aufnahmeantrag als Anerkennung dieser Satzung. 6 Rechte der Mitglieder (1) Alle Mitglieder sind berechtigt, im Rahmen des Vereinszwecks nach Maßgabe der Satzung und der von den Vereinsorganen gefassten Beschlüsse und Anordnungen a) die Einrichtungen des Vereins zu nutzen, b) an den Veranstaltungen des Vereins teilzunehmen. Passive außerordentliche Mitglieder ( 4 Abs. 3) haben kein Recht, die Einrichtungen des Vereins zu nutzen. (2) Ordentliche Mitglieder ( 4 Abs. 4), passive außerordentliche Mitglieder ( 4 Abs. 3) und Ehrenmitglieder ( 4 Abs. 5) haben ein aktives und passives Wahlrecht. Sie haben gleiches Stimmrecht in der Mitgliederversammlung. Das Stimmrecht kann nur persönlich ausgeübt werden. (3) Aktive außerordentliche Mitglieder ( 4 Abs. 2) haben gleiches Stimmrecht in der Mitgliederversammlung. Hiervon ausgenommen sind jugendliche Mitglieder, sie haben kein Stimmrecht. Das Stimmrecht kann nur persönlich ausgeübt werden. Ein aktives und passives Wahlrecht steht aktiven außerordentlichen Mitgliedern nicht zu. (4) Außerordentliche Mitglieder ( 4 Abs. 2 und Abs. 3) haben das Recht, einen ermäßigten Mitgliedsbeitrag zu entrichten. Die Höhe des ermäßigten Beitrags wird von der Mitgliederversammlung festgesetzt. (5) Nicht stimmberechtigte Mitglieder können an der Mitgliederversammlung teilnehmen und die Einberufung unter Voraussetzung des 13 Abs. 3 verlangen. (6) Ehrenmitglieder ( 4 Abs. 5) sind von der Pflicht zur Entrichtung von Mitgliedsbeiträgen ( 10) befreit. Im Übrigen haben sie die gleichen Rechte wie ordentliche Mitglieder ( 4 Abs. 4). 7 Pflichten der Mitglieder (1) Alle Mitglieder sind verpflichtet, die Ziele und Interessen des Vereins zu unterstützen. Sie haben die sich aus dieser Satzung ergebenden Pflichten sowie die Beschlüsse und Anordnungen der Vereinsorgane zu befolgen und gegenseitige Rücksichtnahme und Kameradschaft zu wahren. (2) Die Mitglieder sind zur Entrichtung von Jahresbeiträgen ( 10 Abs. 1) und bei entsprechend erfolgter Anordnung zur Entrichtung von Umlagen ( 10 Abs. 3) verpflichtet. 6 Abs. 6 Satz 1 bleibt unberührt. 8 Sanktionsvorschriften (1) Alle Mitglieder unterliegen der Strafgewalt des Vereins. Verstößt ein Mitglied schuldhaft gegen die Satzung, gegen Beschlüsse oder Anordnungen der Vereinsorgane oder gegen die Vereinsinteressen, kann der Vorstand folgende Sanktionen gegen das Mitglied verhängen: a) Verwarnung, b) Verweis, c) Benutzungsverbot der Einrichtungen des Vereins und/oder Teilnahmeverbot an Veranstaltungen des Vereins bis zu einem Zeitraum von 6 Monaten, d) Streichung von der Mitgliederliste unter den Voraussetzungen des Abs. 2, e) Ausschluss aus dem Verein unter den Voraussetzungen des Abs. 3. (2) Befindet sich ein Mitglied mit der Beitragszahlung im Rückstand und wird der rückständige Beitrag trotz zweimaliger schriftlicher Mahnung nicht innerhalb von drei Monaten seit Absendung des zweiten Mahnschreibens vollständig entrichtet, kann das Mitglied von der Mitgliederliste gestrichen werden. Über die Streichung entscheidet der Vorstand durch Beschluss, der dem Mitglied bekannt zu geben ist. (3) Der Ausschluss eines Mitglieds ist nur bei Vorliegen eines wichtigen Grundes möglich. Ein wichtiger Grund liegt insbesondere vor, wenn das Mitglied a) grob gegen die Satzung, b) grob gegen Beschlüsse und Anordnungen der Vereinsorgane oder c) grob gegen die Vereinsinteressen verstößt. (4) Die Verhängung der Sanktion erfolgt durch Beschluss des Vorstands und ist mit einer Begründung zu versehen. Vor Beschlussfassung ist dem Mitglied in den Fällen des 8 Abs. 1 a), b), d) und e) Gelegenheit zur Stellungnahme zu geben. In den Fällen des 8 Abs. 1, d) und e) ist das Mitglied unter Einhaltung einer Frist von mindestens zwei Wochen zur Verhandlung des Vorstandes über die Verhängung der Sanktion schriftlich zu laden. Der Beschluss über die Sanktion ist dem Mitglied durch eingeschriebenen Brief bekannt zu geben. Gegen den Beschluss kann das Mitglied Berufung einlegen. Die Berufung ist innerhalb eines Monats ab Zugang des Beschlusses schriftlich beim Vorstand einzulegen. Über die Berufung entscheidet die nächste ordentliche Mitgliederversammlung. 9 Beendigung der Mitgliedschaft (1) Die Mitgliedschaft endet durch a) freiwilligen Austritt des Mitglieds (Abs. 2), b) Streichung von der Mitgliederliste ( 8 Abs. 1, lit. d) i.v.m. 8 Abs. 2), c) Ausschluss des Mitglieds ( 8 Abs. 1, lit. e) i.v.m. 8 Abs. 3), d) Tod der natürlichen Person oder Erlöschen des juristischen Mitglieds, (2) Der Austritt ist nur zum Semesterende unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von 14 Tagen möglich. Er muss dem Vorstand gegenüber schriftlich erklärt werden. 10 Mitgliedsbeiträge (1) Von den Mitgliedern werden Jahresbeiträge erhoben. Höhe und Fälligkeit der Mitgliedsbeiträge werden durch die Mitgliederversammlung festgesetzt. Eine Aufnahmegebühr wird nicht erhoben. (2) Der Beitrag kann in besonderen Fällen gestundet, ganz oder teilweise erlassen werden. Über Stundung und Erlass der Beiträge entscheidet der Vorstand. (3) Außerordentliche Beiträge können in Form einer Umlage angeordnet werden, wenn und soweit dies zur Durchführung besonderer durch den Vereinszweck gedeckter Vorhaben erforderlich ist. Höhe und Fälligkeit der Umlage werden durch die Mitgliederversammlung festgesetzt. Die Höhe darf pro Mitgliedsjahr das Zweifache eines Jahresbeitrags nicht übersteigen. (4) Befindet sich ein Mitglied mit der Entrichtung seines Beitrags im Rückstand, so ruht dessen Stimmrecht so lange, bis der Rückstand ausgeglichen ist. 11 Besondere Auszeichnungen Für besondere Verdienste um den Verein kann die Eigenschaft als Ehrenmitglied für 40-jährige ununterbrochene Mitgliedschaft oder für besondere Verdienste um den Verein verliehen werden (2) Die Ernennung zum Ehrenmitglied erfolgt auf Vorschlag des Vorstandes durch die Mitgliederversammlung. 12 Organe des Vereins und Vergütung (1) Organe des Vereins sind a) die Mitgliederversammlung ( 13), b) der Vorstand ( 16) (2) Die Vorstandsmitglieder sind grundsätzlich ehrenamtlich tätig. Sie haben Anspruch auf Ersatz der ihnen entstandenen Aufwendungen. Die Mitgliederversammlung kann für die Ausübung der Vereinsämter über eine angemessene Vergütung beschließen. Sie kann ferner über eine angemessene Aufwandsentschädigung i.s.d. 3 Nr. 26a EStG beschließen. 13 Mitgliederversammlung (1) Die Mitgliederversammlung besteht aus den anwesenden, stimmberechtigten Vereinsmitgliedern und findet am Sitz des Vereins statt. Jedes stimmberechtigte Mitglied hat in der Mitgliederversammlung eine Stimme. (2) Die ordentliche Mitgliederversammlung ist wenigstens einmal im Jahr, möglichst im ersten Halbjahr einzuberufen. (3) Eine außerordentliche Mitgliederversammlung findet statt, wenn es das Interesse des Vereins erfordert oder wenn wenigstens ein Fünftel aller Mitglieder dies schriftlich unter Angabe des Zwecks und der Gründe verlangt. (4) Die Mitgliederversammlung wird vom Vorstandvorsitzenden oder vom stellvertretenden Vorsitzenden unter Einhaltung einer Frist von zwei Wochen schriftlich unter Angabe der Tagesordnung einberufen. Die Frist beginnt mit dem auf die Absendung der Einladung folgenden Werktages. Das Einladungsschreiben gilt als dem Mitglied zugegangen, wenn es an die letzte vom Mitglied dem Verein schriftlich bekannt gegebene Adresse gerichtet ist. (5) Die Tagesordnung setzt der Vorstand fest. Jedes Mitglied kann bis spätestens eine Woche vor dem Versammlungstermin die Aufnahme weiterer Tagesordnungspunkte schriftlich beim Vorstand beantragen. Werden Anträge später gestellt (maßgeblich ist der Zugang), kann über diese nur beraten und beschlossen werden, wenn mindestens zwei der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder die Dringlichkeit bestätigen. 14 Aufgaben der Mitgliederversammlung Die Mitgliederversammlung ist zuständig für a) die Genehmigung des Haushaltsplans für das nächste Geschäftsjahr, b) die Wahl und Abberufung der Mitglieder des Vorstands, c) die Entlastung des Vorstands, und Entscheidungen über e) die Vergütung und Aufwandsentschädigung von Organmitgliedern, f) die Festsetzung der Höhe und der Fälligkeit des Jahresbeitrags und des ermäßigten Jahresbeitrags, g) die Änderung der Satzung, h) die Berufung eines abgelehnten Bewerbers, i) die Berufung gegen Sanktionsbeschlüsse des Vorstands, j) den Vollzug der Verleihung von Mitgliederauszeichnungen, k) die Ernennung von Ehrenmitgliedern, l) die Auflösung des Vereins. 15 Beschlussfassung der Mitgliederversammlung (1) Der Vorsitzende leitet die Mitgliederversammlung. Ist dieser verhindert, wird die Mitgliederversammlung vom stellvertretenden Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung von einem anderen Vorstandsmitglied geleitet. Ist kein Vorstandsmitglied zugegen, wird der Leiter von der Mitgliederversammlung bestimmt. Der Versammlungsleiter bestimmt einen Protokollführer. (2) Die Mitgliederversammlung ist nicht öffentlich. Einem Nichtmitglied kann der Zutritt zur Mitgliederversammlung als Gast gewährt werden. Über die Zulassung entscheidet der Versammlungsleiter. (3) Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn mindestens ein Drittel aller Mitglieder anwesend ist. Ist die einberufene Mitgliederversammlung beschlussunfähig, ist der Vorstand verpflichtet, innerhalb von vier Wochen seit dem Versammlungstag erneut eine Mitgliederversammlung mit der gleichen Tagesordnung einzuberufen. Diese ist ungeachtet der Anzahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig. In der Einladung muss auf die erleichterte Beschlussfassung hingewiesen werden. (4) Die Abstimmung erfolgt durch Handzeichen, wenn der Versammlungsleiter keine andere Art der Abstimmung bestimmt. Sie hat geheim zu erfolgen, wenn mindestens ein Drittel der Mitglieder dies beantragt. (5) Bei der Beschlussfassung entscheidet grundsätzlich die einfache Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen. Bei Stimmengleichheit gilt ein Antrag als abgelehnt. (6) Zu einem Beschluss über eine Satzungsänderung ist eine Mehrheit von drei Vierteln der abgegebenen gültigen Stimmen erforderlich. (7) Bei Beschlussfassung über die Auflösung des Vereins und über die Änderung des Vereinszwecks ist eine Mehrheit von vier Fünfteln der abgegebenen gültigen Stimmen notwendig. (8) Wahlen sind stets geheim durchzuführen. Hat im ersten Wahlgang kein Kandidat die Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen erreicht, findet eine Stichwahl zwischen den Kandidaten statt, welche die beiden höchsten Stimmzahlen erreicht haben. (9) Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist eine Niederschrift zu fertigen, die vom Versammlungsleiter und vom Protokollführer zu unterzeichnen ist. Sie soll Feststellungen enthalten, über Ort und Zeit der Versammlung, die Person des Versammlungsleiters und des Protokollführers, die Zahl der erschienenen Mitglieder, die Tagesordnung, die Art der Abstimmung und die einzelnen Abstimmungsergebnisse. Bei Satzungsänderungen ist die zu ändernde Bestimmung und der exakte Wortlaut der geänderten Bestimmung anzugeben. 16 Vorstand (1) Vorstand i.s.d. 26 BGB sind 1. der Vorsitzende, 2. der 1. stellvertretende Vorsitzende 3. der Schatzmeister. Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich in allen Vereinsangelegenheiten durch jeweils zwei der genannten drei Vorstandsmitglieder vertreten. Für die Entgegennahme von Willenserklärungen, die gegenüber dem Verein abzugeben sind, ist jedes Vorstandsmitglied alleinvertretungsberechtigt. (3) Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung für die Amtsdauer von einem Jahr in geheimer Wahl gewählt. Er bleibt aber so lange im Amt, bis ein neuer Vorstand gewählt ist. Wählbar sind nur Vereinsmitglieder. Eine - auch mehrmalige - Wiederwahl ist zulässig. Mehrere Vorstandsämter können nicht in einer Person vereinigt werden. Der Vorstand wählt aus seiner Mitte einen Vorsitzenden, einen stellvertretenden Vorsitzenden und den Schatzmeister. (4) Dem Vorstand sollen Personen angehören, die besondere Fachkompetenz und Erfahrung im Hinblick auf die Aufgabenerfüllung des Vereins aufweisen. Der Schatzmeister soll in Finanz- und Wirtschaftsfragen sachkundig sein. (5) Das Amt des Vorstandsmitglieds endet nach Ablauf der Amtszeit oder bei Vollendung des 70. Lebensjahres. Das Vorstandsmitglied bleibt so lange im Amt, bis ein Nachfolger bestellt ist. Das Amt endet weiter durch Tod, durch Niederlegung gegenüber der Mitgliederversammlung, die jederzeit mit einer Ankündigungsfrist von vier Wochen zulässig ist sowie durch Widerruf der Vorstandsbestellung durch die Mitgliederversammlung (Abberufung). Eine Abberufung ist nur aus wichtigem Grund möglich. Ein wichtiger Grund liegt insbesondere vor, wenn der Vorstand und/oder das Vorstandsmitglied eine grobe Pflichtverletzung begeht oder unfähig ist, die Geschäfte des Vereins ordnungsgemäß zu führen. Das betroffene Vorstandsmitglied ist zuvor anzuhören. (6) Scheidet ein Vorstandsmitglied während der Amtsperiode aus, wählen die übrigen Vorstandsmitglieder ein Ersatzmitglied für den Rest der Amtszeit des ausgeschiedenen Mitglieds. 17 Aufgaben des Vorstands (1) Der Vorstand nimmt alle Aufgaben des Vereins wahr, soweit sie nicht durch Satzung einem anderen Vereinsorgan zugewiesen sind. Er ist insbesondere zuständig für a) die Aufstellung eines Haushaltsplans für jedes Geschäftsjahr, b) die Erstellung eines Jahresberichts, c) die Vorbereitung der Mitgliederversammlungen und die Aufstellung der Tagesordnung, d) die Einberufung der Mitgliederversammlung, e) die Ausführung der Beschlüsse der Mitgliederversammlung, f) die Beschlussfassung über die Aufnahme der Mitglieder, g) die Beschlussfassung über die Verhängung von Sanktionen gegenüber Mitgliedern. (2) Die Vorstandsmitglieder führen die Geschäfte des Vereins gemeinschaftlich. In einer Geschäftsordnung für die Vorstandsmitglieder sollen die Zuständigkeiten zugewiesen werden. 18 Beschlussfassung des Vorstands (1) Beschlüsse des Vorstandes werden in der Regel in Sitzungen gefasst. Der Vorstand wird vom Vorsitzenden oder vom stellvertretenden Vorsitzenden nach Bedarf, mindestens aber viermal jährlich, unter Angabe der Tagesordnung und Einhaltung einer Frist von zwei Wochen einberufen. Der Vorstand ist ferner einzuberufen, wenn ein Mitglied des Vorstands dies verlangt. Vorstandssitzungen finden am Sitz des Vereins statt, wenn nicht alle Mitglieder mit einem anderen Tagungsort einverstanden sind. (2) Ein Vorstand kann sich in der Sit
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