ANDRITZ AG Stattegger Straße Graz, Österreich Inhouse produziert mit FIRE.sys

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Geschäfts- und Finanzberichte Geschäfts- und Finanzberichte stehen unter als Download zur Verfügung und können als kostenlose Druckexemplare unter angefordert werden.
Geschäfts- und Finanzberichte Geschäfts- und Finanzberichte stehen unter als Download zur Verfügung und können als kostenlose Druckexemplare unter angefordert werden. ANDRITZ AG Stattegger Straße Graz, Österreich Inhouse produziert mit FIRE.sys 01 Inhalt Kennzahlen ANDRITZ-GRUPPE 02 Kennzahlen Geschäftsbereiche 03 Lagebericht 04 Geschäftsbereiche 11 HYDRO 11 PULP & PAPER 12 METALS 13 SEPARATION 14 Konzernabschluss der ANDRITZ-GRUPPE 15 Konzern-Gewinn- und -Verlustrechnung 15 Konzerngesamtergebnisrechnung 16 Konzernbilanz 17 Entwicklung des Konzerneigenkapitals 18 Konzern-Cashflow-Statement 19 Cashflow aus dem Erwerb von Tochtergesellschaften 19 Anhang 20 Erklärung gemäß 87 (1) Börsegesetz 24 Aktie 25 02 Kennzahlen ANDRITZ-GRUPPE KENNZAHLEN ANDRITZ-GRUPPE Einheit H H /- Q Q / Auftragseingang MEUR 2.580, ,2-13,4% 1.149, ,0-7,2% 6.101,0 Auftragsstand (per ultimo) MEUR 7.349, ,7-2,7% 7.349, ,7-2,7% 7.510,6 Umsatz MEUR 3.005, ,4 +13,0% 1.601, ,9 +11,2% 5.859,3 Umsatzrendite 1) % 5,3 3,5-6,1 4,5-5,0 EBITDA 2) MEUR 230,9 175,7 +31,4% 134,8 106,2 +26,9% 472,0 EBITA 3) MEUR 184,9 133,4 +38,6% 111,5 84,8 +31,5% 379,5 Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) MEUR 159,6 94,4 +69,1% 98,1 65,4 +50,0% 295,7 Ergebnis vor Steuern (EBT) MEUR 166,4 92,7 +79,5% 103,8 65,2 +59,2% 299,4 Konzernergebnis (vor Abzug von nicht beherrschenden Anteilen) MEUR 115,9 64,9 +78,6% 72,1 45,6 +58,1% 210,0 Konzernergebnis (nach Abzug von nicht beherrschenden Anteilen) MEUR 113,9 66,7 +70,8% 69,9 46,0 +52,0% 210,9 Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit MEUR -7,8 49,0-115,9% -45,0-12,0-275,0% 342,1 Investitionen 4) MEUR 36,3 34,4 +5,5% 15,5 17,2-9,9% 106,5 Mitarbeiter (per ultimo, ohne Lehrlinge) ,6% ,6% Anlagevermögen MEUR 1.841, ,5 +7,6% 1.841, ,5 +7,6% 1.780,0 Umlaufvermögen MEUR 3.900, ,0 +0,6% 3.900, ,0 +0,6% 4.187,6 Summe Eigenkapital 5) MEUR 1.060,3 945,2 +12,2% 1.060,3 945,2 +12,2% 1.014,8 Rückstellungen MEUR 1.015,4 943,2 +7,7% 1.015,4 943,2 +7,7% 1.056,2 Verbindlichkeiten MEUR 3.665, ,1-0,9% 3.665, ,1-0,9% 3.896,6 Bilanzsumme MEUR 5.741, ,5 +2,8% 5.741, ,5 +2,8% 5.967,6 Eigenkapitalquote 6) % 18,5 16,9-18,5 16,9-17,0 Eigenkapitalrentabilität 7) % 15,7 9,8-9,8 6,9-29,5 Gesamtkapitalrentabilität 8) % 2,8 1,7-1,7 1,2-5,0 Bruttoliquidität 9) MEUR 1.363, ,7-9,0% 1.363, ,7-9,0% 1.701,6 Nettoliquidität 10) MEUR 901,3 868,8 +3,7% 901,3 868,8 +3,7% 1.065,1 Nettoverschuldung 11) MEUR -493,7-549,0 +10,1% -493,7-549,0 +10,1% -659,4 Nettoumlaufvermögen 12) MEUR -436,4-511,9 +14,7% -436,4-511,9 +14,7% -570,9 Capital employed 13) MEUR 522,5 431,8 +21,0% 522,5 431,8 +21,0% 387,0 Verschuldungsgrad 14) % -46,6-58, ,6-58, ,0 EBITDA-Marge % 7,7 6,6-8,4 7,4-8,1 EBITA-Marge % 6,2 5,0-7,0 5,9-6,5 EBIT-Marge % 5,3 3,5-6,1 4,5-5,0 Konzernergebnis 15) /Umsatz % 3,9 2,4-4,5 3,2-3,6 Abschreibungen/Umsatz % 2,3 3,1-2,2 2,8-2,9 1) Ergebnis vor Zinsen und Steuern/Umsatz 2) Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen 3) Ergebnis vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen für im Zuge eines Unternehmenszusammenschlusses identifizierte und vom Firmenwert getrennt angesetzte immaterielle Vermögenswerte in Höhe von TEUR ( TEUR in H1 2014, TEUR in 2014) sowie Wertminderungsverlust der Firmenwerte in Höhe von TEUR (0 TEUR in H1 2014, TEUR in 2014) 4) Zugänge zu immateriellen Vermögenswerten und Sachanlagen 5) Summe Eigenkapital inkl. nicht beherrschende Anteile 6) Summe Eigenkapital/Bilanzsumme 7) Ergebnis vor Steuern/Summe Eigenkapital 8) Ergebnis vor Zinsen und Steuern/Bilanzsumme 9) Zahlungsmittel plus Wertpapiere des Umlaufvermögens plus Schuldscheindarlehen 10) Zahlungsmittel plus Marktwert der Zinsswaps abzüglich Finanzverbindlichkeiten 11) Verzinsliches Fremdkapital inkl. Rückstellungen für Abfertigungen, Pensionen und Jubiläumsgelder abzüglich Zahlungsmittel und Wertpapiere des Umlaufvermögens sowie Schuldscheindarlehen 12) Langfristige Forderungen plus kurzfristige Vermögenswerte (exkl. Zahlungsmittel und Wertpapiere des Umlaufvermögens sowie Schuldscheindarlehen) abzüglich sonstige langfristige Verbindlichkeiten und kurzfristige Verbindlichkeiten (exkl. Finanzverbindlichkeiten und Rückstellungen) 13) Nettoumlaufvermögen plus immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen 14) Nettoverschuldung/Summe Eigenkapital 15) Konzernergebnis (vor Abzug von nicht beherrschenden Anteilen) Alle Zahlen gemäß IFRS. Bei der Summierung gerundeter Beträge und Prozentangaben können durch Verwendung automatischer Rechenhilfen Rechendifferenzen auftreten. MEUR = Million Euro. TEUR = Tausend Euro. 03 Kennzahlen Geschäftsbereiche KENNZAHLEN GESCHÄFTSBEREICHE HYDRO Einheit H H /- Q Q / Auftragseingang MEUR 794,7 814,7-2,5% 347,7 291,4 +19,3% 1.816,7 Auftragsstand (per ultimo) MEUR 3.750, ,6 +3,3% 3.750, ,6 +3,3% 3.708,6 Umsatz MEUR 866,3 805,5 +7,5% 458,4 442,7 +3,5% 1.752,3 EBITDA MEUR 73,8 71,8 +2,8% 45,8 40,2 +13,9% 177,2 EBITDA-Marge % 8,5 8,9-10,0 9,1-10,1 EBITA MEUR 58,0 56,8 +2,1% 38,1 32,4 +17,6% 144,8 EBITA-Marge % 6,7 7,1-8,3 7,3-8,3 Mitarbeiter (per ultimo, ohne Lehrlinge) ,9% ,9% PULP & PAPER Einheit H H /- Q Q / Auftragseingang MEUR 908, ,2-14,0% 446,5 402,4 +11,0% 1.995,7 Auftragsstand (per ultimo) MEUR 1.809, ,9-10,8% 1.809, ,9-10,8% 1.875,4 Umsatz MEUR 1.043,9 869,3 +20,1% 563,4 469,7 +19,9% 1.969,3 EBITDA MEUR 81,7 49,8 +64,1% 48,1 33,5 +43,6% 127,6 EBITDA-Marge % 7,8 5,7-8,5 7,1-6,5 EBITA MEUR 69,9 37,8 +84,9% 42,1 27,4 +53,6% 102,9 EBITA-Marge % 6,7 4,3-7,5 5,8-5,2 Mitarbeiter (per ultimo, ohne Lehrlinge) ,6% ,6% METALS Einheit H H /- Q Q / Auftragseingang MEUR 595,4 797,9-25,4% 210,5 377,8-44,3% 1.692,8 Auftragsstand (per ultimo) MEUR 1.417, ,4-5,3% 1.417, ,4-5,3% 1.566,1 Umsatz MEUR 796,1 722,3 +10,2% 419,0 389,5 +7,6% 1.550,4 EBITDA MEUR 60,4 50,2 +20,3% 32,2 31,1 +3,5% 134,0 EBITDA-Marge % 7,6 7,0-7,7 8,0-8,6 EBITA MEUR 47,2 38,7 +22,0% 25,4 25,4 0,0% 110,2 EBITA-Marge % 5,9 5,4-6,1 6,5-7,1 Mitarbeiter (per ultimo, ohne Lehrlinge) ,3% ,3% SEPARATION Einheit H H /- Q Q / Auftragseingang MEUR 281,0 310,4-9,5% 144,7 166,4-13,0% 595,8 Auftragsstand (per ultimo) MEUR 372,5 401,8-7,3% 372,5 401,8-7,3% 360,5 Umsatz MEUR 299,3 262,4 +14,1% 160,5 138,1 +16,2% 587,3 EBITDA MEUR 15,0 4,0 +275,0% 8,7 1,5 +480,0% 33,2 EBITDA-Marge % 5,0 1,5-5,4 1,1-5,7 EBITA MEUR 9,8 0, ,0% 5,9-0, ,0% 21,6 EBITA-Marge % 3,3 0,0-3,7-0,3-3,7 Mitarbeiter (per ultimo, ohne Lehrlinge) ,4% ,4% 2.846 04 Lagebericht LAGEBERICHT WIRTSCHAFTLICHE RAHMENBEDINGUNGEN Im 2. Quartal 2015 gab es im Vergleich zum Vorquartal keine größeren Veränderungen in der Entwicklung der wichtigsten Wirtschaftsregionen. In den USA setzte sich der Wirtschaftsaufschwung fort, vor allem getrieben durch Staatsinvestitionen in Infrastruktur und Wohnbau. Dies führte zu einem weiteren Beschäftigungsanstieg und zur Schaffung neuer Arbeitsplätze, weshalb die Arbeitslosenquote auf das für die USA sehr niedrige Niveau von 5,3% fiel. Auch beim Privatkonsum war gegenüber dem Vorquartal eine weitere Belebung feststellbar. Die Inflationsrate blieb im Berichtsquartal weiter nahe 0%. Die amerikanische Notenbank FED kündigte an, die Zinsen erst dann zu erhöhen, wenn klare Zeichen erkennbar sind, dass das Wirtschaftswachstum nachhaltig ist und die Inflationsrate wieder gegen 2% tendiert. In Europa hielt die moderate Wirtschaftserholung ebenfalls an. Der gegenüber dem US-Dollar schwache Euro führte zu einer erhöhten Wettbewerbsfähigkeit der exportierenden Industrien. Unterstützend für die wirtschaftliche Entwicklung war auch der anhaltend niedrige Ölpreis. Belastend wirkten dagegen das nach wie vor bestehende gegenseitige Handelsembargo zwischen Russland und der Europäischen Union sowie die Krise in Griechenland. Wie in den USA bewegt sich die Inflationsrate der Eurozone nahe Null, erst im Verlauf des zweiten Halbjahrs 2015 wird laut Einschätzung von Wirtschaftsexperten mit einem Anziehen gerechnet. Die Europäische Zentralbank kündigte an, die monatlichen Aufkäufe von Staatsanleihen über 60 Milliarden Euro bis auf Weiteres fortzuführen. Die chinesische Wirtschaft entwickelte sich zwar weiter solide, die veröffentlichten Wirtschaftsindikatoren bestätigen jedoch die Erwartung vieler Wirtschaftsexperten, dass China zukünftig dauerhaft eine langsamere Wirtschaftsentwicklung als in der Vergangenheit aufweisen wird. Investitionen der Industrie in Sachanlagen sowie die Exporte entwickelten sich weiterhin schwach und konnten nur teilweise durch staatliche Wirtschaftsförderprogramme kompensiert werden. In den anderen wichtigen aufstrebenden Ländern (Russland, Brasilien und Indien) war die Wirtschaftsentwicklung unverändert sehr schwach, insbesondere für Russland und Brasilien wird für 2015 ein Schrumpfen der Wirtschaftsleistung erwartet. Quellen: Research-Berichte verschiedener Banken, OECD GESCHÄFTSENTWICKLUNG Anmerkungen Alle Zahlen gemäß IFRS Bei der Summierung gerundeter Beträge und Prozentangaben können durch Verwendung automatischer Rechenhilfen Rechendifferenzen auftreten. MEUR = Million Euro; TEUR = Tausend Euro Umsatz Der Umsatz der ANDRITZ-GRUPPE im 2. Quartal 2015 betrug 1.601,3 MEUR und lag damit um 11,2% über dem Wert des Vorjahresvergleichsquartals (Q2 2014: 1.439,9 MEUR). Alle Geschäftsbereiche konnten im Berichtsquartal ihren Umsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum erhöhen, insbesondere die Geschäftsbereiche PULP & PAPER (+19,9%), SEPARATION (+16,2%) und METALS (+7,6%). Der Umsatz der Gruppe im 1. Halbjahr 2015 betrug 3.005,6 MEUR, was einem Plus von 13,0% gegenüber dem Vergleichswert des Vorjahrs entspricht (H1 2014: 2.659,4 MEUR). Die Umsatzentwicklung der Geschäftsbereiche im Überblick: Einheit H H /- HYDRO MEUR 866,3 805,5 +7,5% PULP & PAPER MEUR 1.043,9 869,3 +20,1% METALS MEUR 796,1 722,3 +10,2% SEPARATION MEUR 299,3 262,4 +14,1% 05 Lagebericht 26 (27) METALS 10 (10) SEPARATION Umsatz nach Geschäftsbereichen H (H1 2014) in % 29 (30) HYDRO 13 (14) China 12 (10) Asien (ohne China) 4 (4) Sonstige Umsatz nach Regionen H (H1 2014) in % 37 (41) Europa 15 (15) Südamerika 35 (33) PULP & PAPER 19 (16) Nordamerika Anteil Serviceumsatz am Umsatz der Gruppe und der Geschäftsbereiche in % H H Q Q ANDRITZ-GRUPPE HYDRO PULP & PAPER METALS SEPARATION Auftragseingang Der Auftragseingang der Gruppe betrug im 2. Quartal ,4 MEUR und lag damit um 7,2% unter dem Vorjahresvergleichswert (Q2 2014: 1.238,0 MEUR). Die Entwicklung der Geschäftsbereiche im Detail: HYDRO: Mit 347,7 MEUR erreichte der Auftragseingang angesichts des schwierigen Marktumfelds ein akzeptables Niveau (+19,3% gegenüber dem sehr niedrigen Wert von 291,4 MEUR in Q2 2014). PULP & PAPER: Der Auftragseingang stieg im Jahresvergleich um 11,0% auf 446,5 MEUR an (Q2 2014: 402,4 MEUR), wobei im Berichtsquartal der Großauftrag von Metsä Fibre im Gesamtwert von mehr als 100 MEUR gebucht wurde. METALS: Der Auftragseingang betrug 210,5 MEUR (-44,3% versus Q2 2014: 377,8 MEUR). Dieser deutliche Rückgang ist darauf zurückzuführen, dass im Bereich Metallumformung einige Projektvergaben auf das 2. Halbjahr 2015 verschoben wurden. Damit einhergehend sank der Auftragseingang von Schuler im Vergleich zum 2. Quartal 2014 um 31,5%. Die anderen Divisionen des Geschäftsbereichs verzeichneten ebenso einen sehr deutlichen Rückgang im Vergleich zum Vorjahresquartal, das einige größere Aufträge enthalten hatte. SEPARATION: Im Vergleich zum 2. Quartal 2014 sank der Auftragseingang um 13,0% auf 144,7 MEUR (Q2 2014: 166,4 MEUR). Im 1. Halbjahr 2015 erreichte der Auftragseingang der Gruppe 2.580,0 MEUR (-13,4% versus H1 2014: 2.980,2 MEUR). Während der Auftragseingang im Geschäftsbereich HYDRO im Jahresvergleich nur geringfügig sank (-2,5% versus H1 2014), ging er in den anderen Geschäftsbereichen zum Teil deutlich zurück (PULP & PAPER -14,0%, METALS -25,4% und SEPARATION -9,5%). 06 Lagebericht 11 (11) SEPARATION 10 (19) 2 (6) Sonstige Südamerika 31 (27) HYDRO 11 (11) China 23 (27) METALS Auftragseingang nach Geschäftsbereichen H (H1 2014) in % 12 (10) Asien (ohne China) Auftragseingang nach Regionen H (H1 2014) in % 44 (37) Europa 35 (35) PULP & PAPER 21 (17) Nordamerika Auftragsstand Der Auftragsstand der ANDRITZ-GRUPPE per 30. Juni 2015 betrug 7.349,0 MEUR im Vergleich zum Ende des Vorjahrs ein leichter Rückgang um 2,2% (31. Dezember 2014: 7.510,6 MEUR). 19 (21) METALS 5 (5) SEPARATION 10 (10) China 7 (8) Sonstige Auftragsstand nach Geschäftsbereichen per 30. Juni 2015 (31. Dezember 2014) in % 51 (49) HYDRO 12 (15) Südamerika Auftragsstand nach Regionen per 30. Juni 2015 (31. Dezember 2014) in % 34 (33) Europa 25 (25) PULP & PAPER 18 (18) Asien (ohne China) 19 (16) Nordamerika Ergebnis Das EBITA der Gruppe betrug im 2. Quartal ,5 MEUR und lag damit um 31,5% über dem Vorjahresvergleichswert (Q2 2014: 84,8 MEUR). Die EBITA-Marge erreichte mit 7,0% (Q2 2014: 5,9%) ein gutes Niveau. Diese positive Entwicklung ist vor allem auf die beiden Geschäftsbereiche HYDRO und PULP & PAPER zurückzuführen, die im Jahresvergleich eine deutliche Steigerung der Rentabilität erzielten. So stieg die EBITA- Marge des Geschäftsbereichs HYDRO im 2. Quartal 2015 auf 8,3% (Q2 2014: 7,3%), beim Geschäftsbereich PULP & PAPER erhöhte sich die Rentabilität auf 7,5% (Q2 2014: 5,8%). Während die EBITA-Marge des Geschäftsbereichs METALS mit 6,1% etwas unter dem Vorjahresvergleichswert (Q2 2014: 6,5%) lag, stieg sie im Geschäftsbereich SEPARATION auf 3,7% (Q2 2014: -0,3%) an, lag jedoch noch immer auf einem nicht zufriedenstellenden Niveau. Im 1. Halbjahr 2015 betrugen das EBITA der Gruppe 184,9 MEUR (+38,6% versus H1 2014: 133,4 MEUR) und die EBITA-Marge 6,2% (H1 2014: 5,0%). Damit lag das Ergebnis deutlich über dem niedrigen Vorjahresvergleichswert, was insbesondere auf die positive Entwicklung in den Geschäftsbereichen PULP & PAPER und METALS zurückzuführen ist. Die temporären Kursdifferenzen aus negativen Marktwerten im Zusammenhang mit projektbezogenen Währungsabsicherungen wirkten sich im 1. Halbjahr 2015 mit rund 11 MEUR ergebnismindernd aus. 07 Lagebericht Das Finanzergebnis im 1. Halbjahr 2015 verbesserte sich auf 6,7 MEUR (H1 2014: -1,7 MEUR). Diese positive Entwicklung ist insbesondere auf die im Jahresvergleich höhere durchschnittliche Nettoliquidität sowie auf einen Einmal-Zinseffekt im Zusammenhang mit der erhaltenen Ausgleichszahlung von Montes del Plata zurückzuführen. Das Konzernergebnis (nach Abzug von nicht beherrschenden Anteilen) erreichte im 1. Halbjahr ,9 MEUR (H1 2014: 66,7 MEUR). Vermögens- und Kapitalstruktur Die Vermögens- und Kapitalstruktur per 30. Juni 2015 war unverändert solide. Die Bilanzsumme betrug 5.741,3 MEUR (31. Dezember 2014: 5.967,6 MEUR), die Eigenkapitalquote 18,5% (31. Dezember 2014: 17,0%). Die Bruttoliquidität (Zahlungsmittel plus Wertpapiere des Umlaufvermögens plus Schuldscheindarlehen) per 30. Juni 2015 betrug 1.363,5 MEUR (31. Dezember 2014: 1.701,6 MEUR), die Nettoliquidität (Bruttoliquidität plus Marktwert der Zinsswaps abzüglich Finanzverbindlichkeiten) 901,3 MEUR (31. Dezember 2014: 1.065,1 MEUR). Zusätzlich zur hohen Nettoliquidität stehen der ANDRITZ-GRUPPE derzeit folgende Kredit- und Avallinien für Vertragserfüllungen, Anzahlungen, Gewährleistungen etc. zur Verfügung: Kreditlinien: 411 MEUR, davon 99 MEUR ausgenutzt Avallinien: MEUR, davon MEUR ausgenutzt Aktiva 1.940,4 MEUR Langfristiges Vermögen: 34% 2.507,4 MEUR Sonstiges kurzfristiges Vermögen: 43% 1.293,5 MEUR Flüssige Mittel und Wertpapiere des Umlaufvermögens: 23% Passiva 1.060,3 MEUR Summe Eigenkapital inkl. nicht beherrschende Anteile: 18% 479,0 MEUR Finanzverbindlichkeiten: 8% 782,3 MEUR Sonstige langfristige Verbindlichkeiten: 14% 3.419,7 MEUR Sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten: 60% Mitarbeiter ANDRITZ beschäftigte per 30. Juni Mitarbeiter (31. Dezember 2014: Mitarbeiter). 9 (9) China 5 (5) 0 (1) Asien (ohne China) Sonstige 11 (11) Nordamerika Mitarbeiter nach Regionen per 30. Juni 2015 (31. Dezember 2014) in % 59 (60) Europa 16 (14) Südamerika Wichtige Akquisitionen Der zu ANDRITZ gehörende Schuler-Konzern unterzeichnete einen Vertrag zum Erwerb eines 51%-Anteils am chinesischen Pressen- und Werkzeugmaschinenhersteller Yangzhou Metal Forming Machine Tool Co., Ltd. (Yadon). Yadon ist einer der führenden Hersteller von mechanischen Pressen in China und erzielt einen Jahresumsatz von rund 120 Millionen Euro. Der Kauf erfolgt vorbehaltlich der Zustimmung der Kartellbehörden; das Closing der Transaktion wird für das 4. Quartal 2015 bzw. das 1. Quartal 2016 erwartet. 08 Lagebericht Yadon mit Sitz in Yangzhou, Provinz Jiangsu, rund 300 Kilometer nördlich von Shanghai gelegen, beschäftigt an drei Standorten in China rund Mitarbeiter. Zu den wesentlichen Kundensegmenten, die Yadon bedient, gehören die Haushaltsgeräte-, Metall verarbeitende sowie die Automobilzuliefer-Industrie im Osten von China. Darüber hinaus hat ANDRITZ im Juni 2015 die restlichen Anteile von ANDRITZ HYDRO S.A., Brasilien übernommen. Wesentliche Risiken in den restlichen Monaten des Geschäftsjahrs und Risikomanagement Die ANDRITZ-GRUPPE verfügt über ein konzernweites Kontroll- und Steuerungsmanagement, dessen Aufgabe es ist, entstehende Risiken bereits in einem frühen Stadium zu identifizieren und falls erforderlich rasch Gegenmaßnahmen zu ergreifen. Dieses System ist ein wesentlicher Bestandteil des aktiven Risikomanagements der Gruppe. Es gibt jedoch keine Garantie, dass diese Überwachungs- und Kontrollsysteme effektiv genug sind. Die wesentlichen Risiken für die Geschäftsentwicklung der ANDRITZ-GRUPPE beziehen sich vor allem auf die Abhängigkeit der Gruppe von der allgemeinen Konjunkturentwicklung und der Entwicklung der von ihr bedienten Industrien, auf den Erhalt von Großaufträgen und auf die Erzielung der entsprechenden Umsatzerlöse aus dem hohen Auftragsstand. Darüber hinaus stellen bei der Abwicklung von Aufträgen unerwartete Kostensteigerungen wesentliche Risiken dar, insbesondere bei sogenannten Turnkey- oder EPC-Aufträgen, bei denen die Gruppe zusätzlich zur Lieferung von ANDRITZ-Ausrüstungen und -Systemen auch die Verantwortung für Engineering, Bau und Montage von Anlagen übernehmen kann. Derartige Projekte bergen hohe Risiken in Bezug auf die Zusammenarbeit mit Drittparteien, die mit Engineering-, Bau- und Montageleistungen beauftragt werden, in sich (Risiken wie z. B. Streiks, Nichteinhaltung von Terminen oder Qualitätsprobleme bei von Sublieferanten bezogenen Komponenten/Leistungen). Verzögerungen und Schwierigkeiten bei der Erreichung der garantierten Leistungsparameter der von ANDRITZ gelieferten Anlagen stellen ebenso wesentliche Risiken dar wie eine mögliche fehlerhafte Funktion der von ANDRITZ gelieferten Komponenten und Systeme, die gravierende Folgen für Menschen und materielles Vermögen haben kann. Die finanziellen Schwierigkeiten einzelner Euroländer und die unverändert schwierige gesamtwirtschaftliche Entwicklung (insbesondere in Europa und in einzelnen Emerging Markets, vor allem in Brasilien und China) bedeuten ebenso ein ernstes Risiko für die finanzielle Entwicklung der ANDRITZ-GRUPPE. Des Weiteren stellt das gegenseitige Handelsembargo zwischen der Europäischen Union und Russland ein Risiko für die Wirtschaftsentwicklung dieser beiden Wirtschaftsregionen dar. Eine signifikante Schwäche der Weltwirtschaft bzw. eine deutliche Wirtschaftsverlangsamung in einer der wesentlichen Wirtschaftsregionen könnte zu Verzögerungen bei der Abwicklung bestehender Aufträge und zur Verzögerung oder Einstellung laufender Projekte führen. Die Stornierung bestehender Aufträge könnte den Auftragsstand der ANDRITZ-GRUPPE negativ beeinflussen, was sich wiederum negativ auf die Kapazitätsauslastung der Produktionsstätten der Gruppe auswirken könnte. Der zur ANDRITZ-GRUPPE gehörende Schuler-Konzern erzielt rund 80% des Umsatzes in der Automobilindustrie, die in der Regel starken zyklischen Schwankungen ausgesetzt ist. Derartige zyklische Schwankungen, wie zum Beispiel im 1. Halbjahr 2015, können zu einem deutlichen Rückgang des Auftragseingangs führen, der rasche Anpassungen der Kapazitäten sowie organisatorische Maßnahmen erforderlich machen kann. Die damit verbundenen
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