Arbeitsgemeinschaft der Pflegestützpunkte (PSP) im Rhein-Lahn-Kreis

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Arbeitsgemeinschaft der Pflegestützpunkte (PSP) im Rhein-Lahn-Kreis Jahresbericht 2011 Jahresbericht 2011 der Pflegestützpunkt-AG Rhein-Lahn Seite 1 von 26 Vorwort Sehr geehrte Leserin, sehr geehrter Leser,
Arbeitsgemeinschaft der Pflegestützpunkte (PSP) im Rhein-Lahn-Kreis Jahresbericht 2011 Jahresbericht 2011 der Pflegestützpunkt-AG Rhein-Lahn Seite 1 von 26 Vorwort Sehr geehrte Leserin, sehr geehrter Leser, sie sehen den zweiten gemeinsamen Jahresbericht der AG der Pflegestützpunkte im Rhein-Lahn-Kreis vor sich. Wir haben das erste ganze gemeinsame Jahr seit Einführung der neuen Struktur der Pflegestützpunkte hinter uns. Gemeinsame Arbeitsformen innerhalb der Stützpunkte haben sich entwickelt und alle Mitarbeitenden haben mittlerweile ihre verpflichtende Qualifikation zu Pflegeberatern absolviert teilweise ergänzt durch Abschlüsse in Case Management nach den Richtlinien der Deutschen Gesellschaft für Case und Care Management (DGCC). (Bad Ems aktuell, 22. Dezember 2011) Jahresbericht 2011 der Pflegestützpunkt-AG Rhein-Lahn Seite 2 von 26 Mit diesem Bericht geben wir wie gewohnt einen Überblick über unsere Tätigkeit im vergangenen Jahr. Wir haben einen Extrakt aus unseren statistischen Auswertungen der Einzelfall-Arbeit für Sie aufbereitet. Dieser Text dient als offizieller Bericht an die Regionale Pflegekonferenz gemäß 5, Abs. 1, LPflegeASG. Daher beschreiben wir hier auch Bedarfslagen und Entwicklungen der Region, die uns in unserer Praxis begegnet sind und informieren über Erkenntnisse, die wir gewonnen haben. Gemeinsame Materialien für die Öffentlichkeitsarbeit, die auch in anderen Regionen des Landes in gleicher oder ähnlicher Form eingesetzt werden, wurden im Laufe des Jahres zentral zur Verfügung gestellt. Anregungen und Entwicklungen von Materialien aus dem Kreisgebiet wurden auch über den Rhein-Lahn-Kreis hinaus aufgegriffen und übernommen. Die Vorstellungs-Runden in der Ärzteschaft und bei weiteren potenziellen Multiplikatoren wurden weitestgehend im Berichtszeitraum abgeschlossen. Die intensivere Pflege dieser Kontakte bleibt auch für die Zukunft ein fester Aufgaben-Bestandteil. Die geplante landesweite EDV stand bis Ende 2011 noch nicht zur Verfügung, jedoch zeichnet sich ab, dass der Start des Einsatzes noch im ersten Halbjahr 2012 erfolgen könnte. Die im Landesgesetz verankerte regelmäßige Neuvergabe der Beratungs- und Koordinierungsstellen ( BeKo s ) in den Pflegestützpunkten erfolgte im Sommer mit dem Ergebnis, dass alle bisherigen Träger für weitere fünf Jahre bestätigt wurden. Martina Beyrowski-Krause Stefan Hauser Gabriele Müller Gabriele Schönweitz Bettina Eimuth Christa Klamp Sabine Schlager Jahresbericht 2011 der Pflegestützpunkt-AG Rhein-Lahn Seite 3 von 26 Inhalt Die Pflegestützpunkte im Rhein-Lahn-Kreis Die Arbeit im Rhein-Lahn-Kreis 5 6 Kooperation und Vernetzung Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Förderung von Ehrenamt / Selbsthilfe / Nachbarschaftshilfe Demenz-Netzwerke Jahresübersicht Die Arbeit in den Regionen (Beratungsbereichen) PSP Loreley-Nastätten PSP Lahnstein-Braubach PSP Diez-Hahnstätten-Katzenelnbogen PSP Bad Ems-Nassau Statistische Auswertung der Einzelfall-Arbeit Entwicklungen und Bedarfe Ausblick Anhang: Aufgaben und gesetzliche Grundlagen der Pflegestützpunkte Jahresbericht 2011 der Pflegestützpunkt-AG Rhein-Lahn Seite 4 von 26 Die Pflegestützpunkte im Rhein-Lahn-Kreis Die rheinland-pfälzischen Pflegestützpunkte werden gemeinsam von den Pflegekassen (im Rhein- Lahn-Kreis komplett von der AOK Rheinland-Pfalz), dem Land Rheinland-Pfalz (Sozialministerium) und dem Rhein-Lahn-Kreis getragen und sind personell mit jeweils einer 50-%-Stelle besetzt. Gemäß Landesgesetzgebung und Durchführungsverordnungen gibt es als zweite Komponente noch die BeKo im Pflegestützpunkt jeweils in verschiedenen Trägerschaften von Betreibern ambulanter Pflegedienste: Bad Ems Friedenswarte Unterwegs, Diez Kirchliche Sozialstation Diez, Nastätten Diakoniestation Loreley-Nastätten und Lahnstein Caritas-Sozialstation Lahnstein-Braubach. Gemäß der Verträge innerhalb der Kooperationsgemeinschaft Rhein-Lahn überwiegend in Räumlichkeiten der beteiligten ambulanten Pflegedienste untergebracht, verfügen alle Pflegestützpunkte über eigene Büros (je Mitarbeiter/-in) mit eigenständigen Telefon- und Internetanschlüssen sowie Anrufbeantwortern. Menschen mit Beratungsbedarf haben die Möglichkeit, die Büro- oder Außensprechstunden zu nutzen. Bei Bedarf werden Hausbesuche angeboten. Ein relativ breit gefächertes Informationsangebot halten die Pflegestützpunkte über ihre Internet-Präsenz (angebunden an die Homepage der Kreisverwaltung) für die Bürger ebenso auch für andere Einrichtungen und Fachdienste im Sinne einer regionalen Netzwerk-Arbeit - ständig bereit. Auf Kreisebene sind die Pflegestützpunkte als Arbeitsgemeinschaft organisiert. Zweimonatlich finden Besprechungen aller Mitarbeitenden statt, bei denen gemeinsame Aktivitäten geplant, die Gremienarbeit besprochen und rückgekoppelt sowie Beratungsfälle im fachlichen Austausch erörtert werden. Darüber hinaus treffen sich die Mitarbeitenden der Träger in den dazwischen liegenden Monaten zum kollegialen Austausch, ebenfalls etwa zweimonatlich die Mitarbeiterinnen der Pflegekassen auf Regionaldirektions-Ebene. Die Vertretung erfolgt primär zwischen den Mitarbeitenden des jeweiligen Pflegestützpunktes, darüber hinaus innerhalb des Rhein-Lahn-Kreises mit den benachbarten Pflegestützpunkten. Bei Abwesenheiten erfolgen Rufumleitungen innerhalb des jeweiligen Pflegestützpunktes bzw. entsprechende Informationen über die Erreichbarkeit auf dem Anrufbeantworter. Fachliche Schwerpunkte bzw. die Multi-Professionalität innerhalb der Arbeitsgemeinschaft bieten die Möglichkeit, bei speziellen Fragestellungen die entsprechend versierten Mitarbeitenden einzubinden. Damit stellt die Arbeitsgemeinschaft eine hohe Qualität in der Beratungsarbeit für die Bürger des Rhein-Lahn-Kreises sicher. Jahresbericht 2011 der Pflegestützpunkt-AG Rhein-Lahn Seite 5 von 26 Die Arbeit im Rhein-Lahn-Kreis Die Pflegestützpunkte sollen durch die von ihnen erhobenen Daten und gewonnenen Erkenntnisse zur regionalen Pflegestrukturplanung beitragen. Diese werden in die regionale Pflegekonferenz und weitere relevante Gremien eingebracht und dienen somit auch als qualifizierte Grundlage zur Weiterentwicklung der regionalen Angebotsstruktur. Unterstützung und Begleitung von bürgerschaftlichem Engagement ( Ehrenamt ) soll dem Ausbau und der Stärkung dieses wichtigen Elementes in der regionalen Versorgungs- und Hilfestruktur dienen. Die enge Verzahnung von professionellen Angeboten, Ehrenamt und familiären Ressourcen stellt ein wichtiges Ziel der Arbeit dar. Initiierung von neuen oder Mitarbeit in vorhandenen Netzwerken dient der Bündelung regionaler Kenntnisse und Erfahrungswerte sowie einer Verbesserung der Kommunikationsstrukturen der Träger und Einrichtungen untereinander. Durch die Aufgabenstellungen im Rahmen des landesweiten Informations- und Beschwerdetelefons Pflege und Wohnen in Einrichtungen können die erhobenen Daten auch als Indikator überregional oder bundesweit dienen. Kooperation und Vernetzung Eine enge Zusammenarbeit der Pflegestützpunkte mit den regionalen Einrichtungen, Diensten und sonstigen Partnern dient in der Einzelfall-Arbeit einer möglichst effektiven und effizienten Versorgung der hilfe- und pflegebedürftigen Bürger. Die Pflegestützpunkte sind in allen relevanten regionalen Netzwerken vertreten teilweise als Initiatoren bzw. in moderierender Funktion. Über die gemeinsame Internet-Präsenz bieten die Pflegestützpunkte eine portalartige Plattform zur Präsentation einschlägiger regionaler Dienste und Angebote. Regionale Kooperation und Vernetzung Im Folgenden beschreiben wir Kreis weite bzw. Regionen übergreifende Projekte und Aktivitäten, an denen Pflegestützpunkte beteiligt sind oder die grundsätzlich in allen vier Beratungsbereichen vorhanden sind. - Demenz-Netzwerke (alle PSP s) siehe separates Kapitel Jahresbericht 2011 der Pflegestützpunkt-AG Rhein-Lahn Seite 6 von 26 - ILE-ILEK Projekt Lebenswert leben ILE-ILEK als Projekt der integrierten ländlichen Entwicklung in den Verbandsgemeinden Bad Ems, Nassau und Katzenelnbogen berührt die Einzugsbereiche der Pflegestützpunkte Bad Ems und Diez, die auch beide dort eingebunden sind. Im Projekt Lebenswert leben Jung und Alt profitieren voneinander wurde die Entwicklung des Sozialatlas Lahn-Taunus weiter begleitet. Die Schwerpunkte Ehrenamt und Bedarfsanalyse wurden als neue Elemente aufgegriffen. - Gemeindecaritas (PSP Lahnstein) siehe Die Arbeit in den Regionen - Initiative 55 plus/minus (PSP Nastätten) siehe Die Arbeit in den Regionen - Lokales Bündnis für ein familienfreundliches Bad Ems (PSP Bad Ems) siehe Die Arbeit in den Regionen - Senioren-AG Nastätten (PSP Nastätten) Hervorgegangen aus dem Bundesmodellprogramm Aktiv im Alter, bearbeitet diese AG Themen wie Angebotserfassung, Mobilität im Alter, alternative Wohnformen und Barrierefreiheit. - Seniorenbeirat Katzenelnbogen (PSP Diez) Der Seniorenbeirat Katzenelnbogen ist ein freiwilliger Zusammenschluss von Frauen und Männern, welche die Interessen der älteren Generation vertreten. Die Aufgaben, Finanzierung, Mitgliedschaft, Vorsitz und Verfahren sind in einer Satzung verbindlich festgelegt. Der PSP Diez ist mit den beiden Pflegeeinrichtungen der Verbandsgemeinde geborenes Mitglied im Beirat. Die weiteren elf Mitglieder werden auf Vorschlag des Seniorenbeirates durch den Bürgermeister der Verbandsgemeinde berufen. Der Seniorenbeirat ist Mitglied der Landes- SeniorenVertretung Rheinland-Pfalz e.v. - Seniorenkonferenz Diez (PSP Diez) Die Seniorenkonferenz der Verbandsgemeinde Diez findet in der Regel zwei Mal im Jahr statt. Zu den Konferenzen sind alle Einrichtungen, Verbände, Vereine, Kirchengemeinden und Dienste eingeladen, die im Bereich der Altenarbeit ehrenamtlich wie professionell tätig sind. Im Schwerpunkt geht es um einen Informations- und Erfahrungsaustausch. Nach Bedarf werden auch Referenten zu aktuellen Themen eingeladen. Einberufen wird die Konferenz durch die Verbandsgemeinde Diez, die auch verantwortlich für die Durchführung und Organisation ist. Jahresbericht 2011 der Pflegestützpunkt-AG Rhein-Lahn Seite 7 von 26 Kreisweite Kooperation und Vernetzung Die kreisweiten Kooperationen, Gremien und Vernetzungen werden in der Regel durch jeweils einen PSP stellvertretend wahrgenommen: - Mehrgenerationenhaus / Haus der Familie Kreml (PSP Diez) Mehrgenerationenhäuser (bundesweit) und Häuser der Familie (in Rheinland-Pfalz als konzeptionelle Erweiterung) sollen zentrale Begegnungsorte für Menschen aller Generationen sein und vielfältige Bildungs-, Beratungs- und Unterstützungsangebote für Familien bereitstellen. Für den Rhein-Lahn-Kreis übernimmt das Kulturhaus Kreml in Hahnstätten-Zollhaus diese Aufgabe. Formelle Gremien: - Regionale Pflegekonferenz (alle PSP s) Die Regionale Pflegekonferenz ist per Landesgesetz für alle Landkreise und kreisfreien Städte als Gremium regionaler Vernetzung, Sicherstellung und Weiterentwicklung der pflegerischen Angebotsstruktur vorgesehen. Im Berichtszeitraum fand eine Konferenz statt. Der letzte Jahresbericht 2010 der Be- Ko-Stellen stand öffentlich auf der Homepage zum Download bereit. Ein Haupt-Punkt war die Veröffentlichung des Abstimmungsergebnisses über die Trägerschaft der BeKo s in den Pflegestützpunkten für die nächsten fünf Jahre. - AG Eingliederungshilfe (PSP Nastätten) Die AG Eingliederungshilfe ist eine Arbeitsgemeinschaft der Anbieter von Hilfen im Rahmen der Eingliederungshilfe im Rhein-Lahn-Kreis mit dem Ziel, im Rahmen der Netzwerkarbeit sich gegenseitig über Angebote zu informieren und gemeinsam an einer abgestimmten Problemanalyse und Bedarfsdeckung zu arbeiten. Es gibt eine Satzung, regelmäßige Treffen sowie bei Bedarf Unterarbeitsgruppen. Sie beschäftigt sich mit Fragen der ambulanten Versorgung, alternativer Wohnformen und der Beratung behinderter Menschen. - PSAG - Psychosoziale Arbeitsgemeinschaft (PSP Diez) Die PSAG wird von der Kreisverwaltung des Rhein-Lahn-Kreises einberufen. Sie ist ein Forum für die Kontaktaufnahme und gegenseitige Information der Beschäftigten der Dienste und Einrichtungen, die sich mit der Versorgung psychisch kranker Menschen beschäftigen. Überregionale Kooperation und Vernetzung Überregional vertreten die PSP s stellvertretend durch den PSP Lahnstein - die Demenz-Netzwerke in einem Gremium der Demenz-Netzwerke Koblenz, Mayen- Koblenz, Neuwied und Rhein-Lahn. Jahresbericht 2011 der Pflegestützpunkt-AG Rhein-Lahn Seite 8 von 26 In beratender Funktion erfolgte eine Mitarbeit bei der Ständigen AG der Pflegestützpunkte des Landes Rheinland-Pfalz bei der Entwicklung einer landesweiten Internet-Plattform (PSP Bad Ems) sowie als Praxis-Tester bei der Entwicklung einer landesweiten neuen Dokumentations- und Statistik-Software (PSP s Bad Ems und Diez). Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Pflegestützpunkte erfolgt federführend durch den PSP Bad Ems - weitestgehend gemeinsam und kreisweit, nur rein lokale Aktivitäten erscheinen auch entsprechend begrenzt. Dadurch wird insgesamt eine breitere Informationsstreuung aber auch Wahrnehmung der Pflegestützpunkte erreicht. Gerade in Bezug auf Veranstaltungen erscheint es sinnvoll, über den Tellerrand des eigenen Beratungsbereiches hinaus zu schauen und auch aufmerksam zu machen. Themen, Projekte und Aktivitäten werden in der Regel kreisweit in einem Jahresplan erarbeitet und vorbereitet. Lokale Aktivitäten werden jeweils im Sinne einer zeitlichen und inhaltlichen Koordination innerhalb der AG abgestimmt und auch von den benachbarten Stützpunkten mit beworben. Zentrales Element ist die gemeinsame Internet-Präsenz mit Informationen zu öffentlichen Hilfen (Finanzierung), regionalen Anbietern und Angeboten ( Wegweiser Hilfe und Pflege ), einer Unter- Seite der Demenz-Netzwerke im Kreisgebiet sowie einer umfangreichen Link- Sammlung (auch zum Beispiel zu Formular- und Antragsmustern zu relevanten Vorgängen). Erreichbar ist die Internet-Präsenz nach wie vor als Unter- Adresse des Rhein-Lahn-Info: Bei zwei Veranstaltungen, die MdL Frank Puchtler gemeinsam mit Staatssekretärin Jacqueline Kraege vom Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demographie (MSAGD) im Rhein- Lahn-Kreis zum Thema Pflegestützpunkte organisiert hatte, waren Mitarbeitende der regionalen Pflegestützpunkte als die Praktiker vor Ort mit Beiträgen beteiligt. Die Nastätter Bienenprinzessin Adrienne und Bienenkönigin Tina I. Jahresbericht 2011 der Pflegestützpunkt-AG Rhein-Lahn Seite 9 von 26 In diversen Gruppen und Kreisen fanden Informationsveranstaltungen, Vortragsnachmittage und abende zu Themen aus den Bereichen Pflege und Hilfe statt. Förderung von Ehrenamt / Selbsthilfe / Nachbarschaftshilfe Alle vier Pflegestützpunkte sind als Kooperationspartner und fachliche Ansprechpartner bei den Netten Nachbarn ( NeNa ) beteiligt. Gemeinsam mit dem Träger dieses Projektes dem Seniorenbüro Die Brücke des Rhein-Lahn-Kreises wird einmal jährlich eine zentrale Fortbildung für die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer vorbereitet und durchgeführt. Nette Nachbarn ( NeNa ) / Heilig-Abend-Treffs Die Netten Nachbarn (siehe Förderung Ehrenamt/Selbsthilfe/Nachbarschaftshilfe ) wurden im Rahmen ihrer monatlichen Treffen fachlich durch die Pflegestützpunkte begleitet ebenso deren kreisweite Fortbildung. In Filsen wurde, wie bereits in den vergangenen Jahren, eine Senioren-Weihnachtsfeier mithilfe der Netten Nachbarn ausgerichtet. Adventfeier der NeNa s Bad Ems-Nassau in der Kaffeekanne in Nassau Heilig-Abend-Treffs für alleinstehende, einsame Menschen fanden in Nassau (in Kooperation mit der AWO Nassau) und Nastätten (in Kooperation mit der evangelischen Kirchengemeinde) statt, deren Vorbereitungen im Rahmen der Monatstreffen ebenfalls begleitet wurden. Auch für die Verbandsgemeinde Braubach sollten Netten Nachbarn initiiert werden. Erste Gespräche haben mit dem Seniorenbüro Die Brücke des Rhein-Lahn- Kreises statt gefunden. Eine für das zweite Halbjahr geplante Auftaktveranstaltung wurde aus zeitlichen Gründen auf das Folgejahr verlegt. Außerdem erfolgt eine Kontaktpflege zu einschlägigen Selbsthilfe- und Ehrenamtsgruppen (z. B. kirchliche Gruppen und Kreise) sowie zu Gesprächskreisen (z. B. von pflegenden Angehörigen). Jahresbericht 2011 der Pflegestützpunkt-AG Rhein-Lahn Seite 10 von 26 Demenz-Netzwerke - Jahresübersicht Im Berichtsjahr standen diverse Aktivitäten im Fokus, die mit den Demenz- Netzwerken regional oder auch kreisweit organisiert wurden. Entsprechend widmen wir diesem Bereich einen eigenen Schwerpunkt in unserem Jahresbericht. In der Regel in Moderatoren- bzw. Sprecher-Funktion sind die Pflegestützpunkte in die vier regionalen Demenz-Netzwerke intensiv eingebunden. Regelmäßige Treffen der einzelnen Netzwerke sowie Abstimmungstreffen von Moderatoren und Sprechern auf Kreis-Ebene gewährleisten den Informationsfluss und die Abstimmung kreisweiter oder auch regionaler Aktivitäten. Kreisweite Aktivitäten Ausstellung Kunst trotz(t) Demenz Im Februar fand als kreisweite Aktivität die zweiwöchige Ausstellung Kunst trotz(t) Demenz der Stiftung Diakonie in Hessen und Nassau (www.kunst-trotztdemenz.de) statt. In Kooperation aller vier Demenz- Netzwerke mit dem Künstlerhaus Schloß Balmoral, dem Diakonischen Werk Rhein-Lahn und der evangelischen Kirchengemeinde Nassau konnten die Exponate an den Standorten Künstlerhaus Schloß Balmoral in Bad Ems und der evangelischen Johanniskirche Nassau ausgestellt werden. Die ständigen Bestandteile dieser Wanderausstellung wurden von Dr. Danièle Perrier Geschäftsführerin und künstlerische Leiterin des Künstlerhauses - um zusätzliche Exponate erweitert. Flankiert wurde die Ausstellung von diversen Begleitveranstaltungen: einem Vortrag, einem Künstlergespräch, einem Filmabend, einem Vortrag zum Thema Stiften, einem musikalisch-literarischen Nachmittag, einem Themengottesdienst sowie Vernissage und Finissage. Während der Ausstellung fanden gezielt Führungen für Interessentengruppen sowie ein Vormittag für Kindergartenkinder in Bad Ems oder eine Konfirmandenstunde in Nassau statt. Jahresbericht 2011 der Pflegestützpunkt-AG Rhein-Lahn Seite 11 von 26 (Rhein-Lahn-Zeitung, 28. Januar 2011) Jahresbericht 2011 der Pflegestützpunkt-AG Rhein-Lahn Seite 12 von 26 Den Grad der regionalen Vernetzung spiegelte auch die große Zahl von Menschen aus dem gesamten Kreisgebiet wieder, die sich für die Aufsichten während der Öffnungszeiten bereit erklärt hatten. Hier fanden sich ehrenamtliche Helferinnen und Helfer aus dem Demenz-Bereich ebenso wie Nette Nachbarn, Mitglieder der Kirchengemeinde Nassau oder auch einzelne engagierte Personen zusammen. Welt-Alzheimertag (21. September) Als Fixpunkt finden in jedem Jahr zum Welt-Alzheimertag (21. September) an zahlreichen Standorten Informationsstände im Rahmen eines Informations- und Aktionstages Demenz statt. Unter dem weltweiten Jahresmotto Gesichter der Demenz waren die Netzwerk-Partnerinnen und Partner an folgenden Standorten vertreten: Bad Ems, Diez, Hahnstätten, Kamp-Bornhofen, Katzenelnbogen, Lahnstein, Nassau, Nastätten und St. Goarshausen. Bad Ems Katzenelnbogen Lahnstein Nassau Nastätten St. Goarshausen Jahresbericht 2011 der Pflegestützpunkt-AG Rhein-Lahn Seite 13 von 26 (Rhein-Lahn-Zeitung, 2. September 2011) Jahresbericht 2011 der Pflegestützpunkt-AG Rhein-Lahn Seite 14 von 26 Diese Stände wurden ergänzt durch Veranstaltungen innerhalb von Einrichtungen wie zum Beispiel einem Singe-Nachmittag im Haus Marienberg (Kamp-Bornhofen). Weiterhin gab es Film- und Gesprächsveranstaltungen ( Zeichensprachen ) im Mehrgenerationenhaus Kreml in Hahnstätten und in der AWO- Kaffeekanne in Nassau, einen Vortragsabend Demenz früh erkennen und behandeln in der Diezer Stadtbibliothek (Gerold Zeiler, Fachklinik Katzenelnbogen) oder noch für eine Woche ein Info-Stand in der Paracelsus-Klinik Bad Ems. Seniorenmesse Mittelrhein Als dritte kreisweite Aktivität beteiligten sich die Demenz-Netzwerke im Rhein-Lahn-Kreis an einem Info-Stand der Landeszentrale für Gesundheitsförderung (LZG) im Rahmen der Seniorenmesse Mittelrhe
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