Bedienungshandbuch. Version 09/2012 SIESTA SIESTA ALKOVEN CLASSIC EDITION

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Bedienungshandbuch Version 09/2012 SIESTA SIESTA ALKOVEN CLASSIC EDITION Einleitung Liebe Motorcaravaner, wir beglückwünschen Sie zum Erwerb Ihres neuen HOBBY-Reisemobils. Das in uns gesetzte Vertrauen
Bedienungshandbuch Version 09/2012 SIESTA SIESTA ALKOVEN CLASSIC EDITION Einleitung Liebe Motorcaravaner, wir beglückwünschen Sie zum Erwerb Ihres neuen HOBBY-Reisemobils. Das in uns gesetzte Vertrauen ist Ansporn und Verpflichtung, unsere Reisemobile von Jahr zu Jahr durch neue Ideen, technische Innovationen und liebevolle Details noch besser zu machen. Mit komplett ausgestatteten und ausgereiften Modellen möchten wir Ihnen den perfekten Rahmen für die schönsten Tage des Jahres bieten. Bitte lesen Sie diese Bedienungsanleitung aufmerksam durch, auch wenn Sie schon längere Zeit einen Motorcaravan gefahren haben. Sie vermeiden dadurch Fehlbedienungen und Schäden am Fahrzeug und seiner Ausstattung. Die richtige Handhabung aller technischen Details erhöht die Fahrfreude und dient der Werterhaltung Ihres Reisemobils. Falls Ihnen diese Bedienungsanleitung einmal nicht weiterhelfen kann, steht Ihnen ein dicht gestaffeltes, europaweites Händlernetz zur Verfügung. Nutzen Sie dabei auch die Erfahrung und Fachkenntnis Ihres Vertragshändlers, mit dem Sie ein eingehendes Gespräch vor der ersten Fahrt mit Ihrem Hobby-Motorcaravan führen sollten. Wir wünschen Ihnen sowie Ihren Begleitern viele erholsame Reisen sowie immer und überall eine gute Fahrt mit Ihrem neuen Hobby Reisemobil. Ihr HOBBY Wohnwagenwerk Ing. Harald Striewski GmbH 00-1 Einleitung Kapitel 1: Einleitung 1.1 Allgemeines Vor Antritt der ersten Fahrt Kennzeichnungen in der Bedienungsanleitung Kapitel 2: Sicherheit 2.1 Allgemeines Brandschutz Verkehrssicherheit Was vor der ersten Fahrt zu beachten ist Vor und während der Fahrt Hinweise für die Reise Notfallausrüstung Nach der Fahrt Kapitel 3: Fahrwerk 3.1 Fahrwerk Beladung Hubstützen Eingangsstufe Fahrzeug-Identifizierungsnummer (FIN) Zusatzluftfeder Anhängevorrichtung Anbauten Kapitel 4: Räder, Reifen, Bremsen 4.1 Räder Reifen Reifenfülldruck Profiltiefe Felgen Schneeketten Reifenreparaturset Radwechsel Bremsen Kapitel 5: Aufbau Außen 5.1 Übersicht der Serviceklappen Belüftung und Entlüftung Öffnen und Schließen von Türen und Klappen Dachreling Fahrradträger E-Bike-Träger Velo Markise Kapitel 6: Aufbau Innen 6.1 Öffnen und Schließen von Türen und Klappen Fernsehhalter Tische Bettenumbau Schiebewaschraum Bettenverbreiterung Alkoven/F-Bett Heck quer/hubbett Fenster Verdunklungssystem für Fahrerhaus Dachhauben Sitze im Fahrerhaus Sitze im Aufbau Einleitung Sicherheitsgurte im Aufbau Übersicht der Sitzplätze Übersicht der Tag- und Nachtposition Kapitel 7: Elektroinstallationen 7.1 Sicherheitshinweise Elemente der elektrischen Anlage Stromversorgung Funktion der Stromversorgungseinheit Aufbaubatterie Absicherungen der Elektroanlage Mobile Navigation Nachträglich installierte Geräte Kapitel 8: Wasser 8.1 Allgemeines Wasserversorgung Warmwasserbereitung Wasserspültoilette Kapitel 9: Gas 9.1 Allgemeine Sicherheitsregeln für den Gebrauch von Flüssiggasanlagen Gasversorgung Kapitel 10: Einbaugeräte 10.1 Allgemeines Heizung E-Heizung Standheizung Fahrerhaus Kühlschrank Gaskocher Backofen Dunstabzugshaube Dachklimaanlage Kapitel 11: Wartung und Pflege 11.1 Wartung Lüften Pflege Winterpause für den Motorcaravan Winterbetrieb Kapitel 12: Entsorgung und Umweltschutz 12.1 Umwelt und mobiles Reisen Rücknahme des Fahrzeuges Kapitel 13: Technische Daten 13.1 Gewichte nach 92/21/EWG Reifenfülldrücke Technische Daten Reifen und Felgen für Basis-Reisemobile Zubehörgewichte Index... Ix-1 Anhang...Ah-1 01-1 Einleitung Kapitel 1: Einleitung Unsere Motorcaravans werden ständig weiterentwickelt. Wir bitten um Verständnis, dass Änderungen in Ausstattung, Form und Technik vorbehalten sind. In dieser Bedienungsanleitung sind auch Ausstattungsvarianten beschrieben, die teilweise nicht zum serienmäßigen Lieferumfang gehören. Aus dem Inhalt der Bedienungsanleitung können aus diesen Gründen keine Ansprüche an HOBBY geltend gemacht werden. Beschrieben sind die bis zur Drucklegung bekannten Ausstattungen. Diese wurden gleichwertig auf alle Grundrissvarianten übertragen. Haben Sie bitte Verständnis dafür, dass nicht alle individuellen Varianten beschrieben werden können. Für spezielle Fragen hinsichtlich der Ausstattung und Technik steht Ihr Vertragshändler Ihnen gern zur Verfügung. 1.1 Allgemeines Ihr HOBBY Motorcaravan ist nach dem Stand der Technik und den anerkannten sicherheitstechnischen Regeln gebaut. Trotz aller Vorsichtsmaßnahmen ist es möglich, dass Personen verletzt oder der Motorcaravan beschädigt wird, wenn die Sicherheitshinweise in dieser Bedienungsanleitung sowie die Warnhinweise, in Form von Aufklebern in dem Motorcaravan, nicht beachtet werden. Den Motorcaravan nur in technisch einwandfreiem Zustand benutzen. Störungen, die die Sicherheit von Personen oder des Motorcaravans beeinträchtigen, sofort von Fachpersonal beheben lassen. Die Bremsanlage und die Gasanlage nur von einer autorisierten Fachwerkstatt prüfen und reparieren lassen. Die vorgegebenen Prüf- und Inspektionsfristen einhalten. 1.2 Vor Antritt der ersten Fahrt Benutzen Sie das vorliegende Handbuch nicht nur als Nachschlagewerk, sondern machen Sie sich bereits vor Antritt der ersten Fahrt gründlich damit vertraut. Füllen Sie die Garantiekarten der Einbaugeräte und Zubehörteile in den separaten Anleitungen aus und schicken Sie die Garantiekarten den Geräteherstellern zu. Dadurch sichern Sie Ihren Garantieanspruch für alle Geräte. HOBBY gewährt Ihnen über Ihren Vertragspartner eine 5-Jahresgarantie auf Dichtigkeit des Reisemobils gemäß der Garantiebedingungen. Bei Fahrzeugübergabe erhalten Sie ein Garantieheft 5 Jahre Garantie auf Dichtigkeit durch Ihren Vertragshändler. Achtung: Bei nicht durchgeführter Dichtigkeitsprüfung verfällt der Garantieanspruch für die Dichtigkeitsgarantie auf 5 Jahre. Einleitung 01-2 Vor Inbetriebnahme des Fahrzeugs folgende Hinweise beachten: Reifendruck prüfen. Siehe Abschnitt Reifenfülldrücke. Fahrzeug richtig beladen. Dabei die technisch zulässige Gesamtmasse einhalten. Siehe Abschnitt Zuladung. Batterien vor jeder Reise voll laden. Siehe Abschnitt Aufbaubatterie. Batteriehauptschalter einschalten. Bei Außentemperaturen unter 0 o C Fahrzeug erst aufheizen, dann Wasseranlage befüllen. Siehe Abschnitt Wasserversorgung/Frischwassertank befüllen. Bei der ersten Fahrt Radmuttern nach 50 km nachziehen. Vor dem Befüllen mit Kraftstoff die gasbetriebenen Einbaugeräte abschalten. Gasflaschen nur im vorgesehenen Gasflaschenkasten festverzurrt transportieren. Bei Wintercamping mit Frostgefahr das Fahrzeug auch nachts beheizen. Siehe Abschnitt Winterbetrieb/Heizung. Zwangsbe- und -entlüftungen freihalten. Siehe Abschnitt Fenster/Dachlüfter/Lüften. 1.3 Kennzeichnungen in der Bedienungsanleitung Dieses Handbuch erklärt Ihnen das Reisemobil auf folgende Weise: Texte und Abbildungen Texte, die sich auf Abbildungen beziehen, stehen direkt bei den Abbildungen. Details in Abbildungen (hier: Eingangstür) sind mit Positionsnummern j gekennzeichnet. Aufzählungen Aufzählungen erfolgen stichpunktartig und sind mit einem vorangestellten Bindestrich - gekennzeichnet. 1 01-3 Einleitung Handlungsanweisungen Handlungsanweisungen erfolgen ebenfalls stichpunktartig und beginnen mit einem runden Satzanfangszeichen. Hinweise Hinweise machen auf wichtige Details aufmerksam, die eine einwandfreie Funktion des Reisemobils und der Zubehörteile gewährleisten. Bedenken Sie bitte, dass es aufgrund unterschiedlicher Ausstattungen zu Abweichungen in der Beschreibung kommen kann. Warnhinweise Warnhinweise machen Sie auf Gefahren aufmerksam, bei deren Nichtbeachtung Material beschädigt oder sogar Menschen verletzt werden können. Umwelt Tipps Umwelt-Tipps zeigen Ihnen Möglichkeiten auf, wie Sie die Belastung der Umwelt verringern können. 02-1 Sicherheit Kapitel 2: Sicherheit 2.1 Allgemeines Für eine ausreichende Belüftung sorgen. Eingebaute Zwangsbelüftungen (Dachhauben mit Zwangsbelüftung oder Pilzdachlüfter) niemals abdecken. Zwangsbelüftungen von Schnee und Laub freihalten Erstickungsgefahr! Für die Einbaugeräte (Kühlschrank, Heizung, Kocher usw.) sowie für das Basisfahrzeug sind die jeweiligen Betriebsanleitungen sowie Bedienungsanleitungen unbedingt zu beachten. Wenn Zubehör oder Sonderwunschausstattungen angebaut werden, können sich die Abmessungen, das Gewicht und das Fahrverhalten des Motorcaravans ändern. Die Anbauteile sind teilweise eintragungspflichtig. Ausschließlich Reifen und Felgen verwenden, die für Ihren Motorcaravan zugelassen sind. Angaben über die Reifenbzw. Felgengröße entnehmen Sie bitte den Fahrzeugpapieren. 2.2 Brandschutz Vorsichtsmaßnahmen gegen Feuer Kinder nicht alleine im Fahrzeug lassen. Brennbare Materialien von allen Heiz- und Kochgeräten fernhalten. Veränderungen an der Elektroanlage, der Gasanlage oder den Einbaugeräten dürfen nur von autorisierten Fachwerkstätten durchgeführt werden. An der Haupteingangstür einen Feuerlöscher vorsehen. In der Nähe des Kochers eine Feuerdecke vorsehen. Alle Fluchtwege freihalten. Mit den auf dem Gelände getroffenen Sicherheitsmaßnahmen vertraut machen. Verhalten bei Feuer Fahrzeuginsassen unverzüglich evakuieren. Hauptabsperrventil an der Gasflasche und Gasabsperrventile der Verbraucher schließen. Elektrische Versorgung abschalten. Alarm geben und Feuerwehr rufen. Feuer nur dann selbst bekämpfen, wenn dies ohne Risiko möglich ist. Sicherheit Verkehrssicherheit Vor Fahrtbeginn die Funktion der Signal- und Beleuchtungseinrichtung (Batteriehauptschalter einschalten), der Lenkung und der Bremsen prüfen. Nach einer längeren Standzeit (ca. 10 Monate) die Bremsanlage und die Gasanlage von einer autorisierten Fachwerkstatt prüfen lassen. Verdunkelungen der Front- und Seitenscheiben komplett öffnen und sichern. Während der Fahrt müssen alle Personen durch Sicherheitsgurte gesichert sein und dürfen sich nicht frei im Fahrzeug bewegen. Im Winter muss das Dach vor Fahrtbeginn schnee- und eisfrei sein. Regelmäßig vor der Fahrt den Reifendruck überprüfen. Ein falscher Reifendruck kann zu übermäßigem Verschleiß, Beschädigungen am Reifen oder zum Platzen des Reifens führen. Kindersitze nur an Sitzplätzen mit werkseitig montierten Dreipunktgurten anbringen. Die Drehsitze in Fahrtrichtung drehen und arretieren. Während der Fahrt dürfen die Sitze nicht gedreht werden. 2.4 Was vor der ersten Fahrt zu beachten ist Zulassung Jedes Fahrzeug, das auf öffentlichen Straßen fährt, ist zulassungspflichtig. So auch Ihr neues Reisemobil. Die Zulassung beantragen Sie bei der örtlichen Kfz-Zulassungsstelle. Zur Zulassung müssen Sie vorlegen: - Zulassungsbescheinigung Teil II / CoC - Deckungskarte Ihrer Versicherung - Personalausweis oder Meldebescheinigung - Ggf. Zulassungsvollmacht - Ggf. Einzugsermächtigung für Kfz-Steuern. Hauptuntersuchung Reisemobile bis 3,5 Tonnen zulässigem Gesamtgewicht müssen wie Pkw erstmals nach drei Jahren, danach alle zwei Jahre zur Hauptuntersuchung. Mobile mit einem Gewicht von 3,5 bis 7,5 Tonnen muss man in den ersten sechs Jahren ab der Erstzulassung alle zwei Jahre vorführen. Danach ist jedes Jahr eine Untersuchung fällig. Die Hauptuntersuchung kann vom TÜV, der DEKRA oder einem amtlich anerkannten Sachverständigen durchgeführt werden. 02-3 Sicherheit Bei jeder Hauptuntersuchung müssen Sie vorlegen: - Zulassungsbescheinigung Teil I - Gültige Gasprüfbescheinigung über die Gasinstallation. Die Erstbescheinigung erhalten Sie von Ihrem Händler. Veränderungen am Fahrzeug, die in den Geltungsbereich der StVZO fallen, sind genehmigungspflichtig! Bei weiteren Fragen oder Problemen ist Ihr autorisierter Hobby-Vertragshändler jederzeit für Sie da! 2.5 Vor und während der Fahrt Sie sind als Fahrzeughalter / Fahrzeugführer für den Zustand Ihres Fahrzeugs verantwortlich. Deswegen müssen Sie folgende Punkte beachten: Außen Gehen Sie um das Reisemobil herum und bereiten Sie es wie folgt auf die Fahrt vor: Fahrzeug vorbereiten Ggf. ausgefahrene Hubstützen hochklappen. Alle Fenster des Wohnaufbaues sowie Dachhauben schließen. Sicherheit 02-4 Einstiegsstufe einfahren. Eingangstüren und Serviceklappen des Aufbaus schließen und sichern. Ablaufhahn für den Abwassertank schließen. Alle Gasabsperrventile von Gasgeräten schließen, mit Ausnahme des Absperrventiles für die Heizung, falls das Fahrzeug mit einem Gasdruckregler für den Fahrbetrieb ausgestattet ist. (z.b. Control CS, SecuMotion) Ggf. 230 V Netzanschlusskabel an der Außensteckdose abziehen. Ggf. Fernsehantenne so weit wie möglich einziehen bzw. SAT-Schüssel umklappen. Ggf. Dachlast sichern und gegen Verrutschen sichern. Ggf. Fahrräder sichern, gegen Verrutschen verzurren und sicherstellen, dass vorhandene Beleuchtungseinrichtungen nicht verdeckt werden. Ggf. Vorzeltleuchte ausschalten. Innen Auch im Inneren des Reisemobils müssen Sie einige Vorbereitungen treffen. Innenraum vorbereiten Lose Gegenstände ordnen und in den Fächern verstauen. Schwere Sachen nach unten räumen. Ggf. Kühlschrank auf 12 V-Betrieb umschalten. Sämtliche Flüssigkeiten, auch im Kühlschrank, gegen Auslaufen sichern. Gasflaschen befestigen. Tisch sichern und wenn möglich absenken. Innenbeleuchtung ausschalten. Türen (auch Kühlschranktür), Schubladen und Klappen fest verschließen. Schwere und/oder voluminöse Gegenstände (z. B. TV, Radio) müssen vor Fahrtbeginn gesichert werden. Optional erhältliches Cockpit-Verdunklungssystem vollständig öffnen und arretieren. Verschiebewaschraum arretieren und sichern. Fahrzeug nicht überladen! Unbedingt die zulässigen Achslasten, die technisch zulässige Gesamtmasse sowie die zulässige Höhe, Breite und Länge des Reisemobils beachten. Bringen Sie gut sichtbar im Wohnaufbau und im Fahrerhaus einen Zettel mit allen wichtigen Maßen und Gewichten an. 02-5 Sicherheit Fahrerhaus Folgende Dinge nicht vergessen: Innen- und Aussenspiegel sowie Sitzposition einstellen. Beleuchtung überprüfen. Außerdem: Reifendruck kontrollieren. Flüssigkeiten wie Öl, Kühlwasser, Bremsflüssigkeit und Scheibenwaschflüssigkeit prüfen und ggf. nachfüllen. Vor dem Kraftstofftanken alle Gasverbraucher (Heizung, Kühlschrank etc.) abschalten. Bevor es losgeht Vor der Abfahrt sollten Sie folgende Fragen mit Ja beantworten können: Sind Verbandkasten, Warndreieck und Warnweste an Bord? Ist die Beleuchtung (Rückscheinwerfer, Abblendlicht, Bremsleuchten und Blinker) in Ordnung? 2.6 Hinweis für die Reise Ihr Reisemobil ist kein Pkw! Es verhält sich in vielen Situationen anders als ein normales Auto. Deswegen sollten Sie auf folgende Besonderheiten achten: Beladung Für die Beladung gilt: Gleichmäßig beladen. Schwere oder sperrige Gegenstände gehören in die unteren Staukästen! Im Innenraum Gepäck in Schränken und Staufächern verstauen. Türen und Klappen sichern. Sicherheit 02-6 Nach der Beladung das Gesamtgewicht auf einer öffentlichen Waage überprüfen. Dachlast (max. 50 kg) Die Höhe des Reisemobils kann von Fahrt zu Fahrt aufgrund verschiedener Dachlasten variieren. Für die Dachlast gilt: Maße der Dachlast zur Höhe des Reisemobils hinzurechnen. Im Fahrerhaus eine Notiz mit der Gesamthöhe gut sichtbar anbringen. Bei Brücken und Durchfahrten muss dann nicht mehr gerechnet werden. Heckgarage Beim Beladen der Heckgarage auf die zulässigen Achslasten und die technisch zulässige Gesamtmasse achten. Zuladung gleichmäßig verteilen. Zu hohe Punktlasten beschädigen den Bodenbelag. Die maximal zulässige Belastung der Heckgarage beträgt 200 kg. Die zulässige Hinterachslast darf auf keinen Fall überschritten werden. Bei voller Beladung der Heckgarage verschlechtert sich das Fahrverhalten durch die Entlastung der Vorderachse erheblich. Sicherheit der Insassen Während der Fahrt gilt: Es dürfen nur die Plätze mit Personen besetzt sein, die mit Sicherheitsgurten ausgestattet sind. Während der Fahrt ist der Aufenthalt von Personen im Alkoven oder in Betten verboten. Die Personen müssen angeschnallt auf den Plätzen bleiben! Türverriegelung nicht öffnen! Weitere Personen dürfen sich nicht im Fahrzeug aufhalten! Bremsen Zum Bremsen gilt: Längeren Bremsweg beachten, besonders bei Nässe. Bei Bergabfahrten keinen größeren Gang wählen als bei Bergauffahrten. Rückwärtsfahren/Rangieren Ihr Reisemobil ist weitaus größer als ein Pkw. Zum Rückwärtsfahren/Rangieren gilt: Auch bei richtig eingestellten Außenspiegeln gibt es einen erheblichen toten Winkel. Beim Rückwärtsfahren und Einparken an unübersichtlichen Stellen Hilfe zum Einweisen in Anspruch nehmen. 02-7 Sicherheit Fahren Absolvieren Sie vor der ersten großen Fahrt eine Probefahrt, um sich mit dem Reisemobil im Fahrbetrieb vertraut zu machen. Üben Sie auch das Rückwärtsfahren. Bei dem Basisfahrzeug handelt es sich um ein Nutzfahrzeug; passen Sie Ihre Fahrweise entsprechend an. Zum Fahren gilt: Länge des Reisemobils nicht unterschätzen. Größere Fahrzeuge können aufgrund des relativ langen Hecküberhanges ausscheren und unter ungünstigen Bedingungen am Heck aufsetzen. Vorsicht bei Hofeinfahrten und Tordurchfahrten. Bei Seitenwind, Glatteis oder Nässe können im Reisemobil Pendelbewegungen auftreten. Fahrgeschwindigkeit den Straßen- und Verkehrsverhältnissen anpassen. Lange, leicht abfallende Gefällestrecken können gefährlich werden. Die Geschwindigkeit von Anfang an so bemessen, dass notfalls noch beschleunigt werden kann, ohne andere Verkehrsteilnehmer zu gefährden. Bergabfahrten grundsätzlich nicht schneller als Bergauffahrten. Beim Überholen und Überholtwerden von Lastzügen oder Bussen kann das Reisemobil in einen Luftsog geraten. Leichtes Gegensteuern hebt diese Wirkung auf. Vorausschauend fahren, bei längeren Fahrten regelmäßige Pausen einlegen. Kurvenfahren Ein Reisemobil gerät durch seine Aufbauhöhe schneller ins Wanken als ein Pkw. Zum Kurvenfahren gilt: Nicht zu schnell in Kurven einfahren! Wirtschaftliches Fahren Der Motor Ihres Reisemobils ist nicht darauf ausgelegt, ständig unter Volllast zu fahren. Zum Fahren gilt: kein Bleifuß! Die letzten 20 km/h bis zur Spitzengeschwindigkeit kosten bis zu 50 % mehr Treibstoff! Tanken Im Reisemobil ist eine Anzahl von Verbrauchern mit offener Flamme eingebaut. Beim Tanken gilt: Alle Gasverbraucher (Heizung, Kühlschrank etc.) ausschalten! Handys ausschalten! Ausschließlich Dieselkraftstoff tanken. Nicht versehentlich den Frischwassertank mit Kraftstoff befüllen. Sicherheit Notfallausrüstung Damit Sie für einen Notfall vorbereitet sind, sollten Sie die drei Rettungsmittel stets mit sich führen und sich damit vertraut machen. Verbandkasten Der Verbandkasten sollte jederzeit griffbereit sein und einen festen Platz im Reisemobil besitzen. Nach Entnahme von Teilen aus dem Verbandkasten sind diese unverzüglich zu ersetzen. Das Verfallsdatum ist regelmäßig zu kontrollieren. Warnweste (nicht im Lieferumfang) Wir empfehlen das Mitführen und Tragen einer Warnweste nach EN 471 mit weiß retroreflektierenden Streifen beim Verlassen des Fahrzeuges auf Freilandstraßen und Pannenstreifen. Der Fahrer sollte diese Warnkleidung anlegen, wenn die Kombination außerorts auf einer Landstraße unfall- oder pannenbedingt an einer unübersichtlichen Straßenstelle, bei durch Witterung bedingt schlechter Sicht, Dämmerung oder Dunkelheit zum Stillstand gelangt, oder auf dem Pannenstreifen einer Autobahn unfall- oder pannenbedingt liegen bleibt und durch Aufstellen eines Warndreiecks abgesichert werden muss. 100 m Warndreieck Auch das Warndreieck sollte jederzeit griffbereit sein und einen festen Platz im Reisemobil besitzen, vorzugsweise zusammen mit dem Verbandkasten. Im Notfall Warndreieck mindestens 100 m vor der Gefahrenstelle aufstellen! 02-9 Sicherheit 2.8 Nach der Fahrt Stellplatzauswahl Zur Stellplatzauswahl gilt: Möglichst waagerechten Stellplatz auswählen. Stellplatz möglichst bei Tageslicht beurteilen. Fahrzeugsicherung Zur Fahrzeugsicherung gilt: Gang einlegen. Handbremse anziehen. Ggf. zusätzliche Fahrzeugstützen ausfahren. Ggf. Unterlegkeile verwenden. Bei Minustemperaturen Handbremse nur leicht anziehen und unbedingt Gang einlegen, um ein Einfrieren der Handbremse zu vermeiden! Beim Drehen des Fahrersitzes darauf achten, dass die Handbremse nicht versehentlich ge
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