Betriebsanleitung Für die autorisierte Fachkraft Öl-Gebläsebrenner Low NOx

Please download to get full document.

View again

of 39
All materials on our website are shared by users. If you have any questions about copyright issues, please report us to resolve them. We are always happy to assist you.
Published
VB 1.20 VB 1.24 VB 1.28 VB 1.30 VB 1.35 VB 1.47 Betriebsanleitung Für die autorisierte Fachkraft Öl-Gebläsebrenner Low NOx Notice d emploi Pour l installateur spécialiste Brûleurs fuel Low NOx...
VB 1.20 VB 1.24 VB 1.28 VB 1.30 VB 1.35 VB 1.47 Betriebsanleitung Für die autorisierte Fachkraft Öl-Gebläsebrenner Low NOx Notice d emploi Pour l installateur spécialiste Brûleurs fuel Low NOx Istruzione per l uso Per il personale qualificato Bruciatori a gasolio Low NOx de fr it nl, en / Art. Nr C Übersicht Inhaltsverzeichnis Seite Übersicht Inhaltsverzeichnis... 2 Wichtige Hinweise... 2 Brennerbeschreibung... 3 Funktion Aufwärm-, Betriebs-, Sicherheitsfunktion... 4 Feuerungsautomat... 5 Belegungsplan, Anschlusssockel... 6 Montage Brennermontage, Brenner-Einbausituation... 7 Elektro-, Ölanschluß, Ölbrennerpumpe... 8 Kontrollen vor der Inbetriebnahme... 8 Inbetriebnahme Einstelldaten, Kontrolle Mischeinrichtung... 9 Luftregulierung, Öldruckregulierung Funktionskonrolle Service Wartung Störungsbeseitigung Wartungsintervallanzeige, Ölvorratsanzeige Wichtige Hinweise Die Blaubrenner VB 1.20/24/28/ 30/35/47 sind ausgelegt für die schadstoffarme Verbrennung von Heizöl Extra Leicht nach Ländernormung: AT: ÖNORM C1109: Standard und schwefelarm BE: NBN T52.716: Standard und NBN CH: EN590: schwefelarm SN : Heizöl EL und Öko- Heizöl schwefelarm DE: DIN : Standard und schwefelarm. Sie entsprechen in Aufbau und Funktion der EN267. Sie sind zur Ausrüstung aller der EN303 entsprechenden Wärmeerzeuger bzw. von Warmlufterzeugern nach DIN 4794 oder DIN innerhalb ihres Leistungsbereiches geeignet. Jede andere Verwendungsart erfordert die Genehmigung von ELCO. Montage und Inbetriebnahme dürfen ausschließlich von autorisierten Fachkräften durchgeführt werden, wobei die geltenden Richtlinien und Vorschriften zu beachten sind. Brennerbeschreibung Die Blaubrenner VECTRON BLUE 1.20/24/28/30/35/47 sind 1-stufige, vollautomatisch arbeitende Brenner in Monoblockausführung. Die spezielle Konstruktion des Brennkopfes mit interner Abgasrezirkulation führt zu einer schadstoffarmen Verbrennung mit hohem Wirkungsgrad. Gemäß Prüfung nach EN267 werden die Werte entsprechend der strengsten Emissionsklasse 3 eingehalten, ebenso die Anforderungen der nationalen Umweltgesetzgebungen: AT: KFA 1995, FAV 1997 CH: LRV 2005 DE: 1.BImSChV Je nach Feuerraumgeometrie, Feuerraumbelastung und Feuerungssystem (Dreizugkessel, Umkehrflammkessel) können sich abweichende Emissionswerte ergeben. Für die Angaben von Garantiewerten müssen die Bedingungen für die Meßeinrichtung, Toleranzen, Luftfeuchtigkeit, Stickstoffgehalt im Heizöl beachtet werden. Lieferumfang Der Verpackung des Brenners ist beigelegt : 1 Anschlußklemmflansch mit Isolationsunterlage 1 Beutel mit Befestigungsteilen 1 Tasche Technische Dokumentation 1 Flammenrohr 1 Einstellschablone Für einen sicheren, umweltgerechten und energiesparenden Betrieb sind folgende Normen zu berücksichtigen: DIN 4755 Ölfeuerungen in Heizungsanlagen EN 226 Anschluß von Ölzerstäubungs- und Gasbrennern mit Gebläse am Wärmeerzeuger EN Sicherheit elektrischer Geräte für den Hausgebrauch Aufstellungsort Der Brenner darf nicht in Räumen mit aggressiven Dämpfen (z.b. Haarspray, Perchloräthylen, Tetrachlorkohlenstoff), starkem Staubanfall oder hoher Luftfeuchtigkeit (z.b. Waschküchen) in Betrieb genommen werden. Sofern für die Luftversorgung kein LAS-Anschluß ausgeführt wird, muß eine Zuluftöffnung vorhanden sein, mit: DE: bis 50 kw: 150cm 2 für jedes weitere kw: + 2,0cm 2 CH: QF [kw] x 6=...cm 2 ; mind. jedoch 200cm 2. Aus kommunalen Vorschriften können sich Abweichungen ergeben. Konformitätserklärung für Ölgebläsebrenner Wir, mit Nr AQF030 geprüftes Werk F ANNEMASSE Cedex erklären in alleiniger Verantwortung, daß die Produkte VB 1.20 VB 1.24 VB 1.28 VB 1.30 VB 1.35 VB 1.47 mit folgenden Normen übereinstimmen EN EN EN EN EN EN 267 Belgischer königlicher Erlaß vom 08/01/2004. Gemäß den Bestimmungen der Richtlinien 89 / 392 /EWG Maschinenrichtlinie 89 / 336 /EWGEMV-Richtlinie 2006 / 95 /EGNiederspannungsrichtlinie 92 / 42 /EWG Wirkungsgradrichtlinie werden diese Produkte CE-gekennzeichnet. Annemasse, den 4. Mai 2009 M. SPONZA Für Schäden, die sich aus folgenden Gründen ergeben, schließen wir die Gewährleistung aus: - unsachgemäße Verwendung - fehlerhafte Montage bzw. Instandsetzung durch Käufer oder Dritte, einschließlich Einbringen von Teilen fremder Herkunft. Übergabe und Bedienungsanweisung Der Ersteller der Feuerungsanlage hat dem Betreiber der Anlage, spätestens bei der Übergabe, eine Bedienungsund Wartungsanweisung zu übergeben. Diese ist im Aufstellungsraum des Wärmeerzeugers gut sichtbar auszuhängen. Die Anschrift und Rufnummer der nächsten Kundendienststelle ist einzutragen. Hinweis für den Betreiber Die Anlage sollte jährlich mindestens einmal von einer Fachkraft überprüft werden. Um eine regelmäßige Durchführung zu gewährleisten, empfiehlt sich der Abschluß eines Wartungsvertrages. 2 12/ Art. Nr C Übersicht Brennerbeschreibung de A1 Ölfeuerungsautomat A4 Display B3 IRD Flammenwächter M1 Elektromotor für Pumpe und Luftrad pl Luftdrucknippel T1 Zündtransformator Y Regelskala Rezirkulationsöffnung 3 Einstellschraube Rezirkulationsöffnung 5 Befestigungsschrauben Geräteplatte 7 Einhängewinkel 8 Gehäuse 9 7-polige Anschlußbuchse (verdeckt) 10 Abdeckhaube 11 Brennerrohr 12 Rohrhalter mit Anschlußflansch und Isolationsunterlage 13 Flammenrohr (Beipack) 16 Entriegelungsknopf 102 Ölpumpe 103B Luftmengeneinstellung 105 Ölschläuche 113 Luftkasten 12/ Art. Nr C 3 Funktion Aufwärmfunktion Betriebsfunktion Sicherheitsfunktion Aufwärmfunktion Wird von der Anlage Wärme verlangt, so schaltet zuerst die Düsenstangenheizung ein. Bei Erreichen der Ölvorwärmtemperatur gibt ein Thermostat in der Düsenstangenheizung den Programmablauf frei. Die Aufheizzeit bei Kaltstart beträgt ca. 2 Minuten. Betriebsfunktion - Nach Wärmeanforderung durch den Kesselregler startet der Ölfeuerungsautomat den Programmablauf. - Der Motor läuft an, die Zündung wird zugeschaltet und die Vorbelüftungszeit von 15 sec läuft. - Während der Vorbelüftung wird der Feuerraum auf Flammensignale überwacht. - Nach Ablauf der Vorbelüftung öffnen sich das Ölmagnetventil 11 und das Membranventil 4, der Brenner startet. - Bei Brennerbetrieb wird die Zündung abgeschaltet. Regelabschaltung - Kesselregler unterbricht die Wärmeanforderung. - Ölmagnetventil 11 und Membranventil 4 schließen und Flamme erlischt. - Brennermotor schaltet ab. - Brenner ist in Betriebsbereitschaft. Sicherheitsfunktion Eine Störabschaltung erfolgt: - wenn während der Vorbelüftung ein Flammensignal 0,7µA vorhanden ist (Fremdlichtüberwachung) - wenn beim Start (Brennstofffreigabe) nach 9s (Sicherheitszeit) keine Flammenbildung erfolgt ist (Flammensignal 1,3µA) - wenn bei Flammenausfall während des Betriebes (Flammensignal 1,1µA) nach erfolglosen Wiederanlaufversuch keine Flamme entsteht. Eine Störabschaltung wird durch Aufleuchten der Störlampe angezeigt und kann nach Beseitigung der Stör-ursache durch Drücken des Entstör-knopfes wieder entriegelt werden. Für weitere Informationen siehe Beschreibung Feuerungsautomat. Funktionsschema BLUE 1... Prinzipschema 1 Ölbrennerpumpe 2 Öldruckregler 3 Ölvorwärmung 4 4 Membranventil für Düsenabschluß 5 Brennerrohr 6 Flammenrohr 7 Linearisierte Luftdosiertrommel 12/ Art. Nr C 9 Gebläse 10 Brennermotor 11 Magnetventil mit Bypass für Düsenabschlußsystem Funktion Feuerungsautomat TCH 1xx Symbole Drücken Sie auf den Knopf R während... 1 Sekunde... 2 Sekunden... Beschreibung führt zu... Entriegelung des Automaten Verriegelung des Automaten 9 Sekunden... Löschen der Statistiken des Automaten A4 Display BP1 Druckknopf 1 Abfrage: Störcode BP2 Druckknopf 2 Abfrage: Werte Wartet auf Wärmeanforderung Der Ölfeuerungsautomat TCH 1xx steuert und überwacht den Gebläsebrenner. Durch den mikroprozessorgesteuerten Programmablauf ergeben sich äußerst stabile Zeiten, unabhängig von Schwankungen der Netzspannung oder der Umgebungstemperatur. Der Feuerungsautomat ist unterspannungssicher ausgelegt. Wenn die Netzspannung unter dem geforderten Mindestwert liegt, schaltet der Automat ohne ein Fehlersignal ab. Nach Wiedererreichen einer normalen Spannung läuft der Automat automatisch wieder an. Verriegelung und Entriegelung Der Automat kann über den Entstörknopf R verriegelt (in Störung gebracht) und entriegelt (entstört) werden, sofern am Automat Netzspannung anliegt. Vor Ein- oder Ausbau des Automaten, Gerät spannungslos machen. Der Automat darf nicht geöffnet oder repariert werden. de Wartet auf Düsenstangenheizung (für Brenner mit Düsenstagenheizung) Brennermotor ein Zündung ein Flamme vorhanden Phasen Funktionsablauf: 1: keine Spannung 2: Spannungsversorgung ein, keine Wärmeanforderung 3: Wärmeanforderung: Düsenstangenheizung ein 4: Vorbelüftung: Motor ein, Zündung ein 4': Fremdlichtüberwachung 5: Brennerstart: Magnetventil auf, Flammenbildung, Sicherheitszeit 6: Flamme vorhanden, Nachzündzeit 7: Brennerbetrieb 8: Ende der Wärmeanforderung, Magnetventil schließt, Brennerstopp 9: Bereitschaft 12/ Art. Nr C 5 Funktion Belegungsplan Anschlusssockel Flammenüberprüfung Fernentriegelung Düsenstangenheizung Stromversorgung L1 Erde Stecker Nr Klemme Brennermotor Magnetventil Zündung Anzeige Störung Stecker Nr Klemme Klemme Bezeichnung Stecker Nr Klemme Bezeichnung Stecker Nr 1 Erde 14 Phase Brennermotor Signal Flammenwächter 15 Erde 3 Phase 16 Neutral 4 Signal Fernentriegelung 17 L1 Magnetventil netzseitig Phase 18 Erde 6 Phase 19 Neutral 25 7 Düsenstangenheizung / Freigabekontakt 20 Neutral 5 8 Erde 21 Phase Zündtrafo 9 Neutral 22 Erde 10 Phase Erde Neutral 25 Phase Anzeige Störung Erde 26 Neutral 6 12/ Art. Nr C Montage Brennermontage Brenner-Einbausituation Montage des Brenners Der Brennerflansch 3 ist mit Langlöchern ausgestattet und kann für einen Lochkreis-Ø von mm verwendet werden. Diese Maße entsprechen der EN 226. Durch Verschieben des Rohrhalters 2 auf dem Brennerrohr kann die Eintauchtiefe der Mischeinrichtung an die jeweilige Feuerraumgeometrie angepaßt werden. Die Eintauchtiefe bleibt beim Ein- und Ausbau unverändert. Durch den Rohrhalter 2 wird der Brenner am Anschlußflansch und somit am Kessel befestigt. Der Feuerraum wird hierdurch dicht verschlossen. Einbau: Anschlußflansch 3 mit Schrauben 4 am Kessel befestigen. Rohrhalter 2 am Brennerrohr montieren und mit Schraube 1 befestigen. Schraube 1 mit einem Drehmoment von max. 6Nm anziehen. Brenner leicht drehen, in den Flansch einführen und mit Schraube 5 befestigen. Ausbau: Schraube 5 lösen. Brenner abdrehen und aus dem Flansch ziehen. de Flammenrohrmontage Nach Montage des Brenners Kesseltür öffnen. Flammenrohr 6 aufs Brennerrohr 7 stecken und im Uhrzeigersinn drehen, bis Bajonettverschluß 8 fest eingerastet ist. Eintauchtiefe des Brenners Die Eintauchtiefe des Brenners so einstellen, daß die Hinterkante 9 der Rezirkulationsöffnung 10 bündig mit der Kesseltürisolierung 11 abschließt. Kesseltür vorsichtig schließen. Auf den freien Schwenkradius des Flammenrohres 6 achten. Falls erforderlich Brenner weiter zurückziehen und Kesseltürisolierung entsprechend ausschneiden. Positionierung 1 Sicherungsschraube z. Rohrhalter 2 Rohrhalter 3 Anschlußflansch 4 Schrauben z. Flansch 5 Sicherungsschraube z. Flansch 6 Flammenrohr 7 Brennerrohr 8 Bajonettverschluß 9 Hinterkante Rezirkulationsöffnung 10 Rezirkulationsöffnung 11 Kesseltürisolierung Abgasanlage Um evtl. ungünstige Schallemissionen zu vermeiden, sollte bei der rauchgasseitigen Anbindung des Kessels auf rechtwinklige Anschlußstücke verzichtet werden. Die Rezirkulationsöffnung muß für die ungehinderte Rauchgasrückführung völlig frei und gut zugänglich im Feuerraum liegen. Keinesfalls darf sie durch Isolationsmaterial verdeckt sein. Der notwendige Mindestabstand Flammrohrvorderkante zur Feuerraumrückwand kann durch die Formel 70 x Q (Q=kg Öl /h) errechnet werden. Für die Mindestlänge des Feuerraumes L F ergibt sich somit : L F = e + L t + 70 x Q L t (1.20) = 156 mm L t (1.24) = 156 mm L t (1.28) = 166 mm L t (1.30) = xxx mm L t (1.35) = 206 mm L t (1.47) = 206 mm 12/ Art. Nr C 7 Montage Elektroanschluß Ölanschluß, Ölbrennerpumpe Kontrollen vor der Inbetriebnahme Elektroanschluß Die Elektroinstallation und Anschlußarbeiten führt ausschließlich die autorisierte Elektrofachkraft aus. Die geltenden Vorschriften und Bestimmungen sind dabei zu beachten. Dieser Brenner beinhaltet elektronische Komponenten; es empfiehlt sich, der Anlage einen FI-Schutzschalter vom Typ A vorzuschalten, um Fehlerströme mit einer Gleichstromkomponente zu erkennen. Überprüfen, ob die Netzspannung der angegebenen Betriebsspannung von 230V, 50Hz entspricht. Brennerabsicherung: 10A. Brenner und Wärmeerzeuger werden über eine siebenpolige Steckverbindung 1 verbunden. Ölanschluß Die mitgelieferten Ölschläuche sind bereits an der Ölbrennerpumpe angeschlossen. Zur Vermeidung von Verwechslungen ist der Vorlaufschlauch speziell markiert. Der Ölanschluß erfolgt mittels Einstrangsystem mit Entlüftungsfilter. Der Filter ist so zu plazieren, daß eine fachgerechte Schlauchführung gewährleistet ist. Die Schläuche dürfen nicht knicken. Als Ölleitung ist Cu-Rohr DN 4 (4x6) zu verwenden. CH: Polyamid-Ölleitung DN4, DIN 16773, Art. Nr Grenzwerte für Saugleitungslängen und Saughöhen siehe Richtlinie zur Projektierung und Dimensionierung von Anlagen mit Sauginstallation. Diese Richtlinie ist Bestandteil der ELCO Planungsgrundlagen. Für CH gilt die Procal-Richtlinie. Die Saugleitung wird bei kubischen Tanks bis 5cm und bei zylindrischen bis 10cm über Tankboden geführt. Elektroanschluß Gewässerschutzventil (CH) Das Gewässerschutzventil (bauseits) wird auf dem Stecker C angelegt. Ölbrennerpumpe Die verwendete Ölbrennerpumpe ist eine selbstansaugende Zahnradpumpe, die als Zweistrangpumpe über einen Entlüftungsfilter angeschlossen werden muß. In der Pumpe eingebaut sind Ansaugfilter und Öldruckregler. Pumpenfilter reinigen Der Filter befindet sich unter der Schraube 8. Positionierung 1 Vakuummeteranschluß 2 Öldruck-Regulierschraube 5 Druckanschluß zur Düse 6 Manometeranschluß 7 Magnetventil 8 Filter S Vorlaufanschluß R Rücklaufanschluß Kontrollen vor der Inbetriebnahme Folgende Punkte an der Anlage überprüfen: - Wasserdruck im Heizkreis - Umwälzpumpen in Betrieb - Nebenluftvorrichtung im Kamin in Funktion (falls vorhanden) - Stromversorgung (230V) zum Schaltfeld des Kessels ist gewährleistet - Ölstand im Tank - Anschlüsse der Ölschläuche (Vor-/Rücklauf, Dichtheit) - Ölventile offen - Einstellungen der Mischeinrichtung des Brenners - Zündelektrodeneinstellung - Einstellung der Thermostate Vor Inbetriebnahme Öl mit Handpumpe ansaugen. Zur Inbetriebnahme Brenner einschalten. Zur vollständigen Entlüftung Entlüftungsschraube am Ölfilter öffnen. Hierbei darf ein Unterdruck von 0,4bar nicht überschritten werden. Wenn der Filter ganz mit Öl gefüllt ist und blasenfreies Öl kommt, Entlüftungsschraube schließen. 8 12/ Art. Nr C Inbetriebnahme Einstelldaten Kontrolle Mischeinrichtung Brenner Brennerleistung kw Luftdüse Ø mm Düse Danfoss Gph Düsentyp Luftmenge Skala Abstand Öl-Luftdüse mm Pum pendruck bar Rezirkulationsöffnung Skala Ansaugluftführung Skala ,30 7, , , ,5 1 VB , , S , , , , , , , ,5 1 VB ,45 60 S , , , , ,5 1 VB ,50 80 S , , , , ,5 1 VB ,55 80 S , , , , ,5 1 VB ,60 80 S , , , , ,5 * VB ,75 80 S ,5 * , ,5 * de Einstellung IRD-Sonde Brenner in Betrieb. Poti A an Sonde zurückdrehen bis 1. LED erlischt. Poti um 2 Skalenwerte höher drehen (Flammensignal im Display immer 3µA). Obige Einstelldaten sind Grundeinstellungen. Die Werkseinstelldaten sind fett umrandet. Mit diesen Einstellungen kann im Normalfall der Brenner in Betrieb genommen werden. Überprüfen Sie in jedem Fall sorgfältig die Einstellwerte. Es können anlagenbedingte Korrekturen notwendig sein. Zur Erreichung günstiger Verbrennungswerte empfohlene Düsentypen : Danfoss 80 S Danfoss 60 S Delavan 80 B. Abstand Öldüse - Luftdüse (Maß Y) Die dem Brenner beiliegende Einstellschablone kann für folgende Funktionen eingesetzt werden. Zündelektrodeneinstellung 1... Positionierung Zündelektroden 4 e : 1.20/24/28/30 2 e : 1.35/47 12/ Art. Nr C 9 Inbetriebnahme Luftregulierung Öldruckregulierung Funktionskontrolle Positionierung 1 Luftmengen-Regulierknopf 2 Regelskala Luftmenge 3 Regelskala Rezirkulationsöffnung 4 Einstellschraube Rezirkulationsöffnung (werkseitig verlackt) 6 Ansaugluftführung 7 Feststellschraube zur Ansaugluftführung Die Ansaugluftführung 6 ist werksseitig eingestellt. (gilt nicht für VB1.47) Stellung 1 = max. Gebläsedruck Stellung 5 = min. Gebläsedruck In Fällen, bei denen sich ein hoher Gebläsedruck als Nachteil erweist, z.b. starker Unterdruck im Feuerraum, kann durch Verstellen der Ansaugluftführung der Druck reduziert werden: Feststellschraube 7 lösen Ansaugluftführung auf neuen Wert einstellen Schraube wieder anziehen. Öldruckregulierung Der Öldruck und damit die Brennerleistung wird mit dem Öldruckregler 2 in der Pumpe eingestellt. Drehung nach: - rechts : höherer Druck, - links : niedrigerer Druck. Zur Kontrolle muß am Manometeranschluß 6 ein Manometer angesetzt werden, Gewinde R1/8. Unterdruckkontrolle Das Vakuummeter für die Unterdruckkontrolle ist am Anschluß 1 anzu-schließen, R1/8. Höchstzulässiger Unterdruck 0,4bar. Bei höherem Unterdruck vergast das Heizöl, wodurch kratzende Geräusche in der Pumpe entstehen. Die Luftmenge wird durch Drehen des Regulierknopfes 1 verändert. Regulierknopf drehen nach - rechts Luftmenge wird reduziert CO 2 wird größer - links Luftmenge wird erhöht CO 2 wird kleiner Der Einstellwert gemäß Einstelltabelle kann an der Regelskala 2 abgelesen werden. Zur Feineinstellung ist ein geeignetes Meßgerät zu benutzen. Ein CO 2 -Wert von 12,5-13,5% ist einzustellen. Einstellung der Rezirkulation Die Rezirkulationsöffnung ist werksseitig voreingestellt (Einstellschraube verlackt). Eine Veränderung ist im Normalfall nicht notwendig. Bei Leistungsänderungen bitte die Einstelltabelle Seite 9 beachten. Zur korrekten Einstellung der Rezirkulationsmenge ist ein NO- und CO- Meßgerät anzuschließen. Durch axiale Verschiebung der Mischeinrichtung im Brennerrohr wird die Breite der Rezirkulationsöffnung eingestellt. Die Positionierung erfolgt an der Einstellschraube 3 entsprechend dem in der Tabelle Einstelldaten angegebenem Wert. Dieser Wert kann an der Skala 4 abgelesen werden. Nach Einregulierung der Rezirkulation sollte nach einer Betriebspause von ca. 5 Minuten ein erneuter Startversuch vorgenommen werden. Startet der Brenner nicht oder verspätet, ist die Rezirkulation auf kleinere Skalenwerte einzustellen, bis ein sicherer Start gewährleistet ist (Kaltstart). Brenner nicht mit zu geringer oder geschlossener Rezirkulationsöffnung betreiben. Starker Temperaturanstieg in der Mischeinrichtung wäre die Folge und könnte zur Beschädigung der Mischeinrichtung führen. Funktionskontrolle Eine Sicherheitstechnische Überprüfung der Flammenüberwachung muß sowohl bei der erstmaligen Inbetriebnahme wie auch nach Revisionen oder längerem Stillstand der Anlage vorgenommen werden. - Anlaufversuch mit verdunkeltem Flammenwächter : nach Ende der Sicherheitszeit muß der Feuerungsautomat auf Störung gehen! - Anlauf mit belichtetem Flammenwächter : nach 10 Sekunden Vorbelüftung muß der Feuerungsautomat auf Störung gehen! - Normaler Anlauf : wenn Brenner in Betrieb, Flammenwächter verdunkeln: nach neuem Anlauf und Ende der Sicherheitszeit muß der Feuerungsautomat auf Störung gehen! 10 12/ Art. Nr C Service Wartung Servicearbeiten an Kessel und Brenner führt ausschließlich der geschulte Heizungsfachmann durch. Um eine turnusgemäße Durchführung der Servicearbeiten zu gewährleisten, sollte dem Betreiber der Anlage der Abschluß eines Wartungsvertrages empfohlen werden. Kontrolle der Abgastemperatur Abgastemperatur überprüfen Kessel reinigen, wenn die Abgastemperatur den Wert der Inbetriebnahme um mehr als 30 C überschreitet. Positionierung 1 Düsengestänge 2 Ventilatorrad 3 Gehäuseplatte 4 Düse 5 Befestigungsschrauben Gehäuseplatte 6 Flammenwächter 11 Flammenrohr 12 Klemmschraube Anschlußflansch de Brenner aus dem Anschlußflansch ziehen Strom abschalten Bei geöffneter Kesseltür Flammenrohr
Similar documents
View more...
We Need Your Support
Thank you for visiting our website and your interest in our free products and services. We are nonprofit website to share and download documents. To the running of this website, we need your help to support us.

Thanks to everyone for your continued support.

No, Thanks