Briplast Mineral-Handspachtel

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Praxismerkblatt Briplast Mineral-Handspachtel leicht ELF 1886 verarbeitungsfertig, weiß, mit mineralischen Rohstoffen und besonderer Füllkraft, bis 6 mm Schichtdicke, AgBB-geprüft, für innen Anwendungsbereich
Praxismerkblatt Briplast Mineral-Handspachtel leicht ELF 1886 verarbeitungsfertig, weiß, mit mineralischen Rohstoffen und besonderer Füllkraft, bis 6 mm Schichtdicke, AgBB-geprüft, für innen Anwendungsbereich Eigenschaften Werkstoffbeschreibung Farbton Werkstoffbasis Korngröße Max. Nassauftragsschicht Dichte Verpackung Für tapezier- und beschichtungsfähige Handspachtelungen auf Deckenund Wandflächen im Innenbereich. Speziell für Spachtelungen auf unebenen, rauen Untergründen, die stärker gefüllt werden müssen. Einsetzbar auf tragfähigen Untergründen, z. B. Innenputz (Druckfestigkeitskategorie CS II/CS III/CS IV und B1-B7), Beton, Gipskarton, intakten Dispersionsfarbenanstrichen sowie beschichtetes Glasgewebe. Verarbeitungsfertige, weiße Spachtelmasse auf Basis von fein gemahlenem hochwertigen Marmor und mehr als 95 % mineralischen Rohstoffen. Mit langer Offenzeit, emissionsarm, lösemittel- und weichmacherfrei, matt, Rost inhibierend eingestellt und diffusionsfähig. Besonders von Hand leicht zu verarbeiten, auch in dickeren Schichten, und nach Trocknung leicht schleifbar. Geprüft nach den Anforderungen des AgBB-Schemas. weiß hochwertige Marmormehle, silikatische Leichtfüllstoffe max. 0,2 mm 6 mm je Arbeitsgang ca. 1,2 g/cm³ 10 l Eimer Seite 1 von 5 Praxismerkblatt 1886 Stand: Verarbeitung Verdünnung Verträglichkeit Auftrag Spachtelvlieseinbettung Verbrauch Falls erforderlich, je nach Untergrundsaugfähigkeit und Objektsituation mit Wasser. Nicht mit andersartigen Materialien mischen. Briplast Mineral-Handspachtel leicht ELF 1886 mit einem rostfreien Edelstahlglätter auftragen und abglätten. Der Einsatz von Glasfaser-Spachtelvlies 1560 unterstützt die rationelle Herstellung der Spachtelung insbesondere auf rauen und strukturierten Flächen. Hierdurch wird das Füllvermögen der Spachtelung optimiert und der nachträgliche Schleifaufwand reduziert. Zusätzlich werden feine Haarrisse im Untergrund überbrückt. Zur Anwendung die Spachtelmasse wie beschrieben vollflächig auf den Untergrund auftragen und mit der Zahnkelle 3768, Zahnung 4 x 6 x 4 mm gleichmäßig durchkämmen. Das Glasfaser-Spachtelvlies 1560 in die noch nasse Spachtelschicht faltenfrei einlegen und mit der Hand leicht andrücken. Folgebahnen mindestens 5 cm überlappend anlegen und im Doppelschnittverfahren verarbeiten. Die gesamte Fläche anschließend mit einem Glättwerkzeug, z. B. Flächenspachtel gleichmäßig abglätten, sodass die Zahnkellenstruktur vollständig geglättet wird. Nach Trocknung die Flächen mit einer zweiten Schicht Spachtelmasse dünn abporen. Das direkte Überarbeiten ohne Zwischentrocknung ist nicht zu empfehlen, da sich hierdurch das Vlies leicht verschiebt und eine rauere Oberfläche stehen bleibt. Ca. 1,0 l/m² je mm Schichtdicke (Durchschnittswerte bei glatt geschalten, normalporigen Betonflächen). Zur Spachtelvlieseinbettung: Ca. 2,0 l/m² mit Zahnspachtel 4x6x4 mm und zusätzlich ca. 0,5 l/m² zum Abporen der Vliesoberfläche. Genaue Verbrauchsmengen durch Probeauftrag am Objekt ermitteln. Verarbeitungstemperatur Werkzeugreinigung Trocknung (+20 C, 65 % r. F.) Lagerung Deklaration Wassergefährdungsklasse Produkt-Code Nicht unter +5 C Luft- und Objekttemperatur verarbeiten. Nach Gebrauch sofort mit Wasser. Ca. 3 Stunden je mm Schichtdicke. Bei dickerer Schicht, niedrigerer Temperatur und/oder höherer Luftfeuchtigkeit längere Trocknungszeit berücksichtigen. Kühl und frostfrei. Anbruchgebinde dicht verschließen. WGK 1, nach VwVwS BSW20 Es gelten die Angaben im aktuellen Sicherheitsdatenblatt. Seite 2 von 5 Praxismerkblatt 1886 Beschichtungsaufbau Untergrundvorbehandlung Der Untergrund muss eben, fest, trocken, sauber, tragfähig und frei von Ausblühungen, Sinterschichten, Trennmitteln, korrosionsfördernden Bestandteilen oder sonstigen Verbund störenden Zwischenschichten sein. Vorhandene Beschichtungen auf Eignung, Trag- und Haftfähigkeit prüfen. Nicht intakte und ungeeignete Beschichtungen gründlich entfernen und nach Vorschrift entsorgen. Leimfarbe gründlich abwaschen. Intakte Öl- und Lackfarbenanstriche anlaugen, gründlich anschleifen und säubern. Wandbeläge inkl. Kleister- und Makulaturreste restlos entfernen. Nachputzstellen fachgerecht fluatieren. Größere Löcher und Fugen mit Fugen- und Wandspachtel 1875 ausfüllen. Den Untergrund je nach Erfordernis grundieren und/oder zwischenbeschichten. Siehe auch VOB Teil C, DIN 18363, Absatz 3. Untergründe Grundierung Spachtelung Grundierung Schlussbeschichtung Untergründe innen, z. B. Plansteinmauerwerk, Normalputze, Beton, Gipskarton, matte Dispersionsfarbenanstriche glatte, nicht saugende und glänzende Untergründe innen, z. B. intakte, glänzende Dispersionsfarbenanstriche, Öl- und Lackfarbenanstriche Briplast Mineral- Handspachtel leicht ELF 1886 in 1 2 Arbeitsgängen, je nach Untergrund und Anforderung Lacryl Tiefgrund ELF 595 Haftgrund ELF 3720 Silikat-Grund ELF 1803, 1:1 wasserverdünnt je nach Auswahl mit Dispersionsfarben, Plastikmassen, CreaGlas Gewebe und anderen Wandbelägen je nach Auswahl mit Silikat-Innenfarbe ELF 1806 oder Kalisil ELF 1809 Hinweise Häufigkeit der Spachtelung Glätten und Verschließen durch Spachtelarbeiten Spachtelung von Plansteinmauerwerk Je nach Untergrundbeschaffenheit und nachfolgender Schlussbeschichtung ist für die Schaffung streichfähiger Untergründe, zur Aufnahme hochwertiger Wandbeläge oder Kreativtechniken usw. in der Regel eine zweimalige Spachtelung erforderlich. Bei Spachtelarbeiten ist es, im Gegensatz zum klassischen Putzauftrag, nicht möglich, Untergrundtoleranzen von mehreren Millimetern auszugleichen. Durch Spachteln lassen sich Poren und Vertiefungen im Untergrund verschließen und ausgleichen. Planebene Flächen können hierdurch nicht hergestellt werden. Zu spachtelndes Plansteinmauerwerk muss gemäß Herstellervorschrift erstellt sein. Bei Spachtelung von Planblockelementen kann es aufgrund von trocknungsbedingtem Nachschwinden der Planblock-Elemente zur Haarrissbildung im Fugenbereich kommen. Diese können sich bei rein anstrichtechnischer Oberflächenbehandlung, mit z. B. Dispersionsfarben, sichtbar markieren. Seite 3 von 5 Praxismerkblatt 1886 Hinweise Vermeidung von Blasenbildung Schutzausrüstung beim Schleifen Technische Beratung Weitere Angaben Auf dichten, gering saugfähigen Untergründen können nach dem Glätten feine Luftblasen in der Spachtelschicht auftreten. Diese lassen sich In der Regel durch nochmaliges Abglätten nach entsprechender Ablüftzeit beseitigen. Die Dauer der Ablüftzeit ist abhängig von der Schichtdicke, Temperatur und Luftfeuchtigkeit. Bei erneuter Blasenbildung, die Flächen noch einmal nachglätten. Durch eine vorherige Grundierung mit Haftgrund ELF 3720 lässt sich in der Regel eine Blasenbildung vermeiden, ggf. Probeflächen am Objekt anlegen. Bei Schleifarbeiten empfehlen wir das Tragen persönlicher Schutzausrüstung (geeignete Schutzbrille und Staubmaske). Die Angaben in den Praxismerkblättern der zur Anwendung kommenden Produkte beachten. Für weitere technische Auskünfte steht Ihnen der Brillux Beratungsdienst zur Verfügung. Tel oder -705 Fax CE-Kennzeichnung Brillux GmbH & Co. KG Weseler Straße 401 D Münster 17 DoP Nr.: EN 15824:2009 Putz mit organischen Bindemitteln auf Wänden, Decken, Pfeilern und Trennwänden im Innenbereich Haftzugfestigkeit Brandverhalten 0,3 MPa A2-s1, d0 Seite 4 von 5 Praxismerkblatt 1886 Anmerkung Dieses Praxismerkblatt basiert auf intensiver Entwicklungsarbeit und langjähriger praktischer Erfahrung. Der Inhalt bekundet kein vertragliches Rechtsverhältnis. Der Verarbeiter/Käufer wird nicht davon entbunden, unsere Produkte auf ihre Eignung für die vorgesehene Anwendung in eigener Verantwortung zu prüfen. Darüber hinaus gelten unsere Allgemeinen Geschäftsbedingungen. Mit Erscheinen einer Neuauflage dieses Praxismerkblattes mit neuem Stand verlieren die bisherigen Angaben ihre Gültigkeit. Die aktuelle Version ist im Internet abrufbar. Version II Brillux Weseler Straße Münster Tel Fax Seite 5 von 5 Praxismerkblatt 1886
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