Das Buch des Himmels. Band 20. Schriften der Dienerin Gottes Luisa Piccarreta

Please download to get full document.

View again

of 23
All materials on our website are shared by users. If you have any questions about copyright issues, please report us to resolve them. We are always happy to assist you.
Published
Das Buch des Himmels Band 20 Schriften der Dienerin Gottes Luisa Piccarreta Aus dem Italienischen übersetzt von Dr. Gertraud Pflügl Copyright 2017 Alle Rechte bei Dr. Gertraud Pflügl Privates Manuskript
Das Buch des Himmels Band 20 Schriften der Dienerin Gottes Luisa Piccarreta Aus dem Italienischen übersetzt von Dr. Gertraud Pflügl Copyright 2017 Alle Rechte bei Dr. Gertraud Pflügl Privates Manuskript Vorläufiger deutscher Text Seine Heiligkeit Papst Paul VI. hat am 14. Oktober 1966 das Dekret der Heiligen Kongregation für die Verbreitung des Glaubens bestätigt (No 58/59 A.A.S.), das die Erlaubnis zur Veröffentlichung von Schriften erteilt, die sich auf übernatürliche Erscheinungen beziehen, auch wenn das Nihil obstat der kirchlichen Autorität nicht vorhanden ist. Mit der vorliegenden Ausgabe soll dem endgültigen Urteil der Kirche nicht vorgegriffen werden. 17. September 1926 BAND 20 J. M. J. FIAT, immer und in Ewigkeit. Wie jedes von Gott geschaffene Ding seinen Platz hat und wer aus dem Willen Gottes heraustritt, seinen Platz verliert. Wichtigkeit des Reiches des Göttlichen FIAT. Mein Jesus, ich flehe Dein Heiligstes Wollen an, damit Es selbst komme, um die eindringlichsten und beredtesten Worte zu Papier zu bringen, mit den angemessensten Worten, um sich verständlich zu machen, auf eine Art, um das Reich des Höchsten FIAT mit den schönsten Farben zu malen, mit dem strahlendsten Licht, mit der anziehendsten Eigenart, auf eine Art, dass du in die Worte, die Du mich zu Papier bringen lässt, eine magnetische Kraft eingießt, und einen machtvollen Magneten. So wird niemand widerstehen können, sich von Deinem Heiligsten Willen beherrschen zu lassen. Und Du, meine Mama, wahre Höchste Königin des Höchsten FIAT, lasse mich nicht allein, komm, um meine Hand zu führen, gib mir die Flamme Deines mütterlichen Herzens, und während ich schreibe, halte mich unter Deinem blauen Mantel, damit ich all das vollbringen kann, was mein geliebter Jesus von mir will. Ich fühlte mich ganz erfüllt vom Höchsten Wollen, welches mich, als es mich in Sein unermessliches Licht hineinzog, die Ordnung der Schöpfung sehen ließ, wie jeder an seinem von seinem Schöpfer zugedachten Platz stand. Mein Geist verlor sich und war hingerissen, die Ordnung zu sehen, die Harmonie, die Größe, die Schönheit der ganzen Schöpfung. Und mein süßer Jesus, Der bei mir war, sagte zu mir: Meine Tochter, bei allem, was aus Unseren schöpferischen Händen hervorgegangen ist, war jedem geschaffenen Ding sein Platz zugedacht und sein bestimmter Dienst, und alle sind auf ihrem Platz, indem sie mit unaufhörlichem Lob dieses ewige FIAT rühmen, das sie beherrscht, sie bewahrt und das neue Leben gibt. So bewahrt die Bewegung des Höchsten FIAT, das in ihnen herrscht, sie stets schön, unversehrt, neu. 3 Deshalb war auch dem Menschen sein Platz zugedacht, sein Dienst der Herrschaft über alle geschaffenen Dinge, mit dem Unterschied, dass die anderen von Uns geschaffenen Dinge so blieben, wie Gott sie geschaffen hat, ohne sich je zu ändern, weder zu wachsen, noch abzunehmen. Mein Wille jedoch, Der dem Menschen die Vorherrschaft über alle Werke Unserer Hände gegeben hatte, und mit ihm noch mehr in der Liebe prunken wollte, gab ihm den Dienst, stets in Schönheit, Heiligkeit, in Weisheit, in Reichtum zu wachsen, um ihn schließlich zur Ähnlichkeit mit seinem Schöpfer zu erheben. Doch sollte er sich stets beherrschen, führen lassen, um dem Höchsten FIAT das freie Feld zu geben, um Sein göttliches Leben in ihm bilden zu können, um dieses ständige Wachstum der Güter und der Schönheit mit der Seligkeit ohne Ende bilden zu können. Denn ohne Meinen herrschenden Willen kann es weder Wachstum geben, noch Schönheit, noch Seligkeit, noch Ordnung, noch Harmonie. Mein Wille, Ursprung, Herr, Anfang aller Werke der Schöpfung, hat dort, wo Er regiert, die Kraft, das Werk schön zu bewahren, das Er hervorgebracht hat. Doch wo Er nicht existiert, fehlt die Kommunikation Seiner Lebenssäfte, um das aus Unseren Händen hervorgegangene Werk zu bewahren. Siehst du also, welch großes Übel der Mensch tut, wenn er sich aus Unserem Willen zurückzieht? So haben alle Dinge, auch die kleinsten, ihren Platz. Man kann sagen, dass sie in ihrem Haus bleiben, in Sicherheit. Niemand kann sie berühren. Sie besitzen den Überfluss der Güter, denn dieses Wollen, das in ihnen fließt, besitzt die Quelle aller Güter. Sie bleiben alle in der Ordnung, in der Harmonie und im Frieden aller. Der Mensch jedoch, indem er sich aus Unserem Wollen zurückzog, verlor seinen Platz, blieb ohne Unser Haus, den Gefahren ausgesetzt. Alle können ihn berühren, um ihm Böses zuzufügen. Die Elemente selbst sind ihm überlegen, denn sie besitzen einen Höchsten Willen, während er einen degradierten menschlichen Willen besitzt, der ihm nichts anderes zu geben weiß als Armseligkeiten, Schwächen und Leidenschaften. Und da er seinen Anfang verloren hat, seinen Platz, und ohne Ordnung geblieben ist, ist er entwaffnet vor allen und genießt nicht einmal in sich selbst Frieden. So kann man sagen, dass er das einzige wandernde Wesen in der ganzen Schöpfung ist, dem nichts von Rechts wegen geschuldet wird, denn Wir geben alles dem, der in Unserem Willen lebt, da er in Unserem Heim wohnt er ist einer von Unserer Familie. Die Beziehungen, die Bande der Kindschaft, die er durch das Leben in Ihm besitzt, geben ihm das Recht auf alle Unsere 4 Güter. Wer jedoch nicht im Leben von Ihm lebt, hat alle Bande gebrochen, alle Beziehungen, deshalb wird er von Uns als etwas betrachtet, das Uns nicht gehört. O, wenn alle wüssten, was es bedeutet, mit Unserem Willen zu brechen, und in welchen Abgrund sie sich stürzen, alle würden vor Schrecken erzittern und würden wetteifern, um ins Reich des ewigen FIAT zurückzukehren, um ihren Platz wieder einzunehmen, der ihnen von Gott zugedacht ist! Nun, Meine Tochter, da Meine ewige Güte von neuem dieses Mein Reich des Höchsten FIAT geben will, nachdem es Mir von den Geschöpfen so undankbar zurückgewiesen worden ist, scheint es dir nicht so, dass es die größte Gabe ist, die Ich den menschlichen Generationen geben kann? Doch um ihnen diese zu geben, muss Ich sie formen, sie bilden, und das von Meinem Willen bekannt machen, was bis jetzt nicht bekannt ist. Und Ich muss ihnen derartige Kenntnis über Ihn geben, dass es jene besiegt, die Ihn kennen werden, um Ihn zu lieben, zu schätzen und zu ersehnen, um zu kommen und in Ihm zu leben. Die Kenntnisse werden die Ketten sein, denn sie werden sich nicht unter Zwang, sondern sie werden sich freiwillig binden lassen. Die Kenntnisse werden die Waffen sein, die erobernden Pfeile, welche die neuen Kinder des Höchsten FIAT erobern werden. Doch weißt du, was diese Kenntnisse besitzen? Sie verwandeln die Natur in Tugend, ins Gute, in Meinen Willen, auf eine Art, dass sie Ihn wie den eigenen Besitz besitzen werden. Nun sagte ich, als ich dies hörte: Meine Liebe, Jesus, wenn diese Kenntnisse über Deinen anbetungswürdigen Willen so viel Kraft besitzen, warum hast Du sie nicht Adam kundgetan, damit, indem er seine Nachkommen darüber in Kenntnis setzte, sie diese geliebt hätten, ein solches Gut mehr geschätzt hätten, und die Seelen für den Zeitpunkt disponiert hätten, für den Du, Der Göttliche Wiederhersteller, uns dieses große Gut des Höchsten FIAT zu geben beschlossen hast? Und Jesus, Der Seine Rede wieder aufnahm, fügte hinzu: Meine Tochter, Adam kannte, solange er im irdischen Eden war, und im Reich des Höchsten Wollens lebte, alle Kenntnisse, soweit es einem Geschöpf möglich ist, und das, was zum Reich dazugehörte, das er besaß. Doch als er aus Ihm heraustrat, verdunkelte sich sein Intellekt, er verlor das Licht seines Reiches und fand nicht die angemessenen Worte, um die Kenntnisse kundzu- 5 tun, die er über den höchsten Willen erworben hatte, denn in ihm fehlte dieser Göttliche Wille, der ihm die notwendigen Worte gereicht hätte, um den anderen das mitzuteilen, was er gekannt hatte. Dies war von seiner Seite. Umso mehr, als er, jedes Mal, wenn er sich an seinen Rückzug aus Meinem Willen erinnerte, an das höchste Gut, das er verloren hatte, einen solchen Leidensdruck hatte, dass er schweigsam wurde, denn er wurde mitgerissen vom Schmerz des Verlustes über ein so großes Reich und der irreparablen Übel, die, so viel Adam auch tun mochte, ihm nicht wiedergutzumachen möglich waren, sondern es bedurfte dieses Gottes selbst, Den er beleidigt hatte, um ihm das Heilmittel zu reichen. Seitens seines Schöpfers hatte Adam keine Anweisung und deshalb gab Gott ihm nicht die ausreichende Fassungskraft, um sich mitzuteilen, denn wozu eine Kenntnis kundtun, wenn man ihm das Gut, das sie enthielt, nicht geben sollte? Ich mache ein Gut bekannt, wenn Ich es geben will. Doch obwohl Adam nicht unklar über das Reich Meines Willens sprach, lehrte er viele wichtige Dinge über das, was es betraf, und dies ist so wahr, dass in den ersten Zeiten der Weltgeschichte bis zu Noah die Generationen keine Gesetze brauchten, noch Götzendienst leisteten, keine Verschiedenheit der Sprachen hatten, sondern alle anerkannten ihren Gott als einen, denn sie hielten sich mehr an Meinen Willen. Als sie sich jedoch mehr von Ihm entfernten, traten die Götzenkulte auf und die Übel verschlimmerten sich, und deshalb sah Gott die Notwendigkeit, Seine Gesetze als Verhütung für die menschlichen Generationen zu geben. Und deshalb braucht der, der Meinen Willen tut, keine Gesetze: Er ist Leben, ist Gesetz und ist alles für den Menschen. Die Bedeutung des Reiches des Höchsten FIAT ist sehr groß, und Ich liebe es so sehr, dass Ich mehr als eine neue Schöpfung und Erlösung vollbringe, denn in der Schöpfung wurde kaum sechs Mal Mein allmächtiges FIAT ausgesprochen, um sie zu disponieren und sie ganz geordnet hervortreten zu lassen. In der Erlösung sprach Ich, doch da Ich nicht vom Reich Meines Wollens sprach, das unendliche Kenntnisse und unermessliche Güter enthält, hatte Ich daher keinen langen Stoff von Worten, um zu sprechen, denn all das, was Ich lehrte, war von begrenzter Natur, und mit wenigen Worten wurde die Bekanntmachung abgeschlossen. Um jedoch Meinen Willen bekannt zu machen, braucht es viel, Meine Tochter. Seine Geschichte ist sehr lang: Er schließt eine Ewigkeit ohne 6 Anfang und ohne Ende ein, deshalb, so viel Ich auch rede, habe Ich immer etwas zu sagen. Deshalb rede Ich, o, noch um wieviel mehr! Da Er wichtiger ist als alles, enthält Er mehr Kenntnisse, mehr Licht, Mehr an Größe, mehr Wunder. Daher sind mehr Worte notwendig. Umso mehr, als, je mehr Ich bekannt mache, Ich umso mehr die Grenzen Meines Reiches erweitere, um den Kindern das zu geben, was sie besitzen werden. Deshalb ist jede Sache, die Ich über Meinen Willen kundgebe, eine neue Schöpfung, die Ich in Meinem Reich mache, damit jene, die das Gut haben werden, es zu kennen, es genießen und besitzen. Und daher ist von deiner Seite große Aufmerksamkeit erforderlich, diese Dinge mitzuteilen. 20. September 1926 Wer den Willen Gottes nicht tut, ist wie eine himmlische Konstellation, die ihren Platz verlässt. Er ist wie ein verrenktes Glied. Für den, der Ihn tut, ist es Tag, und Nacht ist es für den, der Ihn nicht tut. Da ich damit fertig geworden war, das Buch zu schreiben, und ein anderes beginnen musste, fühlte ich die Last des Schreibens und beinahe in Bitterkeit seufzte ich, und mein süßer Jesus, Der sich in meinem Inneren bewegte, ließ sich sehen, wie Er den Kopf schüttelte, und seufzend sagte Er zu mir: Meine Tochter, was ist, was ist, wie, du willst nicht schreiben? Und ich, beinahe zitternd, da ich Ihn meinetwegen seufzen sah, sagte: Meine Liebe, ich will das, was Du willst. Es ist wahr, dass ich das Opfer des Schreibens fühle, doch aus Liebe zu Dir werde ich alles tun. Und Jesus fügte hinzu: Meine Tochter, du hast nicht gut verstanden, was es bedeutet, in Meinem Willen zu leben. Während du seufztest, hat die ganze Schöpfung und schließlich auch Ich gemeinsam mit dir geseufzt, denn für den, der in Ihm lebt, ist eines das Leben, einer der Akt, eine die Bewegung, eines das Echo. Sie (die Schöpfung) kann nicht anders, als untereinander dieselbe Sache zu tun, denn Gott ist die erste Bewegung, und da alle geschaffenen Dinge aus einer Bewegung voll des Lebens hervorgegangen sind, gibt es kein Ding, das nicht Seine Bewegung besitzt, und alle kreisen um die erste Bewegung ihres Schöpfers. Nun, die ganze Schöpfung ist in Meinem Willen, und ihr Kreisen ist unaufhörlich, rasch, geordnet. 7 Und für den, der in Ihm lebt, hat Er seinen Platz der Ordnung inmitten der Schöpfung, und zusammen kreisen sie, ohne je anzuhalten, in Geschwindigkeit, zusammen mit allen. Meine Tochter, dieser dein Seufzer des Bedauerns, er hat in allen sein Echo gebildet. Und weißt du, was sie empfunden haben? Als ob eine Konstellation aus ihrem Platz heraustreten wollte, aus der Ordnung, aus der raschen Umdrehung um ihren Schöpfer. Beim Anblick dieser himmlischen Konstellation, wie wenn sie aus ihrer Mitte heraustreten wollte, sind alle geschüttelt worden und wie gehindert in ihrem Kreisen unterbrochen worden, doch, sofort wiederhergestellt durch deine rasche Einwilligung, setzen sie ihre rasche Umdrehung geordnet fort, indem sie ihren Schöpfer rühmen, Der sie an Sich gefesselt hält, um sie um Ihn kreisen zu lassen. Was würdest du sagen, wenn du einen Stern aus der Mitte der anderen herausgehen und in die Tiefe steigen sehen würdest? Würdest du nicht sagen: Er ist aus seinem Platz herausgegangen, er führt kein gemeinsames Leben mehr mit den anderen, ist das ein verlorener Stern? So ist der, der in Meinem Willen lebt, aber den seinigen tun will: er verlässt seinen Platz, steigt von der Höhe der Himmel herab, verliert die Gemeinschaft mit der himmlischen Familie, verirrt sich aus Meinem Willen, aus dem Licht, der Kraft, der Heiligkeit, der göttlichen Ähnlichkeit, verliert sich aus der Ordnung, der Harmonie, und verliert die Geschwindigkeit der Umdrehung um seinen Schöpfer. Deshalb: sei aufmerksam, denn im Reich Meines Wollens gibt es kein Bedauern, keine Bitterkeiten, sondern alles ist Freude. Es gibt keine Zwänge, sondern alles ist Spontaneität, als ob das Geschöpf das tun will, was Gott will, als ob es selbst das tun wollte. Ich war erschrocken, als ich das von meinem süßen Jesus hörte, und verstand das große Übel, was im Tun des eigenen Willens besteht, und ich bat von Herzen, dass Er mir so viel Gnade geben möge, dass Er mich nicht in ein so schweres Übel fallen lassen möge. Doch während ich dies tat, kehrte mein geliebtes Gut zurück, doch ließ Er beinahe alle Seine Glieder verrenkt sehen, die Ihm einen unsagbaren Schmerz bereiteten, und indem Er sich in Meine Arme warf, sagte Er zu mir: Meine Tochter, diese verrenkten Glieder bereiten Mir solchen Schmerz. Es sind alle Seelen, die nicht Meinen Willen tun. Ich machte Mich bei Meinem Kommen auf die Erde zum Haupt der menschlichen Familie, und sie sind Meine Glieder. Und diese Glieder wurden gebildet, verknüpft, verbunden mittels der Lebenssäfte Meines 8 Willens. Da Er in ihnen fließt, so wurden sie in Verbindung mit Meinem Körper gebracht, und wurden, jedes auf seinem Platz, bestätigt. Mein Wille lässt nicht nur wie ein mitleidvoller Arzt Seine Lebenssäfte und göttlichen Säfte fließen, um den notwendigen Kreislauf zwischen dem Haupt und den Glieder zu bilden, doch bildet Er hier Seinen vollkommenen Verband, damit die Glieder unter ihrem Haupt verbunden und fest bleiben. Da nun Mein Wille in ihnen fehlt, fehlt derjenige, der die Wärme gibt, das Blut, die Kraft, den Befehl des Hauptes, um die Glieder wirksam zu machen. Da derjenige fehlt, der den Verband anlegt, sind sie verrenkt, und es fehlt alles. Man kann sagen, dass alle Verbindungen zwischen den Gliedern und dem Haupt zerbrochen sind, und sie sind in Meinem Körper, um Mir Schmerz zu bereiten. Deshalb ist Mein Wille alles. Ohne Ihn bleiben Unsere schönsten Werke, Unsere größten Wunder den armen Geschöpfen fremd, denn Er allein ist der Schatzwalter aller Unserer Werke, und daher werden diese allein durch Ihn für die Geschöpfe geboren. O wenn alle wüssten, was es bedeutet, Meinen Willen zu tun oder nicht zu tun, alle würden sich in Übereinstimmung mit Ihm bringen, um alle möglichen und vorstellbaren Güter zu empfangen, und die Übertragung des göttlichen Lebens selbst. Nun, später, machte ich meine gewohnten Akte im Höchsten Wollen, und, da es beinahe Tagesanbruch war, sagte ich: Mein Jesus, meine Liebe, es ist bereits der Anfang des Tages, und ich will in Deinem Wollen für alle Geschöpfe einen Rundgang machen, damit sie, wenn sie aus ihrem Schlaf auferstehen, alle in Deinem Willen auferstehen, um Dir die Anbetung aller Intelligenzen zu geben, die Liebe aller Herzen, die Auferstehung aller ihrer Werke und ihres ganzen Wesens, im Licht, das diesen Tag über alle Generationen erstrahlen lassen wird. Während ich dieses und anderes sagte, bewegte sich mein süßer Jesus in meinem Inneren und sagte zu mir: Meine Tochter, in Meinem Willen gibt es weder Tage noch Nächte, noch Morgendämmerung, noch Sonnenuntergänge, sondern einer ist Sein Tag, immer in der Fülle Seines Lichtes, und wer in Ihm lebt, kann sagen: Für mich gibt es keine Nächte, sondern es ist immer Tag, deshalb ist mein Tag einer. Und wenn er wirkt, um Meinen Willen zu erfüllen und um sein Leben in Ihm zu entfalten, bildet er ebensoviele strahlendste Lichter im Tag seines Lebens, die den Tag Meines Wollens herrlicher und schöner machen, in dem sie leben. 9 Weißt du, für wen der Tag und die Nacht gebildet werden, die Morgendämmerung und der Sonnenuntergang? Für den, der bald Meinen Willen tut, bald den seinen: wenn er Meinen tut, bildet er den Tag, wenn er seinen tut, bildet er die Nacht. Wer ganz in Ihm lebt, bildet die Fülle des Tages. Wer nicht gänzlich in Ihm lebt, sondern nur mit Zwang Meinen Willen tut, bildet die Morgendämmerung. Wer sich über das beklagt, was Dieser ihm auferlegt, und sich zurückziehen will, bildet den Sonnenuntergang. Und wer nicht Meinen Willen tut, für den ist immer dauernde Nacht, Anfang jener ewigen Nacht der Hölle, die nie ein Ende haben wird. 23. September 1926 Wer universelle Güter tun soll, muss für alle aufkommen: die drei Ebenen im Willen Gottes. Ich verschmolz mich ganz im Heiligen Wollen Gottes, mit der Durchbohrung der Seele, meinen süßen Jesus nicht gesehen zu haben. O wie fühlte ich mir ein Stück von mir selbst mir entrissen werden, als ich, während ich versuchte, meine Akte in Seinem Wollen zu tun, ich Ihn nicht zusammen mit mir wahrnahm! So fühlte ich meine kleine und arme Existenz in Stücke gerissen ohne Jesus, und ich betete, dass Er Mitleid mit mir habe und dass Er sofort zu meiner armen Seele zurückkehren möge. Nun, nach vielen Anstrengungen ist Er zurückgekehrt, doch sehr betrübt wegen der menschlichen Heimtücke. Es schien, dass Nationen und Nationen untereinander rauften, bis hin zur Vorbereitung von Waffenlagern, um sich zu bekämpfen, indem sie unvorhergesehene Dinge vorbereiteten, um die Kämpfe entstehen zu lassen. Welcher Wahnsinn! Welche menschliche Blindheit! Es scheint, dass sie keine Sicht mehr haben, um das Gute zu sehen, die Ordnung, die Harmonie, sondern sie haben allein die Sicht, um das Böse zu sehen. Diese Blindheit nimmt ihnen das Hirn und lässt sie wahnsinnige Dinge tun. Als ich Ihn nun deswegen so betrübt sah, sagte ich zu Ihm: Meine Liebe, lasse diese Traurigkeit. Du wirst ihnen Licht geben und sie werden es nicht tun. Und wenn es nötig ist, dann sind meine Leiden bereit, damit alle im Frieden bleiben. Und Jesus sagte mit einer Würde und Ernsthaftigkeit zu mir: Meine Tochter, Ich behalte dich für Mich, um in dir Mein Reich des Höchsten FIAT zu bilden, nicht für sie. Ich habe dich leiden lassen bis zum Übermaß, um die Welt zu verschonen, doch ihre Heimtücke verdient es nicht, dass Ich dich 10 ihretwegen leiden lasse. Und während Er dies sagte, schien es, dass Er in Seinen Händen einen Stock aus Eisen halten würde, den Er über die Geschöpfe schlagen wollte. Ich erschrak und wollte Jesus in Seiner Betrübnis trösten, und deshalb sagte ich zu Ihm: Jesus, mein Leben, beschäftigen wir uns jetzt mit deinem Wollen, damit Du Dich tröstest. Und ich weiß, dass Deine Freude, Dein Fest darin besteht, Dir das Feld zu
Similar documents
View more...
We Need Your Support
Thank you for visiting our website and your interest in our free products and services. We are nonprofit website to share and download documents. To the running of this website, we need your help to support us.

Thanks to everyone for your continued support.

No, Thanks