Die Gebietsmeister über Zehn Tänze. in drei Altersgruppen. Gebiet Ost. Berlin. Brandenburg. Sachsen. Thüringen

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Berlin [LTV Berlin] Brandenburg [LTV Br] Sachsen [LTVS] Sachsen-Anhalt [TVSA] Thüringen [TTSV] Das Infomagazin der Landestanzsportverbände im Gebiet Ost Die Gebietsmeister über Zehn Tänze in drei
Berlin [LTV Berlin] Brandenburg [LTV Br] Sachsen [LTVS] Sachsen-Anhalt [TVSA] Thüringen [TTSV] Das Infomagazin der Landestanzsportverbände im Gebiet Ost Die Gebietsmeister über Zehn Tänze in drei Altersgruppen Gebiet Ost Gebietsmeisterschaften Berlin LM Cheerleading Verbandstag Berlin 14. BeTaKo Youth Dance Contest JMD-Saisonstart Brandenburg LM Latein Turniere in Eberswalde Sachsen Sächsisches Senioren- Wochenende Thüringen Drei Ligen in Altenburg JMD-Saisonstart Impressum Tanz ist das offizielle Organ der Landestanzsportverbände Berlin, Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt und des Thüringischen Tanzsportverbandes. Herausgeber: LTV Berlin e.v., LTV Brandenburg e.v., LTV Sachsen e.v., LTV Sachsen-Anhalt e.v., Thüringischer Tanzsportverband e.v. Erscheinungsweise: 12mal jährlich als Einlage des Tanzspiegel im Gebiet Ost. Gebietsredakteurin: Ulrike Sander-Reis, Tanzwelt Verlag Landesredakteure und v.i.s.d.p.: Berlin: Sibylle Hänchen Brandenburg: Jörg Schröder Sachsen: Heike Herzberg Sachsen-Anhalt: Jette Schimmel Thüringen: Iris Pohl. Alle weiteren Angaben im Tanzspiegel-Impressum. Titel-Gestaltung: Roland vom Heu tanz Gebiet Ost Zum Titelbild Oben links: Daniel Rebrunov/Charlotte Lanz (Junioren II, Foto: Herzberg), oben rechts: Danylo Yerokhin/Alina Schehimi (Jugend, Foto: Wolf), unten: Markus Ziebegk/ Jenny Müller (Hauptgruppe, Foto: Herzberg). Hintergrundbild mit Fahnen Foto: Wolf Alle Titel nach Dresden Der TC Schwarz-Silber Halle lud am 23. März die Paare der Junioren II B, Jugend A und Hauptgruppe S in das Dormero Kongress- & Kulturzentrum in der Saalestadt ein. Der große Saal bot bereits für die Junioren am Vormittag ein hervorragendes feierliches Ambiente für die Gebietsmeisterschaft über Zehn Tänze. Die Turniere der Jugend und Hauptgruppe wurden am Abend im Rahmen eines Balls ausgetragen. Gebietsmeisterschaft Ost über Zehn Tänze Kombinationsturnier natürlich besonders schön. Nach dem letzten Jive gab es einen sehr langen und ausdauernden Applaus für die Paare, die sich wie die Großen alle gemeinsam beim Publikum bedankten. JUNIOREN II B (15) 1. Daniel Rebrunov/Charlotte Lanz, TSZ Dresden (14) 2. Arthur Niesen/ Viktoria Bykova, TC Saxonia Dresden (19) 3. Arseni Pavlov/ Nicole Balski, btc Grün- Gold Berlin (27) 4. Ricardo Perez/Aischa Khader-Lindholz, TC Blau- Gelb Grimma (44) 5. Efrem Kuzmichenko/ Samira Hafez, btc Grün- Gold Berlin (50) 6. Anton Shkolnik/Elizaveta Kashynskaya, OTK Schwarz-Weiß Berlin (56) Junioren Mit 15 von ursprünglich 18 gemeldeten Paaren gingen die Junioren an den Start. In drei Gruppen wurde die Vorrunde getanzt, die längste Vorrunde der Vereinsgeschichte. Nun gut, es war ja auch das erste Zehn-Tänze-Turnier des Vereins. Und es war das einzige Turnier des Tages, in dem alle Bundesländer des Gebietes Ost vertreten waren. Sachsen stellte mit sieben Paaren die meisten Teilnehmer, gefolgt von Berlin mit fünf Paaren. Aus Brandenburg, Sachsen-Anhalt und Thüringen war je ein Paar am Start. Je drei Paare aus Sachsen Siegerehrung für die Junioren und Berlin standen im Finale. Am Ende sah das Ergebnis zwar recht eindeutig aus, in den einzelnen Tänzen jedoch waren sich die Wertungsrichter bei der Vergabe der Plätze aber nur bedingt einig. Sechs Tänze, davon zwei mit nur zwei Einsen, entschieden Daniel Rebrunov/Charlotte Lanz für sich und verteidigten damit ihren Gebietsmeistertitel aus dem Vorjahr. Die Vorjahreszweiten Arthur Niesen/Viktoria Bykova tanzten auf Angriff und konnten dem Sieger immerhin vier Tänze abnehmen. Trotzdem hieß es auch in diesem Jahr für die beiden Platz zwei. Eindeutig auf Platz drei lagen Arseni Pavlov/Nicole Balski. Dass alle Paare ausgewogene Leistungen in Standard- und Lateintänzen zeigten, war für das Jugend A Im Vorjahr tanzten nur sechs Paare die Gebietsmeisterschaft der Jugend A. Dass in diesem Jahr elf Paare gemeldet waren, von denen schließlich acht tanzten, ist für das Gebiet Ost ein kleiner Erfolg. Denn aus dem Vorjahr waren nur zwei Paare am Start. Erfreulicherweise waren auch hier aus allen fünf Bundesländern Paare gemeldet, Thüringen war am Turniertag wegen Krankheit jedoch nicht vertreten. Souveräne Sieger waren Danilo Yerokhin/Alina Schehimi mit der Traumwertung von 50 Einsen. Dimitri Babenko/Jessica Derr tanzten sich von Platz sechs im Vorjahr auf Platz zwei. Nur und für die Jugend. Fotos: Schimmel WR Axel Hunger, TC Spree-Athen Berlin Uwe Schadock, TSC Sängerstadt Finsterwalde Dr. Christel Schimmel, TC Schwarz-Silber Halle Ralf Treschl, TSG Heilbad Heiligenstadt Gert Zeiß, TK Orchidee Chemnitz TL Petra Hahn, TC Schwarz-Silber Halle 2 tanz 5-13 Gebiet Ost tanz Und der Sieger heißt: TSC Excelsior Dresden (Hauptgrupe). Foto: Schimmel Wiener Walzer und Slowfoxtrott gaben sie an die späteren Drittplatzierten ab. Um den dritten Platz gab es einen kleinen Länderkampf. Brandenburgs Fabian Gade/Vivien Goeseke lagen in Standard auf Platz drei, auch in der Samba ertanzten sie sich noch den dritten Platz. Dann schoben sich jedoch die Sachsen-Anhaltiner Justin Wurbs/Justine Rodewald, die Standardvierten, auf den dritten Platz, und für die Brandenburger hieß es nur noch Platz fünf. Wegen ihrer guten Standardleistung hatten sie am Ende aber trotzdem die Nase vorn und sicherten sich knapp die Bronzemedaille. Hauptgruppe Nach der Absage des Berliner Paares wegen Krankheit waren in der Hauptgruppe nur drei Paare am Start. Diese kamen aus Sachsen und obendrein auch noch alle von einem Verein, dem TSC Excelsior Dresden. Und so war es schon vor dem Turnier klar, dass auch der dritte Gebietsmeistertitel an diesem Tag in die sächsische Landeshauptstadt wandern würde. Das Ergebnis war eindeutig: Markus Ziebegk/Jenny Müller gewannen wie im letzten Jahr das Turnier. Nur eine Zwei im Langsamen Walzer trübte die ansonsten souveräne Wertung. Der zweite Platz ging mit 33 Zweien und einer Eins an Phil Schwarick/ Olga Golikow. Dritte wurden Erik Heyden/ Julia Luckow, die sich sogar im Latein den zweiten Platz sicherten. So eindeutig die Wertung war, das Tanzen aller drei Paare war wunderschön anzusehen. Die Clubkameraden tanzten miteinander auf der Fläche und zeigten tänzerische Freude pur. Am liebsten hätte man allen drei Paaren den ersten Platz gegeben. Im Rahmenprogramm zeigten die erwachsenen Freizeittänzer des Vereins ihre Variante des Wiener Walzers in einer Formation. Diese war eine Premiere und dementsprechend aufgeregt waren die Tänzer und Tänzerinnen. Aber alles klappte sehr gut. Außerdem tanzten Alexander Busch/Jette Schimmel vom gastgebenden Verein ihre Show. Mit dem S-Paar im Discofox hat der Tanzclub seinen ganz eigenen Gebietsmeister, die den dritten Platz der Europameisterschaft im Vorjahr errangen nur eben in einer anderen Disziplin des Paartanzens. Jette Schimmel/Heike Herzberg/Iris Pohl Am Rande und auf der Fläche Wie herum? Alexander Busch/Jette Schimmel in ihrem Spezialgebiet Discofox. Foto: Herzberg Hinter dem Siegerpodest wurden die Landesfahnen der fünf Bundesländer Berlin, Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen aufgehängt. Die Zuordnung der Fahnen zu den Ländern war einfach, aber als die Fahnen dann hingen, begannen die Zweifel: guckt der Berliner Bär nach links oder rechts? Und wie ist das mit dem Brandenburger Adler und dem sächsischen Rautenkranz? Ein schneller Blick ins Internet sorgte für Klarheit und die richtige Richtung. Aschenputtel Frauen verlieren beim Tanzen ja gerne mal den Schuh. So passierte es auch Aischa Khader-Lindholz im Quickstep der Zwischenrunde der Junioren II B. Dass der Schuh offensichtlich seinen eigenen Kopf hatte, zeigte sich im Finale beim Wiener Walzer. Denn da flog er zum zweiten Mal quer durch den Saal. Doch weder das Paar noch die Wertungsrichter ließen sich davon beeindrucken. Der Schuh bekam keine eigene Wertung. Keine Nummer, kein Kreuz Die Vorrunde der Junioren II B begann mit den Standardtänzen. Dass beim Umkleiden für die Lateintänze auch die Startnummer umziehen muss, vergaß ein Paar. Nach einer halben Minute wurde die Samba abgebrochen und das Paar auf die fehlende Nummer hingewiesen. Kommentar der Turnierleitung: Keine Nummer, kein Kreuz. Aber eine Chance wollte man dem Paar natürlich trotzdem geben und das war gut so, denn sie tanzten bis ins Finale. Turnierleiterin Petra Hahn. Foto: Pohl JUGEND A (8) 1. Danylo Yerokhin/ Alina Schehimi, TSZ Dresden (10) 2. Dimitri Babenko/ Jessica Derr, TC Saxonia Dresden (22) 3. Fabian Gade/ Vivien Goeseke, 1. TSC Frankfurt/Oder (36) 4. Justin Wurbs/Justine Rodewald, TC Zerbst (39) 5. Mark Sali/Lilli Heusinger, TSC Casino Dresden (47) 6. Tillman Handschuh/ Antonia Winkler, TC Rot-Weiß Leipzig (56) HAUPGRUPPE (3) 1. Markus Ziebegk/ Jenny Müller, TSC Excelsior Dresden (10) 2. Phil Schwarick/ Olga Golikow, TSC Excelsior Dresden (23) 3. Erik Heyden/Julia Luckow, TSC Excelsior Dresden (27) Ein Schuh und ein Fuß finden nicht zueinander. Fotos: Schimmel tanz tanz Gebiet Ost / Berlin International konkurrenzfähig Landesmeisterschaften im Cheerleading Die süßesten Pokale kamen aus Berlin. Foto: Schimmel Links: Dance Delight (Juniors), rechts Dance Deluxe (Seniors). Fotos: privat Kein Wertungsrichter, keine Wertung Die letzte Endrunde des Tages bestritten die Pare der Hauptgruppe in Latein. Die drei Paare tanzten ihre Samba, danach stellten sich die Wertungsrichter in einer Reihe auf. Doch warum waren es plötzlich nur noch vier? Nummer fünf hatte den Tanz verpasst und so kam das Publikum zum zweiten Mal in den Genuss der Samba. Alles live Um nicht anwesende Tanzfans über das aktuelle Geschehen zu informieren, richtete der Tanzclub auf seiner Facebookseite einen Live-Ticker ein. Zügig wurden Ergebnisse, Bilder und Eindrücke gepostet. Im Nachhinein bekam der Club dafür viel Lob. Ein Anreiz, die Liveberichterstattung beim nächsten Turnier zu wiederholen. Und nochmal live Die Zuschauer kamen zu ihren Tanzrunden in den Genuss echter Livemusik. Zum Tanz spielte die hallesche Showtown Danceband. Das Publikum ließ sich nicht zweimal bitten und tanzte eifrig. Die drei Danceteams des TSV Rudow starteten in fünf Kategorien auf der Cheerleading-Meisterschaft für Berlin-Brandenburg, die am 9. März in der Max-Schmeling- Halle ausgetragen wurde. Die Minis von Dance Delicious überzeugten mit ihrem anspruchsvollem Programm die Jury und verteidigten ihren Titel im Peewee Cheerdance. Die Juniors von Dance Delight gingen mit einer spritzigen und rasanten Choreographie in der Kategorie Cheerdance an den Start. Mit großer Hingabe, einer beeindruckenden Performance und viel Charme begeisterten sie die Jury. Sie sicherten sich zum sechsten Mal in Folge den Titel des Berliner Meisters. Auch die Neuzugänge im Juniorteam durften sich zum ersten Mal präsentieren. Ihr hartes Training wurde mit dem Gewinn der Berliner Meisterschaft in der Kategorie Freestyle belohnt. Die Mädels beider Gruppen freuten sich sehr und gehen nun hoch motiviert in die Vorbereitung zur Deutschen Meisterschaft. Als Highlight des Wettkampfes gingen die Seniors von Dance Deluxe in den Kategorien Freestyle und Cheerdance an den Start. Beide Programme sind auf das international hohe Niveau ausgelegt worden, an dem sich Dance Deluxe auch in diesem Jahr erneut messen möchte. Da im April die Weltmeisterschaft in Florida stattfindet, wurde die Berliner Meisterschaft als erste Bewährungsprobe unter internationalen Wettkampfbedingungen angesehen. Das atemberaubende Freestyle-Programm zum Thema Agenten war cooler als James Bond und definitiv keine Mission Impossible . Die ausdrucksstarke Choreographie und tänzerische Leistung wurde mit lautstarkem Beifall von den Zuschauerrängen und mit dem Titel Berliner Meister belohnt. In der Kategorie Cheerdance traten die Tänzerinnen von Dance Deluxe mit einem außergewöhnlich vielseitigen Programm an. Die stetige technische Weiterentwicklung der Ladies des TSV Rudow spiegelt sich in dieser Darbietung wider. Hohe Sprünge, schwierige Drehkombinationen, zahlreiche Positionswechsel und viel Kreativität brachten den Seniors den Titel des Vize-Meisters. Da nach der Meisterschaft vor der Meisterschaft ist, werden die Wertungsbögen der einzelnen Teams penibel ausgewertet. Mit der konstruktiven Kritik der Fachjury wird den einzelnen Programmen bis zur nächsten Meisterschaft der Feinschliff verliehen. Andrea Seifert 4 tanz 5-13 Berlin tanz Verbandstag beschließt Satzungsänderungen Generalaussprache und Thema Kinderschutz Am 21. März fand in den Räumen des LSB Berlin der Verbandstag des Landestanzsportverbandes Berlin statt. Obwohl kein Wahlverbandstag, waren 101 der 207 Stimmberechtigten anwesend. Jürgen Warning wird durch LTV- Präsident Thomas Wehling mit der Ehrennadel des LTV in Bronze aus-gezeichnet. Foto: Hänchen Zum ersten Mal wurde die Generalaussprache gewählt. Das heißt, die Delegierten stellten ihre Fragen nicht unmittelbar nach dem jeweiligen Bericht des Präsidiumsmitglieds, sondern hierfür gab es im Anschluss an alle Berichte und gegebenenfalls noch ergänzenden Anmerkungen der Präsidiumsmitglieder die Möglichkeit. Fehlender Nachwuchs im Ehrenamt bzw. in der ehrenamtlichen Tätigkeit auf Turnieren, Veranstaltungen etc. ist ein zunehmendes Problem nicht nur in den Vereinen, ergänzte LTV-Präsident Thomas Wehling seinen Bericht. Hier sind alle gefordert, die Suche nach potenziellen Ehrenamtlern zu unterstützen. Denn ohne ehrenamtliche Helfer wird die Ausrichtung von Turnieren, egal ob groß oder klein, nicht mehr möglich, die Vereine werden ohne engagierte, ehrenamtliche Vorstände nicht mehr handlungsfähig sein. Jürgen Warning wurde für seine mehr als ein Jahrzehnt geleistete ehrenamtliche Arbeit im Bereich Freizeitsport und internationale Folklore geehrt. Er trug maßgeblich dazu bei, DTSA-konforme Leitlinien für diese Breitensportdisziplin zu schaffen und ermöglichte vielen Freizeitsportlern in diesem Bereich den Erwerb des DTSA. Die Ehrennadel des LTV Berlin in Bronze überreichte LTV-Verbandspräsident Thomas Wehling. Dem Thema Kinderschutz im Sport wird nicht nur beim Berliner Tanzsport- Fachkongress ein eigener überfachlicher Teil gewidmet, Vizepräsident Torsten Süfke fasste bereits in Ergänzung zu seinem Bericht die grundlegenden Punkte im Rahmen einer Präsentation zusammen. Er verwies darauf, dass hier jeder gefordert ist, Anzeichen ernst zu nehmen und die entsprechenden Maßnahmen zu ergreifen. Eine ausführliche Dokumentation hält der LSB Berlin unter zum Download bereit. Beschlossen wurden die vom Präsidium des LTV beantragten Satzungsänderungen bzw. Satzungsergänzungen. Die Neufassungen betrafen die 5 Eintritt und Austritt, 9 Amtszeit von Beauftragten sowie 14 Ordnungen. Ebenfalls abgestimmt wurde über den vom Jugendausschuss eingebrachten Antrag auf Ergänzung des 2 Zweck, Gemeinnützigkeit und Aufgabe. Hier wurde unter 4 ergänzend aufgenommen und durch den Verbandstag beschlossen: Der LTV Berlin verurteilt jegliche Form von Gewalt, unabhängig davon ob sie körperlicher, seelischer oder sexualisierter Art ist und verpflichtet sich insbesondere dem Kinder- und Jugendschutz. Der Haushaltsplan 2013 wurde in der vorgelegten Fassung beschlossen. Wahlen standen ebenfalls an, nämlich die der Verbandstagsleitung für die kommenden zwei Jahre. Vorgeschlagen und wiedergewählt wurden Ulrich Karkmann und Patrick van der Meer. Sibylle Hänchen Der Landestanzsportverband Berlin e.v. trauert um Andreas Kindler Den Kampf gegen den Krebs hat er Ende März 2013 letztlich doch verloren. Tanzen war sein zweites Leben, seine Leidenschaft, egal ob als Tänzer auf oder als Wertungsrichter am Parkett. Seinen größten Erfolg hatte er mit der Formation des TC Allround, mit der er auch Weltmeister wurde. Mit Claudia Kahl-Kaminsky stand er im Finale des Deutschlandpokals der Hauptgruppe II S und tanzte mit ihr bis zuletzt in der Senioren I-S-Klasse. Mit Andreas Kindler verlieren wir einen zuverlässigen und ehrlichen Menschen. Unser Mitgefühl gilt seiner Familie, seinen Angehörigen und Freunden. Wir werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren. Das Präsidium des LTV Berlin Andreas Kindler. Foto: Bolcz tanz tanz Berlin BeTaKo hat sich etabliert Elf Bundesländer vertreten BeTaKo 2014 Für den 15. BeTaKo können Sie sich den Termin 12./13. April 2014 vormerken. Zum 14. Mal trafen sich Trainer, Übungsleiter, DTSA-Abnehmer, Wertungsrichter und Turnierleiter zum Berliner Tanzsport-Fachkongress kurz BeTaKo. Das Angebot, an einem Wochenende verschiedene fachliche und überfachliche Lerneinheiten zu besuchen, um die Vorgaben für den Lizenzerhalt zu erfüllen, nahmen am vorletzten Märzwochenende Teilnehmer aus elf Bundesländern wahr. Der straffe Zeitplan von Freitag- bis Sonntagabend umfasste 38 Lerneinheiten. Als Referenten wurden für den fachlichen Teil Dirk Heidemann, Marcus Weiß und Jonathan Rodriguez-Perez sowie für den überfachlichen Teil Anna Strittmatter, Max-Ulrich Busch, Reenste Seidenberg und Thorsten Süfke gewonnen. Die fachlichen Teile von Dirk Heidemann (Latein) und Marcus Weiß (Standard) beschäftigten sich mit dem Jahresthema des DTV Space Räume. Selbst ausprobieren hieß es bei Marcus Weiß, was das Ganze natürlich auflockerte. Mit wechselnden Demopartnern, u.a. Katerina Diemke und Michael Wenger, zeigte er, was es bedeutet Räume zu nutzen, für sich selbst oder als Paar. Dirk Heidemann brachte als Demopaare Gregor Bronstein/Aigulim Gerich und Baniel Lior Shinder/Maria Ashchepkova mit. Zunächst standen gemeinsam mit den Paaren die Teilnehmer auf der Fläche und übten die Präsens im Raum stretching, banding, twisting. Anschaulich zeigten später die beiden Paare, was mit Raum im Paar und (Fuß)timing im Raum gemeint ist. Schmunzeln mussten die Anwesenden schon auf die getanzte Antwort zur Frage von Dirk Heidemann Warum tanzt die Dame einen delete walk bei der Alemana? Bei einem walk würde sie gegen die oben gefassten Hände laufen. Salsa für Einsteiger und Fortgeschrittene war das Thema von Jonathan Rodriguez-Perez. Salsa zählt nach Einführung der + -Turniere zum Lateinbereich, so dass das Angebot den fachlichen Lerneinheiten zuzurechnen war. Hier durften alle von Grundschritten bis hin zu verschiedenen Schrittkombinationen alles ausprobieren. Das machte den Teilnehmern viel Spaß, aber es lockte auch so manche Schweißperle auf die Stirn. Zur Anatomie und Biomechanik im Tanzen referierte Dr. Max-Ulrich Busch. Als Präsens im Raum stretching. Foto: Hänchen Arzt und Tänzer kennt er die Auswirkungen, die durch falsche Bewegungsabläufe, falsche Bewegungen beim Tanzen entstehen können. Anschaulich zeigte er anhand von Bildern, welche extremen und/oder falschen Belastungen wir unserem Tänzer - körper bewusst oder aus Unwissenheit zumuten und erklärte, wie man es besser macht. Im überfachlichen Teil am Sonntagmorgen ging um das Thema Kinder- und Jugendschutz. Dieser erhält im Sport allgemein und nun auch im Tanzsport im Besonderen mehr Aufmerksamkeit. Wichtig war den Referenten Reenste Seidenberg und Thorsten Süfke, die entsprechende Sensibilität zu erhöhen und die Tabuisierung der Thematik abzubauen. Bei allen Besonderheiten des Tanzsports bildet dennoch das Kinder- und Jugendschutzgesetz die unbedingte Grundlage. Und ein bewussterer Umgang hiermit kann gleichzeitig auch Trainer, Ehrenamtliche und somit die Verei- 6 tanz 5-13 Berlin tanz Alte Hasen bei der Jugend Youth Dance Contest im LLZ Wenn Turnierleiter sprechen lernen. Foto: Hänchen ne vor ungerechtfertigten Anschuldigungen schützen. Anhand von breit angelegtem Basiswissen über die Gesetzeslage, die unterschiedlichen Formen von Missbrauch und wie man sie erkennt, sowie durch konkretere Handlungsleitfäden und Situationsbeispiele wurden aufkommende Fragen angesprochen und Lösungsansätze diskutiert. Begrenzt auf 15 Personen war die Turnierleiterschulung zum Thema Sprechart von Referentin Anna Strittmatter. Von Anfang an herrschte gute Stimmung und die Teilnehmer hatten viel Spaß an den vielen Übungen. Die Thematik ist sicherlich auch interessant für Trainer, die lange und viel sprechen müssen. Zunächst wurden Übungen zur richtigen Atemtechnik gemacht, um lange und ohne viel Anstrengung entspannt
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