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Die kirchliche Trauung 1 Liebes Brautpaar, Sie wollen sich kirchlich trauen lassen. Darüber freuen wir uns. Für die Anmeldung brauchen wir Ihre persönlichen Angaben: Namen, Adresse, Geburtstag, Angaben
Die kirchliche Trauung 1 Liebes Brautpaar, Sie wollen sich kirchlich trauen lassen. Darüber freuen wir uns. Für die Anmeldung brauchen wir Ihre persönlichen Angaben: Namen, Adresse, Geburtstag, Angaben über Taufe und Konfirmation (Tauf- und Konfirmationsdaten finden Sie im Stammbuch Ihrer Eltern). Falls Sie schon ein Familienstammbuch haben, bringen Sie dieses bitte zur Anmeldung mit. Sollten Sie nicht zu unserer Gemeinde gehören, brauchen Sie eine Einverständniserklärung des für Sie zuständigen Pfarramtes (Dimissoriale); das ist das Pfarramt, wo Sie mit Erstwohnsitz gemeldet sind. Die kirchliche Trauung ist nach evangelischem Verständnis ein Segensund Fürbittgottesdienst. Sie ist Bestätigung der Verbindung, die die Brautleute miteinander eingegangen sind und die sie vorher rechtskräftig im Standesamt besiegelt haben. Damit dieser Gottesdienst gelingt und eine persönliche Note bekommt, bitten wir Sie herzlich, zur Vorbereitung des Traugesprächs den Ablauf des Gottesdienstes durchzulesen. Suchen Sie sich bitte einen Trauspruch aus (Seiten 4-7). Darüber hinaus können Sie die Stücke und Formulierungen heraus suchen, die Ihnen persönlich gut gefallen (Seiten 8 19). Einen üblichen Ablauf einer kirchlichen Trauung finden Sie auf der nächsten Seite. Wir freuen uns auf den Gottesdienst mit Ihnen und wünschen Ihnen schon jetzt viel Spaß bei Ihrer Gottesdienstvorbereitung. Herzlich Grüße Ihre Kerstin Berk, Pfarrerin Edda Deuer, Pfarrerin Ligaya Jardas, Pfarrerin Caroline Miesner, Pfarrerin Ralf Haunert, Pfarrer 2 Glockengeläut Ablauf des Traugottesdienstes Orgelspiel zum Einzug Begrüßung [Lied] (Auswahl S. 19) Psalm und / oder Gebet [Lied] Ansprache (Auswahl des Trauspruches: Seite 4 7) [Lied] [Lied] Trauung: (das Brautpaar tritt vor den Altar) Schriftlesung (Auswahl S. 8 11) Traufragen (Auswahl auf S ) Ringwechsel (falls gewünscht) Segensgebet (Auswahl S ) Trausegen Fürbitten (Auswahl S. 16) Vater unser [Lied] Ansagen - z.b. Kollekte Zweck kann vom Brautpaar bestimmt werden (S. 20) Segen Orgelspiel zum Auszug aus der Kirche (in der Bergkirche mit Rundgang um den Altar) [gemeinsame Lieder können durch Musikvorträge ersetzt werden] 3 Trausprüche (eine Auswahl als Grundlage für die Traupredigt) 1. Und Gott der Herr sprach: Es ist nicht gut, dass der Mensch allein sei; ich will ihm ein Gegenüber machen, das um ihn sei. 1. Mose 2, Und seid nicht bekümmert; denn die Freude am Herrn ist eure Stärke. Nehemia 8, 10 b 3. Der Herr ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln. 4. Kostet und seht, wie gütig der Herr ist. Wohl dem, der bei ihm sich birgt. 5. Befiehl dem Herrn deine Wege und hoffe auf ihn, er wird's wohl machen. 4 Psalm 23, 1 ff Psalm 34, 9 Psalm 37, 5 6. Hoffet auf ihn allezeit, liebe Leute, schüttet euer Herz vor ihm aus; Gott ist unsere Zuversicht. Psalm 62, 9 7. Danket dem Herrn, denn er ist freundlich und seine Güte währet ewiglich. Psalm 106, 1 8. Dies ist der Tag, den der Herr macht; lasst uns freuen und fröhlich darinnen sein. Psalm 118, Ein fröhliches Herz macht ein fröhliches Angesicht; aber wenn das Herz bekümmert ist, entfällt auch der Mut. Sprüche 15, So ist's ja besser zu zweien als allein; denn sie haben guten Lohn für ihre Mühe. Fällt einer von ihnen, so hilft im sein Gesell auf. Weh dem, der allein ist, wenn er fällt: Dann ist kein anderer da, der ihm aufhilft. Auch, wenn zwei beieinander liegen, wärmen sie sich; wie kann ein einzelner warm werden? Einer mag überwältigt werden, aber zwei können widerstehen, und eine dreifache Schnur reißt nicht leicht entzwei. Prediger 4, 9 12 11. Fürchte dich nicht, ich bin mit dir; weiche nicht, denn ich bin dein Gott. Ich stärke dich, ich helfe dir auch, ich halte dich durch die rechte Hand meiner Gerechtigkeit. Jesaja 41, Ja, ich will euch tragen bis ins Alter und bis ihr grau werdet. Ich will es tun, ich will heben und tragen und erretten. Jesaja 46, Der Mensch lebt nicht vom Brot allein, sondern von einem jeglichen Wort, das durch den Mund Gottes geht. Matthäus 4, Bittet, so wird euch gegeben; suchet so werdet ihr finden; klopfet an, so wird euch aufgetan. Denn wer da bittet, der empfängt; und wer da sucht, der findet; und wer da anklopft, dem wird aufgetan. Matthäus Alles nun, was ihr wollt, dass euch die Leute tun sollen, das tut ihnen auch. Das ist das Gesetz und die Propheten. Matthäus 7, Weiter sage ich euch: Wenn zwei unter euch eins werden auf Erden, worum sie bitten wollen, das soll ihnen widerfahren von meinem Vater im Himmel. Denn wo zwei oder drei versammelt sind in meinem Namen, da bin ich mitten unter ihnen. Matthäus 18, Er antwortete aber und sprach: Habt ihr nicht gelesen, der im Anfang den Menschen geschaffen hat, schuf sie als Mann und Frau und sprach: Darum wird ein Mann Vater und Mutter verlassen und an seiner Frau hängen, und die zwei werden ein Fleisch sein. So sind sie nun nicht mehr zwei, sondern ein Fleisch. Matthäus 19, 4 6a 18. Christus spricht: Ich bin das Brot des Lebens. Wer zu mir kommt, den wird nicht hungern; und wer an mich glaubt, den wird nimmermehr dürsten. Johannes 6, Ein neues Gebot gebe ich euch, dass ihr euch untereinander liebt, wie ich euch geliebt habe. Johannes 13, 34 5 20. Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und ich in ihm, der bringt viele Frucht; denn ohne mich könnt ihr nichts tun. Johannes 15,5 21. Das ist mein Gebot, dass ihr euch untereinander liebet, gleichwie ich euch liebe. Johannes 15, Hoffnung aber lässt nicht zu Schanden werden. Denn die Liebe Gottes ist ausgegossen in unser Herz durch den heiligen Geist, welcher uns gegeben ist. Römer 5, Ich bin gewiss, dass weder Tod noch Leben, weder Engel noch Fürstentümer noch Gewalten, weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges, weder Hohes noch Tiefes noch keine andere Kreatur kann uns scheiden von der Liebe Gottes, die in Christus Jesus ist, unserem Herrn. Römer 8, Seid fröhlich in Hoffnung, geduldig in Trübsal, haltet an am Gebet. Römer 12, Seid niemand etwas schuldig, außer dass ihr euch untereinander liebet; denn wer den andern liebt, der hat das Gesetz erfüllt. Die Liebe tut dem Nächsten nichts Böses. So ist nun die Liebe des Gesetzes Erfüllung. Römer 13, Darum nehmet einander an, gleichwie uns Christus hat angenommen zu Gottes Lob. Römer 15, Die Liebe ist langmütig und freundlich, die Liebe eifert nicht, die Liebe treibt nicht Mutwillen, sie bläht sich nicht auf, sie verhält sich nicht ungehörig, sie sucht nicht das Ihre, sie lässt sich nicht erbittern, sie rechnet das Böse nicht zu, sie freut sich nicht über die Ungerechtigkeit, sie freut sich aber an der Wahrheit; sie erträgt alles, sie glaubt alles, sie hofft alles, sie duldet alles. 1. Korintherbrief 13, Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; aber die Liebe ist die größte unter ihnen. 1. Korintherbrief 13, 13 6 29. Alle eure Dinge lasset in der Liebe geschehen! 1. Korintherbrief 16, Einer trage des anderen Last, so werdet ihr das Gesetz Christi erfüllen. Galater 6, Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserem Vater, und dem Herrn Jesus Christus. Philipper 1, Vor allem aber ziehet an die Liebe, die da ist das Band der Vollkommenheit. Und der Friede Gottes regiere in euren Herzen, zu welchem ihr auch berufen seid in einem Leibe, und seid dankbar. Kolosser 3, Und dienet einander, ein jeglicher mit der Gabe, die er empfangen hat, als die guten Haushalter der mancherlei Gnade Gottes. 1. Petrusbrief 4, Niemand hat Gott jemals gesehen. Wenn wir uns untereinander lieben, so bleibt Gott in uns und seine Liebe ist völlig in uns. 1. Johannes 4, Gott ist die Liebe, und wer in der Liebe bleibt, der bleibt in Gott und Gott in ihm. 1. Johannes 4, 16 b 36. Sei getreu bis in den Tod, so will ich dir die Krone des Lebens geben. Offenbarung 2, 10b Selbstverständlich ist diese Liste nicht verbindlich, sondern soll nur die Auswahl erleichtern. Sie können sich auch für einen anderen Bibelvers oder eine andere Bibelübersetzung entscheiden. Weitere Auswahl: 7 8 Schriftlesungen 1. Christliche Verantwortung sagt uns: Setzt euch mit allen Kräften dafür ein, dass sich Liebe auswirkt, die neues Leben schafft, das ist sinnvoller Gottesdienst. Lasst euch nicht von dem bestimmen, was man so allgemein denkt und tut, sondern werdet anders durch neues Denken und ergründet, worin sich Gottes Wille erweist, was weiterhilft, was dem Leben gerecht wird und zum guten Ende führt. Die Einsicht, die zu diesem Leben befähigt, sagt uns: Keiner sollte so eingebildet sein, sich alles allein zuzutrauen; sondern jeder soll ehrlich sein gegen sich selbst und sich auf das besinnen, was Glaube von ihm fordert. Christliche Liebe heißt, dass wir uns wirklich füreinander einsetzen, anstatt viele Worte darüber zu machen. Setzt euch nicht rücksichtslos durch, nutzt euch nicht gegenseitig aus, sondern seid auf das bedacht, was für den anderen gut ist. Wendet euch einander in herzlicher Liebe zu und behaltet Achtung voreinander. Schiebt nicht dauernd vor euch her, was ausgesprochen und getan werden muss. Habt Vertrauen zu dem Geist, der euch zusammenführt. Dann ist euer Leben vom Glauben an den Herrn bestimmt. Darin liegt eure Hoffnung. Freut euch darüber und haltet euch daran bei allem, was euch den Mut nimmt. Überdenkt euren Tag im Blick auf das, was zu tun nötig ist. Seid nicht nur im vertrauten Kreis füreinander da, sondern seid offen für alle, die euch begegnen und euch brauchen. Römer 12, Bleibt niemand etwas schuldig; denn ihr seid zu nichts verpflichtet außer zu dem einen, was wir uns alle schuldig sind: Liebe. Wenn wir in Liebe miteinander leben, dann wird alles gut. Was gut ist, was zu einem verantwortlichen Leben gehört, wissen wir: Man soll eine gute Ehe führen, soll andere nicht verletzen oder gar töten; man soll sich nichts aneignen, was einem nicht gehört, soll dem andern sein Glück gönnen. Diese und alle anderen Gebote, die ein gutes menschliches Zusammenleben ermöglichen, kann man in dem einen Satz zusammenfassen: Liebe deinen Nächsten wie dich selbst. Die Liebe tut dem andern nichts Böses an. So kommt unser Leben zum Ziel: durch Liebe. Römer 13, 8 10 3. Man kann sich auf jede Sprache verstehen ohne Liebe bleibt es leeres Getön. Man kann die Verhältnisse durchschauen, kann die Folgen absehen, kann sehr fromm sein ohne Liebe nützt das nichts. Man kann hergeben, was man hat, zuletzt sich selbst ohne Liebe wird dadurch nichts besser. Liebe ist ausdauernd und gütig, sie ist nicht eifersüchtig und macht nicht große Worte. Liebe stellt sich nicht schamlos zur Schau. Liebe will nicht auf ihre Kosten kommen, sie fragt nicht: Was hab' ich davon? Liebe lässt sich nicht zu Zank verleiten, sie trägt nicht nach. Sie bedauert Unrecht und freut sich an Wahrheit. Liebe kann ertragen; sie hat immer noch Vertrauen, hat immer noch Hoffnung, hat immer noch Geduld. Diese Liebe kennt kein Ende. Alle Weisheit kann am Ende sein, alles Schwärmen, alle Kunst. Diese Liebe kennt kein Ende. 1. Korinther 13, 1 8a 4. Wir sind auf den Geist der Liebe angewiesen; deshalb wollen wir uns von diesem Geist bestimmen lassen. Wir müssen nicht auf Bewunderung aus sein, die doch nur herausfordernd wirkt und Neid erregt. Wenn ihr bei dem anderen einen Fehler entdeckt, dann lasst euch vom Geist der Liebe leiten und steht so zu ihm, dass er damit zurecht kommt; das heißt christlich leben. Bedenkt dabei, wie leicht ihr selbst versagt. Tragt gegenseitig, was euch das Leben schwer macht, dann richtet ihr euch an Christus aus. Wenn jemand meint, er habe sich nichts vorzuwerfen, dann macht er sich etwas vor. Es geht nicht darum, wie wir den anderen gegenüber dastehen. Es geht darum, wie unser Verhalten bestehen kann, wenn wir selbst es ehrlich prüfen. Galater 5, 25 6,4 5. Das Wort Christi spricht euch an: auf Liebe, die zu Hilfe kommt, auf den Geist, der zusammenführt, auf Güte, die sich dem anderen zuwendet. Freut euch darüber und seid auf Gemeinsamkeit aus, auf Liebe, die euch ebenbürtig macht. Bemüht euch um gegenseitiges Verstehen und seid einig in dem, worauf es ankommt. Achtet darauf, dass es keine Streitereien gibt, wenn jeder nur sich selbst gelten lässt. Nehmt vielmehr Rücksicht aufeinander und versucht eher, dem anderen 9 10 gerecht zu werden, als selbst recht zu behalten. Seid nicht nur auf das bedacht, was für euch gut ist, sondern mehr noch auf das, was der andere braucht. Jeder lebe so, wie es im Sinne Jesu Christi ist. Philipper 2, Vor allem seid darauf bedacht, dass Liebe unter euch lebendig bleibt. Denn Liebe findet ihren Weg über jeden Abgrund hinweg, der sich zwischen uns auftut. Sie vergibt und findet Vergebung. Seid offen füreinander und nehmt auch andere mit ihren Sorgen in euer Leben auf, ohne darüber viele Worte zu machen. Setzt euch füreinander ein, jeder mit seinen Fähigkeiten; nutzt die verschiedenen Möglichkeiten aus, die sich euch bieten, und wendet alles, was euch gegeben ist, sinnvoll an. Aus allen Äußerungen lasst die Wahrheit Gottes sprechen. Wenn euch eine Aufgabe gestellt ist, dann erfüllt sie in dem Bewusstsein, die Kraft dazu nicht aus euch selbst zu haben. Damit in allem, was unter uns geschieht, Gott zur Geltung komme als Liebe im Sinne Jesu Christi. Sie wird gültig sein und ihre Kraft erweisen in allen dahingehenden und kommenden Tagen. 1. Petrus 4, 8b Von christlicher Liebe wissen wir, weil sie uns in einzigartiger Weise an Jesus deutlich geworden ist. Wenn wir uns auf sein Wort einlassen, dann können wir in dieser Liebe leben. Denn nicht wir haben die Liebe erfunden, sie hat uns gefunden in dem Wort, das Vergebung und neues Leben bewirkt. So erfahren wir Liebe, deshalb sind wir sie auch einander schuldig. Wir glauben an diese Liebe, denn wir erkennen in ihr Gott. Gott ist diese Liebe, und wer darin lebt, der braucht nichts darüber hinaus. So ist sie zu ihrem Ziel gekommen. Sie befreit uns von der Angst, mit der wir in die Zukunft blicken, und lässt uns alle Tage im Vertrauen leben. Furcht und Liebe schließen sich gegenseitig aus: Wo Liebe alles umfasst, ist Furcht ausgeschlossen. Furcht rechnet mit bösen Folgen. Wer sich fürchtet, hat noch nicht erfahren, was Liebe ist. Aber in dem, was uns von Jesus gesagt wird, erfahren wir von Liebe. Dieser Liebe wollen wir uns anvertrauen und darin leben. 1. Johannesbrief 4, 8. Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde. Und er schuf den Menschen zu seinem Bilde, zum Bilde Gottes schuf er ihn; und schuf sie als Mann und Frau. Und Gott segnete sie und sprach zu ihnen: Seid fruchtbar und mehret euch und füllet die Erde und machet sie euch untertan. Und Gott sah an alles, was er gemacht hatte, und siehe, es war sehr gut. Jesus sagt: Gott, der im Anfang den Menschen geschaffen hat, schuf sie als Mann und Frau und sprach: Darum wird ein Mensch Vater und Mutter verlassen und an seiner Frau hangen, und werden die zwei eins sein . So sind sie nicht mehr zwei, sondern eins. Was nun Gott zusammengefügt hat, das soll der Mensch nicht scheiden. Der Apostel schreibt: Als die Auserwählten Gottes, als die Heiligen und Geliebten ziehet an herzliches Erbarmen, Freundlichkeit, Demut, Sanftmut, Geduld; und vertrage einer den andern und vergebet euch untereinander, wenn jemand Klage hat wider den andern; gleichwie der Herr euch vergeben hat, so auch ihr. Über alles aber ziehet an die Liebe, die da ist das Band der Vollkommenheit; und der Friede Christi regiere in euren Herzen, zu welchem ihr auch berufen seid in einem Leibe; und seid dankbar. Lasset das Wort Christi reichlich wohnen in euch und singet Gott dankbar in euren Herzen. Und alles, was ihr tut mit Worten oder mit Werken, das tut alles in dem Namen des Herrn Jesus und danket Gott, dem Vater, durch ihn. 1. Mose 1, a. 31a; Matth. 19, 4 6; Kol a. c Traufragen 1. Die Heilige Schrift bezeugt die Ehe als gute und gnädige Gabe. Gott hat Euch beide in der Ehe verbunden und Euch seinen Segen verheißen. So frage ich Euch vor Gott und seiner Gemeinde: N. N..., willst Du N., geb. N..., die Gott Dir anvertraut, als Deine Ehefrau lieben und ehren und die Ehe mit ihr nach Gottes Gebot und Verheißung führen in guten und in bösen Tagen, bis der Tod Euch scheidet, so antworte: Ja, mit Gottes Hilfe / Ja. N., geb. N..., willst Du N. N..., den Gott Dir anvertraut, als Deinen Ehemann lieben und ehren und die Ehe mit ihm nach Gottes Gebot und Verheißung führen in guten und in bösen Tagen, bis der Tod Euch scheidet, so antworte: Ja, mit Gottes Hilfe / Ja. 2. Nachdem wir das Wort der Heiligen Schrift gehört haben, frage ich Euch vor Gott und seiner Gemeinde: N. N..., willst Du N., geb. N..., als Deine Ehefrau aus Gottes Hand nehmen, sie lieben und ehren, Freude und Leid mit ihr teilen und ihr die Treue halten, bis der Tod Euch scheidet, so antworte: Ja, mit Gottes Hilfe / Ja. N., geb. N..., willst Du N. N..., als Deinen Ehemann aus Gottes Hand nehmen, ihn lieben und ehren, Freude und Leid mit ihm teilen und ihm die Treue halten, bis der Tod Euch scheidet, so antworte: Ja, mit Gottes Hilfe / Ja. 3. Gott ist Liebe, und wer in der Liebe bleibt, der bleibt in Gott und Gott in ihm. Deshalb frage ich euch beide: [N.N. und N.N.] Wollt ihr im Vertrauen auf diese Liebe eure Ehe führen, dann antwortet: Ja, mit Gottes Hilfe / Ja. [Die Frage kann auch einzeln an Braut und Bräutigam gestellt werden] 12 4. In der Verantwortung vor Gott und vor dieser Gemeinde frage ich Dich..., willst Du Deine Ehefrau..., als einen kostbaren einmaligen Menschen von Gott annehmen, dass Du die Würde und den Willen Deiner Frau achtest, ihre Schwächen akzeptierst, die Stärken förderst, willst Du Deiner Frau ein Lebensbegleiter sein, wie Gott es will, dass Ihr miteinander Freude und Trauer teilt, in Krankheiten, ja, selbst im Tod einander beistehen könnt, willst Du es Dir selbst nicht leicht machen, dass Du vor Schwierigkeiten nicht ausweichst, Streit schlichtest und Vergebung anbietest, dann antworte: Ja, mit Gottes Hilfe! / Ja In der Verantwortung vor Gott und vor dieser Gemeinde frage ich Dich..., willst Du Deinen Ehemann... als einen kostbaren einmaligen Menschen von Gott annehmen, dass Du die Würde und den Willen Deines Mannes achtest, seine Schwächen akzeptierst, die Stärken förderst, willst Du Deinem Mann eine Lebensbegleiterin sein, wie Gott es will, dass Ihr miteinander Freude und Trauer teilt, in Krankheiten, ja, selbst im Tod einander beistehen könnt, willst Du es Dir selbst nicht leicht machen, dass Du vor Schwierigkeiten nicht ausweichst, Streit schlichtest und Vergebung anbietest, dann antworte: Ja, mit Gottes Hilfe! / Ja 13 14 Segensgebete 1. Herr, unser Gott, du hast Mann und Frau füreinander geschaffen. Wir bitten dich: Zeige diesen Eheleuten, was Du ihnen schenkst und was Du von ihnen erwartest. Gewähre ihnen deinen Schutz und deine Hilfe. 2. Herr, unser Gott, Liebe im Sinne Jesu bringt uns dazu, dass wir uns einander zuwenden und dadurch frei werden für alles, was die nächste Stunde bringt, dass wir herausfinden, wie einer den anderen braucht, dass wir nicht der Gewohnheit erliegen, sondern uns täglich neu suchen. Liebe im Sinne Jesu bringt uns dazu, dass wir den Mut gewinnen, der Enttäuschungen überwindet und den anderen nicht fallen lässt. dass wir auf das Wort und die Liebe des anderen hoffen, dass wir dem Dank Raum lassen von Tag zu Tag. Herr, dazu lass es kommen. Dann bist du unter uns lebendig. 3. Gott, wir wollen miteinander leben. Wir werden aufeinander einwirken mit unseren Eigenarten und Begabungen, mit dem, was wir uns sagen und verschweigen, mit dem, was wir uns geben oder schuldig bleiben. Es wird nicht immer leicht sein, wenn ein Tag wie der andere ist, wenn Verstehen schwindet und Freude ausbleibt. Aber wir hoffen auf neue Anfänge, auf Wege und Einsichten, die weiterhelfen, auf Kraft, auszuhalten, was ist. Wir vertrauen auf Worte, die Missverstehen ausräumen und uns zusammenführen, die Vergebung erbitten und gewähren. Wir vertrauen auf Zuneigung, die sich erneuert. Wir leben von Hoffnung, die sich auf morgen freut. Gott, dazu erbitten wir deinen Segen. 4. Guter Gott, wir haben uns Liebe und Treue versprochen; aber wir wissen, dass unser Wort mehr enthält, als wir jetzt übersehen
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