Die Mitarbeiter der Stadtwerke sind unermüdlich im Einsatz, Schäden zu orten und zu beheben

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Amtsblatt der Großen Kreisstadt Calw Ausgabe 7, Jahrgang Februar 2005 Altburg Alzenberg Heumaden Hirsau Holzbronn Stammheim Wimberg Die Mitarbeiter der Stadtwerke sind unermüdlich im
Amtsblatt der Großen Kreisstadt Calw Ausgabe 7, Jahrgang Februar 2005 Altburg Alzenberg Heumaden Hirsau Holzbronn Stammheim Wimberg Die Mitarbeiter der Stadtwerke sind unermüdlich im Einsatz, Schäden zu orten und zu beheben Wasserrohr-Schäden häufen sich derzeit Das frostige Winterwetter beschert den Stadtwerken eine Vielzahl von Brüchen im Wasserrohrnetz. Allein schon seit dem 1. Januar traten 24 Rohrschäden auf, von denen rund die Hälfte auf den Bruch von Leitungen zurückzuführen ist. Ursache für den Bruch erdverlegter Leitungen sind in der Regel Bodenbewegungen. Im Wechsel gefrierende und auftauende Bodenschichten üben Kräfte auf darunter liegende Leitungen aus, so dass es zum Bruch von Leitungen kommen kann. Besonders bruchanfällig sind Leitungen mit kleinem Durchmesser aus dem Werkstoff Grauguss, der bis in die 60er Jahre bevorzugt verwendet wurde. Mitarbeiter der Stadtwerke sind unermüdlich im Einsatz, um Leckagen im Netz festzustellen, die jeweilige Schadstelle zu orten und die Schäden zu reparieren. Handelt es sich dabei um eine Hausanschlussleitung, so wird diese je nach Sachlage oftmals auf ganzer Länge erneuert; dann natürlich gleich als Polyäthylen-Leitung. Diese sind weit weniger bruchanfällig als die vorherigen Grauguss-Leitungen. Mit von der Partie sind die Mitarbeiter einer Tiefbaufirma, welche die notwendigen Aufgrabungen in Straße oder Gelände durchführen. Schnelles und engagiertes Handeln ist erforderlich; bei Wind und Wetter, notfalls auch am Wochenende, nachts oder am Feiertag. Nur so können Einschränkungen für die Kunden, Behinderungen für die Verkehrsteilnehmer und die Höhe der Wasserverluste minimiert werden. Gründung der Stadtteilbeiräte Wie in der Gemeinderatssitzung am 25. Januar beschlossen, werden für die Stadtteile Alzenberg und Wimberg getrennte Beiräte eingerichtet. Diese Stadtteilbeiräte setzen sich aus je vier gewählten Vertretern sowie aus mindestens fünf gesetzlich gewählten Stadträten aus Alzenberg und Wimberg zusammen. Die Gründungsversammlungen finden an folgenden Tagen statt: In Alzenberg am Dienstag, 11. April, um 19 Uhr im Gasthaus Löwen und in Wimberg am Mittwoch, 12. April, um 19 Uhr im evangelischen Gemeindehaus. Bei den Versammlungen werden die Beiräte gewählt. Interessenten können sich beim Persönlichen Referenten des Oberbürgermeisters, Marc Oliver Kersting, melden (Telefon , Fax , Aktuelles Marie und Paul waren 2004 die beliebstesten Vornamen für Neugeborene. Das zeigt eine Statistik des Calwer Standesamtes. Ebenfalls gerne genommen: Lea, Sophie und Lena bei den Mädchen sowie Tim, Luca und Lukas bei den Jungs. 253 Kinder erhielten einen Vornamen, 229 bekamen zwei und 13 Kinder drei Vornamne. Insgesamt wurden 494 Kinder beurkundet waren es 550, ein Jahr später 534. Das Jahr 2005 begann durchschnittlich. Tipps und Termine Amtliches Bildung, Bücher, Schulen Mensch und Wirtschaft Kernstadt Altburg Alzenberg Heumaden Hirsau Holzbronn Stammheim Sparkasse setzt Studiengebühren Finanzierungsmodell entgegen Darlehen für die Studenten Bildung zum Nulltarif wird es nicht mehr geben, da ist sich Professor Bernd Neufang von der Fachhochschule Calw ganz sicher. Viele Bundesländer wollen Studiengebühren einführen ein Schritt, den die Calwer FH bereits mit ihrer Gründung vollzogen hat. Und nicht nur dabei war sie Vorreiter: Zusammen mit der Sparkasse Pforzheim Calw ersann sie damals ein erfolgreiches Finanzierungs-Modell, das jetzt eine große Neuauflage erlebt. Als Antwort auf den Urteilsspruch des Bundesverfassungsgerichts, den Ländern die Entscheidung über Studiengebühren zu überlassen, präsentierte die Sparkasse Pforzheim Calw ihren Bildungskredit Qualification. Er soll dazu beitragen, dass Weiterbildungsmaßnahmen jeglicher Art nicht an der Gebührenhürde scheitern müssen, wie Sparkassendirektor Jürgen Teufel und Professor Bernd Neufang, Vorsitzender des Direktoriums der Fachhochschule Calw, gegenüber der Presse betonten. Der vor gut zwei Jahren in enger Abstimmung mit der Leitung der Fachhochschule Calw geschaffene und jetzt leicht modifizierte Bildungskredit der Sparkasse gewinnt vor dem Hintergrund der Gebührendiskussion neue Aktualität. Qualification gerade jetzt zu präsentieren, habe folglich nahe gelegen, meinte Prof. Bernd Neufang beim Pressegespräch und begrüßte die Initiative der Sparkasse, mit der die drohende Finanzmisere junger Studierender gemildert werden könne. Damit berufliches Weiterkommen und eine gute Ausbildung nicht an den finanziellen Möglichkeiten scheitern, fördert das größte Geldinstitut in der Region Bildung und berufliche Qualifikation seiner jungen Kunden mit einem speziellen Darlehen. Kernstück dieses Angebots ist ein eigens für die Bildung geschaffener Kreditrahmen, der über die gesamte Ausbildungszeit eingeräumt wird und bis zu Euro beträgt. Mit uns kann man ohne Sorgen studieren, versprach Jürgen Teufel, der den Bildungskredit auch als einen gesellschaftspolitischen Beitrag zur Wahrung der Chancengleichheit sieht. Abiturienten, Studenten sowie Meister- und Fachschüler können das Angebot, das nach Beendigung der Weiterbildung zwei Jahre tilgungsfrei bleibt, nutzen. Wimberg Rat und Hilfe 2 Impressum Calw journal Amtsblatt der Großen Kreisstadt Calw Herausgeber: Stadtverwaltung Calw Druck und Verlag: Nussbaum Medien Weil der Stadt GmbH & Co.KG Merklinger Straße 20, Weil der Stadt Telefon / , -213, Fax / 2048 Redaktion: Verantwortlich für den amtlichen Teil und alle sonstigen Verlautbarungen und Mit - teilungen: Oberbürgermeister Manfred Dunst oder sein Vertreter im Amt. Telefon / , Fax / , Die Redaktion behält sich bei Textbeiträgen Änderungen oder Kürzungen vor. Für unverlangte Manuskripte und Fotos wird keine Haftung übernommen. Für den Bereich Aktuelles : Pressebüro et cetera, Reinhard Stöhr Lederstraße 33, Calw Telefon: / , Fax / Verantwortlich für Was sonst noch interessiert und den Anzeigenteil: Oswald Nussbaum, Weil der Stadt Rainer Wedler liest im Hesse-Museum Jürgen Teufel, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Pforzheim Calw, und Bernd Neufang, Direktor der FH Calw Die Matineereihe im Hesse-Museum wird am Sonntag, 20. Februar, Uhr, im Saal des Hauses Schüz mit dem Autor Rainer Wedler fortgesetzt. Rainer Wedler ist bekannt für seine akribisch recherchierten Fakten und Lebensläufe, die er gekonnt in spannende Geschichten packt. Gerade ist sein neuestes Buch erschienen: Die Farbe der Schneiderkreide behandelt die Lebensgeschichte des vorbestraften Schneiders Karl Ignaz Hummel, der eine falsche Identität annimmt und sich als Flüchtling in den 30er Jahren aus einem französischen Straflager ausgibt. Die politischen Kräfte nutzen diesen Helden für ihre Propaganda; pompöse Empfänge begrüßen den Heimgekehrten, er wird von Kriegervereinen umjubelt. Die Rechten heizen die anti-französische Stimmung an, und der Schneider, der eigentlich von der Politik nichts wissen wollte, steht plötzlich im Rampenlicht der Öffentlichkeit. Rainer Wedler verbindet die Spurensuche des Historikers mit den Elementen eines Romans und schafft ein eindringliches Zeitgemälde der dreißiger Jahre in Deutschland. Er wird bei der Matinee aus diesem Buch lesen. Eintritt: 4 Euro, ermäßigt 3 Euro. Eintrittskarten an der Tageskasse Hesse und ein Regal voller Aktenordner: sinnbildlich für die berufliche Laufbahn Hans-Martin Dittus Hans-Martin Dittus: vom Hauptamtsleiter zum Fachbereichsleiter Bildung, Kultur, Tourismus Ein gut vorbereiteter Quereinstieg Der Kontrast scheint frappierend: Hans- Martin Dittus hat die Rollen getauscht und ist vom Hauptamtsleiter zum Fachbereichsleiter II gewechselt, sozusagen von den Akten zu den Künsten. Ihm unterstehen bei der Stadt Calw künftig die Ressorts Bildung, Kultur und Tourismus. Doch der Schein trügt. Eine erhebliche Milderung erfährt der Kontrast beim Betrachten der beruflichen Laufbahn Hans-Martin Dittus. Von 1987 bis 1999 arbeitete er als Verkehrsamtsleiter der Stadt Calw und als Hirsauer Ortsvorsteher. Damals schon fiel der Tourismus in seine Zuständigkeit; damit auch die Klosterspiele, deren Koordination er als Highlight seiner damaligen Tätigkeit bezeichnet. Vor diesem Hintergrund verwundert es nicht, dass er mit seinem Team rasch ein schlüssiges Konzept für die diesjährigen Festspiele auszutüfteln vermochte. Ein Quereinstieg bleibt sein Wechsel zum Fachbereichsleiter dennoch aber ein gut vorbereiteter. Seit dem Abgang des seinerzeitigen Kulturdezernenten Uli Rothfuss nach dem Hessejahr 2002 besetzte Hans-Martin Dittus übergangsweise dessen Position. Über das Angebot Oberbürgermeister Manfred Dunsts, sich künftig ausschließlich um Bildung, Kultur und Tourismus zu kümmern, freute er sich, bewertete es gar als Belohnung für kontinuierlich gute Arbeit: Ich habe die ausgestreckte Hand sehr gerne angenommen, sagt er. Warum? Man kann viel mehr gestalten. Und das will er auch. Nun sei es angezeigt, die Dinge zusammenzubringen. Nicht nur verwaltungsintern - wo er mit einem herausragenden Team zusammenarbeiten dürfe -, sondern auch außerhalb des Rathauses. Ich möchte die großen Potenziale Calws bündeln, sagt er. Es gelte, Bildung, Kultur und Tourismus geschickt miteinander zu verknüpfen zur weiteren Attraktivierung Calws, frei nach dem Motto: Wohnen und Genießen. Dass Calw kein ausgesprochener Industriestandort ist, wissen wir alle, sagte Hans- Martin Dittus. Dennoch sei es nicht abwegig, mit einem durchdachten und konsequent verfolgten Konzept sowohl Neubürger wie auch Firmen in die Hessestadt zu holen. Als Bildungsstandort soll Calw eine weitere Qualitätssteigerung erfahren. Das Ganztagesangebot zu verbessern, sei dafür natürlich ein unverzichtbarer Baustein, sagte Hans-Martin Dittus. Dazu will er den TSV Calw, die Musikschule und weitere Kooperationspartner ins Boot holen sie sollen musische und Bewegungsangebote machen. In einem effektiven Netzwerk, bestehend aus den Schulen und Hochschulen, sieht Hans-Martin Dittus einen weiteren großen Baustein für einen hochwertigen Bildungsstandort. Im Freizeitbereich spielen beispielsweise die 185 Vereine und Organisationen eine große Rolle, denen der neue Fachbereichsleiter ein gewaltiges ehrenamtliches Potenzial zuschreibt, das er nach wie vor gezielt fördern und fordern möchte. Hinzu kommt das umfangreiche kulturelle Angebot, inklusive solch hochklassiger Institutionen wie der Musikschule oder der Aurelius Sängerknaben, die Calw weit über die regionalen Grenzen hinaus einen guten Ruf einbringen. Derzeit werde eine umfassende Konzeption für den kulturellen Bereich erstellt, sagt Hans- Martin Dittus. Auch für die Museen ist ein neuer Plan in Arbeit, mit dessen Hilfe mehr Besucher angelockt werden sollen. Im Raum steht beispielsweise die Einrichtung eines Zunft- und Handwerkermuseums als ideale Ergänzung zum Gerbereimuseum. Natürlich läuft in Sachen Klosterspiele einiges: Wir stehen kurz vor dem Abschluss der Vertragsverhandlungen, informiert der Fachbereichsleiter, ich denke, dass wir das Programm in den nächsten zwei Wochen vorstellen können. Ziel sei es, den Kartenvorverkauf noch vor Ostern zu starten. Wesentlich weniger greifbar ist eine zweite Vision des neuen Fachbereichsleiters: ein starkes Wir-Gefühl in Calw. Mit mündigen Bürgern, die stolz auf ihren Wohnort sind, die die Ärmel für sich und andere hochkrempeln (jüngstes Beispiel: die Gründung des Fördervereins für die Stadtkapelle) und sich die bayerische Philosophie zu eigen machen: Mir san mir 3 Das einstige Lohelager an der Haggasse steht für eine gelungene Altbausanierung Städtebauförderung lässt Häuser strahlen Rund 1,8 Milliarden Euro an öffentlichen Mitteln fließen alljährlich in den Städtebau, besagen die Ergebnisse eines Forschungsprojekts des Rheinisch-Westfälischen Instituts für Wirtschaftsforschung Essen. Die Förderung lockt das Achtfache an weitere Investitionen, am Ende stehen gesicherte Arbeitsplätze und schöne Häuser. Auch in Calw. Das ehemalige Lohelager an der Haggasse 9 ist so ein schönes Haus und ein gelungenes Beispiel für eine erfolgreiche Sanierung. Den Preis für Beispielhaftes Bauen und eine Anerkennung der Arbeitsgemeinschaft Historische Fachwerkstädte haben die Sanierer eingeheimst. Ohne Förderung wäre die Wiederbelebung eines so alten Gebäudes nicht möglich, sagt Christian Danek. Im März 2003 hat er im alten Lohelager seine Tanzschule aufgemacht. Erbarmungswürdiger Zustand Gut ein halbes Jahr vorher schaute er sich zum ersten Mal im Fachwerkhaus um. Damals blickte er durchs Dach, es gab einsturzgefährdete Bereiche und viel Arbeit. Nur die Bodenplatte war schon saniert. Das Haus war in einem erbarmungswürdigen Zustand, erinnert sich Cornelia Bremer von der Ambiente K. Friebel Bau GmbH. Ursprünglich hatte sich ein Restaurant mit Hausbrauerei darin niederlassen wollen, doch die Pläne zerschlugen sich. Danek griff zu, er liebt alte Häuser. Der 39-Jährige wollte das Altehrwürdige mit etwas Modernem kombinieren. Und für seine Tanzschüler war der neue Standort nahe beim Zentrum gut erreichbar. Das jahrhundertealte Gebäude wurde für Daneks Zwecke maßgeschneidert. In den oberen Geschossen wurden die Tanzsäle eingebaut. Dank kräftiger Stahlträger können die Paare nun ohne störende Pfeiler übers weite Parkett schweben. Aus dem Gewölbekeller wurde eine stilvolle Sitzecke und selbst das Wasserproblem an der Außenwand haben die Sanierer unauffällig gelöst. Die Außenwand erhielt eine Drainage, davor wurde eine zusätzliche Mauer hochgezogen. Das kostete. Nicht nur Geld, sondern auch Nerven. Da braucht man schon viel Liebe zum Alten, meint Danek rückblickend. Für die Baukosten erhielt das Sanierungstrio Danek, Cornelia Bremer und Klaus Friebel Fördermittel vom Denkmalschutz und einen Zuschuss der Stadt. Die Verbindung von Moderne und Tradition zeigt sich auch an der Fassade. Leuchtreklame klebt am Fachwerk, mehrere Fächer geben als Fenster den Blick ins Innere frei. Das Fensterband in der Mitte zeichnet die alten Lagertore nach, ihre Flügel bilden heute die inneren Fensterläden. Als Tanzschule Danek feiert das alte Lohelager seine Wiedergeburt Die Synthese zwischen Alt und Neu begeistert die Besucher, auch heute noch, zwei Jahre nach der Eröffnung, hat Danek festgestellt. Es sind die vielen Menschen, die dem alten Haus zusätzlich neues Leben eingehaucht haben. Das trägt doch wesentlich zur Belebung der Stadt bei, meint der 39-Jährige. Und noch etwas hat die Stadt davon: Das Lohelager ist eines der letzten Speicher- Christian Danek und Cornelia Bremer freuen sich über eine gelungene Sanierung und Lagerhäuser aus jener Zeit in Calw. So etwas müsste man beispielhaft erhalten, meint Cornelia Bremer. Und das ist wohl gelungen, wie die Preise für Beispielhaftes Bauen und die Anerkennung der Arbeitsgemeinschaft Historische Fachwerkstädte zeigen. Heute sind wir alle stolz, dass es so schön geworden ist. 4 Spendenthermometer der städtischen Konten Euro Jayantha Gomes kümmert sich in Sri Lanka um Kinder von Flutopfern Patenschaften angestrebt Der Calwer Künstler Jayantha Gomes hat in seinem Heimatland Sri Lanka einen Pool von 35 Kindern zusammengestellt, für die eine Unterstützung aus Deutschland sehr hilfreich wäre. Es sind keine Vollwaisen, allen aber hat die Flut entweder ihr Zuhause, teilweise die Geschwister oder ein Elternteil geraubt. Sie leben in absoluter Armut. Jayantha Gomes würde für die Kinder gerne erste Patenschaften vermitteln, wobei nach derzeitigen Berechnungen monatlich nur 10 bis 15 Euro je Kind (Nahrung, Kleidung, Bildung) erforderlich wären. Zurzeit stellt er den Kontakt zu Organisationen vor Ort her, die auch die Kontinuität der Betreuung sorgen werden. Unterstützung hat Jayantha Gomes auch für ein Desaster-Management- Projekt an der medizinischen Fakultät in Colombo geleistet. Mit Medikamenten, die größtenteils in Altburg gespendet wurden, sowie mit einem kleinen Spendenbetrag sorgte er dafür, dass unter der Leitung des Dekans der medizinischen Fakultät diese Initiative gestartet werden konnte, um aktuellen und künftigen Notfällen im großen Stil besser begegnen zu können. Unterstützen will Gomes auch Schüler, die in den Abschlussklassen sind, die aber - wenn sie keine Bücher und Unterlagen erhalten - keinen Schulabschluss machen könnten. Da die Lehrmaterialien oft komplett von den Fluten mitgerissen wurden, will Jayantha für eine Grundausstattung an Lehrmitteln für einige Schüler in kleineren Dörfern sorgen. Überdies wird Jayantha Gomes erneut mit einer Delegation in den Süden reisen, um weitere mögliche Projekte zu initiieren und vorzubereiten. Vor allem will er sich weiterhin darum bemühen, Hilfe für Waisenkinder zu leisten. Allerdings fehlen noch immer die rechtlichen Rahmenbedingungen, um hier konkret handeln zu können. Derzeit geht das Bestreben der Regierung nach Einschätzung des Calwer Künstlers auch dahin, dass die Waisenkinder Koordination vor Ort: Jayantha Gomes im Gespräch in Familien integriert werden sollen. Einziges Problem: Viele Familien sind selbst so arm, dass sie nicht in der Lage sind, weitere Kinder aufzunehmen. Clowntheater Circus Bambi initiiert Benefizveranstaltung im Hirsauer Kursaal Weltmeister mit von der Partie Feuer spucken und Magie für einen guten Zweck Am Samstag, 26. Februar, 19 Uhr, findet im Kursaal in Hirsau eine Wohltätigkeitsveranstaltung statt, bei der verschiedenste Künste in den Dienst einer guten Sache gestellt werden. Das abendfüllende Unterhaltungsprogramm wurde vom Calwer Clowntheater Circus Bambi initiiert. Neben dem Veranstalter selbst tritt auch das internationale Varieté Andre und Oliver Sarmenta auf, das extra für diesen Abend den langen Weg von Bremerhaven in den Schwarzwald auf sich nimmt. Andre Sarmenta ist zweimaliger Weltmeister der Bauchredner sowie Weltmeister im Feuerspucken. Oliver Sarmenta begeistert als Musical-Conférencier. Es sind aber auch Talente der Region vertreten, zum Beispiel Magic Paddy, der sein Publikum mit atemberaubenden Illusionen Clownexzentriker Wollo Bannikov: Auch er stellt sein Können in den Dienst der guten Sache verzaubert, das 4-tett, die Newcomer in der Chorszene mit a-capella-musik vom Feinsten, und die Trompeter der Bläserklasse der Wimbergschule. Nicht zu vergessen auch die Nachwuchstalente des Circus Bambi (Jungendcircus Ananas), die sich mit unterschiedlichen Darbietungen wie Clownerie, Akrobatik und Jonglage am Programm beteiligen und für den guten Zweck von Balingen anreisen. Nur gemeinsam geht s Alle Mitwirkenden treten unentgeltlich auf. Beim Anblick der Bilder der Flutkatastrophe fühlten alle eine große Betroffenheit, und so beschloss man zu helfen. Nun hofft das Clowntheater Circus Bambi auf zahlreiche Besucher. Denn: Nur gemeinsam kann wirklich ein Erfolg erzielt und Hilfe gespendet werden. Einlass in den Kursaal ist ab 18 Uhr. 5 OB Manfred Dunst stattet dem Heumadener Autohaus Widmann einen Besuch ab Kurzzeitige Rückkehr zu der alten Marke Zu den Kleinen geht er nicht? Stimmt nicht. Auch kleinen Unternehmen stattet Oberbürgermeister Manfred Dunst gerne Besuche ab, wenn er eingeladen wird. Jüngstes Beispiel: Das Toyota-Autohaus Widmann in Heumaden. Dort outete sich das Calwer Stadtoberhaupt und kraft Amtes Mercedes-Fahrer als ehemaliger Toyota-Eigentümer. Und schon war man mitten drin in der Diskussion über Gott und die Welt mit Vater und Sohn Widmann. Senior-Chef Dieter Widmann nahm dabei kein Blatt vor den Mund und sprach deutlich einige Verkehrsprobleme in Heumaden an die vom Parkangebot, über den Durchgangsverkehr bis hin zur Beschilderung reichten. Abhilfe konnte OB Manfred Dunst im Einzelfall nicht versprechen, aber er hörte sich die Sorgen bereitwillig an. Das Autohaus Widmann existiert bereits 40 Jahre seit 2004 führt es die japanische Marke Toyota und beschäftigt zehn Mitarbeiter. Einen Wunsch hatte der Calwer OB aber auch: Schaffen Sie Ausbildungsplätze, appellierte er an seine Gastgeber. Zusammenkunft im Autohaus Widmann (v.l.): Thomas Widmann, Oberbürgermeister Manfred Dunst, Dieter Widmann und Klaus Walter, Leiter des Liegenschaftsamts der Stadt Calw Neuauflage am 12. März Ab Uhr wird gerockt und
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