Die NEUE LYCHENER ZEITUNG

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Ausgabe Juli 2008 NLZ 4 / 2008 Die NEUE LYCHENER ZEITUNG wünscht allen Besuchern und Gästen unserer Ferienregion Lychen einen schönen und erholsamen Urlaub! Liebe Gäste, Lychen ist nun seit etwa
Ausgabe Juli 2008 NLZ 4 / 2008 Die NEUE LYCHENER ZEITUNG wünscht allen Besuchern und Gästen unserer Ferienregion Lychen einen schönen und erholsamen Urlaub! Liebe Gäste, Lychen ist nun seit etwa 125 Jahren ein gerne besuchter Ferienort, der mit seiner wunderschönen Landschaft die Menschen Jahr für Jahr glückliche Tage und Wochen erleben lässt. Hierzu gehört auch, dass Hotels, Pensionen, Gaststätten und private Vermieter und nicht zuletzt der Fremdenverkehrsverein und die Stadtverwaltung viel getan haben, um den Gästen auch das Umfeld für schöne und unbeschwerte Ferien zu bieten. Unbeschwerte Sommerfrischler zeigen auch die Bilder, siehe auch Seite 3, die vor etwa 100 Jahren entstanden sind. Wir wünschen beim Betrachten viel Spaß. Seite 2 Seite 3 Seite 4 Seite 7 Seite 8-9 Seite 10 Seite 11 Aus dem Inhalt: Wer fragte was? Lychens Bibliothekarin begeht 20-jähriges Dienstjubiläum Der stattliche Herr mit der Zigarre Umweltkrimi Mordfall im Paradies Gastronomie in Lychen - Wegweiser für Gäste und Touristen Neue limitierte Lychener Chronik erscheint! Holz in der Fischerei Seite 2 Neue Lychener Zeitung Ausgabe 133 / 31. Juli 2008 Liebe Leser, in dieser Ausgabe der NLZ gibt es keine Vorstellung eines Stadtverordneten, obwohl von den gewählten Vertretern noch einige die Möglichkeit gehabt hätten, sich vorzustellen. Mit Angabe von Zeitmangel oder sich zu alt zu fühlen oder nicht im Mittelpunkt stehen zu wollen, wurden die Bitten der NLZ auf ein Selbstportrait abgelehnt. Nach der Kommunalwahl am 28. September wird es (vielleicht) ein neues Parlament geben. Die NLZ wird sich bemühen, in ihrer Novemberausgabe die Mitglieder des neu gewählten Parlaments vorzustellen, vorausgesetzt es werden öffentlichkeitsfreundliche Abgeordnete gewählt. E. Schumacher Wer fragte was? Trotz dieses wunderschönen Sommerabends war die SVV mit 12 Bürgern die interessiert den Ausführungen des Bürgermeisters (BM) folgten, relativ gut besucht. Zu folgenden Themen machte der BM seine Ausführungen: - Flößermuseum Weitere Baumaßnahmen stagnieren, weil die beantragten Fördermittel noch nicht freigegeben wurden. Ab kann auf eine Bearbeitung gehofft werden. - Bolzplatz zwischen Draisine und Naturparkverwaltung Der BM begründete die Standortwahl. Andere Standorte wie Freizeittreff, Utag, Neuländer bei der Kleingartenanlage scheiterten aufgrund von Eigentumsverhältnissen. Bezüglich erster Bedenken von Anwohnern der Weinbergstraße, stellte er die Frage nach der Kinderfreundlichkeit in unserer Stadt. - Ehemalige Heilstätten Um Spekulationen bezüglich des Verkaufs von Grundstücken am Zensufer vorzubeugen teilte er mit, daß unter Mitarbeit der Ausschüsse z.z. Ein größtmöglicher Konsens beider Interessen gefunden werden soll. - Stadthafen Die Unterlagen, die noch in einigen Teilen nachgebessert werden mußten, befinden sich in der Prüfung. - Einladung zur Freilichtbühne am zur Umbenennung des Platzes zur letzten SVV am in alter Besetzung Der BM schloß mit den besten Wünschen für erholsame Sommertage. Es folgten die Anfragen der Bürger. Herr Uwe Ruhnau machte auf die notwendige Transparenz beim anstehenden Verkauf von Grundstücken der ehemaligen Heilstätten aufmerksam. Die Brisanz sieht er darin, daß bei einem Verkauf auch der Uferwanderweg am Zenssee betroffen sein wird. Aus diesem Grunde forderte er die unbedingte Beteiligung der Ausschüsse Bau und Ordnung und Umwelt. Die Beteiligung der Öffentlichkeit auch im Vorfeld würde seinem demokratischen Grundverständnis entsprechen. Seine Gedanken und Bedenken teilte er in schriftlicher Form an alle Fraktionen aus und bat diese um eine schriftliche Stellungnahme. Herr Hans-Henning Waltrich fragte nach angemessenen Wartemöglichkeiten für die vielen Schüler, die am Marktplatz umsteigen müssen. Er dachte evtl. an einen zentralen trockenen Busbahnhof. Diesen wird es nicht geben, antwortete der BM, aber versprach Möglichkeiten zu suchen und zu prüfen. Frau Elfriede Hampe nutzte in ungewöhnlicher Weise diesen Tagesordnungspunkt, um einen Vorschlag zur Wiederbelebung des Ratseck zu unterbreiten. Sie schlug vor, eine Wohngemeinschaft für demenziell Erkrankte zu schaffen und sprach sich damit gegen einen Abriß des Gebäudes aus. Der BM verwies darauf, den Vorschlag im Bauausschuß nochmals vorzustellen. Fragen der Abgeordneten Frau Regina Behrendt (Die Linke) kritisierte, daß zur Saison viele Bereiche der Lychener Internetseite leider noch nicht fertiggestellt sind, zumal die vorherige Internetseite schon weitaus vollständiger war. Abi in Lychen Die NLZ möchte allen Abiturienten des Jahrgangs 2008, die ihr Abitur erfolgreich in Lychen an der Gesamtschule mit gymnasialer Oberstufe bestanden haben, herzlich gratulieren. Unsere besondere Anerkennung gilt den folgenden Abiturienten des Amtsbereiches Lychen: Brandt, Rike Caspers, Richard Fiechel, Christopher Georg, Sebastian Gottschalk, Carolin Greinitz, Beate Hoffmann, Friedericke Lück, Denny Stadtverordnetenversammlung (SVV) am Frau Gundlach versuchte zu erklären, daß Herr Schöntag Stadtpläne braucht, um weiter daran zu arbeiten. Herr Wilfried Hennig (SPD) kritisierte abermals die verwilderten Grünstreifen an den Straßen z.b. in der Berlinerstr. oder in Retzow. Herr Kussatz und Frau Gundlach wiesen auf begrenzte Möglichkeiten der Aufforderung an die Bürger hin, denn lt. Straßensatzung gilt die Grundstücksgrenze nur bis zum Bordstein. Für die städtische Grünstreifenpflege fehle Personal beim Bauhof. Herr Klaus Schache (CDU) forderte rechtzeitige Informationen für Bürger, gerade wenn es um so wichtige Dinge geht wie die Straßenvollsperrung (L15) nach Fürstenberg. Am habe der Sperrausschuß getagt, ohne wenigstens die Betroffenen zu informieren. Weiter forderte er, die leer stehenden Geschäfte der WOBAG sauber und ansprechend zu gestalten. Er schloß sich der Forderung zur Pflege der Grünstreifen an. Entgangen war ihm wohl, daß seine Frage nach dem Planungsstand des Stadthafens bereits vom BM in dessen Bericht beantwortet Lüder, Christiane Rätsch, Edda Schöttler, Steffen Schulz, Constanze Seidel, Madelyn Wiesenhütter, Lisa Wolf, Heike worden war. Zum brisanten Thema der Straßenvollsperrung (L15) konnte der BM an diesem Abend noch nichts konkretes sagen. Fest scheint aber schon der Beginn, Mitte Oktober, zu stehen. Herr Hans-Joachim Lischka (SPD) meldete sich ebenfalls zum Thema Grünanlagenpflege. Er kritisierte den verunkrauteten touristischen Infopunkt z.b. in der Fontanestraße. Er schlug vor, Bürger sollten sich zusammenfinden und die Pflege übernehmen. Im zweiten Teil seiner Wortmeldung ging es ihm um den Beitrag von Herrn Uwe Ruhnau, von dem er sich distanziere, weil er die Bürger verunsichere. Die Stadt und der Investor seien erst in der Phase, wo Standpunkte erarbeitet werden. Er warf Herrn Ruhnau Wahlkampf vor. Apropos Wahlkampf. Hoffentlich gibt es in Lychen noch einen konstruktiven Wahlkampf, um den Bürgern am die Wahl zu erleichtern, um ein schwungvolles, ideenreiches, bürgernahes Parlament wählen zu können. E. Schumacher Ausgabe 133 / 31. Juli 2008 Neue Lychener Zeitung Seite 3 Weil es so schön ist nochmals ein Ausschnitt vom Bild auf Seite 1. Man beachte nur den Hut der Dame im rechten Boot! Hut oder Storchennest ist hier die Frage. Ihr Mann ist mit einem Jackett sicherlich reichlich warm angezogen. Im links daneben stehenden Kahn liegen die Kleidungsstücke der im Wasser badenden Personen. Ein Hemd mit Stehkragen ist da zu sehen und natürlich Hüte. Die Badeanzüge sind der Zeit entsprechend hochgeschlossen. Den Zwickelerlass gab es allerdings noch nicht, er kam erst Der kleine Angler am Malerwinkel ist mit dem Matrosenanzug ganz der Zeit entsprechend gekleidet. Die Kaiserliche Marine brauchte schließlich Nachwuchs. Welch ein Glück muss man empfinden, wenn man unsere heutige Freizeitkleidung mit der Kleidung der drei Frauen in Vergleich bringt. Mal die Seele baumeln lassen, mag dieses Paar sich gedacht haben. Die halbwüchsigen Jungen beschäftigen sich schon selbst, lassen ihre Eltern für eine gewisse Zeit in Ruhe. Und was tragen sie? Weiße Matrosenanzüge! Boot fahren war die ganz große Passion der Sommergäste. Man kam zwar nur langsam voran, aber dafür waren die Seen dem Eindruck nach viel größer. Nach einer Tour zum Forsthaus Woblitz hatte man abends lange Arme. Hatte man es zum Forsthaus Woblitz geschafft, konnte man sich an einer guten Bewirtung erfreuen. Dieser Ausflugsort war, wie es unzählige Bilder zeigen, außerordentlich beliebt. Eine Glocke am gegenüber - liegenden Ufer meldete den Wirtsleuten, dass Wanderer übergesetzt werden wollten. Ein Jammer, dass das Haus heute ganz anderen Zwecken dient und völlig unzugänglich ist. Man bekommt noch nicht einmal ein Glas Wasser! Seite 4 Neue Lychener Zeitung Ausgabe 133 / 31. Juli 2008 Ein alter Mahlstein in Lychen mit interessanter Beschriftung Es erleichtert die Heimatforschung sehr, wenn bei Hofkonzerte im Gasthof Am Stadttor Veränderungen an Gebäuden oder Neubauten die 2.8. Taktlos (Irish Folk) 9.8. Don t tell Mama (Blues&Funk) Red Moon (Irish Folk) Mary and the Man /achtel (Klezmer und Weltmusik) Veranstaltungskalender 2008 Datum Veranstaltung Uhrzeit Ort Flößerfest vom Oberpfuhlpromenade siehe Sonderaushänge Orgelkonzert St.Johannes Kirche Dorffest Rutenberg 700 Jahrfeier,Fackelumzug Konzert der Gospelsingers aus New York Dorffest Rutenberg historischer Festumzug Gartenfest Sängerslust Rutenberg St.Johannes Kirche Rutenberg Hotelgarten Sängerslust Dorffest in Retzow Retzow Fischerfest am Großen Lychensee Ausstellung von Fotografien Thema: 1 Jahr Südafrika Dauerausstellung mit dem Mal-u.Kunstverein Templin e.v Lesung für Erwachsene mit D.Kruczek aus Carwitz auf dem Gelände der Fisch GmbH Ausstellungsraum in der Stargarder Str Helenenkapelle Helenenkapelle Fackelumzug Marktplatz Konzert mit dem Kirche Annenwalde Salagon-Streichquartett Lychener Country-Fest Strandbad Eröffnung Ausstellung des Holzschnitzers Karl Bartels (bis ) Tag des offenen Denkmals bis Uhr Afrika-Tag siehe Sonderaushänge Beginn: Uhr Eintritt frei! Jahreszahlen angebracht werden. So geschah es auch 1893, als der Kanal zwischen dem Ober- und Nesselpfuhl in Lychen wieder eingeweiht wurde (siehe auch Artikel in der NLZ Nr. 132: Der stattliche Herr mit der Zigarre). Ein alter Mahlstein aus der ehemaligen Stadtmühle (die früher dem Kloster Stargarder Str Helenenkapelle Freilichtbühne Änderungen vorbehalten in Himmelpfort gehörte) wurde in die Kanalbefestigung eingemauert. Er enthält folgende Inschrift: Heute wurde dieser von mir erbaute Schifferkanal durch den Schiffer Carl Kunowski aus Himmelpfort eröffnet. Lychen, den 23. Oktober 1893 Ed. Scherz (Scherz war der Besitzer der Mühle). Leider sagt die Inschrift nichts darüber aus, warum ausgerechnet einem Himmelpforter die Ehre zuteil wurde, als erster Schiffer den Kanal zu durchfahren. War es reiner Zufall oder könnte der Schiffer mit dem Besitzer befreundet gewesen sein? Waren sie vielleicht sogar Geschäftspartner? Gab es ein kleines Fest oder einen Schiffskorso? Diese Antworten wären, wenn überhaupt, vielleicht nur in den alten Ausgaben der damaligen Templiner Zeitung zu finden, die auch über Lychen berichtete. Aber um nichts zu verpassen, machte ich mir die Mühe, in den Himmelpforter Kirchenbüchern nachzuforschen, ob Taufen, Trauungen und Sterbefälle der Schifferfamilie Kunowski, auch Kunowsky geschrieben, dort eingetragen worden sind. Leider hatte ich nur teilweisen Erfolg. 1853, 1859, 1860, 1867 und 1870 sind zwar Taufen der Kinder des Schiffers Karl Gustav Kunowski und seiner Ehefrau Johanna, Caroline, Frederike, Wilhelmine geb. Ahlgrimm verzeichnet, aber das half mir nicht sehr viel weiter. Eine Überraschung fand ich 1875, wo plötzlich bei der Taufe eines Sohnes eine andere Mutter, nämlich Auguste, Wilhelmine, Amalie Kunowski, geb. Hartmann angegeben wurde. War die 1. Frau verstorben und hatte er noch einmal geheiratet? Aber leider fand ich weder die Todesurkunde der 1. Frau, noch die Trauung dieser vermutlich zweiten Ehe. Eine Scheidung kann man damals zwar nicht ausschließen, wäre aber ungewöhnlich. Ausgerechnet in diesen Jahren schrieben die Pfarrer nur das absolut Notwendige ins Kirchenbuch. Dadurch konnte auch nicht ganz ausgeschlossen werden, dass es sich um einen Sohn des Gesuchten handelt. Es sind auch keine Geburtsdaten oder das Alter der Eltern überliefert. Auch ein Vergleich der Paten ergab keine Verbindung mit dem Eigentümer der Mühle, da fast nur Paten aus dem Ort genommen wurden. In den Folgejahren hören die Eintragungen plötzlich auf müsste der Schiffer ja noch in Himmelpfort gelebt haben, aber dann ist er wohl mit seiner Familie verzogen, vielleicht sogar nach Lychen. So ist sogar das Todesjahr das Schiffers unbekannt geblieben, obwohl ich das Himmelpforter Kirchenbuch bis 1940 durchforstete. So muss es wohl dabei bleiben, dass die Erstbefahrung des Kanals durch den Himmelpforter Schiffer reiner Zufall war. Der Mahlstein mit der Inschrift hat sich übrigens bis heute erhalten. Erich Köhler Ausgabe 133 / 31. Juli 2008 Neue Lychener Zeitung Seite 5 Nach 40 Jahren Lehrer - Abschied aus dem Schuldienst Große Veränderungen und wütend, dass es keine gehen an der Lychener Pestalozzischule vor. Mit dem schrittweisen Wegfall der Abiturstufe schrumpft nicht nur die Schule, sondern auch das Kollegium. Ende dieses Schuljahres verlassen 12 Lehrer die Gesamtschule. Zwei von ihnen gehen für immer, d.h. in den Ruhestand. Anlässlich ihres 40jährigen Dienstjubiläums und dem gleichzeitigen Ausscheiden aus dem aktiven Schuldienst sprach NlyZ mit Monika Hildebrandt. Nach 40 Jahren Tätigkeit als Lehrerin nehmen Sie nun Abschied vom Schuldienst, mit welchen Empfindungen gehen Sie in den verdienten Ruhestand? gymnasiale Oberstufe in Lychen mehr geben. So wird besonders den sozial schwachen und benachteiligten Schülern der Weg zum Abitur verbaut. Diese für mich verfehlte Politik kann sogar noch dazu führen, dass auch die Sekundarstufe 1 (Kl. 7 bis 10) eingeht. Und was das dann für den Ort Lychen bedeuten wird, kann sich jeder vorstellen. Die Situation ist einfach furchtbar. Zum Schluss noch ein persönlicher Ausblick, wie werden Sie die nach dem Ausscheiden aus dem Beruf größer werdende Freizeit nutzen? Endlich habe ich mehr Zeit für meine Hobbys, wie Mit einem lachenden und Monika Hidebrandt in ihren letzten Schuljahr mit Gymnasiasten des 11. Klasse- Sport, Chor, Gartenarbeit, einem weinenden Auge! Englisch-Grundkurs. Lesen, und Handarbeiten. Ich wollte immer Lehrerin fungen lässt sich noch Kraft hat es gekostet, Und um die grauen Zellen werden und habe es nie fenen Abiturstufe. in etwa recherchieren. In die Schüler von der Notwendigkeit weiter in Schwung zu bereut. Ich denke aber, Ihr Wechsel vom Russisch- des Lernens u halten, werde ich mich Herzberg /Elster habe ich nach 40 Jahren ist es genug zum Englischleh- rund 200 Schüler in Rus- überzeugen weiter den Sprachen und an der Zeit, den rer in der Abiturstufe war sisch zum Abi geführt. und dass es sich lohnt widmen. Vielleicht lerne eigenen Hobbys möglichst schon außergewöhnlich, Hier an der Gymnasialen fleißig zu sein. Gefreut ich noch Italienisch oder gesund nach zu wie kam es dazu? Oberstufe in Lychen habe habe ich mich immer, Spanisch. gehen. Nun, durch die Wende ich von den ca. 750 Absolventen wenn die Schüler gute Und was das Reisen an- etwa 600 in Ergebnisse erzielt haben., geht, da gibt es auch Welche Etappen werden war abzusehen,, dass die Sie besonders in Erinnerung Russischstunden perspek- Russisch bzw. Englisch besonders wenn die Er- noch einiges in Europa, behalten (angenehme tivisch nicht ausreichen unterrichtet und die Prügebnisse in Englisch dem das mich interessiert. und unangenehme) werden. Deshalb habe ich fungen abgenommen. Landesdurchschnitt entsprachen. Das nachfolgende Porträt Es gab keine unangenehmen mich dem Englisch zuge- Wenn Sie an die Zeit zu- über ihre Lehrerin haben Etappen, es gab wandt. Meine Kenntnisse rück denken, was hat in Jetzt, wo Sie in den Ru- die Gymnasiasten in der immer neue Herausforderungen. aus der eigenen Schulzeit der Arbeit mit den Schühestand gehen, geht Ihre Abi-Zeitung 2008 veröf- reichten ja nicht aus. Deslern am meisten Kraft Schule einer ungewissen fentlicht. Es ergänzt die 1968 begann ich als Lehrerin halb fuhr ich 1 ½ Jahr gekostet, was Freude ge- Zukunft entgegen Antworten aus dem Inter- in Herzberg / Elster an zur Volkshochschule nach macht? Es macht mich traurig view einer POS in den Fächern Templin und legte dann Russisch und Geschichte. die Sprachkundigenprüfung in Englisch ab. Da- Von 1979 arbeitete ich Zwei waschechte Lychener bis 1984 dort an der Erweiterte nach absolvierte ich ein Pilli: Oberschule.1984 fünfjähriges Fernstudium Piri-Piri, hast wohl zur Mittagszeit ein Nickerchen gemacht. zog ich nach Lychen und an der PH in Potsdam, Bist aber jäh aus dem Schlaf erwacht. war dann 2 Jahre Stellvertretender Direktor an Arbeit als Lehrerin. Piri-Piri: alles neben der täglichen einer POS in Templin. Wie viel Klassen und Laut Vorschrift soll nachmittags Stadtruhe sein. Von war ich Schüler haben Sie ungefähr in diesen 40 Jahren Statt zu relaxen und sich sanft zu besinnen, liebt mancher Die erholsame Stunde trifft selten nur ein. Hortleiter an der Lychener Pestalozzischule und nebenbei unterrichtet bzw. in Eng- lieber den Lärm beimrasentrimmen unterrichtete ich lisch und Russisch zum im Fach Russisch.. Seit Abitur geführt? 1988 war ich dann voll Den ersten Teil der Frage als Lehrerin eingesetzt., kann ich beim besten Willen nicht beantworten, es ab 1990 dann zusätzlich im neuen Fach Englisch, waren zu viele. auch in der dann geschaf- Das mit den Reifeprü- Pilli: Wo früher Gitarren bei frohem Gesang brummt heute zu Zeiten und Unzeiten der Techno-Rasenmäher-Klang. Seite 6 Neue Lychener Zeitung Ausgabe 133 / 31. Juli 2008 Frischer Fisch kommt hier lecker auf den Tisch! Fisch isst man da am besten, wo er gefangen wird. Eine große Auswahl an Fisch für die Kreation der verschiedenen Fischgerichte gibt es hier in den uckermärkischen Seen, weil Dank der hervorragenden Wasserqualität diese sehr fischreich sind, wie Aal, Zander, Wels, Maräne, Barsch, Karpfen, Forelle und Hecht. Das Restaurant Wurlflut in Lychen ist eine erste Adresse für Fischspezialitäten. Besonderen Wert legen wir auf leckere Saucen, wie z.b. Maräne auf Basilikumsenfsouce, oder Zander auf Holunderbeersouce mit Rosmarinkartoffeln, oder Schupfnudeln. Ein Salat wird zu jedem warmen Fischgericht gereicht und die frischen Krauter kommen aus dem eigenen Garten. Etwas ganz besonderes ist unsere Hausspezialität, der gedünstete Miniwels für zwei Personen. Für die Nichtfischesser ist auch ein reichhaltiges Angebot an Fleischgerichten vorhanden, besonders, zu empfehlen sind die Schweinerippchen mit Backpflaumen. Eine kleine ständige Bilderausstellung vom Maler Kratzpiller aus Fürstenwerder gibt unserem Restaurant eine besondere Note und soll auch zum Kauf der Bilder anregen. Unsere 15 verschiedene Sorten hausgemachte Marmeladen, Gelees und Kräuteressig, sowie Honig vom Imker und 40 Sorten des bekannten Zimmermanns-Senf können bei uns erworben werden. Wir würden uns freuen, Sie bei uns begrüßen zu können. Wir haben für Sie täglich, außer Donnerstag, von Uhr geöffnet! Restaurant Wurlflut Berliner Str Lychen Ausgabe 133 / 31. Juli 2008 Neue Lychener Zeitung Seite 7 Lychen war einmal die Hochburg der Flößer. Seit 1570 wurde dieses alte Handwerk gepflegt und in den 70X ziger Jahren wurden die letzten Flöße in Richtung Berlin geschleppt. Und wie es mit alten Traditionen ist, sollte man auch an dieser festhalten und an die junge Generation weitergeben. Es ist eine spannende Geschichte unserer Stadt Das sagen sich auch jedes Jahr, die Frauen und Männer des Lychener Flößervereins. Zum 12, Mal findet in diesem Jahr das Flößerfest statt. Hier wird auf traditioneller Art und Weise ein Floß gebaut und jeder kann sich davon überzeugen, dass dies harte Arbeit war. Der Fachmann dafür wird auch in diesem Jahr Klaus Krebs sein, der selbst einmal als Flößer gearbeitet hat. In all
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