Einsendeaufgabe zum Lernbrief 9: Die Sozialversicherung in der Praxis von Vereins-/Berufsbetreuern

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Einsendeaufgabe zum Lernbrief 9: Die Sozialversicherung in der Praxis von Vereins-/Berufsbetreuern Name/Vorname: Fernlehrer: Postleitzahl und Ort: Straße: Datum: Eigenständigkeitserklärung/Unterschrift
Einsendeaufgabe zum Lernbrief 9: Die Sozialversicherung in der Praxis von Vereins-/Berufsbetreuern Name/Vorname: Fernlehrer: Postleitzahl und Ort: Straße: Datum: Eigenständigkeitserklärung/Unterschrift Teilnehmer: Hiermit versichere ich, dass ich die Einsendeaufgabe eigenständig bearbeitet habe (vgl. Ziffer B.3.(1) Nr. 1. in Verbindung mit Ziffer B.6.(1) und (2) der Prüfungsordnung für den Fernlehrgang Berufsbetreuer(in) mit Hochschulzertifikat). * Sollten Sie hier Ihre eingescannte Unterschrift nicht einstellen können, bitten wir Sie, uns die Versicherung der Eigenständigkeit Ihrer Bearbeitung dieser Einsendeaufgabe per an zukommen zu lassen. Fernlehrgang Berufsbetreuer(in) mit Hochschulzertifikat Zusammenfassung des Fernlehrers: Lernbrief 9: Die Sozialversicherung in der Praxis von Vereins-/Berufsbetreuern Punktzahl: Unterschrift Fernlehrer: Speichern Sie zunächst die Einsendeaufgabe auf der Festplatte Ihres Computers ab und befüllen Sie sie erst dann mit Ihren Angaben und Lösungen. Dann en Sie bitte dieses Formular mit Ihren Lösungen und Antworten an Vergessen Sie dabei nicht, Ihren Namen, Adresse sowie -Adresse anzugeben, damit wir Ihre Lösungen zweifelsfrei Ihnen zuordnen können. Sie erhalten dann die Einsendeaufgabe innerhalb von zwei Wochen von Ihrem Fernlehrer korrigiert und kommentiert per zurück. 1 Einsendeaufgabe zum Lernbrief 9: Die Sozialversicherung in der Praxis von Vereins-/Berufsbetreuern 17/07 Sachverhalt Herr Anton Müller ist 30 Jahre alt und hat nach seinem Hauptschulabschluss vor 10 Jahren eine Lehre zum KFZ-Mechaniker erfolgreich absolviert. Im gleichen Jahr bekam seine Freundin Marie Heinze eine Tochter (Julia) und Herr Müller erkannte die Vaterschaft rechtswirksam an. Vor 9 Jahren heirateten Marie Heinze und Herr Müller. Unmittelbar nach Abschluss der Ausbildung hat Herr Müller 5 Jahre in seinem Beruf gearbeitet und er war während dieser Zeit bei der AOK Rheinland/Hamburg gesetzlich krankenversichert. Dann warf ihn die Trennung von seiner Frau Marie, die sich in einen jüngeren Mann verliebte, völlig aus der Bahn. Um seinen Frust im Alkohol zu ersaufen, begann er, fortan erhebliche Mengen Alkohol zu konsumieren. Infolgedessen verlor Herr Müller vor 4 Jahren seinen Arbeitsplatz, bezog ein Jahr lang Arbeitslosengeld und danach Arbeitslosengeld II. Seine Frau zog mit der gemeinsamen Tochter Julia zu ihrem Freund. Sie arbeitet in einer Vollzeitstelle als Erzieherin. Dadurch geriet Herr Müller immer mehr ins Hintertreffen: Er konsumierte noch mehr Alkohol, verursachte im Suff mehrere Verkehrsunfälle und erhielt zunächst Bewährungsstrafen. Auch sein Führerschein wurde ihm entzogen. Als er vor 1,5 Jahren erneut und ohne Führerschein unter erheblichem Alkoholeinfluss einen schweren Verkehrsunfall mit 4 Toten verursachte, erhielt er eine Freiheitsstrafe von 10 Monaten. 4 Monate davon hat er schon verbüßt, den Strafrest verbüßt er zur Zeit noch. Vor 3 Jahren wurde er rechtskräftig von seiner Ehefrau Marie geschieden. Während der Haft wurde ihm eine schwere Alkoholabhängigkeit und dadurch bedingt attestiert, dass er lediglich noch 7 Stunden täglich unter den üblichen Bedingungen des allgemeinen Arbeitsmarktes tätig sein könne und geraten, nach der Haftentlassung unbedingt eine Therapie zu beginnen. Sie wurden vor 2 Wochen als rechtlicher Betreuer für Herrn Müller mit den Aufgabenkreisen Gesundheitsund Vermögenssorge bestimmt. Sie erfahren, dass Herr Müller weder über Einkommen noch über Vermögen verfügt. Herr Müller ist bereit, eine Alkoholentzugs- und Alkoholentwöhnungstherapie zu absolvieren. 2 Einsendeaufgabe zum Lernbrief 9: Die Sozialversicherung in der Praxis von Vereins-/Berufsbetreuern 17/07 Fragen /Aufgabenstellung für die Kursteilnehmer (Höchstpunktzahl: 100 Punkte) Beantworten Sie die unten stehenden Fragen so präzise wie möglich und benennen Sie dabei die einschlägigen Rechtsgrundlagen (Paragrafen). Verwenden Die dazu bitte auch die aktuellen Gesetze im Internet. Nicht oder nicht korrekt zitierte Rechtsgrundlagen führen zu Punktabzügen. Bei der Benennung der Rechtsgrundlagen befolgen Sie bitte das sog. Subsumtionsprinzip (vgl. Leitfaden Wie Sie Ihre Einsendeklausuren richtig lösen ): Auffinden der richtigen Rechtsgrundlage, Herausarbeiten der Voraussetzungen der Rechtsgrundlage, Überprüfen der Sachverhaltsangaben in Bezug auf die Voraussetzungen der Rechtsgrundlage, Ihre Entscheidung. Stichworte oder lehrbuchartige Ausführungen noch dazu ohne Bezug zum Sachverhalt sind nicht erwünscht und können ebenfalls zu Punktabzügen führen. Bitte achten Sie auch auf die Punkterelation bei den einzelnen Fragen: je höher die Punktzahl, die bei einer Frage vergeben wird, desto ausführlicher muss Ihre Antwort/Lösung ausfallen. Antworten Sie bitte ausschließlich in Bezug auf den vorangestellten Sachverhalt und nicht lediglich allgemein. Zeitliche Vorgaben: auf die 4-stündige schriftliche Abschlussprüfungsklausur wird hingewiesen. Zwar gibt es hinsichtlich der Bearbeitungszeit Ihrer Einsendeklausur grundsätzlich keine zeitlichen Vorgaben. Allerdings müssen Sie berücksichtigen, dass die schriftliche Prüfungsklausur aus Fallgestaltungen wie in den Einsendeklausuren besteht und diese in 4 Stunden zu bearbeiten sind. D.h. lehrbuchartige Ausführungen können zu Themaverfehlung und Punktabzügen führen. Bitte berücksichtigen Sie bei Ihren Antworten auch unsere Hinweise zu wichtigen Aktualisierungen im Betreuungsrecht (vgl. berufsbetreuer-hochschulzertifikat/wichtige-aenderungen-im-betreuungswesen/). Alle Angaben in diesem Fall sind zutreffend, etwaige weitere Nachforschungen führen nicht zu neuen Erkenntnissen. 3 Einsendeaufgabe zum Lernbrief 9: Die Sozialversicherung in der Praxis von Vereins-/Berufsbetreuern 17/07 1. Ist Herr Müller nach seiner Haftentlassung gesetzlich krankenversichert und falls nicht, könnte dies erreicht werden und ggfs. wie? 22 Punkte (Hier können Sie beliebig viel Text einstellen) Ihre Antwort: 4 Einsendeaufgabe zum Lernbrief 9: Die Sozialversicherung in der Praxis von Vereins-/Berufsbetreuern 17/07 (Hier können Sie beliebig viel Text einstellen) Kommentar/Punktzahl Fernlehrer: 5 Einsendeaufgabe zum Lernbrief 9: Die Sozialversicherung in der Praxis von Vereins-/Berufsbetreuern 17/07 2. Nehmen Sie an, Herr Müller ist gesetzlich krankenversichert. 2.1 Hat Herr Müller einen Anspruch auf Finanzierung seiner Alkoholentzugstherapie? 15 Punkte (Hier können Sie beliebig viel Text einstellen) Ihre Antwort: 6 Einsendeaufgabe zum Lernbrief 9: Die Sozialversicherung in der Praxis von Vereins-/Berufsbetreuern 17/07 (Hier können Sie beliebig viel Text einstellen) Kommentar/Punktzahl Fernlehrer: 7 Einsendeaufgabe zum Lernbrief 9: Die Sozialversicherung in der Praxis von Vereins-/Berufsbetreuern 17/07 2.2 Der Medizinische Dienst der Krankenkassen (MDK) der für Herrn Müller zuständigen Krankenkasse möchte Herrn Müller untersuchen, um die Erforderlichkeit der Alkoholentzugstherapie zu überprüfen. Muss Herr Müller sich vom MDK untersuchen lassen? 6 Punkte (Hier können Sie beliebig viel Text einstellen) Ihre Antwort: 8 Einsendeaufgabe zum Lernbrief 9: Die Sozialversicherung in der Praxis von Vereins-/Berufsbetreuern 17/07 (Hier können Sie beliebig viel Text einstellen) Kommentar/Punktzahl Fernlehrer: 9 Einsendeaufgabe zum Lernbrief 9: Die Sozialversicherung in der Praxis von Vereins-/Berufsbetreuern 17/07 3. Bei der nunmehr 10 Jahre alten Julia, die die 5. Klasse eines Gymnasiums besucht, steht eine Zahnbehandlung an. Herr Müller befürchtet, dass er als Vater im Rahmen seiner Unterhaltsverpflichtung zu den Kosten herangezogen werden könnte und fragt Sie, ob Julia gesetzlich krankenversichert ist. 13 Punkte (Hier können Sie beliebig viel Text einstellen) Ihre Antwort: 10 Einsendeaufgabe zum Lernbrief 9: Die Sozialversicherung in der Praxis von Vereins-/Berufsbetreuern 17/07 (Hier können Sie beliebig viel Text einstellen) Kommentar/Punktzahl Fernlehrer: 11 Einsendeaufgabe zum Lernbrief 9: Die Sozialversicherung in der Praxis von Vereins-/Berufsbetreuern 17/07 4. Nehmen Sie an, Herr Müller erhielte die Alkoholentzugsbehandlung von 4 Wochen von der für ihn zuständigen gesetzlichen Krankenkasse bewilligt. Er sorgt sich um die Blumen in seiner Wohnung und darum, dass die Wohnung regelmäßig gelüftet wird, um Schimmelschäden zu vermeiden. 4.1 Er fragt Sie, ob er einen Anspruch auf Bewilligung einer Haushaltshilfe gegen die für ihn zuständige Krankenversicherung hat? 6 Punkte (Hier können Sie beliebig viel Text einstellen) Ihre Antwort: 12 Einsendeaufgabe zum Lernbrief 9: Die Sozialversicherung in der Praxis von Vereins-/Berufsbetreuern 17/07 (Hier können Sie beliebig viel Text einstellen) Kommentar/Punktzahl Fernlehrer: 13 Einsendeaufgabe zum Lernbrief 9: Die Sozialversicherung in der Praxis von Vereins-/Berufsbetreuern 17/07 4.2 Er fragt Sie, ob er während der Alkoholentzugsbehandlung einen Anspruch auf Krankengeld hat? 5 Punkte (Hier können Sie beliebig viel Text einstellen) Ihre Antwort: 14 Einsendeaufgabe zum Lernbrief 9: Die Sozialversicherung in der Praxis von Vereins-/Berufsbetreuern 17/07 (Hier können Sie beliebig viel Text einstellen) Kommentar/Punktzahl Fernlehrer: 15 Einsendeaufgabe zum Lernbrief 9: Die Sozialversicherung in der Praxis von Vereins-/Berufsbetreuern 17/07 5. Ist Herr Müller nach seiner Haftentlassung gesetzlich rentenversichert und besteht ein Anspruch gegen den für Herrn Müller zuständigen Träger der gesetzlichen Rentenversicherung auf Finanzierung der nach der Akutbehandlung angestrebten Entwöhnungsbehandlung? 19 Punkte (Hier können Sie beliebig viel Text einstellen) Ihre Antwort: 16 Einsendeaufgabe zum Lernbrief 9: Die Sozialversicherung in der Praxis von Vereins-/Berufsbetreuern 17/07 (Hier können Sie beliebig viel Text einstellen) Kommentar/Punktzahl Fernlehrer: 17 Einsendeaufgabe zum Lernbrief 9: Die Sozialversicherung in der Praxis von Vereins-/Berufsbetreuern 17/07 6. Weiterführung des Falles: Nach erfolgreicher Entwöhnungsbehandlung war Herr Müller auf Stellensuche und bezog seitdem Arbeitslosengeld II. Jedoch ereilte ihn ein Schicksalsschlag: Aufgrund eines massiven Schlaganfalls wurde Herr Müller halbseitig gelähmt und er sitzt seitdem im Rollstuhl. Herr Müller erhält infolgedessen Hilfe zum Lebensunterhalt nach 27 SGB XII. In der gesetzlichen Krankenver sicherung ist er weiterhin freiwillig versichert. Herr Müller hat Ihnen gegenüber den Wunsch geäußert, auf jeden Fall zu Hause bleiben zu dürfen. Im Hinblick auf die bei Herrn Müller nun vorhandene Pflegebedürftigkeit (ihm wurde Pflegegrad 2 attestiert) und der damit verbundenen benötigten Hilfen stellen Sie sich folgende Fragen: 6.1 Ist Herr Müller gesetzlich pflegeversichert? 2 Punkte (Hier können Sie beliebig viel Text einstellen) Ihre Antwort: 18 Einsendeaufgabe zum Lernbrief 9: Die Sozialversicherung in der Praxis von Vereins-/Berufsbetreuern 17/07 (Hier können Sie beliebig viel Text einstellen) Kommentar/Punktzahl Fernlehrer: 19 Einsendeaufgabe zum Lernbrief 9: Die Sozialversicherung in der Praxis von Vereins-/Berufsbetreuern 17/07 6.2 Nehmen Sie an, die Leistungsvoraussetzungen des 33 SGB XI bestehen und es ist auch kein Ruhenstatbestand des 34 SGB XI gegeben. Welche Leistungen der gesetzlichen Pflegeversicherung können für Herrn Müllers Situation in Betracht gezogen werden? 12 Punkte (Hier können Sie beliebig viel Text einstellen) Ihre Antwort: 20 Einsendeaufgabe zum Lernbrief 9: Die Sozialversicherung in der Praxis von Vereins-/Berufsbetreuern 17/07 (Hier können Sie beliebig viel Text einstellen) Kommentar/Punktzahl Fernlehrer: 21 Einsendeaufgabe zum Lernbrief 9: Die Sozialversicherung in der Praxis von Vereins-/Berufsbetreuern 17/07
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