Eisenbahnfreunde Witten AKTUELL

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Eisenbahnfreunde Witten AKTUELL 44 1/ Lieber Leser, wie angekündigt finden Sie in diesem Heft den Artikel über die Anschlussbahn des Kraftwerkes Cuno in Herdecke. Derzeit läuft die Versorgung mit
Eisenbahnfreunde Witten AKTUELL 44 1/2004 2 Lieber Leser, wie angekündigt finden Sie in diesem Heft den Artikel über die Anschlussbahn des Kraftwerkes Cuno in Herdecke. Derzeit läuft die Versorgung mit Kohlezügen noch, so dass noch wenige Gelegenheiten für (Abschieds)- Fotos gegeben sind. Der Betrieb wird voraussichtlich Ende Februar eingestellt. Abschied haben wir auch vom alten Jahr 2003 nehmen müssen. Allerdings wurde uns der Abschied am 20. Dezember noch mit einer schönen Sonderfahrt nach Hameln versüßt. Rund 300 Mitreisende folgten dem Ruf des Hamelner Rattenfängers und fuhren mit uns in die beschauliche Stadt an der Weser. Wenn verwundert es da, dass wir auf dem Hausbahnsteig von Hameln tatsächlich vom Rattenfänger in Empfang genommen wurden. Weniger gefährlich als im Märchen folgten die Fahrgäste dem buntberockten Mann in die Altstadt zu Glühwein, Lebkuchen, Kakao, holländischen Fritten.... Wer weiß was sonst noch auf dem Weihnachtsmarkt um das Hochzeitshaus angeboten wurde, die Fahrgäste unseres Zuges schienen auf Ihre Kosten gekommen zu sein, denn während der Rückfahrt unseres Zuges waren fast nur zufriedene Gesichter zu sehen. Allerdings bei allen Fahrgästen schien die Freude doch nicht ganz so groß gewesen zu sein. Besonders in den Gesichtern einiger jüngerer Mitreisenden machte sich nach der Abfahrt aus Hameln Skepsis breit. Denn nach der Überraschung mit der Märchenfigur des Rattenfängers vom Nachmittag sollte nun sogar der Nikolaus an Bord des Zuges sein. Ob da doch nicht alle artig waren. Nichtsdestotrotz hellten sich ihre Blicke bald wieder auf; und die einiger Erwachsener wurden finsterer, denn unser Nikolaus Johannes Peter gönnte nicht nur den Kindern ein paar nette Worte. Als der Zug am späten Abend im Ruhrgebiet eintraf, verließ auf jeden Fall eine Vielzahl zufriedener Reisender unseren Weihnachtssonderzug. Hoffen wir, dass das neue Jahr genauso gut läuft wie unser Sonderzug, so dass wir am Ende das Jahr 2004 [auch in diesem Jahr wollen wir die Tradition des Weihnachtswinterdampfes mit einem schönen Ziel fortsetzen] ebenfalls mit zufriedenen Gesichtern ziehen lassen können. Bis dahin viel Spaß bei der Lektüre dieses und der weiteren Hefte dieses Jahres. 3 Die Anschlussbahn des Kraftwerkes Herdecke zusammengestellt und nach den Unterlagen und Erinnerungen unserer Mitglieder Ulrich Hake, Witten- Bommern, und Rudi Althoff, Herdecke Besonders in den Städten und in der Kleinindustrie des märkischen Sauerlands entwickelte sich zu Beginn des letzten Jahrhunderts rasch ein Bedürfnis nach Elektrizität. Obwohl das RWE bereits 1905 den Städten Hagen, Iserlohn, Lüdenscheid, Altena, Haspe und Hohenlimburg einen Energieliefervertrag anbot, kam es letztendlich wegen der vom RWE geforderten 30-jährigen Laufzeit des Vertrages nicht zu einem Abschluss. Stattdessen schlug der damalige Hagener Bürgermeister Cuno den Bau eines kommunalen Elektrizitätswerkes vor. Nach der Gründung der KEMAG (Kommunales Elektrizitätswerk Mark AG) begannen im April 1907 die Bauarbeiten für das Kraftwerk Herdecke auf einem Grundstück an der Ruhr. Ausschlaggebend für den Kauf des Grundstückes waren zum einen die kurzen Transportwege von den umliegenden Zechen und zum anderen die ausreichende Kühlwasserversorgung konnte das Kraftwerk dann den Betrieb aufnehmen. Mit zwei dampfgetriebenen 3000 kw-turbogeneratoren wurde Drehstrom mit einer Nennspannung von V erzeugt und in das Leitungsnetz eingespeist, das als Ringleitung über Hagen, das Volmetal, Lüdenscheid, Altena und Hohenlimburg zurück nach Herdecke ausgeführt war. Bereits zwei Jahre später wurde ein 5000 kw-generator und im folgenden Jahr ein weiterer 7500 kw-generatorensatz installiert. Aufgrund der guten Nachfrage und des zügigen Ausbau des Versorgungsnetzes reichten die Kapazitäten des Kraftwerks Herdecke nicht mehr aus und es wurde bereits zum Ende des Jahres 1910 vorgeschlagen, ein weiteres Kraftwerk in Elverlingsen zu errichten. Dieses Kraftwerk wurde 1911/12 errichtet und musste bereits 1913 erweitert werden. Ende 1914 versorgte die KEMAG 225 Städte und Ortschaften im märkischen Sauerland. Abgesehen von der Errichtung von Laufwasserkraftwerken hat sich die spätere Elektromark auch an Kernkraftwerken wie dem Kugelhaufenreaktor in Hamm-Uentrop sowie dem Kernkraftwerk Emsland beteiligt. Dennoch blieben die beiden thermischen Kraftwerke in Herdekke und Elverlingsen die Hauptenergielieferanten. Beide Kraftwerke verfeuern derzeit noch heimische Kohle und werden über die Eisenbahn mit Brennstoffen versorgt. Da das Kraftwerk Herdecke unmittelbar vor der Umstellung auf Gas ist und eine kohlegefeuerte Kesselanlage nur noch im Notfall betrieben werden soll, stehen diese Kohlelieferungen kurz vor der Einstellung. Dies ist für uns Grund genug, den Eisenbahnbetrieb des Kraftwerks Cuno in Herdecke zu betrachten. Für die Versorgung mit Brennstoffen wurde eine Anschlussbahn vom Bahnhof Herdecke zum Kraftwerk eingerichtet. Dabei nutzte man ein Anschlussgleis, das zum Steinbruch Rettelsmühle führte, der hinter dem Kraftwerksgelände in Richtung Wetter lag. Im Schlusstein der Brücke über die Breddestraße ist noch die Jahreszahl 1899 erkennbar. Da der Bahnhof Herdecke wesentlich höher als die Ruhr liegt, konnte die Anschlussbahn nicht auf das Kraftwerksniveau herabgeführt werden und verlief daher oberhalb am Berghang. Für den Materialtransport zum Bau des Kraftwerkes sowie für weitere Transporte bestand daher in der Anfangszeit ein Gleisanschluss zu der am Kraftwerk vorbeiführenden Linie Hagen Herdecke Wetter Wengern der Hagener Straßenbahn. Das Titelbild unseres Heftes zeigt die MAK-Diesellok 1 des Cuno-Kraftwerkes mit einem vierachsigen Kesselwagen vor der Einfahrt in den Kraftwerksbereich. Foto: Ansgar Völmicke, Hagen 4 Gleisplan des Anschlusses zum Kraftwerk Cuno in Herdecke 5 Das Anschlussgleis zum Kraftwerk wird aus dem Abzweigbahnhof Herdecke in einer Rechtskurve herausgeführt, die in einer starken Steigung liegt. Nach ca. 500 Metern wird der Übergabebahnhof erreicht, wo die Triebfahrzeuge von Staats- und Werkbahn sich abwechselten. Als Nebenanschließer hat die Firma Idealsparten hier zwei Anschlussgleise. Außerdem befindet sich hier die Gleiswaage der Elektromark. Nach weiteren 200 Metern, die nun wieder im Gefälle liegen, mündet das Gleis in den Werksbahnhof des Kraftwerks ein. Auf der linken Seite befindet sich ein kleiner zweiständiger Lokschuppen, der über eine Drehscheibe erreichbar ist. Hier wurden die Lokomotiven der Werksbahn, die interessanterweise über alle Traktionsarten verfügte, abgestellt und gewartet. Im hinteren Bereich des Bahnhofs befindet sich die Wagenentladung sowie ein 1926 erbauter Schrägaufzug, der den Werksbahnhof mit Kraftwerksgelände verbindet. Der Aufzug ist inzwischen ebenso wie die Gleise im Kraftwerk stillgelegt. Letztes Fahrzeug im Kraftwerksbereich war ein motorisierter Fc-Wagen, der dem Aschetransport diente. Hersteller dieses Selbstfahrers [Baujahr 1960, Fabriknummer ] war der Aachener Fahrzeughersteller Talbot. Auf einer Fahrzeugseite des Kippwagens wurde ein Führerhaus mit einem kleinen Motorvorbau angebracht. Über ein mechanisches Getriebe, das vermutlich aus dem Lastwagenbau stammte, wurde das Drehmoment des Motors auf eine Achse übertragen. Als Bremse stand nur eine Handbremse zur Verfügung. Mittlerweile befindet sich dieses Fahrzeug bei einem Eisenbahnverein im Bahnhof Oberbrügge. Lange Zeit war diese Akkulok im Lokschuppen abgestellt. Der Antrieb erfolgte über zwei Motoren auf die äußeren Achsen. Die Kraftübertragung auf die mittlere Achse erfolgte über die Kuppelstangen. Ähnliche Lokomotiven wurden an verschiedene Industriebetriebe sowie an die Taunusbahn der Frankfurter Stadtwerke geliefert. Foto: Ansgar Völmicke, Hagen 6 Bis voraussichtlich Ende Februar wird die Kohle noch in Ganzzügen von der Dortmunder Eisenbahn angefahren. Da die DE auch die Rangierarbeit im Werksbahnhof übernimmt, ist eine eigene Lokomotive nicht mehr erforderlich. Der Weitertransport der Kohle erfolgt über eine Förderbandanlage vom Kohlenlager in das Kesselhaus. Bis Mitte der neunziger Jahre des letzten Jahrhunderts wurde die Kohle in E-Wagen angefahren, für die ein Waggonkipper vorhanden war. In den letzten Betriebsjahren war der Kipper nur noch von einer Seite befahrbar, so dass falsch stehende Wagen mit Bremserbühne auf der Drehscheibe vor dem Lokschuppen gewendet werden mussten. Neben dem selbstfahrenden Fc-Wagen von Talbot waren auf dem Kraftwerksniveau zwei Akkufahrzeuge von AEG für den Rangierverkehr vorhanden. Diese Akkufahrzeuge hatten eher Ähnlichkeit mit Verschubgeräten als mit Lokomotiven. Ein Führerhaus gab es nicht, der Fahrschalter befand sich auf einer offenen Plattform. Im Werksbahnhof und auf der Anschlussbahn wurde eine Vielzahl von Lokomotiven eingesetzt. Fast völlig im Dunkeln liegt der Einsatz einer elektrischen Lokomotive, die BBC an die Elektromark lieferte. Alle Recherchen unseres Mitglieds Hans-Ulrich Hake in einschlägigen Archiven haben dazu bisher keine Anhaltspunkte ergeben. Allerdings sprechen die BBC- Werbe- und Lieferunterlagen sowie mündliche Überlieferungen für die Existenz und den Betrieb mit einer elektrischen Lokomotive. Vielleicht lässt sich dieses Rätsel eines Tages doch noch lösen. Die bekannten Triebfahrzeuge, die in Herdecke im Einsatz waren, sind in einer Tabelle am Schluss dieses Berichtes zusammengefasst. Nicht unerwähnt bleiben soll, dass die Firma Idealspaten als Nebenanschließer bis ca sporadisch eine Kö 1 eingesetzt hat. Das von Windhoff im Jahre 1935 unter der Fabriknummer 267 gebaute Fahrzeug war von der DR bestellt und mit der Betriebsnummer Kö 0107 in Betrieb genommen worden. Am musterte die Deutsche Bundesbahn das Lokomotivchen aus und verkaufte es an die A. Bredt GmbH & Co KG, Ideal Spaten und Schaufelwerk, in Herdecke. Anfang Novemberg 2003 entstand dieses Foto einer Vossloh G2000, die als Leihlok bei der Dortmunder Eisenbahn fuhr. Der Kohlezug wird gerade entladen. Rechts im Bild ist noch das obere Ende des Schrägaufzuges zu sehen. Foto: Jens Grünebaum 7 Aufstellung der bekannten Fahrzeuge der Anschlussbahn zum Kraftwerk Cuno in Herdecke (Ergänzungen sind jederzeit willkommen) Bauart Nr. Hersteller Bauj. Fa.-Nr. Herkunft / Verbleib Bn2t 3 Hohenzollern Neulieferung Febr a 1959 Spielplatz Herdecke 199x Eisenverein Dresden Bfl 2 Krupp Krupp-Typ Rheinsdorf Neulieferung am x Kraftwerk Elverlingsen Cn2t Jung Neulieferung am Probefahrr am x Kraftwerk Elverlingsen 198x Hespertalbahn Nr. 5 C-akku AEG Abstellung ca C-dh 1 MaK Mak-Typ 450 C Neulieferung an Rheinstahl Bergbau AG, Bottrop, Abt. Brassert, Nr RAG V RAG V Elektromark KW Cuno Schleifkottenbahn Halver B-akku AEG Einsatz auf Kraftwerksebene noch 1994 vorhanden B-akku AEG Einsatz auf Kraftwerksebene 19xx verschrottet A1-dm A1 Talbot Selbstfahrender Fc-Wagen Lüp = 10,32 m ; m = 10,2 t Abstellung ca Schleifkottenbahn Halver Im Kraftwerk Elverlingsen existierte ein baugleicher Wagen mit der Bezeichnung A2. Mindestens eine weitere V-Lok aus dem Programm von Krauss-Maffei ist im Kraftwerk Herdecke im Einsatz gewesen. Hinweise dazu sind gerne willkommen. Die beiden Fotos der folgenden Seite zeigen die Hagener bei der Rückkehr vom Übergabebahnhof in Höhe der Firma Idealspaten [Foto A. Völmicke] sowie die Leihlok (Vossloh G2000) der Dortmunder Eisenbahn im Bereich des Bahnhofs Herdecke [Foto Jens Grünebaum]. 8 9 Veranstaltungskalender der Eisenbahnfreunde Witten im BSW Falls nichts besonders angegeben ist, finden die Veranstaltungen in unseren Vereinsräumen (in der ersten Etage) im Wittener Hbf, Bergerstraße 35, statt. Anschließend an die Abendveranstaltungen gemütliches Treffen. Mittwoch Uhr Samstag Uhr Mittwoch Uhr Sa /So 27. / 28. März Sa Uhr So Uhr Mittwoch Uhr Mittwoch Uhr 2. Jahreshälfte Vorankündigung Dampf an Saar und Mosel Diavortrag von Eduard Erdmann, Dortmund. Super-8-Filme von Helmut Bürger, Recklinghausen Päsentation des Kurzfilmes über den Arbeitsalltag eines Lokführers von Dr. Lausch, Essen Herr Dr. Lausch hat diesen Film anlässlich unserer Jahresabschlussfahrt nach Hameln mit Willi Stratmann und Rolf Janssen als Hauptdarsteller gedreht. Eisenbahnfreunde-Frühschoppen mit den Lokführern Willi Stratmann und Rolf Janssen. Ab Uhr ist für Kaffee und gekühlte Getränke gesorgt. 1. Wittener Modellbahntag in den Räumen des Berufsbildungswerkes Hattingen - Witten Neben einer großen LGB-Anlage erwarten weitere Modellbahnen aller gängigen Spurweiten die Besucher. Am Sonntag können dann große und kleine (Modell)-Eisenbahner auch auf der Mini-Dampfbahn von Dr. Lausch mitfahren. Ergänzt wird die Veranstaltung von einer Fotoausstellung über den Montanverkehr sowie von Verkaufs- und Informationsständen verschiedener Vereine. Selbstverständlich wird ist für die Verpflegung der Besucher gesorgt. Links und rechts vom Schienenstrang Diavortrag von Harald Vogelsang, Essen 125 Jahre elektrische Lokomotiven Diavortrag von Heinz-Jürgen Kowalewski, Bochum-(Wattenscheid) Eisenbahnfreunde Wochenende im Schwäbischen. Vorgesehen sind Besuche des Eisenbahnmuseums Heilbronn, der Härtsfeldmuseumsbahn sowie die Eisenbahnmuseums Nördlingen. Termin und Programmverlauf werden rechtzeitig bekannt gegeben. Sachspenden- und Mithilfe-Aufruf: Für die Ausgestaltung einer Modellbahn im Stil der sechziger Jahre des letzten Jahrhunderts suchen wir noch Sachspenden in Form von zeitgenössischen Ausrüstungsgegenständen wie Lampen, Figuren, Häusern, Autos etc. Oder haben Sie sogar eine Modellbahn, die ausgestellt werden kann? Außerdem werden noch freiwillige Helfer sowie Fotos vom Montanverkehr für die Wittener Modellbahntage am 27. und 28. März gesucht. Für einen weiteren PC-Arbeitsplatz in unserem Vereinsheim suchen wir auch noch einen Monitor. Vielleicht verstaubt ja einer bei Ihnen. Jede Spende und jede helfende Hand ist willkommen. Herzlichen Dank im voraus. 10 (Technischer) Fortschritt vor 90 Jahren Vor 125 Jahren fuhr die erste elektrische Eisenbahn, die gemessen an den Hochleistungslokomotiven zu Beginn des 21. Jahrhunderts eher wie ein Spielzeug wirkt. Seither ist viel technisches Neuland betreten worden. Erfolge und Rückschritte lagen wie so oft nahe beieinander. Mit heutigen Maßstäben gemessen verlief die Entwicklung bis vor ein zwei Jahrzehnten eher gemächlich. Und dass man sich damals wie heute mit vermeintlich kleinen Dingen herumplagen musste, kann man in den beiden Anzeigen auf dieser Seite erkennen bot AEG einen Notleuchter für Straßenbahnwagen an. Trotz des elektrischen Antriebs war eine elektrische Lösung noch lange nicht aktuell. Eine einfache Kerze musste für die Beleuchtung sorgen. Nur ein Jahr später kam die die verbesserte Ausführung, die gegen Zugluft geschützt war. Eine Verbesserung über die aus heutiger Sichtweise nur geschmunzelt werden kann. Nicht weniger interessant ist die nebenstehende Anzeige (1923) einer preußischen E-Lok, die von dem damals renommierten Elektrounternehmen BBC ausgerüstet worden ist. Trotz der damals schon fast fünfzigjährigen Entwicklung auf dem Gebiet der elektrischen Traktion hat die Lok für uns noch ein fast archaisches Aussehen: Stangenantrieb, lange Vorbauten der kurzgekuppelten Einheiten. Allerdings darf nicht übersehen werden, dass nur wenige Jahre später der Einzelachsantrieb und die laufachslose Lokomotiven ihren Siegeszug angetreten haben. Über diese und weitere Stationen der Entwicklung wird uns Heinz-Jürgen Kowalewski in seinem Dia-Vortrag am 5. Mai berichten. Dass die Firma BBC inzwischen aufgrund von Fusion auch nicht mehr existiert, gehört sicher auch zu einem Kapitel Fortschritt 11 12 Ein bunter Querschnitt unseres Vereinslebens ist auf den Bildern dieser Seite zu sehen. Sie entstanden anlässlich des letzten Treffens, dem Vereinsabend im November sowie des Weihnachtsabends [Fotos: Jens Grünebaum] Impressum: Eisenbahnfreunde Witten Aktuell ist das Mitteilungsblatt der Eisenbahnfreunde Witten im BSW, Bergerstraße 35, Witten / (Fax dto.) Internet-Adresse: efwitten.railhoo.de -Adresse: Konto bei der Sparda-Bank Essen eg (BLZ ) Erscheinungsweise mindestens vierteljährlich Redaktionelle und textliche Bearbeitung dieser Ausgabe: Werner Wölke und Jens Grünebaum
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