Exposé Sürther Feld Bauabschnitt III Baufeld 3

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Exposé Sürther Feld Bauabschnitt III Baufeld 3 Die Stadt Köln bietet eine Fläche zum Bau von Mehrfamilienhäusern in Köln- Rodenkirchen provisionsfrei im Rahmen einer Konzeptausschreibung ausschließlich
Exposé Sürther Feld Bauabschnitt III Baufeld 3 Die Stadt Köln bietet eine Fläche zum Bau von Mehrfamilienhäusern in Köln- Rodenkirchen provisionsfrei im Rahmen einer Konzeptausschreibung ausschließlich für Genossenschaften beziehungsweise Genossenschaften in Gründung an. Stadt Köln Ihre Ansprechpartnerin: Die Oberbürgermeisterin Frau Bickendorf Amt für Liegenschaften, Telefon: 0221/ Vermessung und Kataster Telefax: 0221/ Liegenschaftsabteilung Willy-Brandt-Platz Köln Seite 1 von 15 Inhaltsverzeichnis 1. Angaben zum Grundstück Übersichtsplan Auszug aus der Flurkarte Auszug aus dem Bebauungsplan 71380/03 vom Lagebeschreibung Objektbeschreibung und Besichtigung Erschließungs- und Grünausgleichsbeiträge Grundwasserstand und Starkregenvorsorge Störfallbetriebe Straßenbelagsreste Blockheizkraftwerk Sportanlage weitere Lärmimmissionen Wasserschutzzone Ver- und Entsorgungs-leitungen Konzept Allgemeine Informationen Bewertungsmatrix I. Wohnungspolitische Kriterien II. Ökologische Kriterien III. Städtebauliche Kriterien Architektur und Gestaltungsqualität IV. Zusammenfassung Vergabeverfahren Teilnahmebedingungen Abgabefrist Gebotsabgabe Zuschlag Allgemeine Vertragskonditionen Kaufpreisfälligkeit und Nebenkosten Bau- und Nutzungsbeschränkung Weiterveräußerung Gewährleistung Seite 2 von 15 1. Angaben zum Grundstück Bieterkreis: Nutzung: Stadtteil: Objektanschrift: Kataster: Größe: Festpreis: Eingetragene Genossenschaften beziehungsweise ten in Gründung Mehrfamilienhausbebauung (MFH) Köln-Rodenkirchen Sürther Feldallee Gemarkung Rondorf-Land Flur 17 Flurstück Quadratmeter ,-- EUR Gebotsfrist: 01. Juni 2018 Genossenschaf- 1.1 Übersichtsplan Seite 3 von 15 1.2 Auszug aus der Flurkarte Maßstabsgetreue Originalpläne oder weitere Auszüge aus der Flurkarte sind gegen Gebühr beim Amt für Liegenschaften, Vermessung und Kataster, Abteilung für Kataster und Geobasisdaten, erhältlich. Informationen dazu erhalten Sie unter der Rufnummer 0221/ oder per Mail Seite 4 von 15 1.3 Auszug aus dem Bebauungsplan 71380/03 vom Bitte wenden Sie sich grundsätzlich mit allen Fragen zur Bebaubarkeit an die Bürgerberatung Bauen des Bauaufsichtsamtes der Stadt Köln. Informationen zu den Öffnungszeiten und die Möglichkeit zur Terminabsprache erhalten Sie unter der Rufnummer 0221/ Ein PDF des Bebauungsplans ist den Ausschreibungsunterlagen beigefügt. Andere Formate erhalten Sie bei der Plankammer der Stadt Köln (0221/ oder Seite 5 von 15 1.4 Lagebeschreibung Das Baugebiet Sürther Feld liegt im linksrheinischen Kölner Süden und befindet sich im Ortsteil Köln-Rodenkirchen. Die Geschäfte des täglichen Bedarfs sowie Kindertagesstätten, Ärzte, Apotheken und Schulen befinden sich vor Ort. In unmittelbarer Nähe liegt das Naherholungsgebiet Weißer Bogen und der Forstbotanische Garten. Das gesamte Baugebiet wird in eine circa 30 Hektar große öffentliche Grünfläche eingebettet. Neben den hier angebotenen Ein-, Zwei- und Mehrfamilienhausgrundstücken sind im Sürther Feld weitere Flächen für den freifinanzierten und geförderten Wohnungsbau vorgesehen. Die Anbindung an die Kölner Innenstadt ist mit der Stadtbahnlinie 16 (Haltestelle Michaelshoven) möglich. Die Anschlussstelle Köln-Rodenkirchen der Autobahn A 555 liegt in circa vier Kilometern Entfernung und stellt eine hervorragende Anbindung an sämtliche außerörtlichen Ziele dar. 1.5 Objektbeschreibung und Besichtigung Das Baugebiet wurde in der Vergangenheit landwirtschaftlich genutzt. Das Grundstück ist unbebaut. Besichtigungstermine sind nicht vorgesehen, da das Grundstück einsehbar und zugänglich ist. Das Betreten des Baugebiets und des Grundstückes erfolgt auf eigene Gefahr. Miet- und Pachtverhältnisse bestehen nicht. Eintragungen in den Abteilungen II und III des Grundbuchs liegen nicht vor. 1.6 Erschließungs- und Erschließungsbeiträge Grünausgleichsbeiträge Die Erstellung aller öffentlichen Erschließungsanlagen erfolgt durch die Stadt Köln. Die Grundstücke sind momentan noch nicht erschlossen, die Herstellung der Baustraße erfolgt voraussichtlich bis Herbst Der Verkauf erfolgt erschließungsbaubeitragspflichtig. Ein Beitragsanteil für den Erwerb und die Freilegung der Erschließungsflächen ist nicht zu zahlen. Erschließungsbeiträge nach dem Baugesetzbuch sowie Beiträge nach dem Kommunalabgabengesetz für die Sürther Feldallee, die Planstraße 6 sowie gegebenenfalls für weitere Erschließungsanlagen trägt der Käufer ab dem Zeitpunkt des Besitzüberganges mit Bekanntgabe des entsprechenden Beitragsbescheides, ebenso Entgelte und Abgaben für Anlagen im Sinne des 127 Absatz 4 Baugesetzbuch und sonstige Anlagen, insbesondere Baukostenzuschüsse und Hausanschlusskosten für Versorgungsanlagen sowie Abgaben für Entsorgungsanlagen. Soweit die Verkäuferin zum Beispiel Seite 6 von 15 wegen der eventuell noch durchzuführenden Vermessung des Grundbesitzes als Noch-Eigentümerin zu den Erschließungsbeiträgen oder den anderen Kosten herangezogen werden sollte, ist der Käufer zur entsprechenden Erstattung gegenüber der Verkäuferin verpflichtet. Die Beitragspflicht entsteht nach 133 Absatz 2 Baugesetzbuch mit der endgültigen Herstellung der gesamten Erschließungsanlage oder deren Abschnitt sowie für Teileinrichtungen, sobald die Maßnahmen, deren Aufwand durch die Teilbeträge gedeckt werden soll, abgeschlossen sind und hierfür Kostenspaltung angeordnet wurde. Nach 133 Absatz 3 Baugesetzbuch können Vorausleistungen auf den Erschließungsbeitrag erhoben werden, wenn ein Bauvorhaben auf dem Grundstück genehmigt wird oder wenn mit der Herstellung der Erschließungsanlagen begonnen worden ist. Hinsichtlich der Hausanschlüsse (Strom, Wasser, Gas, Nahwärme, Telekommunikation, Schmutzwasser oder Niederschlagswasser) und den zu erwartenden Anschlusskosten wenden Sie sich bitte direkt an die entsprechenden Versorgungsbetriebe. Grünausgleichsbeiträge Die geplante Bebauung des Grundbesitzes stellt einen Eingriff in Natur und Landschaft dar. Der Verkauf erfolgt grünausgleichspflichtig. Der Käufer verpflichtet sich zum Ausgleich dieses Eingriffs die Kosten für die von der Stadt durchzuführenden Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen nach den Bestimmungen des Baugesetzbuches ( 1a, Absatz 1 a und 135 a bis 135 c) und der Satzung zur Erhebung von Kostenerstattungsbeträgen nach 135 a bis 135 c Baugesetzbuch der Stadt Köln zu übernehmen. Sofern im Baugenehmigungsverfahren zum Ausgleich des Eingriffs in Natur und Landschaft Auflagen wie zum Beispiel die Durchführung von Ausgleichsmaßnahmen oder Ersatzpflanzungen gefordert werden, sind diese vom Käufer auf eigene Kosten durchzuführen. 1.7 Grundwasserstand und Grundwasserstand Starkregenvorsorge Das Plangebiet wird durch hohe und mit dem Pegelstand des Rheins schwankende Grundwasserverhältnisse geprägt. Unterirdische Bauwerke (Keller) können bei starkem Rheinhochwasser gegebenenfalls in den Grundwasserkörper hineinragen. Diese sollten daher gegen drückendes Grundwasser entsprechend wasserdicht ausgeführt werden. Seite 7 von 15 Starkregenvorsorge Um den Schutz vor oberflächlichen Überflutungen bei Starkregen und urbanen Sturzfluten zu gewährleisten, ist ein Überflutungsschutz in Höhe von mindestens zwölf Zentimetern seitens der Bauherren auf den Privatgrundstücken umzusetzen. 1.8 Störfallbetriebe Das Grundstück befindet sich im Nahbereich eines Störfallbetriebes. Nähere Informationen hierzu erteilt die Bezirksregierung Köln, Abteilung 5, Dezernate Straßenbelagsreste Sollten im Zuge des Straßenbaus Reste des Straßenbelags (Asphalt, Bitumen oder Schotterdecke) auf dem Grundstück aufgebracht worden sein, ist die Entfernung, sofern diese notwendig ist, durch den Käufer auf seine Kosten zu veranlassen Blockheizkraftwerk Es besteht die Möglichkeit das im Baugebiet Sürther Feld bestehende Blockheizkraftwerk für die Versorgung mit Nahwärme zu nutzen. Für weitere Fragen wenden Sie sich bitte an Herrn Erik Hufer, Account Manager, Rufnummer 0221/ , 1.11 Sportanlage Es wird darauf hingewiesen, dass das Grundstück sich in der Nähe der Bezirkssportanlage Sürther Str. 193, Köln befindet. Das Grundstück ist Immissionen dieser oben genannten Lärmquelle ausgesetzt. Diese sind zu dulden, soweit es sich nicht um schädliche Umwelteinwirkungen im Sinne des 3 Absatz 1 BImSchG handelt. Diese Duldungspflicht ist an die jeweiligen Nutzerinnen und Nutzer weiterzugeben. Der Bieter wird durch Maßnahmen der sogenannten architektonischen Selbsthilfe darauf hinwirken, dass die Wohnnutzung keinen unzumutbaren Lärmbelästigungen durch die Sportanlagennutzung ausgesetzt wird. Dieser Verpflichtung wird er durch besondere bauliche Vorkehrungen (wie zum Beispiel die Stellung des Gebäudes auf dem Grundstück, die (sportanlagenabgewandte) Anordnung der Räume im Gebäude und der notwendigen Fenster und gegebenenfalls auch durch die Gestaltung des Außenwohnbereichs) nachkommen weitere Lärmimmissionen Das Umwelt- und Verbraucherschutzamt der Stadt Köln weist darauf hin, dass Lärmimmissionen durch den Straßen- Seite 8 von 15 und Flugverkehr auf das Siedlungsgebiet einwirken. Daraus resultierende Ansprüche können gegen die Stadt Köln nicht geltend gemacht werden Wasserschutzzone Das Grundstück liegt in der Wasserschutzzone III des Wasserwerkes Weißer Bogen. Die Wasserschutzzonenverordnung ist zu beachten Ver- und Entsorgungsleitungen Sollten sich im Verkaufsgrundstück Ver- oder Entsorgungsleitungen befinden, so verpflichtet sich der Käufer, auf Verlangen der Ver- oder Entsorgungsträger zur Sicherung für diese Ver- oder Entsorgungsanlagen beschränkte persönliche Dienstbarkeiten zugunsten dieser Leitungsträger unentgeltlich im Grundbuch eintragen zu lassen. Eventuell notwendige Verlegungen oder Neuherstellungen von Ver- und Entsorgungsanlagen sind durch den Käufer auf dessen Kosten durchzuführen. Er verpflichtet sich, seine Planung mit den öffentlichen Ver- und Entsorgungsträgern frühzeitig abzustimmen. 2. Konzept 2.1 Allgemeine Informationen Für den Verkauf von städtischen Baugrundstücken hat der Rat der Stadt Köln in seiner Sitzung am 22. September 2016 für die Mehrfamilienhausbebauung ab zehn Wohneinheiten die Vergabe nach Konzeptqualität beschlossen. Daher müssen Bieter im Rahmen dieser Ausschreibung ein Baukonzept erstellen, um sich für den Kauf des Grundstückes zu bewerben. Die fristgerecht eingegangenen Baukonzepte werden durch eine interdisziplinäre Bewertungskommission ausgewertet (siehe Punkt 3.4 Zuschlag). Aufgrund des vom Rat der Stadt Köln beschlossenen Vergabeverfahrens wurde für die Grundstücke die in Punkt 2.2 folgende Bewertungsmatrix erarbeitet und vom Liegenschaftsausschuss beschlossen. Anhand dieser Vorgaben sind die Angebotsunterlagen (siehe Punkt 3.3 Gebotsabgabe) zu fertigen und fristgerecht einzureichen. Grundsätzlich gilt beim Erwerb von Wohnungsbaugrundstücken, dass der Erwerber die Energieeinsparverordnung (EnEV) in der jeweils gültigen Fassung als Mindeststandard umsetzen muss. Dies wird vertraglich vereinbart. Zusätzlich sind mindestens 30 Prozent der Wohnungen im öffentlichen geförderten Wohnungsbau zu errichten und für diesen zu binden, sofern die Bestimmungen der Sozialraumverträglichkeit eingehalten werden können. Die Planung muss die geltenden Wohnraumförderbestimmungen einhalten. Konzepte, die diese Punkte nicht erfüllen, werden zum Vergabeverfahren nicht zugelassen. Seite 9 von 15 2.2 Bewertungsmatrix Für das Konzept zur Grundstücksvergabe ausschließlich an Genossenschaften oder Genossenschaften in Gründung werden insgesamt maximal 100 Punkte vergeben. I. Wohnungspolitische Kriterien Zusätzliche Wohnraumförderung Die Stadt Köln strebt an, neben der Versorgungsfunktion für die Wohnbevölkerung einschließlich der Wohnungsbedarfsdeckung von Haushalten mit geringem Einkommen, auch Berufseinsteiger, Erwerbstätige und Familienhaushalte mit Kindern nachhaltig an den Wohnort Köln zu binden. Der Beschluss zum Handlungskonzept Preiswerter Wohnungsbau vom 2. Februar 2010 sieht vor, dass auf städtischen Grundstücken mindestens 30 Prozent der Wohnungen im geförderten Mietwohnungsbau zu errichten sind. Im Rahmen der Wohnungsbauplanung soll im Sürther Feld neben freifinanziertem Wohnraum auch verstärkt preiswerter öffentlich geförderter Wohnraum entstehen und eine Quote von bis zu maximal 40 Prozent erreicht werden. Daher ist im Konzept die geplante Quote an öffentlich geförderten Wohnungen anzugeben. Diese darf 30 Prozent nicht unterschreiten und nicht mehr als 40 Prozent betragen. Die öffentlich geförderten Wohnungen sind auf beide zu errichtenden Mehrfamilienhäuser gleichmäßig zu verteilen. Bei der Berechnung der Punktzahl werden null Punkte für eine Förderquote von 30 Prozent sowie 10 Punkte für eine Förderquote von 40 Prozent vergeben. Die zwischen diesen beiden Werten angebotenen Förderquoten werden interpoliert und mit der dann errechneten Punktzahl versehen. Die zu vergebenden Punkte errechnen sich: (angebotene Förderquote 30 Prozent Förderquote) x 2 maximal 20 Punkte Gemeinschaftliche Wohnformen Es soll die Möglichkeit zur Schaffung von gemeinschaftsorientierten Wohnformen wie Mehrgenerationenwohnen, integrative Wohnformen und so weiter eröffnet werden. maximal 20 Punkte II. Ökologische Kriterien Mobilitätskonzepte Im Sinne der strategischen Mobilitätsentwicklung sind Maßnahmen zur Reduzierung des motorisierten Individualverkehrs zu entwickeln. Dazu sind zum Beispiel Gutachtenvergabe und gemeinschaftliche Mobilitätsangebote vorzuse- Seite 10 von 15 hen. Denkbar sind insbesondere Carsharingangebote oder die Stärkung des Radverkehrs. maximal 25 Punkte Klimawandelanpassung Die Bebauung stellt einen Eingriff in das Stadtklima dar. Die dadurch verursachten Beeinträchtigungen können durch individuelle Maßnahmen gemildert werden. Das Konzept sollte entsprechende Maßnahmen enthalten wie zum Beispiel die Berücksichtigung kleinklimatischer Auswirkungen der Bebauung, Frischluftschneisen, Starkregenvorsorge, Begrünung, sommerliche Verschattungen, Erhaltung von Grünflächen und die Nutzbarkeit von Freiflächen. Aufgrund der vorgesehenen Flachdächer wäre insbesondere eine intensive Dachbegrünung denkbar. maximal 25 Punkte III. Städtebauliche Kriterien Architektur und Gestaltungsqualität Die Planung soll sich mit architektonischen und gestalterischen Fragen auseinander setzen. Dies beinhaltet zum Beispiel Architektur und Haustypen, Fassadengestaltung, Individualität der Gestaltung, Außenwirkung und Identifikationspotential, Einhaltung von Vorgaben des Denkmalschutzes sowie Um-/ Nachnutzung von bestehenden Gebäuden. maximal 10 Punkte IV. Zusammenfassung Zusammenfassend werden die Punkte für das Konzept wie folgt vergeben: I. Wohnungspolitische Kriterien II. Ökologische Kriterien III. Städtebauliche Kriterien Zusätzliche Wohnraumförderung gemeinschaftliche Wohnformen Mobilitätskonzepte Klimawandelanpassung Architektur und Gestaltungsqualität 20 Punkte 20 Punkte 25 Punkte 25 Punkte 10 Punkte insgesamt 100 Punkte Seite 11 von 15 3. Vergabeverfahren 3.1 Teilnahmebedingungen Die Vergabe des Grundstückes erfolgt ausschließlich an Genossenschaften oder Genossenschaften in Gründung. Der Grundstückserwerb ist nicht architektengebunden. Konzepte, die mit einer Bedingung oder Auflage des Bieters verknüpft sind, werden nicht berücksichtigt. Wichtiger Hinweis: Alle Gebote und im Zusammenhang mit den Geboten eventuell verbundenen Vorarbeiten, wie die Erstellung von Plänen oder das Einreichen einer Bauvoranfrage, erfolgen auf eigene Kosten und auf eigenes Risiko des Bieters. 3.2 Abgabefrist Die Gebote sind bis spätestens zum 01. Juni 2018 einzureichen. Maßgeblich für den Eingang ist der Eingangsstempel der Stadt Köln. Der Nachweis der fristgerechten Einlieferung obliegt dem Bieter. 3.3 Gebotsabgabe Der Bieter muss sich mit den allgemeinen Vertrags- und Verkaufskonditionen der Stadt Köln einverstanden erklären. Die Stadt Köln behält sich vor, einen Nachweis über die Finanzierung zu verlangen. Bei Kaufinteresse sind a) der Teilnahmebogen zur Konzeptausschreibung, b) das Formblatt Konzeptausschreibung Sürther Feld, BA III, Baufeld 3, (Beide Vordrucke stehen auf der städtischen Homepage zur Verfügung) c) und jeweils eine schriftliche und eine digitale (PDF auf CD) Ausarbeitung des Konzeptes inklusive Plänen und Skizzen (die papierhaften Ausfertigungen sind zu lochen und auf einen Einhängeheftstreifen oder Ähnliches zu heften; das Klammern oder Tackern ist unzulässig; die Pläne und Skizzen dürfen maximal in DIN A3 hinzugefügt werden) als Angebotsunterlagen in einem verschlossenen Umschlag wie folgt an die Stadt Köln zu senden: Seite 12 von 15 Hinweis an die Poststelle 23 Ungeöffnet weiterleiten! Stadt Köln Die Oberbürgermeisterin Amt für Liegenschaften, Vermessung und Kataster 230/21 Liegenschaftsabteilung Willy-Brandt-Platz Köln Exposé Sürther Feld Baufeld 3 Eine persönliche Abgabe im Verwaltungsgebäude Stadthaus Deutz Westgebäude (Zimmer 12 E 65) ist ebenfalls möglich. Die Einreichung per oder Fax ist jedoch nicht zulässig. Bewerbungen, die nach dem Fristablauf eingehen oder nicht entsprechend der oben aufgeführten Vorgaben beschriftet sind, können nicht berücksichtigt werden. 3.4 Zuschlag Zur Auswertung und Beurteilung der fristgerecht eingereichten Bewerbungen wird eine interdisziplinäre Bewertungskommission gebildet, der Fachleute des Amtes für Liegenschaften, Vermessung und Kataster, des Stadtplanungsamts, des Amtes für Stadtentwicklung und Statistik sowie eine externe fachlich ausgewiesene Person angehören. Der Rat der Stadt Köln entscheidet final über die Veräußerung der Fläche. Dem Rat werden die Bewerber in der Reihenfolge der erreichten Punktzahlen zur Entscheidung vorgeschlagen. Gibt ein Bieter mehrere Gebote ab, wird ausschließlich das zuletzt eingegangene Gebot berücksichtigt. Freiwillige Mehrleistungen oder Nebenangebote werden nicht berücksichtigt. Der Kaufvertrag ist innerhalb von drei Monaten nach Mitteilung über die Entscheidung des Rates zu beurkunden. Sofern der Kaufvertrag nicht bis zu diesem Termin beurkundet ist, wird das Grundstück dem nächstfolgenden Bieter angeboten. Bereits entstandene Notarkosten gehen zulasten des vorgesehenen Vertragspartners. 4. Allgemeine Vertragskonditionen 4.1 Kaufpreisfälligkeit und Nebenkosten Im Kaufpreis des Grundstückes sind die Vermessungskosten von 3.938,22 nicht enthalten und müssen zusätzlich vom Käufer übernommen werden. Bei den Vermessungskosten handelt es sich um die Erstattung von Gebühren für die durchgeführte Fortführungsvermessung des Baugrundstückes und die Übernahme in das Liegenschaftskataster. Die Kosten werden im Kaufvertrag separat ausgewiesen. Seite 13 von 15 Der Kaufpreis sowie der Erstattungsbetrag sind einen Monat nach Vertragsbeurkundung fällig. Alle mit dem Erwerb des Grundstückes verbundenen Kosten wie zum Beispiel Notarund Gerichtskosten sowie die Grunderwerbsteuer sind vom Käufer zu übernehmen Bau- und Nutzungsbeschränkung Das Grundstück darf auf die Dauer von 20 Jahren ab dem Tag der Beurkundung nur mit Wohnhäusern bebaut und nur zu Wohnzwecken genutzt werden. Die Bildung von Wohnungs- und Teileigentum ist für die Dauer von 20 Jahren ab dem Tag der Beurkundung ausgeschlossen. Der Käufer ist verpflichtet, mindestens 30 Prozent der Wohnungen im Rahmen des sozialen Wohnungsbaues öffentlich fördern zu lassen, sofern und soweit einem derartigen Förderungsantrag vom Amt für Wohnungswesen entsprochen werden kann. Das eingereichte Konzept wird Bestandteil des Kaufvertrages und somit bindend. Das Bauvorhaben muss grundsätzlich innerhalb von zweieinhalb Jahren nach Beurkundung des Kaufvertrages bezugsfertig hergestellt werden. Die Nutzungsbindung des Kaufgrundstücks, die Konzeptbindung und die Bauverpflichtungsfrist werden durch die Vereinbarung eines Rücktrittsrechts (gesichert durch eine Auflassungsvormerkung im Grundbuch), durch die Eintragung einer Dienstbarkeit im Grundbuch sowie durch die Vereinbarung einer Vertragsstrafe und einer Kaufpreisnachforderung im Einzelnen näher geregelt. Zudem wird der Erwerber vertraglich dazu verpflichtet, sich im Rahmen des späteren Bauantrags an die jeweils zu di
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