Fachinformation (Zusammenfassung der Merkmale des Arzneimittels)

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Fachinformation (Zusammenfassung der Merkmale des Arzneimittels) Hexyon Oktober Dieses Arzneimittel unterliegt einer zusätzlichen Überwachung. Dies ermöglicht eine schnelle Identifizierung
Fachinformation (Zusammenfassung der Merkmale des Arzneimittels) Hexyon Oktober Dieses Arzneimittel unterliegt einer zusätzlichen Überwachung. Dies ermöglicht eine schnelle Identifizierung neuer Erkenntnisse über die Sicherheit. Angehörige von Gesundheitsberufen sind aufgefordert, jeden Verdachtsfall einer Nebenwirkung zu melden. Hinweise zur Meldung von Nebenwirkungen, siehe Abschnitt BEZEICHNUNG DES ARZNEIMITTELS 2. QUALITATIVE UND QUANTITATIVE ZUSAMMENSETZUNG Hexyon Injektionssuspension in einer Fertigspritze Hexyon Injektionssuspension Diphtherie-Tetanus-Pertussis(azellulär, aus Komponenten)-Hepatitis-B(rDNA)-Poliomyelitis(inaktiviert)-Haemophilus-influenzae-Typ-b(konjugiert)-Adsorbat-Impfstoff Eine Dosis 1 (0,5 ml) enthält: Diphtherie-Toxoid mind. 20 I.E. 2 Tetanus-Toxoid mind. 40 I.E. 2 Bordetella-pertussis-Antigene Pertussis-Toxoid 25 Mikrogramm Filamentöses Hämagglutinin 25 Mikrogramm Inaktivierte Polioviren 3 Typ 1 (Mahoney) 40 D-Antigen-Einheiten 4 Typ 2 (MEF-1) 8 D-Antigen-Einheiten 4 Typ 3 (Saukett) 32 D-Antigen-Einheiten 4 Hepatitis-B- Oberflächenantigen 5 10 Mikrogramm Haemophilus-influenzae- Typ-b-Polysaccharid 12 Mikrogramm (Polyribosylribitolphosphat) konjugiert an Tetanus-Protein Mikrogramm 1 adsorbiert an hydratisiertes Aluminiumhydroxid (0,6 mg Al 3+ ) 2 untere Vertrauensgrenze (p = 0,95) 3 gezüchtet in Vero-Zellen 4 oder äquivalente Antigenmengen, bestimmt durch eine geeignete immunchemische Methode 5 hergestellt in Hefezellen (Hansenula polymorpha) durch rekombinante DNA-Technologie Der Impfstoff kann Spuren von Glutaraldehyd, Formaldehyd, Neomycin, Streptomycin und Polymyxin B enthalten. Diese Substanzen werden während des Herstellungsprozesses verwendet (siehe Abschnitt 4.3). Vollständige Auflistung der sonstigen Best andteile siehe Abschnitt DARREICHUNGSFORM Injektionssuspension Hexyon ist eine weißlich-trübe Suspension. 4. KLINISCHE ANGABEN 4.1 Anwendungsgebiete Hexyon (DTaP-IPV-HB-Hib) wird zur Grundimmunisierung und Auffrischimpfung gegen Diphtherie, Tetanus, Pertussis, Hepatitis B, Poliomyelitis und durch Haemophilus influenzae Typ b (Hib) verursachte invasive Krankheiten bei Säuglingen und Kleinkindern ab einem Alter von sechs Wochen angewendet. Der Impfstoff sollte entsprechend den offiziellen Impfempfehlungen angewendet 4.2 Dosierung und Art der Anwendung Dosierung Grundimmunisierung Die Grundimmunisierung besteht aus 2 Impfdosen (im Abstand von mindestens 8 Wochen) oder 3 Impfdosen (im Abstand von mindestens 4 Wochen) entsprechend den offiziellen Impfempfehlungen. Jedes Impfschema einschließlich des erweiterten Impfprogramms der WHO (EPI = Expanded Program on Immunisation) im Alter von 6, 10, 14 Wochen kann angewendet werden, unabhängig davon, ob zum Zeitpunkt eine Dosis Hepatitis-B- Impfstoff verabreicht wurde oder nicht. Wurde zum Zeitpunkt eine Dosis Hepatitis-B-Impfstoff verabreicht, kann Hexyon ab einem Alter von sechs Wochen anstelle der weiteren Dosen des Hepatitis- B-Impfstoffs angewendet Ist eine zweite Dosis Hepatitis-B-Impfstoff vor diesem Alter erforderlich, sollte ein monovalenter Hepatitis-B-Impfstoff angewendet Wenn eine Dosis Hepatitis-B-Impfstoff zum Zeitpunkt verabreicht wurde, kann das sequenzielle Sechsfach/Fünffach/Sechsfach-Grundimmunisierungs-Impfschema für Kinder mit Hexyon und einem pentavalenten DTaP-IPV/Hib-Impfstoff entsprechend den offiziellen Impfempfehlungen angewendet Auffrischimpfung Nach der Grundimmunisierung mit 2 Impfdosen Hexyon muss eine Auffrischimpfung verabreicht Nach der Grundimmunisierung mit 3 Impfdosen Hexyon sollte eine Auffrischimpfung verabreicht Die Auffrischimpfung sollte frühestens 6 nach Verabreichung der letzten Dosis zur Grundimmunisierung und entsprechend den offiziellen Impfempfehlungen verabreicht Es muss zumindest eine Dosis Hib-Impfstoff verabreicht Außerdem: Wurde zum Zeitpunkt keine Hepatitis-B-Impfung durchgeführt, ist die Verabreichung einer Dosis Hepatitis-B- Impfstoff als Auffrischimpfung erforderlich. Hexyon kann hier zur Auffrischimpfung eingesetzt Wird Hexyon gemäß dem 3-Dosen-Impfschema der WHO (EPI) im Alter von 6, 10, 14 Wochen ohne Hepatitis-B-Impfung zum Zeitpunkt verabreicht, muss eine Auffrischimpfung gegen Hepatitis B durchgeführt Zumindest sollte eine Auffrischimpfung mit einer Dosis Polio-Impfstoff verabreicht Hexyon kann hier zur Auffrischimpfung eingesetzt Wenn zum Zeitpunkt eine Hepatitis-B-Impfung durchgeführt wurde, kann die Auffrischimpfung nach der Gabe von 3 Dosen Hexyon zur Grundimmunisierung mit Hexyon oder einem pentavalenten DTaP-IPV/Hib-Impfstoff erfolgen. Hexyon kann Kindern, die zuvor mit einem anderen hexavalenten Impfstoff geimpft wurden, als Auffrischimpfung verabreicht Hexyon kann auch als Auffrischimpfung verabreicht werden, wenn zuvor ein pentavalenter DTaP-IPV/Hib-Impfstoff zusammen mit einem monovalenten Hepatitis-B-Impfstoff verabreicht wurde. Andere pädiatrische Altersgruppen Die Sicherheit und Wirksamkeit von Hexyon bei Säuglingen im Alter von unter 6 Wochen ist nicht erwiesen. Es liegen keine Daten vor. Es liegen keine Daten von älteren Kindern vor (siehe Abschnitte 4.8 und 5.1). Art der Anwendung Der Impfstoff wird intramuskulär injiziert. Die Anwendung erfolgt vorzugsweise in den anterolateralen Bereich des Oberschenkels (M. vastus lateralis), bei älteren Kindern (etwa ab einem Alter von 15 n) in den Oberarm (M. deltoideus). Hinweise zur Handhabung siehe Abschnitt Gegenanzeigen Anamnese einer anaphylaktischen Reaktion nach vorheriger Verabreichung von Hexyon. Überempfindlichkeit gegen die Wirkstoffe oder einen der in Abschnitt 6.1 genannten sonstigen Bestandteile, gegen möglicherweise in Spuren vorhandene Produktionsrückstände (Glutaraldehyd, Formaldehyd, Neomycin, Streptomycin und Polymyxin B), gegen Pertussis-Impfstoffe oder nach früherer Verabreichung von Hexyon oder eines Impfstoffs, der die gleichen Komponenten oder Bestandteile enthielt. Eine Impfung mit Hexyon ist kontraindiziert, wenn bei dem zu impfenden Kind eine Enzephalopathie unbekannter Ätiologie innerhalb von 7 Tagen nach einer früheren Verabreichung eines Pertussis-Antigen-haltigen Impfstoffs (Ganzkeim oder azellulär) auftrat. Unter diesen Umständen sollte die Pertussis-Impfung nicht weitergeführt und die Impfserie mit Diphtherie-, Tetanus-, Hepatitis-B-, Poliomyelitis- und Hib-Impfstoffen vervollständigt Bei nicht eingestellten neurologischen Erkrankungen oder Epilepsien sollte ein Pertussis-Antigen-haltiger Impfstoff nicht verabreicht werden, bis die Behandlung eingeleitet wurde, der Zustand sich stabilisiert hat und der Nutzen der Impfung das Risiko deutlich überwiegt. 4.4 Besondere Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung Hexyon verhindert keine Krankheiten, die durch andere Erreger als Corynebacterium diphtheriae, Clostridium tetani, Bordetella pertussis, Hepatitis-B-Viren, Polioviren oder Haemophilus influenzae Typ b verursacht Es ist jedoch zu erwarten, dass eine Hepatitis D durch die Immunisierung verhindert wird, da die (durch den Delta-Erreger verursachte) Hepatitis D nur im Zusammenhang mit einer Hepatitis-B-Infektion auftritt. Hexyon schützt nicht vor Infektionen mit anderen Erregern wie dem Hepatitis-A-, -C- 1 Hexyon Fachinformation (Zusammenfassung der Merkmale des Arzneimittels) 2 und -E-Virus oder anderen hepatotropen Erregern. Aufgrund der langen Inkubationszeit der Hepatitis B ist es möglich, dass zum Zeitpunkt der Impfung bereits eine bisher unerkannte Hepatitis-B-Infektion vorliegt. Der Impfstoff könnte in solchen Fällen eine Hepatitis-B-Erkrankung nicht verhindern. Hexyon schützt nicht vor Erkrankungen, die von anderen Haemophilus-influenzae-Typen verursacht wurden, oder vor Meningitiden anderer Ätiologie. Vor der Impfung Die Impfung sollte verschoben werden, wenn das zu impfende Kind an einer mittelschweren oder schweren akuten fieberhaften Erkrankung oder Infektion leidet. Bei leichten Infektionen und/oder geringfügig erhöhter Temperatur sollte die Impfung nicht verschoben Der Impfung sollte eine Anamneseerhebung unter besonderer Berücksichtigung früherer Impfungen und möglicher Nebenwirkungen vorausgehen. Bei Kindern, die nach früheren Impfungen mit ähnlichen Antigenkomponenten innerhalb von 48 Stunden schwere oder schwerwiegende Nebenwirkungen entwickelt haben, darf Hexyon nur nach sorgfältiger Nutzen-Risiko-Abwägung angewendet Vor der Injektion eines biologischen Präparates muss der für die Verabreichung Verantwortliche stets alle bekannten Vorsichtsmaßnahmen zur Vorbeugung von allergischen oder anderen Reaktionen ergreifen. Wie bei allen injizierbaren Impfstoffen sollten für den Fall seltener anaphylaktischer Reaktionen nach Gabe des Impfstoffs geeignete Behandlungs- und Überwachungsmöglichkeiten unmittelbar zur Verfügung stehen. Wenn nachweislich eines der folgenden Ereignisse nach Anwendung eines Pertussis-Antigen-haltigen Impfstoffs auftrat, sollte vor Verabreichung weiterer Dosen eine sorgfältige Nutzen-Risiko-Abwägung erfolgen: Temperatur 40 C innerhalb von 48 Stunden, die nicht auf eine andere erkennbare Ursache zurückzuführen ist; Kollaps oder schockähnlicher Zustand (hypoton-hyporesponsive Episode) innerhalb von 48 Stunden nach der Impfung; anhaltendes, untröstliches Schreien mit einer Dauer von 3 Stunden innerhalb von 48 Stunden nach der Impfung; Krampfanfälle mit oder ohne Fieber innerhalb von 3 Tagen nach der Impfung. Unter bestimmten Umständen, z. B. einer hohen Inzidenz von Pertussis, kann der mögliche Nutzen der Impfung die möglichen Risiken überwiegen. Fieberkrämpfe in der Eigenanamnese, sowie Krampfanfälle oder plötzlicher Kindstod (SIDS) in der Familienanamnese, sind keine Kontraindikation für die Anwendung von Hexyon. Da Fieberkrämpfe innerhalb von 2 bis 3 Tagen nach der Impfung auftreten können, müssen Kinder mit Fieberkrämpfen in der Anamnese in diesem Zeitraum sorgfältig überwacht Wenn ein Guillain-Barré-Syndrom oder eine Plexus-brachialis-Neuritis nach einer früheren Verabreichung eines Tetanus-Toxoid-haltigen Impfstoffs auftrat, sollte die weitere Gabe eines solchen Impfstoffs nur nach sorgfältiger Nutzen-Risiko-Abwägung erfolgen (z. B. abhängig davon, ob die Grundimmunisierung vollständig ist oder nicht). Die Impfung ist im Allgemeinen bei Kindern mit unvollständiger Grundimmunisierung (weniger als 3 Dosen) sinnvoll. Die Immunogenität des Impfstoffs kann durch eine immunsuppressive Therapie oder eine Immundefizienz reduziert sein. Die Impfung sollte verschoben werden, bis die Therapie beendet oder die Krankheit überwunden ist. Jedoch wird die Impfung von Kindern mit chronischer Immundefizienz, wie z. B. einer HIV-Infektion, empfohlen, auch wenn die Antikörperantwort eingeschränkt sein könnte. Spezielle Patientengruppen Für Frühgeborene stehen keine Daten zur Verfügung, die Höhe des Schutzes ist unbekannt. Möglicherweise fällt die Immunantwort geringer aus. Die Immunantwort auf den Impfstoff wurde in Bezug auf den genetischen Polymorphismus nicht untersucht. Bei Kindern mit chronischem Nierenversagen ist eine eingeschränkte Immunantwort auf die Hepatitis-B-Komponente zu beobachten, so dass je nach Höhe des Antikörperspiegels (anti-hbsag) gegen das Hepatitis-B-Virus-Oberflächenantigen (HBsAg) die Verabreichung zusätzlicher Dosen eines Hepatitis-B-Impfstoffs in Erwägung gezogen werden sollte. Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung Hexyon darf nicht intravasal, intradermal oder subkutan injiziert Wie bei allen injizierbaren Impfstoffen sollte bei Kindern mit Thrombozytopenie oder Blutgerinnungsstörungen der Impfstoff nur mit Vorsicht verabreicht werden, da es nach intramuskulärer Anwendung zu einer Einblutung kommen kann. Bei der Grundimmunisierung von sehr unreifen Frühgeborenen (Geburt 28. Schwangerschaftswoche), insbesondere von solchen mit einer Lungenunreife in der Vorgeschichte, sollte das potenzielle Risiko einer Apnoe berücksichtigt und die Notwendigkeit einer Atemüberwachung über 48 bis 72 Stunden erwogen Da der Nutzen der Impfung gerade bei dieser Säuglingsgruppe hoch ist, sollte die Impfung Frühgeborenen nicht vorenthalten und auch nicht aufgeschoben Interferenz mit Labortests Da das Hib-Kapselpolysaccharid-Antigen über den Urin ausgeschieden wird, kann innerhalb von 1 bis 2 Wochen nach der Impfung der Hib-Antigentest im Urin positiv sein. Um eine Hib-Infektion während dieses Zeitraums nachzuweisen, sollten andere Tests durchgeführt 4.5 Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln und sonstige Wechselwirkungen von Hexyon mit einem Pneumokokken-Polysaccharid-Konjugatimpfstoff zeigten keine klinisch relevante Beeinträchtigung der Antikörperantwort auf die einzelnen Antigene. einer Auffrischimpfung von Hexyon mit Masern-Mumps-Röteln-Impfstoffen zeigten keine klinisch relevante Beeinträchtigung der Antikörperantwort auf die einzelnen Antigene. Hexyon und Varizellen-Impfstoffe sollten nicht zeitgleich verabreicht werden, da es zu einer klinisch relevanten Beeinträchtigung der Antikörperantwort kommen kann. von Hexyon mit Rotavirus-Impfstoffen zeigten bei der Grundimmunisierung keine klinisch relevante Beeinträchtigung der Antikörperantwort auf die einzelnen Antigene. von Hexyon mit einem Meningokokken-C- Konjugatimpfstoff oder einem Meningokokken-Gruppen-A-, -C-, -W-135- und -Y-Konjugatimpfstoff zeigten keine klinisch relevante Beeinträchtigung der Antikörperantwort auf die einzelnen Antigene. Wird die zeitgleiche Verabreichung mit einem anderen Impfstoff erwogen, sollten die Impfungen an unterschiedlichen Injektionsstellen durchgeführt Hexyon darf nicht mit anderen Impfstoffen oder anderen parenteral zu verabreichenden Arzneimitteln gemischt Es wurden keine signifikanten klinischen Wechselwirkungen mit anderen Behandlungsmethoden oder biologischen Produkten beobachtet, mit Ausnahme einer immunsuppressiven Therapie (siehe Abschnitt 4.4). Interferenz mit Labortests: siehe Abschnitt Fertilität, Schwangerschaft und Stillzeit Nicht zutreffend. Dieser Impfstoff ist nicht zur Anwendung bei Frauen im gebärfähigen Alt er vorgesehen. 4.7 Auswirkungen auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen Ni cht zutreffend. 4.8 Nebenwirkungen a. Zusammenfassung des Verträglichkeitsprofils In klinischen Studien mit Kindern, die Hexyon erhielten, waren die am häufigsten beobachteten Reaktionen Schmerz und Erythem an der Injektionsstelle, Reizbarkeit und Schreien. Im Vergleich zu den folgenden Dosen wurde nach der ersten Dosis auf Abfrage eine leicht erhöhte Reaktogenität berichtet. Die Verträglichkeit von Hexyon bei Kindern im Alter von über 24 n wurde in klinischen Studien nicht untersucht. Fachinformation (Zusammenfassung der Merkmale des Arzneimittels) Hexyon Oktober b. Tabellarische Auflistung der Nebenwirkungen Die Häufigkeiten der Nebenwirkungen werden wie folgt angegeben: Sehr häufig ( 1/10) Häufig ( 1/, 1/10) Gelegentlich ( 1/1.000, 1/) Selten ( 1/10.000, 1/1.000) Sehr selten ( 1/10.000) Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar) Siehe Tabelle 1. c. Beschreibung ausgewählter Nebenwirkungen Starke Schwellung der betroffenen Extremität: Von ausgedehnten Reaktionen an der Injektionsstelle ( 50 mm) einschließlich starker Schwellung der Extremität, die sich von der Injektionsstelle über ein oder beide benachbarten Gelenke ausdehnt, wurde bei Kindern berichtet. Diese Reaktionen beginnen innerhalb von 24 bis 72 Stunden nach der Impfung und können mit Erythem, Überwärmung, Druckempfindlichkeit oder Schmerz an der Injektionsstelle einhergehen und klingen spontan innerhalb von 3 bis 5 Tagen wieder ab. Das Risiko scheint von der Anzahl vorheriger Dosen Impfstoff mit azellulärer Pertussis-Komponente abhängig zu sein, mit einem größeren Risiko nach der 4. und 5. Dosis. d. Mögliche Nebenwirkungen (Hierbei handelt es sich um Nebenwirkungen, die bei anderen Impfstoffen, die eine oder mehrere Komponenten oder Bestandteile von Hexyon enthalten, beobachtet wurden, jedoch nicht bei Hexyon selbst.) Erkrankungen des Nervensystems Nach der Verabreichung von Tetanus- Toxoid-haltigen Impfstoffen wurde von Plexus-brachialis-Neuritis und Guillain- Barré-Syndrom berichtet. Periphere Neuropathie (Polyradikuloneuritis, Fazialisparese), Optikusneuritis, Demyelinisierung des Zentralnervensystems (Multiple Sklerose) wurden nach Verabreichung von Hepatitis-B-Antigenhaltigen Impfstoffen beobachtet. Enzephalopathie/Enzephalitis. Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums Apnoe bei sehr unreifen Frühgeborenen ( 28. Schwangerschaftswoche) (siehe Abschnitt 4.4). Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort Nach der Impfung mit Haemophilus-influenzae-Typ-b-haltigen Impfstoffen können ödematöse Reaktionen an einer oder beiden unteren Gliedmaßen auftreten. Diese Reaktionen treten hauptsächlich bei der Grundimmunisierung und innerhalb der ersten Stunden nach Impfung auf. Als Begleitsymptome können Zyanose, Rötung, transiente Purpura und heftiges Schreien auftreten. Alle Reaktionen bilden sich in der Regel innerhalb von 24 Stunden spontan und ohne Folgen zurück. Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen Die Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen nach der Zulassung ist von großer Wichtigkeit. Sie ermöglicht eine kontinuierliche Überwachung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses des Arzneimittels. Angehörige Tabelle 1: Nebenwirkungen aus klinischen Studien und Nebenwirkungsberichte während der Vermarktung Systemorganklasse Häufigkeit Nebenwirkungen Erkrankungen des Immunsystems Gelegentlich Überempfindlichkeitsreaktion Selten Anaphylaktische Reaktion* Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen Sehr häufig Appetitlosigkeit Erkrankungen des Nervensystems Sehr häufig Schreien, Schläfrigkeit Häufig ungewöhnliches Schreien (anhaltendes Schreien) Selten Krampfanfälle mit oder ohne Fieber* Sehr selten Muskelhypotonie oder hypotonhyporesponsive Episoden (HHE) Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts Sehr häufig Erbrechen Häufig Diarrhö Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes Selten Hautausschlag Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort * Nebenwirkungen aus Spontanmeldungen siehe Abschnitt c Sehr häufig Häufig Gelegentlich Selten Schmerz, Erythem und Schwellung an der Injektionsstelle Reizbarkeit Fieber (Körpertemperatur 38,0 C) Induration an der Injektionsstelle Knötchen an der Injektionsstelle Fieber (Körpertemperatur 39,6 C) Starke Schwellung der betroffenen Extremität Tabelle 2: Seroprotektions-/Serokonversionsraten* einen Monat nach der Grundimmunisierung mit 2 oder 3 Dosen Hexyon Grenzwerte der Antikörpertiter Zwei Dosen Wochen Drei Dosen N = 322 N = 934 N = 249** N = 123 bis 220 bis 1270 % % % % Anti-Diphtherie ( 0,01 I.E./ml) 99,6 97,6 99,7 97,1 Anti-Tetanus ( 0,01 I.E./ml) Anti-PT Anti-FHA Anti-HBs ( 10 mi.e./ml) mit Hepatitis-B- Impfung zum Zeitpunkt ohne Hepatitis-B- Impfung zum Zeitpunkt 93,4 98,4 92,5 99,6 93,6 93,1 88,3 99,4 90,6 99,7 96,0 99,7 97,0 99,9 / 99,0 / 99,7 97,2 95,7 96,8 98,8 Anti-Polio Typ 1 90,8 99,4 99,9 Anti-Polio Typ 2 95,0 98,5 Anti-Polio Typ 3 96,7 99,7 99,9 Anti-PRP ( 0,15 μg/ml) 71,5 95,4 96,2 98,0 * allgemein anerkannt als Schutzsurrogat (PT, FHA) oder Schutzkorrelat (andere Komponenten) N = Anzahl der untersuchten Kinder (Per-Protokoll-Gruppe) ** Impfschema: 3, 5 ohne Hepatitis-B-Impfung zum Zeitpunkt (Finnland, Schweden) Impfschema: 6, 10, 14 Wochen mit und ohne Hepatitis-B-Impfung zum Zeitpunkt (Republik Südafrika) Impfschema: 2, 3, 4 ohne Hepatitis-B-Impfung zum Zeitpunkt (Finnland) Impfschema: 2, 4, 6 ohne Hepatitis-B-Impfung zum Zeitpunkt (Argentinien, Mexiko, Peru) bzw. mit Hepatitis-B-Impfung zum Zeitpunkt (Costa Rica und Kolumbien) Serokonversion: mindestens 4-facher Anstieg gegenüber dem Wert vor der Impfung (vor der 1. Dosis) Immunantwort: Lag die Antikörperkonzentration vor der Impfung bei 8 E.E./ml, dann sollte die Antikörperkonzentration nach der Impfung bei 8 E.E./ml liegen. Ansonsten sollte die Antikörperkonzentration nach Impfung mindestens der Antikörperkonzentration vor der Immunisierung entsprechen. 3 Hexyon Fachinformation (Zusammenfas
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