Famulatur in Limassol, Zypern. Pantheo Eye Center Dr. Aristos Kafkalias. August - September PDF

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Famulatur in Limassol, Zypern Pantheo Eye Center Dr. Aristos Kafkalias August - September 2017 Motivation: Während der Semesterferien wollte ich einen Monat als Famulant in der Augenheilkunde absolvieren.
Famulatur in Limassol, Zypern Pantheo Eye Center Dr. Aristos Kafkalias August - September 2017 Motivation: Während der Semesterferien wollte ich einen Monat als Famulant in der Augenheilkunde absolvieren. Ich habe mich dafür entschieden, eine Bewerbung in Pantheo Eye Center bei Herr Dr. Aristos Kafkalias zu machen. Es war außerdem eine gute Gelegenheit meine Familie und Freunde zu besuchen und den heißen Sommer mit den schönen Stränden zu genießen. Vorbereitung: Für den Famulaturplatz nahm ich Kontakt direkt mit dem Arzt, sechs Monaten vor dem erwünschten Anfang der Famulatur auf. Herr Dr. Kafkalias ist ein bekannter Ophthalmologe in Limassol. Er hat in Russland sein Studium abgeschlossen, wo er nachher für einen bestimmten Zeitraum gearbeitet hat. Er hat heute seine eigene Praxis in Limassol und er ist Mitgründer der Klinik Pantheo Eze Center, wo er seine Patienten operiert. Während unserem Gespräch war er sehr wollend einen Famulaturplatz für mich zu reservieren. Er kennt sich mit dem Konzept gut aus, da er schon in der Vergangenheit andere Praktikanten hatte. Telefonisch ist der Arzt unter erreichbar. Eine sprachliche Vorbereitung brauchte ich nicht, da Griechisch meine Muttersprache ist. Einige Schwierigkeiten fand ich manchmal mit der griechischen medizinischen Fachsprache, was verständlich ist, da mein ganzes Studium auf Deutsch eingerichtet ist. Reisekosten: Der Flug von Deutschland nach Zypern dauert ungefähr 3,5 4 Stunden. Man landet am Flughafen von Larnaca oder Paphos und von dort braucht man ungefähr eine Stunde mit dem Auto oder dem Bus nach Limassol. Die Flugtickets (Hin- und Rückflug) buchte ich vier Monaten vorher für 270 Euro. Meine Eltern holten mich mit dem Auto vom Flughafen ab. Unterkunft: Zypern ist eine kleine Insel im Mittelmeersee. Da die Entfernungen kurz sind, bevorzugen die Leute mit ihren eigenen Autos zu fahren. Was das offene Verkehrsmittel betrifft, gibt es in Zypern nur Busse. Trams und Bahnen sind eher unnötig. Es wäre aber sinnvoll und zeitsparend, die Städte miteinander mit Bahnen zu verbinden. Man kann außerdem günstig Tage oder Monatsfahrkarten kaufen. Hier ist es zu erwähnen, dass die Busse nicht so pünktlich und zuverlässig wie in Deutschland sind. Die Preise sind, soweit ich weiß, mit den Preisen in Deutschland vergleichbar. Ich persönlich fuhr zur Praxis jeden Tag auf eigenen Kosten. Auf der anderen Seite hatte ich keine Kosten für meine Unterbringung in Zypern. Man kann ein Hotel oder ein Apartment für einen Monat buchen (z.b. bookcyprus.com oder AirBnb). Zusätzlich gibt es auch die günstigere Möglichkeit, ein Zimmer bei einem zypriotischen Familienhaus zu vermieten. So hat man die Möglichkeit einfacher im Kontakt mit der griechischen Kultur und Sprache zu kommen. Tagesablauf: Am ersten Tag begrüßte mich der Arzt und zeigte mir kurz die Praxis. Es gab ein Wartezimmer, einen Besprechungsraum und einen Untersuchungsraum. Der Dienst dauerte jeden Tag vormittags von 9 bis 13 Uhr und nachmittags von 16 bis 19 Uhr. Jeden Tag vereinbarte der Arzt seine Termine. Mittwochs führte er die Operationen in der Klinik durch. Die Mitarbeiterinnen zeigten mir, wie alle Maschinen funktionieren und ich hatte die Gelegenheit einige Patienten selbst zu untersuchen. Herr Dr. Kafkalias ist besonders auf die Katarakt-Operationen spezialisiert. Die meisten Patienten übernachten nicht in der Klinik, weil die Augenchirurgie heute sehr entwickelt ist und der Patient ist nach einige Stunden in der Lage nach Hause zu gehen. Bei den Visiten stellte er mir die Patienten vor und erklärte kurz die Anamnese, Diagnose und Therapie. Ich könnte auf Wunsch den Patienten weitere Fragen stellen. Während meiner Famulatur hatte ich die Möglichkeit viele verschiede Erkrankungen kennen zu lernen, sowohl chronische als auch akute, wie zum Beispiel akutes Glaukom und Trauma. Die Patientin wurde direkt zu Klinik transportiert, wo sie mit dem Laser behandelt wurde. Wäre sie einen Tag später gekommen, wäre die Erblingungsgefahr dreifach so hoch! Mehrere alltäglichen ophthalmologischen Fälle waren Hyperopie, Myopie, Presbyopie, Katarakt, Glaukom, Stravismus, Achromatopsie, Dyschromatopsie und viele andere. Der Arzt führte zuerst die Anamnese des Patienten durch, dann untersuchte er mögliche Ametropie und am Ende kontrollierte er die Augen mikroskopisch. Eventuell führte er zusätzlich eine spezielle Untersuchung zur Darstellung des Nervus opticus durch, beispielsweise bei Patienten mit Diabetes mellitus. Meine Aufgaben Meine Tätigkeiten waren die Durchführung der Anamnese und Dokumentation der Patientendaten, die Patientenuntersuchung und Messung. Zwischendurch besprachen wir die Befunde mit dem Arzt und er stellte mir relevante Fragen dazu. Ich konnte auch Augen mikroskopisch nach dem Arzt untersuchen. Jetzt kann ich sich sicherlich besser mit den Geräten und der Erkennung der Strukturen im Auge umgehen. Während der Operation hatte ich keine besondere Rolle. Ich hatte aber die Gelegenheit eine Vielfalt von Operationen zu beobachten. Assistieren war nicht möglich, da fast alle Operationen mit Hilfe von Mikroskop durch den Arzt durchgeführt wurden. Atmosphäre: Sowohl in der Klinik als auch in der Praxis herrschte eine freundliche und gemütliche Atmosphäre. Man ging sehr respektvoll miteinander um. Alle Ärzte, Krankenschwester, Pfleger und Sekretärinnen, die ich kennengelernt habe, waren sehr freundlich, sympathisch und vor allem sehr professionell. Sie achteten immer jede kleine Einzelheit bei der Patientenbehandlung. Sie waren immer hilfsbereit, wenn ich irgendwelche Schwierigkeit betraf. Zypriotisches Gesundheitssystem: Das zypriotische Gesundheitssystem hat viele Unterschiede im Vergleich zu dem Deutschen. Erstens ist man in Zypern nicht verpflichtet, eine Krankenversicherung zu haben. Leute mit niedrigem Einkommen und keinem Vermögen sind von der Stadt versichert und sie dürfen in staatlichen Krankenhäusern kostenlos betreut werden. Leute mit großerfinanziellenbehaglichkeitsind privat versichert. Andere sind gar nicht versichert und müssen ihre gesundheitlichen Kosten selbst finanzieren. Da es um eine private Praxis geht, sollten die Patienten selbst bezahlen, wenn sie nicht privat versichert waren. Es gab aber Patienten, die die langen Wartezeiten des Allgemeinkrankenhauses des Stadtes vermeiden beziehungweise einen bestimmten Facharzt konsultieren wollten. Sie kamen in der Klinik. Obwohl sie dafür viel Geld bezahlen müssten, weil die Gesundheit sicherlich im Vordergrund steht. Leben in Zypern: Da Zypern eine kleine Insel ist, hat man die Gelegenheit einfach, günstig und in kurzer Zeit einen großen Überblick der Insel zu bekommen. Die Menschen sind sehr gastfreundlich und fast alle sprechen Englisch. Das Wetter ist traumhaft. Die Sonne scheint immer und im Sommer steigt die Temperatur bis zu 40 Grad! Alle Städte bis auf die Hauptstadt, Nikosia, werden vom Mittelmeer umspült. Man muss auf jeden Fall die zypriotischen und griechischen Spezialitäten probieren und die Limassol Marina, wo man nicht nur Jachten und kleine Schiffe finden kann, sondern auch verschiedene Restaurants, Cafés und Bars, besuchen. AyiaNapa ist immer besonders im Sommer für die Touristen das Zentrum der Party und Feier. Die schönsten Strände kann man in Protaras finden. Wer sich an Geschichte und Kultur interessiert kann verschiedene Museen, Schlösser, Kirchen und archäologische Befunde in fast allen Städten besuchen. Zypern kombiniert ebenfalls Meer und Berg. Das Troodos-Gebirge ist 1952m hoch und ist von Limassol innerhalb von einer Stunde erreichbar. Während der Fahrt kann man kleine Stationen machen, um die traditionelle Lebensweise der Dörfer kennenzulernen. Was das Nachtleben betrifft, bietet Limassol eine Vielfalt von Alternativen an. Es gibt viele Sommerclubs und Beachbars wie Breeze und Guaba, traditionelle Restaurants, die sogenannten Tavernen, Cafés und auch Orte, wo Live- Musik gespielt wird. Fazit: Meine Famulatur war sehr interessant und belehrend. Ich würde eine Famulatur in Zypern aufgrund der leichteren Zugänglichkeit zu den Menschen im Vergleich zu Deutschland auf jeden Fall empfehlen. Zusätzlich bekommt ein Student in Zypern größere Aufmerksamkeit vom betreuenden Arzt als in Deutschland. Ich könnte mir jederzeit vorstellen, erneut in Zypern zu famulieren, besonders im Sommer, einer Jahreszeit, während der, man eine Famulatur mit Urlaub sehr gut kombiniert könnte! Bei Fragen schreibt ihr mir gerne unter
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