Filmmuseum Februar 2018 Kinoprogramm. Ausstellungen Projekte

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Filmmuseum Februar 2018 Kinoprogramm Ausstellungen Projekte 2 Information & Ticketreservierung Tel Impressum Herausgeber: Deutsches Filminstitut DIF e.v. Schaumainkai Frankfurt
Filmmuseum Februar 2018 Kinoprogramm Ausstellungen Projekte 2 Information & Ticketreservierung Tel Impressum Herausgeber: Deutsches Filminstitut DIF e.v. Schaumainkai Frankfurt am Main Vorstand: Ellen Harrington Dr. Nikolaus Hensel Direktorin: Ellen Harrington (V.i.S.d.P.) SPECIALS Willkommen bei den Sch'tis Seite 37 Presse und Redaktion: Frauke Haß (Ltg.), Jenni Ellwanger Texte: Andreas Beilharz, Lisa Dressler, Jonas Ebling, Jenni Ellwanger, Heleen Gerritsen, Natascha Gikas, Caroline Goldstein, Frauke Haß, Katharina Potzuweit, Björn Schmitt, Urs Spörri, Laura Teixeira, Treppe 41 Vorführer / innen: Christian Appelt, Michael Besser, Pramila Chenchanna, Hans-Peter Marbach, Günther Volkmann Gestaltung: Optik Jens Müller optik-studios.de Druck: FISSLER & SCHRÖDER GbR Kompetenz in Print und Medien, Gelnhausen Anzeigen (Preise auf Anfrage): Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Tel.: Abbildungsverzeichnis: Alle Abbildungen stammen aus dem Bildarchiv des Deutschen Filminstituts, sofern nicht anders verzeichnet. S. 8/9 Foto: Jessica Niebel, Bildquelle: DIF S. 10 Filmstill aus ARRHYTMIA CTB Film Company S. 36 Foto Daniel Wild: J. Marbach Titelmotiv: BLADE RUNNER 2049 (US R: Denis Villeneuve) INHALT 3 Editorial 2001: A SPACE ODYSSEY Die lange Oscar -Nacht 2018 goeast 2018: Porträt 12. SchulKinoWochen Filmprogramm Africa Alive 2018 Kinohighlights 2017 Hommage: Lav Diaz Kinderkino Filmclub Treppe 41 Late Night Kultkino Lecture & Film: Tropical Underground Specials Was tut sich im deutschen Film? Synchron-Specials Städel-Rundgang Black History Month Daniela Thomas: VAZANTE Service Programmübersicht Eintrittspreise / Anfahrt Vorschau AFRICA ALIVE Felicité Seite 16 4 EDITORIAL Liebe Kinofreund/innen, liebe Besucher/innen des Deutschen Filmmuseums, es ist mir eine außerordentliche Freude, Sie hier als neue Direktorin des Deutschen Filminstituts und Deutschen Filmmuseums zu begrüßen. Es ist zwar ein weiter Weg von Los Angeles nach Frankfurt, aber ich habe mich hier im Filmmuseum sofort heimisch gefühlt unter lauter exzellenten Filmexpert/innen, einer starken Gemeinschaft von Filmliebhaber/innen und einem unterstützenden Vorstand. Meine Zusammenarbeit mit dem Filmmuseum reicht ja schon sehr lange zurück: Als Kuratorin, Sammlungsleiterin, Filmvermittlerin, Produzentin, Programmgestalterin und Programmdirektorin sowohl für die Academy of Motion Picture Arts & Sciences als auch für das Academy Museum in Los Angeles habe ich seit beinahe 20 Jahren enge Kontakte nach Frankfurt. So wie die Stadt Frankfurt die Kultur unterstützt, ist sie etwas ganz Besonderes. Ich bewundere natürlich vor allem die Pioniertat, den Film als Kunstform zunächst zu erkennen und ihn dann mit einem eigenen Museum zu feiern. Vielleicht machen sich viele Menschen in Frankfurt und Deutschland gar nicht klar, dass es weltweit gerade einmal ein Dutzend großer Filmmuseen gibt. Tatsache ist, dass die Filmhauptstadt Los Angeles nach fast 100-jährigen Bemühungen erst jetzt kurz davor steht, endlich ihr eigenes Museum zu eröffnen, das der Kunst des bewegten Bildes gewidmet ist. Hier in den Frankfurter Museen finden sich ein großer Erfahrungsschatz, Sammlungen von elementarer Bedeutung und eine dynamische Programmgestaltung, die jede andere Großstadt nur neidisch machen können. Was das Deutsche Filminstitut und Filmmuseum ausmacht, sind zugleich die Stärken dieser Region ein globaler Ansatz, Offenheit für neue Ideen, der lebhafte und tatkräftige Austausch mit dem Publikum und Partnerinstitutionen auf der ganzen Welt. Meine Vorgänger, allen voran Claudia Dillmann, haben ein beeindruckendes Team aus Fachleuten versammelt und mit ihnen eine außergewöhnliche Sammlung von Kinoschätzen aufgebaut. Mit diesem großen und beeindruckenden Museum haben sie diesen Schätzen ein würdiges Zuhause geschaffen, das zum Erkunden einlädt. Die Ausstellungen, Filmvermittlungsprogramme, digitalen Projekte und Archive gehören zu den besten der Welt, und ich freue mich darauf, unsere Aktivitäten auf einigen wichtigen Feldern noch weiterzuentwickeln. Wenn es darum geht, die Stärke und Kontinuität einer Institution und ihrer Programme mit Hilfe von Partnern und Unterstützern zu gewährleisten, geschieht vieles, was zu den Aufgaben einer Direktorin gehört, fern der Öffentlichkeit. Aber ich habe mir vorgenommen, einige sichtbare Verbesserungen sowohl unserer öffentlichen Aktivitäten vorzunehmen, als auch die Aufgabe und das Anliegen des Deutschen Filminstituts klarer zu vermitteln sowohl in den klassischen Medien als auch über digitale Plattformen. Das Publikum verändert sich. Umso wichtiger ist es, kontinuierlich daran zu arbeiten und neue Wege zu erschließen, wie wir unsere Besucher/innen an uns binden. Die Akquise wichtiger neuer Sammlungen haben wir beständig im Auge, genauso wie eine Verbesserung der Mittel und Wege, diese zu bewahren und mit unseren Besucherinnen und Besuchern hier vor Ort sowie online zu teilen. Unsere Ausstellungen sind stateof-the-art. Wir zeigen sie jedoch nicht nur dem Frankfurter Publikum, sondern unser Ziel ist es, unsere erfolgreichen Ausstellungsprojekte regelmäßig auf Tour durch die ganze Welt zu schicken. Das Filmarchiv leistet eine hervorragende Arbeit, wenn es um die Restaurierung von Filmen geht. Hunderte der von diesem Team geretteten Filme werden jedes Jahr in Deutschland und im Ausland gezeigt und von einem Publikum gewürdigt, das es zu schätzen weiß, Filme im Kino zu sehen. Das Kino kann sich mit seinen Filmveranstaltungen, Filmgesprächen und anderen Programmangeboten mit Filmschaffenden international sehen lassen. Das exzellente Filmvermittlungsprogramm des Hauses setzt nicht nur deutschlandweit Standards; die Filmfestivals des Hauses sind Anziehungspunkt für eine hohe Zahl an Besuchern und locken international herausragende Filmschaffende an. Die digitalen Projekte setzen auf Spitzentechnologie bei der Archivierung und benutzerfreundliche Oberflächen bei der öffentlichen Verfügbarmachung der Geschichte und Zukunft des Kinos. Ich freue mich darauf, diesem hervorragend aufgestellten Haus vorzustehen und Sie und Ihre Familie möglichst häufig bei uns zu begrüßen. Ich lade Frankfurterinnen und Frankfurter jeden Alters sowie Besucherinnen und Besucher der Stadt dazu ein, sich dieses Haus zu eigen zu machen und es als ihr Zuhause für das Kino zu betrachten. Ihre Ellen Harrington Direktorin 6 AKTUELLES KUBRICKS 21. MÄRZ 16. SEPTEMBER 2018 AUSSTELLUNG EXHIBITION 50 Jahre A SPACE ODYSSEY Gefördert von Medienpartner 2001.deutsches-filmmuseum.de Deutsches Filmmuseum l Schaumainkai 41 l Frankfurt am Main Mobilitätspartner Eine Ausstellung in Zusammenarbeit mit: Christiane Kubrick, Jan Harlan, dem Stanley Kubrick Archiv in der University of the Arts London und Warner Bros. Entertainment Inc. 7 2001: A SPACE ODYSSEY Spaßige Splitter aus dem All Stanley Kubricks 2001: A SPACE ODYSSEY (GB/US 1968) revolutionierte das Science-Fiction-Genre, beeinflusste Generationen von Filmschaffenden und begeisterte über die Jahrzehnte Millionen von Kinobesucher/innen. Einige erstaunliche Fakten rund um das kühn inszenierte Weltraumabenteuer machen Lust auf ein Wiedersehen mit dem Kultfilm und die Hintergründe seiner Entstehung. Schon vom 21. März an widmet sich die Ausstellung Kubricks Jahre A SPACE ODYSSEY im Deutschen Filmmuseum Kubricks Meisterwerk. Obwohl die meisten seiner Filme heute Kultstatus genießen und er als Regisseur und Drehbuchautor Großartiges vollbrachte, wurde Stanley Kubrick nur ein einziges Mal mit einem Oscar ausgezeichnet: Die begehrte Auszeichnung erhielt er für die Spezialeffekte in 2001, mit denen er seine Vision der Zukunft zumindest auf der Leinwand wahr werden ließ. Zahlreiche Modelle, Bauten und optische, mechanische sowie chemikalische Tricks erzeugten fantastische Bilder, die bis heute einzigartig bleiben neuen Sehgewohnheiten und digitaler Technik zum Trotz. Mit 6,5 Millionen US-Dollar waren die Spezialeffekte die teuersten Effekte aller Zeiten gemessen am Budget der Produktion, für die insgesamt 10,5 Millionen Dollar zur Verfügung standen. Fun Facts Ein riskanter Einsatz: Astronaut David Bowman muss in 2001: A SPACE ODYSSEY eine vermeintlich defekte Einheit an der Außenwand des Raumschiffs überprüfen. Minutenlang ist nur ein gleichmäßiges, schweres Atmen zu hören da wird die Beklemmung, die Bowman in der großen Leere des Alls um sich herum erfährt, für das Publikum sehr deutlich spürbar. Das Atemgeräusch stammt allerdings nicht von Schauspieler Keir Dullea, der in der Szene zu sehen ist, sondern von Stanley Kubrick selbst. Bowmans Befehl an den Supercomputer HAL 9000 Open the pod bay doors, HAL steht zwar auf Platz 78 der 100 populärsten Filmzitate aller Zeiten; versierten Science-Fiction-Fans kommt aber vielleicht der Satz I have a bad feeling about this noch bekannter vor. Der Ausspruch von Astronaut Poole angesichts des seltsamen Verhaltens von HAL wurde in mehreren STAR WARS-Filmen wörtlich zitiert. Ansonsten wird in 2001 übrigens auffallend wenig gesprochen: Die ersten 25 und die letzten 30 Filmminuten kommen ganz ohne Dialog aus. Die Ausstellung Kubricks Jahre A SPACE ODYSSEY eröffnet am 21. März im Deutschen Filmmuseum. 8 AKTUELLES lywood Boulevard Jimmy Kimmel die große Preisverleihung. Dann warten auch am Mainufer alle gespannt auf den entscheidenden Satz: And the Oscar goes to. Wer wird sie mit nach Hause nehmen, die begehrten goldenen Trophäen? Live-Übertragung der 90. Oscar - Verleihung ab ca. 1:30 Uhr Hollywood am Main: Am Sonntag, 4. März, werden in Los Angeles zum 90. Mal die Academy Awards vergeben, und Frankfurt ist am Schaumainkai live dabei! Die Übertragung auf Leinwänden im Kino und in den Ausstellungsräumen beginnt um 1:30 Uhr wie immer mit dem Schaulaufen der Stars auf dem Red Carpet, um 2:30 Uhr eröffnet am Hol- Bis das Geheimnis um diese Frage gelüftet ist, wartet das Haus mit allem auf, was das Nachteulen-Herz begehrt: Das Gratis-Styling macht fit für den roten Teppich, und vom Fotobox-Schnappschuss bis zum Blue Screen gibt es Gelegenheit, den eigenen Glamour-Look in Szene zu setzen. Das Oscar -Quiz hält für den Tipp-König oder die Tipp-Königin fantastische Gewinne bereit, und das hauseigene Oscar -Orakel wirft einen Blick in seine Kristallkugel. Heißer Kaffee und kalte Drinks vertreiben die Müdigkeit, kulinarisch bereiten süße Stückchen und herzhafte Snacks eine Freude. Das gesamte Oscar -Wochenende über sind im Kino die nominierten Filme der Kategorie Bester Film zu sehen. Unterstützt durch 9 Kartenvorverkauf Die Karten zu 25,- Euro / 18,- Euro ermäßigt* sind an der Museumskasse sowie über adticket.de erhältlich. Einlass ab 22:30 Uhr, vorher ist das Haus von 18:30 Uhr an geschlossen. *Der Eintritt umfasst das gesamte Programm inklusive Specials. Zur Live-Übertragung der Verleihung ist der Eintritt ins Haus von 2 Uhr an frei. (keine Sitzplatzgarantie). Die Lange Oscar -Nacht im Deutschen Filmmuseum ist keine offizielle Veranstaltung der Academy of Motion Picture Arts and Sciences. Weitere Informationen unter oscar-nacht. deutsches-filmmuseum.de Kinokasse im Deutschen Filmmuseum Schaumainkai Frankfurt am Main Tel: Medienpartner 10 festivals Alenksandr Yatsenko in ARRHYTMIA (RU 2017) goeast 2018 Erwachsen werden in der Putin-Ära: Boris Khlebnikov im goeast-porträt goeast Festival des mittel- und osteuropäischen Films findet vom 18. bis 24. April 2018 zum 18. Mal in Wiesbaden statt. Das Porträt ist dieses Jahr dem russischen Regisseur Boris Khlebnikov gewidmet, der bereits mehrfach beim Festival zu Gast war erhielt er bei goeast für seinen Film SUMASHEDSHAYA POMOSH (Verrückte Rettung, RU 2009) den Preis für die beste Regie. Geboren 1972 in Moskau, studierte er am dortigen Institut für Kinematographie VGIK Filmtheorie. Wie kaum ein anderer zeitgenössischer russischer Regisseur repräsentiert Boris Khlebnikov das Kino der Putin- Ära: In seinen frühen Werken ist das Umbruchschaos der neunziger Jahre noch deutlich zu spüren, und die Veränderungen gehen auch an den Hauptfiguren Khlebnikovs nicht spurlos vorüber. Meist sind es emotional unreife, ja sogar kindische Männer, die versuchen, ihr Leben in den Griff zu bekommen, und keinen Halt finden. Boris Khlebnikov bei goeast 2009 Khlebnikovs Filmsprache ist dabei zurückhaltend. Die funktionale Kamera konzentriert sich auf die Körpersprache seiner Darsteller/ innen und auf kleine, oft absurde visuelle Details: ein kaputter, rosaroter Regenschirm. Eine Flasche Wodka, die in einer leeren Toilettenschüssel aufbewahrt wird Fernab der Hauptstadtdekadenz präsentiert Khlebnikov das Leben mit leisem Humor und über die Jahre immer böser werdendem Sarkasmus. In seinen frühen Filmen sind die Hauptfiguren zwar auf sich selbst angewiesen, aber auch frei. In DOLGAYA SCHASTLIVAYA ZHIZN (A Long And Happy Life, RU 2013) und ARRHYTMIA (RU 2017) entpuppt die Bürokratie sich als schlimmster Feind des Menschen. Kann man in einer Welt wie dieser überhaupt erwachsen werden? Wir freuen uns, Boris Khlebnikov und Darsteller Aleksandr Yatsenko im April bei goeast zu begrüßen! Ein Projekt von in Kooperation mit 12. SchulKinoWochen Hessen 26. Februar bis 9. März 2018 Hessische Kinos werden zum Klassenzimmer! Schulvorstellungen im Kino des Deutschen Filmmuseums Eine verbindliche Anmeldung im SKW-Projektbüro ist erforderlich Auftakt FilmGenre auf einen Streich! D, S, US 1928, Min. empf. ab :30 Jugend ohne Gott D Min. empf. ab :00 Oskar s Amerika N, S Min. empf. ab :00 Wunder + Vorfilm US Min. empf. ab :00 FilmGenre aktiv: Wir machen Genrefilm eine Werkschau 90 Min. empf. ab :30 Nur ein Tag D Min. empf. ab :00 Zwölf Uhr Mittags US Min. empf. ab :00 Blade Runner US Min. empf. ab :00 ANMELDUNG BIS 9. FEBRUAR! 81 hessische Kinos beteiligen sich an den 12. SchulKinoWochen Hessen. Tel 12 Projekte 12 SchulKinoWochen Hessen Von Western bis Science-Fiction: Was macht Genrefilme aus? Das Kino wird zum Klassenzimmer hessenweit! Vom 26. Februar bis 9. März steht für Schüler/innen aller Jahrgangsstufen und Schultypen das Thema FilmGenre: von Western bis Science-Fiction, im Fokus der SchulKinoWochen Hessen Das Thema macht neugierig auf verschiedene Filmgenres und ihre Konventionen. Genre-Klassiker von ZWÖLF UHR MITTAGS (US 1952, R: Fred Zinnemann) über DER ZAU- BERER VON OZ (US 1939, R: Victor Fleming) bis BLADE RUNNER (US 1982, R: Ridley Scott) stehen ebenso auf dem Programm wie Steven Spielbergs jüngere Verfilmung der ABENTEUER VON TIM UND STRUP- PI (BE/US/NZ 2011). Den Auftakt gibt am Montag, 26. Februar, um 9:30 Uhr das bunte Kurzfilmprogramm FILMGENRE AUF EINEN STREICH! (DE/SE/US 1928, ) im Kino des Deutschen Filmmusems. Bei aktuellen Filmen wie NUR EIN TAG (DE 2017), ALLE FARBEN DES LEBENS (US 2016) und IMMER NOCH EINE UNBEQUE- ME WAHRHEIT (US 2017) ist Umdenken angesagt! Die gleichnamige Reihe dreht sich um Andersartigkeit, Vorurteile und Veränderungen. Eine Auswahl zum Thema des Wissenschaftsjahrs 2018 setzt sich in Filmen wie BAYMAX RIESIGES ROBOWABOHU (US 2014, R: Don Hall, Chris Williams) unterhaltsam mit den Arbeitswelten der Zukunft auseinander. Armut, Migration und Klimawandel sind Themen, die alle etwas angehen. Zu den 17 Zielen der Agenda 2030 zeigen die SchulKinoWochen unter anderem EPHRAIM UND DAS LAMM (ET/DE/ NO/QA 2015, R: Yared Zeleke) und TOMORROW DIE WELT IST VOL- LER LÖSUNGEN (FR 2015, R: Cyril Dion, Mélanie Laurent). Zahlreiche Filmgespräche bieten Schüler/innen Gelegenheit, das im Kino Erlebte mit Filmschaffenden oder Filmpädagog/ innen aufzuarbeiten. In der Fortbildungsreihe FILMBIL- DUNG lernen Lehrkräfte Filmanalyse und neue Methoden der Filmvermittlung kennen, in der Workshopreihe FILMMOBIL kommen Referent/innen direkt an ihre Schule. Alle Klassen sind zudem eingeladen, sich vorab am Trailer-Wettbewerb zum Thema Filmgenre zu beteiligen. Der beste Beitrag wird bei den Vorführungen der SchulKinoWochen hessenweit als Vorfilm gezeigt. Weitere Informationen unter schulkinowochen-hessen.de 13 Präsentation der Angebote des Deutschen Filmmuseums für Lehrer/innen am Mittwoch, 14. Februar, 14:30 Uhr Zum Auftakt des Fortbildungsprogramms sind Lehrer/innen eingeladen, sich über die vielfältigen Angebote des Deutschen Filminstituts/Deutschen Filmmuseums zu informieren. Die wissens- und erlebnisorientierten Angebote des Hauses ermöglichen es, Wirkung und Bedeutung filmischen Erzählens zu erforschen und in der Praxis zu erproben. Die Teilnehmenden erhalten einen Überblick über die Möglichkeiten, den außerschulischen Lernort Filmmuseum mit der Schulklasse zu nutzen. Die Fortbildung ist von der Hessischen Lehrkräfteakademie akkreditiert. Referentin: Daniela Dietrich Museumspädagogin Deutsches Filminstitut/ Deutsches Filmmuseum Frankfurt am Main Termin: Mittwoch, 14. Februar 14:30-17:30 Uhr Veranstaltungsort und Anmeldung: Deutsches Filminstitut DIF e.v. Schaumainkai Frankfurt am Main Nina Reichert Tel Mehr Informationen zum gesamten Fortbildungsangebot unter schulkinowochen-hessen.de 14 Mehr Informationen zum Festival unter africa-alivefestival.de Gefördert mit Mitteln der Hessen- Film und Medien GmbH Mit freundlicher Unterstützung von AFRICA ALIVE 2018 Das 24. Africa-Alive-Festival rückt den afrikanischen Kontinent mit einem breiten Spektrum an Dokumentarund Spielfilmen in den Fokus. Neben aktuellen Filmen im Deutschen Filmmuseum und im Filmforum Höchst lädt das begleitende Programm zu Konzerten, Lesungen, Podiumsdiskussionen und Kinderprogrammen ein. Vor welchen Herausforderungen stehen afrikanische Länder heute, und inwieweit kann die Rückbesinnung auf soziale und kulturelle Traditionen zu Lösungen beitragen? Mit seinem Schwerpunkthema»AFRO UTOPIA«greift das Festival die Fragen des viel diskutierten Essays»Afrotopia«des Autors Felwine Sarr auf. Das Filmprogramm und die Podiumsdiskussion mit Felwine Sarr erkunden Beispiele für Entwicklungsmöglichkeiten, die aus Afrika selbst kommen. Zur Eröffnung präsentiert Regisseur Sylvestre Amoussou L ORAGE AFRICAIN UN CONTINENT SOUS L INFLUENCE (BJ/FR 2016). Sein Film thematisiert den Einfluss europäischer Konzerne in Afrika am Beispiel eines fiktiven Landes, dessen Präsident seine Gold- und Diamantenminen verstaatlicht. Ebenfalls begrüßt das Festival die Regisseurin Rahmatou Keita (Niger) mit ihrem Film ZIN NAARIYÂ! THE WEDDING RING (NE/ BF/FR 2016). Eine Werkschau ist dem mauretanischen Regisseur Med Hondo gewidmet, der neben Ousmane Sembene zur Gründungsgeneration des afrikanischen Kinos zählt. Der in Frankreich lebende Med Hondo setzte sich intensiv mit dem Exil, kolonialem Denken und Rassismus auseinander. Vor zehn Jahren verstarb der damalige Frankfurter Integrationsdezernent Jean Claude Diallo. Africa Alive zeigt in Anwesenheit des Regisseurs Malte Rauch FRANKFURT- CONAKRY (1986), den beide zusammen drehten, als Diallo in seine Heimat Guinea zurückkehrte. Als weitere Frankfurter Regisseurin wird Julia Peters ihren Film SING IT LOUD (2017) über Evangelische Chormusik in Tansania vorstellen. 15 L ORAGE AFRICAIN UN CONTINENT SOUS INFLUENCE Afrikanisches Gewitter ein Kontinent unter Einfluss Benin/Frankreich R: Sylvestre Amoussou. D: Sylvestre Amoussou, Philippe Caroit, Sandrine Bulteau, Eriq Ebouaney. 89 Min. DCP. OmeU Zu Gast: Sylvestre Amoussou Der Präsident des fiktiven afrikanischen Landes Tangara verstaatlicht die von ausländischen Unternehmen betriebenen Goldminen, um den Ausverkauf seines Landes zu stoppen. Doch die Konzernherren sehen nicht tatenlos zu. Nach dem Erfolg von AFRIQUE PARADIS das preisgekrönte satirische Lehrstück von Sylvestre Amoussou. Mittwoch, :15 Uhr Umtrunk: 19:00 Uhr WEST INDIES OU LES NÈGRES MARRONS DE LA LIBERTÉ West Indies: The Fugitive Slaves of Liberty Frankreich/Mauretanien R: Med Hondo. D: Cyril Aventurin, Fernand Berset, Roland Bertin, Toto Bissainthe. 113 Min. 35mm. OmeU Nach der literarischen Vorlage Les Negriers von Daniel Boukmann erzählt WEST INDIES die düstere Geschichte der Antillen über einen Zeitraum von drei Jahrhunderten. Diese Geschichte des Sklavenhandels, die bis in die Gegenwart reicht, inszeniert Hondo als opulentes Musical- Kammerspiel
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