FLAM BENUTZERHANDBUCH (MVS ) FRANKENSTEIN-LIMES-ACCESS-METHOD. Ausgabe Juli 2017 Version PDF

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FLAM FRANKENSTEIN-LIMES-ACCESS-METHOD (MVS ) BENUTZERHANDBUCH Ausgabe Juli 2017 Version 4.7 Copyright by limes datentechnik gmbh Louisenstraße 21 D Bad Homburg. Telefon (06172) Telefax
FLAM FRANKENSTEIN-LIMES-ACCESS-METHOD (MVS ) BENUTZERHANDBUCH Ausgabe Juli 2017 Version 4.7 Copyright by limes datentechnik gmbh Louisenstraße 21 D Bad Homburg. Telefon (06172) Telefax (06172) Benutzerhandbuch FLAM V4.7 (MVS) Copyright 2017 by limes datentechnik gmbh Alle Rechte vorbehalten. Weitergabe sowie Vervielfältigung dieser Unterlage, Verwertung und Mitteilung ihres Inhaltes sind nicht gestattet, soweit dies nicht ausdrücklich und schriftlich zugestanden wurde. Zuwiderhandlungen verpflichten zu Schadenersatz. Liefermöglichkeiten und Änderungen vorbehalten. Vorwort Vorwort Dieses Handbuch beschreibt die Komprimierung und Dekomprimierung sowie die Verschlüsselung von Daten mit der. Diese Methode wird durch das Produkt FLAM realisiert. FLAM komprimiert u.a. strukturorientiert nach dem Algorithmus, der auch Bestandteil des in der Bundesrepublik Deutschland und in den USA sowie beim europäischen Patentamt patentierten Frankenstein- Limes-Verfahrens ist; angemeldet durch die Erfinder am FLAM, FLAMFILE, FLIES, FLUC, und limes datentechnik sind eingetragene Warenzeichen / international trademarks. FLAM V4.7 (MVS) 1 Vorwort Das Handbuch besteht aus folgenden Kapiteln: Einführung Hier werden Begriffe und Grundlagen erläutert und diverse Einsatzvorschläge gemacht. Funktionen Alle Funktionen werden allgemein dargestellt. Schnittstellen Es werden alle Parameter und Programmschnittstellen formal beschrieben. Arbeitsweise Die interne Arbeitsweise wird soweit erklärt, wie das für den effizienten Einsatz des Produktes notwendig erscheint. Anwendungsbeispiele Es wird gezeigt, wie der Anwender zügig zu Ergebnissen kommen kann. Dazu gibt es diverse Beispiele, praktische Hinweise und Tipps für FLAM-Anwender. Installation Hier wird beschrieben, wie FLAM installiert wird und wie die Standardwerte geändert werden können. Technische Daten Dieses Kapitel enthält Angaben über die Systemumgebung. Typische Leistungsmerkmale von FLAM werden dokumentiert. Meldungen Alle FLAM-Meldungen sind mit Bedeutung und Maßnahmen aufgeführt. Benutzerführung Eine Benutzerführung erleichtert den Umgang mit FLAM, sie ist hier dokumentiert. Anhang Hier sind die Code-Konvertierungstabellen angegeben. 2 FLAM V4.7 (MVS) Vorwort Welche Vorkenntnisse sind nötig? Sie sollten über Kenntnisse des Betriebssystems (MVS, OS/390, z/os) verfügen und insbesondere mit der Kommandosprache vertraut sein. Als Unterlagen dienen Ihnen hierzu die Handbücher: JCL Data Administration Guide VSAM Access Method Services Wie finden Sie sich in diesem Handbuch zurecht? Die Neuerungen gegenüber dem Vorgängermanual sind im Änderungsprotokoll zusammengefasst. limes datentechnik gmbh FLAM V4.7 (MVS) 3 Vorwort 4 FLAM V4.7 (MVS) FLAM (MVS) Benutzerhandbuch Än derungsprot okol le Inhaltsverzeichnis Änderungsprotokoll 13 - FLAM V4.7 FLAM V4.7 bedingt keine Neuprogrammierung der Schnittstellen, sofern keine neuen Funktionen verwendet werden müssen. Abwärtskompatibilität der Komprimate ist gewährleistet für alle Vorgänger Versionen, sofern keine Funktionen verwendet werden, die in den älteren Versionen noch nicht unterstützt wurden. Die neue AES-Verschlüsselung für CX8/VR8-Komprimate setzt z.b. mindestens FLAM V4.7 voraus, der zedc/adc-algorithmus verlangt FLAM V4.6 als Minimum. AES-Verschlüsselung für MODE=CX8/VR8 Insbesondere für den Direktzugriff (VSAM-KSDS) wurde eine AES-Verschlüsselung für die Komprimierungsmodi CX8 und VR8 implementiert. Damit sind nun auch in einer verschlüsselten FLAMFILE Änderungen, Einfügungen und Löschungen auf Originalsatz-Basis möglich, wie es bisher nur ohne Verschlüsselung möglich war. Eine so verschlüsselte FLAMFILE ist z.zt. nur auf einem z/os-system entschlüsselbar. zedc Support Die Steuerung der zedc-komprimierung kann nun neben der bisherigen Umgebungsvariablen auch durch eine Systemvariable (&FLZEDC) erfolgen. LOGR Support FLAM schreibt Logging-Informationen in einen LOGRlogstream, sofern Systemvariable gesetzt sind (&FLOGQL1, &FLOGQL2, &FLOGQL3). Dabei wird u.a. die verbrauchte CPU- und elapsed Zeit, die mögliche CPU-Ersparnis beim Einsatz von zedc sowie die Originaldatenmenge protokolliert. Diese Daten können z.b. mit herkömmlichen Programmen oder unserem Programm FLCL (siehe FLCL Handbuch) ausgewertet werden. FLAMCTAB Mit FLAMCTAB konnten bisher Tabellen in Lademodule überführt werden, ohne dass assembliert/gelinkt werden muss. Diese Technik kann wegen Einführung von PDSE- Ladebibliotheken nicht mehr unterstützt werden. Sie erhalten eine große Auswahl von nachladbaren Umsetzmodulen im Internet FLAM V4.7 (MVS) 1 Änderungsprotokolle Änderungsprotokoll 12 - FLAM V4.6 Änderung des Handbuchs FLAM V4.5 vom Februar 2015 durch diesen Nachtrag vom Februar 2016 (FLAM V4.6). FLAM V4.6 ist aufwärtskompatibel zu allen Vorgängerversionen. Programmänderungen (z.b. bei Benutzung von Schnittstellen) sind nicht nötig. Abwärtskompatibilität der Komprimate ist gewährleistet für alle Vorgänger Versionen, sofern keine Funktionen verwendet werden, die in den älteren Versionen noch nicht unterstützt wurden. Die AES-Verschlüsselung z.b. setzt mindestens FLAM V4.0 voraus. Die neue zedc- Komprimierung verlangt FLAM V4.6 als Minimum auf z/os. LBI Support Magnetbänder/-kassetten mit höhrer Blockung als 32KB werden unterstützt (Large Block Interface LBI). zedc Support FLAM 4.6 unterstützt die Hardwarekomprimierung zedc. Wird im Kompressionsmodus ADC die zedc-hardware gefunden, wird diese verwendet. Es bedarf dazu keiner neuen Parameter. Da die Verwendung der Hardware beim CPU-Verbrauch im Accounting nicht mitgerechnet wird, ergibt sich so eine deutliche Einsparung der CPU-Zeit. Die Kompression ist dabei i.d.r. schlechter als im ADC Modus. Hier gilt es also ggf. abzuwägen. Wird eine mit zedc erzeugte FLAMFILE beim Dekomprimieren erkannt, aber es existiert keine zedc Hardware, wird der Algorithmus in Software durchgeführt. Setzen von Umgebungsvariablen steuert das Verhalten der zedc Komprimierung. So kann der Algorithmus ausgeschaltet werden oder auch ohne Hardware erzwungen werden (dann in Software). Die zedc-unterstützung wurde in C realisiert. Damit wird beim Ablauf ein Run Time System benötigt, dass aber auf jedem System vorhanden ist. Die Programmgröße ist auf 8 MB gestiegen. Ggf. ist die Region-Angabe in den Jobs anzupassen. 2 FLAM V4.7 (MVS) Inhaltsverzeichnis Änderungsprotokoll 11 - FLAM V4.5 Änderung des Handbuchs FLAM V4.4 vom August 2012 durch diesen Nachtrag vom Februar 2015 (FLAM V4.5). FLAM V4.5 ist aufwärtskompatibel zu allen Vorgängerversionen. Programmänderungen (z.b. bei Benutzung von Schnittstellen) sind nicht nötig. Abwärtskompatibilität der Komprimate ist gewährleistet für alle Vorgänger Versionen, sofern keine Funktionen verwendet werden, die in den älteren Versionen noch nicht unterstützt wurden. Die AES-Verschlüsselung z.b. setzt mindestens FLAM V4.0 voraus. FLAM V4.5 ist nun Teil der FLAM-, FLIES- und FLUC Familie der Version 5.x. Um diese Version von den Erweiterungen in Programmen in Version 5 zu unterscheiden, sprechen wir hier von FLAM4. So entspricht z.b. eine FLAM4-FLAMFILE dem in diesem Handbuch beschriebenen Aufbau. Alle Schnittstellen, Parameter, Funktionen,... bleiben auch in späteren Versionen kompatibel erhalten. Lizenzen Ein neues Lizenzverfahren wurde implementiert. Registrierte Kunden können sich die jeweils nötige Lizenz aus dem Internet herunterladen. Manipulationen von LOAD-Modulen findet nicht mehr statt. Updates Die jeweils neueste Version von FLAM steht im Internet zum download zur Verfügung: Zwischenreleases mit kleinen neuen Features und/oder Korrekturen werden spätestens monatlich hochgeladen. Bei sogen. Major-Releases (z.b. V5.1 - V5.2) werden registrierte Kunden automatisch benachrichtigt. Umsetztabellen Viele neue Umsetztabellen stehen im Internet unter TranslationTables/zSeries/zos/ im Sourcecode und als LOAD Module zum download bereit. FLAM V4.7 (MVS) 3 Änderungsprotokolle Änderungsprotokoll 10 - FLAM V4.4 Änderung des Handbuchs FLAM V4.3 vom Oktober 2009 durch diesen Nachtrag vom August 2012 (FLAM V4.4). FLAM V4.4 ist eine Funktionserweiterung der Version 4.3. Sie ist aufwärtskompatibel zu allen Vorgängerversionen. Programmänderungen (z.b. bei Benutzung von Schnittstellen) sind nicht nötig. Abwärtskompatibilität der Komprimate ist gewährleistet für alle Vorgänger Versionen, sofern keine neuen Funktionen verwendet werden. Die AES-Verschlüsselung z.b. setzt mindestens FLAM V4.0 voraus. Large Files Es werden jetzt auch große Dateien ( Tracks) von FLAM bei der Dekomprimierung / Entschlüsselung selbständig angelegt. Neue Parameter Zur automatischen Dateiallokation der FLAMFILE und der dekomprimierten Datei (FLAMOUT) werden DISP-Angaben wie in der JCL akzeptiert. Satzschnittstelle Einige zusätzliche Möglichkeiten wurden Schnittstellenneutral implementiert. DDNAME Wird beim FLMOPN kein DD-Name übergeben, aber im FLMOPD ist ein Dateiname vorhanden, erzeugt FLAM einen eigenen DD-Namen. FLMSET DISP-Angaben wie in der JCL können für die FLAMFILE übergeben werden. Benutzerführung Die Benutzerführung unter TSO/ISPF wurde ergänzt. FLCKV Die Analyse einer KSDS-FLAMFILE kann jetzt auch mittels FLCKV unter ISPF 3.4 erfolgen. 4 FLAM V4.7 (MVS) Inhaltsverzeichnis Protokoll Zur Verbesserung der Übersicht wurden die Start- Meldungen verändert. FLM0400, FLM0450 Beide Meldungen enthalten jetzt jeweils Datum und Uhrzeit des Starts von FLAM. FLAM V4.7 (MVS) 5 Änderungsprotokolle Änderungsprotokoll 9 - FLAM V4.3 Änderung des Manuals FLAM V4.2 vom November 2007 durch diesen Nachtrag vom Oktober 2009 (FLAM V4.3). FLAM V4.3 ist eine Funktionserweiterung der Version 4.2. Sie ist aufwärtskompatibel zu allen Vorgängerversionen. Programmänderungen (z.b. Benutzung von Schnittstellen) sind nicht nötig. Abwärtskompatibilität der Komprimate ist gewährleistet für alle Vorgänger Versionen, sofern keine neuen Funktionen verwendet werden. Die AES-Verschlüsselung z.b. setzt mindestens FLAM V4.0 voraus. MODE=ADC Standard Die Komprimierungsmethode ADC ist als Standard eingeführt. D.h. ohne Angabe des MODE-Parameters wird ADC angenommen. Diese ersetzt den bisherigen Defaultwert VR8, der hauptsächlich bei strukturverwandten Datensätzen seine Effizienz zeigt. Seit 10 Jahren beherrschen die FLAM-Programme aller Betriebssysteme diese Art der Komprimierung, so dass keine Kompatibilitätsprobleme im heterogenen Austausch auftreten. Achtung: Wurden FLAMFILEs fortgeschrieben (DISP=MOD im DD-Statement der JCL) und kein MODE- Parameter beim Aufruf angegeben, so ist MODE=VR8 anzugeben, oder es muss mit einer neuen Datei begonnen werden. HW-AES FLAM verwendet jetzt die Hardware Unterstützung von System z zur Kryptographie (CPACF), sofern sie vorhanden und aktiviert ist. Das ist bei allen Rechner des Typs z10 und folgende die Regel. Die Erkennung erfolgt selbsttätig ohne Zutun des Anwenders, der Parameter COMPMODE=AES genügt weiterhin. Eine Ersparnis von CPU-Zeit ist die Folge. Die Höhe hängt ab von der Güte der Kompression. Wird z.b. nur verpackt (MODE=NDC), so kann die Ersparnis über 30% der Gesamtzeit liegen. Allgemein gilt: je mehr Daten zu verschlüsseln sind, desto größer ist die Einsparung von CPU-Zeit. Wildcard Syntax Die Möglichkeit von Wildcardangaben für Eingabedateien ist jetzt auch in Dateilisten realisiert. Das bedeutet eine noch bessere Unterstützung bei der Erstellung von Sammel-FLAMFILEs. 6 FLAM V4.7 (MVS) Inhaltsverzeichnis Neue Utilities Neue Dienstprogramme sind freigegeben, die den Umgang mit FLAMFILEs und FLAM erleichtern. FLAMCKV FLAMCTAB FLAMDIR Analysiert eine VSAM-KSDS FLAMFILE. Das Protokoll ermöglicht eine Aussage über die korrekte Parametrisierung der VSAM-Datei. Gerade bei indexsequentiellem Zugriff ist eine richtig katalogisierte KSDS-Datei Voraussetzung für eine performante Verarbeitung. Erzeugt aus einem 256 Byte langen Datenstring einen nachladbaren Umsetztabellen-Modul. Die 256 Byte können als Sätze beliebiger Länge einer beliebigen Datei vorliegen. Damit entfällt die Notwendigkeit einer Assemblierung und Linken einer Assembler-Source bei der Erstellung einer Zeichen-Umsetztabelle (siehe Parameter TRANSLATE). Erzeugt eine Übersicht über den Inhalt einer (Sammel-) FLAMFILE in knapper Form als Druckliste ähnlich der ISPF-Funktion 3.4 oder FLTOC der FLAM Benutzerführung. FLAM V4.7 (MVS) 7 Änderungsprotokolle Änderungsprotokoll 8 - FLAM V4.2 Änderung des Manuals FLAM V4.1 vom April 2005 durch diesen Nachtrag vom November 2007 (FLAM V4.2). FLAM V4.2 ist eine Funktionserweiterung der Version 4.1. Sie ist aufwärtskompatibel zu allen Vorgängerversionen. Programmänderungen (z.b. von Schnittstellen) sind nur nötig, wenn neue Funktionen benutzt werden sollen. Abwärtskompatibilität der Komprimate ist gewährleistet für alle alten Versionen, sofern keine neuen Funktionen verwendet werden. Die AES-Verschlüsselung z.b. setzt mindestens FLAM V4.0 voraus. Diese Änderungen verbessern in erster Linie die Benutzerfreundlichkeit von FLAM. Neue Parameter Neue Parameter DATACLAS, MGMTCLAS, SPACE, STORCLAS, VOLUME, UNIT, ODATCLAS, OSPACE, OSTORCLAS, OMGMTCLAS, OVOLUME, OUNIT) auf Kommandoebene oder in der Parameterdatei steuern die Datenablage sowohl für die FLAMFILE als auch für die zu dekomprimierenden Dateien. So können die Dateien jetzt auch ohne JCL auf bestimmte Platten angelegt werden, SMS-Klassenangaben werden berücksichtigt, Speichergrößen können vorgegeben werden. Dateiallokation Bei der Allokation einer Ausgabedatei versucht FLAM zunächst, die Datei in einem Stück (extend) anzulegen. Ist nicht genügend Platz auf der angegeben Platte, wird der Platzbedarf bei der primären Allokation bis auf 1/8 oder 1/16 der Ursprungsgröße reduziert. Erweiterung der Satzschnittstelle Die Satzschnittstelle wurde kompatibel um weitere Parameter ergänzt, Funktionen angepasst. FLMSET FLMFKY FLMGRN FLMUPD 8 Erweitert die Möglichkeit der Parameterübergabe zur Datenablage. So können jetzt die neuen Parameter des Dienstprogramms zur Dateierstellung auch auf der Satzschnittstelle angegeben werden und damit die FLAMFILE genauer den Anforderungen angepasst werden. Die Funktion Find Key ist für ADC/NDC-Komprimate angepasst worden. Die Funktion Get Record by Number wurde für ADC/- NDC-Komprimate zugelassen. Die Update Funktion ist jetzt um update in place für ADC/NDC-Komprimate erweitert worden. FLAM V4.7 (MVS) Inhaltsverzeichnis Meldungen Einige Meldungen wurden verbessert COMMENT Dateiallokation Kommentare der Komprimierung werden bei der Dekomprimierung zur Anzeige automatisch von ASCII nach EBCDIC gemäß der internen Codetabelle umgesetzt (bei Angabe einer Tabelle mittels TRANSLATE- Parameters wird diese genommen). Nicht abdruckbare Zeichen werden durch Punkte dargestellt. Bisher wurden Dateiallokationsfehler nur mit dem Returncode 31 im FLAM-Protokoll gekennzeichnet. Jetzt werden zusätzlich die Systemmeldungen der dynamischen Allokation im JES-Protokoll bzw. am Bildschirm angezeigt. Das gilt auch für die Satzschnittstelle. Benutzerführung Die Benutzerführung im TSO wurde überarbeit. Start Wildcards Parameter LOAD Die Startprozedur erlaubt einen einfachen Aufruf der FLAM-Benutzerführung aus anderen Prozeduren und Panels, wahlweise mit oder ohne Einbindung der nötigen Bibliotheken. Anpassungen an Folgereleases sind nicht nötig. Bei der Komprimierung führt die Eingabe von Wildcards (,%) im Dateinamen der Eingabedatei zu einer Auswahlliste, die ggf. noch editiert werden kann. So wird der gewohnte Wildcardmechanismus des FLAM Utilities im Dialog ergänzend unterstützt. Die Parameter werden nicht mehr als String dem (TSO-) Aufruf von FLAM übergeben sondern sie werden in eine temporäre Parameterdatei gespeichert. Damit entfällt die doppelte Angabe von Apostrophen bei Verwendung eines Apostrophs im Parameter (also statt z.b. CRYPTOK=X 1234 jetzt nur noch CRYPTOK= X 1234 ). Damit ist die Parameterangabe vereinheitlicht worden und ist unabhängig vom Eingabemedium. Ohne Angabe einer LOAD-Bibliothek im Option- Panel wird jetzt in den Bibliotheken der Systemverkettung gesucht. Dazu muss die Bibliothek FLAM.LOAD in der LINKLIST-Verkettung enthalten sein. FLAM V4.7 (MVS) 9 Änderungsprotokolle FLTOC Mittels FLTOC oder Option I im FLAM-Panel lassen sich jetzt in einer Sammel-FLAMFILE auch doppelte, exotische oder überlange Dateinamen selektieren und korrekt dekomprimieren. 10 FLAM V4.7 (MVS) Inhaltsverzeichnis Änderungsprotokoll 7 - FLAM V4.1 Änderung des Manuals FLAM V4.0 vom April 2003 durch diesen Nachtrag vom April 2005 (FLAM V4.1). FLAM V4.1 ist eine Funktionserweiterung der Version 4.0. Sie ist aufwärtskompatibel zu allen Vorgängerversionen. Programmänderungen (z.b. von Schnittstellen) sind nur nötig, wenn neue Funktionen benutzt werden sollen. Abwärtskompatibilität der Komprimate ist gewährleistet für alle alten Versionen, sofern keine neuen Funktionen verwendet werden. Die AES-Verschlüsselung z.b. setzt mindestens FLAM V4.0 voraus. Verschlüsselung KMEXIT KMPARM Der in FLAM V4.0 erstmalig implementierte Verschlüsselungsalgorithmus AES (Advanced Encryption Standard) wurde so beschleunigt, dass eine Ersparnis bis zu 50 % der CPU-Zeit erreicht wird. Durch Einführung des Parameters KMEXIT wird der Anschluss des FLAM-Dienstprogramms an eine Schlüsselverwaltung ermöglicht. Damit wird eine Benutzerroutine aufgerufen, die zur Ver-/Entschlüsselung einen Schlüssel zur Verfügung stellt. Die KMEXIT-Routine kann über den Parameter KMPARM Steueranweisungen für den Ablauf erhalten. Zusätzliche Informationen können bei der Verschlüsselung in die FLAMFILE übernommen werden, die dem Exit bei der Entschlüsselung wieder zur Verfügung stehen. COMMENT Mit dem Parameter COMMENT kann bei der Komprimierung mit dem Dienstprogramm ein Kommentar in die FLAMFILE eingefügt werden. Dieser wird bei der Dekomprimierung im Protokoll ausgewiesen. Erweiterung der Satzschnittstelle FLMEME FLMSET Die Satzschnittstelle wurde um weitere Aufrufe ergänzt: Beenden der eines Members in einer Sammel-FLAMFILE (End Member). Ggf. werden Sicherheitsinformationen in der FLAMFILE gespeichert (Membertrailer), bei AES- Verschlüsselung wird der Hash-Mac dieses Members (Member-Mac) eingetragen und dem Aufrufer zurückgegeben. Erweitert die Möglichkeit der Parameterübergabe. So können hier Anweisungen zum Splitten der FLAMFILE oder der Verschlüsselungsmethode übergeben werden. FLMQRY Erweitert die Möglichkeit der Parameterabfrage. So können hier Informationen zum Splitten der FLAMFILE oder zur Verschlüsselung abgefragt werden. FLAM V4.7 (MVS) 11 Änderungsprotokolle Dateinamen Um Konflikte mit unterschiedlichen Namenskonventionen anderer Betriebssysteme zu entschärfen, werden die im ASCII-Code gespeicherten Dateinamen in einer FLAM- FILE zur Anzeige und Auswahl umgesetzt. Alle nationalen Sonderzeichen (wie äöüäöü{[]}) werden als großes X dargestellt, der Backslash \ umgesetzt in /. Leerzeichen werden zum Unterstrich _. Entsprechend kann ein so umgesetzter Name (wie alle Parameter in Großbuchstaben) zur Dateiauswahl eingegeben werden. Die Angabe DUMMY als Parametereingabe für Dateinamen ist analog des Dateikommandos //ddname DD DUMMY implementiert. D.h. als Eingabedatei wird sofort auf EOF (End-of-File) verzweigt, als Ausgabedatei erfolgt keine Datenausgabe. Meldungen Die Protokollierung wurde um neue Meldungen ergänzt (FLM0435, FLM0445, FLM0485, FLM0487). Diese dienen der Information zum Integritätsschutz, zum KMEXIT und zum Kommentar in der FLAMFILE. Sie benötigen keine Reaktion des Anwenders. 12 FLAM V4.7 (MVS) Inhaltsverzeichnis Änderungsprotokoll 6 - FLAM V4.0 Änderung des Manuals FLAM V3.0 vom April 1999 durch diesen Nachtrag vom April 2003 (FLAM V4.0). FLAM V4.0 ist eine Funktionserweiterung der Version 3.0. Sie ist aufwärtskompatibel zu allen Vorgängerversionen. Die Komprimate der Versionen sind gleich und beliebig austauschbar, sofern keine neuen Funktionen oder Dateiformate dieser Version verwendet werden. OS/390 und z/os Der Name FLAM (MVS) soll nur ausdrücken, dass sich FLAM gemäß der Konvention eines MVS-Programms verhält. FLAM ist unter alle
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