Für den am 1. Februar 2018 in Hamburg beginnenden Vorbereitungsdienst sind 288 Lehrkräfte im Vorbereitungsdienst (LiV) neu eingestellt worden.

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Dr. Markus Schulz, B Februar 2018 START IN DEN VORBEREITUNGSDIENST ZUM FEBRUAR 2018 Für den am 1. Februar 2018 in Hamburg beginnenden Vorbereitungsdienst sind 288 Lehrkräfte im Vorbereitungsdienst
Dr. Markus Schulz, B Februar 2018 START IN DEN VORBEREITUNGSDIENST ZUM FEBRUAR 2018 Für den am 1. Februar 2018 in Hamburg beginnenden Vorbereitungsdienst sind 288 Lehrkräfte im Vorbereitungsdienst (LiV) neu eingestellt worden. Die 288 neuen Lehrkräfte im Vorbereitungsdienst werden 18 Monate im Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung und in den Schulen ausgebildet. Auf die Schulformen aufgeteilt beginnen am 1. Februar LiV für das Lehramt an berufsbildenden Schulen (davon 1 mit der Fachrichtung Chemietechnik, 3 mit der Fachrichtung Metalltechnik, 3 mit der Fachrichtung Elektrotechnik und 8 mit Kinder-und Jugendhilfe/Sozialpädagogik), 89 LiV für das Lehramt der Primarstufe und der Sekundarstufe I mit jeweils zwei Unterrichtsfächern (davon 38 mit Mathematik, 3 mit Physik, 6 mit Bildender Kunst, 10 mit Musik), 89 LiV für das Lehramt an Gymnasien mit jeweils zwei Unterrichtsfächern (davon 13 mit dem Fach Physik, 2 mit Informatik, 26 mit Mathematik, 7 mit Kunst und 4 mit Musik) und 48 LiV für das Lehramt Sonderpädagogik mit jeweils zwei sonderpädagogischen Fachrichtungen (davon 30 mit dem Förderschwerpunkt LSE, 14 mit dem Förderschwerpunkt Emotionale und soziale Entwicklung, 4 mit dem Förderschwerpunkt Hören, 1 mit dem Förderschwerpunkt Sehen und 20 mit dem Förderschwerpunkt Lernen). Die Anzahl der Bewerbungen ist mit insgesamt 1115 (1158 zum ) nahezu stabil geblieben, obwohl für das Lehramt an Gymnasien die Zahl der Bewerbungen leicht gesunken ist. Dem steht ein leichter Aufwuchs in allen anderen Schulformen gegenüber. Bewerbungen für den Vorbereitungsdienst Februar 2018 Schulform 02/18 08/17 02/17 08/16 02/16 08/15 02/15 08/14 02/14 08/13 02/13 Berufsbildende Schulen Sonderpädagogik Primarstufe/Sek I Gymnasium Gesamt Von den 116 Bewerberinnen und Bewerbern für das Lehramt an berufsbildenden Schulen haben 10 ihre Bewerbung zurückgezogen, 15 haben ihre Unterlagen nicht vervollständigt (in aller Regel ein Hinweis auf nicht bestanden oder nicht vorhandenes Interesse), 11 haben den Platz, auf den sie sich beworben und den sie hier erhalten haben, nicht angenommen. 10 Bewerbungen konnten nicht berücksichtigt werden. 8 Personen haben sich auf eine Zusage nicht zurückgemeldet. Die Einstellungsquote beträgt für dieses Lehramt 53,4% auf alle Bewerbungen, 68,1% auf diejenigen bezogen, die letztendlich für eine Einstellung in Frage kamen. Mit einer Einstellungsquote von 49,4% auf alle Bewerbungen und 63,6% derjenigen, die tatsächlich für eine Einstellung zur Verfügung standen, sind die Einstellungschancen für das Lehramt Sonderpädagogik ebenfalls besonders gut (15 Bewerbungen nicht berücksichtigt). 7 Bewerberinnen und Bewerber für dieses Lehramt haben den Platz in Hamburg nicht angenommen.1 Person hat sich auf eine Zusage nicht zurückgemeldet. 2 Für das Lehramt der Primarstufe und Sekundarstufe I konnten 27,6% aller, aber 37,2% der tatsächlichen Bewerberinnen und Bewerber eingestellt werden (83 Bewerbungen nicht berücksichtigt). 7 Personen haben sich auf eine Zusage nicht zurückgemeldet. Für das Lehramt an Gymnasien konnten 15,3% aller und 21,0% derjenigen, die letztendlich für eine Einstellung in Frage kamen, berücksichtigt werden. (156 Bewerbungen nicht berücksichtigt). 12 Personen haben sich auf eine Zusage nicht zurückgemeldet. Insgesamt über alle Lehrämter hinweg liegt die Einstellungsquote bei 25,8% aller Bewerbungen und 33,8% der 851 Realbewerbungen. Der Anteil derjenigen, die zum Februar 2018 einen ihnen angebotenen Platz nicht angenommen haben, ist auf einen neuen Tiefstand gesunken: Einstellung zum 02/18 08/17 02/17 08/16 02/16 08/15 02/15 08/14 02/14 08/13 02/13 Absagen in% 10,8 29,4 32,2 32,4 37,4 45,3 37,5 43,4 36,0 37,0 44,8 Im Lehramt für Primar- und Sekundarstufe I liegt der Anteil derjenigen, die ein Platzangebot dann doch nicht angenommen haben bei 11,2%. (Lehramt an Gymnasien 11,1%, Sonderschulen 8,3%, Berufsbildende Schulen 12%). 16 Bewerbungen für das Lehramt der Primarund Sekundarstufe I mit dem Fach Mathematik und Noten zwischen 1,0 2,0, haben einen zugesagten Ausbildungsplatz in Hamburg nicht angenommen. Insgesamt wurden in 92 Fällen die Platzangebote nicht angenommen, 28 haben sich nicht zurückgemeldet, sodass eine erneute Bearbeitung und Zulassung erforderlich wurde. Geschlecht 27,7% der neu in den Vorbereitungsdienst Eingestellten (80) sind männlich. Der Anteil ist damit gesunken, er lag bisher um die 30%. (August ,4%, Februar ,7%, August ,4%Februar ,4%, August ,7%; Februar ,1%, August ,7%, Februar ,4%). Mit 40,3% ist der Anteil an männlichen Lehrkräften im Vorbereitungsdienst für das Lehramt an berufsbildenden Schulen am höchsten, gefolgt vom Lehramt an Gymnasien mit 35,9%, dem Lehramt Sonderpädagogik mit 19,5% und dem Lehramt Primarstufe und Sekundarstufe I mit 15,7%. Herkunftsland Masterzeugnis/Erstes Staatsexamen Mit 61,8% der Eingestellten ist der Anteil der neuen Lehrkräfte im Vorbereitungsdienst, die den Masterabschluss in Hamburg absolviert haben, gesunken. Zum August 2017 lag dieser Anteil noch bei 74,3%. 38,2% der neuen LiV kommen nun aus anderen Bundesländern, vor allem aus Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein. LiV mit Hamburger Abschluss in% Schulform 02/18 08/17 02/17 08/16 02/16 08/15 02/15 08/14 02/14 08/13 02/13 11/12 Berufsbildende Schulen 74,1 73,4 62,9 65,6 60,9 78,4 75,5 56,0 73,4 67,3 67,7 64,8 Sonderpädagogik 63,2 84,2 80,4 68,9 73,8 84,8 73,3 75,5 77,5 53,8 69,6 76,5 Primarstufe/Sek I 62,9 74,0 69,1 70,8 77,0 68,6 73,2 73,9 61,5 74,7 76,5 63,0 Gymnasium 50,5 70,0 56,2 56,5 60,2 63,1 69,0 64,3 68,8 72,2 55,1 58,4 Gesamt 61,8 74,3 65,6 64,8 67,5 71,5 72,3 68,4 68,8 70,0 66,9 59,8 3 Alter Das Durchschnittsalter der neu eingestellten LiV ist mit 29,6 Jahren im Vergleich zu den letzten Einstellungsterminen deutlich gesunken. Das liegt an der geringeren Anzahl von Quereinsteigern, die meist ein höheres Alter mitbringen. Altersschnitt nach Schulform in Jahren Schulform 02/18 08/17 02/17 08/16 02/16 08/15 02/15 08/14 02/14 08/13 02/13 11/12 Berufsbildende Schulen 31,8 32,7 33,0 32,1 31,5 31,2 31,2 33,2 31,8 31,4 31,8 31,7 Sonderpädagogik 27,9 28,0 27,6 27,7 28,2 28,0 27,5 27,9 27,6 28,6 27,6 27,6 Primarstufe/Sek I 28,8 31,0 29,8 27,8 27,2 29,9 28,5 29,1 31,4 29,1 30,4 29,9 Gymnasium 30,1 35,5 29,1 29,1 30,6 30,0 29,8 30,0 31,2 29,4 29,9 30,2 Gesamt 29,6 32,6 30,0 29,1 29,4 29,9 29,2 29,8 31,3 29,6 30,4 29,9 Der Anteil derjenigen, die 25 Jahre und jünger sind, ist mit 14,7% wieder deutlich gestiegen (August ,4%, Februar ,5%, August ,1%, Februar ,9%, August ,4%, Februar ,7%, August ,2%, Februar ,6%). Gesunken ist mit 6,1% auch der Anteil derjenigen, die 40 Jahre und älter sind (August %, Februar ,5%, August ,5%, Februar ,9% August ,7%, Februar ,1%, August ,5%, Februar ,8%). Leistung Der Notendurchschnitt der neu Eingestellten insgesamt ist mit einem Wert von 1,6 gegenüber den letzten Einstellungsterminen gleich geblieben. Auch bei den Durchschnittszensuren nach Schulformen gibt es kaum Veränderungen: Berufsbildende Schulen 1,8 Sonderpädagogik 1,5 Primarstufe/ Sekundarstufe I 1,6 Gymnasien 1,5 36,7% der neu Eingestellten haben einen Notenmittelwert (NMW) bis 1,4 einschließlich, weniger als bei den letzten Terminen (August ,4%, Februar ,7%, August ,7%, Februar ,5%, August ,1%, Februar ,7%). Dies ist auf die Mangelfächler zurückzuführen, die nicht zwingend über einen besseren NMW verfügen, jedoch bevorzugt zugelassen werden. Anteil mit Zensuren bis 1,4 einschließlich in% Schulform 02/18 08/17 02/17 08/16 02/16 08/15 02/15 08/14 02/14 08/13 02/13 Berufsbildende Schulen 17,7 28,5 25,9 21,3 27,5 21,6 28,6 20,5 26,6 16,3 51,6 Sonderpädagogik 50,0 52,6 50,0 28,9 52,4 41,3 64,4 62,2 60,0 38,5 65,2 Primarstufe/Sek I 34,5 49,3 44,4 40,4 36,8 46,5 47,7 46,6 50,0 39, Gymnasium 45,6 48,6 50,6 56,5 46,6 34,5 50,0 53,6 42,2 50,6 40,8 Gesamt 36,7 45,4 43,7 39,7 40,5 37,1 47,7 47,7 44,9 37,8 46,1 Quereinstieg Der Anteil der LiV, die für Mangelfächer über den Quereinstieg eingestellt wurden, ist mit insgesamt 3,1%, im Vergleich zum August 2017 deutlich gesunken (August ,5%, Februar ,5%, August ,7%, Februar ,5% August ,1%, Februar ,0%, August ,9%, Februar ,6%). 3 Quereinsteiger für berufsbildende Schulen haben einen Ihnen angebotenen Platz nicht angenommen. 4 Migrationshintergrund Unter den 288 Bewerberinnen und Bewerbern, die zum Februar 2018 in den Vorbereitungsdienst eingestellt wurden, haben 37 einen nachgewiesenen Migrationshintergrund. Am höchsten ist der Anteil beim Lehramt für Gymnasien mit 14 Bewerberinnen und Bewerbern sowie beim Lehramt für die Primar- und Sekundarstufe I mit ebenfalls 14 Personen; am Lehramt an berufsbildenden Schulen 8, für das Lehramt an Sonderschulen 1 Bewerber. Das ist mit 12,8% ein deutlich niedriger Prozentsatz als in den vergangenen Jahren, in denen es immer einen stabilen Anteil von über 20% gab. Einstellung nach Fächern, Leistung und Wartezeit Fächer Von allen Bewerbungen für das Lehramt an Gymnasien ist bei 31,1% eines der Fächer das Fach Deutsch. Im Vergleich dazu ist bei nur 9,0% der Bewerbungen das Fach Mathematik dabei. In den Fächern, in denen der besonders hohe schulische Bedarf besteht und die Bewerbungen für den Vorbereitungsdienst in Hamburg am ehesten zum Erfolg führen Mathematik, Physik und Informatik gibt es besonders wenige Bewerbungen. Zudem ziehen Bewerberinnen und Bewerber mit einem dieser Fächer überhäufig die Bewerbung zurück, da das Platzangebot in allen Bundesländern enorm ist. Etwas günstiger sieht das für das Lehramt der Primarstufe und Sekundarstufe I aus. Hier ist bei 41,4% der Bewerbungen eines der beiden studierten Fächer das Fach Deutsch. 16,7% der Bewerbungen haben das Fach Mathematik. Im Lehramt Sonderpädagogik haben beinahe alle Bewerber eine der sonderpädagogischen Fachrichtungen, für die ein hoher schulischer Bedarf besteht, (Förderschwerpunkte Lernen, Sprache, Emotionale und soziale Entwicklung oder das Kombifach LSE), aber 52,5% der Bewerberinnen und Bewerber haben als zweite Fachrichtung einen der Förderschwerpunkte Geistige Entwicklung oder Körperliche und motorische Entwicklung. Für diese Förderschwerpunkte gibt es zurzeit nur sehr eingeschränkte Ausbildungsmöglichkeiten in Hamburg. Die Plätze für den Einstellungstermin im Lehramt berufsbildenden Schulen konnten beinahe alle mit grundständig studierten Bewerberinnen und Bewerbern besetzt werden. Für die Fachrichtungen Chemie-, Elektro- und Metalltechnik wurden Quereinsteiger berücksichtigt. Einstellung nach Leistung und Wartezeit Wartezeit beinhaltet die Anzahl der Bewerbungen (Erstbewerbung, Wiederbewerbungen), aber auch die anerkannten Zeiten für Kinderbetreuung, Zivildienst, Freiwilliges Soziales Jahr usw. Neben den Mangelfächlern, die unabhängig von ihrem zweiten Fach eingestellt werden, wurden nach dem Kriterium Leistung für das Lehramt an Gymnasien alle mit einem NMW von 1,0, 1,1 und 86,2% mit einer 1,2 eingestellt. Besonders günstig für eine rasche Einstellung sind auch zukünftig Fächerkombinationen mit einem der Fächer Physik, Informatik, Theater und Mathematik. Alle Bewerbungen mit den Fächern Mathematik und Physik haben ein Ausbildungsangebot erhalten. Für das Lehramt an Gymnasien wurden alle Bewerbungen mit 7 und 6 Wartezeiten sowie 88,9% mit 5 Wartezeiten berücksichtigt. Besonders warteintensiv sind Kombinationen mit einem der Fächer Russisch, Griechisch, Erdkunde, Englisch und Geschichte. 5 Für das Lehramt der Primarstufe und Sekundarstufe I konnten alle Bewerbungen bis zu einer 1,2 bei den Einstellungen berücksichtigt werden. Besonders günstig für eine rasche Einstellung sind Fächerkombinationen mit einem der Fächer Physik, Theater, Musik, Chemie und Mathematik. Mit dem Fach Mathematik, Physik, Chemie, Musik, Theater haben alle Bewerberinnen und Bewerber für das Lehramt der Primarstufe und Sekundarstufe I ein Ausbildungsangebot erhalten. Für dieses Lehramt wurden alle mit 6 Wartezeiten eingestellt. 88,9% der Bewerber mit 5 Wartezeiten konnten berücksichtigt werden. Besonders ungünstig für eine rasche Einstellung ist zurzeit eine Kombination mit dem Fach Türkisch, hier ist der schulische Bedarf sehr gering. Aber auch für die Fächer Deutsch, evangelische Religion, Sozialwissenschaften, Sport und Biologie ist die Anzahl der Bewerbungen deutlich höher als es die Einstellungsmöglichkeiten sind. Für das Lehramt an Sonderschulen/Sonderpädagogik haben 91% aller Bewerberinnen und Bewerber ein Ausbildungsangebot erhalten, die keine Kombination mit einem der Förderschwerpunkte Geistige oder Körperliche Entwicklung hatten. Für das Lehramt an berufsbildenden Schulen gab es vor allem in der Fachrichtung Kosmetik mehr Bewerberinnen und Bewerber mit einem Lehramtsmaster oder einem 1. Staatsexamen als Einstellungsmöglichkeiten. Perspektive: Insgesamt werden die Einstellungschancen bei bundesweit zurückgehenden Bewerberzahlen bei gleichzeitig wachsendem Bedarf weiterhin steigen. Dies gilt insbesondere für die Lehrämter für berufsbildende Schulen und für Sonderpädagogik in nahezu allen Fachrichtungen und Kombinationen (mit Ausnahme des Förderschwerpunkts Geistige Entwicklung und Körperliche Entwicklung in der Sonderpädagogik). Dies gilt für diejenigen, die für das Lehramt der Primarstufe und Sekundarstufe I eines der Fächer Musik, Physik, Mathe, Chemie oder Informatik studiert haben. Und dies gilt für diejenigen, die für das Lehramt an Gymnasien eines der Fächer Physik, Mathe oder Informatik studiert haben. INSGESAMT: BEWERBEN IN HAMBURG LOHNT SICH! 6 START DER ANPASSUNGSQUALIFIZIERUNG FÜR LEHRKRÄFTE MIT AUSLÄNDI- SCHER LEHRAMTSQUALIFIKATION ZUM FEBRUAR 2018 Am 1. Februar 2018 werden nicht nur Lehrkräfte im Vorbereitungsdienst starten, sondern auch Lehrkräfte, die im Ausland bereits eine abgeschlossene Lehramtsqualifikation erworben haben und denen für eine Gleichstellung mit einem Hamburger Lehramtsabschluss noch hiesige Schulpraxis fehlt. Nach dem Berufsqualifikationsfeststellungsgesetz, das zum 1. August 2012 in Kraft getreten ist, erhalten nun zum neunten Mal auch Lehrkräfte aus dem außereuropäischen Raum die Möglichkeit einer Anpassungsqualifizierung. Die Dauer dieser Vollzeitqualifizierung, die deutsche Sprachkenntnisse auf dem Niveau C2 voraussetzt, ist dem individuellen Qualifizierungsbedarf entsprechend festgelegt, mehrheitlich auf 18 Monate. Diese Lehrkräfte werden in der schulischen Praxis (Unterricht im Umfang von durchschnittlich zwölf Wochenstunden) von Seminarleitungen des Landesinstituts für Lehrerbildung und Schulentwicklung und von Mentorinnen und Mentoren in den Schulen begleitet. Sie nehmen zudem an verschiedenen Seminarveranstaltungen des Landesinstituts teil und werden so darin unterstützt, ihre didaktisch-methodische Kompetenz zu steigern und die Gleichstellung mit einem Zweiten Staatsexamen zu erhalten. Am starten 22 Lehrkräfte, die ihre Lehramtsqualifikation im Ausland erworben haben: Lehramtsbefähigung aus Anzahl Griechenland 2 Weißrussland 1 Ukraine 3 Kasachstan 2 Georgien 1 Polen 1 Türkei 3 Russland/UDSSR 5 Bulgarien 1 Rumänien 1 Usbekistan 1 Italien 1 Gesamt Lehrkräfte sind für das Lehramt der Primarstufe und Sekundarstufe I und 11 für das Lehramt an Gymnasien qualifiziert; eine Person für das Lehramt an Sonderschulen. 6 Lehrkräfte haben im Herkunftsland eine Qualifikation für ein Unterrichtsfach erworben und streben in diesem Fach die hiesige Lehrbefähigung an, 16 für 2 Fächer. Sechs Lehrkräfte haben mindestens ein naturwissenschaftliches Fach studiert darunter die Kombinationen Mathematik/Informatik, Biologie/Chemie und Physik/Informatik. Vier Lehrkräfte sind männlich. Das Durchschnittsalter beträgt 34 Jahre; 15 Lehrkräfte sind 36 Jahre oder jünger, 6 sind 38 bis 46, 1 über 45 Jahre alt. Alle haben gute Voraussetzung, die Anpassungsqualifizierung erfolgreich zu bestehen und damit die Grundlage für eine anschließende Einstellung in den hamburgischen Schuldienst zu legen.
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