gemäß 8a und 11 sowie Anhang V Information der Öffentlichkeit der 12. Verordnung zur Durchführung des Bundes- Immissionsschutzgesetztes

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Eine Gemeinschaftsinformation der Unternehmen im ChemCoast Park Brunsbüttel: Information für die Nachbarn des ChemCoast Park Brunsbüttel gemäß 8a und 11 sowie Anhang V Information der Öffentlichkeit der
Eine Gemeinschaftsinformation der Unternehmen im ChemCoast Park Brunsbüttel: Information für die Nachbarn des ChemCoast Park Brunsbüttel gemäß 8a und 11 sowie Anhang V Information der Öffentlichkeit der 12. Verordnung zur Durchführung des Bundes- Immissionsschutzgesetztes Seite 1 von 26 Eine Gemeinschaftsinformation der Unternehmen im ChemCoast Park Brunsbüttel: 11 2 KRUSE 11 MERCURIA Seite 2 von 26 Eine Gemeinschaftsinformation der Unternehmen im ChemCoast Park Brunsbüttel: Betriebsbereiche der oberen Klasse Brunsbüttel Ports GmbH Total Bitumen Deutschland GmbH Covestro Deutschland AG https://www.covestro.de/de/sites/brunsbuettel/overview Yara Brunsbüttel GmbH Friedrich A. Kruse jun. Internationale Spedition e. K. Betriebsbereiche der unteren Klasse w Lanxess Deutschland GmbH Mercuria Biofuels GmbH Nordsee Gas Terminal GmbH & Co. KG Tanklager- und Umschlagebetrieb Brunsbüttel der Raffinerie Heide GmbH Definition zur Begriffsbestimmung Betriebsbereich der unteren und oberen Klasse gemäß der 12. Verordnung zum Bundes- Immissionsschutzgesetz Betriebsbereich der unteren Klasse ist ein Betriebsbereich, in dem gefährliche Stoffe in Mengen vorhanden sind, die die in Spalte 4 der Stoffliste in Anhang I genannten Mengenschwellen erreichen oder überschreiten, aber die in Spalte 5 der Stoffliste in Anhang I genannten Mengenschwellen unterschreiten. SAVA GmbH & Co. KG Ein Betriebsbereich der oberen Klasse ist ein Betriebsbereich, in dem gefährliche Stoffe in Mengen vorhanden sind, die die in Spalte 5 der Stoffliste in Anhang I genannten Mengenschwellen erreichen oder überschreiten. Sasol Germany GmbH Seite 3 von 26 Allgemeine Informationen Sehr geehrte Nachbarn, wir kümmern uns um Ihre Sicherheit! Unser Wissen ist die beste Vorsorge. Unser Wissen ist vielfältig, da wir bereits über viele Jahre im Brunsbütteler Industriegebiet unterschiedliche Anlagen betreiben, in denen auch gefährliche Stoffe gehandhabt werden. Wir beschreiben Ihnen in dieser Broschüre, was der jeweilige Industriebetrieb unternimmt, um Störungen und Störfälle zu vermeiden beziehungsweise was wir tun, um deren Auswirkungen wirksam zu begrenzen. Sie erfahren auch, was Sie zu Ihrem Schutz tun können, falls trotz aller Vorsorge ein Störfall eintritt. Wir nehmen die Informationspflicht der Störfall- Verordnung ernst teilen Sie unser Wissen! Diese Informationsbroschüre enthält wichtige Hinweise, wie Sie sich selbst und Ihre Angehörigen im Falle eines Störfalles verhalten sollten, um sich wirksam vor den Folgen schützen zu können. Ist ein Störfall eingetreten, beachten Sie bitte die Sicherheits-Tipps in dieser Broschüre. Wichtige Telefonnummern haben wir für Sie eingefügt. Betrachten Sie diese Information daher wie wir als wichtigen Teil unserer Sicherheitsvorsorge. Diese durch uns getroffenen Maßnahmen werden neben anderen Aspekten regelmäßig durch die zuständige Behörde, das Landesamt für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume in Itzehoe, überprüft. Das Datum der letzten Vor-Ort-Besichtigung entsprechend des 16 (2) StörfallV kann unter der Internetseite des jeweiligen Unternehmens eingesehen werden. Für die Lanxess Deutschland GmbH erfolgt dieses über die o.g. Internetseite der Covestro Deutschland AG. Für weitere Informationen zu dieser Überwachung und zu den entsprechenden Überwachungsplänen nach 17 (1) StörfallV wenden Sie sich bitte an die oben genannte Behörde. Unsere Vorsorge für Ihre Sicherheit Sicherheit hat eine lange Tradition in unseren Unternehmen. Unsere Sicherheitseinrichtungen werden ständig auf dem Stand der Technik gehalten und systematisch durch uns aber auch durch die zuständigen Aufsichtsbehörden und Sachverständigen regelmäßig überprüft. Unsere Mittel zur Störfallvorsorge wurden mit dem Landesamt für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume in Itzehoe und den Katastrophenschutzbehörden der Kreise Dithmarschen und Steinburg in enger Zusammenarbeit entwickelt und abgestimmt. Gemeinsam haben wir diverse Sicherheitsvorkehrungen getroffen. Neben der Erstellung von Alarm- und Gefahrenabwehrplänen werden Notfallübungen zusammen mit der öffentlichen Feuerwehr, Polizei, Katastrophenschutz und anderen Behörden geplant und durchgeführt. Dies garantiert eine rasche und effektive Bekämpfung eines eventuellen Störfalles. Trotz aller Vorkehrungen kann nicht gänzlich ausgeschlossen werden, dass Beeinträchtigungen in der Umgebung entstehen können. Dies sind in erster Linie Beeinträchtigungen durch eine Gasausbreitung oder die Ausbreitung einer Rauchwolke bei einem Brand. Sollte es zu solch einer Entwicklung kommen, ist es unser oberstes Ziel, schnelle Schutzvorkehrungen einzuleiten, um Gefahren für unsere Nachbarn nicht entstehen zu lassen. In diesem Fall beachten Sie die Check- Liste auf den Seiten 25, achten Sie auf Durchsagen und befolgen Sie die Anweisungen der Einsatzkräfte. Noch ein Tipp: Bitte bewahren Sie diese Informationsbroschüre jederzeit griffbereit auf, damit Sie und Ihre Familienangehörigen die Hinweise immer zur Hand haben, oder aber laden Sie einfach die aktuelle Broschüre mit allen Hinweisen von unseren Internetseiten auf Ihr Smartphone oder Tablet, dann haben Sie alle Informationen jederzeit bei sich. Seite 4 von 26 Allgemeine Informationen Betriebsstörung? Trotz aller Sicherheitsmaßnehmen und aller technischen und organisatorischen Vorkehrungen sind Störungen nicht hundertprozentig auszuschließen. Kurzzeitige Betriebsstörungen stellen meist keine Gefahr für Mitarbeiter, Nachbarn und die Umwelt dar, obwohl sie nach außen wahrnehmbar sein können. Beispiele für Betriebsstörungen sind eine erhöhte Fackelflamme oder vorübergehende Geruchs- oder Lärmbelästigungen. Sicherheit ist unser oberstes Gebot. Hohe technische Standards und hervorragend qualifizierte Mitarbeiter zeichnen unsere Unternehmen aus. Störfall? Eine Betriebsstörung ist nicht mit einem Störfall gleichzusetzen. Zu einem Störfall können Betriebsstörungen erst dann werden, wenn eine ernste Gefahr für Gesundheit und Leben von Mensch oder eine erhebliche Schädigung der Umwelt, der Kultur und Sachgüter besteht. Um die Auswirkungen eines Störfalles unverzüglich einzudämmen, werden - Einsatzkräfte entsprechend des Alarm- und Gefahrenabwehrplanes alarmiert. - Maßnahmen zur Bekämpfung von Bränden und Produktausbreitung eingeleitet - Maßnahmen zur Reduzierung von Boden-, Luft- und Grundwasserbelastungen ergriffen - Bewohner im betroffenen Gebiet von den zuständigen Behörden durch Lautsprecherund Rundfunkdurchsagen über Verhaltensregeln informiert. Bei einem Störfall mit einem größeren Brand, einer Explosion oder einer Gasfreisetzung greifen zunächst Maßnahmen, die die Auswirkungen begrenzen, um die Gefahren für die Nachbarschaft zu minimieren. Diese sind in den Alarm- und Gefahrenabwehrplänen der auf den vorigen Seiten genannten Betriebsbereiche beschrieben. Die notwendigen Maßnahmen zur Gefahrenabwehr außerhalb der Werksgelände der genannten Betriebsbereiche sind in den behördlichen (externen) Notfallplänen beschrieben. Die Löschzüge Gefahrgut (LZ-G) des Kreises Steinburg oder des Kreises Dithmarschen werden bei größeren Einsätzen automatisch von der kooperativen Regionalleitstelle West (Leitstelle West) mitalarmiert. Bei Einsätzen, die eine genauere Beurteilung der vorliegenden Gefahren verlangen, z. B. Chemikalienaustritt, Brandrauch o. ä., werden Immissionsmessungen durchführt und ggf. Proben genommen und ausgewertet Die Bevölkerung wird in einem solchen Fall mit Lautsprecher- und Rundfunkdurchsagen über die Lage informiert. Schalten Sie also unbedingt das Radio ein! Sie erhalten dann zum Beispiel Hinweise für eigene Schutzmaßnahmen. Beachten Sie hierzu auch die Checkliste auf der Rückseite dieser Broschüre. Die o.g. Betriebsbereiche liegen nicht im grenznahen Bereich. Grenzüberschreitende Auswirkungen bei einem Störfall treten nicht auf. Ist ein Störfall eingetreten, beachten Sie bitte die Sicherheits-Tipps auf der Rückseite dieser Broschüre. Seite 5 von 26 Information zu Betriebsbereichen der oberen Klasse (Auflistung in alphabetischer Reihenfolge) Brunsbüttel Ports Elbehafen Brunsbüttel Die Brunsbüttel Ports GmbH unterliegt der Störfallverordnung und unterliegt der oberen Klasse. Der Betriebsbereich wurde dem Landesamt für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume (LLUR) Außenstelle Südwest angezeigt. Ein Sicherheitsbericht nach 9 Abs. 1 der StörfallV liegt vor. Die Brunsbüttel Ports GmbH betreibt im Elbehafen Umschlagsanlagen für Stückgüter, Schüttgüter, Rohöl und Flüssiggas. Das Rohöl wird von der Umschlagsanlage über eine Rohrleitung zum Tanklager der Raffinerie Heide GmbH verpumpt; das Flüssiggas wird analog zum Tanklager der Nordsee Gas Terminal GmbH & Co. KG verpumpt. Gefahrgutcontainer werden im Hafen über eine Gefahrgutfläche als Zwischenlager auf die Verkehrsträger Straße, Schiene oder Schiff umgeschlagen. Einige der umgeschlagenen und gelagerten Stoffe unterliegen der Störfallverordnung. Hierzu gehören in relevanten Mengen die auf den Seiten beschriebenen Stoffe. Unter unserer Telefonnummer und unter erhalten Sie Informationen zu unserem Unternehmen. Weitergehende Informationen zu Betriebsbereichen der oberen Klasse Folgende Stoffe erzeugen im Falle eines Störfalles die größten Gefährdungen: Röhöle Flüssiggas (Propan/Butan) Toxische Stoffe Aufgrund der Stoffeigenschaften von Propan/Butan muss bei einer Freisetzung mit einer Explosion mit einem anschließenden Brandereignis gerechnet werden. Für folgende (zum Teil hypothetische) Abweichungen des bestimmungsgemäßen Betriebes innerhalb des Betriebsbereiches wurden störfallverhindernde und störfallbegrenzende Maßnahmen innerhalb des Betriebsbereiches der Brunsbüttel Ports GmbH getroffen: Flanschleckagen Leckage an Rohrleitungen infolge Materialversagens Freisetzung aus Gefahrgutcontainer Durch folgende wesentlichen Maßnahmen werden diese Szenarien verhindert oder in ihren Auswirkungen begrenzt: Die Komponenten der einzelnen Betriebseinheiten sind nach den gültigen Regelwerken ausgelegt und genügen den im bestimmungsgemäßen Betrieb zu erwartenden Beanspruchungen Umfangreiche Warn-, Alarm- und Sicherheitseinrichtungen Not-Aus-System, auszulösen in der Messwarte und allen Betriebseinheiten, in denen sich Beschäftigte aufhalten Vermeidung der Bildung von zündfähigen Gaswolken Umfangreiche Brandschutzmaßnahmen, u.a. durch das Vorhalten von ausreichenden Löschanlagen und -einrichtungen Brandmeldesystem, mit Alarmierung der Feuerwehr bei Auslösen der Hand-, Rauch- oder Temperaturmelder Rückhaltevolumen für austretende Flüssigkeiten und anfallendes Löschwasser Als Betreiber sind wir verpflichtet, auf dem Gelände des Betriebsbereichs auch in Zusammenarbeit mit Notfall- und Rettungsdiensten geeignete Maßnahmen zur Bekämpfung von Störfällen und zur größtmöglichen Begrenzung der Auswirkungen von Störfällen zu treffen. Für Brunsbüttel Ports GmbH existiert ein Betrieblicher Alarm- und Gefahrenabwehrplan, in dem für Ereignisse, die eine Gefahrensituation darstellen (Alarmfälle), die zu alarmierenden Stellen (intern und extern) sowie die vom Personal zu ergreifenden Maßnahmen festgelegt sind. Der Betriebliche Alarm- und Gefahrenabwehrplan wurde mit der Feuerwehr sowie mit den zuständigen Behörden abgestimmt. Seite 6 von 26 Covestro Deutschland AG Fährstraße Brunsbüttel Der Betriebsbereich der Covestro Deutschland AG unterliegt der Störfallverordnung und entspricht einem Betriebsbereich der oberen Klasse. Der Betriebsbereich wurde dem Landesamt für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume (LLUR) Außenstelle Südwest angezeigt. Ein Sicherheitsbericht nach 9 Abs. 1 der StörfallV liegt vor. Am Standort Brunsbüttel betreibt die Covestro Deutschland AG Anlagen zur Herstellung von Vorprodukten für Polyurethan-Hartschaum (z. B. Gebäudedämmstoffe, Dämmstoffe für Kühlketten). Die Einsatz- und Hilfsstoffe, die für den Betrieb der Anlagen benötigt werden, und die Zwischen- und Fertigprodukte werden am Standort gelagert. Die Prozesse werden zum Teil unter erhöhten Drücken und erhöhten Temperaturen unter strengen Sicherheitsvorkehrungen betrieben. Alle Produktionsprozesse laufen in geschlossenen Systemen ab. Sie werden durch moderne Prozessleitsysteme gesteuert. Mehrstufige Sicherheitssysteme garantieren einen hohen Grad an Sicherheit. Die Anlagen werden von hoch qualifiziertem und regelmäßig geschultem Personal betrieben, geprüft und gewartet. Einige der eingesetzten oder produzierten Stoffe unterliegen der Störfallverordnung. Hierzu gehören in relevanten Mengen die auf den Seiten beschriebenen Stoffe. Unter finden Sie allgemeine Angaben zu unserem Unternehmen, und unter unserer Telefonnummer können Sie bei einem Ereignis entsprechende Informationen erhalten. Weitergehende Informationen zu Betriebsbereichen der oberen Klasse Folgende Stoffe erzeugen im Falle eines Störfalles die größten Gefährdungsbereiche: Ammoniak Chlor Kohlenmonoxid Phosgen Bei folgenden abdeckenden Szenarien können relevante Beurteilungswerte möglicherweise überschritten werden: Leckage an einer Ammoniak-Gasleitung Leckage an einer Ammoniak-Leitung (flüssig) Leckage an einer Chlor-Werksrohrnetz-Leitung Leckage an einer Kohlenmonoxid-Werksrohrnetz-Leitung Leckage an der Phosgenlösungspumpe Durch folgende wesentlichen Maßnahmen werden diese Szenarien verhindert oder in ihren Auswirkungen begrenzt: Rund-um-die-Uhr-Überwachung der Anlagen Durchgeschweißte Rohrleitungen Technisch dichte Anlage Abschottungs- und Entlastungssystem in den Anlagen Auffangwannen in den Anlagen Anlagenbezogene Detektionssysteme mit Alarmierung in den Messwarten und der Leitstelle, Gaswarnüberwachung im Industriepark (Fernmessköpfe) mit Alarmierung in den Messwarten und der Leitstelle Reduzierungsmaßnahmen bei einer Stofffreisetzung, wie z.b. Ammoniak-Dampfwand, Wasserschleier oder Einhausungen von Anlagen Der Covestro Industriepark Brunsbüttel verfügt über eine Industrieparkfeuerwehr, die den abwehrenden Brandschutz als anerkannte Werkfeuerwehr sichergestellt. Die Industrieparkfeuerwehr ist rund um die Uhr besetzt, sie verfügt über die für die Schadensbekämpfung in der chemischen Industrie erforderliche technische Ausrüstung und entsprechend geübtes und ortskundiges Personal Der Covestro Industriepark Brunsbüttel verfügt über ein Löschwasserauffangsystem, das von den Vorflutern durch elektrisch betriebene Motorschieber automatisch im einen Ereignisfall durch die Leitstelle getrennt wird Seite 7 von 26 Als Betreiber sind wir verpflichtet, auf dem Gelände des Betriebsbereichs auch in Zusammenarbeit mit Notfall- und Rettungsdiensten geeignete Maßnahmen zur Bekämpfung von Störfällen und zur größtmöglichen Begrenzung der Auswirkungen von Störfällen zu treffen. Für den Covestro Industriepark Brunsbüttel wurde daher ein Alarm- und Gefahrenabwehrplan (AGAIP) erarbeitet, der den zuständigen Behörden vorliegt und mit der Industrieparkfeuerwehr abgestimmt wurde. Mit der öffentlichen Feuerwehr und den Rettungsdiensten werden unter Berücksichtigung derer Vorgaben unterschiedliche Szenarien in gemeinsamen Einsätzen geübt. Seite 8 von 26 Friedrich A. Kruse jun. Internationale Spedition e. K. Fährstraße Brunsbüttel Der Betriebsbereich der Friedrich A. Kruse jun. Internationale Spedition e. K. unterliegt der Störfallverordnung und entspricht einem Betriebsbereich der oberen Klasse. Der Betriebsbereich wurde dem Landesamt für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume (LLUR) Außenstelle Südwest angezeigt. Ein Sicherheitsbericht nach 9 Abs. 1 der StörfallV liegt vor. Am Standort Brunsbüttel betreibt die Spedition Kruse Anlagen zum Umschlag und zur Lagerung von festen, flüssigen und gasförmigen Produkten. Hierunter befinden sich zahlreichen Roh-, Zwischen- und Fertigprodukte u.a. auch der ortsansässigen chemischen Industrie. Einige der eingesetzten oder produzierten Stoffe unterliegen der Störfallverordnung. Hierzu gehören in relevanten Mengen die auf den Seiten beschriebenen Stoffe. Unter unserer Telefonnummer und unter erhalten Sie entsprechende Informationen. Weitergehende Informationen zu Betriebsbereichen der oberen Klasse Folgende Stoffe erzeugen im Falle eines Störfalles die größten Gefährdungsbereiche: Brennbare Gase z. B. Propan Vulkanox Toxische Stoffe Bei folgenden abdeckenden Szenarien können relevante Beurteilungswerte möglicherweise überschritten werden: Leckage eines Tankcontainers Brand in einem Lagerbereich Durch folgende wesentlichen Maßnahmen werden diese Szenarien verhindert oder in ihren Auswirkungen begrenzt: Rund-um-die-Uhr-Überwachung der Anlage Gefahrgutrechtlich geprüfte Transportgebinde Auffangwannen Brandmeldeanlagen in allen Lagerbereichen und Löschanlagen Brandschutztechnische Abtrennung der Lagerbereiche Regelmäßige Notfallübungen mit den Feuerwehren Die örtlichen Feuerwehren stellen den abwehrenden Brandschutz sicher. Diese sind rund um die Uhr besetzt und verfügen über die für die Schadensbekämpfung in der chemischen Industrie erforderliche technische Ausrüstung und entsprechend geübtes und ortskundiges Personal Die Spedition Kruse verfügt über ein Löschwasserauffangsystem, das von den Vorflutern durch elektrisch betriebene Motorschieber im Ereignisfall getrennt wird Als Betreiber sind wir verpflichtet, auf dem Gelände des Betriebsbereichs auch in Zusammenarbeit mit Notfall- und Rettungsdiensten geeignete Maßnahmen zur Bekämpfung von Störfällen und zur größtmöglichen Begrenzung der Auswirkungen von Störfällen zu treffen. Für die Spedition Kruse wurde daher ein Alarm- und Gefahrenabwehrplan (AGAP) erarbeitet, der den zuständigen Behörden vorliegt und mit den Feuerwehren abgestimmt wurde. Mit der öffentlichen Feuerwehr und den Rettungsdiensten, werden unter Berücksichtigung derer Vorgaben unterschiedliche Szenarien in gemeinsamen Einsätzen geübt. Seite 9 von 26 Lanxess Deutschland GmbH Fährstraße Brunsbüttel Der Betriebsbereich der Lanxess Deutschland GmbH unterliegt der Störfallverordnung und entspricht einem Betriebsbereich der oberen Klasse. Der Betriebsbereich wurde dem Landesamt für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume (LLUR) Außenstelle Südwest angezeigt. Ein Sicherheitsbericht nach 9 Abs. 1 der StörfallV liegt vor. Die Lanxess Deutschland GmbH betreibt im Covestro Industriepark Brunsbüttel zwei Anlagen zur Herstellung von Stoffen durch chemische Umwandlung: - eine Anlage zur Herstellung von Alterungsschutzmitteln für die Gummireifenherstellung - eine Anlage zur Herstellung von organischen Grundchemikalien als Vorprodukt für die Pflanzenschutzmittelproduktion Einige der eingesetzten oder produzierten Stoffe unterliegen der Störfallverordnung. Hierzu gehören in relevanten Mengen die auf den Seiten beschriebenen Stoffe. Unter finden Sie allgemeine Angaben zu unserem Unternehmen, und unter unserer Telefonnummer können Sie bei einem Ereignis entsprechende Informationen erhalten. Weitergehende Informationen zu Betriebsbereichen der oberen Klasse Folgende Stoffe erzeugen im Falle eines Störfalles die größten Gefährdungsbereiche: Ethylen o-toluidin Anilin Methylisobutylketon Vulkanox 4020 / 4-ADPA Bei folgenden abdeckenden Szenarien können relevante Beurteilungswerte möglicherweise überschritten werden: Freisetzung von Anilin flüssig Freisetzung von Methylisobutylketon (flüssig) Freisetzung von o-toluidin und Ethylen an der Autoklavenkaskade Freisetzung von o-toluidin (flüssig) Durch folgende wesentlichen Maßnahmen werden diese Szenarien verhindert oder in ihren Auswirkungen begrenzt: Rund-um-die-Uhr-Überwachung der Anlagen Durchgeschweißte Rohrleitungen Technisch dichte Anlagen Abschottungs- und Entlastungssystem in den Anlagen Auffangwannen in den Anlagen Anlagenbezogene Detektionssysteme mit Alarmierung in den Messwarten und der Leitstelle, Reduzierungsmaßnahmen bei einer Stofffreisetzung, wie z. B. Wasserschleier oder Einhausungen von Anlagen Der Covestro Industriepark Brunsbüttel verfügt über eine Industrieparkfeuerwehr, die den abwehrenden Brandschutz als anerkannte Werkfeuerwehr sichergestellt. Die Industrieparkfeuerwehr ist rund um die Uhr besetzt, sie verfügt über di
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