Geschäftsbericht PDF

Please download to get full document.

View again

of 35
All materials on our website are shared by users. If you have any questions about copyright issues, please report us to resolve them. We are always happy to assist you.
Published
Unilog Integrata Training AG Geschäftsbericht 2006 Qualified for the Job Inhalt Vorwort des Vorstandes 1 Referenzen 2 Die Zahlen Kennzahlen 4 Kenngrößen des Unternehmens 6 Bilanz 8 Gewinn- und Verlustrechnung
Unilog Integrata Training AG Geschäftsbericht 2006 Qualified for the Job Inhalt Vorwort des Vorstandes 1 Referenzen 2 Die Zahlen Kennzahlen 4 Kenngrößen des Unternehmens 6 Bilanz 8 Gewinn- und Verlustrechnung 10 Anhang für das Geschäftsjahr Entwicklung des Anlagevermögens 20 Lagebericht für das Geschäftsjahr Bestätigungsvermerk 32 Bericht des Aufsichtsrates 34 Impressum 36 Die Aktie der Unilog Integrata Training Aktiengesellschaft ist unter WKN /ISIN DE im Freiverkehr der Baden-Württembergischen Wertpapierbörse zu Stuttgart sowie in Frankfurt, München und Berlin notiert. Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an Ihren Ansprechpartner für Investor Relations: Elmar Probst Unilog Integrata Training AG Zettachring Stuttgart Telefon Fax Unter finden Sie die PDF-Dateien dieses Geschäftsberichtes sowie der Berichte für die vorangegangenen Geschäftsjahre. Die englische Version des Geschäftsberichtes steht dort ebenfalls zum Download zur Verfügung. Sie ist nicht in gedruckter Version erhältlich. Sehr geehrte Damen und Herren, nach dem erfreulichen ersten Schritt unseres Unternehmens in Richtung Turnaround im Jahre 2005 habe ich bewusst im Geschäftsbericht sowie im Rahmen der Hauptversammlung in Berlin vor übertriebenen Erwartungen gewarnt. Die vorliegenden Zahlen für das Geschäftsjahr 2006 bestätigen meine Prognose und so muss ich leider konstatieren: Wir haben das Ziel, in 2006 in die Gewinnzone zurückzukehren, insgesamt verfehlt. Rein monetär betrachtet ist dies sicherlich ein Rückschlag. Die Analyse muss aber dennoch differenzierter ausfallen, da wir auf dem Weg zur zwingend notwendigen Veränderung des Business Modells qualitativ und in Teilen auch quantitativ deutliche Fortschritte gemacht haben. Diese Veränderung orientiert sich am allgemeinen Markttrend, der durch Wachstumspotentiale im Bereich der kundenindividuellen Lösungen und durch Stagnation oder allenfalls leichtes Wachstum im Bereich der Öffentlichen Seminare gekennzeichnet ist. So konnte die Unilog Integrata Training Aktiengesellschaft im Bereich der kundenindividuellen Lösungen (Inhouse Seminare und Training Solutions) im letzten Jahr ein Wachstum erzielen, das im zweistelligen Bereich und damit deutlich über dem Marktdurchschnitt liegt. Hier konnten wir uns durch ein dezidiertes Named Accounting mit bewährten aber auch mit neuen Themen vor allem bei unseren größeren Kunden besser positionieren. Im Bereich der Öffentlichen Seminare musste das Unternehmen in 2006 allerdings erhebliche Umsatzeinbußen verzeichnen. Hier ist zu bemerken, dass dieser Rückgang im wesentlichen die ersten sieben Monate des Jahres betrifft, wobei die beiden Weltmeisterschafts-Monate Juni und Juli extrem herausragen. Ab August hat sich die Geschäftsentwicklung in diesem Segment wieder deutlich verbessert. Per Saldo reichten die Zuwachsraten, die im letzten Jahresdrittel auch bei den Öffentlichen Seminaren zu verzeichnen waren, allerdings nicht aus, um das Gesamtjahr positiv zu gestalten. Daher liegt das Ergebnis bei nach wie vor positiver Liquidität leider unter dem Wert des Jahres Für 2007 erwarte ich bei insgesamt deutlich verbesserten konjunkturellen Rahmenbedingungen ein moderates Wachstum im Qualifizierungsmarkt. Die seit einigen Monaten zu beobachtende spürbare Belebung der Nachfrage drückt sich auch in unseren aktuellen Auftragsbeständen aus, die zum ersten Mal seit mehreren Jahren in allen drei Service-Linien über den Vorjahreswerten liegen. Es wäre allerdings fahrlässig, ausschließlich auf ein noch nicht gesichertes Marktwachstum zu vertrauen. Daher hat das Unternehmen, neben einer Vielzahl von Maßnahmen in anderen Bereichen, mit einer Organisationsänderung auf die Volatilität im Öffentlichen Seminargeschäft reagiert, die neben einer nochmals gesteigerten Kundenorientierung vor allem einen Beitrag zur Ertragsverbesserung leisten wird. Darüber hinaus sind zunehmend positive Effekte aus der 2006 eingeleiteten Integration der Unilog Gruppe in den weltweit agierenden IT-Dienstleister LogicaCMG zu spüren. Um größere bzw. große Qualifizierungsprojekte bei internationalen Konzernen gewinnen zu können, ist die Zugehörigkeit zu einem Key Player im Weltmarkt von großem Vorteil. Ich bin optimistisch, dass wir, vor dem Hintergrund der eingeleiteten Aktivitäten zur Veränderung des Business Modells, einer verbesserten Auftragslage, einem robusteren Marktumfeld und nicht zuletzt einiger größerer Angebote, die demnächst zur Entscheidung anstehen, in 2007 den Schritt vollenden können, dessen eindeutiges Ziel die Rückkehr in die Gewinnzone ist. Martin Löchner Vorstand 1 Referenzen Langjährige Kundenbindung ist eines unserer wichtigsten Ziele. Die vertrauensvolle und partnerschaftliche Zusammenarbeit beim Thema Qualifizierung ist die entscheidende Basis dafür. Wir möchten uns unter anderem bei folgenden Kunden für die Nutzung unseres Full Service-Angebotes und ihr Vertrauen bedanken: Allianz Bayerische Hypo- und Vereinsbank Bundesamt für Informationsmanagement Commerzbank DaimlerChrysler Degussa Deutsche Bahn Deutsche Bundesbank Deutsche Lufthansa Deutsche Post Deutsche Rentenversicherung Deutsche Telekom DGB Rechtsschutz DZ Bank Finanz IT GmbH Giesecke & Devrient Henkel HUK-COBURG Informatikzentrum der Verbände der landwirtschaftlichen Sozialversicherung Landesbank Baden-Württemberg O2 Germany Robert Bosch GmbH ThyssenKrupp Vattenfall Vodafone D2 2 Die Zahlen Kennzahlen Gesamtleistung in Mio. EUR 25,6 Mitarbeiter (Köpfe) 137 Ausgaben für Forschung und Entwicklung in Mio. EUR 1,8 Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit in Mio. EUR -1,0 Jahresüberschuss in Mio. EUR -0,5 Cash-Flow in Mio. EUR 0,2 Eigenkapital in Mio. EUR 3,5 Eigenkapital in % der Bilanzsumme 42,2% Bilanzsumme in Mio. EUR 8,3 Umsatzrendite vor Steuern -3,8% Eigenkapitalrendite vor Steuern 2-24,1% Ergebnis nach DVFA/SG in Mio. EUR -0,2 Anzahl Aktien in Tsd. 600 Ergebnis nach DVFA/SG pro Aktie in EUR -0,26 Ergebnis nach DVFA/SG pro Aktie in EUR (ohne eigene Anteile) -0,27 Dividende pro Aktie in EUR Bonus pro Aktie in EUR 1 Bis 2002 Konzern, in 2003, 2004, 2005 und 2006 Einzelabschluss 2 Berechnet auf Basis Eigenkapital Vorjahresbestand abzgl. Ausschüttung 4 ,5 26,3 31,2 51,4 55,6 47, ,7 1,9 2,3 2,7 2,5 2,5-0,3-3,2-1,9 1,5 6,0 5,8-0,3-3,2-1,7 0,8 3,9 3,0 0,4-1,9 0,4 5,3 6,8 4,9 4,0 4,3 7,5 9,6 9,5 6,4 41,9% 42,1% 55,3% 53,3% 43,9% 36,9% 9,5 10,2 13,6 18,1 21,6 17,5-1,1% -12,1% -6,0% 2,9% 10,8% 12,3% -6,8% -42,1% -20,1% 16,9% 103,1% 165,5% -0,2-2,0-1,2 0,7 3,8 3, ,27-3,38-1,97 1,12 6,40 4,92-0,28-3,46-2,02 1,14 6,56 5,04 0,15 1,00 0,92 0,15 5 Kenngrößen des Unternehmens Die Veränderung des Mittelbestands sowie die dafür ursächlichen Mittelbewegungen werden anhand der nachfolgenden Kapitalflussrechnung aufgezeigt: I. Operativer Bereich 1. Jahresfehlbetrag -499,1-298,5 2. Abschreibungen 681,7 760,4 3. Zu-/Abnahme von langfristigen Rückstellungen 10,6-53,9 4. cash flow 193,2 408,0 5. Verlust aus Anlagenabgängen 4,6 6,6 6. Einzahlungen aus dem Verkauf von Anlagevermögen 0,9 1,4 7. Vorräte 104,3-119,8 8. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen -828,9-87,9 9. Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen -441,6-97,8 10. Sonstige Vermögensgegenstände und Rechnungsabgrenzungsposten -204,5-106,2 11. Rückstellungen -561,7-558,3 12. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen -9,2 0,2 13. Erhaltene Anzahlungen 31,8-26,8 14. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 339,0-241,2 15. Sonstige Verbindlichkeiten und Rechnungsabgrenzungsposten -410,8 525,0 16. Mittelabfluss aus laufender Geschäftstätigkeit ,9-296,8 II. Investitionsbereich 17. Investition in Immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen -813,7-661,7 18. Mittelabfluss aus der Investitionstätigkeit -813,7-661,7 III. Finanzierungsbereich 19. Investition in den Kauf eigener Anteile 0,0 0,0 20. Dividenden 0,0 0,0 21. Mittelabfluss aus der Finanzierungstätigkeit (Dividenden) 0,0 0,0 IV. Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelbestands (Saldo I-III) ,6-958,5 22. Finanzmittelbestand am Anfang der Periode 5.110, ,5 23. Finanzmittelbestand am Ende der Periode/Finanzmittelfonds 2.513, ,0 6 Unilog Integrata Training Aktie Entwicklung seit 01/2006 (Angaben in Euro) Januar 2006 April Juli Oktober Januar DVFA/SG-Ergebnis Ertragskennziffern 2006 % 2005 % Jahresergebnis lt. GuV -499,1-298,5 Veränderung der aktiven latenten Steuer (Steuersatz 39,1%) auf Verlustvortrag 375,8 264,6 aus Rückstellung Altersteilzeit 0,0-0,7 aus Drohverlustrückstellungen -10,3-55,6 aus Instandhaltungsrückstellungen 0,0-37,1 aus Restrukturierung 1,5 14,2 sonstige Veränderungen -28,0-49,0 Ergebnis nach DVFA/SG in -160,3-162,0 Ergebnis nach DVFA/SG pro Aktie in EUR (ohne eigene Aktien/ Aktienanzahl = Stück) -0,27-0,28 Ergebnis nach DVFA/SG pro Aktie in EUR (mit eigenen Aktien/ Aktienanzahl = Stück) -0,26-0,27 Umsatzrendite -2,0-1,1 DFVA/SG Umsatzrendite -0,6-0,6 Eigenkapitalrendite* -12,5-6,9 DFVA/SG Eigenkapitalrendite* -4,0-3,8 (Alle Angaben nach Steuern) * Basis ist das Eigenkapital Vorjahresbestand. 7 Bilanz zum 31. Dezember 2006 der Unilog Integrata Training Aktiengesellschaft, Stuttgart Aktiva A. Anlagevermögen I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1. Gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten 463,8 298,8 2. Firmenwert 378,4 477,2 842,2 776,0 II. Sachanlagen 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 16,9 20,3 2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 741,6 678,0 758,5 698,3 B. Umlaufvermögen I. Vorräte Unfertige Leistungen 15,5 119,8 II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2.379, ,5 2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 728,2 286,6 3. Sonstige Vermögensgegenstände 519,5 279, , ,9 III. Wertpapiere Eigene Anteile 445,1 445,1 IV. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 2.513, ,0 C. Rechnungsabgrenzungsposten 98,7 133, , ,9 8 Passiva A. Eigenkapital I. Gezeichnetes Kapital 1.536, ,0 II. Kapitalrücklage 1.020, ,5 III. Gewinnrücklagen 1. Rücklage für eigene Anteile 445,1 445,1 2. Andere Gewinnrücklagen 6.185, ,0 IV. Bilanzverlust , , , ,1 B. Rückstellungen 1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 323,6 313,0 2. Steuerrückstellungen 113,8 147,4 3. Sonstige Rückstellungen 1.500, , , ,1 C. Verbindlichkeiten 1. Erhaltene Anzahlungen auf Seminare 1.163, ,0 2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.063,2 724,2 3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 94,7 103,9 4. Sonstige Verbindlichkeiten 538,8 888, , ,9 D. Rechnungsabgrenzungsposten 0,0 60, , ,9 9 Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2006 der Unilog Integrata Training Aktiengesellschaft, Stuttgart 1. Umsatzerlöse 2. Verminderung (Vorjahr: Erhöhung) des Bestandes an unfertigen Erzeugnissen 3. Sonstige betriebliche Erträge 4. a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren b)fremdhonorare 5. Personalaufwand 4. a)löhne und Gehälter 4. b)soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung 6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 7. Sonstige betriebliche Aufwendungen 8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 10. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 12. Sonstige Steuern 13. Jahresfehlbetrag 14. Verlustvortrag 15. Einstellung in die Rücklage für eigene Aktien 16. Bilanzverlust 10 , ,3-104,3 119, , , , ,8 909,9 918, , , , , , , , , , , , ,8 681,7 760, , ,4 79,8 110,4 1,7 1,0-963,8-293,3-467,3 0,0 2,6 5,2 499,1 298, , ,6 0,0-91, , ,5 11 Anhang für das Geschäftsjahr 2006 Unilog Integrata Training Aktiengesellschaft, Stuttgart I. Vorbemerkung Der Jahresabschluss der Unilog Integrata Training Aktiengesellschaft für das Geschäftsjahr vom bis wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und des Aktiengesetzes aufgestellt. Bei der Gewinn- und Verlustrechnung wird das Gesamtkostenverfahren angewendet. Etwaige Abweichungen bei den Nachkommastellen im Jahresabschluss und Lagebericht sind auf Rundungsdifferenzen zurückzuführen. Hauptgesellschafter der Unilog Integrata Training Aktiengesellschaft ist die Unilog Holding GmbH, Stuttgart, die zum Jahresende ,599% der Aktien hält (nach Abzug der eigenen Anteile von der Gesamtstückzahl 68,277%). Mit Schreiben vom hat die Unilog Holding GmbH der Unilog Integrata Training Aktiengesellschaft die mehrheitliche Beteiligung gemäß 20 AktG mitgeteilt. Oberstes Mutterunternehmen, das den befreienden Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen aufstellt, ist die LogicaCMG plc mit Sitz in London/England. Dieser Konzernabschluss wird einschließlich des Bestätigungsvermerks in deutscher Sprache im Bundesanzeiger offen gelegt und ist sowohl am Sitz der Gesellschaft in London als auch bei der Unilog Holding GmbH in Stuttgart erhältlich. II. Änderungen in den Bilanzierungsund Bewertungsmethoden Im Geschäftsjahr wurden erstmalig die unterjährigen Vorauszahlungen auf variable Gehaltsbestandteile der jeweiligen Mitarbeiter mit den endgültig kalkulierten Ansprüchen der Mitarbeiter auf diese Incentives saldiert unter den sonstigen Vermögensgegenständen bzw. sonstigen Verbindlichkeiten dargestellt. Der Vorjahresausweis wurde nicht angepasst. Von dem Wahlrecht des 250 I 2 Nr. 2 HGB wird seit dem Berichtsjahr kein Gebrauch mehr gemacht. Die erhaltenen Anzahlungen werden nunmehr ohne Umsatzsteuer (netto) ausgewiesen. Der Vorjahresausweis wurde entsprechend (- 149,2) angepasst. III. Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige und außerplanmäßige Abschreibungen, angesetzt. Die planmäßige Abschreibung der Gegenstände erfolgt teils nach der linearen und teils nach der degressiven Methode mit Abschreibungssätzen, die auch steuerlich zulässig sind. Die wesentlichen Bestandteile im Bereich gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte werden über 2 bis 6 Jahre abgeschrieben. Die Firmenwerte werden über einen Zeitraum von 15 Jahren abgeschrieben. Die Abschreibung des sonstigen Anlagevermögens erfolgt über eine Nutzungsdauer zwischen 3 und 15 Jahren. Die geringwertigen Wirtschaftsgüter werden im Jahr ihres Zugangs voll abgeschrieben. Es wird auf Basis der Pro Rata Temporis Methode monatsgenau abgeschrieben. Vorräte wurden im Geschäftsjahr für erbrachte, aber noch nicht abgerechnete Leistungen zu den Herstellkosten angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Zur Deckung einzelner Risiken und des allgemeinen Ausfallwagnisses wurden angemessene Wertberichtigungen vorgenommen. Die Rückstellungen für Pensionen sind nach versicherungsmathematischen Grundsätzen mit dem Teilwert unter Anwendung der Richttafeln 2005 G von Dr. Heubeck unter Zugrundelegung eines Rechnungszinsfußes von 6,0 % gebildet. Bei den sonstigen Rückstellungen sind die erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten in Höhe der voraussichtlichen Inanspruchnahme angesetzt. Die Verbindlichkeiten sind zum Rückzahlungsbetrag passiviert. Soweit im Jahresabschluss Posten enthalten sind, denen Beträge zugrunde liegen, die auf fremde Währung lauten, erfolgt die Umrechnung in EURO zu den historischen bzw. in den Vermögensgegenständen zu den am Abschlussstichtag niedrigeren Kursen und in den Verbindlichkeiten zu den am Abschlussstichtag höheren Kursen. 12 IV. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der Posten des Anlagevermögens ist aus der Anlage zum Anhang Entwicklung des Anlagevermögens (vgl. Anlage zum Anhang) ersichtlich. Im Geschäftsjahr 2001 ist ein Firmenwert aus dem Kauf des ITZ-Schulungsbereichs entstanden. Dieser Firmenwert wird über die geschätzte tatsächliche Nutzungsdauer von 15 Jahren linear abgeschrieben. Die Abschreibung beträgt im Geschäftsjahr ,0 und der Buchwert per ,4. Des Weiteren ist ein Firmenwert aus der Ausgründung aus der Unilog Holding GmbH im Jahr 1994 entstanden. Auch dieser Firmenwert wird über eine geschätzte tatsächliche Nutzungsdauer von 15 Jahren linear abgeschrieben. Die Abschreibung beträgt jährlich 81,8 und der Restbuchwert per ,0. Die Abschreibung auf geringwertige Wirtschaftsgüter beträgt 9,9. Vorräte Unfertige Leistungen für bereits erbrachte Leistungen im Bereich Firmeninterne Seminare sowie Qualifizierungsprojekte waren zum 31. Dezember 2006 mit 15,5 bilanziert. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen stellen in Höhe von 346,7 sonstige Forderungen dar. Die restlichen Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind dem Lieferungs- und Leistungsverkehr zuzuordnen. Das Körperschaftsteuerguthaben gemäß 37 KStG n.f. in Höhe von 624,2 wurde mit einem Zinssatz von 5,5 % unter Berücksichtigung der ratierlichen Tilgungen über einen Zeitraum von 10 Jahren abgezinst. Die verbleibende Forderung ( 445,9) wird unter den sonstigen Vermögensgegenständen ausgewiesen. Der Anteil der Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr beträgt 445,9. Alle weiteren ausgewiesenen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Eigene Anteile Mit Beschluss der Hauptversammlung vom 01. Juni 2006 wurde die Unilog Integrata Training Aktiengesellschaft ermächtigt, bis zum 27. November 2007, eigene Anteile bis zu zehn von Hundert des Grundkapitals zu erwerben sowie diese unter bestimmten Voraussetzungen, mit der Möglichkeit des Ausschlusses des Bezugsrechtes der Altaktionäre, zu veräußern. Des Weiteren wurde der Vorstand ermächtigt, die erworbenen eigenen Aktien mit Zustimmung des Aufsichtsrates ohne weiteren Hauptversammlungsbeschluss einzuziehen. In 1999 erwarb die Unilog Integrata Training Aktiengesellschaft Stück zum Kurswert zwischen 31,50 und 38,00 EUR, dies entspricht einem Anteil am Grundkapital von 2,39 % bzw. einem rechnerischen Anteil von ,00 EUR (je Aktie 2,56 EUR). Im Juni 2003 wurden weitere 290 Stück zum Kurswert zwischen 24,87 und 25,20 EUR erworben. Im Januar 2004 wurden weitere 100 Stück zum Kurswert 30,35 EUR erworben. Der Ansatz der 1999 bis 2004 erworbenen Anteile erfolgte zum Bilanzstichtag unverändert zum Vorjahr mit einem Kurs von 24,00 EUR zu 445,1. 13 Anhang für das Geschäftsjahr 2006 Unilog Integrata Training Aktiengesellschaft, Stuttgart Gezeichnetes Kapital Das gezeichnete Kapital der Unilog Integrata Training Aktiengesellschaft beträgt zum Abschlussstichtag EUR ,00. Es wird mehrheitlich (66,599 %) von der Unilog Holding GmbH, Stuttgart, gehalten. Das Grundkapital ist in auf den Inhaber lautende Stückaktien eingeteilt. Entsprechend der Satzung ist der Vorstand ermächtigt, das Grundkapital der Gesellschaft bis zum 18. Mai 2009 mit Zustimmung des Aufsichtsrates durch Ausgabe neuer Inhaberaktien gegen Bareinlagen einmalig oder mehrmals um bis zu insgesamt EUR ,00 zu erhöhen (Genehmigtes Kapital I) und dabei gemäß 5 Abs. 4 der Satzung einen vom Gesetz abweichenden Beginn der Gewinnbeteiligung zu bestimmen. Der Vorstand ist ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrates die Einzelheiten der jeweiligen Kapitalerhöhung sowie die Bedingungen der Aktienausgabe festzulegen. Ebenfalls ist der Vorstand ermächtigt, das Grundkapital der Gesellschaft bis zum 18. Mai 2009 mit Zustimmung des Aufsichtsrates durch Ausgabe neuer Inhaberaktien gegen Bar- oder Sacheinlagen einmalig oder mehrmals um bis zu insgesamt EUR ,00 zu erhöhen (Genehmigtes Kapital II) und dabei gemäß 5 Abs. 4 der Satzung einen vom Gesetz abweichenden Beginn der Gewinnbeteiligung zu bestimmen. Der Vorstand ist ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrates das gesetzliche Bezugsrecht der Aktionäre bei Kapitalerhöhungen gegen Sacheinlagen im Rahmen von Unternehmenszusammenschlüssen oder zum Erwerb einer Beteiligung oder eines Unternehmens auszuschließen und die weiteren Einzelheiten der jeweiligen Kapitalerhöhung sowie die Bedingungen der Aktiena
We Need Your Support
Thank you for visiting our website and your interest in our free products and services. We are nonprofit website to share and download documents. To the running of this website, we need your help to support us.

Thanks to everyone for your continued support.

No, Thanks