Gleichnisse - Geniale Bilder für geistliche Lektionen

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Gleichnisse - Geniale Bilder für geistliche Lektionen Wo finden wir die Gleichnisse? Es gibt etwa 40 Gleichnisse in den Evangelien. (Abhängig nach welcher Methode man zählt.) Gleichnisse Jesu sind nur
Gleichnisse - Geniale Bilder für geistliche Lektionen Wo finden wir die Gleichnisse? Es gibt etwa 40 Gleichnisse in den Evangelien. (Abhängig nach welcher Methode man zählt.) Gleichnisse Jesu sind nur in den synoptischen Evangelien. Johannes hat kein einziges Gleichnis. Matthäus und Lukas erzählen auf etwas unterschiedliche Art: Matthäus erzählte Geschichten so knapp wie möglich und nennt nur die Fakten. Lukas neigt dazu, die Personen lebendiger und deutlicher zu charakterisieren. Was ist ein Gleichnis? Ein ausführlicher Vergleich oder eine bildhafte Metapher, die eine klare geistliche Botschaft enthält! Kurze Redewendungen wie stark wie ein Pferd oder schnell wieder Blitz sind einfache Vergleiche. Sie sind so simpel und eindeutig, dass sie keine Erklärung erfordern. Ein Gleichnis erweitert den Vergleich zu einer längeren Geschichte oder einem komplexeren Bild. Seine Bedeutung, nämlich eine bestimmte geistliche Wahrheit, ist nicht unbedingt offensichtlich. Viele Gleichnisse Jesu erfordern eine Deutung. Das Wort Gleichnis in der Bibel: normalerweise das griechische Wort parabole Das Wort hat zwei Wurzeln: para = neben und ballo werfen Im übertragenen Sinn bedeutet es daneben legen. Ein Vergleich zwischen zwei Dingen, die sich in bestimmter Weise ähneln. Dieser Grundgedanke findet sich auch in dem mathematischen Begriff Parabel, die eine Kurve beschreibt, deren eine Seite eine exakte Spiegelung der anderen ist. Mit dem Begriff Gleichnis ist also nach der ursprünglichen Wortherkunft ein Vergleich gemeint, bei dem eine alltägliche Realität zur Veranschaulichung einer tiefen geistlichen Wahrheit benutzt wird. Zusammenfassend kann man sagen: Ein Gleichnis ist ein veranschaulichendes rhetorisches Mittel, das dazu dient, zwei Dinge miteinander zu vergleichen. Es kann eine Metapher, ein Vergleich, ein Sprichwort oder irgendein anderes Bild benutzen. Ein Gleichnis kann kurz oder lang sein. Es hat den ausdrücklichen Zweck, eine geistliche Lektion zu vermitteln. Was waren die Merkmale der Gleichnisse Jesu? Sie enthielten ganz bekannte Elemente des Alltagslebens: vertraute Alltagssituationen Vergleiche aus dem Leben der Bauern und Hirten Haushaltsgegenstände ganz gewöhnliche Menschen bei gewöhnlichen Handlungen Jesus griff immer wieder auf diese alltäglichen Geschichten zurück. Er war ein meisterhafter Geschichtenerzähler. Seine Gleichnisse waren einerseits schlicht, hatten aber meist eine tiefgründige Botschaft. Sie zeigten, dass ganz einfache Geschichten und Bilder sehr effektive Werkzeuge sein können, um selbst die großartigsten Wahrheiten zu vermitteln. Drei besondere Merkmale: 1. Alle Gleichnisse von Jesus sind glaubhafte, lebensnahe Illustrationen. Die Geschichten, die er erzählt, könnten alle tatsächlich so passiert sein. 2. Ein wichtiges Merkmal der Gleichnisse von Jesus besteht darin, dass sie keine fantastischen Elemente enthalten. Es handelt sich weder um Fabeln, noch um Märchen. 3. Das zentrale Anliegen ist immer die geistliche Lektion, die Jesus durch das Gleichnis vermitteln möchte. Mein Lieblingsdefinition: Ein Gleichnis ist ein genial einfaches Bild, das eine wichtige geistliche Lektion veranschaulicht. Geniale Bilder für geistliche Lektionen! Was bewirkten die Gleichnisse bei den Menschen? Die Gleichnisse weckten das Interesse und steigerten die Aufmerksamkeit. Die Gleichnisse rüttelten viele Menschen auf, weil sie den Wunsch weckten, ihre verborgene Bedeutung zu entdecken. Die Bildersprache der Gleichnisse half den Zuhörern, das Gehörte besser zu behalten. Jesus predigte einerseits und nutzte andererseits auch Gleichnisse Jesus hat nicht immer in Gleichnissen gesprochen! Es gab sogar besondere Ereignisse, die ihn dazu brachten, in Gleichnissen zu reden! Dazu kommen wir gleich. Der größte Teil der Bergpredigt beinhaltet zum Beispiel eine sehr direkte, geradlinige Ermahnung. Auch wenn Jesus die Bergpredigt mit einem kurzen Gleichnis beendet (Geschichte vom klugen und vom törichten Baumeister, Matthäus 7,24-27), besteht seine gesamte Botschaft, beginnend mit den Seligpreisungen, aus einer Aneinanderreihung konkreter Aussagen und Aufforderungen, Gebote, Ermahnungen und Warnungen. Tatsächlich ist der Bericht von Matthäus über die Bergpredigt insgesamt 107 Verse lang, aber nur die letzten 4 Verse ganz am Ende erzählen ein Gleichnis. Sie enthält zwar ein paar wenige eingestreute Bilder, die dazu dienen, das Gesagte zu untermalen. Doch nur dies eine Gleichnis am Ende. Johannes erwähnt zum Beispiel kein einziges Gleichnis von Jesus. Wir können auf alle Fälle feststellen das Jesus beides getan hat: 1. Er predigte mit direkten und deutlichen Worten. 2. Er erzählte Gleichnisse und nutzte Bilder, um geistliche Wahrheiten zu vermitteln. Ein bedeutsamer Tag in Galiläa - die Pharisäer und der Sabbat Es gab in den Evangelien eine Begebenheit, nach der Jesus begann in Gleichnissen zu sprechen. Matthäus, Markus und Lukas schildern den Wendepunkt im öffentlichen Wirken Jesu, in dem sie von einer Reihe öffentlicher Auseinandersetzungen berichten, die von führenden Juden heraufbeschworen worden waren. Diese Männer verfolgt nur ein Ziel: Sie wollten Jesus in Misskredit bringen. Der Hauptkonfliktpunkt, für den sie sich entschieden, hatte mit der korrekten Einhaltung des Sabbats zu tun. Der Sabbat war das Aushängeschild ihres gesetzlichen Glaubenssystems. Die Pharisäer betrachteten sich selbst als Fachleute, was die strenge Einhaltung des Sabbats betraf, und auch als Wächter, die Verletzung der Sabbatgebote, und damit des Gesetzes zu bestrafen. Sie hatten die vom Heiligen Geist inspirierten alttestamentlichen Sabbatgesetze um eine lange Liste kleinlicher, menschlicher Zusatzvorschriften erweitert. Sie machten diese Nebenthemen zu ihrem Steckenpferd und versuchten dem gesamten Volk ihre extrem strengen Sabbatvorschriften aufzuzwingen. Oftmals mit geradezu militanter Aggressivität. Die ursprüngliche Argumentation der Pharisäer war folgende: Wollte man vermeiden, dass die Sabbatgebote versehentlich oder zufällig gebrochen wurden, war es das Beste, alles zu verbieten, das irgendwie bedenklich war. Der Ruhetag wurde dadurch zu einer der drückendsten Lasten in der langen Liste von schweren und unerträglichen Bürden (Matthäus 23,4) geworden, die die Pharisäer ihren Mitmenschen auferlegten. Die Einhaltung des Sabbat sollte im Alten Testament niemals eine Belastung sein, sondern genau das Gegenteil: eine Erholungspause für erschöpfte Menschen. Der Ruhetag ist schon in der Schöpfungsgeschichte der Höhepunkt und damit die Krönung: 1Mo 2,1 HfA So waren nun Himmel und Erde erschaffen, und nichts fehlte mehr. 1Mo 2,2 [2/3] Am siebten Tag hatte Gott sein Werk vollendet und ruhte von seiner Arbeit aus. Darum segnete er den siebten Tag und sagte: Dies ist ein ganz besonderer, heiliger Tag! Er gehört mir. Als Gott sein Schöpfungswerk vollendet hatte, ruhte er sich aus. Aber nicht, weil er eine Pause brauchte und sich erholen musste, sondern weil seine Arbeit getan war. Dann erklärte er den Sabbat für heilig, um der Menschheit damit ein Geschenk zu machen. Der Sabbat ist ein Festtag, an dem die vollendeten Werke des Herrn gefeiert werden, und die gesamte Menschheit ist aufgefordert, bei Gott Ruhe zu finden. Das wurde zum ersten Mal deutlich veranschaulicht, als Gott selbst am letzten Tag der Schöpfungswoche ausruhte. Das grundlegende Gebot, den Sabbattag zu beachten und ihn heilig zu halten, findet sich auch in den zehn Geboten. Das vierte Gebot umfasst vier ganze Verse und ist damit das längste Gebot. Seine Länge macht es aber nicht kompliziert, sondern im Gegenteil, es gibt uns eine ganz deutliche Aussage, was es wirklich meint: 2Mo 20,8 HfA Achte den Sabbat als einen Tag, der mir allein geweiht ist! 2Mo 20,9 Sechs Tage sollst du deine Arbeit verrichten, 2Mo 20,10 aber der siebte Tag ist ein Ruhetag, der mir, dem Herrn, deinem Gott, gehört. An diesem Tag sollst du nicht arbeiten, weder du noch deine Kinder, weder dein Knecht noch deine Magd, auch nicht deine Tiere oder der Fremde, der bei dir lebt. 2Mo 20,11 Denn in sechs Tagen habe ich, der Herr, den Himmel, die Erde und das Meer geschaffen und alles, was lebt. Aber am siebten Tag ruhte ich. Darum habe ich den Sabbat gesegnet und für heilig erklärt. Warum so ausführlich? Damit die Landbesitzer und Verwalter das Arbeitsverbot nicht dadurch umgehen, dass sie durch andere ihre Arbeit erledigen lassen. Alle Schlupflöcher werden hier gestopft. weder du noch deine Kinder, weder dein Knecht noch deine Magd, auch nicht deine Tiere oder der Fremde, der bei dir lebt. Dann nennt der Text die biblische Grundlage für dieses Gebot: Gott selbst entschloss an diesem Tag zu ruhen! Eigentlich ist das vierte Gebot ganz einfach: Was am Sabbat verboten war, war Arbeit. Sämtliche Arbeiten mussten ruhen und sogar die Lasttiere durften sich an diesem Tag erholen. Der Sabbat war ein Geschenk Gottes an sein Volk, das dadurch gesegnet werden sollte. Gott hatte den Sabbat eingerichtet, damit das Leben auf der Erde keine endlose und mühselige Schufterei ist. Im Laufe der Geschichte verstieß das Volk Israel immer wieder gegen dieses Gebot. Dies geschah aufgrund der Gier nach finanziellem Gewinn, oder wegen völligem Desinteresse an geistlichen Dingen, oder aufgrund von Götzendienst. Zur Zeit Jesu war das Volk Israel verpflichtet, zur Einhaltung des Sabbat einen bis in alle Einzelheiten ausgearbeiteten Regelkatalog zu befolgen. Angeblich zur Ehre Gottes, aber nicht mit der Freude und Dankbarkeit, die Gott im Sinn gehabt hatte, sondern unter der Fuchtel und dem strengen Blick der Pharisäer. Das Ergebnis: der Sabbat wurde genau zum Gegenteil! Er wurde zu einer lästigen, aufreibenden und gesetzlichen Strapaze. Er wurde ein mühevolles Ritual und war nicht länger ein genussvoller Ruhetag. Die Menschen lebten fortwährend in der Angst, dass die Pharisäer sie zusammenstauchen und ihnen mit dem Ausschluss aus der Synagoge oder gar mit Steinigung drohen würden, wenn sie versehentlich irgendeine unbedeutende Sabbatvorschrift übertraten oder übersahen. Und genau dies passierte auch Jesus und seinen Jüngern. Jesus gerät mit der religiösen Elite aneinander (Mt 12, Mk 2, Lk 6) Das 2. Kapitel des Markus Evangeliums (Mt 12, Mk 2, Lk 6) beginnt mit der Schilderung einer größeren Auseinandersetzung, die durch die Pharisäer provoziert wurde. Die Jünger waren hungrig und hatten ein paar Ähren gepflückt, während sie am Sabbat durch ein Getreidefeld gegangen waren. Die Pharisäer waren total empört und beklagten sich bei Jesus über dieses unmögliche Fehlverhalten seiner Jünger: Mk 2,23 HfA Der Ruhetag ist für den Menschen da - An einem Sabbat ging Jesus mit seinen Jüngern durch die Getreidefelder. Unterwegs rissen die Jünger Ähren ab und aßen die Körner. Mk 2,24 Da beschwerten sich die Pharisäer bei Jesus: Sieh dir das an! Es ist doch verboten, am Sabbat Getreide zu ernten. Die Pharisäer regten sich auf, weil sie das pflücken von dem Getreide als Erntearbeit sahen. Das war genau die Art von belangloser Handlung, mit denen man regelmäßig zur Zielscheibe der Pharisäer wurde. Das Regelwerk der Pharisäer war wie ein Minenfeld für den Durchschnittsmenschen. (Beispiel: am Sabbat auf den Boden spucken, Furche ziehen) Doch Jesus antwortete ihnen, wie lächerlich er dies fand. Wie konnte eine Regel, an einem Tag, der ausdrücklich zum Segen des Menschen eingesetzt worden war, zu einem Verbot führen, dass dringende menschliche Bedürfnis des Hungers zu stellen. Er gibt Ihnen in Markus 2,27 eine deutliche Antwort: Mk 2,27 Der Sabbat wurde doch für den Menschen geschaffen und nicht der Mensch für den Sabbat. Jesus widersprach den Pharisäern. Er gab ihnen eine ganz deutliche Antwort: Es geht nicht darum, dass der Mensch dem Sabbat entsprechen musste, sondern, dass der Sabbat für den Menschen geschaffen war. Dann fügte er in seiner Antwort auch noch einen deutlichen Hinweis auf seine göttliche Autorität hinzu: Mk 2,28 Deshalb hat der Menschensohn auch das Recht zu entscheiden, was am Sabbat erlaubt ist und was nicht. mit anderen Wort, ich bin hier die oberste Instanz!! Gleich danach gibt es eine weitere Begebenheit an der Jesus an einem anderen Sabbat (siehe Lukas 6,6) in die Synagoge ging. Gesetzlichkeit oder Liebe Mk 3,1HfA Gesetzlichkeit oder Liebe? - Als Jesus wie gewohnt zur Synagoge ging, war dort ein Mann mit einer verkrüppelten Hand. Mk 3,2 Seine Gegner warteten gespannt darauf, wie Jesus sich verhalten würde. Sollte er es nämlich wagen, auch am Sabbat zu heilen, so könnten sie Anklage gegen ihn erheben. Mk 3,3 Jesus rief den Mann mit der verkrüppelten Hand zu sich: Steh auf und komm hierher, damit alle dich sehen können! Mk 3,4 Dann fragte er die Anwesenden: Soll man am Sabbat Gutes tun oder Böses? Soll man das Leben eines Menschen retten, oder soll man ihn zugrunde gehen lassen? Mk 3,5 Zornig sah Jesus einen nach dem anderen an, traurig über ihre Hartherzigkeit. Zu dem Mann aber sagte er: Streck deine Hand aus! Er streckte sie aus, und die Hand war gesund. Mk 3,6 Da verließen die Pharisäer die Synagoge und trafen sich mit den Freunden und Anhängern des Königs Herodes. Sie berieten miteinander, wie sie Jesus töten könnten. Jesus war den Pharisäern ein Dorn im Auge. Warum? Nun, er stellte sich ganz klar gegen ihr umfangreiches, selbst erdachtes Regelwerk religiöser Traditionen. Und er stellte mutig ihre Autorität infrage und beanspruchte die absolute Autorität für sich selbst. Und Jesus wurde immer beliebter beim Volk (Markus 12,37). Den Pharisäern musste klar sein: wenn Jesus als Messias des Volkes Israel seinen rechtmäßigen Platz auf dem Thron einnehmen würde, dann würde das ihrer Macht und ihrem Einfluss auf die einfachen Menschen ein Ende bereiten. Die Pharisäer befürchteten ganz einfach ihre Macht und ihren politischen Status zu verlieren. Als Jesus die Herausforderung annahm, indem er den Mann mit der verkrüppelten Hand sofort heilte, da stürmten die Pharisäer aus der Synagoge, um weitere Pläne zu schmieden, wie sie diesen Jesus, der ihre bequeme Position störte, aus dem Weg schaffen konnten. In Matthäus 12 und Lukas 6 wird uns dieselbe Begebenheit berichtet. In Matthäus 12 sehen wir, was Jesus nach der Heilung in der Synagoge tut. Mt 12,15 Jesus wusste, was die Pharisäer vorhatten, und ging weg. Viele Menschen folgten ihm, und er heilte alle Kranken. Mt 12,16 Er verbot ihnen jedoch, darüber zu reden. Mt 12,17 So sollte sich erfüllen, was der Prophet Jesaja vorausgesagt hatte: Mt 12,18 Dies ist mein Knecht, den ich erwählt habe. Ich liebe ihn und freue mich über ihn. Ich werde ihm meinen Geist geben, und er wird die Völker vor die Entscheidung stellen. Mt 12,19 Er kämpft und streitet nicht. Seine Stimme wird auf der Straße nicht zu hören sein. Mt 12,20 Das geknickte Schilfrohr wird er nicht abbrechen und den glimmenden Docht nicht auslöschen. Er wird das Recht zum Sieg führen. Mt 12,21 Deshalb ist er die Hoffnung der ganzen Welt. Jesus erkannte die böse Absicht der Pharisäer. Er begann ab da, den Menschen zu sagen, nicht über sein Wirken zu reden. Er wollte nicht unnötig vor seiner Zeit gefangen genommen werden. Er wollte die festgesetzte Zeit auskosten, um zu dienen. Durch Jesaja 42, 1-4 zeigt Jesus deutlich seine Absicht: Gott kommt nicht um zu knechten oder zu richten, er kommt um die Geknickten aufzurichten und die nur noch Glimmenden wieder zu entzünden. Ab diesem Zeitpunkt begann Jesus in Gleichnissen zu sprechen. Warum? Mt 13,11 Jesus antwortete: Euch lässt Gott die Geheimnisse seiner neuen Welt verstehen, anderen sind sie verborgen. Mt 13,13 Deshalb rede ich in Gleichnissen. Denn sie sehen, aber sie erkennen nicht; sie hören, aber sie verstehen es nicht. Mt 13,14 Damit erfüllt sich an ihnen, was der Prophet Jesaja vorausgesagt hat: 'Ihr werdet hören und nicht verstehen, sehen und nicht erkennen. Mt 13,15 Denn das Herz dieses Volkes ist hart und gleichgültig. Sie sind schwerhörig und verschließen die Augen. Deshalb sehen und hören sie nicht. Sie sind nicht einsichtig und wollen nicht zu mir umkehren, darum kann ich ihnen nicht helfen und sie heilen.' Die Gleichnisse verdeutlichen die geistliche Wahrheit für diejenigen, die mit offenem Herzen zuhören. Denjenigen, die Jesus ablehnen und die nicht das aufrichtige Verlangen haben, herauszufinden, was Jesus wirklich sagen möchte, bleibt die geistliche Wahrheit verborgen. Vieles, was er von jenem Tag an in der Öffentlichkeit lehrte, wurde vor allen verborgen, die ihm nicht mit offenem Herzen zuhörten. Doch, die Ohren haben zu hören, wurden mit geistlicher Weisheit gesegnet. Zusammenfassend könnte man von einem doppelten Zweck reden: 1. Die Gleichnisse verbargen die Wahrheit vor selbstgerechten oder selbstzufriedenen Menschen, die sich für zu klug hielten, um von Jesus zu lernen. 2. Gleichzeitig offenbarten sie die Wahrheit allen Menschen mit kindlichem Glauben. Solchen, die nach Gerechtigkeit hungerten und dürsteten. Vorrausetzungen, um die Gleichnisse Jesu zu verstehen Wir müssen uns den Gleichnissen als Menschen nähern, die bereit sind mit einem belehrbaren Herzen zu hören. Und nicht als Skeptiker, die sich gegen die Wahrheit verschlossen haben. Ein echtes Verlangen, das zu hören, was Jesus hier wirklich sagt! Diese Geschichten haben einen objektiven Sinn. Sie haben eine von Gott beabsichtigte und daher korrekte Bedeutung. Deswegen benötigt es eine klare, sorgfältige Exegese (Auslegung, Interpretation der Texte) Es benötigt einen Glauben, der durch das Wirken des Heiligen Geistes in unserem Herzen entzündet und genährt wird. Was will mir Jesus hier zeigen?
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