Großer Sitzungssaal, Rathaus, 1. OG. Die Beratung des Tagesordnungspunktes 2 erfolgt gemeinsam mit den Mitgliedern des Kultur- und Sozialausschusses.

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St. Ingbert, Einladung Ich lade Sie zu einer Sitzung des Bau-, Umwelt- und Verkehrsausschusses ein. Sitzungstermin: Ort, Raum: Mittwoch, , 18:00 Uhr Großer Sitzungssaal, Rathaus, 1.
St. Ingbert, Einladung Ich lade Sie zu einer Sitzung des Bau-, Umwelt- und Verkehrsausschusses ein. Sitzungstermin: Ort, Raum: Mittwoch, , 18:00 Uhr Großer Sitzungssaal, Rathaus, 1. OG Tagesordnung und Erläuterungen liegen bei. Die Beratung des Tagesordnungspunktes 2 erfolgt gemeinsam mit den Mitgliedern des Kultur- und Sozialausschusses. Hans Wagner Oberbürgermeister 1/212 Tagesordnung: Öffentlicher Teil TOP 1 TOP 2 TOP 3 TOP 4 TOP 5 TOP 6 TOP 7 Wiederaufstellung und Verortung der Ingobertusstatue Vorlage: VO/9693/13 Vorstellung Sportentwicklungskonzept für die Stadt St. Ingbert Vorlage: VO/9645/13 Lärmschutz an der A 6 zwischen Rohrbach und Hassel Vorlage: VO/9714/13 Namenlose Straße - Eigentumsverhältnisse / Rechtliche Situation Vorlage: VO/9703/13 Unterhaltungs- und Pflegekosten der St. Ingberter Sportanlagen Vorlage: VO/9720/13 Umlagebeitragssatzung und Aufgabenübernahmesatzung des EVS Vorlage: VO/9721/13 Mitteilungen und Anfragen Vorlage: VO/9715/13 Nichtöffentlicher Teil TOP 8 TOP 9 TOP 10 TOP 11 TOP 12 TOP 13 TOP 14 TOP 15 TOP 16 TOP 17 Genehmigung von Niederschriften Vorlage: VO/9647/13 Bebauungsplan Nr. 516 d II Familienzentrum St. Ingbert Vorlage: VO/9719/13 Erbbaurechtsvertrag Familienzentrum St. Ingbert Vorlage: VO/9724/13 Bebauungsplan Nr. 802 c I Ehemalige Glashütte Vorlage: VO/9709/13 Bebauungssituation im Neubaugebiet Hobels II Vorlage: VO/9708/13 Änderung der Friedhofssatzung der Mittelstadt St. Ingbert Vorlage: VO/9716/13 Baulückenkataster Vorlage: VO/9698/13 Errichtung eines Wintergartens außerhalb der überbaubaren Grundstücksfläche Vorlage: VO/9704/13 Errichtung von vier Wohnhäusern für altersgerechtes Wohnen im Gesundheitspark Vorlage: VO/9705/13 Änderung der Richtlinien zum Förderprogramm junger Familien Vorlage: VO/9710/13 2/212 TOP 18 TOP 19 TOP 20 TOP 21 TOP 22 TOP 23 TOP 24 TOP Verkauf von Grundstücksteilflächen im Stadtteil St. Ingbert-Mitte Vorlage: VO/9700/13 Verkauf eines Hausanwesens im Stadtteil Hassel Vorlage: VO/9702/13 Planungsauftrag über die Sanierung der Verrohrung des Rohrbaches zwischen Stadtpark und Ludwigstraße Vorlage: VO/9712/13 Fällung von alten wertvollen Bäumen auf städtischen Flächen Vorlage: VO/9701/13 Kanalverfilmung Stadtgebiet 3.BA Vorlage: VO/9717/13 Kanalerneuerung Im Talgarten - Vergabe von Ingenieurleistungen Vorlage: VO/9718/13 Beschaffung und Bevorratung von Streusalz Vorlage: VO/9646/13 Mitteilungen und Anfragen Vorlage: VO/9695/13 3/212 4/212 Öffentlicher Teil 5/212 6/212 Ö 1 Beschlussvorlage - öffentlicher Teil - Kultur, Bildung und Familie (4) Beratungsfolge und Sitzungstermine Ö Bau-, Umwelt- und Verkehrsausschuss Wiederaufstellung und Verortung der Ingobertusstatue Die Wiederaufstellung der Ingobertusstatue erfolgt an dem vorgeschlagenen Standort an der Staffelzufahrt im Kreuzungsbereich L126 / L108, vgl. Lageplan. 7/212 Erläuterungen Wiederaufstellung und Verortung der Ingobertusstatue Der Bau-, Umwelt- und Verkehrsausschuss hat in seiner Sitzung am 18. April 2013 mehrheitlich beschlossen, eine Schenkung im Wert von ,-- für die Ingobertusstatue anzunehmen sowie am vorgeschlagenen Standort an der Staffelzufahrt wieder aufzustellen. In der Zwischenzeit hat der Spender, die Familie Dr. Werner und Elke Sonn aus Homburg, ihre anfangs gewünschte Anonymität aufgegeben und einen Betrag i.h.v ,-- (einschl ,-- für die Aufstellung) an die Stadt überwiesen. Zudem hat sich das Ehepaar Mitte August 2013 an Herrn Oberbürgermeister Hans Wagner gewandt mit der Bitte, nochmal den Fachausschuss als Beschlussgremium mit der Angelegenheit zu befassen, um auch den letztendlich vorgesehenen Standort der Statue demokratisch zu legitimieren. Zuvor hatte sich die Verwaltung unter Zugrundelegung aller entscheidungserheblichen fachlichen Kriterien für einen Standort entschieden, wie er sich aus dem beigefügten Lageplan ergibt. Der städtische Betriebshof hat an diesem Standort Anfang August 2013 bereits vorbereitende Arbeiten ausgeführt, das Fundament hergestellt und mit einem Schotterbett ausgekoffert. Hierfür sind bislang Kosten i.h.v. 291,16 (214,05 Betriebshofkosten; 77,11 für den Schotter) entstanden. Die Verwaltung hat mit Schreiben vom 11. August 2013 das Ehepaar Sonn zur heutigen Sitzung eingeladen und schlägt vor, den vorbereiteten Standort laut beigefügtem Lageplan in Anspruch zu nehmen, sofern das Ehepaar als Spender nicht ausdrücklich einen anderen Standort auf dem betroffenen Grundstück vorschlägt. Anlage Lageplan 8/212 Ö 1 9/212 Ö 1 10/212 Ö 2 Beschlussvorlage - öffentlicher Teil - Hauptverwaltung (1) Beratungsfolge und Sitzungstermine Ö Bau-, Umwelt- und Verkehrsausschuss Ö Kultur- und Sozialausschuss Vorstellung Sportentwicklungskonzept für die Stadt St. Ingbert 11/212 Erläuterungen Vorstellung Sportentwicklungskonzept für die Stadt St. Ingbert Um die positiven Wirkungen des Sportes nachhaltig zu sichern, ist Planungs- und Handlungssicherheit auch für die Sportstätten-Nutzung unabdingbar. Das Europäische Institut für Sozioökonomie e.v. hat im Auftrag der Stadt St. Ingbert ein Sportentwicklungskonzept erarbeitet, das Hilfestellung bei der weiteren Entwicklung der sportlichen Infrastruktur in St. Ingbert geben soll. Dieses Institut, angesiedelt an der Universität Saarbrücken, arbeitet auch mit der Sportplanungskommission zusammen und hat bereits für andere saarländische Gemeinden derartige Gutachten erarbeitet. Im Rahmen dieser Untersuchungen wurden entsprechend dem Leitfaden des Bundesinstituts für Sportwissenschaft u. a. Bevölkerungsbefragungen, demografische Vorausberechnungen der Bevölkerungsentwicklung in St. Ingbert und Stichprobenerhebungen zur Sportstättenauslastung durchgeführt. Dr. Werner Pitsch vom Europäischen Institut für Sozioökonomie e.v. wird das Konzept in der Sitzung vorstellen und Fragen beantworten. Anlage Abschlussbericht Sportentwicklungskonzept 12/212 Ö 2 Europäisches Institut für Sozioökonomie e.v. Sportentwicklungskonzept für die Stadt Sankt Ingbert Abschlussbericht Werner Pitsch Christian Rullang 13/212 Inhalt Kurzfassung und wichtigste Ergebnisse... 3 Ergebnisse der Bevölkerungsbefragung... 5 Ergebnisse aus der Sportstättenbeobachtung... 6 Empfehlungen zur Steuerung der Sportentwicklung in Sankt Ingbert... 8 Einführende Überlegungen und Projektüberblick... 9 Ergebnisse der Sportvereinsbefragung Ergebnisse der Bevölkerungsbefragung Steckbriefe der einzelnen Sportstätten Steckbriefe der Sportplätze Steckbriefe der Sporthallen Steckbriefe der sonstigen Sportstätten Leitideen der Konzeptentwicklung Zieldimensionen und Techniken der Konzeptentwicklung Szenarien zur Sportentwicklung in Sankt Ingbert Verwendete Literatur /212 Kurzfassung und wichtigste Ergebnisse Im folgenden Bericht werden Ziele, Ablauf und zentrale Ergebnisse eines Projektes dargestellt, in dessen Verlauf das europäische Institut für Sozioökonomie e.v. für die Mittelstadt Sankt Ingbert Grundlagen für ein Sportentwicklungskonzept erarbeitet hat. Das Projekt wurde verantwortlich von Dr. Werner Pitsch geleitet und durchgeführt. Mitarbeiter in diesem Projekt war neben verschiedenen studentischen Hilfskräften Herr Christian Rullang. In diesem Zusammenhang wurde durch Zusammenführen verschiedener Datenquellen und im Rahmen gesonderter Erhebungen die Datenbasis geschaffen, um ein Konzept zu entwickeln, mit dem datenbasiert die aus der Sicht der Stadtverwaltung anstehenden Sportentwicklungen positiv steuernd begleitet werden können. Ausgangspunkt und Fragen Die wahrgenommene Notwendigkeit ein solches Konzept zu erstellen entstand u.a. aus folgenden Fragestellungen bzw. Unsicherheiten: Anfragen von Vereinen und anderen Nutzern nach freien Sportstätten Eindruck, dass freie Kapazitäten in ungenügenden Umfang zur Verfügung stehen = Werden vorhandene Potenziale optimal genutzt? Sinkende finanzielle Mittel bei gleichzeitiger Komplexitätssteigerung im Bereich des Sports Unüberschaubarkeit der Sportentwicklung = Mit welchen Maßnahmen kann die Allokation finanzieller Mittel so gesteuert werden, dass die Versorgung der Bevölkerung mit hochwertigen und bedarfsgerechten Sportstätten gewährleistet und Fehlinvestitionen vermieden werden? Verwendete Datenquellen 1. Belegungspläne der städtischen Sportanlagen 2. Beobachtungen zur Belegung der städtischen Sportanlagen (insgesamt vier Wochen, von Montag bis Freitag jeweils bis Uhr) 3. Befragung der Sportvereine 4. Bevölkerungsbefragung 5. Daten zum Bevölkerungsstand und zu Bevölkerungsbewegungen 15/212 3 Ergebnisse der Sportvereinsbefragung In der Befragung der Sportvereine hatten 17 Vereine geantwortet von 46 angeschriebenen Vereinen. Die Rücklaufquote von 36,9% entspricht damit zwar den in postalischen Befragungen üblichen Quoten, ein höheres Engagement der Sportvereinsvertreter bei Fragen zur Organisation des Sports in Sankt Ingbert wäre allerdings zu erwarten gewesen. Der jüngste antwortende Verein war im Jahr 2012, der älteste im Jahr 1908 gegründet worden. Sportvereine in Sankt Ingbert haben im Mittel 301 Mitglieder (Minimum: 14; Maximum: 2148), wobei dabei durchschnittlich 195 Frauen und 136 Männer Mitglied in den Vereinen sind. In den antwortenden Vereinen machen die weiblichen Mitglieder die Mehrzahl aus. Kinder und Jugendliche bis 18 Jahren machen mit 37,0 % einen wesentlichen Anteil an den Sportvereinsmitgliedern aus. Im Jahr 2011 sind in den antwortenden Vereinen durchschnittlich 35 (Maximum: 333; N=15) neue Mitglieder in den Verein eingetreten. Die Verluste durch Austritt liegen im Mittel mit 39 (Maximum: 335; N=14) Personen ähnlich hoch. Verstorben ist in 2011 durchschnittlich 1 Mitglied eines Vereins (Maximum: 2; N=11). Lediglich 1 von 17 antwortenden Vereinen gaben, keine weiteren Mitglieder aufnehmen zu können. Für alle anderen ist dies in allen Sparten/Abteilungen möglich. In sechs der 17 antwortenden Vereine wird von Seiten des Vorstandes die Aufnahme neuer Sportangebote erwogen, fünf rechnen jedoch dabei mit Schwierigkeiten. Probleme werden zum einen im Interesse der Bevölkerung und zum anderen bei der Verfügbarkeit von Sportstätten und qualifizierten Übungsleitern und Trainern gesehen. Kontakte mit kommunalen Behörden/Ämtern wurden in der Regel positiv beurteilt. Insbesondere wurden die Kontakte als sachlich und die Mitarbeiter als zuvorkommend und kompetent beurteilt, auch wenn das Ergebnis nicht immer zufriedenstellend war. Am häufigsten hatten die Vertreter der Sportvereine mit der Hallenverwaltung/Sportamt Kontakt. Die Leistungen der Stadt St. Ingbert werden von den Vertretern der Sportvereine in der Regel eher positiv bewertet. 76,5 % (13) der antwortenden Sportvereine gaben an keine Sportanlagen oder andere Immobilien in eigener Trägerschaft zu besitzen. Im Falle eigener Immobilien ist es bei allen Vereinen (4) auch für Nicht-Vereinsmitglieder möglich die vereinseigene Anlage bzw. Einrichtung gegen Entgelt stunden- bzw. tageweise zu nutzen. 4 16/212 Die Verteilung der Vereine nach ihrem Sitz zeigt, dass in Sankt Ingbert Mitte 29,4% der Vereine, in Oberwürzbach 23,5%, in Rohrbach und Hassel jeweils 17,6% und in Rentrisch 5,9% der Vereine ihren Sitz haben. Ein Verein machte keine Angabe. Ergebnisse der Bevölkerungsbefragung Der Rücklauf der Bevölkerungsbefragung lag bei 331 antwortenden Personen aus einer Stichprobe von 1983 (d.h. ca. 16 %). Von den 331 antwortenden Befragten waren 52,1 % weiblich und 42,7 % männlich (5,2 % ohne Angabe zum Geschlecht). Auf die Frage nach dem aktiven Sporttreiben in der Freizeit im Jahr 2011 antworteten 270 (von 329 gültigen) mit Ja, wogegen 59, d.h. ca. 17,9 % nicht aktiv waren. Von denjenigen, die 2011 in ihrer Freizeit sportlich nicht aktiv waren, gaben 34 (57,6%) an, früher Sport getrieben zu haben. Auf die Frage nach den 3 häufigst betriebenen Sportarten sind Laufen (16,6%), Radfahren (13,4%) und Schwimmen (9,8%) die meist genanntesten Kategorien Die häufigst betriebene Sportart wird im Mittel 4,08 Stunden pro Woche (n=263) verteilt auf 2,47 Tage (n=252) betrieben. An 1,6 Tagen pro Woche (n=179) wird die zweithäufigste Sportart durchschnittlich 2,35 Stunden (n=187) ausgeübt. Die dritthäufigste Sportart noch 2,18 Stunden pro Woche, an 1,49 Tage, wobei hier lediglich noch 84 bzw. 87 Personen antworteten. Tab. 1: Art der Sportstätten, die zur Ausübung der häufigst betriebenen Sportarten benötigt werden Anzahl der Nennungen Prozent große Sporthalle 17 2,73 normale Sporthalle 24 3,86 Schwimmbad 69 11,09 Fußballplatz/Leichtathletikanlage 43 6,91 Sonstige ,23 Sonstige gedeckte Sportanlage ,35 Tennisanlage 11 1,77 Spezifische Sportanlage 19 3,05 Auf die Frage, ob ein Interesse daran besteht, mit einer (weiteren) Sportart anzufangen, antworteten 99 (30%) mit Ja. 64,2% (212) der 17/212 5 antwortenden haben kein Interesse daran eine Sportart neu zu beginnen Auf die Frage nach passiven Mitgliedschaften, gaben 81 von 315 antwortenden an in einem oder mehreren Vereinen passives Mitglied zu sein. Als Zuschauer haben ,8 % regelmäßig Sportveranstaltungen besucht, 33,9 % unregelmäßig und fast die Hälfte gab an nie eine Veranstaltung besucht zu haben. 3,3 % (n=11) machten keine Angabe. Von allen antwortenden Personen gaben lediglich 17 (5,2 %) an, dass sie sich durch den Sportbetrieb bzw. durch Nutzer oder Besucher von Sportanlagen belästigt fühlen. 92,1 % empfinden keine Belästigung dadurch und gaben dies explizit auch an. Gründe für das Empfinden einer Belästigung waren: In 6 Fällen: Lärm bei der regelmäßigen Sportausübung In 3 Fällen: Lärm bei besonderen Sportveranstaltungen In 1 Fall: Lärm bei anderen Veranstaltungen in 4 Fall: Lärm durch An- und Abfahrten in 7 Fällen: Parkprobleme in 10 Fällen: sonstige Probleme wie z.b. rücksichtslose Radfahrer, überfüllte Schwimmbecken, Verkehrsprobleme etc. 6 18/212 Ergebnisse aus der Sportstättenbeobachtung Tab. 2: Insgesamt hohe Diskrepanz zwischen geplanter und beobachteter Auslastung. Tabelle 2 zeigt die beobachteten Auslastungen der Sportstätten nach Zeitscheibe. Beobachtete Auslastung nach Zeitscheibe %-Auslastung Gesamt Albert Weisgerber Schule 85,00 80,00 85,00 85,00 89,47 84,85 Eisenberghalle, Sporthalle 68,75 83,33 72,22 26,32 15,79 52,22 Eisenbergschule, Alte Turnhalle 21,43 71,43 46,67 86,67 76,92 60,56 Eisenbergschule, Turnhalle 36,36 63,64 33,33 50,00 16,67 39,66 GS Südschule 50,00 60,00 52,63 68,42 63,16 58,76 Hasenfelsschule, Turnhalle 45,00 31,58 26,32 73,68 57,89 46,88 Ingobertushalle 26,32 73,68 61,11 72,22 66,67 59,78 Johannesschule, Turnhalle 85,00 90,00 90,00 80,00 80,00 85,00 Kreissonderschule, Turnhalle 80,00 90,00 78,95 89,47 55,56 79,17 Leibniz Gymnasium 15,79 10,53 77,78 84,21 31,58 43,62 Ludwigschule 65,00 85,00 100,00 89,47 89,47 85,57 Oberwürzbachhalle 0,00 26,67 55,00 60,00 70,00 46,07 Pestalozzischule 88,89 94,74 95,00 78,95 68,42 85,26 Rischbachschule 55,56 66,67 60,00 63,16 95,00 68,42 Rohrbachhalle, Sporthalle 47,37 47,37 40,00 55,00 65,00 51,02 Schillerschule 5,00 35,00 84,21 94,74 47,37 52,58 Schule am Stiefel 45,00 20,00 26,32 36,84 36,84 32,99 Wallerfeldhalle, Sporthalle 40,00 60,00 68,42 73,68 68,42 61,86 Am Eisenberg, DFB-Minispielfeld 60,00 65,00 65,00 35,00 25,00 50,00 Bolzplatz, Sankt Fidelisstraße 15,00 30,00 10,00 15,00 5,00 15,00 Bolzplatz, Talstraße 0,00 5,00 5,00 0,00 5,00 3,00 GS Südschule (Bball Freiplatz) 50,00 28,57 26,67 6,67 14,29 25,00 Multifunktionsfeld, 85,00 75,00 57,89 21,05 26,32 53,61 Wiesentalschule Skateplatz 70,00 70,00 57,89 57,89 47,37 60,82 Am Eisenberg, Kunstrasen 65,00 65,00 60,00 50,00 35,00 55,00 Betzentalstadion (Rasen) 0,00 45,00 45,00 50,00 15,00 31,31 Betzentalstadion (Tennen) 0,00 45,00 57,89 52,63 21,05 35,05 DJK Sportplätze (Rasen) 55,00 60,00 60,00 35,00 35,00 49,00 DJK Sportplätze (Tennen) 20,00 50,00 50,00 45,00 30,00 39,00 Königswiesen (Rasen) 60,00 85,00 65,00 45,00 45,00 60,00 Königswiesen (Tennen) 35,00 40,00 40,00 35,00 25,00 35,00 Königswiesen (Tennen), 0,00 5,26 10,00 5,00 0,00 4,08 Beachplätze Mühlwaldstadion 6,25 62,50 68,75 43,75 43,75 45,00 19/212 7 Obermühle 40,00 45,00 50,00 25,00 20,00 36,00 Sportplatz, Frankenwaldstraße 20,00 20,00 35,00 25,00 5,00 21,00 Sportplatz, Frankenwaldstraße, 5,00 20,00 45,00 8,33 14,29 19,00 Rundlaufbahn Sportplatz, Oberwürzbach 15,00 65,00 50,00 65,00 40,00 47,00 Empfehlungen zur Steuerung der Sportentwicklung in Sankt Ingbert Angesichts der festgestellten Diskrepanzen zwischen der geplanten und der tatsächlichen Auslastung sowie der in der Relation niedrigen Auslastung speziell der Sporthallen in St. Ingbert bieten sich mehrere Möglichkeiten an, um mittels infrastruktureller Maßnahmen die Entwicklung des Sports steuernd zu begleiten. Als weiteres Ziel dieser Maßnahmen gilt es, die Nutzung kommunaler Sportanlagen durch Sportvereine gegenüber den Vereinen als tatsächliche Leistung der Kommune und nicht als quasi angestammtes Recht des Sportvereins in der Wahrnehmung der Sporttreibenden und der Sportvereinsvertreter zu verankern. Zu diesen Zielen hinführende Maßnahmen können sein: 1. die Ökonomisierung der sportinduzierten Nutzung von Ressourcen, 2. möglichst große Transparenz der Nutzungsdaten der Sportanlagen, 3. Entflechtung sportbezogener und nicht sportbezogener Interessen und 4. die Orientierung der Unterstützung durch die Kommune auf der Basis der Nachhaltigkeit der Vereinsarbeit aus kommunalpolitischer Sicht. Unabhängig von diesen, weitgehend als Paket zu verstehenden Maßnahmen kann 5. eine Konzentration der Nutzung von Sportanlagen durch Schulen und durch Sportvereine an mehreren Standorten erfolgen. 8 20/212 Einführende Überlegungen und Projektüberblick Im folgenden Bericht werden Ziele, Ablauf und zentrale Ergebnisse eines Projektes dargestellt, in dessen Verlauf das saarländische Institut für sozioökonomische Forschung und Beratung e.v. für die Mittelstadt Sankt Ingbert Grundlagen für ein Sportentwicklungskonzept erarbeitet hat. Das Projekt wurde verantwortlich von Dr. Werner Pitsch geleitet und durchgeführt. Mitarbeiter in diesem Projekt war neben verschiedenen studentischen Hilfskräften Herr Christian Rullang. In diesem Zusammenhang wurde durch Zusammenführen verschiedener Datenquellen und im Rahmen gesonderter Erhebungen die Datenbasis geschaffen, um ein Konzept zu entwickeln, mit dem datenbasiert die aus der Sicht der Stadtverwaltung anstehenden Sportentwicklungen positiv steuernd begleitet werden können. Ausgangspunkt und Fragen Die wahrgenommene Notwendigkeit ein solches Konzept zu erstellen entstand u.a. aus folgenden Fragestellungen bzw. Unsicherheiten: Anfragen von Vereinen und anderen Nutzern nach freien Sportstätten werden immer wieder an das Sportamt der Stadt Sankt Ingbert gestellt. Sowohl aus der Sicht des Sportamtes, als auch aus der Sicht dieser Anfragenden entsteht der Eindruck, dass für den Sport in Sankt Ingbert freie Kapazitäten in ungenügenden Umfang zur Verfügung stehen. Hiermit ergibt sich die Frage, ob vorhandene Potenziale optimal genutzt werden. Sinkende finanzielle Mittel bei gleichzeitiger Komplexitätssteigerung im Bereich des Sports durch sich entwickelnde Ansprüche an Sportanbieter und Sportstätten und die damit verbundene Unüberschaubarkeit der Sportentwicklung führen zu der Frage, mit welchen Maßnahmen die Allokation finanzieller Mittel so gesteuert werden kann, dass die Versorgung der Bevölkerung mit hochwertigen und bedarfsgerechten Sportstätten gewährleistet und Fehlinvestitionen vermieden werden können. Neben den etablierten Verfahren der Sportentwicklungsplanung war in der ursprünglichen Projektkonzeption eine für Oberwürzbach disaggregierte Bestands- und Bedarfsbetrachtung angestrebt. Diesen Zugang für alle Stadtteile anzuwenden ist methodologisch schwierig und im Sinne der Zielbeschreibung als mögliches Steuerungspotenzial verdeckender Zugang erwiesen, da Lösungsmöglichkeiten für einige der angesprochenen Probleme sich gerade in der stadtteilübergreifenden Perspektive ergeben. Daher wird im 21/212 9 Abschlusskapitel das Potential der stadtteilübergreifenden Betrachtung für die Sportentwicklung in Sankt Ingbert exemplarisch dargestellt. Verwendete Datenquellen Bei der Ausarbeitung des Spo
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