Gutachten zur Entwicklung des Areals Kaskelstraße 55 in Berlin Lichtenberg

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Bezirksamt Lichtenberg von Berlin Abteilung Wirtschaft, Personal und Finanzen Büro für Wirtschaftsförderung Gutachten zur Entwicklung des Areals Kaskelstraße 55 in Berlin Lichtenberg Ausgangslage:
Bezirksamt Lichtenberg von Berlin Abteilung Wirtschaft, Personal und Finanzen Büro für Wirtschaftsförderung Gutachten zur Entwicklung des Areals Kaskelstraße 55 in Berlin Lichtenberg Ausgangslage: Das ehemalige Eisenbahnbetriebswerk Berlin Lichtenberg Ost Bw BLO in der Kaskelstraße 55 stand seit dem Jahr 2000 leer und wurde von der Deutschen Bahn nicht mehr genutzt. Die Deutsche Bahn versuchte im Vorfeld das Gelände zu vermarkten, konnte jedoch keinen Investor finden, um die Fläche umzuwidmen und Bauland zu schaffen unterschrieb der Verein LockKunst e.v. einen 10 jährigen Nutzungsvertrag, um die Fläche anzumieten. Zur Nutzbarmachung des seit Jahren leerstehenden Geländes für die kreative und gewerbliche Branche wurde ein Projekt initiiert, das mit EU Fördermitteln (Urban II) unterstützt worden ist. Hierzu gründete sich eine Atelier und Handwerksgemeinschaft in Form eines Vereins innerhalb der Kreativwirtschaft. Die Fördermittel flossen in die Sanierung der leerstehenden Gebäude und in deren medientechnische Versorgung. Mittlerweile befinden sich auf dem m² großen Gelände 5 funktionstüchtige Gebäude mit insgesamt 2.500m² vermieteten Atelier und Werkstatträumen ( BLO Ateliers ). Die Freiflächen werden von den Vereinsmitgliedern gemeinschaftlich genutzt. Notwendige Reparaturen und weitere anfallende Arbeiten erbringt der Verein in Eigenleistung. Die genaue Abgrenzung des Gebietes ist im Lageplan (siehe unten) zu finden konnte ein weiterer Mietvertrag für 10 Jahre abgeschlossen werden. Somit ist das Gelände für gewerblich und kreativ Arbeitende bis 2024 gesichert. Die BLO Ateliers sind ein gutes Beispiel für eine nachhaltige Entwicklung und inzwischen auch von gesamtstädtischer Bedeutung. Um die Entwicklung weiter voran zu bringen und die Flächen zu sichern, beabsichtigt das Bezirksamt Lichtenberg von Berlin Büro für Wirtschaftsförderung ein Gutachten in Auftrag zu geben. Hierbei soll untersucht werden, welche Schritte notwendig sind, um das gesamte Areal perspektivisch als Gewerbegebiet zu entwickeln. Der Bezirk entwickelt sich seit einigen Jahren rasant, sodass einerseits Bedarf für die Errichtung von neuem Wohnraum und andererseits die Notwendigkeit der Schaffung und Sicherung von Gewerbeflächen bestehen. Leider mussten bereits einige Gewerbegebiete im Bezirk einer anderweitigen Nutzung zugeführt werden. Ersatzflächen standen und stehen dafür nicht ausreichend zur Verfügung, sodass der Bezirk auch aus diesem Grund ein stark ausgeprägtes Interesse an der Entwicklung des gesamten Areals der BLO Ateliers hat. Auch die stabile Entwicklung der BLO Ateliers trug mit dazu bei, dass das Bezirksamt diesen Fortschritt mitlebt und fördert. Die Entwicklungsstrategie zielt hierbei nicht auf ein städtebauliches Konzept ab. Vielmehr sollen Maßnahmen, Handlungsempfehlungen und Strategien zur Entwicklung eines Gewerbegebietes erarbeitet werden, die den nachfolgend beschriebenen Ansatz verfolgen. Aufgabenstellung: Zunächst soll in einem Gutachten untersucht werden, welche Schritte notwendig sind, die vorhandenen Flächen und Restflächen des gesamten Areals planungsrechtlich als Gewerbegebiet zu sichern. Eigentümer der gesamten Fläche ist die Deutsche Bahn. Insgesamt ist ein Areal von etwa m² zu untersuchen, wobei ca m² bereits bewirtschaftet werden. Die restlichen Flächen sind noch keiner Nutzung außerhalb der Bahn Tätigkeit zugeführt. An der Bausubstanz und Medienstruktur wurden kaum Veränderungen vorgenommen, allenfalls in Form von Reparaturtätigkeiten. Derzeit sind circa 60 Mietverträge abgeschlossen. Es gibt einige Unterlagen zur Gebäudestruktur und zur Infrastruktur. Das Gebiet ist bisher nur über eine Zufahrt über den Kaskelkiez erschlossen. Des Weiteren soll im Gutachten eine Erschließungskonzeption mit einer Kostenschätzung erarbeitet werden. Folgende Punkte sind dabei zu untersuchen: Erschließung des Areals und seiner infrastrukturelle Betrachtung o Straßenanbindung und die Ermittlung des zu erwartenden Kfz Verkehrs unterteilt nach Pkw, Lieferwagen, Lkw sowie die Erschließung der potenziellen Gewerbefläche o Entwässerung o Wasserversorgung o Energieversorgung o Hinweise auf potenzielle Grunddienstbarkeiten o Voraussetzung für die Schaffung von Planungsrecht zur Entwicklung eines Gewerbegebietes o Erweiterungsmöglichkeiten für die Kreativwirtschaft und die gewerbliche/ handwerkliche Branche o Handlungsempfehlungen zur Entwicklung des Gesamtstandortes o Grundstücksherrichtung o Revitalisierung von ungenutzten Flächen o interne infrastrukturelle Erschließung o Vorschläge für förderfähige Projekte Die Hauptziele des Gutachtens sind die Entwicklung des Standortes Kaskelstraße 55 zum Gewerbestandort für die Kreativwirtschaft und die Stimulierung von arbeitsplatzschaffenden Gewerbeansiedlungen. Über die jeweiligen Arbeitsschritte soll ein regelmäßiger Austausch mit dem Bezirksamt Lichtenberg Büro für Wirtschaftsförderung stattfinden, welches die Arbeit der Gutachter unterstützt. Verfahrensart: Öffentliche Ausschreibung. Ausführungszeit und Projektkosten: Der Bearbeitungszeitraum beginnt unmittelbar mit der Auftragserteilung und endet mit der Übergabe des Gutachtens spätestens am 09. Dezember Für den Arbeitsaufwand wird ein Rahmen von ,00 Euro brutto angesetzt. Bewerbungsfrist: Bitte unterbreiten Sie uns ein schriftliches Angebot in einem verschlossenen Umschlag bis zum 21. September 2016 um Uhr an das: Bezirksamt Lichtenberg von Berlin Abteilung Wirtschaft, Personal und Finanzen Büro für Wirtschaftsförderung Berlin (Postanschrift) Möllendorffstraße Berlin (Besucheranschrift) Ansprechparterin: Anja Rothe Tel.: Das rechtsgültig unterschriebene Angebot muss bis zum genannten Termin bei der Vergabestelle, Rathaus Zimmer 208 in einem fest verschlossenen Umschlag vorliegen und den deutlich sichtbaren Vermerk Angebot zur Ausschreibung Gutachten zur Entwicklung des Areals Kaskelstraße tragen. Berichtigungen, Änderungen, Ergänzungen zum Angebot sind bis zum Ablauf der Bewerbungsfrist zulässig. Sie sind in derselben Form wie Angebote zu übermitteln. Die persönliche Entgegennahme der Angebote ist über den Informationsdienst im Rathaus tagsüber jederzeit möglich. In Zimmer 208 nur nach telefonischer Vereinbarung. Ein Hausbriefkasten steht zur Verfügung. Angebote, die verspätet eingehen, werden nicht berücksichtigt, es sei denn, dass deren verspäteter Eingang nachweislich durch Umstände verursacht wurde, die außer der Schuld der Bewerber liegen. Die Beauftragung erfolgt unmittelbar nach Beendigung der Bewerbungsfrist durch das Büro für Wirtschaftsförderung. Einzureichende Unterlagen: Es sind insbesondere folgende Nachweise zur Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit sowie Angaben zum Bewerber einzureichen: Erklärung, dass sich das Unternehmen nicht in einem Konkurs oder Vergleichsverfahren befindet und keine Umstände vorliegen, welche seine Zuverlässigkeit in Frage stellen können Erklärung, dass das Unternehmen seine Verpflichtungen zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie der Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung ordnungsgemäß erfüllt Erklärung zu Tariftreue und Mindestlohn Formblatt zur Frauenförderverordnung (siehe Anlage) Referenzliste (Referenzadressen, Ansprechpartner und deren Telefonnummern sowie stichpunktartige Angaben über bereits erbrachte Dienstleistungen vergleichbaren Inhaltes) Nachweis des Eintrags in einem Berufs oder Handelsregister Darstellung des Leistungsangebotes: Konzeption zur Realisierung der Aufgabenstellung des Gutachtens. Sie muss klar darstellen, wie der Anbieter die Aufgabe im vorgegebenen Zeitraum erfüllen wird einschließlich der personellen Ressourcen. Zeitplan Sonstiges: Dem Auftraggeber stehen sämtliche Rechte an den Ergebnissen zu. Eingereichte Unterlagen werden dem Anbieter nicht zurückgesandt. Es wird keine Vergütung für abgegebene Angebote, Muster etc. gewährt. Anlage (zu 1 Absatz 2 FFV) Auftrag/Ausschreibung Nr.: Erklärung gemäß 1 Absatz 2 der Frauenförderverordnung Hiermit erkläre(n) ich/ wir Folgendes: Zutreffendes bitte ankreuzen A. Anwendbarkeit von 13 Absatz 1 LGG Im Unternehmen sind in der Regel mehr als 10 Arbeitnehmer/ innen 1 beschäftigt (ausschließlich der zu ihrer Berufsbildung Beschäftigten) Ja Nein ( keine weiteren Angaben erforderlich) B. Falls ja, bitte folgende weitere Angaben: I. Beschäftigtenzahl 1 Im Unternehmen sind in der Regel beschäftigt: über 500 Beschäftigte ( gemäß 3 Absatz 1 FFV sind drei der in 2 FFV genannten Maßnahmen zur Förderung von Frauen und/oder der Vereinbarkeit von Beruf und Familie auszuwählen, davon mindestens eine Maßnahme der Nummer 1 bis 6) über 250 bis 500 Beschäftigte ( gemäß 3 Absatz 2 FFV sind drei der in 2 FFV genannten Maßnahmen zur Förderung von Frauen und/oder der Vereinbarkeit von Beruf und Familie auszuwählen) über 20 bis 250 Beschäftigte ( gemäß 3 Absatz 3 FFV sind zwei der in 2 FFV genannten Maßnahmen zur Förderung von Frauen und/oder der Vereinbarkeit von Beruf und Familie auszuwählen) über 10 bis 20 Beschäftigte ( gemäß 3 Absatz 4 FFV ist eine der in 2 Nummer 1 bis 20 FFV genannten Maßnahme zur Förderung von Frauen und/oder der Vereinbarkeit von Beruf und Familie auszuwählen) Bei der Feststellung der Beschäftigtenzahl ist 23 Absatz 1 Satz 4 des Kündigungsschutzgesetzes zu berücksichtigen. II. Maßnahmen zur Frauenförderung und/oder zur Förderung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie In meinem/ unserem Unternehmen wird/ werden während der Durchführung des Auftrags folgende Maßnahme(n) gemäß 2 FFV durchgeführt oder eingeleitet: 1. Umsetzung eines qualifizierten Frauenförderplans 2. verbindliche Zielvorgaben zur Erhöhung des Frauenanteils an den Beschäftigten in allen Funktionsebenen 3. Erhöhung des Anteils der weiblichen Beschäftigten in gehobenen und Leitungspositionen 4. Erhöhung des Anteils der Vergabe von Ausbildungsplätzen an Bewerberinnen 5. Berücksichtigung von weiblichen Auszubildenden bei der Übernahme in ein Arbeitsverhältnis zumindest entsprechend ihrem Ausbildungsanteil 6. Einsetzung einer Frauenbeauftragten 7. Überprüfung der Entgeltgleichheit im Unternehmen mit Hilfe anerkannter und geeigneter Instrumente 8. Angebot von Praktikumsplätzen für Mädchen und junge Frauen, insbesondere in Berufen, in denen Frauen unterrepräsentiert sind 9. Teilnahme an anerkannten und geeigneten Maßnahmen und Initiativen, die Mädchen und junge Frauen für männlich dominierte Berufe interessieren sollen 10. spezielle Bildungsmaßnahmen nur für Frauen, die zur Erreichung qualifizierter Positionen befähigen sollen 11. Bereitstellung der Plätze bei sonstigen betrieblichen Bildungsmaßnahmen für Frauen zumindest entsprechend ihrem Anteil an den Beschäftigten 12. Bereitstellung der Plätze außerbetrieblicher, vom Betrieb finanzierter Bildungsmaßnahmen für Frauen zumindest entsprechend ihrem Anteil an den Beschäftigten 13. bevorzugte Berücksichtigung von Frauen beim beruflichen Aufstieg nach erfolgreichem Abschluss einer inner oder außerbetrieblichen Bildungsmaßnahme 14. Angebot flexibler, den individuellen Bedürfnissen entsprechender Gestaltung der Arbeitszeit 15. Angebot alternierender Telearbeit 16. Möglichkeit befristeter Teilzeitarbeit, vorzugsweise vollzeitnah, mit Rückkehroption in eine Vollzeitarbeit, auch in Führungspositionen 17. Kontakthalteangebote, Möglichkeit zur Teilnahme an betrieblicher Fortbildung, zu Vertretungseinsätzen und Rückkehrvereinbarungen für Beschäftigte in Elternzeit 18. Bereitstellung betrieblicher oder externer Kinderbetreuung, auch für Arbeitszeiten außerhalb der üblichen Öffnungszeit der regulären Kinderbetreuung 19. Bereitstellung geeigneter Unterstützung und Flexibilität am Arbeitsplatz für Beschäftigte, die Erziehungs und Pflegeaufgaben wahrnehmen 20. Umwandlung geringfügiger Beschäftigungsverhältnisse in mindestens Teilzeitarbeitsplätze 21. Vermeidung einer überproportionalen Verringerung des Frauenanteils an der Gesamtzahl der Beschäftigten bei Personalabbaumaßnahmen III. Weitere vertragliche Verpflichtungen Ich/ Wir erkläre(n) mich/ uns darüber hinaus mit folgenden Verpflichtungen gemäß 4 FFV einverstanden: 1. Die Auftragnehmenden haben das geltende Gleichbehandlungsrecht zu beachten. 2. Sofern sich die Auftragnehmenden zur Vertragserfüllung anderer bedienen, haben sie sicherzustellen, dass die Nachunternehmenden sich nach Maßgabe des 3 FFV zur Durchführung von Maßnahmen gemäß 2 FFV und zur Einhaltung der Verpflichtungen nach 4 FFV bereit erklären. Eine schuldhafte Verletzung dieser Verpflichtung durch die Nachunternehmenden wird den Auftragnehmenden zugerechnet. 3. Auf Verlangen der Vergabestelle haben die Auftrag nehmenden die Einhaltung der übernommenen vertraglichen Verpflichtungen nach der Frauenförderverordnung in geeigneter Form nachzuweisen. IV. (Erforderlichenfalls anzugeben) Rechtliches Hindernis An der Durchführung folgender Maßnahmen unter II. bzw. an der Übernahme folgender Verpflichtungen nach III. bin ich/ sind wir gemäß 5 Absatz 2 FFV aus rechtlichen Gründen gehindert: Begründung: (auf Verlangen nachzuweisen) Mir/ Uns ist bekannt, dass Falschangaben im Rahmen dieser Erklärung oder Verstöße gegen darin übernommene Verpflichtungen zu Sanktionen gemäß 7 FFV führen können. (Datum, Unterschrift, Stempel) N Legende: Orange = aktuelle Nutzung Grün = eventuell zusätzliche Nutzungsmöglichkeit
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