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info wir über uns Nr.18 / Juni 2010 EDITORIAL INHALT Wir können dieser schwierigen Situation weiterhin nur erfolgreich begegnen, wenn die gesamte Organisation lösungsorientiert im Team die jeweiligen Aufgaben
info wir über uns Nr.18 / Juni 2010 EDITORIAL INHALT Wir können dieser schwierigen Situation weiterhin nur erfolgreich begegnen, wenn die gesamte Organisation lösungsorientiert im Team die jeweiligen Aufgaben angeht und bewältigt. Dabei ist insbesondere darauf zu achten, dass alle FRANKI- Mitarbeiter, die an Bauprojekten beteiligt sind, die gestellte Bauaufgabe einheitlich verstehen, optimieren und mit der maximal möglichen Produktivität abwickeln. Unter uns Seite 3 Wir sind dabei Seite 4 So sieht es heute aus Seite 4 Liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Die Entwicklung der Konjunktur in der Baubranche in Deutschland ist nach Erhebungen des Bauindustrieverbandes nach wie vor schwach. Auftragseingänge und Umsätze stagnieren auf niedrigem Vorjahresniveau. Zuwächse der Baunachfrage sind lediglich im Wohnungsbau und beim Bauen im Bestand zu verzeichnen. Davon kann FRANKI nur wenig profitieren. Die Konjunktur im Inland ist nach wie vor geprägt durch eine Investitionszurückhaltung in den für FRANKI wichtigen Sektoren Wirtschaftsbau, Kraftwerksbau und Logistik. Nach unserer Einschätzung sind die politischen Rahmenbedingungen nicht dazu angetan, dass sich daran kurzfristig etwas ändert (Geldknappheit bei der öffentlichen Hand, Energiepolitik der Regierung, Finanzierungszurückhaltung der Banken bei Realinvestitionen, Bürokratie bei Genehmigungsverfahren). Die Witterungsverhältnisse Anfang dieses Jahres haben dazu geführt, dass wir ca. 1-1,5 Monatsumsätze verloren haben, die wir im Laufe des Jahres kaum aufholen können. Der Auftragseingang ist geringfügig höher als im Vergleichszeitraum Der Preis- und Margendruck steigt aber im Inland weiter an. Die Kurzarbeit bei FRANKI hält nach wie vor an. Die langfristig gesteckten Ziele werden beibehalten und durch eine verstärkte Vertriebsorientierung, eine weitere Stärkung der Auslandsaktivitäten sowie durch eine nachhaltige Erhöhung der Produktivität erreicht. In der zweiten Jahreshälfte werden wir in den Niederlanden mit der Ausführung von ca m² Ortbetonschlitzwand beginnen. Weitere Gründungsprojekte starten in Skandinavien und im Baltikum. An Projekten, die in der zweiten Jahreshälfte und in 2011 ausgeführt werden sollen, beteiligen wir uns im Wettbewerb mit guten Chancen. Auch bei der Akquisition bis hin zur Vertragsgestaltung erhöht die Herangehensweise im Team die Chancen von FRANKI deutlich. Die Ausbildungsaktivitäten von FRANKI gehen planmäßig weiter. Mit Beginn des neuen Ausbildungsjahres werden wieder drei Spezialtiefbauer und ein Konstruktionsmechaniker ihre Ausbildung beginnen. Die Außendarstellung von FRAN- KI wird derzeit in Prospekten und im Internet erneuert. Das Motto lautet dabei: Kompetenz, auf die Sie bauen können. Jeder von FRANKI ist aufgefordert, hierfür seinen persönlichen Beitrag zu leisten. Ihr Otto Neubauer und Harald Steltner Personalien Seite 5 Aktuelle Projekte Seite 6-9 BVT DYNIV Seite 9-10 isg Seite 10 VIT Seite 10 Heijmans Bau Seite 11 HUT Seite 11 Einer von uns, Betriebsrat, Projekttelegramm, Impressum Seite 12 Zweites FRANKI- Werkstattkonzert Am fand das zweite FRANKI-Weihnachtskonzert statt. Dieses Jahr konnten die aus dem gesamten Bundesgebiet angereisten Mitarbeiter den Klängen des Trio Croche lauschen. Wie auch schon im letzten Jahr erstrahlte die Werkstatt im vorweihnachtlichen Glanz. Erstmalig konnte Herr Neubauer auch die Mitarbeiter der FRANKI- SK aus Polen begrüßen. Herr Steltner berichtete über das abgelaufene Geschäftsjahr und gab einen Ausblick auf 2010. Wir sind dabei Auch im ersten Halbjahr hat der Bereich Vertrieb intensiv an der Neugestaltung des Internetauftrittes der FRANKI gearbeitet, die im August ins Netz gestellt werden soll. Außerdem wurde eine Image-Broschüre erstellt, die seit Ende Mai in gedruckter Form vorliegt und auf der Internetseite bereit steht. Auch wurde die FRANKI-Fahne wieder auf ausgewählten Veranstaltungen hochgezogen, um die Aktivitäten der FRANKI-Gruppe noch bekannter zu machen. Beispielhaft seien hier folgende genannt: 17. Darmstädter Geotechnik- Kolloquium Am 18. März fand mit der Rekordbeteiligung von 380 Teilnehmern das 17. Geotechnik- Kolloquium des Institutes für Geotechnik der TU Darmstadt statt. 20. Dresdener Brückenbausymposium Am 15. und 16. März veranstaltete die TU Dresden ihr 20. Brückenbausymposium. Auf der mit 1800 Teilnehmern aus dem Bundesgebiet und den angrenzenden Nachbarländern sehr gut besuchten Veranstaltung wurde dieses Jahr auch wieder der deutsche Brückenbaupreis verliehen. Eine der nominierten Brücken war die von FRAN- KI gegründete Muldebrücke in Wurzen. (siehe Foto unten). 1. Real Estate North, Hamburg Hamburgs neue internationale Fachmesse für Gewerbe, Immobilien und Logistik in Nordeuropa fand am 2. und 3. Juni 2010 im Terminal Tango des Flughafens statt. Der ehemalige Charterterminal des Flughafens war damit Premieren-Standort für die Fachmesse der Deutschen Messe AG. Reger Besuch auf dem Infostand von FRANKI und BVT DYNIV Steffen Haak (Mi) erläutert die Arbeiten auf der Baustelle in Stade Wiederholungsaudit der DQS Am 26. Februar und 18. März führte die Deutsche Gesellschaft zur Zertifizierung von Managementsystemen (DQS) Begutachtungen in den Büros der Standorte Düsseldorf, Oldenburg und Seevetal sowie auf den Baustellen Wagenfeld und Stade durch (Foto). Die Auditoren waren mit den gezeigten Leistungen sehr zufrieden und sprachen sich daher für eine Erteilung des Zertifikates bis April 2013 aus. Veranstaltet wurde die Real Estate North mit Unterstützung und auf Initiative der Metropolregion Hamburg sowie 18 Wirtschaftsförderungen aus Hamburg, Niedersachsen und Schleswig-Holstein. Ziel war es, Kommunen, Städte, Wirtschaftsund Metropolregionen mit Immobilienentwicklern, Facility- sowie Projekt-Managern, Investoren, Architekturbüros und Anbietern von Informations- sowie Kommunikationstechnologien zusammenzuführen. FRANKI und BVT DYNIV hatten sich an dem Gemeinschaftsstand der Metropolregion Hamburg beteiligt. Die Mitarbeiter der FRANKI- Gruppe haben viele Gespräche mit Planern und Investoren geführt und konnten neue Informationen über Projekte wie z.b. die Hamburger HafenCity sammeln. So sieht es heute aus Während oben noch fleißig gearbeitet wird, erstrahlt die Tiefgarage des Überseequartiers schon. In den Jahren 2007 und 2008 hat der Bereich Nord mit der Baugrube und der Gründung die sichere Grundlage gelegt (s. info 14) Die Gründung der Muldebrücke in Wurzen wurde 2005 vom Bereich Ost mit 346 Frankipfählen ausgeführt. Das neue Praktiker Flaggschiff in München-Trudering wurde am eröffnet. Sämtliche Grundbauarbeiten wurden 2008 durch den Bereich Süd ausgeführt (s. Info 15). Personalien Nach 41 bzw. 42 Jahren Betriebszugehörigkeit wurden Heinrich Adams (4.v.l.) und Gerdhard Jacobi (2. v.r.) von der Geschäftsführung in den Ruhestand verabschiedet. Dieter Höhne (l.) scheidet nach 32 Jahren, davon 28 als Vorsitzender, aus dem Betriebsrat aus und übergibt seinem Nachfolger Werner Beutel die Tarifordnung. Nach 10 Jahren bei FRANKI ist Barbara Schlüter jetzt in den Ruhestand gegangen. Ausbildung Neue Mitarbeiterin Trainee V. l.: Christian Giese, Dennis Meinecke und Christian Schmidt haben ihre Abschluss- bzw. Zwischenprüfungen als Konstruktionsmechaniker mit gutem Erfolg abgelegt. Christian Giese und Dennis Meinecke wurden nach Abschluss ihrer Lehre als Mechaniker übernommen. Die auf dem Bild zu sehende Dampfmaschine wurde im Rahmen der Abschlussprüfung gebaut. Claudia Klitsch, seit dem kaufmännische Angestellte in der Bilanzbuchhaltung Dirk Seidl, seit dem als Trainee bei FRANKI Neue Positionen Hendrik Wilpert, seit Projektbauleiter im Bereich Süd Benjamin König, seit neuer Projektleiter im Bereich Skandinavien Klaus Kellner, seit dem Fachbauleiter im Bereich Rammen Gitta Voigt, seit Führung der Bilanzbuchhaltung 5 Projekte Neubau Klinikum Siloah Oststadt-Heidehaus m 3 Bodenaushub im kontaminierten Bereich Wasserhaltung Abbruch eines Bettenhauses mit ca m 3 mit einer vorangehenden Schadstoffsanierung Einrütteln der Spundwand Die Klinikum Region Hannover GmbH ist der Zusammenschluss der 13 Krankenhäuser in der Region Hannover und erstellt mit dem Neubau des Klinikums Siloah/Oststadt-Heidehaus das modernste Krankenhaus Niedersachsens. Für den Neubau werden ein Teil des bestehenden Krankenhauses abgerissen und die vorhandene Gartenanlage genutzt. FRANKI hat im März den Auftrag für die Herstellung der Baugrube direkt vom Bauherrn er- halten. Die Arbeiten sollen Ende August 2010 mit dem Aushub auf Endniveau abgeschlossen werden. Die Baugrube ist als Trogbaugrube geplant. Um die geforderte Wasserdichtigkeit zu erreichen, ist es somit erforderlich, alle Verbauwände bis in den in 8-10 m Tiefe anstehenden Ton einzubinden. Um der Standsicherheit der verbleibenden, bestehenden Gebäude Rechnung zu tragen, werden in diesen Bereichen überschnittene Bohrpfähle ausgeführt, während in den anderen Bereichen eingerüttelte Spundwände zur Ausführung kommen. werden ausgeführt: m 2 gerüttelte Spundwand m 2 überschnittene Bohrpfahlwand d = 90 cm 1652 m temporäre Litzenanker, Z k 502 kn 150 m 2 Trägerbohlwand 120 m 2 Steckträgerverbau auf der Bohrpfahlwand Besonderes Augenmerk ist bei unseren Arbeiten auf die Belange des Krankenhausbetriebes zu richten. Um den OP Betrieb reibungslos gewährleisten zu können, wurden daher die Erschütterungen beim Einrütteln der Spundbohlen messtechnisch überwacht. Die vorgegebenen Grenzwerte wurden aufgrund sorgsamer Geräteauswahl nur sehr selten überschritten. War dies doch einmal der Fall, wurde das Einbringen der Spundbohlen an dieser Stelle unterbrochen und dann in OP-freien Zeiten wieder aufgenommen. Nach der Herstellung der Baugrube wird im nächsten Schritt der Rohbau auf einer Pfahlgründung errichtet, diese Arbeiten sind vom Bauherrn noch nicht vergeben. Da FRANKI großes Interesse hat, die vorgesehenen ca Pfähle herzustellen, werden zurzeit intensive Verhandlungen mit den Rohbaufirmen geführt. Neubau von zwei Aussichtsplattformen am Steinhuder Meer Bereits im Jahre 1999 hat FRANKI Stahlrohrrammpfähle als Gründung für den Neubau eines Aussichtsturms in Winzlar am Steinhuder Meer ausgeführt. Die Region Hannover Fachbereich Umwelt hat Ende 2009 die Pfahlgründungsarbeiten für den Neubau von zwei Aussichtsplattformen an den Standorten Winzlar und Neue Moorhütte dem Bereich Nord in Auftrag gegeben. Nachdem alternative Gründungsmöglichkeiten mittels Holzpfählen und Brunnenringen dem auftretenden Eisdruck nicht standhalten konnten und der 6 Foto: Pfahlherstellung vom Ponton Eisgang des Winters 2008/09 zur völligen Zerstörung der alten Plattformen führte, entschied sich der Bauherr wieder für die Ausführung der Gründungen mit Stahlrohrrammpfählen. Die Einsatzorte waren nur auf dem Wasserwege zu erreichen, so dass sämtliche Geräte und Materialien auf dem Ponton mitgeführt werden mussten. Nach dem Zusammenstellen der Pontonanlagen und Aufbau der Rammeinheit und Hilfsgeräte im Hafen von Steinhude erfolgte die Querung des Steinhuder Meeres jeweils mittels Schubboot. Da das Steinhuder Meer insbesondere zum Ufer hin nur geringe Wassertiefen ausweist, musste an den geplanten Standorten der vorhandene Schlamm geräumt werden, um die Pontonanlage für die Rammarbeiten richtig positionieren zu können. Das Einbringen der Stahlrohrrammpfähle und der Stahlaussteifung konnte danach ohne Probleme erfolgen. Es wurden folgende Arbeiten ausgeführt: 8 Stahlrohrpfähle d = 324 mm, 100 kn, L 8 m 2 Stahlaussteifungen Die Arbeiten konnten zur vollsten Zufriedenheit des Bauherrn abgeschlossen werden, so dass im Frühjahr 2010 in Mardorf bereits der nächste Auftrag mit den Gründungs- und Spundwandarbeiten für einen Brückensteg ausgeführt werden konnte. Projekte Bauen am Wasser Panorama- und Lofthaus Bremen In der Überseestadt Bremen entwickelt sich aus dem alten Hafengebiet am Europahafen ein dynamischer Branchenmix aus Hafenbetrieb, Dienstleistung, Einzelhandel, Kultur, Freizeit und Wohnen. In bester Wasserlage entwickelt sich ein neuer Stadtteil, mit dem Bremen an seinen Fluss zurückkehrt. Die Justus Grosse Projektentwicklung GmbH ist ein Projektentwickler, der im Bereich Bremen Wohn- und Bürogebäude mit dem Generalunternehmer A. Döpker Bauunternehmung GmbH & Co. KG aus Oldenburg erstellt und anschließend vermietet bzw. verkauft. Durch den Kontakt zwischen A. Döpker und FRANKI in der Oldenburger Baukompetenz wurde der Bereich Nordwest frühzeitig in die Ausführungsplanung zum Bauvorhaben Panorama hinzugezogen und eingebunden. Hierbei handelt es sich um ein 8-geschossiges Wohnhaus mit Tiefgarage. Der Baugrund stellt sich wie folgt dar: Unter den 4 bis 7 m starken Pfahlherstellung mit Ramme 351 TI Auffüllungen, bestehend aus mitteldicht gelagerten Sanden und sandig toniger Schluffe, lagert ausgeprägter Klei in weicher bis steifer Konsistenz mit einer Mächtigkeit bis 2,50 m. Darunter folgen ab ca. 10 m unter Geländeoberkante die sehr gut tragfähigen schwach kiesigen Wesersande. An die Gründung werden hinsichtlich des Baugrundes und der Randbedingungen erhöhte Anforderungen gestellt. Zum einen müssen die hohen Bauwerkslasten aus Druck und Zug in die Wesersande abgetragen werden, wobei auf die bereits in Nachbarschaft fertiggestellte Wohn- und Bürobebauung bezüglich Lärm und Erschütterungen Rücksicht genommen werden muss. Zum anderen unterlagert die bestehende Rückverankerung der Hafenspundwand die neu zu erstellende Gründung, sodass eine max. Gründungstiefe von -6,00 mnn (ca. 2,50 m Einbindung) nicht überschritten werden darf. Da auch die Rückverankerung der neuen Uferpromenade im Anschluss an die Gründungsarbeiten zwischen den Pfählen durchgeführt werden muss, wurde auch bei der Pfahlstellung auf einen ausreichenden Abstand der Pfähle untereinander geachtet. Mit dem Frankipfahl konnten die Bauwerkslasten aus Druck und Zug trotz geringer Einbindelänge sicher in den Baugrund eingeleitet werden. wurden ausgeführt: 75 Frankipfähle d = 56 cm, N K 2680/-340 kn, L = 11,50 m Im Anschluss an das Bauvorhaben Panorama konnte für denselben Bauherrn und Generalunternehmer das ca. 400 m entfernte Bauvorhaben Lofthaus ebenfalls mit Frankipfählen tief gegründet werden. Hierbei ist der geringere Aufwand für die Baustelleneinrichtung und -räumung genutzt worden, da die Ramme voll aufgerüstet umgesetzt wurde. Animation des fertigen Gebäudes Bauen am Wasser Büro- und Geschäftshaus Stau 50, Oldenburg Knetemann & Partner Die Antharis Projektentwicklung realisiert gemeinsam mit dem Architekturbüro Knetemann & Partner ein mehrgeschossiges Büro- und Wohngebäude in unmittelbarer Nähe zum Oldenburger Hafenbecken. Durch den Kontakt zwischen Knetemann & Partner und FRANKI in der Oldenburger Baukompetenz wurde der Bereich Nordwest auch bei diesem Projekt frühzeitig in die Ausführungsplanung eingebunden. Das Bauvorhaben wird in zwei Bauabschnitten errichtet, wobei vorerst das Bürogebäude erstellt wird. Dieses befindet sich, vom Wasser aus betrachtet, im rückwärtigen Teil des Baugrundstücks. Der Baugrund stellt sich wie folgt dar: Unter den Auffüllungen und Weichschichten stehen bis in eine Tiefe von 7 bis 9 m holozäne Sande mit geringen Tragfähigkeiten an. Diese weisen schluffige oder humose Einlagerungen auf und sind nur locker gelagert. In den darunter anstehenden pleistozänen Sanden steigt der Sondierspitzendruck sprunghaft auf qc 30 MN/m² an, dieses entspricht einer sehr dichten Lagerung. wurden ausgeführt: 51 Atlaspfähle d s /d b = 41/51 cm, 1100 kn, L 10,5 m Da sich das geplante Gebäude in direkter Nachbarschaft zur Landeszentralbank befindet und uns hier aus dem Jahre 1996 noch vergleichbare statische Probebelastungen vorliegen, konnten wir die Pfähle mit geringen Einbindetiefen in den hochtragfähigen Sanden absetzen. Die Arbeiten für den ersten Bauabschnitt konnten am abgeschlossen werden. Da die Arbeiten zur vollsten Zufriedenheit des Kunden und seines bauleitenden Architekten ausgeführt wurden, sind die Hoffnungen im Bereich Nordwest groß, auch für den 2. Bauabschnitt den Auftrag zu erhalten. 7 Projekte Herstellung der Bohrpfähle Rammen 344, 347-A und 363 im Einsatz Erweiterung der Produktion Voith Heidenheim Die Voith Paper GmbH & Co. KG zählt zu den Weltmarktführern im Papiermaschinenbau. Für die Erweiterung der Produktionskapazitäten am Stammsitz in Heidenheim an der Brenz baut das Traditionsunternehmen eine neue Fertigungshalle. Vom Generalunternehmer für den Hallenneubau, der Glass Bauunternehmung GmbH aus Mindelheim, erhielt der Bereich Süd den Auftrag für die Ausführung der Gründungsarbeiten einschließlich der Ausführungsplanung. Unter den Hallenfundamenten stehen Auffüllungen und quartäre Aueablagerungen der Brenz an. Deren Beschaffenheit ist inhomogen und im oberflächennahen Bereich stark ton- und schluffhaltig. Die Aueablagerungen werden von einer bis zu sechs Meter starken Kiesschicht sowie einer Kalksteinschicht unterlagert. In Teilbereichen des Baufelds steht der Kalkstein unmittelbar unter der Aueablagerung an. Anders als bei der Gründung des Rechenzentrums im Jahr 2006, das auf Frankipfählen gegründet wurde, erfolgte die Gründung der neuen Produktionshalle mit Bohrpfählen. 8 Dies lag im Besonderen an der komplizierten Spartensituation im Baufeld. Im stumpfen Winkel kreuzt ein Hauptabwasserkanal DN 1000 das Baufeld und somit mehrere Fundamente. Da der Kanal weder verlegt, noch stillgelegt werden konnte, wurden folgende Maßnahmen ergriffen: Die Halle wurde um etwa 15 im Grundriss gedreht, um möglichst viele Fundamente außerhalb des Einflussbereiches des Kanals zu positionieren. An drei Fundamenten wurde dennoch eine Überbauung des Kanals mittels Fundamentbalken erforderlich. In diesen Bereichen wurden die Pfähle in relativ geringen Abständen zum bestehenden Kanal gebohrt. Durch ein Überwachungsprogramm wurde sichergestellt, dass es zu keinerlei Beschädigungen am Kanal kam. Je nach Last und Baugrundbeschaffenheit an den einzelnen Standorten wurden die Pfähle in den Kiesschichten bzw. im Kalkstein abgesetzt. In Teilbereichen wurde eine Felseinbindung, der in der Bodenklasse 7 ansteht, von bis zu 4 m ausgeführt. wurden ausgeführt: 45 Bohrpfähle, d = 62 cm, 1100 kn, L 10 m Die Arbeiten verliefen planmäßig und konnten am 5. Mai abgeschlossen werden. Auf zu neuen Ufern Mercedes -Benz- Presswerk in Kecskemét (Ungarn) Die A- und B-Klasse von Mercedes wird ab 2012 in Kecskemét Ungarn produziert. Die Daimler AG investiert insgesamt 800 Millionen Euro in Ihr neues Werk. Es handelt sich hierbei um die größte Investition in der ungarischen Geschichte. Kecskemét, mit seinen rund Einwohnern, liegt rund 80 km südlich von Budapest, dort wo die wirkliche Puszta beginnt und der berühmte Aprikosenschnaps Palinka herkommt. Die anstehende Geologie besteht aus Wechsellagerungen von bindigen und nichtbindigen Schichten. Es handelt sich hierbei um äußerst anspruchsvolle also interessante Baugrundbedingungen. Unter der Humusschicht erreicht man eine bis zu 5 m mächtige Schicht aus stark schluffigem Feinsand, gefolgt vom sogenannten mittleren Sand der sich auf ca. 4,5 m erstreckt. Darauf folgt wiederum eine 4 m starke bindige Schicht von meist weicher bis steifer Konsistenz, bevor man dann auf den sogenannten unteren Sand trifft der wiederum nur in einer Mächtigkeit von ca. 4 m ansteht und von einem bindigen Lockergesteinshorizont unterlagert wird. Der GU-Wettbewerb wurde von Züblin Kft (Ungarn) gewonnen. Der Bereich Süd hat sich bereits im Jahr 2009 am Wettbewerb um insgesamt zwei Gebäude, dem Gebäude 20 Rohbau, dem Gebäude 10 Presswerk und einer Probebelastung beteiligt. Der Zuschlag wurde zum damaligen Zeitpunkt einem ungarischen Mitbewerber erteilt. Nachdem wir schon in der Ausschreibung und Angebotsphase aktiv die Gutachterseite sowie auch Züblin unterstützen und beraten konnten, wurden wir aufgrund der hohen Anforderungen hinsichtlich Belastung und Setzung des Einzelpfahles am Presswerk im Frühjahr erneut angefragt und erhielten nach konstruktiver Verhandlungsphase den Auftrag für die Gründungsarbeiten. wurden ausgeführt: 267 Frankipfäh
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