Inhaltsangabe. Jahresbericht 2015 Im Dienst von Notleidenden

Please download to get full document.

View again

of 34
All materials on our website are shared by users. If you have any questions about copyright issues, please report us to resolve them. We are always happy to assist you.
Published
Jahresbericht 2015 Inhaltsangabe Jahresbericht 2015 Im Dienst von Notleidenden Einleitung Weiterleitung von Spenden Projekt- und zweckgebundene Spenden Prämien und / oder Erfolgsbeteiligungen Vergütung
Jahresbericht 2015 Inhaltsangabe Jahresbericht 2015 Im Dienst von Notleidenden Einleitung Weiterleitung von Spenden Projekt- und zweckgebundene Spenden Prämien und / oder Erfolgsbeteiligungen Vergütung der Geschäftsleitung und des Vorstands Jahresbericht aus den Ländern inkl. Vorwort des Vizepräsidenten Planungen 2016 Projekte und Sonderaktionen 2015 Zuordnung der Erträge und Aufwendungen Selbstverpflichtungserklärung des Deutschen Spendenrats Jährliche Erklärung zu den Grundsätzen des DSR Glossar Grundsätze DSR Prüfungskatalog für Kassenprüfer/ Steuerberater/ Wirtschaftsprüfer Anlage a zum Prüfungskatalog Freistellungsbescheid Aktueller Vereinsregisterauszug DIACONIA Internationale Hilfe e.v. Schönbergerweg Bad Säckingen Tel / Einleitung DIACONIA Internationale Hilfe e.v. konzentriert sich seit vielen Jahren gezielt auf diese Einsatzgebiete: Armenien unser Schwerpunktland sowie Rumänien, Albanien, Nepal und Russland. Für jedes der Einsatzländer legen wir auf den nächsten Seiten gesondert Rechenschaft ab. Da zwischen DIACONIA Internationale Hilfe e.v. Deutschland und DIACONIA Internationale Hilfe Schweiz eine enge Zusammenarbeit besteht um entsprechende Kosten einzusparen, wird Arbeit gegenseitig übernommen. WEITERLEITUNG VON SPENDEN Spenden werden nicht weitergereicht, sondern lediglich für eigene Projekte verwendet. Unsere Spender spenden für Patenschaften und Projekte. Diese Beträge werden abzüglich Verwaltungskosten weitergeleitet. PROJEKT- UND ZWECKGEBUNDENE SPENDEN Ca. 90 % der Spenden sind Projekt und Zweck gebunden. PRÄMIEN UND / ODER ERFOLGSBETEILIGUNGEN Es wurden keine Prämien oder Erfolgsbeteiligungen ausgezahlt. VERGÜTUNG DER GESCHÄFTSLEITUNG UND DES VORSTANDS Der Vorstand versieht seinen Dienst zu 100 % ehrenamtlich und erhält keine Vergütung. Die Geschäftsleitung erhält rund 970, Euro brutto monatlich. Es werden keine Prämien oder Erfolgsbeteiligungen ausgezahlt. Internationale Hilfe JAHRESBERICHT 2015 IM DIENSTE VON NOTLEIDENDEN Vorwort Aus dem oberen Stockwerk des Berufsausbildungszentrums BAZ in Jerewan ist ein angeregter Austausch der Lehrlinge zu hören, der Unterricht in den Russisch- und Englischklassen ist zu Ende. Im mittleren Stockwerk erklingt das fröhliche Lachen der Näherinnen, und im Kellergeschoss hört man die Bau- und Bäckerlehrlinge werkeln. Rund 125 Lernende besuchen regelmässig einen der Lehrgänge als Idee geboren, haben sich im Laufe der Jahre ganz unterschiedliche Ausbildungszweige herausgebildet: Nach einem Probelehrgang mit Tourismus-Fachkräften begann Diaconia mit der Ausbildung von Bäckern / Konditoren und Näherinnen. Seit 2012 werden ausserdem Maler, Gipser und Elektriker ausgebildet. Diese drei Berufsgruppen bilden das Herz der Lehrlingsausbildung im BAZ. Während sechs bis zwölf Monaten haben vor allem Patenkinder die Möglichkeit, einen Lehrgang zu besuchen. Dabei erhalten sie, neben der Grundausbildung, die Möglichkeit, während eines Praktikums ihr erworbenes Wissen bei lokalen Firmen zu vertiefen. Gleichzeitig erhalten die Entscheidungsträger dieser Firmen einen Einblick in die Qualität unserer Wissensvermittlung. Erfreulich ist, dass es dem Leiter des BAZ, Sargis Svaryan, gelingt, eine wachsende Zahl von Lehrlingen als Arbeitskräfte in diese Firmen zu vermitteln haben 24 Näherinnen, 18 Bäckerinnen und Bäcker sowie sechs Bauleute ihre Ausbildung abgeschlossen. Berufsbegleitend haben 58 Lehrlinge den Englischunterricht sowie 21 Lernende die PC-Kurse besucht. Hinter jeder Zahl verbirgt sich ein Schicksal, nicht selten das einer ganzen Familie. So auch bei dem 17-jährigen Hakob. Dank seines erfolgreichen Ausbildungsabschlusses als Bäcker kann er nun die gesamte Familie unterstützen und seiner kranken Mutter die medizinische Versorgung ermöglichen. Auch die Näherinnen Silva und Ruzanna konnten sich mithilfe des vermittelten Wissens und der Grundausstattung ihren Traum von einer selbstständigen Arbeit verwirklichen und unterstützen mit dem erwirtschafteten Einkommen nun ihre Familien. Jesus sagt in Mt. 17,20: Ich versichere euch: Wenn euer Vertrauen auch nur so gross ist wie ein Senfkorn, dann könnt ihr zu diesem Berg sagen: Geh von hier nach dort, und er wird es tun. Grösser als ein Senfkorn war unser Glaube zu Beginn wohl nicht. Aber Gott hat seinen Segen überreich dazu gegeben. Ihm gehört alle Ehre. Sie, liebe Spenderin, lieber Spender, haben dieses Projekt bis heute im Gebet und finanziell begleitet. Dafür gehört Ihnen unser Dank. Christian Sartorius Vizepräsident Diaconia Internationale Hilfe, Schweiz ALBANIEN Im Jahr 2015 trafen die Folgen der weltweiten Finanzkrise das Land noch stärker als im Vorjahr. Viele Firmen mussten schliessen. Die Kaufkraft der Bevölkerung sank, eine Entspannung ist nicht in Sicht. Das Jahr war erfüllt von Überflutungen, Erdrutschen, blockierten Strassen und erlebte den härtesten Winter seit Langem. Die Regierung war ausserstande, der Bevölkerung ausreichend Hilfe zukommen lassen. Wichtige Handelswege blieben unbenutzbar. Einige Dörfer wurden völlig von der Aussenwelt abgeschnitten. Wegen des harten Winters konnten nur wenige Felder bestellt werden, was dazu führte, dass die meisten Nahrungsmittel zu teuren Preisen aus dem Ausland eingeführt werden mussten. Für Diaconia Albanien war 2015 ein schweres Jahr. Im Juli starb unerwartet der Länderleiter, Artan Metohu, an einem Herzinfarkt. Dies liess die Arbeit für zwei Monate pausieren. Es wurden neue Mitarbeiter gefunden. Andi Mumxhiu wurde neuer Länderleiter. Bisher bezuschusste die Landesregierung bestehende soziale Einrichtungen. Diese Aufgabe übernahmen nun die Kommunen, was zu einer Reduktion der Zuschüsse von rund 30 % führte. Daher ist es Diaconia wichtig, bestehende Einrichtungen zu unterstützen. Aber auch arme Familien stehen im Fokus, vor allem im Norden Albaniens. Die Hilfe besteht hauptsächlich in der Renovierung von Häusern, dem Kauf von Kühen, Ziegen und der Lieferung von Nahrungsmitteln. Das Seniorenheim in Fier erhielt neue Betten und Bettwäsche. Die Bewohner bekamen neue Schuhe. Neues Geschirr wurde benötigt, und die alten Spülmaschinen und Waschmaschinen wurden durch neue ersetzt. Zusätzlich brachten wir Rollstühle sowie Gehhilfen. Ebenso halfen wir der Einrichtung für behinderte Kinder. Sie erhielt Nahrungsmittel und Spiele, die vor allem für Autisten geeignet sind. In Kavaje unterstützten wir das Seniorenheim. Wir lieferten Geschirr und einen Herd und versorgten die Bewohner mit wichtigen Medikamenten. In Shkoder unterstützten wir das Heim für Behinderte mit 50 neuen Matratzen, Bettlaken, Decken, Schlafanzügen und Schuhen. Ebenso brachten wir Rollstühle und Gehhilfen. Im Sommer fand das Camp für die Kinder des Waisenhauses von 6 bis 17 Jahren statt. 30 Tage verbrachten sie miteinander. Wir haben einen Teil des Gebäudes renoviert und brachten Nahrungsmittel sowie neue Schuhe und Kleidung für die Kinder, damit sie das neue Schuljahr gut beginnen konnten. Zusätzlich erhielt das Heim neue Stühle und Tische für das Studienzimmer und die Schlafräume. In Shkoder wurde ein Nähkurs durchgeführt. Dieser erfolgte in Zusammenarbeit mit dem SOS Kinderdorf. Zum Abschluss erhielten alle Teilnehmerinnen eine Nähmaschine. Das Projekt Stärkung der armen Familien ging weiter. Wir ermöglichten Familien mit Vorkenntnissen eine Selbstständigkeit in den Bereichen Coiffeur und Fahrradreparatur. Einige Familien erhielten eine Kuh, um sich selbst zu versorgen und durch die Herstellung von Käse Geld zu verdienen. In Tirana unterstützten wir das Internat für sehbehinderte Kinder. Wir renovierten die Schlafräume und brachten neue Betten und Matratzen. Im Internat für hörgeschädigte Kinder renovierten wir die Schlafräume, brachten neue Betten und Matratzen und richteten die Küche neu ein. In Zusammenarbeit mit der Kirchgemeinde Emanu-El führten wir zahlreiche Veranstaltungen im Seniorenheim in Tirana und für die armen Familien in Kamez durch. Einzelnen Familien wurden Nahrungsmittel und Hilfsmittel, wie Rollstühle und nötige Medizin, gebracht. ARMENIEN Das Land befindet sich weiterhin in einer tiefen Krise. Noch immer wandern viele Menschen auf der Suche nach Arbeit aus. Das am leichtesten zu erreichende Land, Russland, befindet sich ebenfalls in einer Krise. Die Einkommen der Gastarbeiter dort sind stark gesunken, was die Summen, die sie zu ihren Familien nach Armenien schicken können, verringert. So geraten weitere Familien in Schwierigkeiten. An den Grenzen Armeniens werden immer wieder Dörfer von Scharfschützen beschossen. Es kommt immer wieder zu Toten und Verwundeten. PATENSCHAFTEN Die Patenschaften gewinnen immer mehr an Bedeutung. Es spielen sich herzzerreissende Szenen ab, wenn wir ein Patenkind aus dem Patenschaftsprogramm entlassen müssen, da die Lebensmittel und die medizinische Versorgung für die Familien grösstenteils lebensnotwendig sind. Auch die moralische Unterstützung ist von grosser Bedeutung. Diese Familien sind sonst oftmals mit ihren Nöten, Sorgen und Schwierigkeiten alleine. Wir können nicht alle Probleme lösen, doch wir sind für sie da. PROJEKTE Die Projekte sind ein wichtiger Bestandteil unserer Arbeit. Hier können wir gezielt einzelnen Familien helfen. Auch 2015 durften wir viele Operationen ermöglichen, Leben retten, Wohnungen renovieren und Menschen Hoffnung schenken. SONDERAKTIONEN UND SOFORTHILFE Manchmal ist schnelles Handeln lebensnotwendig. Sei es eine wichtige Operation oder auch eine plötzlich eintretende Notsituation. An solchen Punkten greift unser Nothilfefonds. Wir können sofort reagieren und effektiv helfen. Durch die Sonderaktionen haben wir die Möglichkeit, grössere Projekte umzusetzen. Arme Familien haben oft Schwierigkeiten, ihre Kinder zur Schule zu schicken, da sie die Ausstattung nicht bezahlen können. Durch die Sonderaktion Wir machen Schule konnten wir rund 250 Kindern den Schulbesuch ermöglichen. Die zweite grosse Sonderaktion ist unsere Tagesstätte für Betagte und Kinder in Tumanian. Die Eröffnung wird im Jahr 2016 stattfinden. MEDIZINISCHE HILFE Für die Familie ist es kaum fassbar, wenn ein geliebter Mensch nicht behandelt werden kann, nur weil die finanziellen Mittel nicht vorhanden sind. Es gibt zwar inzwischen Krankenversicherungen, aber die Bedürftigen können sich diese nicht leisten. Durch die medizinische Versorgung und Hilfe können wir einigen Hilfesuchenden eine Behandlung ermöglichen. DIACONIA TEAM ARMENIEN / DORF DER HOFFNUNG Der Tod des Gründers der Arbeit in Armenien, Jakob Jambazian, im Juli 2015 machte uns sehr betroffen. Er wird uns fehlen, doch wir werden die Arbeit in seinem Sinne weiterführen wurden zwei neue Arbeitsgruppen gebildet. Team Fundraising wird innerhalb Armeniens versuchen, Freunde und Spender für die Armen in Armenien zu gewinnen. Das zweite Team, Team Dorf der Hoffnung, kümmert sich um das Dorf. Im Sommer konnten wir ein Ferienprogramm für Kinder durchführen, welches begeistert aufgenommen wurde. Verschiedene Wettbewerbe, Spiele und gemeinsame Unternehmungen sollen das Dorf zusammenwachsen lassen und die Gemeinschaft fördern. BERUFSAUSBILDUNGSZENTRUM BAZ Die Lehrgänge verlaufen erfolgversprechend. Die Bewerberzahl stieg in fast allen Bereichen. Die Gesamtzahl der Absolventen betrug 143. Die Teilnehmer kommen aus Armawir, Ararat, Kotjak, Aragazotn, aus Gavar und sogar aus Wajk, in der Provinz Wajoz Dsor, etwa 240 km von Jerewan entfernt. Im Bereich Näherei / Schneiderei gab es insgesamt 24 erfolgreiche Absolventinnen. Im September begannen zwei weitere Gruppen mit insgesamt 24 Teilnehmerinnen. Der Bäcker- / Konditorenkurs dauert ein Jahr. In 2015 unterrichteten wir zwei Gruppen mit insgesamt 18 Teilnehmern. Im Juli 2015 startete die Bauausbildung mit insgesamt sieben Lehrlingen. Im Februar 2015 wurden den 21 Absolventen des Englischkurses ihre Diplome überreicht. Der Englisch-Sprachkurs wurde von 37 Teilnehmern in vier Gruppen besucht. Im Oktober begann der neue Kurs mit 45 Teilnehmern in zwei Gruppen. Zum ersten Mal wurde ein B1 Kurs angeboten. Bisher gab es nur Lehrgänge im Niveau A1 und A2. Der einjährige Russisch-Sprachkurs wurde von 14 Teilnehmern besucht. Im September begann ein neuer Kurs mit zwei Gruppen und insgesamt 18 Teilnehmern. Ebenso fand der Handarbeitskurs statt. Fünf Teilnehmerinnen haben ihn im März 2015 beendet. Der neue Kurs begann im Oktober mit 12 Teilnehmerinnen. Auch der dreimonatige Computerkurs stiess auf reges Interesse. Er wurde zweimal mit insgesamt 24 Teilnehmern in vier Gruppen durchgeführt, in dessen Rahmen ein Photoshop-Kurs angeboten wurde. Die besten sechs Teilnehmer wurden dafür zugelassen. NEPAL Am 25. April erlebte das Land ein Erdbeben mit einer Magnitude von 7.8. Rund Menschen starben, wurden obdachlos. Auch die von Diaconia unterstützten Waisenhäuser wurden beschädigt. Am schlimmsten traf es das Trust Home in Dhading. Daher konzentrierte sich unsere Hilfe hauptsächlich auf den Wiederaufbau des Waisenhauses und die Hilfe für die Obdachlosen, die zu Tausenden in Notlagern Zuflucht fanden. Sechs dieser Lager befanden sich im Distrikt Dhading, eines wurde für fünf Monate das Zuhause für die Waisenkinder des Trust Home. Erschwerend hinzu kam ein Embargo seitens Indien. Es kamen kaum mehr Öl, Gas oder wichtige Lebensmittel ins Land. Die Kosten stiegen auf das Dreifache. Ab Mitte des Jahres zeichnete sich ab, dass die seit 2008 bestehende Säkularisierung des Landes langsam zurückgezogen wird. Immer wieder werden die christlich geführten Waisenhäuser überprüft und auf christliches Material durchsucht. Christliche Zusammenkünfte wurden verboten. Neben der Katastrophenhilfe lief die generelle Unterstützung weiter. Wir halfen durch den Kauf von Schulmaterial, Nahrungsmitteln und Bekleidung und konnten vielen Kindern den Schulbesuch ermöglichen. Einzelne Kinder werden durch Patenschaften unterstützt. RUMÄNIEN Trotz EU Beitritt herrscht in Rumänien starke Armut. Die Arbeitslosenrate betrug 6,7 %. Die Arbeitslosenhilfe wird für ein Jahr gewährt. Wer in dieser Zeit keine Arbeit findet und keine rund 76 Franken (70 Euro) pro Monat zur Verfügung hat, bekommt im Anschluss daran Sozialhilfe. Diese Hilfe wird von rund 21 % der Bevöl- kerung in Anspruch genommen. Unterhalb der Armutsgrenze leben jedoch zwischen 22 % und 27 %. Laut Statistik des INS Roman Institute ist Rumänien das ärmste Land Europas. Ebenfalls an erster Stelle steht es in Bezug auf Analphabetismus und Schulabbrüche. 10 % der Bevölkerung besitzen keine Schulbildung. KINDERBILDUNGSZENTRUM KIBIZ Rund 120 Kinder besuchten jeden Tag das KiBiZ. Alle haben die Versetzung in die nächsthöhere Klasse geschafft. Die Kinder erhalten täglich eine warme Mahlzeit, Hilfe bei den Hausaufgaben, Ermutigung und Zuwendung. Während der Sommermonate wurden Sommercamps mit Aktivitäten und Workshops durchgeführt. Schon während der Ferien kamen zahlreiche Kinder ins KiBiZ, um ihre Ferienaufgaben zu erledigen. Im Dezember besuchte eine Schweizer Delegation die Einrichtung und nahm an der Weihnachtsfeier teil. LEITUNG UND MITARBEITER Das Team trifft sich regelmässig mit der Schweizer Geschäftsleitung zur Besprechung wichtiger Themen. Jeder Mitarbeiter bildet sich regelmässig weiter, um den Hilfesuchenden besser dienen zu können. FUNDRAISING Die Abteilung entwickelt sich sehr gut. Viele Sach- und Geldspenden konnten national generiert werden. Es bestehen gute Kontakte zu ortsansässigen Firmen, die daran interessiert sind, die nachhaltige Hilfe zu unterstützen. In einigen Supermärkten wurden Spendenkästen aufgestellt, deren Ertrag erfreulich ist. PROJEKTE UND NOTHILFE Wir halfen rund 500 Familien mit Nahrungsmitteln, Kleidung und Baumaterial. Viele Kinder konnten dadurch weiterhin die Schule besuchen. Jeden Monat wurden Spendenkampagnen, die Sach- und Geldspenden erbrachten, durchgeführt. FREIWILLIGE UND BESUCHER Wir begrüssten zahlreiche Besucher und freiwillige Mitarbeiter aus der Schweiz und aus Deutschland. Auch von den örtlichen Universitäten kamen freiwillige Mitarbeiter, um ein Praktikum zu absolvieren. BAUERNHOF DER HOFFNUNG Die Arbeit entwickelt sich gut. Die Rinderherde wächst, mittlerweile sind es 36 Kühe. Die Kartoffelernte betrug 38 Tonnen und kam bedürftigen Familien zugute. Auf 56 Hektaren Land wurde Heu geerntet, als Futter für die Tiere. Die Bienen produzieren guten Honig. Mittlerweile gibt es 80 Bienenstöcke. Wir gewannen rund 800 Kilogramm Honig. HÄUSER FÜR BEDÜRFTIGE In Zusammenarbeit mit Vodafone wurden in Cristian vier Häuser für bedürftige Familien errichtet. Wir hoffen, dass dieses Projekt noch lange weitergeführt werden kann. PATENSCHAFTEN Rund 160 Kinder werden monatlich durch eine Patenschaft unterstützt. Sie erhalten Nahrungsmittel und Kleidung sowie medizinische Versorgung. CAMPUS Im Jahr 2015 haben sechs Teilnehmer an Kursen für Lederbearbeitung und Schneiderei teilgenommen. Durch ihre erworbenen Kenntnisse sind sie für den Arbeitsmarkt interessant geworden. DIACONIA INTERNATIONALE HILFE Feldstrasse 9, CH-5712 Beinwil am See Telefon: Fax: Diaconia Internationale Hilfe hat den Ehrenkodex unterzeichnet und wird auf die Einhaltung der Kriterien jährlich überprüft. RUSSLAND Nach einer elfjährigen Unterbrechung werden seit 2011 wieder einzelne Projekte unterstützt. Galina Dzhuzenova, Moskau, ist seit 1998 Präsidentin von Brotherhood of Compassion. Sie befindet sich im Ruhestand, steht jedoch weiterhin als ehrenamtliche Mitarbeiterin zur Verfügung wurde zum 23. Mal ein Sommercamp für benachteiligte Kinder durchgeführt. Rund 120 Kinder nahmen daran teil. Für einen Monat konnten sie ihrem tristen Alltag entfliehen. Neben der Entdeckung der eigenen Fähigkeiten und dem Aufbau ihres Selbstwertes wurden ihnen christliche Werte nahegebracht. Viele Kinder erlebten eine persönliche Veränderung, die zukunftsbedeutend ist. Zu Weihnachten wurden Veranstaltungen in öffentlichen Einrichtungen sowie der Christ Baptist Church in Moskau durchgeführt. Behinderte Kinder und deren Familien wurden eingeladen und erhielten ein kleines Weihnachtspaket mit Nahrungsmitteln, Leckereien und christlichem Material. Auch Krankenhäuser sowie Einrichtungen für Senioren und Kinder wurden besucht. Für viele arme Menschen war dies ein Lichtblick in ihrem entbehrungsreichen Alltag. Internationale Hilfe Planungen 2016 Albanien Nach dem Tod von Artan Metohu im Juli 2015 und der Einarbeitung des neuen Teams um Andi Mumxhiu werden wir damit fortfahren, die aufgezählten Einrichtungen durch Einzelprojekte zu unterstützen. Ebenfalls geplant sind zwei unterstützte Sommercamps für bedürftige Kinder und Jugendliche. Sofern es zu akuten Bedürfnissen in einzelnen Regionen kommt (Katastrophe, Unwetter usw.), werden wir diese spontan in unsere Projektentwicklung integrieren. Armenien Die Zahl der Patenschaften soll stabil gehalten werden, auch wenn weniger Spender bereit sind, sich langfristig zu binden. Der Beitrag für die Patenschaften wird auf 36 Euro monatlich erhöht. Die Leistungen für die Patenkinder werden stabil bleiben. Zusätzlich zu den Patenschaften werden wir weiterhin durch Soforthilfemassnahmen Hilfe für einzelne Familien bereitstellen. Die Bäcker-/Konditorenlehrgänge sowie Näh- und Handarbeitskurse, PC-Kurse und Sprachkurse werden beibehalten. Die qualitative Basis wird weiter ausgebaut. Die besten Absolventen der Kurse bekommen bei der Arbeitsplatzsuche bzw. ihrer Grundausstattung für eine Selbstständigkeit geholfen. Weiter wird im Dorf der Hoffnung die Dorfgemeinschaft und die Eigenverantwortung der Bewohner gefördert. Zudem wird ein neues Fundraising Team etabliert, das gezielt Firmen und Sponsoren in Armenien anspricht. Das Gemeindezentrum für jung und alt in Tumanian wird eröffnet und in Betrieb genommen. Tagesangebote, Hilfe für Bedürftige und Sommeraktionen werden durchgeführt. Im Herbst wird zum 9. Mal die Tieraktion, Einmal spenden zweimal helfen durchgeführt. Nepal Der Umfang und die unterstützten Einrichtungen werden beibehalten. Bei Naturkatastrophen wird der Fokus auf der Unterstützung der von uns geförderten Einrichtungen sowie Hilfebedürftigen im näheren Umfeld de
We Need Your Support
Thank you for visiting our website and your interest in our free products and services. We are nonprofit website to share and download documents. To the running of this website, we need your help to support us.

Thanks to everyone for your continued support.

No, Thanks