Innovations-Impulse für Essen als Grüne Hauptstadt Europas. Fassung vom Essen, 6. Februar PDF

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- 1 - Runder UmweltTisch Essen c/o Dr. Dieter Küpper, Innovations-Impulse für Essen als Grüne Hauptstadt Europas Um Essen als Grüne-Hauptstadt Europas für die
- 1 - Runder UmweltTisch Essen c/o Dr. Dieter Küpper, Innovations-Impulse für Essen als Grüne Hauptstadt Europas Um Essen als Grüne-Hauptstadt Europas für die Zukunft über 2017 hinaus stark zu machen, schlägt der Runde UmweltTisch Essen (RUTE) vor, in verschiedenen Bereichen eine Reihe von Maßnahmen durchzuführen. Fassung vom Essen, 6. Februar 2018 Inhaltsübersicht in Datei: STRG + anklicken auf die Seite springen RUTE und GHE... Seite 2 Maßnahmen-U berblick Zwei Hauptmaßnahmen 2. Unsere Wege Unsere Gewässer 4. Unser Grün Energie, Wohnen 6. Abfallwirtschaft 7.Ernährung, Umweltbildung, Transparenz... 5 Die Vorschla ge im Einzelnen RUTE und GHE Die vorliegenden Innovations-Impulse für Essen als Grüne Hauptstadt Europas wurden als Maßnahmen-Vorschläge erarbeitet im Runden UmweltTisch Essen (RUTE). Der RUTE ist eine überparteiliche Vereinigung von mehr als 30 selbständig handelnden Umwelt-, Naturschutz- und Verkehrs-Verbänden sowie Initiativen der ökologischen und sozialen Stadtentwicklung, der erneuerbaren Energieversorgung und des Klimaschutzes. Der RUTE existiert seit Er versteht sich als koordinierende Vereinigung zur Verstärkung von Umwelt-Anliegen. Der RUTE trägt als Teil der Essener Zivilgesellschaft durch Öffentlichkeitsarbeit und Gespräche mit Politik und Verwaltung zu Bewusstsein und Meinungsbildung aller Betroffenen in umweltrelevanten Fragen bei. Der RUTE begrüßt den starken Impuls aus Europa zur Weiterentwicklung des Umweltbewusstseins und freut sich über die Wahl zur European Green City Für die Anliegen Essens, sich als Grüne Hauptstadt zu präsentieren und zu entwickeln, haben RUTE-Gruppen mehr als 200 Vorschläge eingereicht. Viele dieser Ideen verwirklichen sie in diesem Jahr mit Unterstützung der Stadt. Die zahlreichen schönen und starken Events im Jahr der Grünen Hauptstadt 2017 bilden in Essen und weit über die Stadt hinaus wichtige Meilensteine für Bildung und Entwicklung des Bewusstseins von zukunftsfähiger Lebensqualität. In der Bewerbung um den Titel hat Essen in Brüssel starke Absichtserklärungen abgegeben, um die keineswegs verschwiegenen Defizite in vielen Bereichen zu überwinden. Dazu schlägt der RUTE der Stadt Essen mit den vorliegenden Innovations-Impulsen vor, eine Reihe von grünen Maßnahmen durchzuführen. Mit deren Hilfe kann Essen über 2017 hinaus noch erheblich stärker im umfassenden Sinne zukunftsfähig werden und seine Zusagen nach Brüssel einhalten. Der RUTE ist bereit, nach Kräften Daten und Informationen bereitzustellen sowie insbesondere Maßnahmen der Kommunikation und der Meinungsbildung energisch zu unterstützen. Kontakt: Dr. Dieter Küpper, Die Seiten bis zeigen einen Überblick. Um der Übersichtlichkeit willen sind zu den jeweiligen Bereichen in einem Kasten zunächst die wesentlichen - Absichtserklärungen der Stadt Essen aus der GHE-Bewerbung aufgeführt. Es folgt eine - Ampel-Bewertung (Rot Gelb Grün) der aktuell ergriffenen Maßnahmen. Sodann sind die - Überschriften der dazu vom RUTE vorgeschlagenen Maßnahmen angegeben; in der digitalen Fassung führt ein Klick zu den einzelnen Abschnitten. Ab Seite sind die einzelnen Maßnahmenvorschläge mit Begründungen aufgeführt. Maßnahmen-U berblick Maßnahmen: STRG + anklicken auf die Seite springen Vorschla ge zur Gru nen Hauptstadt Essen Ampelbewertung: Sind die Ziele mit den bisher beschlossenen Maßnahmen erreichbar? = Nein = Teilweise/Möglicherweise = Ja 1. Zwei Hauptmaßnahmen Masterplan Mobilität, Energieeffizienz-Konzept Unsere Wege: Bereich Verkehr Aus der Bewerbung der Stadt Essen zur GHE (https://media.essen.de/media/egc2017media/egc2017_bilder/grafiken_2/12_ziele_poster.de.pdf ) 2.NAHVERKEHR Veränderung des Modal-Split für ÖPNV/ MIV/ Fahrrad / Fußgänger auf jeweils 25 % bis 2035 Radverkehrsprojekte Weiterentwicklung des Alltagsroutennetzes (Bauprogramm Radverkehr 2020; /a) Weiterbau von Radtrassen Verbesserung der Radinfrastruktur (Deckenerneuerungsprogramm ) Öffentlichkeitsarbeit über Veranstaltungen (laufend) (Aktion Stadtradeln , Fahrradkalender) Herausgabe von Printprodukten Errichtung der Radstation Kupferdreh und des Verbindungstunnels am Bahnhof Kettwig (Förderantrag gestellt) Machbarkeitsstudie für den 101 Kilometer langen Radschnellweg Ruhr (Trassenplanung zwischen Duisburg und Hamm). Sind diese Ziele mit den bisher beschlossenen Maßnahmen erreichbar? Nein Maßnahmen-Vorschläge: 2. Unsere Wege 2.1. Im Bereich der Verwaltung Mehr Bürgerservice ins Internet und in Stadtteile; Mobilitätsmanagement für Stadtämter usw.; Fahrrad-Abstellanlagen; Stärkung der Verwaltung Bus- und Bahnverkehr Fortschreibung Nahverkehrsplan; Bahnhofstangente Radverkehr allgemein Bundes- und Landes-Zuschussmittel ausschöpfen; mehr Finanzmittel; Planungskapazitäten aufstocken Radverkehr im Einzelnen Nord-Süd-Radweg; RS1; Radroutennetz; Radwege-Reinigung; Schäden an allen Radverkehrsanlagen; Baustellen; neue Aufteilung des verfügbaren Verkehrsraumes für Alltagsradler; Grüne Welle für Alltags-Radverkehr; Grüner Pfeil an Ampeln für rechtsabbiegende Radfahrer Fußverkehr Die begehbare Stadt : Verkehrspolitik für Fußgänger Elektromobilität Umstellprogramm Dienstfahrzeuge auf Elektrofahrräder, e-lastenfahrräder, Elektromobile; Mietsystem für verschiedene Elektrofahrräder; Ladestellen im öffentlichen RaumFehler! Textmarke nicht defin 3. Wasserbewirtschaftung: Unsere Gewässer Aus der Bewerbung der Stadt Essen zur GHE (https://media.essen.de/media/egc2017media/egc2017_bilder/grafiken_2/12_ziele_poster.de.pdf ) 8. WASSERBEWIRTSCHAFTUNG Sicherung und Steigerung der Trinkwasserqualität Naturnahes Baden in der Ruhr Anpassung der Wasserwirtschaft an die Folgen des Klimawandels Sind diese Ziele mit den bisher beschlossenen Maßnahmen erreichbar? Teilweise/Möglicherweise Maßnahmen-Vorschläge: 3. Unsere Gewässer Baldeneysee: Bürger-Beteiligung für Entwicklung; weitere Gewässer-Renaturierung und Schaffung weiterer Retentionsräume Grünflächen, Natur und Biodiversität: Unser Grün Aus der Bewerbung der Stadt Essen zur GHE (https://media.essen.de/media/egc2017media/egc2017_bilder/grafiken_2/12_ziele_poster.de.pdf ) 3. STÄDTISCHE GRÜNFLÄCHEN, DIE NACHHALTIGE LANDNUTZUNG UMFASSEN Alle Essener/-innen erreichen das Grüne Wegenetz unterhalb von 500 m Entfernung bis 2020 (heute ca. 75%) Entwicklung der Stadt Essen zu einer grünen Stadt mit hoher Lebens- und Freizeitqualität 4. NATUR- UND BIODIVERSITÄT Hohe Lebensqualität durch Balance zwischen Urbanen und naturnahen Räumen (basierend auf der EU-Biodiversitätsstrategie) Stabilisierung der Erhaltungszustände der Arten Integration von Naturschutz in Land- und Forstwirtschaft und Siedlungsentwicklung Sind diese Ziele mit den bisher beschlossenen Maßnahmen erreichbar? Teilweise/Möglicherweise Maßnahmen-Vorschläge: 4. Unser Grün 4.1. Grün allgemein Beitritt zum Bündnis Kommunen für biologische Vielfalt e.v. ; Maßnahmen für biologische Vielfalt; Natur als städtisches Kapital Grünflächenschutz Flächenmanagement; Schutz von Freiflächen und Landschaftsschutzgebieten; Essener Norden: Landschaftsplan, Waldflächen; Entsiegelung öffentlicher Flächen; Wald: mehr Naturnähe; Konzept für mehr Umwelt- und Naturschutz Straßengrün Programm Lebensraum Straßenbaum ; Baumscheiben-Schutz Bodenschutz Handlungskonzept Bodenschutz als umweltpolitische Aufgabe 5. Unsere Energie und unser Wohnen Aus der Bewerbung der Stadt Essen zur GHE (https://media.essen.de/media/egc2017media/egc2017_bilder/grafiken_2/12_ziele_poster.de.pdf ) 11. ENERGIEEFFIZIENZ Reihenfolge der Klimaschutzaktivitäten: Steigerung der Sanierungsrate auf 3% p.a. auf Niedrigenergiehaus-Standard. Kommunale Neubauten ausschließlich in Passivhaus-Standard. Nutzung der Potentiale der Erneuerbaren Energien (ein Drittel der Stromversorgung durch Solarenergie bis 2050). Aufstellung eines Energienutzungsplans (ENP) Fortlaufende Minderung des Gesamtenergieverbrauchs der Stadt Essen (um 19,6 % von ) Sind diese Ziele mit den bisher beschlossenen Maßnahmen erreichbar? Nein Maßnahmen-Vorschläge: 5. Unsere Energie und unser Wohnen Energiewende-Konzept Im Bereich der Verwaltung Wärme/Energie in Quartieren RWE-Unterstützung AKW-Gefahr Abfallwirtschaft Aus der Bewerbung der Stadt Essen zur GHE (https://media.essen.de/media/egc2017media/egc2017_bilder/grafiken_2/12_ziele_poster.de.pdf ) 7. ABFALLERZEUGUNG UND -MANAGEMENT Fortschreibung des Abfallwirtschaftkonzeptes der Stadt Essen bis Ende 2014 Steigerung der Recyclingquote von 40% (2012) auf 65% (2020) Reduzierung des Abfallaufkommens pro Einwohner Urban Mining - Erhöhung des Sammelaufkommens bei Elektroschrott Sind diese Ziele mit den bisher beschlossenen Maßnahmen erreichbar? Teilweise/Möglicherweise Maßnahmen-Vorschläge: 6. Unsere Abfallwirtschaft ökologisches Abfallwirtschaftskonzept Ernährung, Umweltbildung, Transparenz der Stadt-Verwaltung und -Politik Konzept für gesunde Ernährung in Essener Gemeinschaftseinrichtungen kombiniert mit Umweltbildung; Transparenz der Stadtverwaltung und -Politik Die Vorschla ge im Einzelnen Kursiv = Kurzfristig umsetzen 1. Zwei Hauptmaßnahmen 1.1. Masterplan Mobilität (konzeptionelle Abstimmung von Maßnahmen für alle Verkehrsarten) 1.2. c h e i b Energieeffizienz auf lokaler Ebene durch umfassendes Konzept für alle städtischen Ämter, Einrichtungen und Tochtergesellschaften sowie den gesamten Stadtraum Erarbeitung eines Gesamtverkehrskonzepts für Essen bzw. eines Entwicklungsplans zur Mobilität mit konkreten, abgestimmten Maßnahmen, die das 4x25%-Ziel der GHE bis 2035 erreichbar machen; Einrichtung einer dezernatsübergreifenden Stabsstelle Mobilität beim OB. Inhaltliche Schwerpunkte: 1. Nahverkehrsplan 2017 Plus mit Leuchtturmprojekten wie Bahnhofstangente (schnellstmögliche Realisierung) 2. Alltags-Radwegenetz weiterentwickeln - Hauptroutennetz mit Quartiersanbindungen Fahrradstraßen realisieren 3. Maßnahmen zur Reduzierung des MIV-Anteils Energiewende-Konzept mit Masterplan Energieeffiziente Stadt Essen Inhaltliche Schwerpunkte: 1.) Stadtverwaltung: Umstellung bis 2020 auf Stromversorgung ausschließlich aus dezentraler erneuerbarer Energie, Energiespar- Contracting-Projekte, städtische Neubauten beispielhaft über die gesetzlichen Vorgaben hinaus in Passivhaus- bzw. Plusenergiehaus- Bauweise 2.) Konzepterstellung für die Wärme- und Energieversorgung von Wohnquartieren, Kraft-Wärme- Koppelung, neue Wohnquartiere: autofrei, als Solarsiedlung Die Hauptdefizite Essens als Grüne Hauptstadt Europas liegen im Bereich Verkehr. Für die Einhaltung insbesondere der NO2- und Feinstaub-Grenzwerte muss unverzüglich Sorge getragen werden, hier geht es um akuten Gesundheitsschutz der Bevölkerung. Es fehlt ein Konzept für das gemeinsame Vorgehen der verschiedenen Verkehrsträger. zu 1.: Das Verbesserungspotenzial ist groß, ausgearbeiteter Vorschlag von MWS und ProBahn: zu 2.: attraktive Radwegeverbindungen in Nord- Süd- und Ost-West-Richtung schaffen; Anbindung an Stadtteile zu 3.: Vorbilder Kopenhagen, Wien, Zürich, Helsinki: mobility-as-a-service effektive Vernetzung aller Verkehrsträger Bus- und Bahnverkehr u.a. durch geringen Preis (VRR) attraktiver machen, Parkplatzgebühren in verdichteten Stadtteilen erhöhen; Entlastungsmaßnahmen B 224/Essener Norden planerisch sichern und umsetzen Je früher die Energiewende in Essen verwirklicht wird, desto früher kommt es auch zur Entlastung des städtischen Haushaltes. Die wichtigsten Handlungsträger von Stadtwerken, Steag und Solargenossenschaft bis hin zu Wohnungsbaugesellschaften sind vernetzt in die Planung einzubeziehen. Durch intelligentes Management bei der Kombination von Solarenergie, Blockheizkraftwerken, Wärmerückgewinnung, dezentralen Energiespeichern für weitgehend autarke Wärme- und Energieversorgung usw. wird die Stadt zum Vorbild für viele. Sie leistet damit weit über den eigenen Bereich hinaus wichtige Beiträge zur Gesundheit, zur Umwelt und zum Klimaschutz, zur Unabhängigkeit von fossilen Energieträger- Importen und damit zur Umweltgerechtigkeit und zum internationalen Frieden. Unsere Wege Masterplan Mobilität (konzeptionelle Abstimmung von Maßnahmen für alle Verkehrsarten) (= Hauptmaßnahme 1.1) Erarbeitung eines Gesamtverkehrskonzepts für Essen bzw. eines Entwicklungsplans zur Mobilität mit konkreten, abgestimmten Maßnahmen, die das 4x25%-Ziel der GHE bis 2035 erreichbar machen; Einrichtung einer dezernatsübergreifenden Stabsstelle Mobilität beim OB. Inhaltliche Schwerpunkte: 1. Nahverkehrsplan 2017 Plus mit Leuchtturmprojekten wie Bahnhofstangente (schnellstmögliche Realisierung) 2. Alltags-Radwegenetz weiterentwickeln - Hauptroutennetz mit Quartiersanbindungen Fahrradstraßen realisieren 3. Maßnahmen zur Reduzierung des MIV-Anteils Die Hauptdefizite Essens als Grüne Hauptstadt Europas liegen im Bereich Verkehr. Für die Einhaltung insbesondere der NO2- und Feinstaub-Grenzwerte muss unverzüglich Sorge getragen werden, hier geht es um akuten Gesundheitsschutz der Bevölkerung. Es fehlt ein Konzept für das gemeinsame Vorgehen der verschiedenen Verkehrsträger. zu 1.: Das Verbesserungspotenzial ist groß, ausgearbeiteter Vorschlag von MWS und ProBahn: zu 2.: attraktive Radwegeverbindungen in Nord- Süd- und Ost-West-Richtung schaffen; Anbindung an Stadtteile zu 3.: Vorbilder Kopenhagen, Wien, Zürich, Helsinki: mobility-as-a-service effektive Vernetzung aller Verkehrsträger Bus- und Bahnverkehr u.a. durch niedrigen Preis (VRR) attraktiver machen, Parkplatzgebühren in verdichteten Stadtteilen steigern; Entlastungsmaßnahmen B 224/Essener Norden planerisch sichern und umsetzen Beobachtung/Defizit Verbesserungsvorschlag Bemerkungen 2.1. Im Bereich der Verwaltung Unnötig lange Wege zu städtischen Behörden Mitarbeitende städtischer Ämter und der Tochtergesellschaften nutzen bei Dienstfahrten und dem Weg zur Arbeit nicht konsequent die ökonomischsten und CO2-sparsamsten Verkehrsmittel In städtischen Ämtern sind schlechte Bedingungen für das Abstellen von Fahrrädern der Mitarbeiter*innen. Weitere Bürgerservice-Angebote ins Internet bzw. in die Stadtteile verlegen bzw. dort erhalten Für alle Stadtämter wird ein gründliches betriebliches Mobilitätsmanagement eingeführt zur ökologisch und ökonomisch sinnvollsten Verkehrsmittel-Nutzung. Für sämtliche städtischen Ämter werden abschließbare Fahrrad- Abstellanlagen, auch im Außenbereich mit Überdachung und Ladestation, sowie Duschanlagen für Mitarbeiter*innen eingerichtet. Prüfen, wo mehr Stadt der kurzen Wege möglich ist zur Verminderung innerstädtischen Verkehrs, für mehr Bürgernähe und Wartezeitverkürzung Dienststellen mit viel Außendienst wie Umweltamt, Amt für Straßen und Verkehr und die Sport- und Bäder-Betriebe beginnen sofort. Mit wissenschaftlicher Begleitung / Evaluation z.b. durch Prof. Reutter, Wuppertalinstitut! Vgl. Die Renovierung des Rathauses ist eine gute Gelegenheit dafür. Die Aufgaben im Bereich Umwelt und Naturschutz sind gewachsen. Personelle Stärkung der Umweltverwaltung, besonders der Unteren Naturschutzbehörde Bus- und Bahnverkehr Anteil Bus- und Bahnverkehr am Gesamtverkehr ist zu gering Anteil Bus- und Bahnverkehr im Modal Split ist zu gering Die höherwertigen Verkehrsmittel Bus und Bahn sind an den meisten Ampeln dem MIV gleichgestellt. Siehe oben Hauptmaßnahme 1. 1.! Fortschreibung des Nahverkehrsplans der Stadt Essen 2017 Schnellstmögliche Realisierung der Straßenbahn Bahnhofstangente vor Bau des 3. Bauabschnitts Berthold-Beitz-Boulevard Grüne Welle für den ÖPNV: Höherwertige Verkehrsmittel sollen durchweg Vorrang haben mit dem Ziel Wartezeit Null für ÖPNV. ausgearbeitete Vorlage siehe content/uploads/pb_mws_nvp-essen- 2017_ pdf Wartezeit Null für ÖPNV soll mithilfe des IT-Systems ICTS ermöglicht werden, das für zentralverbundene Anschlusssicherung angeschafft wird Radverkehr allgemein Anteil Radverkehr im Modal Split ist zu gering. Jedes Jahr mehr Finanzmittel für die Realisierung von Radverkehrsanlagen bereitstellen, vor allem für die Alltagsnutzung; Bundes- und Landes-Zuschussmittel für Radverkehr bestmöglich ausschöpfen und die für die erforderlichen Maßnahmen nötigen Planungs- und Umsetzungskapazitäten im Amt für Umwelt und Bauen aufstocken Alltagsradeln reduziert effektiv den Kfz-Verkehr, zur Förderung ist das Radroutennetz dringend zu überarbeiten; Bundesmittel siehe semitteilungen/pm/artikel/bmubfoerdert-investitionen-in-denradverkehr/ 2.4. Radverkehr im Einzelnen Es fehlt eine möglichst geradlinige, attraktive Radverkehrsverbindung im nördlichen Stadtgebiet in Nord- Süd-Richtung Radroutennetz ist noch nicht optimal auf RS1 und RSMR eingerichtet. Realisierung einer durchgehenden Radwegtrasse in Nord-Süd-Richtung von Stadtgrenze Bottrop/Gladbeck mit radgerechten Ampelschaltungen, Ausbau und guter Anbindung weiterer Radverkehrsanlagen Essen entwickelt sein Radroutennetz weiter, sodass es bei Fertigstellung der Radschnellwege RS1 und RSMR optimal an diese anschließt. Hauptroutennetz stärken, eine attraktive Radverbindung im nördlichen Stadtgebiet in Nord-Süd-Richtung kann zur Entlastung der B224 beitragen Enge Abstimmung mit den Nachbarstädten! RS1: Bau des Leitprojekts der NRW-Landesregierung droht in Essen ausgebremst zu werden Radwege: Teilweise ungepflegter Zustand / Blätter, abgängiger Bewuchs, Abfälle bleiben liegen Radwege: Es gibt viele Fahrbahnschäden, z.t. durch Baumwurzeln, Frostschäden Verblasste Markierungen der Radwegeinfrastruktur sind leicht zu übersehen Für Baustellen von Versorgungsträgern werden meist ohne besondere Hinweise Vollsperrungen vorgenommen, ohne die notwendige Einrichtung einer provisorischen Verkehrsführung des Radverkehrs Radverkehrsanlagen: Gemeinsame Nutzung mit Fußgängern oder vor Einkaufsläden ist bei hohem Verkehrsaufkommen stellenweise nicht mehr möglich Die Grüne Welle im Straßenraum ist für den Autoverkehr ausgelegt RS1: a) Die Stadt Essen führt ein beschleunigtes Bebauungsplan- Verfahren für den Bereich Eltingviertel durch. b) Für die Dauer des Bebauungsplan- Verfahrens wird als provisorische Interimslösung der alte Bahndamm inkl. der Brücke über die Altenessener Straße genutzt. c) Den Radschnellweg mit einem Spatenstich in östliche Richtung noch in 2017 voranbringen (ohne uns in Einzelheiten wie die Anbindung einzelner Anschlussstellen, z.b. am Eltingviertel, zu verlieren) Regelmäßige Radwege-Reinigung wie Straßenfahrbahn, Aufnahme asphaltierter Radverkehrsanlagen in den Einsatzplan der Straßenreinigung EBE Vorrangig die Schäden an allen Radverkehrsanlagen im ganzen Stadtgebiet durch entsprechende Fahrbahnerneuerung beheben Markierungen von Radverkehrsanlagen erneuern Baustellen von Versorgungsträgern im Rad-und Gehwegbereich sind ausnahmslos gemäß der Richtlinien der AGFS abzusichern, notwendige Umfahrungen sowie Umleitungen radfahrgerecht auszuführen und auszuschildern. Teilweise neue Aufteilung des verfügbaren Verkehrsraumes, da sich die Nutzung geändert hat oder ändern wird: für Freizeit konzipiert, für Alltagsradler zu ertüchtigen Prüfauftrag, auf einzelnen Straßen Grüne Welle für den Alltags- Radverkehr in der Stadt einzurichten Sichere Radverkehrsanlagen sind auch attraktivere Radrouten Fahrbahnzustand ist ausschlaggebend für Attraktivität der Strecken, für Freizeit- wie für Alltagsradler Nord-Süd- und Ost-West- Routen, z.b. Natur-Route Gemäß der aktuell in Oberhausen durchgeführten Maßnahme mit Kontaktstreifen auf Radwegen; weitere Möglichkeiten testen (Vorbild München), siehe ruene-welle-fuer-radfahrer-102.html Radfahrer müssen an den Ampeln z.t. in Abgasschwaden warten, auch wenn die Rechtsabbiegung frei ist Radfahren wird im Winter schlechter gestellt als Autofahren Grüner Pfeil an Ampeln für rechtsabbiegende Radfahrer Winterdienst auf Radwegen in Essen einführen Vorbilder: Paris, Brüssel, Basel e-welle-fuer-radfahrer-102.html Dem umweltfreundlichen Radverkehr sollte allein schon wegen seiner Symbolkraft freie Fahrt gewährt werden 2.5. Fußverkehr Anteil Fußgängerverkehr ist zu gering, Fußgänger werden oft gegenüber anderen Verkehrsteilnehmern benachteiligt Ratsbeschluss: Programm Die begehbare Stadt Verkehrspolitik für Fußgänger : Entwicklung und Umsetzun
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