Konzeption. der Kita Havelnest

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Konzeption der Kita Havelnest Träger: Orte für Kinder GmbH Kopernikusstraße Berlin Fon: Geschäftsführer: Christian Hubert, Michael Sadowski, Carsten Tamm
Konzeption der Kita Havelnest Träger: Orte für Kinder GmbH Kopernikusstraße Berlin Fon: Geschäftsführer: Christian Hubert, Michael Sadowski, Carsten Tamm Kita Havelnest Jaczostr Berlin Fon: Fax: Mail: Kitaleitung: Eva Olsson Stand Kita: Stand Redaktion: Vorwort Liebe Leserin, lieber Leser, mit der vorliegenden Konzeption möchte die Orte für Kinder GmbH ihre Kindertagesstätte vorstellen und einen Beitrag zu größtmöglicher Transparenz leisten. Sie bildet für unsere MitarbeiterInnen die Grundlage für ihr Handeln, die Reflexion und Erfolgskontrolle der geleisteten Arbeit. Wir verstehen uns als sozialer Dienstleister und betreuen rund 2300 Kinder in 24 Kitas. Die Zufriedenheit der Kinder, Eltern und MitarbeiterInnen ist ein wesentlicher Maßstab unserer Arbeit. Kontinuierlich befassen wir uns mit der Weiterentwicklung unserer Qualitätsstandards, die parallel zur Konzeption in einem dynamischen Prozess laufend angepasst und erweitert werden. Die Orte für Kinder GmbH versteht sich als lernende Organisation. Die in der Konzeption beschriebene pädagogische Arbeit sehen wir als Herausforderung, deren Umsetzung sich alle MitarbeiterInnen verpflichtet fühlen. Die Geschäftsführung 3 Inhaltsverzeichnis Vorwort Leitbild der Orte für Kinder GmbH Rahmenbedingungen Bildungsverständnis Das Bild vom Kind und seine Rechte Rolle der Erzieherinnen und Erzieher Ziele Die Bildungsbereiche und ihre Umsetzung im Alltag Beobachtung und Dokumentation Das alltägliche Leben Gestaltung anregungsreicher Räume Spiel Planung und Gestaltung von Projekten Integration von Kindern mit Behinderungen Zusammenarbeit mit den Eltern Eingewöhnung Übergänge innerhalb der Kita/ Einrichtungswechsel Übergang in die Grundschule Zusammenarbeit im Team und mit Leitung Qualitätsentwicklung 1 Leitbild der Orte für Kinder GmbH Wer sind wir Die Orte für Kinder GmbH ist ein freier Träger der seit 50 Jahren in der Kindertagesbetreuung tätig ist. Wir betreiben in Westberliner Bezirken 24 Kitas. Was zeichnet uns aus Die Orte für Kinder GmbH versteht sich als lernende Organisation. Die Umsetzung und Weiterentwicklung der Einrichtungskonzeptionen sehen wir als Herausforderung, der sich alle MA verpflichtet fühlen. Wir legen Wert auf: gleiche Bildungschancen für alle respektvollen Umgang miteinander eine werteorientierte, vorurteilsbewusste Erziehung Partizipation Orientierung an den Interessen und Bedürfnissen der Kinder und Eltern Anerkennung von Unterschiedlichkeit Gestaltungsfreiräume für eigenverantwortliches Arbeiten und Engagement Für uns ist jedes Kind einmalig Kinder sind eigenständige, kompetente, neugierige und aktive Menschen. Durch eigene Erfahrungen und im Zusammenleben mit anderen Kindern und Erwachsenen erforschen und gestalten sie ihre Umwelt. Dabei entdecken sie ihre Fähigkeiten und entwickeln sich zu selbstständigen Persönlichkeiten. Aufgabe der Erwachsenen ist es, die Kinder während dieses Prozesses zu begleiten und zu unterstützen. Zusammenarbeit mit Eltern Die Eltern sind für uns wichtige Partner in der Erziehungs- und Bildungsarbeit, sie sind Experten für ihr Kind. Ein guter Informations- und Gedankenaustausch sowie regelmäßige Entwicklungsgespräche sind Voraussetzung für eine vertrauensvolle Zusammenarbeit. Die Vereinbarung zur Elternmitarbeit in der Orte für Kinder GmbH regelt die Rechte und die Pflichten der Eltern. Sie bietet die Möglichkeit zur aktiven Beteiligung und Mitsprache. Qualitätsentwicklung ist für uns eine selbstverständliche Aufgabe und Verpflichtung die wir wie folgt umsetzen: Fort- und Weiterbildung aller MitarbeiterInnen Regelmäßige Mitarbeitergespräche Interne und externe Evaluation Weiterentwicklung und Anpassung unserer Qualitätsstandards Fachberatung Die Zufriedenheit der Kinder, Eltern und MitarbeiterInnen ist ein wesentlicher Maßstab unserer Arbeit. Kooperationspartner Die Einrichtungen arbeiten im Sozialraum mit anderen Trägern der Jugendhilfe, den Schulen und vielen anderen Institutionen zusammen und bringen sich ins regionale Geschehen ein. In der Orte für Kinder GmbH sollen unsere Häuser nicht nur allen Kindern offen stehen sondern auch für Eltern Orte des Austausches, der Unterstützung und der gemeinsamen Aktion werden. 5 2 Rahmenbedingungen Unsere Kita bietet Platz für max. 135 Kinder im Alter von 11 Monaten - 6 Jahre. Sie liegt in einer ruhigen Seitenstraße mit Ein- bis Vierfamilienhäusern, fernab von jeglichem Verkehrslärm, 5 Minuten entfernt von der Scharfen Lanke und diversen Busverbindungen an der Gatower Straße und der Heerstraße im Bezirk Spandau. Die günstige Anbindung an die öffentlichen Verkehrsmittel ermöglicht es uns, mit den Kindern vielfältige Ausflüge zu den Naherhohlungsgebieten in Gatow, Kladow (Felder, Bauernhöfe, Havel), zum Spandauer Stadtforst und in die Innenstadt zu unternehmen. Aber auch zu Fuß lassen sich verschiedene und interessante Grünanlagen, Spielplätze und Geschäfte erkunden. Ebenso ist das Schwimmbad Gatow Süd und die Bücherei mühelos erreichbar. Das freistehende und ebenerdige Gebäude befindet sich auf einem ca qm großen Gartengelände, das von der Straßenseite nicht einsehbar ist. Die weiten Freiflächen auf verschiedenen Ebenen mit Rasen, Sträuchern, Bäumen, Sandkästen und diversen Spielgeräten (Trampolin, Klettergerüst, Schaukeln, Spielhäuser, Dreiräder, Roller) bieten den Kindern einen großen Bewegungsraum und vielfältige Spielmöglichkeiten an der frischer Luft. Wir haben außerdem noch einen direkten Zugang zum großen benachbarten Spielplatz der Jaczostraße/ Scharfen Lanke. Nebenan befindet sich die Oberschule an der Haveldüne, deren Aula wir nach Absprache für besondere Veranstaltungen mitbenutzen dürfen. Das Kitagebäude ist T-förmig gestaltet und beherbergt die 3 Abteilungen Sonne, Mond und Sterne, in denen Einheiten bzw. Gruppen verschiedener Größe untergebracht sind. Neben den Gruppenräumen, die alle große Fensterfronten sowie einen direkten Zugang zum Garten besitzen, steht jeder Gruppe/ Einheit ein eigener moderner Sanitärbereich zur Verfügung und jeder Abteilung ein Ruheraum ( Traumzimmer ). Die Werkstatt in der Mondabteilung sowie der Bewegungssaal in der Sonnenabteilung stehen allen Kindern zur Verfügung. Im Haus befinden sich außerdem noch eine Großküche, zwei Teeküchen, drei Personalräume, ein Wagenabstellraum und ein Büro. Unsere Kindertageseinrichtung ist montags bis freitags von 6.00 Uhr bis Uhr geöffnet. Unsere Schließzeiten sind: - 2 Wochen in den Sommerferien - 1 Tag nach Himmelfahrt - 5 Teamfortbildungstage - die Tage zwischen Weihnachten und Neujahr Während unserer Schließtage können die Eltern in ganz dringenden Fällen und nach vorheriger Absprache eine Notbetreuung in einer anderen Einrichtung unseres Trägers OFK in Anspruch nehmen. Zur Zeit arbeiten 18 pädagogische Betreuungskräfte mit unterschiedlichen Wochenarbeitszeiten und eine Kitaleiterin im Haus. Davon haben alle eine abgeschlossene Ausbildung und die staatliche Anerkennung zur Erzieherin. 2 Erzieherinnen haben zusätzlich die zertifizierte Qualifikation zur Integrationserzieherin. Zusätzlich sind zeitweise noch Schul- bzw. Erzieherpraktikanten/innen bei uns tätig. Für die Bestellung der Lebensmittel und Zubereitung der Mahlzeiten sorgen eine Köchin und eine Küchenhilfe, für die Versorgung unserer Kitawäsche (Handtücher, Waschlappen, Bettwäsche etc.) ist eine weitere Wirtschaftskraft zuständig. 6 3 Bildungsverständnis Wir verstehen Bildung als Zugang zu gesellschaftlicher Teilhabe, als einen Prozess der alle Potenziale der Kinder anregt, um sich darüber die Welt zu erschließen. Um ihnen diesen Zugang zu ermöglichen fördern wir u.a. alle Kompetenzen, die der Stärkung der Persönlichkeit dienen. Unser Auftrag leitet sich folglich aus der optimalen Förderung und Weiterentwicklung der kindlichen Neugier, zur Aneignung eines hohen Bildungspotenzials ab, um den Kindern die Möglichkeit der aktiven Mitgestaltung der Gesellschaft zu ermöglichen. Wir lassen uns auf die Perspektive der Kinder ein und setzen uns mit ihrer Sicht der Welt auseinander. Wir begleiten die Kinder wohlwollend auf ihrem Weg und stehen ihnen als Bindungspartner zur Verfügung. Die Kinder lernen in der Gruppe soziale Beziehungen aufzunehmen und erfahren Akzeptanz und Wertschätzung. Sie werden so auf das Leben in der Gesellschaft vorbereitet. Wir unterstützen und ermutigen die Kinder bei den verschiedenen Herausforderungen des Lebensalltags, verschaffen ihnen Erfolgserlebnisse und stärken so ihr Selbstvertrauen. Wir stellen uns auf die unterschiedlichen Voraussetzungen der Kinder (Entwicklungsstand, Herkunft, Bildung) ein und knüpfen an ihren Stärken und nicht an ihren Defiziten an. Wir nutzen die Heterogenität für Lern- und Bildungsprozesse. Wir reflektieren unsere Rolle als weibliche Bezugspersonen und vermeiden geschlechtsstereotype Botschaften. Wir achten bei der Raumgestaltung, dem Spielmaterial, der Kinderliteratur und bei der Alltagsgestaltung auf unterschiedliche Bedürfnisse. Zu einer gesunden Identitätsentwicklung gehört für uns auch eine positive Einstellung zum Körper und zur kindlichen Sexualität, die sich grundlegend von der der Erwachsenen unterscheidet. Wir bieten den Kindern Spielraum für eine positive Körperwahrnehmung, erlauben Doktorspiele, solange alle freiwillig daran teilnehmen und Grenzen einhalten und gehen kindgerecht auf Fragen der Kinder ein. Durch unsere klaren Regeln, Strukturen und Rituale im Kitaalltag und die Möglichkeit des eigenen Ausprobierens können die Kinder Verständnis und Sicherheit im Umgang mit ihrer Umwelt entwickeln. Im Gruppengeschehen erfahren die Kinder die Wichtigkeit des sozialen Umgangs miteinander, wie z.b. gegenseitige Wertschätzung und Vertrauen, demokratisches Zusammenleben und die Freiheit, seine eigene Meinung zu äußern. In dem wir die Kinder ernst nehmen und an der Gestaltung des Kitaalltags beteiligen bzw. konkrete Handlungsabläufe vorleben (z.b. Mülltrennung, Strom sparen), können sie die Bedeutung der Werte für das Zusammenleben begreifen und dass auch sie Veränderungen bewirken können. 7 4 Das Bild vom Kind und seine Rechte Wir sehen Kinder als individuelle Persönlichkeiten, die ihre Welt aus ihrer Perspektive erkunden. Sie haben ein Recht auf - aktive Zuwendung und Wertschätzung - Achtung und Schutz ihrer Individualität - spielen - Mitsprache - gewaltfreie Erziehung - Chancengleichheit - ihr eigenes Lern- und Entwicklungstempo - vielfältige Erfahrungsmöglichkeiten (forschen, experimentieren und entdecken) - die Welt durch eigene Lernerfahrungen zu begreifen - eine gesunde Ernährung - die Wahrnehmung ihrer Bedürfnisse - empathische Begleitung ihrer Bildungsprozesse 5 Rolle der Erzieherinnen und Erzieher Voraussetzung für die Bildung der Kinder ist Bindung, nur wer sich sicher und geborgen fühlt, kann sich auf die Welt einlassen und ist bereit für neue Erfahrungen. Je jünger die Kinder sind, um so größer ist unsere Verantwortung. Unsere Erzieherinnen verstehen sich aus diesem Grund als Bindungsperson und Unterstützende von Lernprozessen, die sie gemeinsam mit den Kindern organisieren. Sie orientieren sich überwiegend an den Interessen der Kinder und unterstützen diese in ihrem Selbsttun. Sie reflektieren regelmäßig in ihren Abteilungen, ob dabei die Inhalte aus allen sechs Bildungsbereichen ausreichend berücksichtigt werden. Die Erzieherinnen sind sich ihrer Vorbildfunktion bewusst. Sie sind auch insbesondere Sprachvorbilder für die Kinder. Sie benennen Gegenstände und Ereignisse und begleiten verbal ihr eigenes Tun und die Aktivitäten der Kinder, regen sie durch Nachfragen zum Nachdenken und Sprechen an. Sie reagieren bei den Kleinsten sensibel auf nonverbale Signale und Botschaften. Sie schaffen eine vertrauensvolle Atmosphäre, in der die Kinder emotionale Sicherheit erfahren. 8 6 Ziele Unser Auftrag ist die Erziehung, Bildung und Betreuung des Kindes und bezieht sich auf die Entwicklung der Ich,- Sozial-, Sach- und lernmethodischen Kompetenzen Unsere Ziele sind: die Kinder sollen ein Grundverständnis entwickeln, dass sie lernen, was sie lernen und wie sie lernen sie sollen sich ihre Lebensbereiche erschließen und sich Wissen und Können aneignen und dabei urteils- und handlungsfähig werden sie sollen soziale Beziehungen aufbauen und respektvoll miteinander umgehen sie sollen Freude an Bewegung entwickeln sie sollen lernen, Verantwortung zu übernehmen sie sollen lernen, sich ihrer Gefühle, Bedürfnisse und Interessen bewusst zu werden und sie angemessen auszudrücken. 7 Die Bildungsbereiche und ihre Umsetzung im Alltag Unsere Themenauswahl aus den Bildungsbereichen des BBP ( Gesundheit, Soziales und kulturelles Leben, Kommunikation, Kunst: Bildnerisches Gestalten, Musik, Theaterspiel, Mathematik, Natur - Umwelt - Technik ) orientiert sich an den Inter essen der Kinder und findet ganzheitlich, unter Berücksichtigung aller Bildungsbereiche mit allen Sinnen statt. Jedes Kind bekommt Zeit zum Beobachten, Ausprobieren, Verstehen und Lernen. Hierzu bieten wir ihnen vielfältige Gelegenheiten: - bei der täglichen Frühstückszubereitung, Tisch decken (Kennenlernen von Obst, Gemüse, Brotsorten und deren Verarbeitung, Abzählen der benötigten Teller, Tassen, Bestecke). - bei den Mahlzeiten (Tischgespräche, Wünsche artikulieren, Mengen einschätzen, Umgang mit Besteck, eingießen, selbständig essen u. trinken, kulturelle Unterschiede erfahren etc.) - bei der täglichen Körperhygiene (Zähne putzen, Hände waschen, Toilettengang) - bei der Projektarbeit - bei der Gartenarbeit (säen, pflegen, ernten) - bei Ausflügen in die Natur und die nähere Umgebung (Wald, Waldschule, Vierfelderhof, Hahneberg, Rieselfelder, Spielplätze etc.) - bei altersentsprechenden kulturellen Angeboten (Theater, Kulturhaus, Museum, Ausstellungen, Kinderlabyrinth, monatliche Büchereibesuche etc.) - beim täglichen Freispiel im Haus und auf dem großen Außenlände - bei Tanz- und Rhythmikspielen - bei psychomotorischen Angeboten - bei der Herstellung und dem Umgang mit einfachen Instrumenten - bei der Verkehrserziehung während der Außenaktivitäten - beim Handeln in der Lernwerkstatt und in den Gruppenräumen (kreatives Basteln mit verschiedensten Materialien und Formen, messen, wiegen, mischen, mikroskopieren, Umgang mit Magnetismus, Strom, Wasser etc.) - zum Kennenlernen wichtiger Regeln und Normen, die für das soziale Zusammenle9 ben in der Gemeinschaft bzw. Gesellschaft notwendig sind (Begrüßung und Verabschiedung, Bitte, Danke, Entschuldigung u.v.m.) - bei gemeinsamen Kitafesten (Fasching, Sommer- und Herbstfeste, Weihnachtsbasteln) und Übernachtungen - bei gemeinsamen Lernspielen (Puzzles, Gesellschaftsspiele etc.) - bei Rollen- und Theaterspielen - alters- und geschlechtsspezifische Raumgestaltung - bei vielfältigen Kommunikationsangeboten (alltagsintegrierte Sprachförderung, Sprachlerntagebuch, Buchbetrachtung, Vorlesen, täglicher Morgenkreis, Fingerspiele, Hörspiele etc.). 8 Beobachtung und Dokumentation Wir beobachten die Kinder im Tagesverlauf beim Spiel und den angebotenen pädagogischen Aktivitäten und dokumentieren die Entwicklung eines jeden Kindes, um es kennen zu lernen und individuell unterstützen und fördern zu können. Zur möglichst genauen und objektiven Feststellung des jeweiligen Entwicklungsstandes arbeiten wir mit der Entwicklungstabelle nach Beller. Mit ihr können wir die Kompetenzen des Kindes in den jeweiligen Entwicklungsbereichen Körperpflege, Umgebungsbewusstsein, Sozial - Emotionale Entwicklung, Spieltätigkeit, Sprache, Kognition, Grobmotorik und Feinmotorik erfassen. In den monatlichen Abteilungsbesprechungen tauschen wir unsere Beobachtungen aus und reflektieren diese, um eigene individuelle Betrachtungen ggf. zu korrigieren und/ oder zu ergänzen. Die endgültige schriftliche Auswertung der Dokumentation bildet die Grundlage für das jährlich stattfindende Entwicklungsgespräch über das jeweilige Kind, das die Bezugserzieherinnen mit einem oder beiden Elternteilen außerhalb der Kinderkernzeit durchführen. Es dient dem intensiven Austausch zwischen Erzieherinnen und Eltern, um die Kompetenzen des Kindes zu erkennen und entsprechende Fördermöglichkeiten in der Kita und im Elternhaus abzustimmen. Außerdem wird für jedes Kind ab dem 2. Lebensjahr das so genannte Sprachlerntagebuch angelegt, das gemeinsam mit dem Kind geführt wird und seinen Eltern stets zugänglich ist. Es dient dazu, die Sprachentwicklung eines jeden Kindes bis zum Schuleintritt zu dokumentieren und wird beim Verlassen der Kita den Eltern ausgehändigt, die dieses dann (freiwillig) an die betreffende Schule weitergeben. Bei der jährlichen Statuserhebung der Sprachstandsfeststellung der Kinder im Alter von 4,4 bis 5,4 Jahren stellen die Erzieherinnen fest, welche Kinder einen Bedarf an besonderer Sprachförderung haben. Sie können so die Zeit bis zur Einschulung nutzen, um die entsprechenden Kinder noch gezielter sprachlich zu fördern. 9 Das alltägliche Leben Der Alltag in unserer Einrichtung bietet ein großes Lernspektrum. In unserem Haus treffen Jungen und Mädchen aus verschiedenen familiären und kulturellen Verhältnissen und mit unterschiedlichen Alters- und Entwicklungsstufen zusammen. Bei der Gestaltung des alltäglichen Lebens in der Kita berücksichtigen wir Geschlecht, Kultur und die unterschiedlichen Entwicklungsstufen der Kinder. Durch die Bildung alters- bzw. entwicklungsgemäßer Kleingruppen (5 bis 12 Kinder) innerhalb der einzelnen Abteilung, können wir bei der Durchführung pädagogischer 10 Angebote auf die besonderen Bedürfnisse aller Entwicklungsstufen gezielt eingehen. Feste Zuständigkeiten der Erzieherinnen für die altersgemischten Gruppen und den Früh- und Spätdienst sowie der geregelte Tagesablauf schaffen für die Kinder emotionale Sicherheit und Kontinuität. Von Uhr (Frühdienst) spielen die Kinder aller Abteilungen in den Gruppenräumen der Mondabteilung. In dieser Zeit werden sie kontinuierlich von der gleichen Erzieherin betreut, um ihnen den frühen Tagesbeginn zu erleichtern. Bei der morgendlichen Begrüßung besteht die Gelegenheit, aktuelle Informationen vonseiten der Eltern und der Erzieherinnen weiter zu geben. Es ist deshalb wichtig, dass die Eltern sich ein wenig Zeit nehmen, auch um ihr Kind angemessen zu verabschieden. Alle Informationen werden in den Infobüchern der Gruppen festgehalten. Ebenfalls um 6.00 Uhr beginnt eine Reinigungskraft mit ihrer Tätigkeit. Ab 7.30 Uhr kommt eine zweite Erzieherin zur Unterstützung hinzu. Nach einem kurzen Austausch mit dem Frühdienst und Weitergabe der Infobücher werden die Kinder um 8.00 Uhr von einer Erzieherin aus jeder Abteilung abgeholt. In der Zeit von Uhr haben die Kinder (2-6 J.) die Möglichkeit, gemeinsam mit den Erzieherinnen in ihrer Gruppe das Frühstück vorzubereiten: Obst und Gemüse schneiden und den Tisch decken. Das Frühstück wird dem einzelnen Kind nicht täglich von zuhause mitgegeben, sondern Eltern bringen im wöchentlichen Wechsel die Frühstückszutaten gemäß unserer Frühstücksliste mit. Von Uhr frühstücken alle (2-6 J.) in ihrer jeweiligen Gruppe. Bis spätestens 9.30 Uhr sollten alle Kinder da sein, denn ein gemeinsamer Tagesbeginn erleichtert ihnen das Leben und Spielen in der Gruppe. In der Nestgruppe (11 Monate - 2 J.) wird das Frühstück für jedes Kind von seinen Eltern mitgebracht. Es findet von Uhr statt. Gegen Uhr bzw. in der Nestgruppe 9.30 Uhr treffen sich die einzelnen Gruppen zum gemeinsamen Morgenkreis. In dieser Runde werden, nach einem Begrüßungsritual, alle für die Kinder wichtigen Dinge des Tages besprochen. Verschiedene Kreis- und Fingerspiele runden das morgendliche Treffen ab. Nach dem Morgenkreis erfolgen sowohl alters- bzw. entwicklungsgemäße als auch interessenorientierte pädagogische Angebote (Projektarbeit, kreatives Basteln, experimentieren, Tanz- und Kreisspiele, sportliche Aktivitäten, Ausflüge, musizieren, Gesellschaftsspiele, Vorlesen und Buchbetrachtungen, Maxiclub u.v.m.) sowie die Möglichkeit zum Freispiel. Um Uhr bzw. in der Nestgruppe Uhr gibt es aus unserer eigenen Großküche ein frisch zubereitetes und kindgerechtes Mittagessen. Auf den wöchentli
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