Kreuz und Quer löste das neue, nunmehr dreijährige Berufsbild die bisherige zweijährige Rettungsassistenten-Ausbildung

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informationen des drk rettungsdienstes mittelhessen Kreuz und Quer nr. 51 September 2017 im Vogelsbergkreis Zum 1. Juli erfolgte der Zusammenschluss des mit der Arbeitsgemeinschaft Rettungsdienst der DRK
informationen des drk rettungsdienstes mittelhessen Kreuz und Quer nr. 51 September 2017 im Vogelsbergkreis Zum 1. Juli erfolgte der Zusammenschluss des mit der Arbeitsgemeinschaft Rettungsdienst der DRK Kreisverbände Alsfeld und Lauterbach ggmbh (ARGE). Diese firmiert nun als im Vogelsbergkreis gemeinnützige GmbH. Markus Müller bleibt Geschäftsführer aller Gesellschaften im. Gemeinsam mit ihm führt Ralf Dickel als alleinvertretungsberechtigter Prokurist für alle Gesellschaften die Geschäfte. Bereits zum Jahresanfang war der Rettungsdienst Eschenburg als Tochtergesellschaft in die Strukturen des DRK Rettungsdienst Mittelhessen übergegangen. Mehr auf Seiten 4 5 V.l.n.r.: Jörg Görnert (Rettungsdienstleiter VB), Ralf Dickel (Kreisgeschäftsführer DRK Kreisverband Lauterbach e.v. und Prokurist RDMH), Stefan Katzauer (Kaufmännischer Leiter RDMH), Thomas Traud (Betriebsratsvorsitzender VB), Arne Sommerlad und Peter Jakob (Betriebsratsvorsitzende RDMH), Heiko Hartmann (Betriebsleiter RDMH), Sebastian Schrimpf (Rettungsdienstleiter VB), Markus Müller (Geschäftsführer RDMH), Manfred Hasemann (Kreisgeschäftsführer DRK Kreis - verband Alsfeld e.v.) Erste Notfallsanitäter-Ausbildung erfolgreich abgeschlossen Willkommen in der Rettungsgasse hieß es für die Kursleiter Henrik Bender (l.) und Dr. Anita Becker. In einer nicht ganz ernst gemeinten praktischen Übung mussten sie ihr Können unter Beweis stellen. Insgesamt 22 Azubis des DRK Rettungsdienst Mittelhessen und der Johanniter haben nach dreijähriger Ausbildung die Prüfung zum Notfallsanitäter abgelegt löste das neue, nunmehr dreijährige Berufsbild die bisherige zweijährige Rettungsassistenten-Ausbildung ab. Der erfolgreiche Durchlauf der ersten Notfallsanitäter- Ausbildung war eine enorme Herausforderung für alle Beteiligten. Er ist somit nicht nur ein wichtiger Meilenstein für die Auszubildenden selbst, sondern auch für den DRK Rettungsdienst Mittelhessen mit seinem Bildungszentrum und für die Johanniter. Entsprechend groß wurde der erste Ausbildungsabschluss gefeiert. Mehr auf Seite 6 Liebe Leserinnen und Leser, ein Meilenstein ist geschafft! Der erste Jahrgang von Notfallsanitätern und -sanitäterinnen (NotSan) hat die dreijährige Ausbildung erfolgreich abgeschlossen. Dies war nur möglich, weil alle Beteiligten bereit waren, diesen ersten Durchlauf im neuen Berufsbild engagiert mitzugestalten und die Vorgaben für die Ausbildung mit Inhalt und Leben zu füllen. Dass viele der frisch gebackenen NotSan sich entschieden haben, bei uns zu bleiben, spricht dafür, dass dies bei allen Herausforderungen gut gelungen ist. Vielen Dank an alle, die das möglich gemacht haben! Ein weiterer Meilenstein hat sich im Juli ereignet. Nach vielen Gesprächen und Verhandlungen haben sich der (RDMH) und der DRK Rettungsdienst im Vogelsbergkreis zusammengeschlossen. RDMH mit allen Gesellschaften zählt nunmehr über 760 Beschäftigte an 40 Standorten, und wir sind gefordert, dieser großen Verantwortung gerecht zu werden. Ich freue mich darum sehr, dass ich Ralf Dickel als Prokuristen an meiner Seite weiß; wir werden die Geschäfte gemeinsam führen. Uns ist wichtig, dass auch ein großer Rettungsdienst Mittelhessen ein guter Arbeitgeber sein kann und ein Garant für bestmögliche Patientenversorgung. Ihr Markus Müller Geschäftsführer Das Thema auf Seite 4 5 im Vogelsberg Kreuz & Quer 51 September Praxistag beim Rettungsdienst Eschenburg Das Ausbildungsteam der Tochtergesellschaft RDE hatte Ende August zu einem praktischen Trainingstag mit verschiedenen Übungsstationen eingeladen Neben den eigenen Kolleginnen und Kollegen konnten auch Notärzte sowie Mitarbeitende des und des DRK in Wetzlar und Dillenburg am Trainingstag teilnehmen. Aufgeteilt in mehrere Teams durchliefen die Anwesenden insgesamt vier unterschiedliche Übungsstationen. Auf dem Programm stand zum Beispiel ein Workshop, in dem die Handhabung der Videolaryngoskopie, Thoraxdrainagen, Entlastungspunktion und die PORT-Punktion geübt wurden. An weiteren Stationen mussten unter anderem die Versorgung eines verbrühten Kindes, eines aus großer Höhe gestürzten Kindes, die Reanimation eines neu geborenen Kindes, Traumareanimation und eine Traumaversorgung mit eskalierendem Atemweg bewältigt werden. Die Mimen wurden dabei von Mitgliedern des JRK im DRK Kreisverband Dillenburg mit realistisch geschminkten Wunden ausgestattet. So wirkte das fiktive Einsatzszenario besonders echt. Um die Versorgung des verbrühten Kindes und die Traumaversorgung mit eskalierendem Atemweg besonders wirklichkeitsnah trainieren zu können, wurden für diese beiden Szenarien Simulatoren sowie ein mit Simulationstechnik ausgestatteter RTW eingesetzt, den das Simulationszentrum des DRK Rettungsdienst Mittelhessen bereit stellte. Nach jeder Übungsstation fand eine ausführliche Auswertung statt. Dokumenta - toren hatten die Arbeitsabläufe und die Durchführung der jeweiligen Teams protokolliert. So konnten den Teilnehmenden im Auch Kindernotfälle wurden geübt. Eine Übungsstation wurde vom Simulationszentrum Mittelhessen betreut. Anschluss viele Hinweise und eine detaillierte Rückmeldung gegeben werden. Das Ausbildungsteam zeigte sich mit dem Ablauf des Tages sehr zufrieden. Der Praxistag wurde von den Kolleginnen und Kollegen ebenso wie von unseren Azubis gut angenommen. Wir haben versucht, möglichst lehrreiche Übungsstationen zu konzipieren, die trotzdem nah an realen Einsatzsituationen sind. Besonders freuen wir uns, dass unsere NotSan-Azubis gute Leistungen gezeigt haben, fasste Jens Christ, Leiter der Ausund Fortbildungen beim RDE, abschließend zusammen. Gelungenes Sommerfest Ende August veranstaltete der Rettungsdienst Eschenburg (RDE), Tochtergesellschaft des, ein Sommerfest auf der Rettungswache in Eschenburg. Vorab hatte ein Praxistag mit mehreren Übungsstationen stattgefunden. Zum Sommerfest waren die komplette Belegschaft mit ihren Familien eingeladen, außerdem die DRK-Kolleginnen und Kollegen aus Wetzlar, Dillenburg und des DRK Rettungsdienst Mittelhessen. Die Gäste erwartete ein buntes Programm. Tattoos, Luftballons, Kinderschminken und eine Rettungswagen-Hüpfburg standen für die Kinder bereit. Tatkräftig organisiert wurde das Fest durch die DRK Bereitschaft Eschenburg, die unter anderem für die Verpflegung in Form eines tollen Grillbuffets gesorgt hatte. So konnten die Anwesenden bei Musik und Leckereien vom Grill ein paar schöne Stunden verbringen ein rundum gelungenes Fest mit einer tollen familiären Atmosphäre! Begrüßung durch Geschäftsführer Markus Müller Publikumsmagnet für kleine Gäste: die Rettungswagen-Hüpfburg Zeit für Gespräche 2 Die Einführung neuer Videolaryngoskope wird vorbereitet Im 4. Quartal 2017 werden auf allen Notarzeinsatzfahrzeugen des DRK Rettungsdienst Mittelhessen (RDMH) die Videolaryngoskope ausgetauscht. In Zukunft wird das Gerät C-Mac der Firma Storz zum Einsatz kommen, das ganz neu auf dem Markt ist. Im Rahmen eines gemeinsamen Projektes von RDMH und der Tochtergesellschaft Rettungsdienst Eschenburg (RDE) sind die ersten Geräte bereits geliefert worden. 20 Laryngoskope sollen beim RDMH und RDE eingeführt werden. Weitere Geräte sind für die Notarztsysteme der DRK Rettungsdienst GmbH (Dillenburg), des DRK Kreisverbandes Wetzlar e.v. und der Malteser Wetzlar geordert, denn diese beteiligen sich an der Beschaffung. Jan Orendt (RDE), der das Projekt gemeinsam mit Sven Schmidt, Logistikleiter beim, betreut, steht voll hinter der Geräteentscheidung: Der C-Mac ist das weltweit beste Gerät. Es gibt maximale Handlungssicherheit auch bei hochkritischen Einsatzindikationen. Seine Einführung stellt eine große Verbesserung für die Arbeit im Einsatzdienst dar. Jan Orendt (r.) wies Teilnehmende beim Praxistag in das Gerät ein. Dr. Andreas Schwarze, medizinischer Leiter beim RDE, war maßgeblich an der Einführung beteiligt. Er setzte das Gerät präklinisch und klinisch bei 50 Intubationen ein und war anschließend überzeugt von seinen Qualitäten. Es zeichnet sich aus durch eine besonders gute Bedienbarkeit: Der C-Mac wird einfach nur aufgeklappt, und los geht s. Die Handhabung des Videolaryngoskops wurde am Simulator trainiert. Der Monitor kann bei Bedarf vom Spatel entkoppelt werden, mit dem intubiert wird. Über eine Kabelverbindung ist dadurch eine Videolaryngoskopie auch unter schwierigen Umständen möglich z. B. bei einer schwer erreichbaren, im Fahrzeug eingeklemmten Person. Eine Foto- und Videodokumentation bietet die Möglichkeit, das Gerät auch für Schulungszwecke und für die Einsatzdokumentation zu nutzen. Für letzteres holten die Projektleiter vorab den Betriebsrat ins Boot. Eine Betriebsvereinbarung ist in Vorbereitung. Sie soll sicherstellen, dass die Dokumentation von Einsätzen nach festen Regeln erfolgt und der Schutz der Persönlichkeitsrechte gegeben ist. Die Einführung wird zurzeit Schritt für Schritt vorbereitet. Die Registrierung in einer Online-Datenbank, dem Gerätemanager, ist bereits erfolgt. Beim RDE-Praxistag Ende August gab es erstmals die Ge - legenheit, die Handhabung zu trainieren. Derzeit werden die notwendigen Mitarbeiterschulungen konzipiert. Das Gerät ist so neu auf dem Markt, dass Storz noch keine Schulungsunterlagen bereit stellen kann, erläutert Orendt. Darum erarbeiten wir ein eigenes Konzept. Beim RDMH werden alle Notärztinnen und -ärzte geschult, ebenso alle Beschäftigten, die in verantwortlicher erster Postion im Einsatzdienst arbeiten. Beim Rettungsdienst Eschenburg erfolgt die Schulung der Notärzte im Rahmen der Fortbildung des Lahn-Dill-Kreises, während die eigenen Kolleginnen und Kollegen intern geschult werden. Mit den neuen Laryngoskopen wird auch die Desinfektion umgestellt. Die bisherige Tauchdesinfektion entfällt künftig komplett, stattdessen wird auf ein Läppchenverfahren umgestellt. Mit drei verschiedenen Läppchen erfolgt zunächst eine Vorreinigung, dann wird ein Aktivatorschaum aufgetragen. Abschließend erfolgt die Endreinigung mit einem dritten Läppchen. Dieses Verfahren ermöglicht die Desinfektion des Geräts an der Einsatzsstelle und macht das Notarzteinsatzfahrzeug schneller wieder einsatzbereit. Reiche Ernte vom Hochbeet Mit großem Erfolg hat das Team der Rettungswache Lich ein Hochbeet angelegt, das liebevoll gehegt und gepflegt wird. Belohnt wurden die Kolleginnen und Kollegen mit einer reichen Ernte. Auf dem Speisezettel standen darum in den letzten Wochen viele vitaminreiche Gerichte wie zum Beispiel Gurkensuppe oder frische Salate. Über Wochen konnte das Wachenteam frisches Gemüse ernten. Kreuz & Quer 51 September DRK Rettungsdienst Mittel Der (RDMH) ist gewachsen: Zum 1. Juli erfolgte der Zusammenschluss mit der Arbeitsgemeinschaft Rettungsdienst der DRK Kreisverbände Alsfeld und Lauterbach ggmbh (ARGE). Sie firmiert nun als im Vogelsbergkreis gemeinnützige GmbH. Markus Müller bleibt Geschäftsführer aller Gesellschaften im. Gemeinsam mit ihm führt Ralf Dickel als alleinvertretungsberechtigter Prokurist für alle Gesellschaften die Geschäfte. Die DRK Kreisverbände Marburg-Gießen, Biedenkopf, Lauterbach und Alsfeld hatten gemeinsam beschlossen, den DRK Rettungsdienst in ihren Zuständigkeitsbereichen neu zu ordnen. Gemeinschaftlich kamen sie zu der Einschätzung, dass ein enges Zusammenrücken der Betriebe und die Zusammenarbeit in größeren organisatorischen Einheiten eine zukunftsfähige Lösung darstellt. Der Rettungsdienst steht bundesweit vor großen Herausforderungen die Anforderungen sind enorm gestiegen, und ein Fachkräftemangel macht sich bereits deutlich bemerkbar. Von einer einheitlichen und gemeinsamen Weiterentwicklung, flächendeckenden Konzepten und systematischen Qualitätsverbesserungen versprechen sich die Kreisverbände positive Effekte für die Zukunft. Ziel ist es, den Patientinnen und Patienten sowie den Landkreisen als Träger des Rettungsdienstes auch weiterhin eine qualitativ hochwertige Notfallversorgung bereit zu stellen, den Beschäftigten möglichst gute Arbeitsbedingungen zu bieten und ausreichend Nachwuchskräfte zu gewinnen. Bereits zum 1. Januar war der Rettungsdienst Eschenburg (Lahn-Dill-Kreis) als Tochtergesellschaft in die Strukturen des DRK Rettungsdienst Mittelhessen übergegangen. Beim RDMH und den zugehörigen Gesellschaften sind über 760 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt. Die Gesamtzahl der Rettungswachen beträgt 40. Pro Jahr werden rund Einsätze in der Notfallrettung und dem qualifizierten Krankentransport erbracht. Hinzu kommen weitere Einsätze wie z. B. Intensivtransporte, neonatologische Intensivtransporte und Einsätze der Inselrettung auf den Nordseeinseln Langeoog und Spiekeroog. Was bleibt, was ändert sich? Antworten auf wichtige Fragen Der Zusammenschluss des DRK Rettungsdienst Mittelhessen (RDMH) mit dem DRK Rettungsdienst im Vogelsbergkreis (ARGE) wurde zum 1. Juli rechtskräftig. Viele Kolleginnen und Kollegen insbesondere im Vogelsbergkreis hatten Fragen zu den Auswirkungen. Um diese zu beantworten, fanden vier Infoveranstaltungen in Lauterbach, Kirchhain, Lich und Alsfeld statt. Die Leitungskräfte aus dem DRK Rettungsdienst Mittelhessen und den DRK Kreisverbänden Lauterbach und Alsfeld standen gemeinsam Rede und Antwort. Ralf Dickel, Kreisgeschäftsführer des DRK Kreisverbandes Lauterbach e.v., bisheriger Geschäftsführer der ARGE und seit neuestem Prokurist des DRK Rettungsdienst Mittelhessen, zieht eine positive Bilanz: Wir hatten die Mitarbeitenden bereits vor dem Zusammenschluss schriftlich informiert. Die große Resonanz und die vielen Fragen haben aber deutlich gemacht, dass der direkte Austausch wichtig war. Viele Kolleginnen und Kollegen fühlen sich jetzt besser informiert und stehen den anstehenden Veränderungen aufgeschlossen gegenüber. Dies sind die besonders häufig gestellten Fragen im Überblick: Was sind die nächsten Schritte? Für die nächste Zeit gibt es drei Prioritäten: 1. Die Auftragslage mit dem Vogelsbergkreis muss geklärt werden. Ziel ist, wie in den Landkreisen Marburg-Biedenkopf und Gießen eine Beauftragung für den Zeitraum von acht Jahren zu erreichen. 2. Nach erfolgreicher Beauftragung und daraus resultierender Handlungssicherheit soll ein großes Investitionsprogramm für den Neubau oder die Verbesserung der Wachenstandorte im Vogelsbergkreis folgen. 3. Die Umsetzung des Notfallsanitätergesetzes muss weiter intensiviert werden dies betrifft sowohl die Ergänzungsprüfungen für Rettungsassistenten als auch die Notfallsanitäter-Ausbildung. Was ist für die Rettungswachen geplant? Die Qualität der Wachenstandorte im Vogelsbergkreis soll deutlich verbessert werden. Bis zur Umsetzung wird jedoch noch Zeit vergehen. Ziel ist, notwendige Baumaßnahmen im als Ganzes gemeinschaftlich zu vergeben, um bessere Konditionen zu erhalten. Dies erfordert umfangreiche Vorarbeiten. Wird es zukünftig eine einheitliche Fahrzeugflotte geben? Der für 2018/19 geplante Fuhrparkwechsel beim wird vorbereitet. Sicher ist, dass das bisherige Fahrzeugkonzept nicht fortgeführt wird. Stattdessen sollen Konzepte entwickelt werden, die Ergonomie und Sicherheit in den Mittelpunkt stellen. Die Mitarbeitenden im Vogelsberg erhalten die Möglichkeit, sich an den Vorarbeiten zu beteiligen, denn auf Dauer wird ein einheitlicher Innenausbau für alle Bereiche angestrebt. Wird es eine Personalvermischung geben? Die Mitarbeitenden bleiben so zugeordnet wie bisher. Wenn jemand Interesse hat, andere Bereiche auf freiwilliger Basis kennen zu lernen oder zu wechseln, soll dies ermöglicht werden. 4 hessen im Vogelsbergkreis Notarzteinsatzfahrzeug im Vogelsberg getestet Im Rahmen des geplanten Fuhrparkwechsels hat der (RDMH) elf Notarzteinsatzfahrzeuge des Typs Mercedes Vito 4x4 bestellt. Eines der Fahrzeuge wurde als Prototyp ausgebaut und wird im Einsatzdienst getestet. Im August hatten die neuen Kolleginnen und Kollegen aus dem Vogelsbergkreis die Möglichkeit, das neue Fahrzeug kennen zu lernen und im Einsatzdienst zu testen. Dafür wurde das Fahrzeug für je zwei Wochen auf den Rettungswachen in Alsfeld und Lauterbach stationiert. Die Rückmeldungen aus der Mitarbeiterschaft wurden gesammelt und gehen in das endgültige Fahrzeugkonzept ein. Der Fuhrparkwechsel ist für 2018/19 geplant und betrifft alle Einsatzfahrzeuge. Es sind umfangreiche Vorarbeiten erforderlich, denn künftig soll bei den Innenausbau-Konzepten der Fokus auf Ergonomie und Sicherheit für Einsatzpersonal und Patienten liegen. Das Einsatzpersonal hat die Möglichkeit, sich an den Vorarbeiten zu beteiligen. Für den Vogelsberg und auch für die Tochtergesellschaft Rettungsdienst Eschenburg wird 2018/19 kein kompletter Fuhrparkwechsel erfolgen, weil hier die Einsatzfahrzeuge bislang in anderen Intervallen erneuert wurden. Auf Dauer wird aber ein einheitlicher Innenausbau angestrebt. Der NEF-Prototyp auf der Rettungswache in Lauterbach. V.l.n.r. Rettungsassistent Hartmut Dietz-Stöppler, die Auszubildenden Maurice Möller und Michael Thonius und Rettungs sanitäter Paul Schimanski Wird es Weiterentwicklungsmöglichkeiten für die Beschäftigten geben? Der soll als Ganzes weiterentwickelt werden. Dazu gehört auch, den Beschäftigten mehr Möglichkeiten zu bieten durch die Übernahme von Sonderaufgaben, Qualifizierungen oder ein begleitendes Studium z. B. für Dozententätigkeiten oder Führungsfunktionen. Was ist in Bezug auf Arbeitszeiten bzw. Schichten in Planung? Bis 2019 ist eine Reduzierung der Arbeitszeit auf 45 Stunden tariflich vereinbart. Beim wird dies in den Schichtumläufen bereits zum umgesetzt. Dies soll auch für den Vogelsberg kommen die Umsetzung muss aber noch erarbeitet werden. Sind auch Pausenregelungen in Vorbereitung? Das Arbeitszeitgesetz gilt auch für den Einsatzdienst. Der neue Landesrettungsdienstplan greift diese Regelungen auf. Trotzdem ist ein Pausenkorridor für gesicherte Pausen bislang noch Wunschdenken. Er ist nur realisierbar, wenn die Leitstellen entsprechende Regelungen unterstützen, auf vermeidbare Alarmierungen zum Schichtende verzichten und ein Team nur bei Sondersignal-Notfällen in der Pause alarmieren. Zu diesem Thema ist RDMH bereits seit längerem in Gesprächen und wird es weiter verfolgen. Gibt es finanzielle Verbesserungen zum Beispiel Sonderzahlungen? Den Beschäftigten wird auf der Grundlage einer mit dem Betriebsrat im Juli geschlossenen Betriebsvereinbarung eine steuerfreie Erholungsbeihilfe gezahlt. Teilzeitbeschäftigte erhalten diese Beihilfe anteilig. Weiterhin erhalten alle, die die Notfallsanitäterprüfung abgelegt haben, eine Prämie von 750, Euro. Im Vogelsberg wurden bisher 500, gezahlt. Wer bereits Notfallsanitäterin oder Notfallsanitäter ist, bekommt den Differenzbetrag nachgezahlt. Infoveranstaltung in Lauterbach Welche Angebote der Gesundheitsförderung wird es im Vogelsberg geben? Beim gibt es einen Qualitätszirkel Gesundheit, der eine große Zahl von Angeboten aufgebaut hat. Sie kamen aus den Reihen der Mitarbeiter. Umgesetzt werden nur Ideen, für die sich jemand einsetzt. Auf dieser Basis etablierte Angebote sollen vereinheitlicht werden. Wer weitere Ideen hat, kann sich auch aktiv einbringen. Kreuz & Quer 51 September Ein Meilenstein: Abschluss der ersten Notfallsanitäterausbildung Patientendank auf Spiekeroog Ein besonderes Fundstück hat dem Team der Rettungswache Spiekeroog große Freude bereitet. Inselgäste hatten einen Krug als Dankeschön an der Wache abgestellt. Stimmungsvolle Atmosphäre im TTZ Marburg Insgesamt 22 Azubis des DRK Rettungsdienst Mittelhessen (RDMH) und der Johanniter haben im August nach dreijähriger Ausbildung die Prüfung zum Notfallsanitäter abgelegt. Ein großer Teil von ihnen bleibt in der mittelhessischen Region und wird im Einsatzdienst des und der Johannitern weiter beschäftigt. Nach dem Inkrafttreten des Notfallsanitätergesetzes zum 1. Januar 2014 hatte im Sommer des gleichen Jahres die erste Ausbildung beim RDMH begonnen. Der erste Durchlauf der neuen, dreijährigen Ausbildung war eine große Herausforderung für alle Beteiligten. Der erste Ausbildungsabschluss war somit nicht nur ein wichtiger Meilenstein für die Azubis selbst, sondern auch für den und sein Bildungszentru
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