Märchen aus aller Welt

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erzählt und illustriert von den Studierenden des Fit-in-Deutsch-1-Kurses am Koeln-Kolleg Lehrerin: Sigi Lieb Köln, November 2017 Inhalt: Das goldene Ei... 2 Ein Märchen aus Syrien, erzählt von Lilav Murad....
erzählt und illustriert von den Studierenden des Fit-in-Deutsch-1-Kurses am Koeln-Kolleg Lehrerin: Sigi Lieb Köln, November 2017 Inhalt: Das goldene Ei... 2 Ein Märchen aus Syrien, erzählt von Lilav Murad Der Hase und der Löwe (Saomba und Gainde)... 3 Ein Märchen aus Burkina Faso, erzählt von Arimatou Dabre Die drei Schäfchen... 5 Ein Märchen ist aus dem Iran, erzählt von Maryam Ghodsi Der Linseneintopf... 6 Ein Märchen aus Syrien, erzählt von Malva Murad Das Märchen von Ringeltaube... 7 Ein Märchen aus der kurdischen Kultur, erzählt von Malva Murad Der Junge und die Schwalbe... 9 Ein Märchen aus der Türkei, erzählt von Nuray Kocyigit Der Kinderwunsch...11 Ein Märchen aus Syrien, erzählt von Rawah Juneidi Schön und herzlich...13 Ein Märchen aus: Afghanistan, erzählt von: Farida Mohammad Sidiq Der König, seine Tochter und ihr Pferd...15 Ein Märchen aus Burkina Faso, erzählt von Arimatou Dabre Die Krone...17 Ein Märchen aus Marokko, erzählt von Mina Boufouchk Die durstige Krähe...18 Ein Märchen aus Pakistan, erzählt von Sajjad Mian Leila und Majrum...19 Ein Märchen aus dem Irak, erzählt von Jeria Aldonani Fit-in-Deutsch-1-Kurs am Koeln-Kolleg 1 Das goldene Ei Ein Märchen aus Syrien, erzählt von Lilav Murad. Es waren einmal zwei arme Leutchen, ein alter Mann und seine Frau. Alles was sie hatten, war eine einzige Henne. Beim Gedanken an eine Hühnersuppe lief ihnen das Wasser im Mund zusammen, aber zum Frühstück gab es wie immer nur ein einziges Ei. Nach dem Essen fütterte die Ehefrau die Henne, aber das Futter war nicht genug, um die Henne satt zu bekommen. Die alte Frau hat sich immer beschwert, weil das Haustier nur ein Ei am Tag legte. Sie überlegte:,,ich füttere ihr heute mehr, aber wenn sie morgen nicht zwei Eier legt, wird sie entweder verkauft oder geschlachtet. Sie gab ihr mehr Futter. Einen Tag später prüfte die Frau das Ei und war überrascht, dass die Henne ein goldenes Ei gelegt hatte. Das alte Ehepaar freute sich sehr und verkaufte das goldene Ei. Mit dem Geld kaufte der Mann alles, was er zum Essen wünschte, bis das ganze Geld aufgebraucht und er wieder mittellos war. Am nächsten Tag legte die Henne wieder ein goldenes Ei. Diesmal ging die Frau einkaufen, aber sie kaufte nichts Besseres als ihr Ehemann, unnötige Dinge für das Haus. Am Abend regnete es sehr viel, so dass die Regentropfen durch das alte Dach ins Haus fielen. Das Paar wünschte sich ein neues Haus. Der alte Mann sagte:,,wie können wir ein Haus kaufen, ohne Geld zu haben? Plötzlich hatte die Frau eine Idee und sagte:,,wenn die Henne regelmäßig goldene Eier legt, dann sollte ihr Magen voller Gold sein. Wir schlachten sie, verkaufen das Gold, werden damit reich und können alles kaufen, was wir brauchen. Sie schlachteten das arme Tierlein und fanden kein einziges Goldstück im Magen. Wegen der Gier verlor das Paar die Chance, ein anständiges Leben zu führen. Fit-in-Deutsch-1-Kurs am Koeln-Kolleg 2 Der Hase und der Löwe (Saomba und Gainde) Ein Märchen aus Burkina Faso, erzählt von Arimatou Dabre. Es waren einmal ein Hase und ein Löwe in der afrikanischen Savanne. Gainde war ein junger Löwe, der Terror und Angst unter den Tieren des Busches verbreitete. Er überwachte die einzige Wasserstelle in der Gegend, so dass die anderen Tiere nicht mehr ans Wasser kamen, ohne Angst zu haben, vom Löwen gefressen zu werden. Saomba, der weise Hase des Busches, entschied, etwas zu tun. Er organsierte ein großes Treffen. Alle Tiere des Busches kamen und wollten ihre Meinung über den Löwen sagen. Ein Hase erzählte: Meine Familie hat sich dort angesiedelt und, liebe Freunde, die Situation ist so hart, sprach er und fuhr fort. Ihr wisst alle Bescheid, dass es das einzige Wasserloch im Busch ist. Ihr wisst auch, dass sich der einsame Löwe Gainde dort niedergelassen hat und droht, uns zu verschlingen, wenn wir dort trinken wollen. Die Situation ist tragisch. Er hat meine Schwester letzte Woche getötet. Wir müssen etwas tun. Fit-in-Deutsch-1-Kurs am Koeln-Kolleg 3 Ich werde unseren König mit einem Streich bestrafen, rief Saomba. Vertraut mir und lasst mich tun. Er hatte einen Plan. Die Ratte Bauky würde ihm dabei helfen. Sehr früh rannten der Hase und die Ratte zur Löwengrube und schrie: Oh, was für ein Wind! Ich warne dich, mein Bruder, wach auf! Plötzlich bekam der Löwe Gainde Angst. Er wusste nicht, was los war. Ehrwürdiger Gainde, die Zeit ist schwer, unser schöner Busch wird zerstört. Was passiert?, fragte der Löwe. Es kommt ein großer Wind und deshalb tust du all diese seltsamen Dinge? All diese Geräusche kommen vom Wind? Der Hase war vorbereitet: Eure Majestät, dieser ist der Wind unserer Vorfahren. Es ist das Ende der Welt, wie sie es vorhersagten. Wir werden alle davongeweht und sterben. Es hat schon angefangen. Wind und Lärm wurden von dem Elefanten Wobgo und vom Nashorn Rande erzeugt. Sie bliesen hart auf den Boden. Der Hase fing an, Schlingpflanzen zu suchen. Was machst du mit diesem Seil?, fragte der Löwe. Ich beabsichtige, mich an diesen Baum zu befestigen, damit ich nicht vom Wind wegetragen werde, antwortete der Hase. Binde mich zuerst fest, befahl der Löwe. Hase und Ratte gehorchten. Sie kümmerten sich um ihren König der Tiere und banden ihn an einen großen Baum. Als sie fertig waren, fragte der Löwe: Bin ich auch wirklich sicher und fest genug? und forderte sie auf, alles nochmal zu prüfen. Das taten sie und beruhigten den Löwen. Die Ranken der Lianen sind hart und brechen nicht, erklärte Saomba. Ebenso beruhigt, dass der Löwe nun befestigt war und nicht mehr gefährlich werden konnte riefen Saomba und Bauky nun alle ihre Kameraden im Busch zusammen. Die Tiere kamen zum Wasserloch, tranken und hatten keine Angst mehr, vom wütenden Löwen gefressen zu werden. Sie sangen, tanzten und feierten ihr Glück, dass sie jetzt wieder frei von Angst zum Wasser konnten. Fit-in-Deutsch-1-Kurs am Koeln-Kolleg 4 Die drei Schäfchen Ein Märchen ist aus dem Iran, erzählt von Maryam Ghodsi. Es war einmal in einem Wald, ein kleines Haus. In dem Haus lebte ein Schaf mit drei kleinen Kindern. Die Kinder hießen Schangol, Mangol und das Nesthäkchen hieß Habe. Habe war sehr verspielt und süß. Jeden Tag musste ihre Mutter zur Arbeit gehen und sie sagte immer: Wenn ich nicht zu Hause bin, öffnet nicht die Tür. Eines schönen Tages war die Mutter auf der Arbeit und die Kinder waren allein zu Hause. Schangol war im Badezimmer, Mangol in der Küche und Habe spielte. Es klingelte an der Tür. Habe fragte: Wer ist da? Der Wolf war da, aber er sagte: Ich bin eure Mutter meine Lieben und bringe euch das Essen! Habe dachte: Warum hat meine Mutter keine Schlüssel?, und sagte: Dann zeige mir deine Hand. Der Wolf rieb seine Pfoten im Mehl und zeigte sie her. Danach machte Habe die Tür auf. Der Wolf kam herein und aß Habe und Mangol, aber er sah Schangol nicht und ging. Als ihre Mutter nach Hause kam, erzählte Schangol alles und weinte. Die Mutter dachte: Wie kann ich den Wolf töten? Das Mütterchen ging mit anderen Tieren zum Haus des Wolfes. Sie kämpften mit ihm und töteten den Wolf. Die Mutter schnitt den Bauch des Wolfs auf und holte Mangol und Habe heraus. Habe versprach, dass er nie wieder die Tür für einen Fremden öffnen werde. Fit-in-Deutsch-1-Kurs am Koeln-Kolleg 5 Der Linseneintopf Ein Märchen aus Syrien, erzählt von Malva Murad. Es war einmal ein armes, frommes Mädchen, das lebte mit seiner Mutter allein, und sie hatten nichts mehr zu essen. Da ging das Kind hinaus in den Wald. Ihm begegnete da eine alte Frau, die kannte seinen Jammer schon und schenkte ihm ein Töpfchen. Zudem sollte es sagen: Töpfchen koche, so kochte es guten leckeren Linseneintopf. Und wenn es sagte: Töpfchen steh, so hörte es wieder auf zu kochen. Das Mädchen brachte den Topf seiner Mutter heim. Von nun an mussten sie nicht mehr hungern und aßen leckeren Linseneintopf, so oft sie wollten. Eines Tages war das Mädchen ausgegangen, da sprach die Mutter: Töpfchen koche, da kochte es, und sie aß, bis sie satt war. Dann wollte sie, dass das Töpfchen wieder aufhören sollte, aber sie wusste den Spruch nicht. Also kochte es weiter und der Linseneintopf stieg über den Rand hinaus. Und die Küche, das ganzes Haus wurde voll mit Linseneintopf und das zweite Haus lief voll, dann die Straße, als wollte das Töpfchen die ganze Welt satt machen. Und kein Mensch wusste sich da zu helfen. Endlich kam das Kind heim und sprach nur: Töpfchen steh, da stand es und hörte auf zu kochen. Und wer wieder in der Stadt gehen wollte, der musste sich durchessen. Fit-in-Deutsch-1-Kurs am Koeln-Kolleg 6 Das Märchen von Ringeltaube Ein Märchen aus der kurdischen Kultur, erzählt von Malva Murad. Es waren einmal in einem Dorf ein Bruder und eine Schwester. Sie wollten in den Wald gehen, um Hibiskus zu sammeln. Sie stiegen von unten den Berg hinauf, sammelten nach und nach Hibiskus und gingen dann weiter. Der Bruder entwurzelte die Pflanzen und schnitt sie mit dem Messer ab. Die Schwester trug einen Sack auf ihrem Rücken. Alles, was der Bruder ihr gab, warf sie in den Sack hinein. Als einige Zeit vergangen war und die Sonne unterging, kamen sie an einen Brunnen. Der Bruder sagte: Schwester! Komm, ruhen wir uns ein bisschen aus. Dann können wir unser Wasser trinken und uns anschauen, wie viel Hibiskus wir gesammelt haben. Die Schwester antwortete: Ja, Bruder! Setzen wir uns hierhin, schauen wir es uns an! Beide setzten sich gemeinsam hin, öffneten den Rucksack und sahen, dass sich nichts im Inneren befand. Der Bruder ärgerte sich, wurde wütend und schimpfte. Er sagte: Sag mal Schwester, also wirklich, wie hast du all den Hibiskus aufgegessen? Die Schwester schämte sich sehr und wusste nicht, was sie sagen und antworten sollte. Sie sagte: Ich habe den Hibiskus nicht gegessen. Ich schwöre bei Gott, ich habe ihn nicht gegessen! Wie stellst du dir denn das vor, dass ich so viele Hibiskus aufgegessen haben soll? Fit-in-Deutsch-1-Kurs am Koeln-Kolleg 7 Sie schwor auf alles, was ihr heilig war, doch der Bruder glaubte ihr nicht. Schließlich gab sie es auf und sagte: Wenn du mir keinen Glauben schenkst, dann nehme ein Messer, schlitze meinen Bauch auf und schau dort nach. Sieh mit deinen Augen selbst, ob ich den Hibiskus gegessen habe, oder nicht! In seinem Ärger nahm der Bruder das Messer und schlitzte den Magen seiner Schwester auf. Er schaute hinein und sah, dass sich außer einer Distel sich nichts im Magen befand. Dann wurde es ihm erst klar und er sah sich den Boden des Sackes an, doch zu spät! Der Sackboden war gerissen, aller Hibiskus war hinausgefallen. Er sagte: Schwester, du hattest Recht, der Sackboden war gerissen! Alles ist herausgefallen. Steh auf, gehen wir nochmal sammeln! Er rüttelte an ihr und merkte aber, dass sie keinen Laut von sich gab. Schließlich merkte er, dass er seine Schwester umgebracht hatte. Seine Welt wurde dunkel, er wusste nicht, was er tun sollte. Er setzte sich hin, weinte über der Leiche seiner Schwester und sang ein Klagelied. Er gab alle Hoffnungen auf und grub dort ein Grab für seine Schwester, dann legte er sie hinein. Er verschränkte die Arme und schaute vom Berg aus auf das Dorf hinab. Seine Füße wollten ihn nicht ins Dorf tragen. Er sagte zu sich selbst: Mit welchem Gesicht soll ich denn ins Dorf zurückgehen? Wenn ich jetzt losziehe, was würden meine Eltern und die Leute aus dem Dorf sagen? Werden sie mich nicht über meine Schwester befragen? Er stieg auf den Gipfel der Gedenkstätte, betete und rief: Wenn du mein Gebet erhörst, habe ich eine Bitte an dich! Ich soll nun zum Vogel werden, fliegen soll ich. Von Berggipfel zu Berggipfel will ich spazieren und über das Leid meiner Schwester von Frühling zu Frühling klagen und singen. Wie es dann geschah, wuchsen ihm auf einmal Flügel er wurde zum Vogel und verwandelte sich in eine Ringeltaube. Die Ringeltaube flog auf einen Berg und sang: Pepo! Keko! Pepo! Keko! Seit jeher landet die Ringeltaube auf dem Haupt von Wald und Gehölz. Wenn der Frühling kommt, fliegt sie von Berg zu Berg und singt über das Leid ihrer Schwester. Pepo! Keko!(Übersetzung aus dem Kurdischen): Wer tötete? Ich tötete! Wer wusch sich? Ich wusch mich! Fit-in-Deutsch-1-Kurs am Koeln-Kolleg 8 Der Junge und die Schwalbe Ein Märchen aus der Türkei, erzählt von Nuray Kocyigit. Ein armer Mann lebte zusammen mit seinem Sohn in einem Dorf. Der arme Junge ging zur Schule. Der Junge sah auf dem Heimweg eine Schwalbe mit gebrochenem Flügel und nahm sie mit. Als er nach Hause kam, behandelte sein Vater die Schwalbe und der Junge gewann sie sehr lieb. Eines Tages, als die Schwalbe gesund wurde, flog sie aus dem Fenster und war weg. Der Junge wurde sehr traurig. Tage und Monate vergingen doch eines Tages kam die Schwalbe mit einem Melonensamen im Schnabel angeflogen. Der Vater beschloss, den Samen in die Erde einzupflanzen und eines Fit-in-Deutsch-1-Kurs am Koeln-Kolleg 9 Tages reifte die Melone. Als sie die Melone durchschnitten, befand sich sehr viel Gold in der Melone und sie wurden reich. Das Ereignis verbreitete sich im ganzen Dorf und schon bald beschwerten sich eifersüchtige Dorfbewohner bei dem Sultan. Der Sultan rief eines Tages den Vater und den Sohn zu sich. Als der Sultan fragte, wie all das geschehen war, erzählte ihm der arme Mann alles genau, wie es passiert war. Unglaubwürdig, wie er die Geschichte fand, nahm der Sultan dem armen Mann all sein Gold weg und versprach ihm, erst dann alles zurückzugeben, wenn er dem Sultan auch eine Melone bringen würde. Eines Tages kam die Schwalbe nochmals mit einem Melonensamen im Schnabel angeflogen. Der arme Mann brachte dem Sultan die Melone vorbei, sofort nachdem sie ausgereift war. Da er sein Versprechen halten musste, gab der Sultan dem armen Mann all sein Gold zurück und befahl daraufhin, die Melone durchzuschneiden. Zu seinem Schreck kam kein Gold, sondern eine Schlange aus der Melone heraus. Die Schlange griff den Sultan mit einem giftigen Biss an und nicht viel später starb der Sultan. Der Mann und sein Sohn konnten von nun an glücklich und reich bis an ihr Lebensende weiterleben. Und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute. Fit-in-Deutsch-1-Kurs am Koeln-Kolleg 10 Der Kinderwunsch Ein Märchen aus Syrien, erzählt von Rawah Juneidi. Es war einmal eine Frau, die wünschte sich eine Tochter. Die Frau goss die Blumen vor dem Haus, dann sprach eine Fee sie an. Die Frau erzählte ihr, dass sie sich eine Tochter wünschte. Die Fee war hilfsbereit und gab ihr ein Blumensamen. Sie sagte: Der Samen ist magisch, er braucht Liebe und Wärme. Die Frau pflanzte den Samen in einen Topf und pflegte ihn. Mit der Zeit wuchs eine Blume, die aussah wie eine Tulpe. Nach ein paar Tagen öffnete sich die Blume und im Inneren war ein kleines Mädchen. Die Mutter freute sich. Sie baute dem Mädchen ein Bett aus Nussschalen. Als das Mädchen in seinem neuen Bett schlief, beobachtete sie einen Frosch vor dem Fenster. Fit-in-Deutsch-1-Kurs am Koeln-Kolleg 11 Der Frosch fand das Mädchen so schön, er wollte sie unbedingt haben. Er entführte das Mädchen. Der Frosch wollte, dass sein Sohn das Mädchen heiratete. Das Mädchen aber wollte den Frosch nicht heiraten. Als sie alleine auf einer Seerose auf einem Fluss lag, schrie sie um Hilfe. Die Fische im Fluss hörten die Hilferufe und bissen den Halm der Seerose ab. Die Rose löste sie und das Mädchen schwamm auf der Rose den Fluss hinunter. Ein Käfer bemerkte das schöne Mädchen. Er schnappte sie und flog mit ihr nach Hause. Auf dem Weg traf er auf andere Käfer. Die Käfer machten sich lustig über ihn, weil er einen Menschen mit nach Hause nehmen wollte. Aus Frust warf er das Mädchen in den Wald. Sie ging alleine durch den Wald und fand ein kleines Häuschen. Das Mädchen klopfte an der Tür. Eine Feldmaus öffnete ihr und ließ sie herein. Die Feldmaus begrüßte das Mädchen mit einem Essen und ließ sie in einem Bett schlafen. Das Mädchen blieb ein paar Tage bei der Feldmaus. Ein Maulwurf kam bei der Feldmaus zu Besuch. Als er das Mädchen sah, wollte er sie heiraten. Als das Mädchen davon hörte, lief sie aus dem Haus. Auf dem Weg sah sie einen verletzten Vogel. Sie half dem Vogel wieder auf. Weil das Mädchen dem Vogel geholfen hatte, wollte er ihr helfen. Er flog mit dem Mädchen zu einem Blumenfeld, auf dem Weg sagte er ihr: Hier wohnt ein Prinz. Und tatsächlich trafen sie dort auf einen Prinzen. Das Mädchen erzählte dem Prinzen seine Geschichte und er wollte sie heiraten. Das Mädchen war nur damit einverstanden, wenn sie zurück zu ihrer Mutter gehen dürfe. Am Ende lebten alle drei zusammen ganz glücklich. Wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute. Fit-in-Deutsch-1-Kurs am Koeln-Kolleg 12 Schön und herzlich Ein Märchen aus: Afghanistan, erzählt von: Farida Mohammad Sidiq. Als er auf dem Meer war, gab es einen starken Sturm und alle Chefs ertranken, außer dem Vater. Als er diese Situation überstanden hatte, ging er wieder nach Hause, aber auf dem Weg sah er ein schönes Schloss. Er ging hinein. Als er im Schloss war, sah er keine Person im Schloss, aber auf dem Esstisch gab es viel leckeres Essen und Trinken. Er war sehr müde. Nachdem gegessen hatte, ging er direkt ins Schlafzimmer, legte sich hin und schlief ein. Er stand morgens früh auf und wollte nach Hause gehen. Es war einmal ein Vater mit drei Töchtern. Er wohnte mit seinen Töchtern in einem schönen Haus in einem Dorf. Der Vater war ganz lieb und nett und liebte seine Töchter. Aber die älteste Tochter Zibaro mochte er besonders, weil sie immer netter als ihre Schwestern war. Der Vater war ein Kaufmann und ein reicher Mann. Eines Tages wollte er mit den Chefs geschäftlich in ein anderes Land fahren. Er fragte seine Töchter: Was soll ich euch als Geschenk mitbringen? Die kleine Tochter sagte: Ein schönes Kleid. Die andere sagte: Schöne Schuhe. Die älteste sagte: Ich möchte, dass du ohne Probleme und gesund wieder kommst. Der Vater sagte zu seiner Tochter: Meine liebe Tochter, ich möchte dir auch etwas mitbringen, du sollst dir etwas wünschen. Endlich wünschte sie sich eine Rose. Im Garten sah er wunderschöne Blumen. In diesem Moment erinnerte er sich, dass seine Tochter sich Rosen wünschte. Er nahm eine Blume und wollte nach Hause gehen. Plötzlich kam ein großes Monster. Es sagte zu dem Mann: Was machst du da? Warum hast du die Blume genommen? Du darfst das nicht tun!. Der Mann sagte: Ich wollte diese Blume meiner Tochter schenken, ich habe drei Töchter und alle warten auf mich. Das Monster fragte: Du hast Töchter? Dann musst du eine deiner Töchter zu mir bringen. Der Mann hatte Angst vor dem Monster und sagte: Ja, ich bringe dir eine Tochter. Das Monster sagte: Du hast eine Woche Zeit, dann muss deine Tochter hier sein. Das Monster übergab ihm einen Pegasos, ein Pferd mit Flügeln und sprach: Du musst nächste Woche mit deiner Tochter hier sein! So flog der Vater mit dem Pegasos nach Hause. Als er wieder zuhause war, fragten die Mädchen nach ihren Geschenken. Aber Zibaro fragte erstmal nach der Gesundheit des Vaters, danach nach dem Geschenk. Ihr Vater erzählte seinen Töchtern die ganze Geschichte. Die älteste Tochter meldete sich freiwillig. Zibaro Fit-in-Deutsch-1-Kurs am Koeln-Kolleg 13 war die gutmütige und außerdem wollte sie so gerne die Blume haben, die ihr Vater für sie pflücken wollte. Zibaro flog gleich am nächsten Morgen mit ihrem Vater zum Monster. Als die beiden im Schloss waren, waren sie hungrig und müde. Zibaro sah auf dem Tisch leckeres Essen und Trinken. Die beiden aßen und gingen schlafen. Zibaro wachte früh am Morgen auf und ging mit ihrem Vater zum Frühstück ins Esszimmer. Nach dem Frühstück kam das Monster zu Zibaro und sagte zum Vater, dass er nach Hause gehen solle. Das Monster schenkte dem Vater zwei Kisten Gold und der ging nach Hause. Zibaro saß die ganze Zeit alleine da und weinte. Das Monster kam jeden Tag zu Zibaro und fragte sie: Heiratest du mich? Aber Zibaro sagte jedes Mal: Nein. und das Monster ging wieder. Eines Tages war Zibaro sehr traurig. Das Monster fragte sie: Warum bist du so traurig? Zibaro antwortete: Ich vermisse meine Familie. Ich m
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