Marktdaten im Überblick... 2 Unternehmenskommentare... 3 Rechtliche Hinweise PDF

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28. Februar 2018 Marktdaten im Überblick... 2 Unternehmenskommentare... 3 Aixtron... 3 BASF... 9 British American Tobacco Fresenius Medical Care Nordex Safran Uniper Rechtliche
28. Februar 2018 Marktdaten im Überblick... 2 Unternehmenskommentare... 3 Aixtron... 3 BASF... 9 British American Tobacco Fresenius Medical Care Nordex Safran Uniper Rechtliche Hinweise... 35 Marktdaten im Überblick Schlusskurs Vortag Änderung Deutschland DAX ,3% MDAX ,2% TecDAX ,1% Bund-Future 159,20 159,56-0,2% 10J Bund in % 0,6790 0,6520 4,1% 3M Zins in % -0,6480-0,6400 1,3% Europa EuroStoxx ,1% FTSE ,1% SMI ,4% Welt DOW JONES ,2% S&P ,3% NASDAQ COMPOSITE ,2% NIKKEI ,1% TOPIX ,9% Rohstoffe / Devisen EUR in USD 1,2233 1,2317-0,7% Gold (USD je Feinunze) 1.325, ,50-0,6% Brent-Öl (USD je Barrel) 66,63 67,50-1,3% Quelle: Bloomberg DAX (Kurs und gleitender 90 Tage-Durchschnitt) Bund-Future (Kurs und gleitender 90 Tage-Durchschnitt) Feb 13 Feb 14 Feb 15 Feb 16 Feb 17 Feb 18 Quelle: Bloomberg Feb 13 Feb 14 Feb 15 Feb 16 Feb 17 Feb 18 Quelle: Bloomberg 2 Unternehmenskommentare Aixtron Ve rka ufe n (Verkaufen) Kurs am um 17 :3 5h 16,65 EUR Erste llung a bge schlossen / 13:35h Erstma ls we ite rge ge be n / 15:20h Kurszie l - Ma rktkapita lisie rung 1,86 Mrd. EUR Bra nc he Technologie Land Deutschland WKN Re ute rs A0WMPJ AIXGn.DE Ke nnza hlen 12 /17 12/18e 12/ 19e Ergebnis je Aktie (EUR) 0,06 0,17 0,21 Kurs/Gewinn 124,6 95,5 80,4 Dividende je Aktie (EUR) 0,00 0,00 0,00 Div.- Rendite 0,0% 0,0% 0,0% Kurs/Umsatz 3,5 7,5 6,7 Kurs/Op. Ergebnis 165,0 110,1 74,7 Kurs/Cashflow 11,6 91,4 45,0 Kurs/Buchwert 2,2 4,8 4,5 19,00 14,50 10,00 5,50 Anlass Zahlen für das vierte Quartal 2017 Einschätzung Die Geschäftsentwicklung im vierten Quartal (Q4) 2017 wurde im Wesentlichen geprägt vom erfolgreichen Verkauf der Produktlinie für Speicherchips für rund 51,0 Mio. Euro an Eugene Technology. So brach der Umsatz in Q4 um 40% y/y ein, das EBIT stieg jedoch deutlich auf 24,4 (Vj.: 7,9) Mio. Euro, wobei allerdings 23,9 Mio. Euro aus dem Verkauf des Speicherchipgeschäfts resultierten. Durch diesen Verkauf gelang es Aixtron auch im Geschäftsjahr 2017 erstmals seit 2011 wieder einen Nettogewinn zu verzeichnen. Auch hinsichtlich des laufenden Geschäftsjahres gibt sich das Unternehmen zuversichtlich und stellt eine deutlich steigende Umsatz- und Ergebnisentwicklung in Aussicht. Wir haben unsere Prognosen ergebnisseitig signifikant angehoben (EpS 2018e: 0,17 (alt: 0,08) Euro; EpS 2019e: 0,21 (alt: 0,11) Euro). Von der Neuausrichtung erwarten wir langfristige positive Impulse und eine nachhaltige Rückkehr in die Gewinnzone. Zudem könnte Aixtron mit seinen Anlagen, die für die Herstellung wichtiger Schlüsselkomponenten notwendig sind, sehr deutlich von wichtigen Wachstumstrends profitieren. Allerdings ist die Aktie in den letzten zwölf Monaten um mehr als 400% (!) gestiegen und notiert so hoch wie seit 2011 nicht mehr, als Umsatz und Gewinn um ein Vielfaches höher waren als heute. Die Aktie hat demnach schon enorm viel vorweggenommen und ist u.e. sehr teuer. Wir bestätigen daher trotz der sehr positiven Perspektiven unser Verkaufen- Votum. 1,00 Feb 13 Feb 14 Feb 15 Feb 16 Feb 17 Feb 18 Quelle: Bloomberg Markus Friebel (Analyst) Pe rforma nc e 3 M 6 M Absolut 35% 105% Relativ z. TecDAX 31% 91% 12 M 415% 379% Erste mpfehlung Historie der Umstufunge n (12 Monate ): Von Halten auf Verkaufen 3 Highlights Aixtron profitierte in Q vom Verkauf der Produktlinie für Speicherchips und wies somit im Gesamtjahr 2017 erstmals seit 2011 wieder einen Nettogewinn aus. Umsatz und Ergebnis sollen in 2018 deutlich zulegen. Geschäftsentwicklung Die Geschäftsentwicklung in Q wurde im Wesentlichen geprägt vom erfolgreichen Verkauf der Produktlinie für Speicherchips (ALD/CVD) für rund 51,0 Mio. Euro an Eugene Technology am (siehe hierzu auch unsere Kommentierung vom ). Der Umsatz brach in Q deutlich um 40% auf 54,1 (Vj.: 89,8; unsere Prognose: 52,0; Marktkonsens: 53,9) Mio. Euro ein. Der Auftragseingang stieg dagegen um 9% auf 65,7 (Vj.: 60,5) Mio. Euro. Der Auftragsbestand erhöhte sich zum zum Vorquartalsende weiter auf 108,6 ( : 99,2; : 78,1) Mio. Euro. Im Geschäftsjahr 2017 stieg der Konzernumsatz um 17,3% auf 230,4 (Vj.: 196,5) Mio. Euro, wobei 42% der Anlagenumsätze auf MOCVD-Anlagen für die Herstellung von LEDs entfielen und 25% auf Anlagen für die Produktion von Optoelektronik. Die verkauften Speicheranwendungen machten 19% aus. Umsatz Umsatz Aixtron Q Q Gj 2016 Gj 2017 in Mio. EUR in % in Mio. EUR in % Anlagen-Umsatzerlöse 78,5 42,6-45,7% 155,7 188,0 20,7% Sonstige Umsatzerlöse 11,4 11,5 0,9% 40,8 42,4 3,9% Konzern 89,9 54,1-39,8% 196,5 230,4 17,3% Umsatz Umsatz Q Q Gj 2016 Gj 2017 in Mio. EUR in % in Mio. EUR in % Asien 60,9 39,3-35,5% 128,0 172,3 34,6% Europa 13,1 7,0-46,6% 30,8 29,2-5,2% Amerika 15,9 7,8-50,9% 37,7 28,9-23,3% Konzern 89,9 54,1-39,8% 196,5 230,4 17,3% Quelle: Aixtron, NATIONAL-BANK AG 4 Auftragsentwicklung Auftragsentwicklung Aixtron Q Q Gj 2016 Gj 2017 in Mio. EUR in % in Mio. EUR in % Auftragseingang 60,5 65,7 8,6% 225,1 263,8 17,2% Auftragsbestand (Periodenende 78,1 108,6 39,1% 78,1 108,6 39,1% Quelle: Aixtron, NATIONAL-BANK AG Perspektiven Aixtron hat im vergangenen Jahr die Neuausrichtung, die den Fokus auf das Kerngeschäft mit MOCVD-Anlagen setzt, umgesetzt und konnte dank des Verkaufs der Produktlinie für Speicherchips erstmals seit 2011 wieder einen Nettogewinn erzielen. Auch hinsichtlich des laufenden Geschäftsjahres gibt sich das Unternehmen zuversichtlich und bestätigte das Ziel, in 2018 auch im operativen Geschäft nachhaltig in die Gewinnzone zurückzukehren. Zudem werden bei einem EUR/USD-Wechselkurs von 1,20 Umsatzerlöse und Auftragseingänge in einer Spanne zwischen 230 und 260 (Vj.: 230,4; unsere bisherige Prognose: 239,8) Mio. Euro in Aussicht gestellt. Dies entspricht einem Wachstum von 20%-35% y/y bezogen auf das fortgeführte Geschäft, welches 2017 ohne die verkaufte ALD/CVD-Produktlinie einen Umsatz von 191,6 Mio. Euro verzeichnete. Des Weiteren wird eine Bruttomarge von 35%-40% (Vj.: 32,1%; unsere bisherige Prognose: 31,0%) sowie eine EBIT-Marge von 5%-10% (Vj.: 2,1%; unsere bisherige Prognose: 3,0%) erwartet. Ferner wird ein positiver operativer Cashflow in Aussicht gestellt, der im Vergleich zu 2017 (70,1 Mio. Euro) jedoch niedriger ausfallen wird. Dies ist zum einen auf die im Cashflow 2017 enthaltenen positiven Effekte des Verkaufs der ALD/CVD-Produktlinie für Speicherchips in Höhe von 51,0 Mio. Euro zurückzuführen. Zum anderen wird der Cashflow in 2018 durch Verpflichtungen gegenüber Vertragspartnern des ALD/CVD-Geschäfts in Höhe von 11,7 Mio. Euro, die in 2018 erfüllt werden, belastet. Für ihre OLED-Depositionstechnologie hat Aixtron darüber hinaus Anfang Oktober 2017 eine eigene Tochtergesellschaft (Apeva) gegründet und befindet sich auf der Suche nach Partnern. Derzeit verhandele das Unternehmen mit möglichen Industrie- und Finanzpartnern über die Bildung eines Joint Ventures. Wir haben unsere Prognosen ergebnisseitig signifikant angehoben (EpS 2018e: 0,17 (alt: 0,08) Euro; EpS 2019e: 0,21 (alt: 0,11) Euro). Von der Neuausrichtung, die auf wichtige Zukunftsthemen und die Kernkompetenz von Aixtron setzt, erwarten wir - wie das Unternehmen auch - langfristig positive Impulse und eine nachhaltige Rückkehr in die Gewinnzone. Zudem könnte Aixtron mit seinen Anlagen, die für die Herstellung wichtiger Schlüsselkomponenten notwendig sind, sehr deutlich von einigen Trends profitieren: u.a. Internet der Dinge, vernetzte Fahrzeuge bzw. autonomes Fahren, OLED-Bildschirme, Gesichtserkennung bei Smartphones, neuer Mobilfunkstandard 5G. In 2019 bzw wären demnach deutliche Wachstumssprünge möglich. Allerdings ist die Aktie in den letzten zwölf Monaten um mehr als 400% (!) gestiegen und notiert so hoch wie 2011 nicht mehr, als Umsatz und Gewinn um ein vielfaches höher waren als heute. Die Aktie hat demnach schon enorm viel vorweggenommen und ist u.e. sehr teuer. Wir bestätigen daher trotz der sehr positiven Perspektiven unser Verkaufen-Votum einzig wegen der sehr hohen Bewertung über alle Bewertungskennziffern hinweg. 5 SWOT-Analyse Stärken - gute Marktpositionierung - effiziente plattformbasierte Produktion - technologisch führend Schwächen - hohe Abhängigkeit von der Entwicklung des US- Dollars - sehr zyklisches Geschäftsmodell - starke Fokussierung auf Asien/China - hohe Abhängigkeit von wenigen Kunden - zukünftige Geschäftsentwicklung kaum planbar Chancen - strategische Neuausrichtung: Partnerschaften oder dergleichen zur Optimierung des Technologieportfolios, erhebliches Kostensenkungspotenzial bei F&E durch Kooperationen sowie Fokussierung auf das Kerngeschäft - Aixtron profitiert vom Megatrend Internet der Dinge bzw. zunehmenden Interaktion von Geräten mit der Umwelt - Anlagen von Aixtron dienen zur Herstellung von Schlüsselkomponenten, die für zahlreiche Wachstumsmärkte benötigt werden - gute Technologie-Pipeline in einem innovationsgetriebenen Marktumfeld - neues Verfahren bei OLED-Technologie Risiken - häufige Verfehlung oder Anpassung der eigenen Prognosen - häufige Sonderbelastungen - sehr hohes Bewertungsniveau Quelle: NATIONAL-BANK AG 6 Aixtron: Gewinn- und Verlustrechnung in Mio. EUR (außer Ergebnis je Aktie und Dividende je Aktie) e 2019e Umsatz Rohertrag/Bruttoergebnis EBITDA Abschreibungen EBIT Finanzergebnis EBT Steuern Ergebnis nach Steuern Minderheitenanteile Nettoergebnis Anzahl Aktien (Mio. St.) Ergebnis je Aktie -0,26-0,22 0,06 0,17 0,21 Dividende je Aktie 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 in % vom Umsatz Umsatz 100,0% 100,0% 100,0% 100,0% 100,0% Rohertrag/Bruttoergebnis 25,2% 28,6% 32,1% 36,0% 37,0% EBITDA -8,3% -4,0% 9,8% 14,8% 17,5% Abschreibungen 5,2% 6,9% 7,7% 8,0% 8,5% EBIT -13,5% -10,9% 2,1% 6,8% 9,0% EBT -13,1% -10,7% 2,4% 7,2% 9,3% Steuern 1,6% 1,6% -0,4% -0,7% 0,9% Ergebnis nach Steuern -14,7% -12,2% 2,8% 7,9% 8,4% Nettoergebnis -14,7% -12,2% 2,8% 7,9% 8,4% Quelle: NATIONAL-BANK AG; Aixtron 7 Aixtron: Bilanz- und Kapitalflussdaten in Mio. EUR e 2019e Bilanzsumme Anlagevermögen Geschäfts- und Firmenwert Vorräte Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Liquide Mittel Eigenkapital Verzinsliches Fremdkapital Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen Summe Fremdkapital Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit Cashflow aus Investitionstätigkeit Free Cashflow Cashflow aus Finanzierungstätigkeit Summe der Cashflows Quelle: NATIONAL-BANK AG; Aixtron Aixtron: Wichtige Kennzahlen e 2019e EV / Umsatz 3,0 2,0 2,5 6,5 5,8 EV / EBITDA neg. neg. 25,9 44,0 33,3 EV / EBIT neg. neg. 119,0 95,5 64,8 KGV neg. neg. 124,6 95,5 80,4 KBV 1,8 1,4 2,2 4,8 4,5 KCV neg. neg. 11,6 91,4 45,0 KUV 3,6 2,6 3,5 7,5 6,7 Dividendenrendite 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% 0,0% Eigenkapitalrendite (ROE) -7,4% -6,5% 1,8% 5,0% 5,6% ROCE -10,5% -8,3% 2,6% 8,2% 12,0% ROI -6,1% -5,5% 1,4% 4,1% 4,6% Eigenkapitalquote 82,3% 84,8% 81,1% 81,4% 81,4% Anlagendeckungsgrad 236,6% 236,2% 261,1% 282,3% 311,6% Anlagenintensität 34,8% 35,9% 31,0% 28,8% 26,1% Vorräte / Umsatz 35,8% 27,6% 18,7% 24,0% 24,0% Forderungen / Umsatz 13,1% 30,7% 8,4% 10,0% 10,0% Working Capital-Quote 44,0% 50,8% 20,9% 27,5% 27,5% Nettofinanzverschuldung (in Mio. EUR) Nettofinanzverschuldung / EBITDA 7,1 15,2-10,0-6,3-5,3 Capex / Umsatz 6,7% 2,7% 4,2% 6,5% 6,5% Capex / Abschreibungen 128,1% 39,3% 54,5% 81,3% 76,5% Free Cashflow / Umsatz -2,2% 2,9% 48,1% 1,7% 8,4% Free Cash Flow / Aktie (EUR) -0,04 0,05 0,99 0,04 0,21 Nettofinanzverschuldung / Aktie (EUR) -1,03-1,08-2,03-2,07-2,28 Cash / Aktie (EUR) 1,03 1,08 2,03 2,07 2,28 Buchwert / Aktie (EUR) 3,52 3,31 3,30 3,48 3,68 Quelle: NATIONAL-BANK AG; Aixtron 8 Unternehmenskommentare BASF Ka ufe n (Halten) Kurs am um 17 :3 5h 86,98 EUR Erste llung a bge schlossen / 13:35h Erstma ls we ite rge ge be n / 15:20h Kurszie l 102,00 EUR Ma rktkapita lisie rung 79,89 Mrd. EUR Bra nc he Chemie Land Deutschland WKN Re ute rs BASF11 BASF.DE Ke nnza hlen 12 /17 12/18e 12/ 19e Ergebnis je Aktie (EUR) 6,62 6,30 6,62 Kurs/Gewinn 13,3 13,8 13,1 Dividende je Aktie (EUR) 3,10 3,20 3,30 Div.- Rendite 3,5% 3,7% 3,8% Kurs/Umsatz 1,3 1,2 1,2 Kurs/Op. Ergebnis 9,5 9,6 9,2 Kurs/Cashflow 12,5 10,8 9,7 Kurs/Buchwert 2,3 2,1 1,9 Anlass Zahlen für das vierte Quartal 2017 Einschätzung Das Schlussquartal verlief insgesamt im Rahmen unserer Erwartungen, so dass die Guidance im Gesamtjahr problemlos erreicht werden konnte. Der Dividendenvorschlag ist niedriger als erwartet ausgefallen. Für 2018 rechnet BASF mit einem leichten Anstieg beim Umsatz und bereinigtem EBIT (berichtetes EBIT: leicht unter Vorjahr). Dass die vorteilhaften Margen im Chemie-Bereich nicht nachhaltig sind, ist von uns erwartet worden. Daher sollte der eher konservative Ausblick nicht überbewertet werden. Im Fokus dürfte in den kommenden Monaten die Weiterentwicklung des Portfolios stehen. Insbesondere durch den Kauf attraktiver Assets (Saatgut) von Bayer dürfte BASF u.e. profitieren. Ein Börsengang von Wintershall DEA wird nicht vor 2020 erwartet. Die BASF- Aktie ist zuletzt überproportional unter Druck geraten, was wir als nicht gerechtfertigt ansehen. Auf dem aktuellen Kursniveau verfügt die Aktie unserer Einschätzung nach über positives Überraschungspotential. Wir votieren daher bei einem Kursziel von 102,00 (alt: 104,00) Euro (Discounted-Cashflow-Modell; höheres Beta) neu mit Kaufen (alt: Halten). 102,00 90,00 Bernhard Weininger (Analyst) 78,00 66,00 54,00 Feb 13 Feb 14 Feb 15 Feb 16 Feb 17 Feb 18 Quelle: Bloomberg Pe rforma nc e 3 M 6 M Absolut - 7,5% 6,9% Relativ z. DAX30-3,1% 3,6% 12 M - 1,0% - 3,8% Erste mpfehlung Historie der Umstufunge n (12 Monate ): Von Halten auf Kaufen 9 Highlights Das Schlussquartal verlief insgesamt im Rahmen unserer Erwartungen, so dass die Guidance im Gesamtjahr problemlos erreicht werden konnte. Der Dividendenvorschlag ist niedriger als erwartet ausgefallen. Für 2018 rechnet BASF mit einem leichten (Unternehmensdefinition: bis +5% y/y) Umsatzwachstum sowie einem leichten (Unternehmensdefinition: bis +10% y/y) Anstieg des bereinigten EBIT. Das berichtete EBIT wird leicht unter dem Vorjahr erwartet. Wir votieren neu mit Kaufen (alt: Halten) für die BASF-Aktie. Geschäftsentwicklung Der Umsatz stieg im vierten Quartal (Q4) 2017 um 8% auf 16,10 (Vj.: 14,85; unsere Prognose: 16,14; Marktkonsens: 15,56) Mrd. Euro. Dabei profitierte das Unternehmen weiterhin von höheren Verkaufspreisen (+9 Prozentpunkte (PP)) sowie einer verbesserten Absatzentwicklung (+4 PP). Währungseffekte wurden hingegen verstärkt zu einem Belastungsfaktor (-5 PP). Am deutlichsten wirkten sich die Preiseffekte erneut im Segment Chemicals (+21% y/y auf 4,16 Mrd. Euro) aus. Bei Functional Materials & Solutions (+7% y/y auf 5,31 Mrd. Euro) trug neben höheren Preisen auch die Konsolidierung von Chemetall zum Umsatzanstieg bei. Im Bereich Agricultural Solutions (+4% y/y auf 1,33 Mrd. Euro) konnte ein starkes Volumenwachstum verzeichnet werden. Im Segment Oil & Gas (-7% y/y auf 862 Mio. Euro) war die Mengenentwicklung infolge eines Offshore-Liftings im Vorjahr hingegen deutlich rückläufig. Im Gesamtjahr stieg der Umsatz um 12% (Guidance: deutlicher Anstieg (mind. +5%)) y/y auf 64,48 Mrd. Euro. Umsatz Umsatz BASF Q Q Gj Gj in Mio. EUR gg. Vj. in Mio. EUR gg. Vj. Chemicals % % Performance Products % % Functional Mat. & Sol % % Agricultural Solutions % % Oil & Gas % % Sonstige % % Konzern % % Quelle: NATIONAL-BANK AG; BASF Das bereinigte Konzern-EBIT konnte in Q überproportional zulegen (+58% auf 1,86 (Vj.: 1,18; unsere Prognose: 1,85; Marktkonsens: 1,66) Mrd. Euro), was auf die anhaltend starke Entwicklung bei Chemicals, gestiegene Margen im Agro-Geschäft sowie Bewertungseffekte aus dem Long-Term-Incentive-Programm ( Sonstige ) zurückzuführen war. Das EpS profitierte zudem von Effekten aus der US-Steuerreform (1,68 (Vj.: 0,75; unsere Prognose: 1,74; Marktkonsens: 1,23) Euro). Im Gesamtjahr stieg das bereinigte EBIT um 32% (Guidance: deutlicher Anstieg (mind. +10%)) y/y auf 8,33 Mrd. Euro und das EpS auf 6,62 (Vj.: 4,42) Euro. Der Dividendenvorschlag beläuft sich auf 3,10 (Vj.: 3,00; unsere Prognose: 3,20; Marktkonsens: 3,18) Euro je Aktie. Der operative Cashflow legte auf 8,79 (Vj.: 7,72) Mrd. Euro zu. Das Verhältnis Nettoverschuldung zu EBITDA (der letzten 12 Monate) lag per mit 0,9 ( : 1,0; : 1,3; : 1,4) auf einem sehr komfortablen Niveau. 10 bereinigtes EBIT bereinigtes EBIT BASF Q Q Gj Gj in Mio. EUR gg. Vj. in Mio. EUR gg. Vj. Chemicals % 100% Performance Products % % Functional Mat. & Sol % % Agricultural Solutions 100% % Oil & Gas % % Sonstige Konzern % % bereinigte EBIT-Marge 7,9% 11,6% 3,6 PP 11,0% 12,9% 2,0 PP Quelle: NATIONAL-BANK AG; BASF PP = Prozentpunkte Perspektiven Das Unternehmen ist eigenen Aussagen zufolge gut in das neue Geschäftsjahr gestartet und stellt für 2018 einen leichten Anstieg des Umsatzes (Unternehmensdefinition: bis +5% y/y) und des bereinigten EBIT (Unternehmensdefinition: bis +10% y/y) in Aussicht. Das berichtete EBIT soll hingegen leicht zurückgehen. Die der Guidance zugrunde liegenden Annahmen sehen ein Wachstum der Weltwirtschaft von +3,0% (2017: +3,1%) y/y, einen Anstieg der Industrieproduktion um +3,2% (2017: +3,3%) y/y und der Chemieproduktion um +3,4% (2017: +3,5%) y/y sowie einen EUR/USD-Wechselkurs von 1,20 (2017: 1,13) und einen durchschnittlichen Ölpreis (Brent) von 65 (2017: 54) USD/Barrel vor. Darüber hinaus sind die Solvay-Übernahme (Q3 2018) und der Kauf des Saatgut- und Herbizidgeschäfts von Bayer (H1 2018) berücksichtigt. Die fundamentalen Rahmenbedingungen sind unserer Einschätzung nach weiterhin intakt. Dass die vorteilhaften Margen im Chemie-Bereich nicht nachhaltig sind, und eine Normalisierung einsetzen wird (deutlicher Rückgang des bereinigten EBIT bei Chemicals), ist von uns erwartet worden. Vor diesem Hintergrund sollte der eher konservative Ausblick nicht überbewertet werden. Im Fokus dürfte in den kommenden Monaten die Weiterentwicklung des Portfolios stehen. Durch den Kauf des Polyamidgeschäfts von Solvay (Transaktionsabschluss in Q erwartet) erweitert BASF das bestehende Angebot produktseitig und regional. Die Pläne für das Öl & Gas-Geschäft (Gemeinschaftsunternehmen mit LetterOne Wintershall DEA ) sehen mittelfristig eine Trennung von den volatilen Aktivitäten vor (Börsengang wird aber nicht vor 2020 erwartet). Profitieren dürfte BASF aus unserer Sicht besonders vom Kauf attraktiver Assets im Saatgut-Bereich, die im Zuge der geplanten Monsanto-Übernahme von Bayer abgegeben werden müssten. Wir haben unsere DpS-Prognosen gesenkt (2018e: 3,20 (alt: 3,30) Euro; 2019e: 3,30 (alt: 3,40) Euro). Die BASF-Aktie ist zuletzt überproportional unter Druck geraten (3 Monate: -8%; relativ ggü. DAX: -3 PP). Den Kursrückgang sehen wir als nicht gerechtfertigt an. Auf dem aktuellen Kursniveau verfügt die Aktie unserer Einschätzung nach über positives Überraschungspotential. Wir votieren daher bei einem leicht reduzierten Kursziel von 102,00 (alt: 104,00) Euro (Discounted-Cashflow-Modell; höheres Beta) neu mit Kaufen (alt: Halten). 11 SWOT-Analyse Stärken - weltweit führender Chemiekonzern - Effizienzvorteile durch Verbundprinzip - breites Produktportfolio - hohe regionale und kundenseitige Diversifikation Schwächen - konjunktursensitives Geschäftsmodell - teilweise hohe Abhängigkeit von Skaleneffekten - hohe Abhängigkeit von Rohstoffpreisen Chancen - zunehmende Investitionen in Wachstumsmärkte - stärkere Fokussierung auf spezialisierte und weniger zyklische Bereiche - Innovationsstärke durch hohe F&E-Investitionen - Effizienzsteigerungsprogramm DrivE - attraktive Zukäufe infolge von Auflagen bei Konsolidierung im Agro-Markt möglich Risiken - steigender Wettbewerbsdruck - Expansion der Wertschöpfungsketten von Rohstoffanbietern - ungünstige Währungseffekte (insb. USD) Quelle: NATIONAL-BANK AG 12 BASF: Gewinn- und Verlustrechnung in Mio. EUR (außer Ergebnis je Aktie und Dividende je Aktie) e 2019e Umsatz Rohertrag/Bruttoergebnis EBITDA Abschreibungen EBIT Finanzergebnis EBT Steuern Ergebnis nach Steuern Minderheitenanteile Nettoergebnis Anzahl Aktien (Mio. St.) Ergebnis je Aktie 4,34 4,42 6,62 6,30 6,62 Dividende je Aktie 2,90 3,00 3,10 3,20 3,30 in % vom Umsatz Umsatz 100,0% 100,0%
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