maxit Innenwand Putze/Farben/Zubehör

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maxit Innenwand Putze/Farben/Zubehör maxit Innenwand maxit Innenwand maxit Innenwand Einleitung maxit Innenwand Bauen ist maxit maxit steht seit Jahrzehnten für eine Vielzahl von Produkten und Serviceleistungen
maxit Innenwand Putze/Farben/Zubehör maxit Innenwand maxit Innenwand maxit Innenwand Einleitung maxit Innenwand Bauen ist maxit maxit steht seit Jahrzehnten für eine Vielzahl von Produkten und Serviceleistungen für die Bauindustrie und das Bauhandwerk. Auf modernsten Anlagen produziert maxit Trockenmörtel und Gemische aus Bindemitteln, Zuschlagstoffen und Additiven für die Bauindustrie und bietet Ihnen ein umfassendes Produktprogramm für die Bereiche Rohbau, Ausbau und Fassade. Ob Innen- und Außenputze, farbige Edelputze, Farben, Boden- oder Wärmedämm-Verbundsysteme: Tagtäglich verlassen mehr als Tonnen Putze, Estriche und Farben in unterschiedlichen Gebinden, als ware in Klein- und Großmengen oder in den eigens entwickelten Silosystemen die Produktionsstätten der Franken Maxit Gruppe. maxit Innenwand Wertvolle Tipps und detaillierte Hintergrundinformationen aus der Praxis und für die Praxis, dazu ein Überblick zum umfassenden maxit-produktprogramm rund um das Thema Innenwand erwarteten Sie in dieser Profi-Broschüre. Von der Untergrundprüfung und -vorbereitung, über die Auswahl des passenden Putzsystems, bis hin zur kreativ gestalteten Innenwand. Mit den sowohl innovativen als auch seit Jahrzehnten bewährten maxit Innenwand- Systemen stehen Ihnen professionelle Lösungen für nahezu jegliche Anforderungen zur Verfügung. maxit Innenwand 2 maxit Innenwand Inhalt Seite 4 7 Seite 8 9 Seite 10 Seite 11 Seite Seite 16 Seite 17 Untergrundvorbereitung Untergrundprüfung Qualitätsstufen Auswahl des Putzsystems Profi-Tipps aus der Praxis Vorbereitung des Putzgrundes Putzsysteme Wärmedämmputze Sanierputze und Sanierputzsysteme nach WTA Seite Seite Seite 22 Seite 23 Seite Seite Seite Seite Seite Seite Seite Seite Seite 42 Seite Seite 46 Seite Seite Seite Übersicht Innenputze Sanierung Edelputze pastös Edelputze mineralisch Ausgleichs-/Filz- und Renovationsputze Innenfarben Produkte Untergrundvorbereitung Putze Maschinenputze Innen Dämmputz Pluscalc-Putze Kalkputze Kalkputze/Spezialprodukte Lehmputze Sanierputzsysteme Dekorative Oberflächengestaltung Grundierung Dekorative Oberflächengestaltung Innenfarben Grundierung Innenfarben Anstrichsysteme maxit Innenwand 3 maxit Innenwand Untergrundvorbereitung Untergrundvorbereitung Untergrundprüfung Prüfung des Untergrundes Grundsätzlich ist der Putzgrund vor Auftrag des Putzes vom Ausführenden zu prüfen, damit z. B. eine ausreichende Haftung des Putzes erreicht werden kann. Die generelle Prüfungsanforderung ist in den Allgemein Technischen Vertragsbedingungen (ATV) Abschnitt DIN Putz- und Stuckarbeiten VOB/C festgelegt. Dort ist folgendes formuliert: Der Auftragnehmer hat bei seiner Prüfung Bedenken (siehe 4 Nr. 3 VOB/B) insbesondere geltend zu machen bei: ungeeigneter Beschaffenheit des Untergrundes, z. B. Ausblühungen, zu glatte Flächen, ungleich saugende Flächen, gefrorene Flächen, verschiedenartige Stoffe des Untergrundes, größeren Unebenheiten des Untergrundes als nach DIN zulässig (bei Verwendung von Dünnlagenputzen gelten erhöhte Anforderungen an die Ebenheit des Untergrundes, siehe Abschnitt 4.10), zu hoher Baufeuchtigkeit, ungeeigneten klimatischen Bedingungen, ungenügenden Verankerungs- und Befestigungsmöglichkeiten, fehlenden Höhenbezugspunkten je Geschoss. Der Ausführende muss daher den Untergrund zunächst prüfen, um feststellen zu können, ob er ggf. gegen die Güte der vom Auftraggeber gelieferten Stoffe oder Bauteile, gegen die vorgesehene Art der Ausführung oder gegen die Leistungen anderer Unternehmer schriftlich beim Auftraggeber Bedenken anzumelden hat. Nach Abschnitt der DIN sind die folgenden Prüfmethoden für Untergrund und Umgebung vorzunehmen, die als gewerbeüblich angesehen werden können: Augenschein insbesondere auf anhaftende Fremdstoffe (Schmutz, Ausblühungen, Ruß, Mörtelspritzer, Betonnasen und dergleichen), lockere und mürbe Teile, anhaftende Kalkausscheidungen. Wischprobe mit der flachen Hand, um festzustellen, ob Staub und Schmutz anhaften oder der Untergrund kreidet. Kratzprobe mittels eines harten Gegenstandes, um festzustellen, ob Teile des Untergrundes abplatzen, abblättern oder absanden. Benetzungsprobe durch Annässen an mehreren Stellen, um festzustellen, ob Reste von Schalungstrennmitteln vorhanden sind, oder der Untergrund nur unzureichend saugt, z. B. bei noch feuchtem Beton oder dichter Sinterhaut. maxit Innenwand 4 maxit Innenwand Untergrundvorbereitung Temperaturmessung (Lufttemperatur, Temperatur des Putzgrundes). Klopfprüfung mit geeignetem Werkzeug zur Überprüfung auf Hohlstellen. Haftzugsprüfung mittels Prüfgerät. Der Praxistipp: Abrissprobe Prüfung der Tragfähigkeit von Bestandsputzen und/oder Beschichtungen Zur Prüfung der Tragfähigkeit insbesondere von Bestandsputzen und/ oder Beschichtungen ist die sogenannte Abreißprobe eine aussagekräftige und praxisnahe Methode. Dazu werden an verschiedenen Stellen des zu prüfenden Untergrundes Probeflächen angelegt. Ein ca. 40 cm breites und ca. 80 cm langes Armierungsgewebe wird mit der oberen Hälfte in einen ca. 4 6 mm dicken Klebe-Armierungsmörtel in etwa mittig eingebettet. Sinnvoll ist es dafür den gleichen Mörtel zu verwenden der für die spätere Überarbeitung vorgesehen ist. Die nicht eingebettete untere Hälfte des Gewebes bleibt ohne weitere Bearbeitung zunächst frei hängen. Nach etwa einer Woche Standzeit wird dieser Teil des Gewebes auf einen runden Holz- oder Metallstab aufgewickelt und mit beiden Händen an dem Stab nach oben abgerissen. Das dabei entstehende Bruchbild gibt einen zuverlässigen Aufschluss über den Zustand und die Tragfähigkeit des Untergrundes. Wird das Gewebe aus dem Armierungsmörtel herausgerissen und bleibt der Rest fest mit dem Untergrund verbunden (Kohäsionsbruch im Mörtel), liegt eine ausreichende Tragfähigkeit vor. Löst sich jedoch die ganze Armierungsputzlage vom Untergrund ab, ist keine ausreichende Tragfähigkeit sichergestellt. Wenn nicht sicher ist, dass z. B. eine Beschichtung verseifungsstabil ist, sollte die gesamte Probefläche während der Erhärtungs- bzw. Standzeit mit einer Folie abgeklebt werden, so dass möglichst lange Feuchtigkeit auf den zu prüfenden Untergrund einwirken kann und nicht nach außen abtrocknet. Sollte aufgrund der gewerbeüblichen Prüfungen noch Zweifel am Feuchtezustand des Untergrundes bestehen, ist der Feuchtegehalt zusätzlich zu prüfen. Bei dieser Prüfung handelt es sich um eine besonders zu vereinbarende und zu vergütende Leistung. Die Ergebnisse der Prüfung sollten dokumentiert werden. Grundsätzlich muss der Putzgrund ebenflächig, tragfähig, ausreichend formstabil und frei von Staub und sonstigen Verunreinigungen sein, er muss trocken und frostfrei sein, und die Bauteiltemperatur sollte mindestens +5 C betragen. Weitere Hinweise zu den klimatischen Bedingungen beim Verputzen siehe auch Merkblatt Verputzen bei hohen und tiefen Temperaturen. Ein Grund für mögliche spätere Putzschäden ist Feuchtigkeit, die während der Bauphase z. B. durch mangelhafte Ableitung von Wasser auf den Mauerkronen oder Decken eingetragen wird. Dies ist vom Auftragnehmer, soweit gewerbeüblich möglich, ebenfalls zu prüfen. maxit Innenwand 5 maxit Innenwand Untergrundvorbereitung Untergrundvorbereitung Untergrundprüfung Berücksichtigung der Witterungseinflüsse Es muss sichergestellt sein, dass die Luft- und Bauteiltemperatur nicht unter +5 C liegt bzw. bis zum ausreichenden Erhärten des Putzes nicht darunter absinkt. Besonders bei Dispersions-Silikatputzen (Silikatputzen) werden auch höhere Mindesttemperaturen, z. B. +8 C, gefordert. Darüber hinaus sollte die Temperatur während der Verarbeitung nicht über +30 C liegen. Um einen zu schnellen Wasserentzug aus dem frischen Putz durch starken Sonnenschein (hohe Oberflächentemperaturen) und/oder Wind zu verhindern (Gefahr der Rissbildung, Festigkeitsabfall), sind vorzugsweise für Außenputze besondere Schutzmaßnahmen/Nachbehandlung (z. B. Abhängen, Feuchthalten) erforderlich. Weitere Hinweise zu den klimatischen Bedingungen beim Verputzen siehe auch Merkblatt Verputzen, Wärmedämmen, Spachteln und Beschichten bei hohen und niedrigen Temperaturen. Standzeiten Die Tabelle gibt einen Überblick über die Standzeiten, die unter normalen Witterungsbedingungen eingehalten werden müssen, bevor die nächste Putzlage aufgetragen werden kann. Die angegebenen Zeiten stellen Richtwerte dar, die sich unter ungünstigen Umgebungsbedingungen deutlich verlängern können. Wartezeiten (Standzeiten) bis zum Auftrag der nächsten Putzlage Bearbeitungsvorgang bzw. Putzart Bearbeitung von Fehlstellen mit geeignetem Mörtel; i.d.r. Leichtmörtel Unterputz 1 Tag je mm Unterputzdicke Wärmedämmputz Armierungsputz (ca. 5 mm dick) Standzeit 1 Tag je mm Dicke; z. B.: Stoßfugenbreite 10 mm -- 10 Tage Standzeit Fehlstellentiefe 15 mm -- 15 Tage Standzeit 1 Tag je 10 mm Putzdicke, nicht weniger als 7 Tage mindestens 7 Tage Mit fallenden Temperaturen verläuft die Erhärtungs- bzw. Abbindereaktion langsamer, dies muss bei der Bemessung der Standzeit berücksichtigt werden. Bei +5 C sollte diese auf rund das Doppelte, also auf 2 Tage je mm Putzdicke und bei Armierungsputz auf ca. 14 Tage verlängert werden. Unter +5 C kommt die Reaktion nahezu zum Erliegen, ein Auftrag der nächsten Putzlage sollte bei solchen Bedingungen nicht mehr stattfinden. Kalk-, Kalkzement- und zementgebundener Putz Die Abbindezeit verlängert sich bei fallenden Temperaturen und steigender Luftfeuchtigkeit deutlich und die Regel 1 Tag Standzeit pro mm Putzdicke verliert ihre Gültigkeit. Deshalb sollte auch bei diesen Materialien für eine ausreichend hohe Temperatur und eine niedrige Luftfeuchte, ggf. durch Heizen und Lüften, gesorgt werden. Rasches Aufheizen und zu schnelles Trocknen muss jedoch bis zum Erreichen einer Restfeuchtigkeit von 3 % unbedingt vermieden werden, da es sonst zu trocknungsbedingten Spannungen und Rissbildungen kommen kann. maxit Innenwand 6 maxit Innenwand Untergrundvorbereitung Gipsputze Putzdicken Gipsputze trocknen bei günstigen Witterungsverhältnissen (höhere Temperaturen und geringe Luftfeuchtigkeit) bei einer mittleren Putzdicke von ca. 10 mm relativ schnell, meist innerhalb von ca. 14 Tagen. Bei weniger günstigen Witterungsbedingungen kann sich die Trocknungszeit deutlich verlängern. Trocknen Gipsputze in feuchtegesättigten Räumen, können im Putz gelöste Kalkhydratanteile an der Putzoberfläche austreten und dort mit in der Luft enthaltenem Kohlendioxid zu Calciumcarbonat reagieren. Die flächige kristalline Feststoffanreicherung wird in der Praxis als Sinterschicht bezeichnet; sie ist wasserdampfdicht. Ihre abdichtende Wirkung beeinträchtigt die Putztrocknung zusätzlich. Sinterschichten lassen sich durch Benetzungsproben feststellen (nicht beeinträchtigter Gipsputz nimmt das Wasser auf). Putzoberflächen mit einer derartigen Sinterschicht stellen keinen tragfähigen Untergrund für nachfolgende Grundierungen, Beschichtungen oder Bekleidungen dar. Eine ausreichende Haftung der Materialien ist infolge der verminderten Saugfähigkeit des Putzes nicht gewährleistet. In dieser Tabelle sind die mittleren Putzdicken für die unterschiedlichen Putzweisen zusammengefasst. Für die Erfüllung besonderer Anforderungen können auch andere Dicken erforderlich werden. Einige Porenbetonhersteller bieten speziell auf ihre Untergründe abgestimmte Putzsysteme an, die andere als in der Tabelle aufgeführten Dicken aufweisen. Bei der Ausführung von Wärmedämmputzen muss der Unterputz mindestens 20 mm und i. d. R. höchstens 100 mm dick sein. Bei größeren Dicken sind besondere Maßnahmen erforderlich. Putz Innenputz (bei mehrlagigem Innenputz, Dicke des Systems aus Unter- und Oberputz) Einlagiger Innenputz aus Werk-Trockenmörtel Dünnlagenputz (innen) Mittlere Putzdicke in mm 15 a) 10 a) 3.5 Sanierputz mindestens 20 b) Wärmedämmputz Unterputz Oberputz Ausgleichsputz (falls vorhanden) 20 und 100 a) An einzelnen Stellen darf die mittlere Putzdicke um bis zu 5 mm unterschritten werden. b) Abhängig vom Versalzungsgrad (siehe WTA-Merkblatt Sanierputzsysteme [5]). c) Dicke des Oberputzes einschließlich eines ggf. aufgebrachten Ausgleichsputzes; Mindestdicke 6 mm; Höchstdicke 12 mm. 8 c) 4 Qualitätsstufen (QS) von Innenputz-Oberflächen nach Merkblatt Putzoberflächen im Innenbereich. maxit Innenwand 7 maxit Innenwand Qualitätsstufen Qualitätsstufen Die Qualitätsstufen Qualitätsstufe a) Ausführungsart der Putzoberfläche abgezogen geglättet abgerieben Beschaffenheit/Eignung der Oberfläche Q1 Geschlossene Putzfläche Geschlossene Putzfläche Geschlossene Putzfläche Q2 b) Standard Geeignet z. B. für: Oberputze, Körnung 2,0 mm Wandbeläge aus Keramik, Natur- und Betonwerkstein, usw. Geeignet z. B. für: Oberputze, Körnung 1,0 mm mittel- bis grobstrukturierte Wandbekleidungen, z. B. Raufasertapeten mit Körnung RM oder RG nach BFS-Info matte, gefüllte Anstriche/Beschichtungen (z. B. quarzgefüllte Dispersionsbeschichtung), die mit langflorigem Farbroller oder mit Strukturrolle aufgetragen werden Abgeriebene Putzoberflächen sind geeignet z. B. für: matte, gefüllte Anstriche/Beschichtungen Abgeriebene Putzoberflächen können auch geeignet sein für: grobstrukturierte Wandbekleidungen, z. B. Raufasertapeten mit Körnung RG nach BFS-Info Q3 Geeignet z. B. für: Geeignet z. B. für: Geeignet z. B. für: Oberputze, Körnung 1,0 mm (für feinere Oberputze siehe Q3 - geglättet) Wandbeläge aus Fein-Keramik, großformatige Fliesen, Glas, Naturwerkstein, usw. (z. B. cm 2 bei einer Druckfestigkeit von 6 N/mm 2 ) Oberputze, Körnung 1,0 mm Fein strukturierte Wandbekleidung, z. B. Raufasertapeten mit Körnung RF oder RG nach BFS-Info matte, fein strukturierte Anstriche/Beschichtungen matte, nicht strukturierte/nicht gefüllte Anstriche/Beschichtungen Q4 Geeignet z. B. für glatte Wandbekleidungen und Beschichtungen mit Glanz, z. B.: Metall, Vinyl- oder Seidentapeten Lasuren oder Anstriche/Beschichtungen bis zum mittleren Glanz Spachtel- und Glättetechniken Geeignet z. B. für: Lasuren oder Anstriche/Beschichtungen bis zum mittleren Glanz a) Bei der Angabe von Qualitätsstufen muss immer die gewünschte Ausführungsart abgezogen, geglättet, abgerieben oder gefilzt mit angegeben werden, z. B. Q2- geglättet. b) Die Qualitätsstufe Q2 wird ausgeführt, wenn keine darüber hinausgehenden Anforderungen vertraglich vereinbart wurden. c) In der Ausführungsart abgezogen gelten erhöhte Anforderungen an die Ebenheit (z. B. Putzprofile). maxit Innenwand 8 maxit Innenwand Qualitätsstufen gefilzt Ebenheitstoleranz nach DIN Geschlossene Putzfläche Gefilzte Putzoberflächen sind geeignet z. B. für: matte, gefüllte Anstriche/Beschichtungen Gefilzte Putzoberflächen können auch geeignet sein für: grobstrukturierte Wandbekleidungen, z. B. Raufasertapeten mit Körnung RG nach BFS- Info Standardanforderungen an die Ebenheit Geeignet z. B. für: Standardanforderungen an die Ebenheit c) matte, nicht strukturierte/nicht gefüllte Anstriche/Beschichtungen Geeignet z. B. für: Erhöhte Anforderungen an die Ebenheit matte, nicht strukturierte/nicht gefüllte Anstriche/Beschichtungen maxit Innenwand 9 maxit Innenwand Auswahl des Putzsystems Auswahl des Putzsystems Zum Schutz und für ein behagliches Wohnklima ist das passende Putzsystem von entscheidender Bedeutung. Putze zum Erzielen verschiedener Oberflächenqualitäten, mit speziellen Eigenschaften zur Feuchteregulierung sowie ein WTA-zertifiziertes Sanierputzsystem für salzbelastete Untergründe gehören zum maxit Sortiment. Durch jahrzehntelange Erfahrung in der Trockenmörteltechnologie stellt Ihnen maxit stets Produkte zur Verfügung, die optimal auf Ihren ausgerichtet sind. Innenputz Neubau Altbau Normalmauerwerk Gipsputz, Gipsleichtputz, Dünnlagenputz Kalk-Gips-Putz Kalk-Zement-Putz Kalkputz Lehmputz schadfreier Putzuntergrund feuchtebelasteter Putzuntergrund relativ eben größere Unebenheiten Sanierputzsystem nach WTA Gipsputz Kalk-Gipsputz Kalk-Zement-Putz Kalkputz Lehmputz spritzbare Innendämmung Kalk-Gips-Putz Kalk-Zement-Putz Kalkputz Lehmputz spritzbare Innendämmung Vorspritz Porengrundputz Sanierputz Feuchtmauerputz Für die Auswahl eines geeigneten Putzsystems sollten verschiedene Parameter betrachtet werden. Unter Berücksichtigung aller Randbedingungen kann eine Auswahl des Putzsystems erfolgen. Zu beachten sind auch die evtl. geforderten Standard- bzw. Qualitätsnormen. Das Putzsystem muss auf die mechanischen und bauphysikalischen Eigenschaften des Untergrundes abgestimmt werden. Neben funktionalen Standardlösungen im Innenbereich werden auch besonders hochwertige Qualitätsanforderungen gestellt (Q3, Q4 ). Die Wahl des Putzmaterials hängt von spezifischen sowie individuellen Ansprüchen ab. maxit Innenwand 10 maxit Innenwand Profi-Tipps Profi-Tipps aus der Praxis Feuchter Putzgrund Bei nur oberflächlich feuchtem Mauerwerk muss eine Standzeit bis zum Abtrocknen der Oberfläche eingehalten werden. Falls der Putzgrund durchfeuchtet ist, weil z. B. über längere Zeit Regenwasser eindringen konnte, sollte es vor dem Verputzen gegen weitere Durchfeuchtung geschützt werden und über einen längeren Zeitraum austrocknen können. Durchfeuchteter Putzgrund trocknet vor dem Verputzen wesentlich schneller aus als nach dem Verputzen. Ein Putzgrund ist ausreichend trocken, wenn oberflächennah (bis etwa 30 mm Tiefe) die in DIN V bzw. DIN EN für diesen Baustoff genannte Ausgleichsfeuchte annähernd erreicht ist. Wenn in Ausnahmefällen die zur ausreichenden Trocknung des Putzgrundes erforderliche Standzeit nicht vollständig eingehalten werden kann, sollten besondere Maßnahmen in Betracht gezogen werden. Dies können z. B. der Auftrag des Putzes auf einen Putzträger oder das zusätzliche Aufbringen eines Armierungsputzes mit vollflächiger Gewebeeinlage auf den Unterputz sein. In jedem Fall soll die Standzeit des Unterputzes auf 2 bis 3 Tage/mm Putzdicke erhöht werden. Hinweis Untersuchungen (z. B. an der MPA Stuttgart, 2006) haben gezeigt, dass insbesondere feuchtes Mauerwerk einen ungünstigen Einfluss auf die Festigkeitsentwicklung und das Schwindverhalten von Putzen hat. Der Putz erreicht aufgrund des vorhandenen Feuchteangebotes im Mauerwerk seine maximale Festigkeit. Erst danach setzt die Trocknung mit der damit verbundenen Schwindung ein. Normalerweise verlaufen der Abbindeund Trocknungsprozess parallel und die auftretenden Spannungen werden über Kriechvorgänge ( Relaxation ) schadlos abgebaut. Wenn jedoch die Festigkeitsentwicklung beendet ist und der Putz erst danach schwindet, bilden sich sehr leicht Risse, da das erhärtete Gefüge nicht mehr ausreichend verformbar ist. Diese Grenzen der Verformbarkeit sind umso schneller erreicht, je fester und schwerer der Putz ist. Trocknungsvorgänge können u. U. sehr lange Zeiträume beanspruchen. Herstellen eines Untergrundes für keramische Beläge Dient der Innenputz als Untergrund für keramische Wandbeläge im Dünnbett, so ist dieser nur zu stoßen, zu schneiden oder aufzurauen. Die Putzoberfläche darf nicht geglättet oder verrieben werden. Beanspruchungsklassen A0 (häusliche Bäder und Küchen): Die Putzflächen sind mit Tiefengrund zu behandeln. Hierauf ist eine Abdichtung aufzubringen, wahlweise bestehend aus Polymerdispersionen Kunststoff-Zement-Mörtel-Kombinationen Reaktionsharzen Details sind dem Merkblatt Verbundabdichtungen Hinweise für die Ausführung von flüssig zu verarbeitenden Verbundabdichtungen mit Bekleidungen und Belägen aus Fliesen und Platten für den Innen- und Außenbereich vom Fachverband Fliesen und Naturstein zu entnehmen. In Feuchträumen ist ferner das Merkblatt Putz und Trockenbau in Feuchträumen mit Bekleidung aus keramischen Fliesen und Platten oder Naturwerkstein zu beachten. Es sind Putzmörtel zu verwenden, die eine Druckfestigkeit von mind. 2,5 N/mm² aufweisen. Bei Verwendung von kleinformatigen Fliesen bis zu einem Format von 20x20 cm darf Mörtel mit einer Mindestdruckfestigkeit von 2,0 N/mm² eingesetzt werden. Die Auswahl des Putzes ist weniger vom Format der Fliesen/Platten als vielmehr von deren Flächengewicht abhängig. Details entnehmen Sie bitte der maxit Technischen In
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