MühlenSpatz Die Zeitung der Heydenmühle

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MühlenSpatz Die Zeitung der Heydenmühle Ausgabe 36 Infos News Humor Termine Kultur Dezember 2011 Wasser, Wald und Wetterglück Die fünf Wassernixen genießen das warme Mittelmeer an einem von Griechendlands
MühlenSpatz Die Zeitung der Heydenmühle Ausgabe 36 Infos News Humor Termine Kultur Dezember 2011 Wasser, Wald und Wetterglück Die fünf Wassernixen genießen das warme Mittelmeer an einem von Griechendlands wunderschönen Stränden. Während für die meisten Leute der Sommerurlaub im September schon vorbei war, machte sich eine Gruppe erholungssüchtiger Heydenmühler auf den Weg nach Griechenland. Was sie dort alles erlebt und entdeckt haben, lest Ihr auf Seite 4. Für die Bewohner und Mitarbeiter des Hauses im Winkel ging es diesmal zwar nicht nach Griechenland, aber auch sie fanden jede Menge Erholung, hatten tolle Erlebnisse und erfreuten sich am leckeren Essen. Fünf Tage verbrachten sie im bayrischen Wald. Fotos und einen ausführlichen Bericht zu dieser Fahrt findet Ihr auf den Seiten 6 und 7. Zur Michaelifeier begab sich die Mühlen- Gemeinschaft dieses Jahr auch in den Wald und verlebte einen spannenden Tag. Natürlich gab es auch dieses Jahr die traditionelle Suppe. Und Wetterglück gab es gratis mit dazu. Auch sonst ist wieder viel passiert, deshalb schnell umblättern und loslesen! Euer MühlenSpatz Erde gesunden - Menschen heilen - Kunst erneuern MühlenSpatz Begegnungstag in der Heydenmühle Wahrnehmung und Anerkennung des Anderen. Dies war für mich persönlich der wichtigste Satz des Impulsreferates beim ersten Begegnungstag an der Heydenmühle am Unter dem Titel Im Spannungsfeld zwischen Fürsorge und Assistenz beleuchtete der Referent, Herr Johannes Denger vom Verband für anthroposophische Heilpädagogik, Sozialtherapie und Soziale Arbeit e.v., die Vereinbarungen der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderung sowie die Frage, wie diese Vereinbarungen im Alltag umsetzbar sind. Mit seinem lebendigen Vortrag gab Herr Denger den Zuhörern ein breites Spektrum von Denkansätzen für die sich anschließende Diskussion in den Arbeitsgruppen, die sich sehr positiv und fruchtbar gestaltete. Als wesentliches Element einer fruchtbaren Begegnung zwischen Menschen mit Hilfebedarf, ihren Begleitern sowie Eltern und Betreuern wurde in allen Arbeitsgruppen die offene Kommunikation herausgearbeitet. An der Verbesserung dieser Kommunikation wollen wir alle mitwirken. Als hochinteressante und erholsame Unterbrechung der doch recht anstrengenden Gruppenarbeit bot sich nach dem Mittagessen die Möglichkeit, die verschiedenen Therapieangebote in der Heydenmühle am eigenen Leib zu erfahren. Apropos Essen und Leib: Auch in kulinarischer Hinsicht war der Begegnungstag einfach perfekt! Beim abschließenden Bunten Abend sorgte die Band dafür, dass ihre Rhythmen nicht nur junge Beine in Bewegung brachte. Ein Dank an dieser Stelle an alle, die zum Gelingen dieses hoffentlich nicht einmaligen Ereignisses beigetragen haben. Jutta Thoms Alle Fotos auf dieser Seite: E. Lampart Seite 2 MühlenSpatz Ein schöner Tag Keine Regenwolken am Himmel, dafür viel Sonnenschein und ein leichter kühler Wind - so begann der Ausflug des Küchenteams am Samstag, den 15.9., ins Vivarium. Zu Beginn stärkten wir uns mit heißem Kakao im Eulenpick, dort wurden wir sehr herzlich aufgenommen. Gut gestärkt und aufgewärmt begann unsere ausgiebige Tour. So viele Tiere: Känguruhs, Affen, Stachelschweine, ein Marabu, Störche, Flamingos, Truthähne, Papageien, Säbelschnäbler, Schildkröten, Fische, Schlangen, Pfauen, Zebras, Krokodile... Ein besonderes Highlight war für alle das Schmetterlingshaus, das wir gleich zweimal besuchten. Martina hatte das große Glück, dass sich ein Schmetterling auf ihre Schulter setzte. Ob es an der gelben Farbe der Jacke lag? Ein herzliches Dankeschön an Jonas und Frau Durth, die uns einen leckeren Marmorkuchen gebacken haben. Er wurde von uns mit Freude verspeist, die letzten Krümel haben die Hühner aufgepickt. Das Küchenteam C. Kämpf Zu Besuch bei Rosemarie Johanna M. Weule und Inge Urban-Weber machten sich auf den Weg zu Rosemarie Becker. Von Berlin aus immer geradeaus nach Osten. Stolz und glücklich zeigte uns Rosemarie ihre neue Heimat am Tor zur Märkischen Schweiz. Gemütlich war es in der Küche mit Kater Karli auf dem Schoß; Rosemaries selbstgebackenes Brot und der frische Bio- Salat schmeckten vorzüglich. J. Weule Auch die vier Pferde lernten wir kennen: schwere, ruhige aber sehr interessierte Arbeitspferde. Über der Wiese startete ein Flock Wildgänse zum Rundflug über das goldgelbe Herbstland. Rosemarie, wir kommen wieder! Bauwagen und Campingwiese laden ein zu sommerlichen Ferienausflügen. C. Kämpf Inge Urban-Weber Seite 3 MühlenSpatz Griechenland Alle Fotos auf dieser Seite: Steingarten V.l.n.r.: Meike, Sonja, Anna, Jasmin und Matthias. Außerdem waren Ingvar, Christopher und Helga mit dabei. Vom 4. bis 19. September war eine Gruppe von der Heydenmühle in Griechenland, genauer gesagt auf der Süd-West Spitze der großen Halbinsel Peloponnes. Per Flieger ging es nach Athen und von dort mit einem vor Ort gemieteten Bus in unser wunderschönes, in einem Olivenhain im Hinterland von Finikounda gelegenes Ferienhaus. Bei noch hochsommerlichen Temperaturen erkundeten wir die nähere und weitere Umgebung und genossen das warme, glasklare Wasser des Mittelmeeres. Wir besichtigten venezianische Burgen, eine hellenistische Ausgrabungsstätte und einige der kleinen weiß getünchten Kirchen, die man überall in der Landschaft findet. Höhepunkte waren eine Schluchtwanderung und der Aufstieg über schneeweiße Sanddünen zur Höhle des Nestor. Abends wurde gemeinsam (griechisch) gekocht, erzählt und gespielt. Einige Male haben wir auch die leckere griechische Küche auswärts, in einer kleinen Taverne - mit Romantikblick auf den vollen Mond über Meer und Hafen - getestet! Besonders schön war, dass wir uns alle so gut verstanden haben! Wir hatten eine sehr fröhliche Zeit miteinander und kehrten mit vielen wunderschönen Eindrücken im Gepäck zurück. Einen herzlichen Dank der Stiftung Heydenmühle, die diese Fahrt mit unterstützt hat! Helga Steinberg Seite 4 MühlenSpatz Michaeli Feiern und Gestalten im Wald am Rödelshäuschen Alle Fotos auf dieser Seite: E. Lampart Seite 5 MühlenSpatz Fahrt in den bayrischen Wald Unser Haus hat mit seinen Bewohnern und Mitarbeitern im September eine kleine Reise in den bayrischen Wald gemacht. Die Idee dazu kam uns aufgrund der Veränderungen im letzten Jahr und der Veränderungen, die noch im nächsten kommen werden. Das Team wurde durch drei neue Mitarbeiter bereichert und wir freuen uns sehr, dass in Zukunft noch zwei neue Bewohner, Iris Winterwerber und Jonas Durth, dazukommen. Um uns alle besser kennenzulernen, waren wir froh dass diese zwei Menschen jetzt schon die Fahrt mit uns unternommen haben, auch wenn sie noch nicht im Winkel wohnen. Nach ca. sechs Stunden Autofahrt kamen wir in dem idyllischen Erholungsort St. Englmar an. Das schöne Wellness Hotel, dass wir bezogen, bestand aus vier einzelnen Häusern, von denen wir eines zur alleinigen Verfügung hatten. Auf der oberen Etage wohnten die Frauen und im Erdgeschoss die Männer. Jeden Tag kochten wir und aßen gemeinsam in einem großen Esszimmer. Am ersten Abend sangen wir Lieder und jeder durfte sich einen besonderen Ausflug wünschen. Am 2. Tag spazierten wir durch den Kurpark von St. Englmar, der uns zu einem wunderschönen kleinen See führte. Da es noch recht warm war, gingen viele von uns baden, die anderen genossen einfach die Sonne oder erkundeten die Gegend. Am 3. Tag war der Waldwipfelweg unser nächstes Ziel. Über eine lange hohe Brücke, von der wir einen tollen Panoramablick auf den bayrischen Wald hatten, konnten wir ins Innere des Waldes gelangen. Auf diesem Waldpfad entdeckten wir viele interessante Dinge, die uns Informationen über den Wald, dessen tierische Bewohner und Pflanzen gaben. Es war ein tolles Erlebnis für alle unsere Sinne. M. Kovacs M. Kovacs M. Kovacs Seite 6 MühlenSpatz Am 4. Tag fuhren wir mit unseren Autos zum großen Arber. Das ist der größte Berg des bayrischen Waldes, den wir mit einer Seilbahn erreichen konnten. Die Fahrt dort oben hin war schon sehr beeindruckend. Noch viel beeindruckender war die Aussicht als wir oben angelangt waren. Über Wanderpfade, die ab und an etwas steil waren, bestiegen wir den Berg. Dieser Ausflug hat allen am besten gefallen. Am 5. Tag gönnten wir uns etwas Entspannung im hoteleigenen Wellnessbereich. Dort gab es eine wohltuende Sauna, einen Ruheraum und ein kleines Hallenbad mit Wirlpool. Nachdem wir Energie getankt hatten, besuchten wir die Sommerrodelbahn von St. Englmar. Alle hatten sehr viel Spaß und auch die, die sich anfangs nicht getraut haben, fuhren später begeistert mehrere Runden und wollten gar nicht mehr dort weg. Zum krönenden Abschluss war die ganze Gruppe richtig bayrisch essen, sehr deftig und sehr lecker. Zu unserer Überraschung hat uns das Wirtspärchen alle Getränke ausgegeben. Die Reise war ein voller Erfolg und wir hoffen, dass noch viele solcher Reisen mit dem Winkel folgen werden. Jasmin Zaibak & Maria Kovacs Aus der Vogelperspektive Silke, Adelheid und ich hatten am Sonntag den das Glück mit einem Hubschrauber fliegen zu können! Wie es dazu kam erzähle ich euch jetzt: Mein Harleyfahrer Thomas Claussen war letztes Jahr zur Ausfahrt nicht da und da er einen Flugschein hat, bot er mir als Entschuldigung ein Rundflug an! Als wir am nach Egelsbach zum Flugplatz aufbrachen war es sehr schönes Wetter. Dort angekommen suchten wir Thomas und fanden ihn auch ganz schnell. Er hatte für jeden eine Flugkarte mit unserer Flugroute drauf ausgedruckt. Wir lie- fen zum Hubschrauber, stiegen ein und starteten! Der Rundflug war die so genannte Burgentour, die mit der Burg Frankenstein begann danach kam Lichtenberg, dann Breuberg, dann das Wasserschloss in Mespelbrunn und schließlich dann die Heydenmühle. Wir flogen 60 Minuten! Christian Kilsch C. Kilsch M. Kovacs C. Kilsch C. Kilsch Seite 7 MühlenSpatz Menschen an der Heydenmühle Ein Interview mit Wolfgang Bremer Tanja: Seit wann bist du an der Heydenmühle? Wolfgang: Bereits seit Ich habe die Aufgaben von Gerd Haack übernommen. Tanja: Was gefällt dir an der Heydenmühle? Wolfgang: Die alten Gebäude und wie wir an der Heydenmühle mit der Natur umgehen. Das Miteinander und Zusammenleben der Menschen an der Heydenmühle finde ich auch cool. Tanja: An welchen Tagen bist du an der Mühle? Wolfgang: Dienstag und Donnerstag. Bei Bauarbeiten bin ich auch mal die ganze Woche an der Mühle, wenn es nötig ist. Tanja: Was ist dein Lieblingsgericht? Wolfgang: Ein deftiger Eintopf, ein gutes Steak oder eine große Schüssel Salat, dazu ein kaltes Bier. Tanja: Für was bist du alles Zuständig an der Heydenmühle? Wolfgang: Ich bin in der Haus- T. Globert M. Kofink verwaltung tätig und wenn was in den Gebäuden nicht funktioniert bin ich auch zuständig. Tanja: Was machst du in deiner Freizeit? Wolfgang: Mein Hobby ist das Reiten und ich bin gerne Baumeister an meinem eigenen Bauernhof. Neu am Oberfeld Mein Name ist Marlene Kofink, ich bin 24 Jahre alt und werde ab dem 1. Dezember auf dem Hofgut Oberfeld wohnen und im neuen Haus arbeiten. Die letzten Jahre habe ich in Darmstadt Soziale Arbeit studiert und freue mich, jetzt mit einer so spannenden und aufregenden Aufgabe in die Berufswelt zu treten. Nach meiner Schulzeit in Heidelberg habe ich ein langes Jahr in einer kleinen Lebensgemeinschaft auf einer Biofarm im Staat Vermont in Nordamerika gelebt. Das Leben auf dem Bauernhof, die elementare Arbeit mit Mensch, Natur und Tier, und das Leben in familiärer Gemeinschaft haben mich sehr erfüllt und geprägt. Umso mehr freue ich mich nun, auf das wunderschöne Hofgut zu ziehen. Ich freue mich sehr auf unsere gemeinsame Zeit und wünsche mir, dass es uns gelingt, eine Gemeinschaft zu bilden, in der jeder wachsen kann. Marlene Kofink Der Vorstand wird neu gebildet Nach langen und intensiven Gesprächen zwischen Vorstand und Aufsichtsrat sind alle Beteiligten übereingekommen, dass Hans-Ulrich Wurm und Stefan Mohr per und Brigitte van Goeudeuver per aus dem Vorstand ausscheiden. Für eine Übergangszeit werden Adelheid Hahnemann und Lothar Hinkel ihr Aufsichtsratmandat ruhen lassen und gemeinsam mit Jorin Leitner die Aufgaben eines Vorstandes erfüllen. Gemeinsam suchen wir zwei weitere Menschen, die innerhalb eines Jahres Verantwortung als Mitglied des Vorstandes der Heydenmühle übernehmen wollen und können. Hierüber wird der Aufsichtsrat berichten. Uwe Thoms (Vorsitzender) Seite 8 MühlenSpatz Gen Norden S. Raidelet Vor gut zehn Jahren kam Stefan Raidelet aus dem Saarland in die Heydenmühle. Der Wunsch, in einer Bäckerei arbeiten zu können, führte ihn zu uns in den Odenwald. Auch wenn er ein Zimmer über den Hof hatte, wurde er zunächst ein Steingärtner. Später wurden dann das Haus am Mühlbach und das Apartement über dem Laden für eine Zeit lang seine Heimat, bis er schließlich in die Lengfelder Saar-WG gegenüber dem Rosenhof einzog. Stefans großes Hobby ist die Pantomime und so verwundert es nicht, dass er sich als Schauspieler bei vielen Aufführungen in der Mühle engagierte: als Wirt im Christgeburtsspiel, als Tamino in der Zauberflöte oder in Artaban der vierte Weise. Nun zieht es ihn in den hohen Norden, zu seinen Eltern und Geschwistern. Wir alle wünschen Dir alles gute und sagen danke für die schönen Jahre mit Dir! Hessischer Stiftungstag Die Stiftung Heydenmühle stellte sich mit 89 anderen Stiftungen beim 4. Hessischen Stiftungstag am 3. November 2011 im Kurhaus Wiesbaden vor. Als Stiftung des Monats September 2010 hatte sie einen prominenten Platz im Foyer. Rund 800 Besucher waren zum Informationsaustausch in das Wiesbadener Kurhaus gekommen. Vertreten wurde die Stiftung Heydenmühle von den Vorständen Hanns-Michael Haldy und Hans Wortmann. Unterstützt wurden diese von den Kuratoren Wolfgang Christoph und Volker Kratz und von Gabi Blank. Weitere Infos unter Inge Urban-Weber H. Heibel H. Heibel Seite 9 MühlenSpatz Meditatives Malen MühlenSpatz: Seit wann arbeitest du hier in der Heydenmühle? Gundula: Ich bin seit 2006 dabei damals wurde ich vom Onkel einer Betreuten angefragt, denn die Kunsttherapeutin war weggezogen, das Atelier stand leer, und da er meine Arbeit kannte, wollte er mich gern an die Heydenmühle holen. MühlenSpatz: Was malst du denn mit den Menschen, die zu dir in die Gruppe kommen? Gundula: Wir beginnen den Abend mit einer kleinen Meditationseinheit Stille, Lauschen auf Musik oder auf eine Geschichte, ein Gedicht. Dann sammeln wir Einfälle zu Themen, die sich daraus ergeben oder aus den Erlebnissen der Einzelnen aus der vergangenen Woche. Schließlich helfe ich jedem, seine Farb-Materialien zusammen zu stellen und zu beginnen dann entstehen Erzählbilder mit Menschen, Tieren, Blumen, Gebäuden oder freie Bilder, in denen die Farben und Formen miteinander tanzen. MühlenSpatz: Was ist das Besondere an dieser Art des Malens? Gundula: Aus der Haltung der Meditation, aus der Sammlung und aus der Haltung der heiteren Anteilnahme an allen in der Runde entstehen sehr sensible, kraftvolle, lebendige Bilder. Jeder kann sich individuell ausdrücken, es gibt keine Fehler, keine misslungenen Bilder sondern alle Gebilde spielen ihre Rolle auf diesem Weg der Begegnung mit sich selbst. Es ist kein reflektiertes, verstandbetontes Tun, sondern es geschieht alles aus der Intuition heraus und aus dem Herzen. Bei unseren Gruppenbildern wird besonders deutlich, wie sehr wir in der Gruppe auf einer tieferen Ebene verbunden sind: oftmals ist es allen in einem einzigen Augenblick klar, wann das Bild fertig, vollendet ist, wann das Tun verklungen ist. MühlenSpatz: Was sagen denn die Teilnehmer der Malgruppe selber dazu gefällt es ihnen? Gundula: Oh ja sie erkennen bald, wie befreiend und beschwingend diese Art des Tun ist, sie freuen sich an ihren Bildern, sind beglückt darüber: Gute Laune, Ruhe, Befreiung, Spaß am Experimentieren das sind die Begriffe, die oft genannt werden. MühlenSpatz: Sind denn auch schon mal Ausstellungen der Bilder zu sehen? Gundula: Ja, in jedem Jahr mindestens einmal denn zum 1. Mai bin ich immer da, habe die Bilder gerahmt und kommentiert im Turm-Atelier aufgehängt, sitze dort den ganzen Tag über und beantworte die Fragen der zahlreichen Besucher. Sie betonen immer vor allem, wie wahrhaftig die Arbeiten sind, und wie sie so unmittelbar das Eigenartige der Maler ausstrahlen! Das freut mich! Es sind außerdem schon viele der Bilder als Motive für die Heydenmühlen-Weihnachtskarten ausgewählt und gedruckt worden. MühlenSpatz: Kann man einfach mal kommen, um zuzuschauen? Gundula: Gern, aber das geht nur nach Absprache mit uns denn die Gruppe muss auch einverstanden sein. Und dann geht es nicht, nur zu beobachten der Besucher sollte selbst mitmalen, mit teilnehmen, damit er spüren kann, welcher Fluss in der Gruppe lebt, und damit er einen praktischen Eindruck von der Arbeit bekommt. Es waren bisher schon viele Praktikanten für einige Abende so aktiv dabei, und es hat ihnen gut gefallen. MühlenSpatz: Wie kann man denn als Teilnehmer zur Malgruppe dazu kommen? Gundula: Wer sich interessiert, den bitte ich, sich an Helga Steinberg zu wenden sie sammelt die Namen und stellt die Gruppen höchstens 8 Teilnehmer - zusammen. Die nächste Möglichkeit, einzusteigen, ist aber erst im Februar Die Zeit: montags, Uhr. Ich bin aber immer mindestens 1 Stunde vorher da, um vorzubereiten. Es werden immer 6 8 Abende gebucht und bezahlt, dann beginnt eine neue Einheit. MühlenSpatz: Gibt es auch ein Angebot für die Externen? Gundula: Ja, das war geplant, G. Schneidewind Seite 10 MühlenSpatz eine Gruppe begann auch und lief einige Nachmittage lang aber die Teilnehmer hatten zu viele andere Termine so blieben letztlich nur 3 Malerinnen übrig. Ich versuche es im Neuen Jahr noch einmal. MühlenSpatz: Vielen Dank! Musiktherapie In der Musik kann so manches ausgedrückt werden, wofür wir keine Worte finden......besonders, wenn wir ohne Worte auskommen müssen, um einander Vorstellungen, Wünsche und Gefühle mitzuteilen. Verschiedene Instrumente und Klänge sprechen unsere Gefühle an und drücken Empfindungen aus. So können wir uns im gemeinsamen Spiel miteinander verbinden: Kommunikation entsteht. Spielen heißt experimentieren, daher müsssen wir nichts mitbringen außer der Freude an Tönen und der Neugierde auf Begegnungen mit uns selbst und anderen. Julia Ferrarese Schwimmen in Aulhausen Am Donnerstag, fuhren Jasmin Zaiback, Thomas Weber und Christian Günter mit dem Bus nach Groß-Umstadt zur Heinrich- Klein-Halle, um uns dort mit den anderen Schwimmern zu treffen. Um 9 Uhr ging es dann los nach Aulhausen bei Rüdesheim. Wir kamen um 10 Uhr an, um in der Jugendherberge einzuchecken. Um Uhr ging es weiter zum Schwimmbad zu den Wettkämpfen. Ab 13 Uhr schwammen wir los, um gute Qualifikationszeiten zu erreichen. Am Freitagmorgen ging es um 9 Uhr zur Schwimmhalle, um folgende Medaillen zu sammeln: Denis Rückert: Gold, Silber Jasmin Zaiback: Silber Prisca Stiller: Gold, Silber Thomas Weber: Silber, Bronze Christian Günter: Gold, Silber, Bronze Am findet der nächste Wettkampf im Basinusbad in Bensheim statt. Wünscht uns viel Glück! Schwimmen in Bensheim Am Samstag,den wurden Thomas Weber und Christian Günter zur Heinrich- Klein-Halle in Groß-Umstadt gefahren. Vo dort aus ging es dann um 8.00 Uhr los nach Bensheim, um dort zu schwimmen. Ab 9.30 Uhr war Einschwimmen, danach ging es los mit den Wettkämpfen. Es war furchtbar heiß im Schwimmbad. Es wurden wie folgt Medaillen vergeben: Denis Rückert mehrmals Gold, mehrmals Silber. Thomas Weber mehrmals Silber und auch Bronze Florian Schneider mehrmals Gold, auch Silber Für Moritz Appel, Jasmin Zaibak und Christian Günter gab es leider keine Medaille. Macht nix, dass ein paar Schwimmer nichts geholt haben, aber Zeiten wurden verbessert. Das kann nur besser werden bei den nächsten Wettkämpfen. Euer Christian Günter Euer Christian Günter J. Ferrarese B. Stiller Seite 11 MühlenSpatz Humor (ausgewählt von Tobias Hofferberth) Eine Maus hat einen Tausendfüßler zum Nachmittagskaffee um halb vier eingeladen. Doch der Tausendfüßler ist auch um vier noch nicht da. Als er schließlich mit einer Stunde Vers
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