November Vor vielen Gräbern am späten Nachmittag: Treff auf einer Friedhofsbank

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November 2004 Gedanken zum älter werden - Seite 2 Seniorenfreizeit im Schwarzwald - Seite 4 Bruderhaus-Diakonie - auch in Ehningen - Seite 6 Ein Brief aus Bogotá - Seite 8 Vor vielen Gräbern am späten
November 2004 Gedanken zum älter werden - Seite 2 Seniorenfreizeit im Schwarzwald - Seite 4 Bruderhaus-Diakonie - auch in Ehningen - Seite 6 Ein Brief aus Bogotá - Seite 8 Vor vielen Gräbern am späten Nachmittag: Treff auf einer Friedhofsbank 2 Der Herbst des Lebens 3 Gedanken zum älter werden An einem späten Nachmittag auf dem Friedhof. Es hatte etwas geregnet. Das Gras war nass, der Boden auf den Gräbern feucht. Trotzdem tat noch etwas Gießwasser gut. Nur noch wenig Trauernde waren da. Sie standen still an den Ruhestätten ihrer Verstorbenen. Wie meine Frau, die ihrer Mutter ein paar frische Blumen in die Vase steckte. Schweigend schlenderten wir weiter, freuten uns über den vielfach einfachen, aber schönen Grabschmuck. Vor einem Gedenkstein hielten wir jäh inne und blieben stehen. Es war unser Nachbar, der da fast schon vier Jahre begraben ist. Ist das möglich, fragte ich meine Frau ungläubig. Soll das schon so lange her sein, als wir uns damals in den langen Trauerzug einreihten und warteten, bis wir zum Abschied ein Blümchen als letzten Gruß auf seinen Sarg werfen konnten. Vier Jahre soll der liebe Nachbar schon tot sein? Jener herzensgute Mensch, der immer mit einer Tragtasche in der Hand die Straße überquerte, auf sein Haus zuging und einen Blick zurückwarf, um ja niemanden mit seinem herzlichen Grüß Gott zu vergessen. Stumm verharrten wir am Grab. Lasen immer wieder die Jahreszahl und schüttelten ungläubig den Kopf. Fast vier Jahre - sogar daheim war dies für uns noch ein Thema, das uns zum Nachdenken zwang. Rasend schnell eile die Zeit dahin. Das behaupten viele Ältere unter uns. Bei jeder Gelegenheit kommen sie darauf zu sprechen. Wenn sie zu einem gemütlichen Schwätzchen beisammen stehen. Oder auf dem Friedhof, wenn sie die Gießkanne beiseite stellen und müde auf einer Bank Platz nehmen. Dann wird von den Gestorbenen geredet, vom Alter, den sich nicht aufzuhaltenden Krankheiten, aber auch dankbar davon, dass man noch jeden Tag aufstehen könne. Wie jenes alte Ehepaar, das fernab von der Ruhebank an einem Grab die Hände faltet und sich verneigt. Wahrscheinlich im Gedenken an ein Familienmitglied, das schon früh sterben musste. Man verdrängt im Alter, im Herbst des Lebens, gerne das Sterbe-Thema. Lässt ihm beim Gespräch schon gar keine Chance. Redet lieber vom Wetter, vom Jahrgangsausflug oder vielen anderen, oft belanglosen Dingen. Auch wenn es längst überall zwickt, das Kreuz nicht mehr mitmacht, das Kopfweh kein Ende nehmen und der Blutdruck nicht mehr runter will. Das alles sind Merkmale des Älterwerdens. Erste, wenn auch kaum wahrnehmbare Hinweise auf das Ende des Lebens. Schlägt man die Zeitung auf und verweilt auf der Seite der Verstorbenen, bekommt man es noch viel deutlicher vor Augen geführt. Da liest man Namen von Toten, die schon in jungen Jahren plötzlich und unerwartet starben. Oder auch von ganz alten Menschen, die lange leiden mussten, ehe sie erlöst wurden und heimgehen durften. Wir müssen mit dem Alter leben. Alle Plädoyer für die Trauer Unannehmlichkeiten hinnehmen, sie als lästiges Beiprogramm notgedrungen akzeptieren. So sollten wir von Tag zu Tag zufrieden und dankbar sein, dass uns Gott begleitet, uns die Hand reicht und uns auf seinem Weg mitnimmt. Bald ist Totensonntag. Jener Tag, an dem wir wieder stumm an den Gräbern unserer Lieben verweilen. Und einen schlichten Blumenstrauß niederlegen oder ein Gesteck. Wer im Herbst des Lebens angekommen ist, wird an solch einem Grab länger stehen bleiben. Wird im Gebet dankbar daran denken, dass ihm Gott das Altwerden schenkte. Eine Gnade, für die wir dankbar sein müssen. Gerade jetzt, wenn die Tage wie im Fluge vergehen. Und es für uns immer schwieriger wird, die Vergangenheit richtig einzuordnen. Wie es meiner Frau und mir am Beispiel unseres lieben Nachbarn erging. Text und Fotos: Heinz Rebmann Ein hässliches Industrieviertel an der Peripherie der Großstadt. die Ausfallstraße führt durch einen Tunnel. Da lese ich am Beton, mit schwarzer Farbe hingesprüht, einen Grafitto: Manuela per sempre e in eterno ( Manuela, für immer und ewig ). Hier trauert einer im Schmerz um seine Freundin, denke ich mir und freue mich, dass er sich die Trauer nicht ausreden lässt mit einem schnell dahingesagten Wird schon vorbeigehen oder Das Leben geht weiter. und nimmt auch den Lebenden ihre Würde. Denn was ist ein Mensch wert, der nach dem Sterben nur noch die Würmer interessiert, der keinen Anspruch auf respektvolles Gedenken hat, den keine Auferstehung erwartet? Christian Feldmann Den Tod auszublenden, halbiert den Sinn des Lebens. Wer die Toten vergisst, setzt der Liebe eine Grenze Allzu früh verstorben: Ein Ehepaar trauert um das Liebste 4 Oh Schwarzwald oh Heimat, wie bist du so schön! Diese Gedanken und Empfindungen haben uns Anfang September eine Woche lang begleitet, in der 23 Seniorinnen und Senioren zusammen mit zwei Leiterinnen in Königsfeld eine schöne und harmonische Freizeit erlebten. Unsere Tage begannen zunächst einmal mit Gymnastik, und zwar unter freiem Himmel. Allerdings war s manchmal recht frisch am Morgen, aber umso eifriger wurden die verschiedenen Körperteile bewegt. Das anschließende Frühstück schmeckte dann umso besser und auch der Geist war inzwischen wach, um nach dem Frühstück die Andacht aufzunehmen. Unter dem Thema Am Wegesrand (des Lebens) beschäftigten wir uns mit verschiedenen Bereichen unseres Lebensweges und den dazu passenden Bibeltexten, z.b. Wegbegleiter und Psalm 23, - blind sein, sehend sein mit der Geschichte vom blinden Bartimäus, - Kleider Wir waren dabei - Seniorenfreizeit in Königsfeld machen Leute mit der Josefsgeschichte, - was habe ich in meinem Leben schon alles gearbeitet und dazu die Geschichte von Maria und Marta usw. Wir haben viel voneinander erfahren. Das kalte Herz, ein sehr anrührendes Märchen aus dem Schwarzwald von Wilhelm Hauff, wurde jeden Tag vor dem Mittagessen von Frau Zerr vorgelesen. Vor den Mahlzeiten musste man zunächst einmal vor der verschlossenen Speisesaaltür warten, bevor dann meist pünktlich geöffnet wurde und alle ihre Plätze einnahmen. Nach dem gemeinsamen Tischgebet (es wurde gruppenweise abgewechselt) wurde das Essen aufgetragen und mit Appetit genossen. Ein Nachmittagsausflug mit dem Bus durch den Schwarzwald war dank des schönen Wetters und des hervorragenden Busfahrers ein wahrer Hochgenuss. Genauso interessant war eine Busfahrt durch die verschiedenen Teilorte von... viel Spaß beim Theaterspiel Königsfeld. Besichtigt haben einige von uns außerdem das Albert-Schweizer-Museum und bei einer Führung durch Königsfeld lernten wir die Geschichte, die Gebäude und den Gottesakker der Herrnhuter Brüdergemeine kennen. Die schöne Umgebung und die zahmen Eichhörnchen und Vögel lockten uns in der reichlich bemessenen Freizeit hinaus an die frische und gute Schwarzwaldluft. Auch der nahe gelegene Kurpark lud zum spazieren gehen ein und natürlich durfte auch ein Stadtbummel nicht Wir bitten unsere Gemeindeglieder, sofern sie von der Kirchgeldregelung betroffen sind, ihren Beitrag für das Jahr 2004 an die Evang. Kirchenp ege, Schulstraße 2 zu entrichten, Kto Ehninger Bank, BLZ Allen Beitragszahlern ein herzliches Dankeschön für die nanzielle Unterstützung unserer Gemeindearbeit. fehlen, ganz zu schweigen vom Genuss 5 von Kaffee und Kuchen oder leckeren Eisbechern. Auch die Geselligkeit kam nicht zu kurz. Viel gelacht haben wir beim Theaterspiel, das mit der improvisierten Verkleidung von König und Königin, Prinzessin und Herzog für alle ein großer Spaß war. Zusammen mit der Waiblinger Gruppe und mit der Leiterin des Hauses, Frau Stamm, gab es einen Abend mit Liedern, lustigen Gedichten und Geschichten und dem Werdegang des Hauses Doniswald, interessant erzählt von Frau Stamm, die bei unserem Abschied ein paar Tränen der Wehmut aus den Augen wischte. Getreu dem Motto, wenn s am schönsten ist, soll man gehen, war unsere Freizeit nach einer Woche zu Ende. Geblieben sind uns schöne Erinnerungen und unser Freizeitlied: Öffne meine Ohren, Heiliger Geist, damit ich deine Botschaft höre. Öffne meine Augen, Heiliger Geist, damit ich die Schönheit der Schöpfung sehe. Öffne meinen Geist, Heiliger Geist, damit ich deine Botschaft glaube. Öffne mein Herz, Heiliger Geist, damit ich deine Liebe spüre. Text und Fotos: Brigitte Braitling Bitte vormerken - das Kirchgeld 2004 wird fällig Betroffen sind Gemeindeglieder mit eigenen Einkünften, die keine Kirchensteuer zahlen. Von ihnen erbittet die örtliche Kirchengemeinde das so genannte Kirchgeld, das eigenen kirchlichen Aufgaben zugute kommt. Um Selbstveranlagung nach folgender Tabelle wird gebeten: Kirchgeldsätze: Einkommen bis ,00 im Jahr = 12,00; Einkommen bis ,00 im Jahr = 24,00; Einkommen über ,00 im Jahr = 30,00. Barbara Lindau, Kirchenp ege 6 So bunt wie das Leben selbst - Anfang Oktober habe ich an einem Informationstag über die Arbeit der BruderhausDiakonie in Reutlingen teilgenommen. Zusammen mit ca. 60 Personen erlebte ich einen sehr lehrreichen und informativen Tag. Nach einem kurzen Brezelfrühstück konnte man in Kleingruppen verschiedene Hilfebereiche bzw. Arbeitsschwerpunkte kennen lernen, z.b.: Behindertenhilfe in den Heimen, Grafische Werkstätten, Fahrradwerkstatt, Seniorenzentrum. Im Hilfebereich z.b. wurde die Beratungsstelle für selbstbestimmtes Leben neu eingerichtet. Sie ist ein Angebot für Menschen mit Behinderungen, deren Angehörige und Freunde. Ich zitiere einen kurzen Abschnitt aus dem entsprechenden Faltblatt: Können Menschen mit Behinderungen alleine leben? Was ist überhaupt Behinderung? Welche Therapien und Schulungen gibt es - welche helfen? Sollen Menschen mit Behinderun- die BruderhausDiakonie gen betreut oder behandelt werden? Wie gehen Alltag und Behinderung zusammen? Um Konzepte und Visionen erfolgreich zu machen, müssen viele Rädchen - oder in unserem Fall viele Hände - ineinander greifen. Und so erweitern wir gemein-sam einfach auf gemeinde-sam. Deshalb gehört für uns die Zusammenarbeit mit Kindern, Jugendlichen, Eltern, Erwachsenen, Bürgern, Lehrern, Freunden, Verwandten, Vereinen, Firmen, Behörden, Ärzten, Gemeinden und Einrichtungen zu unserem Angebot. Unser Ziel ist der Mensch. Die Besichtigung der Grafischen Werkstatt, wo auch dieser Gemeindebrief gedruckt wird, war ein weiterer Höhepunkt des Tages. Das Leitmotiv des Werkstattleiters lautet: Jeder Mensch ist wertvoll (vor Gott), auch wenn nicht jeder Mensch den selben Nutzen erbringt. Die BruderhausDiakonie - hautnah erlebt in Ehningen Im Bild einige unserer Gäste aus Reutlingen im Gemeindegottesdienst, bei dem auch mehrere Kinder getauft wurden. Vorne (2. v. rechts) Frau Erika Rhiemeier, die Leiterin des Vater-Werner-Hauses. Links: Ein wenig Chaos nach dem Gottesdienst: Ob wohl alle Gäste eine Gastgeberfamilie nden werden? Aber dafür ist natürlich gesorgt! Wie jedes Jahr (seit ca. 30 Jahren) am zweiten Sonntag im Oktober waren auch dieses Jahr unsere Freundinnen und Freunde aus dem Vater-Werner-Haus in Reutlingen zu Gast in unserer Kirchengemeinde. Traditionsgemäß begann unsere Begegnung mit dem gemeinsamen Gottesdienst. Die Pfarrerin der Bruderhaus-Diankonie, Frau Pilgrim-Volkmer, predigte über den Lobgesang des Zacharias, dessen Sohn Johannes (der Täufer) später im Jordan Jesus taufte. Nach dem Gottesdienst fand die immer wieder spannende Verteilung der Reutlinger in die Familien statt und zum Schluss blieben sogar einige willige Gastgeber übrig. Nach dem Mittagessen trafen sich alle zum gemeinsamen Kaffeetrinken im Evang. Gemeindehaus. Was hat es bei dir zum Mittagessen gegeben? Diese Frage machte an den Tischen die Runde und man sah überall sehr zufriedene Gesichter. An herbstlich geschmückten Tischen ließen sich dann alle Kaffee und hausgemachte Kuchen schmecken. Rechtzeitig vor der Abfahrt wurde ein Video- Film gezeigt, der über die Aktivitäten im sogen. Kaffeehäusle in Reutlingen informierte. Es ist ein Treffpunkt für Behinderte und Nichtbehinderte, wo Behinderte bedienen, Kaffee machen, Kuchen backen, sauber machen usw. Schön war s, wir kommen nächstes Jahr wieder, sagten uns viele Freunde, bevor sie mit dem Bus wieder Richtung Reutlingen abfuhren. Diese schöne, immer wieder bereichernde Begegnung hat uns gezeigt: Die BruderhausDiakonie ist so bunt wie das Leben selbst. Brigitte Braitling Fotos: Ulrich Kirste Danke! Sagen wir allen, die in irgendeiner Weise zum Gelingen des Begegnungstages mit dem Vater- Werner-Haus beigetragen haben. Sei es durch die Gastfreundschaft in der Familie oder mit einer Geldspende für ein Mittagessen, durch eine Kuchenspende und nicht zu vergessen beim Helfen am Geselligen Nachmittag im Gemeindehaus. Auch in der Gaststätte geht es familiär zu. Zu den hierher eingeladenen Gästen gesellten sich noch die übriggebliebenen Gastgeberfamilien. Und später, bei Kaffee und Kuchen im Gemeindehaus, hat man immer noch was zu erzählen, bei einigen ist es mehr, bei anderen weniger. Schon wieder Abschied - alles geht immer so schnell vorbei, so sinnt ein treuer Gast dem Erlebten nach - und er meint nicht nur diesen Tag. 7 8 Kolumbienkreis - Ein Brief aus Bogotá Von der Jugend-Mitarbeiterrunde 9 von Cora Braitmaier. Auszug für den Gemeindebrief von Monika Braitmaier Liebe Freunde in Ehningen, nun werde ich hier im Pfarrhaus bei Padre Motta (ist 69 Jahre alt und leitet die Gemeinde und alle Projekte), Padre Julian und Padre Vizente Andresito und Señora Maria, der Haushälterin, für sieben Monate wohnen und in der Kindertagesstätte, die durch den Ehninger Kolumbienkreis unterstützt wird, mitarbeiten. Wenn ich auch manches hier schon von früheren Aufenthalten her kenne, es hat sich doch einiges verändert. Allmählich bekomme ich eine Vorstellung davon, welche Aufgaben ich haben werde und wie meine Woche hier ablaufen wird. Im Moment bereite ich zwei Kurse vor, die ich durchführen werde: Ein Kurs für die Jüngeren, in dem ich mit ihnen Übungen zum Umgang mit Schere und Stiften, zu den Richtungen wie links, rechts, oben, unten, zu Proportionen wie klein und groß sowie Schreibübungen machen werde. Der zweite Kurs ist ein Deutschkurs für die älteren Kinder, da einige großes Interesse daran haben. Außerdem werde ich zwei Deutschkurse für die Gemeindemitglieder anbieten, es gibt 30 Interessenten zwischen 10 und 78 Jahren. Ansonsten helfe ich bei den Hausaufgaben. Die Kindertagesstätte wurde, nachdem sie jahrelang von der Hand in den Mund überlebt hat, letztes Jahr zweifach ausgezeichnet. Mit Hilfe von der Japanischen Botschaft in Bogotá und einer Stiftung San Antonio konnte im September 2003 ein neues Gebäude errichtet werden. Auch der Name hat sich verändert, die Kindertagesstätte heißt jetzt nicht mehr Jornada Alterna sondern REDES - Programm Netzwerk - Schule für die Freizeit. Es gibt nun insgesamt 15 REDES - Einrichtungen in ganz Bogotá. Die anderen 14 Einrichtungen sind nach dem Vorbild der Tagesstätte hier entstanden. Das neue Gebäude sieht sehr schön und freundlich aus. Es gibt eine Speisekammer, einen großen Saal, in dem die Kinder tanzen, turnen oder auch mal Feste feiern können, vier Klassenzimmer, Toiletten, sauber und modern, die Küche mit neuem Geschirr, gutem Herd usw. und einen Speisesaal für die Kinder. Alle Räume sind sehr hell, da jetzt überall große Fenster angebracht wurden. Hilfe aus Ehningen immer noch ein Geschenk des Himmels... Im Moment werden ca. 90 Kinder pro Tag (ein Teil davon am Vormittag, die anderen am Nachmittag) in REDES betreut. Die Ausgaben für jedes Kind sind (umgerechnet) ca. 70 EuroCent pro Tag, für 90 Kinder also 63 Euro pro Tag. Das sind ca Euro pro Monat (bei 20 Betreuungstagen). Die Lehrer und die Köchinnen werden von der Stiftung San Antonio bezahlt Engpässe entstehen besonders durch die Kosten für Licht, Wasser, Gas und das so wichtige Essen. Padre Motta wiederholt immer wieder, dass die Hilfe aus Ehningen, die über den Kolumbienkreis kommt, ein Geschenk des Himmel ist. Wichtig ist, dass das Programm für die Kinder weiterlaufen kann und sie eine Chance auf eine bessere Zukunft bekommen, als das, was die meisten ihrer Familien hier leben müssen. Viele liebe Grüße an alle, besonders an die Kinder von der Kinderkirche! Cora Braitmaier, Gemeinde Belén, Bogotá, Kolumbien Was läuft weiter nach dem Anerkennungsjahr der Jugendreferentin? Vor einigen Tagen bekam ich eine von einer Jugendmitarbeiterin: Ich wollte nur kurz nachfragen, ob ich am Mittwoch in den Konfirmandenunterricht kommen kann? Ich habe Zeit und könnte etwas helfen oder sonst irgendetwas... Ich würde mich freuen, wenn ich dabei sein könnte... Das war ein erfreuliches Erlebnis (unter vielen) aus der Runde der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, das zeigt, wie sie sich engagieren und spontan einsetzen. Viele der mittlerweile 13 Mädchen und Jungen zwischen sind sehr engagiert und haben sich schon auf zwei Konfirmandenfreizeiten und auf dem Konfi-Camp bewährt und guten Kontakt zu den neuen Konfirmandinnen und Konfirmanden gefunden. Die Mädchen und Jungen bringen sich durch kreative Ideen ein und ziehen das konsequent und verantwortungsbewußt durch, was sie sich vorgenommen haben. Respekt und Anerkennung verdienen sie für ihren Einsatz! Es macht mir unheimlich Spaß, mit ihnen zusammenzuarbeiten. Jetzt sind diese jungen Leute in einem Jugendmitarbeiterkreis, um sich noch besser kennen zu lernen, sich geistlich auszutauschen und sich auf künftige Aufgaben vorzubereiten. Ein Konfi-Café oder eine Konfi-Gruppe für den jetzigen Jahrgang ist im Gespräch. Einige engagieren sich in der Vorkonfirmandenfreizeit und beteiligen sich vielleicht an einer Nachfolgegruppe nach der Vorkonfirmandenzeit. Gitarrenunterricht nehmen einige bei dem Distrikts-Jugendreferenten Wolfi Roux. Man merkt, es bewegt sich was. Carsten Beneke ist der Begleiter dieser Gruppe. Heinz Düllmann Geschehen an unserer Kirche (hier nur eine kleine Kostprobe ) Mobbing? Langeweile? Auf jeden Fall Sachbeschädigung! November 2004 um 20 Uhr im Evang. Gemeindehaus Vortrag: Wenn unser Glück zerbricht - Prozesse von Abschied und Trauer als Erfahrung des Lebens Montag, 15. November 04, Uhr Deufringen, Gemeinderäume im Schloss Dr. Herrad Schenk, Sozialpsychologin Eintritt: 5,- Euro September 2004: Für ihre Fotovoltaik-Anlage auf dem Pfadihaus gewährt die Kirchengemeinde dem VCP ein Darlehen i.h.v Opferplan für das 2.Halbjahr 2004 beschlossen mit dem Vorbehalt, bei Bedarf Änderungen vorzunehmen. Fenster und Holzverkleidungen im Gemeindehaus außen sowie die Eingangstür in den Sommerferien neu gestrichen. In den Herbstferien bekommen auch die Türen im Gemeindehaus einen neuen Anstrich. EV. KIRCHENGEMEINDE EHNINGEN, Pfarrer Heinz Düllmann / Büro, Schulstr. 2, Tel / 5305, Fax: / Pfarrerin Rosemarie Zerr, Schlossberg 1, Herrenberg, Tel / Gottesdienste: Sonntags Uhr, Ev. Kirche Kinder: So. 10 Uhr, Gemeindehaus, Schloßstr. 43 Mauren: 2. So. im Monat, 8.30 Uhr, Mai - Okt. Die Zukunft der Gesellschaft - Soziales Leben im 3. Jahrtausend Moderation: Peter Ruf, Presseseprecher Diakonisches Werk Württemberg Dr. Wolfgang Kessler Chefredakteur Publik-Forum Stephan Braun, MdL Tabea Dölker, Mitglied der EKD-Synode Kirchenbezirkswoche November 2004 Abschied und Trauer als Prozesse des Lebens Workshop: Abschied und Trauer verarbeiten Dienstag, 23. November 04, Uhr Deufringen, Gemeinderäume im Schloss Pfarrerin Petra Borch, Stuttgart Faltblatt zur Kirchenbezirkswoche im Pfarramt. Vollständige Info. auch unter Beraten & Beschlossen - im Kirchengemeinderat Oktober 2004 Abstellfäche neben der Orgel: Beschluss nach Besichtigung der Aidlinger Lösung (Holzverkleidung): Von ähnlichen Maßnahmen in der Ehninger Kirche wird wegen zu hoher Kosten vorläu g abgesehen. Vorrangig muss die Dachsanierung nanziert werden. Der Rechnungsabschluss 2003 i.h.v ,55 wurde einstimmig verabschiedet. Ein Dankeschön an unsere überaus kompetente Kirchenp egerin! BAF (Bezirksarbeitskreis der Frauen): Zwei Frauen vom Frauen-Treff wurden als Kontaktfrauen in den BAF entsandt. Impressum Gemeindebrief: Verantwortlich: Pfarrer Heinz Düllmann Redaktion: Brigitte Braitling, Monika
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