Ökumenischer Gemeindebrief Winter 2015/16

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Ökumenischer Gemeindebrief Winter 2015/16 Nr. 208 Herausgeberin: Redaktion: Evangelische Emmausgemeinde Moskau Katholische St. Elisabethgemeinde Aljona Hoffmann und Wilfried Wehling (verantwortlich), Layout
Ökumenischer Gemeindebrief Winter 2015/16 Nr. 208 Herausgeberin: Redaktion: Evangelische Emmausgemeinde Moskau Katholische St. Elisabethgemeinde Aljona Hoffmann und Wilfried Wehling (verantwortlich), Layout : Druck: Auflage: Dietmar Tusk Eleon Print 700 Exemplare Der Fährmann wird auf dem Vernadskogo und Botschafts-Compound verteilt und liegt in der Botschaft aus. Die nächste Ausgabe erscheint im April 2016, Redaktionsschluss am Evangelisch: Vertrauensausschuss: Katja Bruisch und Matthias Borcholt (Vorsitzende) Elke Bernstein, Britta Bracher-Klucke, Siegfried Geike, Matthias Borcholt, Tim Lassen, Reiner Mehr, Alexander Wansiedler, Ionela Mehr Kindergottesdienstteam: Julia Elsner, Judith Merkuschev, Thomas Hofmann, Natalja Sorokina Evang. Emmausbücherei: Britta Bracher-Klucke Katholisch: Die Pfarrer Evangelisch: Pfarrgemeinderat: Dirk Kemper (Vorsitzender), Natalia Bakshi, Vera Dubina, Luidmilla Wagner Aljona Hofmann Prospekt Vernadskogo 103/3/ Moskau 8 (495) Spendenkonto: Kirchenamt der EKD Konto , BLZ IBAN DE BIC GENODEF1EK1 Stichwort Emmausgemeinde Moskau Katholisch: Wilfried Wehling Prospekt Wernadskogo Moskau Tel.: , Spendenkonto: Kath. Auslandssekretariat Deutsche Bank Bonn Kto-Nr.: BLZ: Neues erfahren, Altes bewahren Angedacht Liebe Leserin, lieber Leser unseres gemeinsamen Gemeindebriefes! Mit der neuen evangelischen Pfarrerin Aljona Hofmann erfährt auch das Miteinander der evangelischen Emmausgemeinde und der katholischen Elisabethgemeinde in Moskau einen bereichernden Neuanfang. Das, was sich in unserer ökumensichen Zusammenarbeit der letzten Jahre bewährt hatte, soll erst einmal gemeinsam weitergeführt werden, so wie die ökumenische Schiffsfahrt über die Moskau, der ökumenische Erntedankgottes-dienst, gemeinsamen Unterstüt-zung einiger sozialer Projekte (St. Kosmas und Damian). Auch der ökumensiche Gottesdienst zum Volkstrauertag, das Krippenspiel, der Jahresabschlussgottesdienst und der Kinderbibeltag (12. März 2016) gehören dazu und natürlich auch der ökumenische Gemeindebrief zu Weihnachten, den Sie gerade in den Händen halten. Sicherlich werden wir auch Neues wagen. Das Leben der Auslandsgemeinden muss sich immer wieder den gegenwärtigen Umständen anpassen. Dazu empfehle ich auch den Brief von Erzbischof Koch, der eigentlich die Firmung am übernommen hatte, auch um die Elisabethgemeinde kennen zu lernen. Im September wurde er jedoch als neuer Erzbischof von Berlin eingeführt. Die Firmung fand dennoch statt, wie Sie aus dem Bericht von Matthias Schepp ersehen können. Dieser gemeinsame Gemeindebrief gibt Ihnen ein wenig einen Einblick in das Leben unsere Gemeinden und schaut schon einmal mit seinen Terminen in das Neue Jahr. Allen Leserinnen und Lesern wünschen wir eine nicht zu hektische Adventund Weihnachts-zeit und ein gesegnetes Neues Jahr. Aljona Hofmann (ev. Pfarrerin) und Wilfried Wehling (kath. Pfarrer) 3 Jahreslosung für 2016 Gott spricht: Ich will euch trösten, wie einen seine Mutter tröstet. (Jesaja 66,13 ) Liebe Leserinnen und Leser des Fährmanns! Trösten dieses Wort bringt etwas in mir zum Schwingen. Ja, ich brauche Trost. Wir alle brauchen Trost. Große und Kleine, dann und wann und bisweilen auch öfter. Tatsächlich sind wir manchmal nicht ganz bei Trost. Weil wir in eine Krise geraten, weil wir unglücklich sind und am Leben leiden, weil wir uns nicht vorstellen können, dass alles immer so weitergehen soll. Dann wirkt alles grau und trostlos. Wo bleibst du, Trost der ganzen Welt, Darauf sie all ihr Hoffnung stellt? O komm, ach komm vom höchsten Saal, Komm tröst uns hier im Jammertal. In dem alten Weihnachtslied O Heiland reiß die Himmel auf bittet, ja fordert der Lieddichter ungeduldig und vielleicht auch verzweifelt Gott auf, etwas gegen die Trostlosigkeit zu unternehmen! Reiß doch die Himmel auf, dass dieses Grau endlich aufhört! Komm herunter und erbarme dich meiner! Sei da, nicht unnahbar, sondern spürbar nah bei mir in meinem ganz persönlichen Jammertal! Das Bild von Stefanie Bahlinger zur Jahreslosung begegnet der Trostlosigkeit mit Farben und mit Verwandlung. Aus dem dunklen, harten Kreuz, dem Symbol für Tod und Ende, wird eine lila-rosa-orange Blume! Oder ist es ein Windrad? Die Mitte aber bleibt dunkel. Doch aus ihr leuchtet es uns auch warm und golden entgegen. Gold ist seit alters her die Farbe Gottes. Ein goldenes Auge, das alle und alles sieht: unsere Angst vor Klarheit und Veränderung, unsere Sehnsucht nach Leichtigkeit und Glück, unsere Träume von Angenommensein und gelingenden Beziehungen. Gott ist da, mitten in den Dunkelheiten unseres Lebens: Nicht als Trostpflaster, auch nicht als Herrscher und König, sondern so verspricht er 4 Wenn nichts anders angegeben wird, finden die Gottesdienste in der Deutschen Botschaft Moskau, Mosfilmovskaya 56, statt. DEZEMBER ab Uhr Uhr Konfirmandentag, Prospekt Vernadskogo 103/3/26 Gottesdienst zum zweiten Advent Uhr Gottesdienst zum dritten Advent Uhr Erste Krippenspielprobe Uhr Andacht zum vierten Advent Uhr Krippenspielprobe Krippenspielprobe Krippenspielprobe Uhr Ökumenischer Gottesdienst am Heiligen Abend mit Krippenspiel Uhr Lichterweihnacht auf dem Compound Prospekt Vernadskogo oder 19 Uhr Einladung zum Weihnachts-Gottesdienst in die Peter und Paul Kathedrale Uhr Ökumenischer Gottesdienst zu Silvester es weich wie eine Mutter. Eine Mutter, die ihr Kind in ihren Armen birgt, es wiegt und wärmt, ihm liebe Worte ins Ohr flüstert und von hellen, besseren Zeiten singt. Gott als eine liebevolle, tröstende Mutter solche Bilder, solche Vorstellungen sind selten in der Bibel. Ich freue mich, dass wir im Jahr 2016 dieser etwas vernachlässigten weiblichen Seite Gottes begegnen und dabei hoffentlich seinen - oder sollte ich eher sagen: ihren - Trost erfahren dürfen. Ein gesegnetes, trostreiches Jahr 2016 wünscht Ihnen, auch im Namen meines katholischen Kollegen Wilfried Wehling, Ihre Pfarrerin Aljona Hofmann JANUAR ab Uhr Konfirmandentag, Prospekt Vernadskogo 103/3/26 Familien-Gottesdienst in der DSM Gottesdienst mit Abendmahl Abendandacht mit Taizé-Liedern, Prospekt Vernadskogo 103/3/26 24 Motiv von Stefanie Bahlinger, Mössingen, 5 Einführung von Pfarrerin Aljona Hofmann Am 1. Advent ist es nun endlich soweit: ich werde in mein Amt als Pfarrerin der Emmausgemeinde Moskau eingeführt. Der späte Termin hängt in erster Linie mit einem Personenwechsel im zuständigen Referat der EKD in Hannover zusammen: Am 01. Oktober hat Herr OKR Dirk Stelter das Amt des Referenten für Mittel-, Ost und Südosteuropa von Herrn OKR Michael Hübner übernommen, der es neun Jahre innen hatte. Seit Mitte August lebe ich nun schon mit meiner Familie in der Pfarrdienstwohnung im deutschen Dorf am Vernadskogo. Gottesdienste, Seelsorge, Konfirmandenarbeit, 8 Stunden Religionsunterricht an der DSM, Außenkontakte und noch vieles mehr gehören zu meinen Aufgabenbereichen. Und immer noch bin ich am Kennenlernen, Einarbeiten und Staunen. Ich bin froh und dankbar für die Offenheit, mit der wir hier aufgenommen wurden, für die Hilfe beim Einleben und Einfinden. Die Gemeinschaft und der Halt in einer Kirchengemeinde sind gerade in der Fremde nicht zu unterschätzen das haben wir hier als Familie auch ganz persönlich erfahren dürfen. So möchte ich meinen Teil dazu beizutragen, dass Menschen hier in Moskau mit Hilfe der Gemeinde gut Fuß fassen, Kontakte finden und einen Zusammenhalt erleben können, der sie in guten und auch in schlechten Zeiten trägt und bitte Gott um seinen Segen dafür. Seien Sie herzlich eingeladen zum festlichen Einführungsgottesdienst am 1. Adventssonntag, den , um 14 Uhr in den Festsaal der Deutschen Botschaft, Ul. Mosfilmowskaja 56. Im Anschluss wird es im Foyer einen Empfang geben. Ihre Aljona Hofmann 6 Wiederholter Aufruf Unser Gemeindebrief Der Fährmann Helfen Sie mit! Liebe Gemeindemitglieder und Freunde, um unsere Gemeindebriefe wieder in gewohntem Umfang (ca. 28 Seiten) und ansprechendem Layout sowie Farbdruck ca. 3-4 Mal pro Jahr auflegen zu können, benötigen wir aufgrund unserer derzeitigen finanziellen Situation dringend Ihre Unterstützung. Neben Spenden besteht ebenfalls die Möglichkeit, Werbeanzeigen (DIN A5- Seite ab RUB pro Auflage, 1/2 A5-Seite ab RUB) aufzugeben. Wir planen, den nächsten Gemeindebrief Ende November mit einer Auflage von ca. 700 Stück herauszugeben. Bitte helfen Sie mit, damit wir unsere Gemeindemitglieder und Freunde sowie insbesondere auch Neuankömmlinge in gewohnt ansprechender Form über unsere Gemeindearbeit regelmäßig informieren können. Ihre Kontaktperson ist Pfn. Aljona Hofmann. Im Vertrauen auf Ihre Unterstützung Ihre Gemeindebriefredaktion 7 Was ist für dich wichtig an Weihnachten? Ole (11 J.): An Weihnachten ist mir besonders wichtig, dass meine Verwandten da sind. Das ich viel Freude habe und natürlich auch, dass ich Geschenke bekomme. Das wichtigste ist das Zusammensein mit meinen Verwandten. Meine Tante und mein Onkel, aber vor allem meine Großeltern. Lena (10 J.) Mir ist wichtig, dass die Leute die hungern auch ein Geschenk zu Weihnachten kriegen. Und das es Lebkuchen und Plätzchen gibt und viele Geschenke. Dora (10 J.): Mir ist an Weihnachten wichtig, dass es Geschenke gibt und dass man Lebkuchen essen kann. Luise (10J.): Mir ist wichtig, dass die ganze Familie beisammen ist. Also nicht die Geschenke, sondern das die ganze Familie glücklich zusammen ist. Dass es keinen Ärger gibt und besonders die Familie. Isabelle (15J.): Mir ist wichtig, dass ich ein schönes Fest mit meiner Familie verbringe. Wir gemeinsam etwas singen und noch einen schönen Abend gemeinsam verbringen. Jakob (13J.): Zusammen mit der Familie sein. Lale Su (5J.): Der Schneemann kommt und bringt Geschenke. Z.B. Kuchen, eine Puppe, Spielzeug, ein Autospielzeug, ein Spiel für den Kindergarten. 8 Björn- Michael (12J.): Also mir ist wichtig, dass unsere Krippe aus Äthiopien aufgebaut ist. Also das Symbol von Weihnachten. Dass der Weihnachtsbaum da ist mit vielem schönen Schmuck und das meine gute Maus (unser verstorbener Hund) mit uns gefeiert hat jedes Mal. Lucky (unser zweiter Hund) natürlich auch. Was ich auch noch schön finde ist, wenn man voller Spannung in seinem Zimmer ist und wartet bis man die Geschenke auspacken kann. Was mir auch immer Spaß macht, ist ein Geschenk für meine Mutter und meinen Vater zu machen. Konstantin (10J.): An Weihnachten ist mir wichtig, dass ich mit meiner Familie feiere. Julia (11J.): Mir ist an Weihnachten wichtig meine Familie und gute Gesundheit. Jean Paul (10J.): An Weihnachten ist mir wichtig, dass wir feiern Spaß haben, dass alle gesund sind. Kai (10J.): An Weihnachten ist mir wichtig: Meine Familie, mein Tannenbaum, Schnee und Kälte. Max (10J.): An Weihnachten ist mir meine Familie und Schnee wichtig. Gabrielle (11J.): An Weihnachten ist mir wichtig meine Familie, Gesundheit in unserer Familie, den großen Tannenbaum und viele Geschenke. Dominik (10J.): Zu Weihnachten ist mir wichtig: Meine Familie, Geschenke und viel Schnee. Laran (11J.): Zu Weihnachten ist mir meine Familie wichtig und Geschenke. Jan (10J.): Viele Geschenke, meine Familie, Schnee und alles was mir wichtig ist. 9 Firmung mit Bischof der Rekorde Matthias Schepp Unsere Gefirmten mit ihren Firmpaten, von links: Julia Wingert, Max Schepp, Anton Plappart, Viola Krems, Bischoff Pickel, Ricarda Lex, Paul Gassner und Birgitt Gassner Bischof Pickel steht einer der größten Diözesen der Welt vor. Am ersten Sonntag im September firmte er sieben Mitglieder unserer Gemeinde: sechs Jugendliche und eine Erwachsene. Wenn Bischof Clemens Pickel in 10 seiner Diözese unterwegs ist, könnte er leicht den ein oder anderen Rekord für ein Kirchenbuch der Rekorde aufstellen, wenn es denn ein solches gäbe. Von seinem Bischofssitz aus, der Wolgastadt Samara, erstreckt sich sein Sprengel 1600 Kilometer nach Süden, 800 Kilometer nach Nordwest und 1200 Kilometer nach Nordost. Auf einem Gebiet, das so groß ist wie Deutschland, Frankreich, Spanien und Portugal zusammengenommen leben unter 45 Millionen Einwohnern gerade einmal Katholiken. Das entspricht 0,047 Prozent der Bevölkerung. Manchmal muss der deutsche Geistliche im Süden Russlands bis zu 500 Kilometer von der einen zur anderen katholischen Gemeinde fahren. Bischof Pickel ist ein eloquenter Mann mit sorgfältig gestutztem Bart, gutmütigen Augen und ruhiger Stimme. Unseren Pfarrer Wilfried Wehling kennt er aus den Neunziger Jahren. Beide erhielten die Priesterweihe vom gleichen Bischof. Als der deutsche Pickel einmal einem russischen Jugendlichen die Firmung spendete, vergaß dieser vor lauter Schreck seinen Namen. Ein anderes Mal fragte er eine Babuschka, ein Großmütterchen, getreu der Formel des Firmversprechens: Glaubst du an Gott, den allmächtigen Vater, den Schöpfer des Himmels und der Erde? Adeline hieß eine hochbetagte Dame, die Szene spiele in Wladikawkas, der Hauptstadt der Republik Nordossetien im russischen Kaukasus. Erst voller Verwunderung und dann aus tiefer Seele lächelnd schaute sie den Bischof an. Wie konnte ein solches Jüngelchen, das nur wenig mehr als die Hälfte ihrer Lebensjahre vorzuweisen hat, nur eine solche Frage stellen. Aber selbstverständlich, antwortete sie ebenso entrüstet wie gütig. Diese beiden Begebenheiten erzählte Bischof Pickel in seiner Predigt, als er am zweiten Sonntag im September sechs Jugendliche aus unserer Gemeinde firmte und auch Birgitt Gassner, die Mutter des Firmlings Paul Gassner. Unser Leben sei Fest, Jesu Geist in unserer Mitte, Jesu Werk in unseren Händen, Jesu Geist in unseren Werken, hatte die Gemeinde zum Eingangslied angestimmt. Und ein festlicher Gottesdienst war es in der Tat. Dafür sorgten die Firmgäste, die zum Teil aus Deutschland und Österreich angereist waren, sowie der Chor der Deutschen Schule. Gemischt aus Schülern und Erwachsenen intonierte er nach der Predigt His eye is on the sparrow und nach der Kommunion One of us. Die Firmung selbst zelebrierte Clemens Pickel nach althergebrachtem Ritus: Nach der Erneuerung des Taufversprechens breitete der Bischof die Hände über den Firmlingen aus, und betete um den Heiligen Geist. 11 Baumstark dabei, der bereits im Juni in der russischsprachigen katholischen Gemeinde zur Unbefleckten Empfängnis Mariens gefirmt worden war, da er mit seinen Eltern Moskau im Sommer verlassen musste. Dann salbte er die Stirn eines jeden Firmlings mit Chrisam, einem gesegneten Öl. Dann folgte eine Ohrfeige auf die Wange der Firmlinge, freilich eine sanfte. Auch wenn alter Volksglaube darin einen Vorboten für künftige Schläge sieht, betrachtet unsere Gemeinde diese Geste eher als eine Art Ritterschlag. Die Firmlinge sind nun vollwertige Mitglieder der Kirche. Sie sind erwachsen. Jeder Firmling hatte in den Gottesdienst eine bunte Glasperlenkette mitgebracht, über die im Firmunterricht gesprochen worden war. Johannes Baumstark mit seiner Familie, am Tag seiner Firmung zu Pfingsten Im Firmgottesdienst erzählte jeder von seiner Lieblingsperle. Ricarda Lex und Viola Krems hatten Pfarrer Wehling erklärt die Bedeutung der Glaubensperlen Die Firmstunden erstreckten sich im zwei Wochenrhythmus und unterbrochen von den Sommerferien über sieben Monate. Bis zum Sommer war noch Johannes 12 Erstkommunion 2015 Unsere Erstkommunionkinder und ihre Familien (links Familie Grabe und rechts Familie Krispin) Die Erstkommunion 2015 stand unter dem Motto: Folge dem Stern. Wie der Stern von Bethlehem damals die 3 Weisen aus dem Morgenland zum Jesuskind in der Krippe führte, so sollte er jetzt unsere Erstkommunionkinder zu Jesus in der Eucharistie führen. eine perlmuttfarbene Perle, die IchPerle, gewählt und Julia Wingert die drei Geheimnisperlen. Max Schepp entschied sich für die Taufperle, Julia W i n ge r t für d re i k le i ne Geheimnisperlen, Frau Gassner für zwei rote Perlen der Liebe, ihr Sohn Das spiegelte sich in den selbst formulierten Fürbitten wider: Anton Plappart bat für unsere Verwandten, das sie unsere Dankbarkeit für ihre Liebe spüren können und sie uns immer nahe sein können, Max Schepp für den Paul für sechs, längliche Perlen der Stille und Anton Plappart für die Perle der Gelassenheit. Die Gottesdienstbesucher ahnten, dass es im Firmunterricht über die Symbolik der Perlen zu tiefen Gesprächen gekommen war, zu Erwachsenengesprächen eben. Frieden besonders auch in der Ukraine und die Flüchtlinge, die zur Zeit eine neue Heimat suchen und Viola Krems für die Verstorbenen. Und ihren schmucken Anzügen und adretten Kleidchen sahen die Jugendlichen tatsächlich so aus, als seien sie der Kindheit schon um Jahre entwachsen. Möge das Leben von Pauline, Gerda und Frithjof immer unter einem guten Stern stehen Ökumenischer Erntedankgottesdienst Ursula Wingert Schwungvoll starteten unsere beiden Gemeinden in den ökumenischen Erntedankgottesdienst, der am 4. Oktober 2015 in der Aula der Schule stattfand. Es war der erste Gottesdienst, den Pfarrerin Hofmann und Pfarrer Wehling gemeinsam hielten. Zunächst begleiteten die Gemeindemitglieder ein Gebet nach Psalm 104 mit Gesten, dann wurde von Männern und Frauen abwechselnd und unter viel Auf und Nieder das Lied Hallelu, Hallelu preiset den Herrn mehrsprachig gesungen. Nicht nur die Kinder hatten hierbei ihren Spaß, auch die Erwachsenen nahmen die Herausforderung gerne an. Etwas ruhiger aber nicht weniger unterhaltsam ging es mit einem Anspiel weiter, das von einem gemeinsamen Familienessen und dem dazugehörigen Tischgebet handelte. Die Szene wurde sehr anschaulich von Jugendlichen aus beiden Gemeinden dargestellt und bestimmt erkannte sich darin der ein oder andere wieder. Im hektischen Alltag finden Familien heutzutage leider nicht immer die Zeit für gemeinsame Mahlzeiten und das Tischgebet gerät dabei oft in Vergessenheit. Gedanken hierzu und das Thema Dank im Allgemeinen auch über den Tellerrand hinaus waren Inhalt der Predigt von Pfarrerin Hofmann. Nach dem Gottesdienst blieben noch viele, um sich bei Kaffee, Kuchen und Obst untereinander auszutauschen. 14 Elisa, Viola, Max, Julia und Björn Michael beim Tischgespräch Ökumenisches soziales Engagement Unsere Gemeinden arbeiten seit vielen Jahren zusammen mit der orthodoxen Pfarrei St. Kosmas und Damian, um armen Menschen zu helfen. Vor der Kirche St. Kosmas und Damian, von links Dominik Knoll, Pfarrer Wehling, Pfarrerin Hofmann, Pfarrer Clausen, Andrey Sontov und Judith Merkushev Wie es schon Tradition ist, besuchten wir am Erntedankfest nach dem ökumenischen Gottesdienst mit einer kleinen evangelischen und katholischen Delegation die orthodoxe Gemeinde St. Kosmas und Damian im Stadtzentrum Moskaus. Wir übergaben das, was wir an Nahrungsmitteln und Geldern für Bedürftige gesammelt hatten. Diese Zusammenarbeit mit einer orthodoxen Gemeinde ist uns wichtig, um positive Zeichen der Zusammenarbeit zu setzten. Drei Tage vorher begleitete ich Gudrun Ponleitner zur Übergabe von Geldern, die sie bei ihrem Geburtstag in Brunn (Österreich) für ein Obdachlosenhaus dieser Gemeinde gesammelt hatte. Frau Ponleitner mit ihrer Familie gehört einige Jahre bis 2006 zu unserer Gemeinde, wo sie sich sehr im Sozialausschuss einsetzte. Wilfried Wehling Gudrun Ponleitner mit Otez Ioann Mit Otez Ioann in St.Kosmas und Damian 15 Erstkommunion 2015 Unsere Erstkommunionkinder und ihre Familien (links Familie Grabe und rechts Familie Krispin) Die Erstkommunion 2015 stand unter dem Motto: Folge dem Stern. Wie der Stern von Bethlehem damals die 3 Weisen aus dem Morgenland zum Jesuskind in der Krippe führte, so sollte er jetzt unsere Erstkommunionkinder zu Jesus in der Eucharistie führen. Möge das Leben von Pauline, Gerda und Frithjof immer unter einem guten Stern stehen. 16 Baumstark dabei, der bereits im Juni in der r u s s is c h s pr a c h i g e n katholischen Gemeinde zur Unbefleckten Empfängnis Mariens gefirmt worden war, da er mit seinen Eltern Moskau im Sommer verlassen musste. Dann salbte er die Stirn eines jeden Firmlings mit Chrisam, einem gesegneten Öl. Dann folgte eine Ohrfeige auf die Wange der Firmlinge, freilich eine sanfte. Auch wenn alter Volksglaube darin einen Vorboten für kün
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