Pädagogisch-Praktische Studien und fachdidaktische Begleitung

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Pädagogisch-Praktische Studien und fachdidaktische Begleitung Kurzinformation im Rahmen des Bachelorstudiums Lehramt Sekundarstufe Allgemeinbildung am Standort Graz für MentorInnen und Studierende 2017
Pädagogisch-Praktische Studien und fachdidaktische Begleitung Kurzinformation im Rahmen des Bachelorstudiums Lehramt Sekundarstufe Allgemeinbildung am Standort Graz für MentorInnen und Studierende 2017 Spezialisierung Inklusive Pädagogik mit Fokus Behinderung Inhalt Konzept und Organisation der Pädagogisch-Praktischen Studien (PPS)... 2 Überblick: Pädagogisch-Praktische Studien allgemein... 2 Überblick über das Curriculum... 3 PPS1 und fachdidaktische Begleitung... 5 PPS2 und fachdidaktische Begleitung... 6 PPS3 und fachdidaktische Begleitung... 7 Informationen betreffend schriftlicher Produkte in den PPS Nützliche Informationen...14 Anhang...15 Unterrichtsplanung...15 Vorgeschlagener Beobachtungsraster allgemein...19 Vorgeschlagener Beobachtungsraster - Kriterien für Diversität und Heterogenität im Unterricht nach der 3-R- Methode...20 Impressum September 2017, Pädagogische Hochschule Steiermark Autorinnen: Monika Gigerl & Ursula Komposch Kontakt: 1 Sehr geehrte Mentorinnen und Mentoren! Sehr geehrte Studierende! Wir möchten Sie in dieser Broschüre über Neuerungen bezüglich der Pädagogisch-Praktischen Studien (PPS) informieren. Die PPS sind eine wichtige Schnittstelle zwischen Pädagogischer Hochschule und Praxis und für die Studierenden ein wesentlicher Bestandteil ihrer Ausbildung, in dem sie ihr bisheriges Bild von Schule und Unterricht erweitern und revidieren können. Diese Broschüre enthält aktuelle Informationen zu den Pädagogisch- Praktischen Studien und der fachdidaktischen Begleitung. Sie wird laufend aktualisiert und ergänzt. Konzept und Organisation der Pädagogisch-Praktischen Studien (PPS) Den zeitlichen Ablauf und die formalen Anforderungen in den Praktika entnehmen Sie bitte dem Leitfaden für Pädagogisch Praktische Studien, den Sie von der Homepage des Zentrums für Pädagogisch-Praktische Studien Sekundarstufe Allgemeinbildung am Standort Graz herunterladen können. In diesem Leitfaden finden Sie sehr hilfreiche Informationen zum Inhalt, zum organisatorischen Rahmen sowie zur Beurteilung des Praktikums. https://www.phst.at/praxis/paedagogisch-praktische-studien/pps-sekundarstufe-ab/ Das jeweilige Praktikum ist verpflichtend mit den fachdidaktischen und bildungswissenschaftlichen Begleitlehrveranstaltungen des entsprechenden Semesters zu absolvieren (siehe Tabelle 1). Sollte eine der PPS 1 bis 3 nicht in beiden Fächern im selben Semester absolviert werden können, dann muss die jeweilige Begleitlehrveranstaltung aus den Bildungswissenschaftlichen Grundlagen (BWG) zeitgleich mit den PPS 1 bis 3 aus nur einem der beiden Fächer absolviert werden. Tabelle 1 gibt einen kurzen Überblick über die Struktur der Praktika. Überblick: Pädagogisch-Praktische Studien allgemein Praktika Empf. Sem 2 Orientierungspraktikum (2 EC) 16 h Auseinandersetzung mit Basisliteratur zum Konzept der NMS 12 h Praxiserfahrungen gewinnen/berufsfeld erkunden in NMS 4 h Besprechung 8 h wöchentliche Reflexion unter Einbeziehung der Basisliteratur 10 h Reflexionsbericht Schultyp NMS Begleit-LV der BWG und FD Theorie und Praxis des Unterrichts (2 EC) 4 PPS 1 im Unterrichtsfach A (2 EC) und Unterrichtsfach B bzw. in der Spezialisierung (2 EC) Variante AHS/BMHS Variante NMS 11 h Hospitationen 4-6 h Praxiserfahrungen 4 h selbständiger Unterricht sammeln/berufsfeld erkunden 8 h Besprechungen 11-9 h selbständiger Unterricht 27 h persönliche Vorbereitungs- 15 h Besprechungen und Reflexionstätigkeit inkl. 20 h persönliche Vorbereitungs- Reflexionsbericht und Reflexionstätigkeit inkl. Reflexionsbericht AHS BMHS NMS Einführung in die pädagogische Forschung (2 EC) Fachdidaktische Begleitung zu PPS 1 im UF A (1 EC) und im UF B bzw. in der Spezialisierung (1 EC) 2 5 PPS 2 im Unterrichtsfach A (3 EC) und Unterrichtsfach B bzw. in der Spezialisierung (3 EC) Variante AHS/BMHS Variante NMS 10 h Hospitationen 2-5 h Praxiserfahrungen 8 h selbständiger Unterricht sammeln/berufsfeld erkunden 10 h Besprechungen h selbständiger Unterricht 47 h persönliche Vorbereitungs- 15 h Besprechungen und Reflexionstätigkeit inkl 45 h persönliche Vorbereitungs- Reflexionsbericht und Reflexionstätigkeit inkl. Reflexionsbericht AHS BMHS NMS Diversität und Inklusion (2EC) Fachdidaktische Begleitung zu PPS 2 im UF A (2 EC) und im UF B bzw. in der Spezialisierung (2 EC) 6 PPS 3 im Unterrichtsfach A (3 EC) und Unterrichtsfach B bzw. in der Spezialisierung (3 EC) 10 h Hospitationen 2-5 h Praxiserfahrungen 8 h selbständiger Unterricht sammeln/berufsfeld erkunden 10 h Besprechungen h selbständiger Unterricht 47 h persönliche Vorbereitungs- 15h Besprechungen und Reflexionstätigkeit inkl 45 h persönliche Vorbereitungs- Reflexionsbericht und Reflexionstätigkeit inkl. Reflexionsbericht AHS BMHS NMS Pädagogische Diagnostik, Förderung und Leistungsbeurteilung (2EC) Fachdidaktische Begleitung zu PPS 3 im UF A (2 EC) und im UF B bzw. in der Spezialisierung (2 EC) 7 Forschungspraktikum (2 EC) Qualitätssicherung und Evaluation (1 EC) Überblick über das Curriculum Die Spezialisierung Inklusive Pädagogik mit Fokus Behinderung im Lehramt für die Sekundarstufe AB im Entwicklungsverbund Süd-Ost zielt auf eine professionelle, wissenschaftsorientierte Ausbildung in den für den gemeinsamen Unterricht von SchülerInnen mit und ohne Behinderung(en) notwendigen Kompetenzen ab. Im Zuge der neuen Ausbildung Sekundarstufe AB wurde auch die Schulpraxis (neu: PPS Pädagogisch Praktische Studien) verändert. Die Studierenden absolvieren ab sofort 5 Praktika an den Schulen. Das Orientierungspraktikum und PPS1 bis PPS3 finden im Bachelorstudium statt und im anschließenden Masterstudium ist ein Forschungspraktikum zu absolvieren. Der Ausbildungsstand der Studierenden in den einzelnen Praktika ist sehr unterschiedlich, da bis auf die Fachdidaktische Begleitlehrveranstaltung, die nur in Verbindung mit der PPS absolviert werden darf, alle anderen Lehrveranstaltungen auch zeitlich im Studium frei gewählt werden können. Das folgende Diagramm soll Ihnen einen ungefähren Anhaltspunkt geben, was Sie von den Studierenden in den einzelnen Praktika erwarten können. 3 Überblick über relevante fachwissenschaftlliche und fachdidaktische Inhalte im Studium Spezialisierung Inklusive Pädagogik mit Fokus Behinderung im Bachelorstudium Lehramt für die Sekundarstufe AB: Fachwissenschaft-Fachdidaktik Spezialisierung Inklusive Pädagogik mit Fokus Behinderung Bachelor (8 Semester) Diversität und Intersektionalität 8 ECTS /4SStd Grundlagen Inklusiver Didaktik 2 SE /2 ECTS /1,5SStd Diagnostik u. Förderung bei Leserechtschreibschwierigkeiten SE /4 ECTS /2SStd Primarstufendidaktik Deutsch, Mathematik SE /4 ECTS /2SStd Förderung sozialer und emotionaler Kompetenzen SE /4 ECTS /2 SStd Grundlagen Inklusiver Pädagogik SE /3 ECTS /2SStd Primarstufendidaktik Deutsch, Mathematik SE /4 ECTS /2SStd Diagnostik u. Förderung bei Dyskalkulie SE /4 ECTS /2SStd Deutsch Fachdidaktik SE /2 ECTS /1SStd Klinische Kinder- und Jugendpsychologie SE /4 ECTS /2 SStd Theorien und Modelle Inklusiver Pädagogik SE /3 ECTS /2SStd Individualisierte Lernumgebungen 2 UE /3 ECTS /2SStd Spezielle Aspekte des Förderbereichs Lernen im Jugendalter SE /2 ECTS /1SStd Mathematik Fachdidaktik SE /2 ECTS /1 SStd Beratung und Krisenintervention SE /4 ECTS /2 SStd Grundlagen Inklusiver Didaktik 1 SE /2 ECTS /1,5SStd Förderbereiche Sehen, Hören, Motorik, Sprache, Kognition SE /5 ECTS /5SStd Präventions- und Interventionskonzepte im Förderbereich Lernen SE /4 ECTS /2SStd FD-Begleitung zu PPS 1: Praxis inklusiver Primarstufendidaktik UE /1 ECTS /1 Std FD-Begleitung zu PPS 2: Praxis der Förderung soz. und emot. Kompetenzen UE /2 ECTS /2SStd Master (4 Semester) Qualitätsentwicklung in der Inklusion SE /3 ECTS /2SStd Team und Teamentwicklung SE /4 ECTS /2SStd Grundlagen der Beratung UE /3 ECTS /2SStd Forschungsseminar SE /3 ECTS /2SStd FD-Begleitung zu PPS 4: Spezialisierung inklusive Pädagogik SE /2 ECTS /1 Std FD-Begleitung zu PPS 4: Spezialisierung inklusive Pädagogik SE /2 ECTS /1 Std Reflexion zu PPS 4: Spezialisierung inklusive Pädagogik SE /2 ECTS /1 Std Masterseminar SE /4 ECTS /2SStd 6 Inklusive Sekundarstufendidaktik 1 SE /3 ECTS /2SStd Inklusive Sekundarstufendidaktik 2 SE /2 ECTS /2SStd FD-Begleitung PPS 3: Praxis der inklusiven Sekundarstufendidaktik UE /2 ECTS /2SStd 7 8 Systemische Vernetzung SE /2 ECTS /1SStd Förderbereich Motorik* (fachl./fachdid. Sekundarstufe) SE /1,5 ECTS /1SStd Schulrechtliche Grundlagen im Kontext v. Inklusion SE /2 ECTS /1SStd Förderbereich Sehen* (fachl./fachdid. Sekundarstufe) SE /1,5 ECTS /1SStd Qualität u. Qual.entwicklung in einer inklusiven Bildungslandschaft SE /2 ECTS /1SStd Förderbereich Hören* (fachl./fachdid. Sekundarstufe) SE /1,5 ECTS /1SStd Berufsorientierung und -vorbildung SE /6 ECTS /3SStd Päd. Beratung und Intervention in inklusiven Settings SE /4,5ECTS /2,5SStd *Förderbereiche: Im 8. Semester ist zusätzlich ein Vertiefungsseminar (6 EC, 3,5SSt) zu absolvieren. 4 PPS1 und fachdidaktische Begleitung Wie Sie dem Überblicksplan auf Seite 5 entnehmen können, haben die PPS 1-3 jeweils verschiedene Schwerpunkte: In den PPS 1 liegt der Fokus auf einer Auseinandersetzung mit Grundfragen der Unterrichtsbeobachtung, Unterrichtsplanung und Unterrichtsdurchführung. Die Studierenden sollen eine beobachtende, fragende und forschende Handlungskompetenz erwerben. Weiters sollen sie die entsprechenden Inhalte aus den zugehörigen fachdidaktischen und bildungswissenschaftlichen Begleitlehrveranstaltungen umsetzen. Die fachdidaktische Begleitlehrveranstaltung zur PPS 1 Spezialisierung Inklusive Pädagogik mit Fokus Behinderung findet im gleichen Semester wie das Praktikum statt. Zur Information ein kurzer Überblick über die Inhalte und Ziele der Lehrveranstaltung: Fachdidaktische Begleitung zur PPS 1 Spezialisierung Inklusive Pädagogik mit Fokus Behinderung: Praxis inklusiver Primarstufendidaktik Inhalt: Grundlagen der Primarstufendidaktik exemplarisch an den Fächern Deutsch und Mathematik sowie deren Teilbereiche, davon ausgehend Vorstellung und Erarbeitung von Möglichkeiten der Differenzierung mit Transfermöglichkeiten für andere Fächer der Sekundarstufendidaktik Ziele: Die AbsolventInnen können exemplarisch in den Fächern Deutsch und Mathematik unter Berücksichtigung der unterschiedlichen Lehrpläne auch auf Konzepte der Primarstufendidaktik zurückgreifen. Die AbsolventInnen können grundlegende fachliche Konzepte im Sinne der Inhalte der Fächer der Sekundarstufe verstehen und verfügen über ein Verständnis des systematischen Aufbaus der Lehrplaninhalte von der Primar- bis in die Sekundarstufe und können exemplarisch entsprechende inklusive Lernumgebungen entwickeln. Die AbsolventInnen können inklusiven Unterricht planen. Die AbsolventInnen können bei der Erstellung bzw. Auswahl von Aufgabenstellungen den individuellen kognitiven und emotionalen Voraussetzungen der SchülerInnen mit Behinderung gerecht werden. Zur Unterrichtsbeobachtung finden Sie im Anhang Vorschläge. 5 PPS2 und fachdidaktische Begleitung In den PPS 2 liegt der Fokus auf einer Auseinandersetzung mit Diversität und Heterogenität in Bildungsprozessen im Klassenzimmer (Gender, Individualisierung, Differenzierung etc.). Die Studierenden sollen Unterricht in heterogenen Klassen angepasst gestalten können. Sie sollen Klassenmanagement mit Betonung auf Interaktionsgeschehen und Umgang mit soziokultureller und geschlechtsspezifischer Heterogenität durchführen können. Weiters sollen sie die Theorien und Methoden der Praxisforschung in ihrem Unterricht umsetzen können, ebenso wie die Inhalte aus den entsprechenden fachdidaktischen und bildungswissenschaftlichen Begleitlehrveranstaltungen. Die fachdidaktische Begleitlehrveranstaltung zur PPS 2 Spezialisierung Inklusive Pädagogik mit Fokus Behinderung findet im gleichen Semester wie das Praktikum statt. Zur Information ein kurzer Überblick über die Inhalte und Ziele der Lehrveranstaltung: Fachdidaktische Begleitung zur PPS 2 Spezialisierung Inklusive Pädagogik mit Fokus Behinderung: Praxis der Förderung sozialer und emotionaler Kompetenzen Inhalt: Interventionsebenen Übersicht, betreffende/r SchülerIn, gesamte Klasse, Rahmenbedingungen, eigene Persönlichkeit Team- und gruppendynamische Aspekte für die Förderung der sozialen und emotionalen Entwicklung von Schülern/Schülerinnen im inklusiven Setting der Sekundarstufe Konfliktmanagement Kollegiale Beratung Reflexion der eigenen Rolle als zukünftige/zukünftiger LehrerIn in der Spezialisierung Inklusion mit Fokus Behinderung im inklusiven Setting der Sekundarstufe Vertiefung der Kernkompetenzen und Handlungsstrategien Ziele: Die AbsolventInnen kennen Methoden und Konzepte zur Förderung sozialer und emotionaler Kompetenzen und können diese individuell, in Kleingruppen und in der Klasse im Rahmen der PPS 2 umsetzen und evaluieren. Die AbsolventInnen können bei der Erstellung bzw. Auswahl von Aufgabenstellungen den individuellen kognitiven und emotionalen Voraussetzungen der SchülerInnen mit Behinderung gerecht werden. 6 PPS3 und fachdidaktische Begleitung In den PPS 3 liegt der Fokus auf Planung, Durchführung und Reflexion von Unterricht unter besonderer Berücksichtigung der pädagogischen und fachdidaktischen Diagnose, Lernstandserhebung und Leistungsbeurteilung. Die Studierenden sollen im inklusiven Setting den Unterricht in der AHS/ BHS gestalten und Unterrichtseinheiten unter den Aspekten Realien und Zusatzfächer und Berufsorientierung erstellen und erproben. Weiters sollen sie die Inhalte aus den entsprechenden fachdidaktischen und bildungswissenschaftlichen Begleitlehrveranstaltungen im praktischen Unterricht anwenden können. Die fachdidaktische Begleitlehrveranstaltung zu PPS 3 Spezialisierung Inklusive Pädagogik mit Fokus Behinderung findet im gleichen Semester wie das Praktikum statt. Zur Information ein kurzer Überblick über die Inhalte und Ziele der Lehrveranstaltung: Fachdidaktische Begleitung zur PPS 3 Spezialisierung Inklusive Pädagogik mit Fokus Behinderung: Praxis der inklusiven Sekundarstufendidaktik Inhalt: Dieser Kurs stellt die Begleitlehrveranstaltung zu den Pädagogisch-praktischen Studien 3 an den Schulen dar und beschäftigt sich praxisorientiert mit verschiedenen Aspekten der Schulrealität. Ein Schwerpunkt liegt auf Unterrichts- und Stundenvorbereitung in inklusiven Settings sowie realistischer zeitlicher Umsetzung und Reflexionen der Praxiserfahrungen. Zusätzlich stehen in diesem Semester die Themenbereiche Inklusion in der AHS/BHS, Realien und Zusatzfächer, Berufsorientierung und Nahtstelle Beruf im Fokus. Ziele: - Die AbsolventInnen können ihre Teamfähigkeit in unterschiedlichen organisatorischen Settings der AHS/BHS weiterentwickeln; - Die AbsolventInnen können Unterrichtsmaterialien und Lehrwerke für den jeweiligen Fachunterricht analysieren, bewerten und individuell für SchülerInnen adaptieren und individualisierte Förderprogramme (für Realien und Zusatzfächer) entwickeln; - Die AbsolventInnen gewinnen einen Überblick zu Methoden der Berufsorientierung und Stützsystemen an der Nahtstelle Schule-Beruf. 7 Informationen betreffend schriftlicher Produkte in den PPS Erstellung eines Klassenbildes/Klassenprofils 2. Erstellung der Unterrichtsplanung 3. Erstellen der Stundenreflexionen/Gesamtreflexion 4. PraxisPortfolio zu 1. Erstellung eines Klassenbildes/Klassenprofils Das Klassenbild/Klassenprofil stellt eine Grundlage für den selbstständigen Unterricht von den Studierenden dar und muss auf Grund von Beobachtungen und Aufzeichnungen der Informationen von den MentorInnen von den Studierenden erstellt werden. Das Klassenbild/Klassenprofil sollte während des Semesters auch immer ergänzt werden, wenn neues Wissen über einzelne SchülerInnen hinzukommt. Mögliche Leitfragen für das Erstellen eines Klassenbildes/Klassenprofils: Klassenbezeichnung Mädchen/Burschen/gesamt Kurzbeschreibung ALLER SchülerInnen der Praxisklasse (zu mind. 1 STÄRKE und 1 Schwäche ) Kinder und Jugendliche mit anderen Erstsprachen als Deutsch (Beschreibung auch der notwendigen Differenzierungs- und Individualisierungsmaßnahmen) Kinder und Jugendliche mit sonderpädagogischem Förderbedarf Beschreibung der SchülerInnen (Diagnosen, etc.) Hinweise auf Differenzierungsmaßnahmen bzw. Individualisierungsmaßnahmen im Unterricht (ev. Besonderheiten in den einzelnen Gegenständen) Lernvoraussetzungen der SchülerInnen: Sprachverständnis, Interessen, Motivation, Ausdauer, Konzentration, Belastbarkeit, Arbeitstempo, Grad der Selbstständigkeit, Vertrautheit mit Methoden (z.b. offener Unterricht) Kompetenz der SchülerInnen im Umgang mit diversen Lernmaterialien Verhalten, Sozialverhalten (Einhalten von Regeln, Rücksichtnahme, Hilfsbereitschaft, Teamfähigkeit...) zusätzliche Betreuung (z.b. Sprachheil- oder BeratungslehrerIn...) Verwendung von assistierenden Technologien Organisation des Schultags (Unterricht, Pausenwege und Pausengestaltung, Mahlzeiten, Nutzung der sanitären Einrichtungen etc.) Organisation der Transfers (Busse, Sondertransporte mit Taxis etc.). Kinder und Jugendliche mit Allergien bzw. besonderen Bedürfnissen (Medikamenteneinnahmen, Verwahrung und Umgang von Notfallpackungen in Verbindung mit Diabetes u.a.), etc. Kinder und Jugendliche mit individuellen Lehrplanbestimmungen Kinder und Jugendliche mit individueller Stundentafel Überblick über das Team: Lehrer/innen, mobile/ambulante Zusatzbetreuungen (Sehbehinderten- und Blindenpädagogik, Sprachheilpädagogik, Hörgeschädigten-pädagogik, Beratungslehrer/innen, Native speaker etc.), Pflege- und Hilfspersonal, Zivildienst, Nachmittagsbetreuung etc. Fragen der Organisation im Team für Planung und Reflexion: fixe Besprechungsstunden, Teamstunden etc.? 8 Organisation der Nachmittagsbetreuung Überblick über den Wochenrhythmus (Besonderheiten z.b. Begabungsfelder, Sportfenster, Projektphasen, Interessensgruppen mit Parallelklassen, Elterntage etc.) bzw. andere organisatorische Besonderheiten (Lebensfeste etc.) Bericht über die Elternarbeit und schulrechtliche Grundlagen (Notfallnummern des/der Erziehungsberechtigten, etc.) und die bewährten Organisationsformen (Elternabende, Elternsprechtage, z.b. wöchentliche Sprechstunde etc.) und Kommunikationswege (Elternpost, Elternheft, Mailverteiler etc.) Überblick über den Kontakt mit unterstützenden Systemen, z.b. Schulpsychologie, Familienund Erziehungshelfer/innen, Sozialarbeit vor Ort, Vereine etc. Schulbuchaktion: Überblick über die zur Verfügung stehenden Bücher und Medien/Materialien der Klasse bzw. des einzelnen Kindes (therapeutische Zusatzmaterialien, individuelle Schulbuchbestellung, besondere Schulbücher (Vergrößerungen etc.) Ausstattung der Klasse: Medien vor Ort (Computer etc.), Einrichtung und Gestaltungsmöglichkeiten mit dem Mobiliar (z.b. mobile Einzeltische, Drehstühle etc.) Ausstattung der Schule: z.b. Schulbibliothek, Musikraum, Turnsaal, Werkräume, Schulküche, Computerraum etc. Es können auch Details und Begebenheiten aufgezeichnet werden, die nicht in den Leitfragen erwähnt werden, aber für die SchülerInnen in der jeweiligen Praxisklasse relevant sind. zu 2. Erstellung der Unterrichtsplanung Die Unterrichtsstunden sind schriftlich vorzubereiten und der Mentorin/dem Mentor zeitgerecht zu übermitteln. Die zu verwendende Unterrichtsplanung wird den Studierenden bereits im 2. Semester in der Lehrveranstaltung Theorie und Praxis des Unterrichts vorgestellt und wurde für die Spezialisierung Inklusive Pädagogik mit Fokus Behinderung adaptiert. Auch in der Fachdidaktischen Begleitung zur PPS 1 Spezialisierung Inklusive Pädagogik mit Fokus Behinderung: Praxis inklusiver Primarstufendidaktik wird das folgende Planungsmodell vorgestellt und alle Studierenden der Spezialisierung Inklusive Pädagogik mit Fokus Behinderung sollten das vorgestellte Planungsmodell in den PPS verwenden. Inhalte und Aufbau der schriftlichen Unterrichtsplanung: Unterrichtsthema Unterrichtsziele/Kompetenzen Differenzierung/Individualisierung Geplanter Unterrichtsverlauf und methodische Überlegungen Begründung der Methodenwahl Individueller Schwerpun
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