pädagogisches konzept

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pädagogisches konzept Krabbelstube am Bürgerpark Inhalt 1.0 Allgemeine Rahmenbedingungen 1.1 Organisationsform Elternverein 1.2 Gruppenzusammensetzung 1.3 Räumlichkeiten und Ausstattung 2.0 Pädagogische
pädagogisches konzept Krabbelstube am Bürgerpark Inhalt 1.0 Allgemeine Rahmenbedingungen 1.1 Organisationsform Elternverein 1.2 Gruppenzusammensetzung 1.3 Räumlichkeiten und Ausstattung 2.0 Pädagogische Rahmenbedingungen 2.1 Unser Bild vom Kind 2.2 Pädagogische Ziele 2.3 Tagesablauf 2.4 Ernährung 2.5 Spielzeug 2.6 Bewegung 2.7 Rhythmus und Rituale 2.8 Eingewöhnung 3.0 Teamarbeit 4.0 Elternarbeit 5.0 Beschwerdeverfahren 6.0 Qualitätssicherung 1.0 Allgemeine Rahmenbedingungen 1.1 Organisationsform Elternverein Der Verein wurde am gegründet. Er hat sowohl aktive als auch passive Vereinsmitglieder. Alle Eltern, deren Kinder in der Einrichtung betreut werden, gelten als aktive Mitglieder. Jeder der die Kleinen Entdecker in irgendeiner Form unterstützen möchte ist willkommen, passives Mitglied zu werden. 1.2 Unsere Räumlichkeiten gliedern sich in einen großen Gruppenraum mit Hochebene, einen geräumigen Eingangsbereich, eine Wohnküche, einen Kindersanitärbereich mit Wickelmöglichkeit und eine Erwachsenentoilette. Da die Krabbelstube über kein Außengelände verfügt, nutzen wir die Spielplätze und Parks in der näheren Umgebung. Bei der räumlichen Ausstattung legen wir großen Wert auf ökologische Materialien. Wandfarben, Tücher, Vorhänge, Decken, Stofftiere, Spielzeug, Putzmittel und alles was die Kinder umgibt, ist ökologisch und ungiftig. Wir achten besonders auf ästhetische Farben in der Einrichtung, um für eine warme und angenehme Atmosphäre zu sorgen, in der sich die Kinder geborgen fühlen. Gruppenzusammensetzung Die Krabbelstube betreut 11 Kinder im Alter von ein bis drei Jahren. Die Öffnungszeit ist Montag bis Freitag jeweils von 8.00 Uhr bis Uhr. Wir versuchen, auf eine Ausgewogenheit der Gruppe in Bezug auf Alter und Geschlecht der Kinder zu achten. 1.3 Räumlichkeiten und Ausstattung 3 2.0 Pädagogische Rahmenbedingungen 2.1 Unser Bild vom Kind Wir sehen Kinder als eigenständige, kompetente Persönlichkeiten, die den Prozess ihrer Entwicklung maßgeblich mitgestalten. Sie sind aktive Konstrukteure ihres Wissens, die forschen und entdecken sowie eigene Erfahrungen machen wollen. Kinder folgen ihrem inneren Drang, sich zu entwickeln, wenn man ihnen Raum dafür lässt. Sie entwickeln sich aus sich heraus, wenn körperliches und seelisches Wohl gewährleistet sind. 2.2 Pädagogische Ziele An erster Stelle steht für uns, den Kindern möglichst viel Liebe und Nestwärme zu geben. Die Krabbelstube soll ein Ort der Freude sein, den die Kinder gerne besuchen und wo sie mit all ihren Besonderheiten ernst genommen werden. Darüber hinaus wollen wir die Kinder in ihrer Entwicklung anregen und begleiten. Aus diesen Aspekten und auf Grundlage unseres Bildes vom Kind (siehe 2.1) ergeben sich für uns folgende grundlegende Ansätze und Ziele unserer Arbeit: Wir vermitteln den Kindern Geborgenheit. Denn nur aus stabilen Beziehungen lernen Kinder, sich aus eigener Initiative zu bewegen und zu spielen. Wir ermöglichen selbständiges Lernen durch die Gestaltung der Umgebung. Das heißt, wir schaffen eine vorbereitete Umgebung, in der das Kind selbst tätig werden kann (Hengstenberg-Geräte siehe 2.6). Wir sehen das Freispiel als zentralen Aspekt des kindlichen Alltags. Es erlaubt dem Kind, sich in seinem individuellen Zeitmaß und gemäß seiner Entwicklungsinteressen sich selbst und seiner Umgebung widmen zu können. Wir legen Wert darauf, die Besonderheiten eines jeden Kindes zu berücksichtigen und im Umgang mit ihm seine Persönlichkeit zu wahren. Wir respektieren und unterstützen das Bedürfnis der Kinder, sich kognitiv und körperlich in ihrem Zeitmaß und ihren Interessen entsprechend zu entwickeln. Wir begleiten liebe- und respektvoll die individuellen Entwicklungsprozesse der Kinder. 4 2.2 Pädagogische Ziele Wir schaffen größtmögliche Freiräume, in denen sich die Kinder bewegen und ihre Aktivitäten selbst aussuchen können. Wir regen die Sinne an durch Fantasie fördernde, möglichst naturbelassene Spielmaterialien sowie durch schöne Form- und Farbgestaltung der Räumlichkeiten. Im Kleinkindalter sind gerade diese Sinneserfahrungen die Basis zum Begreifen der Umwelt. Wir suchen die tägliche Begegnung mit der Natur, um die Entwicklung eines sicheren Körpergefühls sowie die Auseinandersetzung mit der Umwelt anzuregen. Wir leben einen ritualisierten Tages-, Wochen- und Jahresrhythmus, um den Kindern Sicherheit und Orientierung zu bieten. Wir legen Wert auf eine gesunde und vollwertige Ernährung zur Unterstützung einer gesunden Entwicklung. 5 2.3 Tagesablauf Der Tagesablauf ist so strukturiert, dass er zur Orientierungshilfe für die Kinder wird und den Aufenthalt in der Krippe erleichtert. Die Kinder können von 8.00 Uhr bis spätestens 8.45 Uhr gebracht werden, um ihnen ein Ankommen vor dem Morgenkreis zu ermöglichen. Um 9.00 Uhr findet der Morgenkreis statt. Hier wird den Jahreszeiten entsprechend gesungen, getanzt und musiziert. Es werden Fingerspiele gemacht oder auch Geburtstage und Abschiede gefeiert. Gegen 9.15 Uhr wird in der Küche gemeinsam gefrühstückt. Anschließend ziehen wir uns der Witterung entsprechend an und erkunden die nähere Umgebung. Nach der Rückkehr gegen Uhr waschen die Kinder ihre Hände. Gegen Uhr beginnt das gemeinsame Mittagessen in der Küche, das von einem Catering-Unternehmen geliefert wird. Nach dem Essen werden die Kinder gewickelt. Anschließend machen sie ihren Mittagsschlaf unter der Hochebene im Gruppenraum. Danach wird ein Snack bereitgehalten. Die verbleibende Zeit in der Krippe können die Kinder mit freiem Spiel verbringen. Tagesstruktur Uhr Bringzeit und Freispiel Uhr Morgenkreis Uhr Gemeinsames Frühstück Uhr Ausflug Uhr Ankommen in der Krabbelstube Uhr Mittagessen Uhr Wickeln Uhr Mittagsschlaf Uhr Freispiel Uhr Abholen der Kinder 6 2.4 Ernährung Wir legen Wert auf eine altersgerechte, ausgewogene und vegetarische Ernährung. Besonders wichtig ist uns die Qualität der Lebensmittel. Wir verwenden ausschließlich Produkte aus biologischem Anbau. Als Getränke bieten wir Wasser und ungesüßten Früchte- oder Kräutertee. Unser Frühstück wird täglich frisch in der Krippe zubereitet. Das Frühstück besteht abwechselnd aus Vollkornbrot oder Vollkorntoast, Müsli und Waffeln. Dazu reichen wir stets frisches Obst und Gemüse. Das vegetarische Mittagsessen wird von einem Catering-Unternehmen in biologischer Qualität geliefert. 2.5 Spielzeug Da das Spielzeug ein wesentlicher Teil der Umwelt unserer Kinder ist, achten wir besonders auf die Qualität und Nutzbarkeit. In unserer Einrichtung gibt es überwiegend naturbelassenes Holzspielzeug, aber auch verschiedene Naturmaterialien, Alltagsgegenstände, Seidentücher und vieles mehr. Dabei ist uns wichtig, dass die Spielmaterialien umwandelbar sind und somit die Fantasie anregen. In der Menge sollen die Spielsachen einen überschaubaren Rahmen nicht überschreiten. 2.6 Bewegung Bewegung ist ein zentraler Aspekt der kindlichen Entwicklung. Um diesem Bedürfnis der Kinder gerecht zu werden, bieten wir ihnen zahlreiche Möglichkeiten im Krippenalltag. Dazu gehören innerhalb der Einrichtung die Hengstenberg-Geräte. Diese sollen den Kindern die eigenständige Erprobung von unterschiedlichen Bewegungsformen ermöglichen. Auch auf unserem täglichen Ausflug begegnen den Kindern verschiedenste Anreize, sich zu bewegen. 2.7 Rhythmus und Rituale Kinder brauchen Verlässlichkeit. Ein klar strukturierter Tages- und Jahresablauf gibt ihnen Sicherheit und schafft Vertrauen. Wir kommen diesem Bedürfnis durch wiederkehrende Abläufe und Rituale entgegen. Die Kinder finden sich harmonisch in ihre Umwelt hinein, wenn sie immer wieder Vertrautes erleben, das in regelmäßigem Wechsel wiederkehrt. Der Alltag in unserer Einrichtung ist deshalb von Ritualen geprägt. Dazu zählen beispielsweise der Morgenkreis, das gemeinsame Essen, das Schlafen, die Lieder, die wir wiederholen und so den Kindern vertraut machen, sowie unsere täglichen Ausflüge in die Natur. 7 2.8 Eingewöhnung Im Alter von ein bis drei Jahren muss auf die Eingewöhnung der neuen Kinder ganz besonders viel Wert gelegt werden. Die Eltern sollten hierfür zwei bis vier Wochen einplanen, wobei das Bedürfnis des Kindes die Eingewöhnungszeit maßgeblich mitbestimmt. Vor der Eingewöhnung findet ein Erstgespräch zwischen Eltern und PädagogInnen statt. Bei diesem wird der Ablauf der Eingewöhnung detailliert besprochen, sowie wichtige Informationen über das Kind ausgetauscht. Ein langsamer Beginn der Eingewöhnung hat sich bewährt. Daher verbringt das Kind in den ersten Tagen nur circa eine halbe bis dreiviertel Stunde zusammen mit seiner Bezugsperson in der Einrichtung. Am vierten Tag verabschiedet sich die Bezugsperson von dem Kind. Das Kind bleibt für ca. zehn Minuten alleine in der Krippe. Basierend auf dem Verlauf dieses ersten Trennungsversuches ergibt sich das weitere Vorgehen. Bei einem erfolgreichen Trennungsversuch wird im Folgenden die Zeit, die das Kind alleine in der Krippe verbringt immer weiter ausgedehnt. Während der Eingewöhnung stehen Team und Eltern im ständigen Austausch. Die Eingewöhnung ist erfolgreich abgeschlossen, wenn das Kind die PädagogInnen als sichere Basis akzeptiert hat, sich in Krisensituationen trösten lässt und allgemein einen zufriedenen Eindruck macht. 8 3.0 Teamarbeit Anforderungen, die an jedes Teammitglied gestellt werden, sind die Bereitschaft, selbstverantwortlich zu arbeiten und die individuellen Fähigkeiten in die Arbeit mit dem Team und in der Gruppe umzusetzen. In der Krippe werden die pädagogischen Leitungstätigkeiten zwischen allen BetreuerInnen aufgeteilt, um eine partnerschaftliche Zusammenarbeit, ohne hierarchische Strukturen zu ermöglichen. Die Teamarbeit gewinnt dadurch an Priorität, da von der Zusammenarbeit und der Kooperation letztendlich die pädagogische Qualität in der Gruppe abhängig ist. In der wöchentlichen Teamsitzung findet die gemeinsame Reflexion, Planung und Organisation statt. Um Konfliktsituationen zwischen dem Fachpersonal und schwierige Situationen mit Kindern im gemeinsamen Alltag positiv bewältigen zu können, gibt es regelmäßig die professionelle Unterstützung durch Supervision. Die ErzieherInnen orientieren sich in der täglichen Arbeit mit den Kindern an dem gemeinsam erstellten Konzept. Dieses bildet den Rahmen für die pädagogische Arbeit und wird regelmäßig erneuert, ergänzt und reflektiert. 9 4.0 Elternarbeit Das Fundament der Elternarbeit in der Krippe bildet eine Erziehungspartnerschaft zwischen Eltern und PädagogInnen. Diese basiert auf der Kooperation und Kommunikation zwischen den Eltern und den Fachkräften der Krippe. Sie erkennen die Bedeutung der jeweils anderen Lebenswelt für das Kind an und teilen die Verantwortung für die optimalen Voraussetzungen der kindlichen Entwicklung. Das Kind findet bei einer Erziehungspartnerschaft von Eltern und ErzieherInnen die besten Entwicklungsbedingungen vor: Es erlebt, dass Familie und Krippe an seinem Wohl und aneinander interessiert sind, sich ergänzen und wechselseitig bereichern. Die Arbeit in der Krippe kann letztlich ohne eine intensive Zusammenarbeit mit den Eltern nicht erfolgreich sein, da sie in hohem Maße die kindliche Entwicklung prägt. Hospitation Die Hospitation ermöglicht ein erstes Kennenlernen von Kind, Eltern und PädagogInnen und gewährt einen Einblick in den Alltag der Krippe. Erstgespräch Vor dem Start des Kindes in der Krippe findet ein Erstgespräch zwischen Eltern und PädagogInnen statt. Hier werden grundlegende Informationen zum Kind ausgetauscht, Näheres zur Eingewöhnung sowie wichtige Punkte rundum den Krippenalltag und das pädagogische Konzept besprochen. Tür- und Angelgespräch Das Tür- und Angelgespräch ist ein wichtiger Bestandteil der Erzie hungspartnerschaft zwischen Eltern und ErzieherInnen. Beim Bringen und Abholen gibt es jederzeit die Gelegenheit, sich kurz über das Befinden, Erleben und Verhalten des Kindes sowie seine allgemeine aktuelle Lebenssituation auszutauschen. 10 Elterngespräch Längere Gespräche zwischen Eltern und PädagogInnen finden je nach Bedarf außerhalb der Betreuungszeit statt. Sie können sowohl von den Eltern als auch von den ErzieherInnen initiiert werden. Die Elternge- spräche können die Entwicklung des Kindes wie auch besondere Situationen in der Lebenswelt des Kindes beinhalten. Elternabend Der Elternabend macht die Betreuungsarbeit für die Eltern transparent und bietet die Möglichkeit zum gegenseitigen Austausch. Die Themen ergeben sich aus der pädagogischen Arbeit mit den Kindern sowie organisatorischen Aufgaben der Elterninitiative. Der Elternabend findet in der Regel einmal pro Monat statt. Elternamt Als Elterninitiative lebt die Krippe vom Engagement der Eltern. Organisatorische, administrative und repräsentative Aufgaben liegen in der Verantwortung der Eltern. Daher übernehmen die Eltern jeweils ein bestimmtes Amt wie ein Vorstandsamt, Öffentlichkeitsamt, Wartelisten amt, Hausmeisteramt, Aushilfenamt etc. Elterndienst Bis auf die Tage zwischen den Weihnachtsfeiertagen und Neujahr hat die Krippe das ganze Jahr über durchgehend geöffnet. In Ausnahmefäl- len durch Urlaub und Krankheit von Fachkräften müssen Eltern bei der Betreuung der Kinder aushelfen, sofern keine Aushilfe gefunden werden kann, um den Betrieb der Krippe weiterhin zu ermöglichen. Wäschedienst Die Eltern sind turnusmäßig für das Waschen der Wäsche zuständig. Der Dienst erstreckt sich über zwei Wochen im Wechsel. Frühjahrs- und Herbstputz Die Räumlichkeiten der Krippe werden regelmäßig von einer Putzkraft gesäubert. Zusätzlich gibt es zweimal im Jahr eine große Putzaktion der Eltern. 11 5.0 Beschwerdeverfahren Wir verstehen Beschwerden als Ausdruck von nicht erfüllten Erwartungen und als Hinweis darauf, dass etwas besser sein könnte. Die Einrichtung pflegt eine fehlerfreundliche Kultur und einen wertschätzenden Umgang mit Kindern, Eltern und MitarbeiterInnen. Wir ermutigen Kinder, Eltern und MitarbeiterInnen ihre Beschwerden zu äußern. Beschwerden werden gehört, besprochen, bearbeitet und beantwortet. Allen Beteiligten ist bekannt, wo und wie ich mich beschweren kann, wer sich darum kümmert und wie die weiteren Schritte aussehen. Alle bemühen sich um zeitnahe Problemlösungen. Dem Vorstand kommt eine zentrale Rolle in der Beschwerdekultur zu. Er ist für jeden erkennbar gut zu erreichen. Alle MitarbeiterInnen sprechen in einem freundlichen und verbindlichen Ton. Sie zeigen grundsätzlich Interesse und Aufmerksamkeit und sind an Verständigung interessiert. 6.0 Qualitätssicherung Wir sichern und entwickeln die Qualität in unserer Einrichtung, in dem wir die zuständige Fachberatung des Dachverbandes zur Beratung, Begleitung und Unterstützung nutzen. den pädagogischen Fachkräften fortlaufend Fortbildung, Teamentwicklung und Supervision ermöglichen sowie regelmäßige Zeiten für mittelbare pädagogische Arbeit (Vor- und Nachbereitung, Teambesprechungen, Planung, etc.) zugestehen. dem Team regelmäßig pädagogische Tage zur Verfügung stellen (2 Tage pro Jahr) zur Weiterentwicklung der Konzeption, zur Reflexion der pädagogischen Arbeit sowie zur Erarbeitung neuer Aufgaben und Anforderungen. regelmäßig Elternbefragungen zur Bedarfserhebung und Zufriedenheit durchführen. 12 Bad Nauheimer Straße Darmstadt Stand: Januar
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