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56. Ausgabe 11/2016 WAS SIE ALLES ERWARTET... Inhaltsverzeichnis Seite 3 Vorwort Ein Jahr 4 Rom Rom - Die ewige Stadt 7 Aachen Ernennung eines neuen Bischofs 8 Kevelaer Kevelaerwallfahrt Trierwallfahrt
56. Ausgabe 11/2016 WAS SIE ALLES ERWARTET... Inhaltsverzeichnis Seite 3 Vorwort Ein Jahr 4 Rom Rom - Die ewige Stadt 7 Aachen Ernennung eines neuen Bischofs 8 Kevelaer Kevelaerwallfahrt Trierwallfahrt Auf dem Weg zum Apostelgrab nach Trier 12 Messdiener Mit Rad und GPS unterwegs 13 Orgelbauverein Auflösung des Orgelbauvereins 14 Junge Kirche Verwurzelt im Glauben 16 Junge Kirche Jugendmesse: Gott entstauben - Die Mottenkiste Glauben 18 KFG Herbstfest im Convent 19 Kirchenchor Adventskonzert in St. Clemens 19 Moldawien Erbsensuppe und Sahnetorte 21 Pfarrstatistik Taufen, Trauungen, Beerdigungen 22 C&C Magazin Die Seiten nicht nur für Kinder 25 C&C Magazin Wer war...? - Rupert Neudeck 30 Ferienlager Graf Parim V. lädt zum Ball - Viehhofen Maz Ein Jahr in Bolivien 33 Firmung Firmung in St. Clemens 34 GdG Gottesdienste in der GdG Nettetal 35 Adressen Wer ist wer in St. Clemens? 37 Sponsoren Wir bedanken uns herzlich Rückseite Advent 2016 Impressum Herausgeber: Kontodaten: Pfarrgemeinde St. Clemens, Kaldenkirchen Pfarre St. Clemens, Kaldenkirchen; Verw.-Zweck: Clemens-Bote IBAN: DE , BIC: SPKRDE33 Redaktion: Walburga Berger (WB), Gisela Biemans (GB), Doris Böhm (DB), Ulla Flügels (UF), Bernd Küppers (BK), Lintrut Peters (LP), Waltraud Prigge (WP), Christiane Rennen (CR), Christa Schattner (CS), Irmgard Schmitz (IS) Redaktionsadresse: Kehrstraße 30, Nettetal, Tel: Fotos: F. Dors (S.10), H. Helf SVD (S.19), H. Hüther (S.33), A. Kerdels (S.18), A. Rennen (S.4,12,30,31), Ch. Rennen (S.3,5,6,15), P. Schmitz (S.13,16,17,40), L. Stapper (S.8,9) Titelseite: Elvire Kückemanns (Bild), Lintrut Peters (Layout) Satz & Layout: Christiane Rennen (Gesamtlayout), Lintrut Peters (C&C Magazin) Auflage: 700 Hefte Ausgabe: Nr. 56, 19. Jahrgang, November 2016 Die Gelder, die durch Sponsoren-Spenden eingenommen werden, dienen ausschließlich der Kostendeckung des Clemens-Boten und keinen gewerblichen Zwecken. 2 GEDANKEN ZUR ZEIT Herr, ein Jahr ist für dich nur ein Augenblick. Für uns aber ist es 365 Tage lang, breit, tief, unübersehbar. Herr, jedes Jahr ist vollgepackt für uns Mit Gutem und mit Bösem. Jedes Jahr bringt uns näher zu dir. Jahre mit abgefahrenen Straßen, mit Kurven und Pannen, mit verpassten Anschlüssen und Gelegenheiten. Herr, jeder Tag ist in deiner Gnade neu, seitdem du den Regenbogen deiner Güte an den Himmel gemalt hast. Vorwort Herr, wir wachsen in deiner Sonne, mit deinem Geist. Herr, mit dir wird das Jahr zu einer Gnadenspanne. Wie du die Haare auf meinem Kopf zählst, so hast du auch meine Tage gezählt, meine Minuten und Sekunden. Ich danke dir für die 365 Tage hinter mir. Ich danke dir für die 365 Tage vor mir. Aus Afrika Nach Psalm 31: Meine Zeit in deinen Händen Liebe Leserinnen und Leser, wir wünschen Ihnen und Ihren Familien eine besinnliche Advents- und Weihnachtszeit. Das Redaktionsteam des Clemens-Boten 3 Rom 4 ROM Caput mundi - Hauptstadt der Welt Rom wurde der Legende nach ca. 750 Jahre vor Christus auf sieben Hügeln von den Brüdern Romulus und Remus gegründet. Über viele Jahrhunderte hinweg eroberten die römischen Legionen mit ihrer militärischen Macht weite Teile der damals bekannten Welt und verbreiteten ihre Kultur und ihr Staatswesen unter den eroberten Völkern. So gehörten auch die Gebiete am Niederrhein zum römischem Herrschaftsgebiet. Wer weiß? - Vielleicht sind sogar römische Legionen auf dem Weg von Köln nach Xanten durch unser (damals wohl eher nur als eine kleine Ansiedlung existierendes) Kaldenkirchen marschiert? Rom - Die ewige Stadt Am 14. Oktober machte sich eine kleine Legion aus Kaldenkirchen, bestehend aus 33 Kindern, Jugendli- chen und Erwachsenen, auf den Weg nach Rom. Die bunte Truppe wurde angeführt von Bernhard und Angela Müller, die unter dem Dach des katholischen Forums Krefeld/Vie rsen große Teile der Reisevorbereitung und Planung übernommen hatten. Das Lager wurde in der Nähe des Tibers im Stadtteil Trastevere in einem ehemaligen Kloster aufgeschlagen. Von hier aus machten wir unsere Er- kundungstouren durch die riesige Stadt. Der erste Ausflug nach unserer Ankunft in Rom führte auf den nahen Gia- nicolohügel. Von oben am Garibaldi- Denkmal hatten wir einen ersten Blick über die Stadt mit all ihren Sehenswürdigkeiten, die wir in den nächsten Tagen näher kennenlernen wollten. Wenn man heutzutage Rom besucht, so trifft man fast überall auf Spuren der alten Römer. Von der einstigen Pracht der Kaiserpaläste oder Tempel sind meist nur noch Mauerreste vorhanden oder verzierte Säulen, die in den Himmel ragen oder teilweise zertrümmert am Boden liegen. Einige noch erhaltene Triumphbögen sind Zeugen gewonnener Schlachten und Eroberungen durch siegreiche Feldherren. ROM Hauptstadt des Christentums Bei der Eroberung der verschiedenen Völker übernahm der römische Staat deren Götterkultur und Bräuche, so dass in Rom eine erste Multi-Kulti- Gesellschaft entstand. Auch das Christentum existierte in den ersten Jahrhunderten nach Christus im Untergrund neben vielen anderen Göttern, bis es nach gut 300 Jahren von Kaiser Konstantin zur Staatsreligion erklärt wurde. Erst nach und nach verdrängte die christliche Kultur heidnische Tempel. Auf Tempeln weiblicher Götter wurden Marienkirchen errichtet. Santa Maria Maggiore auf dem Esquilinhügel ist eine von zahlreichen Marienkirchen in Rom und gehört neben der Peterskirche, dem Lateran und Sankt Paul vor den Mauern zu den vier großen Basiliken der Stadt. Alle vier Kirchen sind in ihrer Größe und Ausstattung sehr beeindruckend. Zahlreiche Kunstschätze, Gemälde, Skulpturen, besonders kunstvoll ge- staltete Decken und Fußböden, Säulen, Fresken, Reliquien, Altäre luden uns ein zum Schauen und Staunen. Der Bereich um den Piazza Navona, der berühmte Trevi-Brunnen, das Pantheon und die Spanische Treppe standen natürlich auch bei unserer Reise auf dem Programm. Dennoch blieb immer noch Zeit zum Verweilen, die Sehenswürdigkeiten in Ruhe zu bestaunen, die vielen Cafès und Lokale zu besuchen, in den en- gen, mit unzähligen Artikeln vollge- stopften Geschäften zu stöbern oder einfach nur dem lebhaften Treiben in den Gassen zuzusehen und das römische Leben zu genießen. Einer der Höhepunkte unserer Reise war die Papstaudienz auf dem Peters- platz und die anschließende Besichtigung des Petersdoms. Der Peters- dom ist mit seiner von Michelangelo entworfenen weithin sichtbaren Kup- pel eines der Wahrzeichen Roms und die größte Kirche der Welt. Die wirkliche Größe ließ sich für uns in Rom 5 ROM Rom Relation kleine Menschen nur sehr gelnden Autos, Busse und Vespas geschwer erfassen, weil einfach alles gi- langen kann. Wer stehen bleibt, hat gantisch ist. (Die vier Säulen und Bö- verloren!, war das Erste, was wir zu gen, die die riesige Kuppel tragen - je- Fuß unterwegs lernen mussten. de einzelne ist so groß wie einer der Im Gegensatz zur Tageshektik verlie- Türme des Kölner Doms). fen die Abende etwas ruhiger. An eini- Erst der Aufstieg in die Kuppel und der gen Abenden gab es die Möglichkeit, Blick von oben auf die von Bernini ge- in der Andacht der Gemeinschaft schaffenen Kolonnaden, die den Pe- Sant' Egidio zur Ruhe zu kommen. tersplatz umfassen, im Innern der Ein anderes Mal wurde die Zeit nach Blick in das Kreisrund der Kuppel hin- dem gemeinsamen Abendessen zu unter auf die ameisengroßen Men- Spaziergängen zur nahen Engelsschen des Doms offenbarten die wirk- burg mit den beleuchteten Tiberliche Größe. Beeindruckend! brücken oder zum (fast) menschen- Beeindruckend auch das mit den vie- leeren Petersplatz und dem angelen tausend auf dem Petersplatz ver- strahlten Petersdom genutzt. Oder sammelten Menschen gemeinsam aber es lockte das bunte Treiben der mit Papst Franziskus und den ver- Maler und Straßenhändler in den ensammelten Kardinälen gesprochene gen Gassen von Trastevere und der Vaterunser. gute vino rosso in der nächtlichen Hauptstadt Italiens Plauderrunde. Rom ist aller Altertümer und histori- Unsere Zeit in Rom verging wie im schen Bauwerke zum Trotz auch eine Flug. Wir haben sehr viel gesehen, moderne Millionenmetropole. Groß- sind auf den Spuren der Geschichte stadthektik kommt auf, wenn man den gewandelt, haben neue Impulse für Straßenverkehr, die Touristenmassen unser eigenes Leben erhalten und - in den engen Gassen, die strengen Si- vor allem - durften wir eine wunderbacherheitskontrollen und die auf allen re Gemeinschaft erfahren, die all dieöffentlichen Plätzen vorhandene Poli- se Dinge miteinander erlebt hat. zeipräsens betrachtet. Rom - wir werden wiederkommen! Jeder, der schon einmal in Rom war, wird wissen, dass man nur unter großzügiger Auslegung der Verkehrsregeln durch das Dickicht der drän- Christiane Rennen 6 BISTUM AACHEN Ernennung eines neuen Bischofs Herzlich Willkommen! u n d Papst Franziskus hat den Trierer Tübin- Weihbischof Dr. Helmut Dieser zum g e n. neuen Bischof von Aachen ernannt. Am 8. Dompropst Manfred von Holtum ver- J u l i kündete die frohe Nachricht am Freitag, dem 23. September 2016 um e m p- 12 Uhr beim Angelusgebet im fing er Aachener Dom. d i e Quelle: Bistum Trier Ich bin froh, dass wir mit ihm einen Bi- Priesterweihe wurde er Wisschof in der Kontinuität seiner Vor- senschaftlicher Mitarbeiter für Doggänger, Bischof Dr. Heinrich Mussing- matik an der Theologischen Fakultät hoff und Bischof Klaus Hämmerle be- Trier promovierte er in Theolokommen, der offen ist für neue pasto- gie an derselben Fakultät wurrale Wege, betonet Domprobst Man- de er zum Pfarrer in Adenau, Dümpelfred von Holtum. Der neue Aachener feld und Kaltenborn ernannt. Zudem Bischof Dr. Helmut Dieser steht für war er als Dozent für Homiletik am Studas Synodale in der Kirche und insbe- dienhaus St. Lambert in Lantershofen sondere für die Ökumene. Ich habe tätig. Papst Benedikt XVI. ernannte ihm versichert, dass sich die Gläubi- Monsignore Helmut Dieser am 24. Fegen im Bistum Aachen auf ihren neu- bruar 2011 zum Titularbischof von Naen Bischof freuen, so von Holtum wei- rona und zum Weihbischof in Trier. ter. Am 5. Juni 2011 empfing er die Bi- Dies bestätigte auch Weihbischof schofsweihe im Trierer Dom. In der Karl Borsch, Diözesanadministrator deutschen Bischofskonferenz ist er des Bistums Aachen: Ich habe Bi- Mitglied der Glaubenskommission soschof Dr. Helmut Dieser bei den Zu- wie der Pastoralkommission. sammenkünften der Deutschen Bi- Dr. Helmut Dieser ist nach der Wieschofskonferenz als geistlichen und dererrichtung des Bistums im Jahre kommunikativen Menschen kennen 1930 der siebte Bischof von Aachen. und schätzen gelernt. Dort ist er Mit- Sein Vorgänger, Bischof Dr. Heinrich glied der Glaubens- und Pastoral- Mussinghoff, wurde am 8. Dezember kommission, wo sein Rat als ausge emeritiert. Der neue Bischof ist wiesener Theologe gefragt ist. Er ist am 12. November 2016 im Aachener ein erfahrener Seelsorger, und ich Dom feierlich in sein neues Amt einweiß, dass er sich als solcher auf die geführt worden. Im nächsten Cle- Begegnung mit den Gläubigen und mens-boten werden wir darüber beden Gemeinden in unserem Bistum richten. freut. Wir wünschen dem neuen Bischof Dr. Dr. Helmut Dieser wurde am 15. Mai Helmut Dieser für sein neues Amt viel 1962 in Neuwied geboren. Nach sei- Glück und Gottes Segen. nem Abitur studierte er katholische Doris Böhm Theologie und Philosophie in Trier Quelle: www. Bistum-aachen.de Aachen 7 KEVELAERWALLFAHRT Kevelaer Kevelaerwallfahrt 2016 Unter dem Leitgedanken Selig den tio an der Kapelle. Dann ging es wei- Barmherzigen machten wir uns auf ter bis Walbeck. In der Gaststätte den Weg nach Kevelaer, zu Maria, der Dückers wies der Duft nach Franz- Trösterin der Betrübten. branntwein den Weg zu den Pilgern. Um 4:30 Uhr am Samstagmorgen Trotz der einen oder anderen Blase konnten Pastor Schnitzler und Pilger- und den hier und da schmerzenden leiter Roland Tohang ca. 40 Fußpilger Gelenken ging es nach dem Grupbegrüßen, auch einige Radpilger wa- penfoto weiter. ren dabei, die dann noch einige Stun- Wenn kurz vor Kevelaer die Radpilger den Schlaf bekommen konnten, be- grüßend an uns vorbei fahren, wissen vor sie mit der Radgruppe starteten. wir: Wir sind bald da. Nach einer kurzen Andacht und dem Doch in diesem Jahr war der Weg et- Pilgersegen machten wir uns auf den was weiter. Unsere letzte Station vor dunklen Weg Richtung Kevelaer. dem Einzug, Haus Klinkenberg, ist lei- Die aufgehende Sonne bei Tor 9 ver- der geschlossen. So gingen wir weiter sprach uns einen wunderschönen bis zum Eingang des Kreuzweges. Pilgertag. Um ca. 6:45 Uhr erreichten Die Gaststätte belissima war auf unsewir Haus Gielen, zu unserer Früh- re Ankunft vorbereitet, so dass wir uns stückspause in Broekhuysen. alle mit kühlen Getränken erfrischen Nirgendwo schmeckt uns der Kaffee, konnten. Gemeinsam mit den Radpilden wir schon draußen riechen, so gern und denen, die mit dem Auto gegut. Bevor wir gestärkt die nächste kommen waren, zogen wir betend Etappe antraten, wurde für die Kerze und singend in die Kerzenkapelle ein. gesammelt, die beim Einzug in die Jedes Jahr sehr eindrucksvoll! Kerzenkappelle aufgestellt wird und Nach einem stärkenden Mittagessen die während des Jahres an unsere oder für die ca. 20 Pilger, die in Keve- Pfarre erinnert. laer übernachteten, auch einer erfri- Kurz hinter Straelen machten wir Sta- schenden Dusche in Kevelaer bzw. 8 KEVELAERWALLFAHRT diesmal unvorhergesehen und über- D a s P i l g e r- raschend im Hotel am Flughafen Wee- kr eu z wu rd e ze, gingen wir gemeinsam den Kreuz- mit einem friweg und feierten anschließend in der schen Blüten- Kapelle bei den Clemensschwestern k r a n z geschmückt die heilige Messe. (seit Am Sonntag um 7:30 Uhr trafen wir vielen Jahren uns, wie gewohnt, zur Andacht und liebevoll von zum Auszug mit den Schaager Pil- Do ri s Be ll en gern. gebunden). Gemeinsam gingen wir den Weg bis S o z o g e n w i r m i t u n s e r e m Walbeck. Nach einer kurzen Rast war Pilgerlied Wo still im Schatten alter dann das nächste Ziel Straelen. Mit Linden... in Kaldenkirchen ein. Toast Hawai und Eisbechern machten Nach der Andacht sangen wir gewir Mittagspause auf dem Marktplatz. meinsam unter dem Turm und verab- Petrus meinte es besonders gut mit schiedeten uns voneinander. uns, als wir weiter gingen. Die Tempe- Gestärkt durch die wunderbare Geratur stieg und gleichzeitig der Was- meinschaft, die wir an den beiden Taserverbrauch. Die Hitze machte uns gen erleben durften, konnten wir in allen zu schaffen. In Herongen wur- den Alltag zurückkehren. Allen, die den die nicht benötigten Regenschir- zum Gelingen der Wallfahrt beigetrame zu Sonnenschirmen. gen haben, sei herzlich gedankt und Gut beschirmt kamen wir bei den ein Vergelts Gott! Steylern an. Dort wurden wir von den Hoffen wir, dass wir im nächsten Jahr, guten Seelen mit Kaffee, Pflaumen- so Gott will, wieder dabei sein können kuchen und kühlen Getränken emp- und mit uns viele alte und neue Pilger. fangen. Auch unsere langjährige Pil- Im Namen aller Fußpilger gerin Bärbel war zur Begrüßung mit Angelina Tilgner Rollator erschienen. Luzie Stapper Kevelaer 9 TRIERWALLFAHRT Trier Auf dem Weg zum Apostelgrab nach Trier In den ersten Tagen der Herbstferien tratzen und Schlafsack) und einer bestand die diesjährige Trierwallfahrt lebenden Dusche klang der erste Tag der Pfarre auf dem Terminplan. Der in einer nahen Gastwirtschaft aus. Leitspruch zur Matthiaswallfahrt 2016 Der folgende Sonntag führte die Pillautete Mit Freude umgürtet. gergruppe bei wiederum trockenem Nach umfangreichen Vorbereitungen Wetter über 31,5 km von Leimbach konnte es am frühen Morgen des am Nürburgring vorbei, durch Kelberg 8. Oktobers 2016 losgehen. Die Be- und Darscheid zum nächsten Quargleitfahrzeuge wurden beladen. Da- tier nach Mehren. In der dortigen Turnnach erteilte Herr Pastor den Pilgern, halle wurde es nach dem Abendessen im Beisein vieler Freunde und Ver- und der heißen Dusche schnell ruhig. wandter, den Pilgersegen. Sodann Die ersten beiden Pilgertage hatten konnten sich insgesamt 36 Pilger auf durchaus Spuren hinterlassen, und den Weg zum Apostelgrab machen. die beiden folgenden Tage verspra- Nach einer ca. 90 minütigen Autofahrt chen noch anstrengender zu werden. begann dann die Wallfahrt auch für Am Montag klingelte der Wecker um die Füße. 6:30 Uhr. Nach dem gemeinsamen Die ersten Kilometer des Pilgerweges Frühstück wurden die Wanderschuhe bereiteten keine Probleme. Das Wet- geschnürt. Dieser Pilgertag bot mit 36 ter präsentierte sich kalt, bewölkt, km die längste Tagesetappe der diesaber trocken! Nach der ersten Pause jährigen Wallfahrt. Über Manderbot der weitere Weg durchaus an- scheid führte der Weg zum Kloster spruchsvolle Steigungen. Dies zog Himmerod. Nach einem Gebetsimsich bis zum ersten Quartier in Leim- puls in der Klosterkirche ging es weibach. Dort hatte das Versorgungs- ter in Richtung Tagesziel nach Binsteam bereits vorgearbeitet und den feld. Zum Abend hin wurden die bismitgebrachten Grill angefeuert. Zum her schon kühlen Temperaturen noch- Abendessen gab es dann Würstchen mals spürbar frischer - glücklicherund Salate. Nach dem anschließen- weise blieb auch dieser Pilgertag den Aufbau des Nachtlagers (Luftma- trocken. Im Quartier gab es dann ein 10 TRIERWALLFAHRT warmes (und auch wärmendes) ben: Mit Freude umgürtet. Abendessen. Die anschließend er- Beim gemeinsamen Abendessen hoffte heiße Dusche fiel leider man- nach der Messe konnten die Fußpilgels warmen Wassers in der Turnhal- ger bereits erste Erlebnisse an die le aus. Die ersten Versuche zeigten PKW-Pilger weitergeben. Die PKWaber: Man kann auch mit kaltem Was- Pilger machten sich nach dem Essen ser duschen - macht halt nur keinen auf den Heimweg. Die Fußpilger bezo- Spaß! gen ihr Quartier (dort, wo kurz vorher Nach einer kurzen Nacht klingelte der noch gemeinsam gegessen worden Wecker am Dienstag um 5:30 Uhr. Die war) und genossen die Ereignisse der Pilgergruppe machte sich bereits um vergangenen Stunden und Tage bei ei- 7:00 Uhr zu Fuß auf die letzte Tages- nem kalten Getränk und einem sponetappe. Der letzte Pilgertag bot das tanen Mitternachtssnack. schönste Wetter. Nach anfänglichen Am kommenden Morgen wurde nach Wolkenfeldern setzte sich die Sonne dem Frühstück das Quartier geräumt. durch. Endlich konnte man unterwegs In der Kirche wurde die Gruppe mit auch mal die dicke Wanderjacke in dem Pilgersegen herzlich bis zum den Rucksack stopfen. Vorbei an und nächsten Jahr verabschiedet. Mit den teilweise durch einige Vororte von Begleitfahrzeugen ging es dann in Trier erreichte die Pilgergruppe dann Richtung Kaldenkirchen. pünktlich um 17:00 Uhr die Abtei Den Abschluss der Wallfahrt bildete St. Matthias. Im Innenhof warteten vie- die Mittwochabendmesse in St. Clele bekannte Gesichter; sie spendeten mens und das anschließende geden Ankommenden Beifall. Dieser meinsame Abendessen. Umstand - verbunden mit dem einsetzenden Glockengeläut zum Einzug Die Trierwallfahrt erfährt innerhalb der der Pilgergruppe - ließ die schmer- Pfarre immer wieder eine sehr breite zenden Füße kurzfristig vergessen. Unterstützung: Verabschiedung der Am Apostelgrab erhielten dann die Pilger am frühen Samstagmorgen, Erstpilger Tabea Brüster, Jens Bolten, Kuchen für unterwegs wird gebacken, Yonc a Ertav, Vane ssa Hauser, PKW und Busse werden zur Verfü- Johanna Siemes, Sandra Wilms, gung gestellt, Unterstützung bei der Gina Rudek und Martin Steffens unter Vorbereitung wird geleistet, Reserviedem Applaus aller Anwesenden ihre rung der Quartiere wird organisiert, Erstpilgermedaille. die weite Anreise nach Trier wird un- Denise Nikolaus (10), sowie Andre ternommen, um die Pilger zu be- Gerhards und Marco Nisters (jeweils grüßen, es werden Geld- und Sach- 20) wurden für ihre jeweilige Jubi- spenden für die Jugendwallfahrt zur läumswallfahrt ebenfalls mit Applaus Verfügung gestellt. bedacht. All das macht diese Wallfahrt erst mög- Im Anschluss feierte Pastor Benedikt lich; im Namen der Fußpilger möchte Schnitzler mit Fuß- und PKW-Pilgern ich mich hiermit bei allen Untereine gemeinsame Messe in der Kryp- stützern ganz herzlich bedanken. ta. Auch hier wurde das The
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