Preisträgerinnen und Künstlerinnen

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Preisträgerinnen und Künstlerinnen 1967 geboren in Regensburg / Silberschmiedelehre, Staatliche Berufsfachschule, Kaufbeuren- Neugablonz / seit 1997 freischaffend tätig in eigener Werkstatt in
Preisträgerinnen und Künstlerinnen 1967 geboren in Regensburg / Silberschmiedelehre, Staatliche Berufsfachschule, Kaufbeuren- Neugablonz / seit 1997 freischaffend tätig in eigener Werkstatt in Regensburg / 1999 Bayerischer Staatspreis, Internationale Handwerksmesse München / Stipendium der Danner-Stiftung / MA in Jewellery, Silversmithing & Related Products, Birmingham City University / 2013 Auszeichnung, AMATERAS Annual Paper Art Exhibition, Sofia / 2014 Auszeichnung, AMBERIF Design Award, Gdansk Susanne Holzinger Nachhaltigkeit, nachwachsende Rohstoffe und Recycling sind die Schlagworte der heutigen Zeit. Gleichzeitig stehen Edelmetalle und Edelsteine immer mehr in der Kritik der Ausbeutung von Mensch und Umwelt. Daher habe ich mir zur Aufgabe gemacht, nachwachsende, recycelte Materialien für meine Arbeiten zu verwenden. Bei der Bearbeitung meiner bisherigen Papierarbeiten entsteht ein feiner bunter Staub. Beim Aufkehren fand ich den schönen Staub zu schade um ihn wegzuwerfen und habe ihn farbsortiert aufbewahrt. Zusätzlich habe ich Abfallmaterialien, wie Asche, Staub, oder Kaffeesatz sortenrein gesammelt, gesiebt und zu Schmuck verarbeitet. Gleichzeitig beschäftige ich mich seit Jahren mit Papierfalttechniken. Es war längst überfällig beide Techniken zu verbinden. Die Staubgefäße werden aus einem Blatt Papier gefaltet und in mehreren Schichten mit Staub kaschiert. Die Gefäße bestechen durch die Haptik der unterschiedlichen Oberflächentexturen ihrer Materialien. 10 Staubgefäß Asche Purpur, 2016, Papier, Asche, Papierstaub, 7,5 7,5 14 cm Staubgefäß Asche Violett, 2016, Papier, Asche, Papierstaub, cm 11 Staubgefäß Asche Aqua, 2016, Papier, Asche, Kohlestaub, Papierstaub, ,5 cm Staubgefäß Asche Türkis, 2016, Papier, Asche, Papierstaub, ,5 cm 12 Staubgefäß Asche Kirsch, 2016, Papier, Asche, Papierstaub, 7,5 7,5 13 cm Staubgefäß Asche Mandarin, 2016, Papier, Asche, Papierstaub, 12,5 12,5 8,5 cm 13 1972 in Aalen geboren / seit 2008 Schmuckgestaltung in selbstständiger Tätigkeit mit eigenem Atelier / Grafik-Design, Stuttgart, angestellt / Produkt-Design, Stuttgart, angestellt / Studium an der Hochschule für Gestaltung Pforzheim, Studiengang Schmuck und Gerät / 1998/1999 Studium an der University of Art and Design Helsinki / 2002/2001 Studienabschluss mit Diplom / Auszeichnungen: 2017 GEDOK-FormART-Preis / 2014 Staatspreis des Landes Baden-Württemberg, Gestaltung Kunst Handwerk / 2008 Blickfang-Designpreis / 2004 if-design award winner / 2002 Anerkennung des Landes Baden-Württemberg, Gestaltung Kunst Handwerk / 2001 Honorable Mention, Cheongju Arts Center, Cheongju-City (Korea) Iris Merkle In meinen aktuellen Arbeiten beschäftige ich mich mit dem Thema Abschied, Trauer und Tod. Es sind schwere Arbeiten entstanden, und das ist physisch spürbar. Sie liegen kalt und drückend auf der Brust oder auf den Schultern. Diesen Schmuck möchte man nicht lange am Hals tragen. Er ist vielmehr Skulptur, der nicht nur betrachtet werden kann, sondern auch am Körper erfahrbar wird. 14 Cordis #2, Halsschmuck 2015, Guß mit verlorener Form, Bronze, Eisen, Kunststoff, 50 cm Länge, 880 g Gewicht 15 Cordis #3, Halsschmuck / Wandobjekt 2015, Guß mit verlorener Form, Bronze, Eisen, Kunststoff, 90 cm Länge, 750 g Gewicht, Maße Anhänger mm 16 Cordis #4, Halsschmuck / Wandobjekt 2016, Guß mit verlorener Form, Bronze, Kupfer, Messing, Eisen, Kunststoff, 90 cm Länge, 750 g Gewicht, Maße Anhänger 60 x 80 x 17 mm 17 1944 geboren in Worms / Werkkunstschule Darmstadt (Bildhauerklasse) / Beteiligung an der Restaurierung der Würzburger Residenz / seit 1976 Eigene Werkstatt / seit 1980 Zahlreiche Ausstellungen im In- und Ausland / Mitglied der Jury des Bundesverbandes Kunsthandwerk e. V. / seit 2002 regelmäßige Teilnahme an Silberschmiedeworkshops der Gold- und Silberschmiede Stiftung Schwäbisch Gmünd, Mitglied im Bundesverbandes Kunsthandwerk e. V., Bayerischer Kunstgewerbeverein e. V., und der GEDOK Köln und Karlsruhe / Mitglied der Jury des Bundesverbandes Kunsthandwerk e. V. / Anerkennungen / Auszeichnungen: 1987 Johann-Michael-Maucher Wettbewerb, Schwäbisch Gmünd / 1994 Hessischer Staatspreis, Staatspreis des Landes Baden-Württemberg / 2004 Hanns-Model-Gedächtnispreis / 2010 Nominated for the WCC Europe Eunique Award / 2013 Kieler Messepreis für angewandte Kunst / Stipendien / Austausch: Artist in Residence Großbritannien / USA / Kanada / Öffentliche Sammlungen: Badisches Landesmuseum, Karlsruhe / Baden-Württembergisches Landesmuseum Stuttgart / Museum für Natur & Stadtkultur, Schwäbisch Gmünd / Kunstgewerbemuseum Dresden, Schloß Pillnitz / Museum für Kunst und Gewerbe, Hamburg / Kunstgewerbemuseum, Berlin / Grassimuseum, Leipzig / Kestner- Museum, Hannover / Lotte Reimers Stiftung / Augustinermuseum Freiburg / Privatsammlungen Ulrike Scriba Neue Würfel Die Freude der Form des Würfels beschäftigt mich immer wieder. Wie sehen die Ornamente - geschnitten aus Furnieren auf der aufgeblähten Form des Würfels aus? Ein unendliches Spiel mit verschiedenen Streifenmustern. Dazu kommt die Faszination meiner bevorzugten Holzart, die Mooreichen. Sie können 600 bis 8500 Jahre alt sein. Diese zu subfossil gealterten Eichen verändern sich durch pyhsikalische, chemische Prozesse in Mooren und Sümpfen zu einem variierendem hell und dunkelgelbem bis schwarzen Farbverlauf. 18 Würfel, 2017, cm, intarsiert mit Mooreiche und Elsbeere schwarz 19 Würfel, 2015, cm, intarsiert mit Mooreiche grau-braun mit schwarzem Verlauf 20 Würfel, cm, intarsiert mit Mooreiche shining grey und Ahorn rot gefärbt 21 Ausbildung an der Berufsfachschule für Keramik in Landshut / Gesellentätigkeit in Irland in verschiedenen Werkstätten / Fachschule für Keramikgestaltung, Höhr-Grenzhausen / 1999 Meisterprüfung / Tätigkeit als Keramikgestalterin in der Fliesenindustrie / Ladenund Werkstattgemeinschaft 3-Ton in Karlsruhe / seit 2008 Laden und Atelier in der Karlsruher Südstadt / seit 2010 Mitglied in der Gedok Karlsruhe / 2010 Gestaltung Kunst Handwerk Reutlingen, Landesausstellung Baden-Württemberg / seit 2014 Mitglied im Bund der Kunsthandwerker Baden-Württemberg / 2015 FormArt Reutlingen / 2015 Gebaut und Geformt, Galerie Handwerk, München / 2015 Edition 2015, Keramikmuseum Staufen / 2016 Sommerzeit-Festspielzeit, Galerie Handwerk München / 2016 Gestaltung Kunst Handwerk Schwäbisch-Hall, Landesausstellung Baden-Württemberg und andere Gemeinschaftsausstellungen Jutta Becker Durch Schneiden und Falten wird die bedruckte Fläche in eine dreidimensionale Form gebracht. Die Form greift das Thema der Oberfläche auf. Flächen schieben sich wie wachsende Pflanzenteile übereinander, umschließen den Innenraum. 22 Faltformen grün Paar, 2017, fein schamottierter Steinzeugton mit Engoben-Siebdruck, innen glasiert, Gefäß links ø 17 cm und Höhe 11 cm, Gefäß rechts ø 16 cm und Höhe 14 cm 23 geboren 1960 / Freischaffende Künstlerin, Keramikmeisterin / Mitarbeit im Atelier Harro und Sigrid Frey / 1984 Meisterprüfung im Keramikerhandwerk / Selbstständigkeit Töpferei am Waagplatz Fürth und Werkstatt für Baukeramik / Studium Bildende Kunst an der Akademie Faber Castell / Mitgliedschaften: GEDOK Franken in den Sparten AK und BK, Bundesverband Kunsthandwerk, DOMO Deutsche Organisation für Mosaikkunst / Ausstellungsbeteiligungen (Auswahl): Jahresschau GEDOK Franken / Kunst & Handwerk im Stadtmuseum Nürnberg / 2015 Eunique Karlsruhe / 2009 Arkadien lebt, GEDOK Mühlheim/Ruhr, Zeche Zollverein, Essen / 2007 Einzelausstellung Lebensformen, Kunstraum Rosenstraße, Fürth / Kunst im öffentlichen Raum: 2016 Wandmosaik im Hofgärtchen, Nürnberg mit einem Artikel zur Entstehung des Mosaiks im Mauersegler (BN Nbg) Förderung: 2017 Eine weitere Mosaikmauer wird durch DOMO e. V. unterstützt Leonie Böhnel Impuls und Konzept Ordnungsmuster aus dem Mikrokosmos dienen mir als Leitbild für die organische Formgebung. Während der ersten, suchenden Tätigkeit erwächst durch die Materialeigenschaften das Konzept für eine Werkreihe, denn die Beschaffenheit von Ton stellt den wesentlichen Faktor in der Entwicklung einer ersten Urform dar: Im Unterschied zu feinem, geschmeidigen Ton, der eine zarte und filigrane Vorgehensweise ermöglicht, entstehen mit grober und spröder Masse brüchige Strukturen, die (bei mir) nach expressiver Arbeitsweise verlangt. Sobald der Zustand des Werkmaterials und die Zielvorstellung ausgelotet sind entwickle ich eine Kleinserie, deren wesentlicher Bestandteil rhythmisierte Strukturen sind. Die zurückhaltende Farbgebung steht der Gesamtgestaltung zur Seite. Die Kumme ist wuchtig, schwer und grob. Inspiriert von einem exotischen Samen wurden Scheibensegmente montiert, geformt, geschnitten und geschabt. Sie nimmt eine leicht gekippte Position mit einem stabilen Gleichgewicht ein. 24 Kumme, 2016, Keramik, 1060 C Elektroofen, ø ca. 17,5 cm, Höhe ca. 13,5 cm 25 Geboren in Ungarn / Studium für das Lehramt, Staatsexamen, als Kunstpädagogin tätig, Lehrauftrag PH Freiburg, Autorentätigkeit päd. Verlag. Textilkunst, Kostümbild und Bühnenbild / Kunstakademiekurse: Prof.Itzinger Wien, Prof.Hornig Leipzig, Prof.Walch Halle, Europ. Akademie Trier, artefact Bonn / Ankäufe: Regierungspräsidium Freiburg, Landkreis Freiburg, Stadt Staufen / Mitglied des BBK, der GEDOK Freiburg, Junge Kunst Baden-Baden / Textil- und Lederbilder / Ausstellungen: Museum Hannover und Tilburg, (NL) Galerie Bossen, Berlin / ab 1990 fortlaufende jährliche Ausstellungen / Collagenund Materialbilder: Freiburg,München Staufen, Breisach, Karlsruhe, Hamburg, Synagoge Sulzburg u.a. / ab 2002 Kunst und Lyrik: H.Hesse-Festival Calw / Hommage Peter-Huchel / Lesung mit U.Wolf Staufen / Landratsamt Freiburg mit SWR Studio und Prof. Bögel / Buchkunstmuseum Lenningen /ab 2010 Objekt- und Papierkunst, Installationen: München, Staufen, Lenningen, Freiburg, Leipzig Waltraut Brügel Diese Kunstobjekte sind eine freie Umsetzung und Gestaltung von Körper und Hülle, losgelöst von Tragbarkeit, Funktion und Gebrauch. Leicht, hell, transparent das eine Objekt-sperrig, schwer, dunkel das andere. Beide tragen Botschaften von Verflechtung und Verstrickung. I) Das geschriebene Wort wurde zur Wort-Umhüllung, zum Wortgeflecht Transformiert. Satzfragmente aus H. Domins Gedicht unaufhaltsam das Wort...immer am Ende das Wort...kann scharf sein kann treffen verletzen und R. Ausländer ich verliere mich im Dschungel der Wörter, finde mich wieder im Wunder des Worts. Ein Appell an den bedachten Umgang mit Worten. II) Der Super 8-Film öffnet in diesem Kontext eine neue Ebene der künstlerischen Ausdrucksweise: eine zu Ende gegangene Ära erfährt eine Verarbeitung und Umgestaltung zum Kunstobjekt. In neuer Form wird gespeichert und vor Verlust geschützt. Ein Stück Leben wird aufgerollt. Es sind erzählerische, erinnernde Momente und verarbeitete Lebensart. 26 I Wortgeflecht, Transparentpapier, Grafit, Ölkreide, 40 x 50 cm Verflechtungen, Diptychon, 2016/17 II Verstrickung, Super-8-Filme, Folie, cm, 1,50 m Länge 27 1982 geboren in Henstedt-Ulzburg / Hochschule für bildende Künste Hamburg, Diplom Studiengang Design, Diplomarbeit in Kooperation mit der Rosenthal AG / seit 2008 selbstständig tätig als Designerin und Keramikerin / Ausgewählte Ausstellungen und Preise: 2005 Einzelausstellung Kordelporzellan, Peter Siemssen Stiftung, Ratzbek-Wesenberg / 2010 Einzelausstellung, Emslandmuseum, Schloß Clemenswerth, Sögel / 2013 Gewinnerin des Alen Müller-Hellwig Förderpreis / 2016 Form und Ornament Schloss Reinbek, Silke Decker und Barbara Hast / Sammlungen: Peter-Siemssen-Stiftung, Schleswig-Holstein / Grassimuseum, Leipzig / Emslandmuseum, Schloss Clemenswerth, Sögel / Hetjens- Museum, Düsseldorf / Stiftung Leuchtenburg, Seitenroda / Museum of the Liberec Region, Tschechische Republik / New Taipei City Yingge Ceramics Museum / außerdem Beiratsmitglied der Peter-Siemssen Stiftung, Mitglied der GEDOK, des Bundesverbandes Kunsthandwerk und des Berufsverbandes angewandte Kunst Hamburg Silke Decker Bei der von Silke Decker entwickelten Technik des Kordelporzellans werden Wollfäden in Gießporzellan getaucht und einzeln zu Geflechten ausgelegt. Über längere Zeiträume werden so die Gefäße und Objekte langsam aufgebaut. Im Ofen verbrennen die Fäden und hinterlassen das reine Porzellan. Doch die Struktur der Kordel bleibt erhalten und gibt dem Kordelporzellan seine Identität. Die Objekte sind trotz ihrer Leichtigkeit stabil. Silke Deckers Technik löst die klassische, geschlossene Wandung des Geschirrs auf. Es entstehen filigrane, zerbrechlich erscheinende und doch stabile Porzellane welche die gekannte Wahrnehmung des Materials verändern. Die Objekte besteht aus körperlichern Struktur und rückt von Gefäße von der Gebrauchskeramik in die Arena der Kunst. 28 Schwarze Doppelwandschale, 2013, Porzellan, ø 38 cm 29 Susanne Elstner / 1962 in München geboren / Goldschmiedeausbildung an der Fachschule, Kaufbeuren-Neugablonz, / Goldschmiedin bei Th. Heiden, München / Meisterschule in München, Meisterprüfung im Goldschmiedehandwerk / seit 1995 Künstleranerkennung / 1990/91 jeweils 2. Preis, Meisterschule für Bau und Kunsthandwerk / 2006 Pasinger Kunst-und Kulturpreis / 2013 Klaus Oschmann Preis, Gedok Form Art / 2015 Alatyr Innovations-Preis, internat. Bernsteinbiennale, Kaliningrad, Russland / 2017 Amberif Design Award Silver Prize, Danzig Polen Karin Traxler / 1958 in München geboren. Ausbildung zur Architektin an FH München. / 1985 Beginn mit der Papierwerkstatt als Autodidakt / Mitglied in der Gedok und im BKV Susanne Elstner / Karin Traxler Susanne Elstner und Karin Traxler im Dialog Die Inspirationskette hat begonnen mit den kubischen Formen der Schmuckstücke von Susanne Elstner und mit der Verwandtschaft der Materialien Feuer Kohle Holz Papier in unterschiedlicher physikalischer Beschaffenheit. Sie treten damit in einen Dialog. Karin Traxler macht einen poetischen Ausflug zum Thema Verpackung, dabei tritt sie als Gärtnerin auf und gestaltet den Rahmen / das Grundstück für die Häuser der Baumeisterin Susanne Elstner, deren Schmuckstücke so in einem neuen Rahmen und Kontext gezeigt werden. 30 Flurnummer 16/2, 2016, Weidenkätzchen, Papier, Brosche: Holzkohle, Silber, Blattgold, cm 31 1950 geboren in Plau/Mecklenburg / 1966 Gold und Silberschmiedelehre / 1971 Studium an der FH Köln, Fachbereich Kunst und Design / 1978 Freischaffende Künstlerin / 1980 Ausstellungen im In- und Ausland / Lehrbeauftragte an der FH Köln, Fachbereich Kunst und Design / Bundesfachbeirätin der GEDOK / Arbeiten in öffentlichen Sammlungen: Preis Elfenbein und Gold Museum Erbach Elke Fischer Das bizarre Leben Die Bandbreite meiner Arbeiten ist ein Ausloten der Materialien untereinander, um Dinge neu zu sehen muss ich manches auf die Spitze treiben und stellen. So entsteht eine neue Ordnung, die Elemente können in einen Dialog zueinander treten und Sehgewohnheiten verändern. 32 Das bizarre Leben 33 Geboren 08. Juni 1971 in Düsseldorf / Ausbildung zur Goldschmiedin / Studium Produkt-/Schmuckdesign an der FH-Düsseldorf / 1999 Januar September Praktikum in der Galerie V&V in Wien / eigene Ateliers in Düsseldorf seit 2007 in Hagen / seit 2006 aufgenommen in die GEDOK Köln / seit 2008 aufgenommen in das Künstler- und Atelierhaus Hagen e.v. / Preise und Auszeichnungen: Preis Gesellschaft für Tiefenpsychologie e.v. Lindau, Thema: Zur Überwindung der Resignation / 2006 Valentine Rothe Preis, Nominierung, Frauenmuseum Bonn / 2007 GEDOK FormART Klaus-Oschmann- Preis, Nominierung / Platz beim 11. Bochumer Design Preis und Ankauf in die Sammlung / Platz beim Schmuckaward des SCHMUCKMAGAZIN / GEDOK FormART Klaus-Oschmann-Preis, Nominierung / LOOT MAD about Jewellery, New York, Museum Art and Design / 2016 BEHÄMMERT, Handwerksform Hannover / TCJE2016 by Olga Raben Ariane Hartmann Ihre Trompetenrufe schallen weithin, der Blick wandert zum Himmel ihre Formationen ziehen über uns hinweg. Auf dem Weg in den Süden auf dem Weg in den Norden. Die Zugvögel des Glücks wecken mit ihren Trompetenrufen unsere Sehnsucht. Nach der Ferne nach der Nähe; Für jeden ist es eine andere. Sie verkünden den Frühling und mahnen den Winter. Ein Symbol für lebenslange Liebe, voller Anmut und Grazie. Beschreibung zu CASTiT-KRANICHE CASTiT bedeutet gieß es gegossen. Die Gussvorlagen zu den KRANICHEN werden mit selbsterstellten Matrizen aus knetbarem Wachs geformt. Alle Arbeitsspuren werden wiedergegeben und die Struktur der Oberfläche (Gusshaut) macht den besonderen Reiz dieser Arbeit aus. Jede nachfolgende Bearbeitung ist erkennbar und wird gezielt eingesetzt. Der Feilstrich auf den Schwingen der KRANICHE und auf den Rückseiten der Gussplatten hervorgehoben durch die Oxidation der freigelegten Silberstellen. 34 CASTiT KRANICHE, Ansteck- Finger- und Halsschmuck, 2016, 935 Silber, Schiefer mit Pyrit Roter Achat 35 1957 in Nordkirchen, NRW, geboren / 1976 Abitur in Münster / 1979 Gesellenprüfung zur Mathematisch- Technischen-Assistentin / Berufstätigkeit als Organisationsprogrammierer / Textile Techniken erlernt, perfektioniert und damit experimentiert / 2001 Studium der Textilgestaltung an der Universität Paderborn / seit 2008 freiberufliche Tätigkeit / seit 2008 Mitglied der Arbeitsgemeinschaft Angewandte Kunst, Münster, NRW / seit 2009 Mitglied der GEDOK, München / seit 2012 Bundesfachbeirätin AK/ArtDesign der GEDOK / zahlreiche Ausstellungsbeteiligungen u.a.: RE-ART ONe, Wanderausstellung weltweit / GEDOK- FormART 2011 Klaus Oschmann Preis, Wismar / RecyclingDesignpreis 2013, MARTa Herford / HANDfest, Augsburg, H2 / Manu Factum NRW 2013 / Danner-Preis 2014 Barbara Hattrup Leichtigkeit und Transparenz von Faserkacheln heben die Undurchdringbarkeit des Hintergrundes auf und lassen Mosaiksteine erahnen, wo nur Fugenbilder existieren. 36 gekachelt, aus der Serie Spitzfindigkeiten (Einzelobjekt, Querschnitt), 2015, Kozo (Rindenbast des Papiermaulbeerbaumes), Mischtechnik, Einzelkachel cm 37 Geboren 1962 / Berufsfachschule für Glas und Schmuck in Kaufbeuren-Neugablonz / Gesellenabschluß als Silberschmiedin im Juli 1985 / Fachhochschule Hildesheim/Holzminden, Fachbereich Produktgestaltung, Fachrichtung Metallgestaltung / Abschluß als Diplom-Designerin im Juni 1989 / lebt und arbeitet seit 1999 in Karlsruhe / Baden Susanne Högner Feine Silbertafeln werden teilweise beidseitig mit einer Reißnadel gefalzt, punziert und ornamentiert. Die der Buchbindetechnik entlehnte Arbeitsweise festigt das leichte Metall, gibt Struktur und formt das Blech. Strahlenförmig wird Licht eingefangen und widergespiegelt. Die montierten Trichter der abgebildeten Brosche bilden ein Riff bleiche Korallen. 38 Bleiches Riff, 2016, Silber 935, Stahlnadel, gefalzt, gelötet, montiert, mm 39 Goldschmiede-Lehre in München / Staatliche Zeichenakademie Hanau, Gast- Student bei Prof. Jens Rüdiger Lorenzen / 2005 und 2007 Akademie für Gestaltung, HWK München und Obb., Schmuck-Workshop bei Erico Nagai / Birmingham City University, Institute of Art and Design, UK, MA in Jewellery, Silversmithing and Related Products bei Prof. Dr. Jivan Astfalck / Sesam-Stipendium der HWK München und Obb. / Mitglied bei: seit 1998 Bayerischer Kunstgewerbe-Verein, München / Bundesverband Kunsthandwerk, Frankfurt / seit 2001 GEDOK, München /Ausstellungen u. a.: 2011 Gedok FormArt Klaus Oschmann Preis, Sankt Georgen, Wismar / 2012 European Prize for Applied Arts, Anciens Abattoirs, Mons, Belgien / HandFest, H2-Zentrum für Gegenwartskunst, Augsburg / 2013 Magic City Velvet da Vinci, San Francisco / Materialkonzepte, Saarländisches Künstlerhaus, Saarbrücken / German Contemporary Arts & Crafts, Cheongju International Craft Biennale, Korea / 2014 Danner-Preis 2014, Schlossmuseum Aschaffenburg / 2015 SCHMUCK 2015, Sonderschau IHM München u. Ziba Museum Prag / Gedok FormArt Klaus Oschmann Preis, Städtische Galerie, Reutlingen / Talents Modern Crafts und Form # 2015, Tendence, Int. Messe Frankfurt / 2016 GRASSIMESSE, Museum für Angewandte Kunst, Leipzig, 90 Jahre GEDOK Christiana Jöckel open end red tide shelter Umherstreifen, das Gefühl für die Bewegung entwickeln und den R
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