Qualität des ambulanten Pflegedienstes

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PRÜFGRUNDLAGE AB 2017 Dieser Transparenzbericht wurde auf Grundlage der ab dem 1. nuar 2017 gültigen Pflegetransparenzvereinbarung erstellt. Qualität des ambulanten Pflegedienstes Ambulanter Pflegedienst
PRÜFGRUNDLAGE AB 2017 Dieser Transparenzbericht wurde auf Grundlage der ab dem 1. nuar 2017 gültigen Pflegetransparenzvereinbarung erstellt. Qualität des ambulanten Pflegedienstes Ambulanter Pflegedienst Pflege mit Herz Westerstraße 31, Büsum Tel.: Fax: Gesamtergebnis Pflegerische Leistungen Ärztlich verordnete pflegerische Leistungen Dienstleistung und Organisation Rechnerisches Gesamtergebnis Befragung der pflegebedürftigen Menschen bis zu 17 Kriterien bis zu 8 Kriterien bis zu 9 Kriterien bis zu 34 Kriterien bis zu 12 Kriterien Ergebnis der Qualitätsprüfung Ambulanter Pfleged 1,0 sehr gut Ambulanter Pfleged 1,2 sehr gut Ambulanter Pfleged 1,0 sehr gut 1,0 sehr gut 1,4 sehr gut Durchschnitt im Bundesland Ambulanter Pfleged 1,0 sehr gut Erläuterungen zum Bewertungssystem Vertraglich vereinbarte Leistungsangebote Kommentar des Pflegedienstes Weitere Leistungsangebote und Strukturdaten Bitte beachten Sie, dass ein Einrichtungsvergleich nur auf der Grundlage von Berichten mit gleicher Prüfgrundlage und Bewertungssystematik möglich ist. Bewertungen auf der Grundlage der bis zum 31. Dezember 2016 gültigen alten Transparenzvereinbarung und Bewertungen auf der Grundlage der seit dem 1. nuar 2017 geltenden neuen Transparenzvereinbarung sind nicht miteinander vergleichbar. Qualitätsprüfung nach 114 Abs. 1 SGB I am Prüfungsart: Anzahl der versorgten Menschen: Anzahl der in die Prüfung einbezogenen pflegebedürftigen Menschen: Anzahl der pflegebedürftigen Menschen, die an der Befragung der pflegebedürftigen Menschen teilgenommen haben: Notenskala: Regelprüfung 1 sehr gut / 2 gut / 3 befriedigend / 4 ausreichend / 5 mangelhaft Seite 1 Qualitätsprüfung: MDK Nord Qualitätsbereich 1 Pflegerische Leistungen Nr. Kriterium Ergebnis der Qualitätsprüfung am Werden die individuellen Wünsche zur Körperpflege im Rahmen der vereinbarten Leistungserbringung berücksichtigt? 2 Ist die Körperpflege im Rahmen der vereinbarten Leistungserbringung angemessen im Rahmen der Einwirkungsmöglichkeiten der Pflegeeinrichtung? 3 Werden die individuellen Wünsche zum Essen und Trinken im Rahmen der vereinbarten Leistungserbringung berücksichtigt? 4 Wurde die vereinbarte Leistung zur Flüssigkeitsversorgung nachvollziehbar durchgeführt? 5 Werden die individuellen Risiken bei der Flüssigkeitsversorgung erfasst, wenn hierzu Leistungen vereinbart sind? 6 Wird der pflegebedürftige Mensch bzw. sein Angehöriger im Rahmen von vereinbarten körperbezogenen Pflegemaßnahmen der Körperpflege, Ernährung oder Flüssigkeitsversorgung bei erkennbaren Risiken der Flüssigkeitsversorgung informiert? 7 Wurde die vereinbarte Leistung zur Nahrungsaufnahme nachvollziehbar durchgeführt? vollständig erfüllt bei 7 von 7 Pflegebedürftigen vollständig erfüllt bei 7 von 7 Pflegebedürftigen vollständig erfüllt bei 2 von 2 Pflegebedürftigen 8 Werden die individuellen Risiken bei der Ernährung erfasst, wenn hierzu Leistungen vereinbart sind? 9 Wird der pflegebedürftige Mensch bzw. sein Angehöriger im Rahmen von vereinbarten körperbezogenen Pflegemaßnahmen der Körperpflege, Ernährung oder Flüssigkeitsversorgung bei erkennbaren Risiken im Bereich der Ernährung informiert? 10 Werden individuelle Ressourcen und Risiken im Zusammenhang mit Ausscheidungen erfasst, wenn hierzu Leistungen vereinbart sind? 11 Wurde die vereinbarte Leistung zur Unterstützung bei Ausscheidungen/Inkontinenzversorgung nachvollziehbar durchgeführt? 12 Wenn bei der Erbringung von vereinbarten Leistungen beim pflegebedürftigen Menschen für den Pflegedienst ein individuelles Dekubitusrisiko erkennbar ist, wird dieses dann erfasst? vollständig erfüllt bei 2 von 2 Pflegebedürftigen vollständig erfüllt bei 2 von 2 Pflegebedürftigen Seite 2 Qualitätsprüfung: MDK Nord Qualitätsbereich 1 Pflegerische Leistungen (Fortsetzung) 13 Wird im Rahmen der vereinbarten Leistung Lagern eine gewebeschonende Lagerung zur Vermeidung von Druckgeschwüren vorgenommen? 14 Werden die vereinbarten Leistungen zur Mobilität und deren Entwicklung nachvollziehbar durchgeführt? 15 Werden bei Menschen mit Demenz die biografischen und anderen Besonderheiten bei der Leistungserbringung beachtet? 16 Werden die Angehörigen über den Umgang mit demenzkranken Pflegebedürftigen im Rahmen der Leistungserbringung informiert? 17 Ist aus der Pflegedokumentation ersichtlich, dass ein Erstgespräch geführt wurde? vollständig erfüllt bei 5 von 5 Pflegebedürftigen vollständig erfüllt bei 1 von 1 Pflegebedürftigen vollständig erfüllt bei 1 von 1 Pflegebedürftigen vollständig erfüllt bei 3 von 3 Pflegebedürftigen Bewertungsergebnis für den Qualitätsbereich 1,0* * Die Bereichsnote ergibt sich aus den Mittelwerten der Punktebewertung der Einzelkriterien. Seite 3 Qualitätsprüfung: MDK Nord Qualitätsbereich 2 Ärztlich verordnete pflegerische Leistungen Nr. Kriterium Ergebnis der Qualitätsprüfung am Basieren die pflegerischen Maßnahmen zur Behandlung der chronischen Wunden oder des Dekubitus auf dem aktuellen Stand des Wissens? 19 Entspricht die Medikamentengabe der ärztlichen Verordnung? 20 Entspricht die Bedarfsmedikation der ärztlichen Verordnung? 21 Wird die Blutdruckmessung entsprechend der ärztlichen Verordnung durchgeführt, ausgewertet und werden hieraus die erforderlichen Konsequenzen gezogen? 22 Wird die Blutzuckermessung entsprechend der ärztlichen Verordnung durchgeführt, ausgewertet und werden hieraus die erforderlichen Konsequenzen gezogen? 23 Wird die Injektion entsprechend der ärztlichen Verordnung nachvollziehbar durchgeführt, dokumentiert und bei Komplikationen der Arzt informiert? 24 Sind Kompressionsstrümpfe/-verbände sachgerecht angelegt? 25 Ist bei behandlungspflegerischem Bedarf eine aktive Kommunikation mit dem Arzt nachvollziehbar? vollständig erfüllt bei 2 von 2 Pflegebedürftigen vollständig erfüllt bei 4 von 4 Pflegebedürftigen vollständig erfüllt bei 1 von 1 Pflegebedürftigen vollständig erfüllt bei 1 von 1 Pflegebedürftigen vollständig erfüllt bei 4 von 5 Pflegebedürftigen vollständig erfüllt bei 2 von 2 Pflegebedürftigen Bewertungsergebnis für den Qualitätsbereich 1,2* * Die Bereichsnote ergibt sich aus den Mittelwerten der Punktebewertung der Einzelkriterien. Seite 4 Qualitätsprüfung: MDK Nord Qualitätsbereich 3 Dienstleistung und Organisation Nr. Kriterium Ergebnis der Qualitätsprüfung am Wird durch den Pflegedienst vor Vertragsbeginn ein Kostenvoranschlag über die entstehenden Kosten erstellt? 27 Gibt es wirksame Regelungen innerhalb des Pflegedienstes, die die Einhaltung des Datenschutzes sicherstellen? 28 Gibt es schriftliche Verfahrensanweisungen zum Verhalten der Pflegekräfte in Notfällen bei pflegebedürftigen Menschen? 29 Werden die Mitarbeiter regelmäßig in Erster Hilfe und Notfallmaßnahmen geschult? 30 Gibt es eine schriftliche Regelung zum Umgang mit Beschwerden? 31 Gibt es einen Fortbildungsplan, der sicherstellt, dass alle in der Pflege tätigen Mitarbeiter in die Fortbildungen einbezogen werden? 32 Ist der Verantwortungsbereich/sind die Aufgaben für die leitende Pflegefachkraft geregelt? 33 Ist der Verantwortungsbereich/sind die Aufgaben für die Mitarbeiter in der Hauswirtschaft geregelt? 34 Wird die ständige Erreichbarkeit und Einsatzbereitschaft des Pflegedienstes im Hinblick auf die vereinbarten Leistungen sichergestellt? Bewertungsergebnis für den Qualitätsbereich 1,0* * Die Bereichsnote ergibt sich aus den Mittelwerten der Punktebewertung der Einzelkriterien. Seite 5 Qualitätsprüfung: MDK Nord Qualitätsbereich 4 Befragung der pflegebedürftigen Menschen Nr. Kriterium Ergebnis der Qualitätsprüfung am Wurde mit Ihnen ein schriftlicher Pflegevertrag abgeschlossen? 36 Wurden Sie durch den Pflegedienst vor Leistungsbeginn darüber informiert, welche Kosten Sie voraussichtlich selbst übernehmen müssen? 37 Werden mit Ihnen die Zeiten der Pflegeeinsätze abgestimmt? 38 Fragen die Mitarbeiter des Pflegedienstes Sie, welche Kleidung Sie anziehen möchten? 39 Kommt ein überschaubarer Kreis von Mitarbeitern des Pflegedienstes zu Ihnen? vollständig erfüllt bei 4 von 4 Pflegebedürftigen vollständig erfüllt bei 3 von 3 Pflegebedürftigen immer erfüllt bei 7 von 7 Pflegebedürftigen häufig erfüllt bei 0 von 7 Pflegebedürftigen gelegentlich erfüllt bei 0 von 7 Pflegebedürftigen nie erfüllt bei 0 von 7 Pflegebedürftigen immer erfüllt bei 3 von 3 Pflegebedürftigen häufig erfüllt bei 0 von 3 Pflegebedürftigen gelegentlich erfüllt bei 0 von 3 Pflegebedürftigen nie erfüllt bei 0 von 3 Pflegebedürftigen vollständig erfüllt bei 7 von 7 Pflegebedürftigen 40 War der Pflegedienst bei Bedarf für Sie erreichbar und einsatzbereit? 41 Werden Sie von den Mitarbeitern des Pflegedienstes unterstützt/motiviert, sich teilweise oder ganz selber zu waschen? 42 Geben die Mitarbeiter Ihnen Tipps und Hinweise (Informationen) zur Pflege? immer häufig gelegentlich nie erfüllt bei 6 von 6 Pflegebedürftigen erfüllt bei 0 von 6 Pflegebedürftigen erfüllt bei 0 von 6 Pflegebedürftigen erfüllt bei 0 von 6 Pflegebedürftigen immer erfüllt bei 6 von 6 Pflegebedürftigen häufig erfüllt bei 0 von 6 Pflegebedürftigen gelegentlich erfüllt bei 0 von 6 Pflegebedürftigen nie erfüllt bei 0 von 6 Pflegebedürftigen vollständig erfüllt bei 7 von 7 Pflegebedürftigen Seite 6 Qualitätsprüfung: MDK Nord Qualitätsbereich 4 Befragung der pflegebedürftigen Menschen (Fortsetzung) 43 Hat sich nach einer Beschwerde etwas zum Positiven geändert? immer häufig gelegentlich nie erfüllt bei 1 von 1 Pflegebedürftigen erfüllt bei 0 von 1 Pflegebedürftigen erfüllt bei 0 von 1 Pflegebedürftigen erfüllt bei 0 von 1 Pflegebedürftigen 44 Respektieren die Mitarbeiter des Pflegedienstes ihre Privatsphäre? 45 Sind die Mitarbeiter höflich und freundlich? 46 Sind Sie mit den hauswirtschaftlichen Leistungen des Pflegedienstes zufrieden? immer erfüllt bei 7 von 7 Pflegebedürftigen häufig erfüllt bei 0 von 7 Pflegebedürftigen gelegentlich erfüllt bei 0 von 7 Pflegebedürftigen nie erfüllt bei 0 von 7 Pflegebedürftigen immer erfüllt bei 7 von 7 Pflegebedürftigen häufig erfüllt bei 0 von 7 Pflegebedürftigen gelegentlich erfüllt bei 0 von 7 Pflegebedürftigen nie erfüllt bei 0 von 7 Pflegebedürftigen immer erfüllt bei 6 von 6 Pflegebedürftigen häufig erfüllt bei 0 von 6 Pflegebedürftigen gelegentlich erfüllt bei 0 von 6 Pflegebedürftigen nie erfüllt bei 0 von 6 Pflegebedürftigen Bewertungsergebnis für den Qualitätsbereich 1,0* * Die Bereichsnote ergibt sich aus den Mittelwerten der Punktebewertung der Einzelkriterien. Seite 7 Weitere Leistungsangebote und Strukturdaten Die folgenden Angaben sind Selbstauskünfte des Pflegedienstes Pflegedienstleitung Ansprechpartner für weitere Information: Träger/Inhaber ggf. Verband: Katja Baumann Privat Besonderheiten: Leistungsangebot Ambulante Pflege Körperbezogene Pflegemaßnahmen Pflegerische Betreuungsmaßnahmen Spezialisierungen, Schwerpunkte und weitere Angebote Palliativ Pflege, Medizinische Fußpflege, Einzel- und Gruppenbetreuung, Pflegekurse für pflegende Angehörige sowie Pflegeschulungen, Hilfen bei der Haushaltsführung Häusliche Krankenpflege Angebote zur Unterstützung im Alltag (Entlastungsleistungen nach 45b SGB I) Seite 8 Vertraglich vereinbarte Leistungsangebote des ambulanten Pflegedienstes Folgende Leistungen haben die Vertragspartner nach 89 Abs. 1 SGB I (Träger des Pflegedienstes, Pflegekassen, sonstige Sozialversicherungsträger, zuständige Träger der Sozialhilfe) vereinbart. Vereinbarte Leistungen Körperbezogene Pflegemaßnahmen nach 36 Abs. 1 SGB I Pflegerische Betreuungsmaßnahmen nach 36 Abs. 1 SGB I Hilfen bei der Haushaltsführung nach 36 Abs. 1 SGB I Beratung nach 37 Abs. 3 SGB I in der eigenen Häuslichkeit Besondere Angebote der allgemeinen Anleitung und Betreuung (Angebote zur Unterstützung im Alltag nach 45a SGB I) Vertraglich vereinbarte(r) Schwerpunkt(e) / Spezialisierung für die Versorgung von Menschen mit Demenz Menschen mit Beatmung Menschen im Wachkoma Menschen mit Multipler Sklerose blinden Menschen anderen Personengruppen, wenn ja, welche: Seite 9 Weitere Prüfergebnisse zur Qualität des ambulanten Pflegedienstes Hier werden Informationen des ambulanten Pflegedienstes zu weiteren Prüfergebnissen (welches Prüfergebnis, Datum der Prüfung, Quelle) gegeben. Es handelt sich dabei um Prüfergebnisse, die nicht aus einer Qualitätsprüfung des Medizinischen Dienstes der Krankenversicherung (MDK) oder des Prüfdienstes des Verbandes der Privaten Krankenversicherung e.v. stammen. Die hier angegebenen Informationen müssen sich auf Prüfergebnisse externer Prüfeinrichtungen beziehen. Angaben zu rein internen Qualitätsprüfergebnissen des Pflegedienstes werden hier nicht aufgenommen. Weitere Prüfungsergebnisse Prüfergebnis vom Internetadresse Seite 10 Kommentar des ambulanten Pflegedienstes zu dem Ergebnis der Qualitätsprüfung am Seite 11 Erläuterungen zum Bewertungssystem* Die Basis für die Pflegenoten sind die Ergebnisse der Qualitätsprüfungen der Medizinischen Dienste der Krankenkassen (MDK) und der Qualitätsprüfungen des Prüfdienstes des Verbandes der Privaten Krankenversicherung e. V. Die Noten setzen sich aus bis zu 46 Einzelbewertungen zusammen, die im Rahmen der gesetzlichen Überprüfung der Heime durch die MDK oder den PKV-Prüfdienst übermittelt werden. Die Pflegeeinrichtungen werden anhand von verschiedenen Kriterien (Transparenzkriterien) geprüft und bewertet. Die Kriterien sind vier Qualitätsbereichen zugeordnet. 1. Pflegerische Leistungen (17 Kriterien) 2. Ärztlich verordnete pflegerische Leistungen (8 Kriterien) 3. Dienstleistung und Organisation (9 Kriterien) 4. Befragung der pflegebedürftigen Menschen (12 Kriterien) I. BEWERTUNG DER KRITERIEN Es wird zwischen einrichtungsbezogenen und personenbezogenen Kriterien unterschieden. Einrichtungsbezogene Kriterien fragen nach organisatorischen Dingen und nach Abläufen in der Pflegeeinrichtung (ambulanter Pflegedienst). Diese Fragen werden mit ja oder nein beantwortet. Beispiel: Gibt es eine schriftliche Regelung zum Umgang mit Beschwerden? Antwort: ja Personenbezogene Kriterien stellen Fragen zu Pflege- und Betreuungsleistungen. Zur Beantwortung dieser Fragen wird je Pflegedienst eine Stichprobe von acht Personen (aus Pflegegrad 2 drei Personen, aus Pflegegrad 3 drei Personen, aus Pflegegrad 4 und 5 zusammen zwei Personen) gezogen. Bei den in die Stichprobe einbezogenen Personen wird geprüft, ob das Kriterium erfüllt oder nicht erfüllt ist. Das Ergebnis wird durch den Anteilswert vollständig erfüllt bei von Y Personen dargestellt. Beispiel: Entspricht die Medikamentengabe der ärztlichen Verordnung? Antwort: vollständig erfüllt bei 6 von 8 Personen Dies bedeutet: 1. Das Kriterium konnte bei acht Personen geprüft werden. 2. Bei sechs Personen wurde das Kriterium vollständig erfüllt. Bei der Befragung der in die Stichprobe einbezogenen Personen (Kriterien des Qualitätsbereichs 4) sind vier verschiedene Antworten möglich: immer, häufig, gelegentlich und nie. Das Ergebnis der Personenbefragung wird bei jedem Kriterium deshalb durch den Anteilswert immer/ häufig/ gelegentlich/ nie erfüllt bei von Y Personen dargestellt. Beispiel: Sind die Mitarbeiter höflich und freundlich? Antwort: immer erfüllt bei 6 von 8 Personen und häufig erfüllt bei 2 von 8 Personen * Maßgeblich für die Notenermittlung ist die jeweils aktuelle Vereinbarung der Vertragsparteien nach 113 SGB I Seite 12 Erläuterungen zum Bewertungssystem (Fortsetzung) II. BEWERTUNG DER QUALITÄTSBEREICHE Zur Bewertung der Prüfergebnisse eines Qualitätsbereichs wird eine Note zwischen 1 ( sehr gut ) und 5 ( mangelhaft ) vergeben. Die Notenberechnung erfolgt durch ein zweistufiges Verfahren. 1. Stufe: Pro Kriterium wird ein Punktwert wie folgt ermittelt: Bei einem einrichtungsbezogenen Kriterium werden für ein ja 10 Punkte vergeben, für ein nein 0 Punkte. Bei einem personenbezogenen Kriterium werden bei jeder in die Stichprobe einbezogenen Person für ein erfüllt 10 Punkte, für ein nicht erfüllt 0 Punkte vergeben. Aus den Ergebnissen der Stichprobe wird für jedes Kriterium ein Gesamtmittelwert (Punktwert) wie folgt gebildet: Die Summe der vorhandenen Punkte für alle in die Stichprobe einbezogenen Personen - unabhängig von den Pflegegraden - wird durch die Anzahl der bei diesem Kriterium einbezogenen Personen dividiert. Das Ergebnis ist der Gesamtmittelwert eines Kriteriums. 2. Stufe: Alle Punktwerte der Kriterien eines Qualitätsbereichs werden addiert. Die Summe wird durch die Anzahl der geprüften Kriterien des Qualitätsbereichs geteilt. Das Ergebnis ist der Mittelwert (Punktwert) eines Qualitätsbereichs. Dieser Wert wird einer Note zugeordnet. Die Zuordnung erfolgt anhand einer Umrechnungstabelle (siehe Pflege-Transparenzvereinbarung ambulant - PTVA, Anhang zu Anlage 2). Bei den personenbezogenen Kriterien der Befragung der pflegebedürftigen Menschen (Qualitätsbereich 4) werden für die Bewertung immer 10 Punkte vergeben, für häufig 7,5 Punkte, für gelegentlich 5 Punkte und für nie 0 Punkte. Die Berechnung des Punktwertes eines Kriteriums und des Qualitätsbereichs 4 erfolgt wie oben dargestellt. Sofern ein Kriterium bei keiner der in die Stichprobe einbezogenen Person zutrifft und daher nicht bewertet werden kann, geht dieses nicht in die Berechnung der Note eines Qualitätsbereichs mit ein. Beispiel: Ergebnis der Stichprobe für ein personenbezogenes Kriterium PG2: PG3: PG4/5: 10 0 Dies bedeutet: 1. In Pflegegrad 2 ist das Kriterium bei zwei Personen erfüllt, 2. in Pflegegrad 3 bei drei Personen, 3. in Pflegegrad 4 und 5 bei einer Person. Berechnung des Gesamtmittelwertes: GMW = (10,00+10, ,00+10,00+10, ,00+0)/8 = 60/8 = 7,5 Dies bedeutet: Der Gesamtmittelwert des Kriteriums beträgt 7,5. Dieser Gesamtmittelwert (=Punktwert des Kriteriums) geht in die Berechnung der Note eines Qualitätsbereichs und des Gesamtergebnisses ein. Seite 13 Erläuterungen zum Bewertungssystem (Fortsetzung) III. GESAMTBEWERTUNG Die Vorgehensweise ist die gleiche wie bei der Bildung der Note eines Qualitätsbereichs. Der Unterschied ist nur, dass alle geprüften Kriterien der Qualitätsbereiche 1-3 bei der Ermittlung des Punktwertes für das Gesamtergebnis einbezogen werden. Der Punktwert des Gesamtergebnisses wird wieder anhand der Umrechnungstabelle einer Note zugeordnet. Sofern ein Kriterium bei keiner der in die Stichprobe einbezogenen Person zutrifft und daher nicht bewertet werden kann, geht dieses nicht in die Berechnung des Gesamtergebnisses mit ein. Die Ergebnisse der Befragung der pflegebedürftigen Menschen (Kriterien des Qualitätsbereichs 4) gehen ebenfalls nicht in das Gesamtergebnis mit ein. Die Note für die Personenbefragung wird gesondert ausgewiesen. Seite 14 Qualitätsprüfung Der Medizinische Dienst der Krankenversicherung (MDK) und der Prüfdienst des Verbandes der Privaten Krankenversicherung e.v. werden von den Landesverbänden der Pflegekassen beauftragt, in zugelassenen Pflegediensten Qualitätsprüfungen durchzuführen. Qualitätsprüfungen sind im Pflegeversicherungsgesetz vorgeschrieben und erfolgen seit 2011 jährlich. Qualitätsprüfungen in ambulanten Pflegediensten sind am Tag zuvor anzukündigen. Prüfungsart Qualitätsprüfungen erfolgen in Form von Regel-, Anlass- oder Wiederholungsprüfungen. Regelprüfung Die Landesverbände der Pflegekassen veranlassen in Pflegeheimen und Pflegediensten regelmäßig im Abstand von höchstens einem hr eine Prüfung durch den Medizinischen Dienst der Krankenversicherung oder den Prüfdienst des Verbandes der privaten Krankenversicherung e.v. Die Regelprüfung bezieht sich insbesondere auf wesentliche Aspekte des Pflegezustands und die Wirksamkeit der Pflege- und Betreuungsmaßnahmen. Anlassprüfung Anlassprüfungen liegt ein besonderer Anlass zugrunde. Anlässe können Beschwerden von Pflegebedürftigen oder Angehörigen sein. Betroffene Pflegebedürftige sind in die Prüfung einzubeziehen. Auch bei Anlassprüfungen erfolgt eine vollständige Prüfung der Pflegeeinrichtung und Pflegedienste. Wiederholungsprüfung Wiederholungsprüfungen können von den Landesverbänden der Pflegekassen veranlasst werden, um zu prüfen, ob bei zuvor durchgeführten Regeloder Anlassprüfungen festgestellte Qu
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