Regulierung und Digitalisierung in. Banken und Fintechs. Bachelorarbeit

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Regulierung und Digitalisierung in Banken und Fintechs Bachelorarbeit zur Erlangung des akademischen Grades Bachelor of Science (B.Sc.) im Studiengang Wirtschaftswissenschaft der Wirtschaftswissenschaftlichen
Regulierung und Digitalisierung in Banken und Fintechs Bachelorarbeit zur Erlangung des akademischen Grades Bachelor of Science (B.Sc.) im Studiengang Wirtschaftswissenschaft der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Leibniz Universität Hannover vorgelegt von Name: Zeytünlü Vorname: Cansu Geb. am: in: Braunschweig Prüfer: Jun.-Prof. Dr. Hans-Jörg von Mettenheim *Hannover, den *(Datum der Beendigung der Arbeit) - I - Inhaltsverzeichnis Abbildungsverzeichnis... II Abkürzungsverzeichnis... III Symbolverzeichnis... IV 1 Einleitung... 1 Teil I: Regulierungsmaßnahmen von Banken nach der Finanzkrise Erkenntnisse der Finanzkrise Implementierung von Basel III in Europa und USA Basel III globales Rahmenwerk Dodd-Frak Act Eigenkapitalvorschriften und Mindestkapitalanforderungen Kapitalpuffer als Gegenmechanismus zur Prozyklizität Verschuldungsquote Leverage Ratio Liquiditätsstandards Zwischenfazit und Ausblick Teil II: Digitalisierung im Bankensektor Aktuelle Herausforderungen im Finanzdienstleistungssektor Geschäftsmodelle der Fintechs Überblick Strategien und Geschäftsfelder der Fintechs Zahlungsverkehr Crowdfunding Chancen und Risiken der Innovationen auf dem Finanzmarkt Gefahren für traditionelle Banken Fazit und Ausblick Anhang Literaturverzeichnis... 35 - 1-1 Einleitung Über Jahrhunderte konnten Banken ihre Finanztätigkeiten relativ stabil ausführen. Aktuell befindet sich der Bankensektor jedoch in einem Strukturwandel. Zurückzuführen ist dies im Wesentlichen auf die Digitalisierung sowie auf die Auswirkungen der vergangenen Finanzkrise. Das übergeordnete Ziel dieser Arbeit ist es somit die aktuellen Umstellungen und den Wandel, mit denen sich Banken beschäftigen, darzustellen. Ziel des ersten Teils ist es, die Regulierungsmaßnahmen für Banken mit dem Fokus auf Europa zu beschreiben und Unterschiede in der Umsetzung in Europa und in den USA darzustellen. Die USA und Europa haben besondere Relevanz auf dem Finanzmarkt, da sie an allen global generierten Finanzdienstleistungen einen Anteil von 70% aufweisen. 1 Im zweiten Teil ist das Ziel, die mit der Digitalisierung einhergehenden Auswirkungen auf den Bankensektor zu analysieren und dabei auf die Innovationen und die disruptiven 2 Geschäftsmodelle einzugehen. In Teil I (Regulierungsmaßnahmen von Banken nach der Finanzkrise) beschreibt die Arbeit zunächst die Erkenntnisse der vergangenen Krise und leitet anschließend Basel III ein. In den USA wurden bereits Regulierungsmaßnahmen mit dem Dodd-Frank Wall Street Reform and Consumer Protection Act (Dodd-Frank Act: DFA) 3 ergriffen. Darauf soll anschließend kurz eingegangen werden. Schwerpunkte des Rahmenwerkes, Basel III, bilden die Bereiche Eigenkapitalvorschriften, Kapitalpuffer, Verschuldungsquote (Leverage Ratio) und Liquiditätsstandards. Diese Arbeit beschränkt sich auf die genannten Schwerpunkte des Regelwerks Basel III. In Teil II (Digitalisierung im Bankensektor) werden einleitend die durch die Digitalisierung verursachten, aktuellen Herausforderungen im Finanzdienstleistungssektor beschrieben, bevor auf die Geschäftsmodelle der Fintechs eingegangen wird. Darauf folgend wird ein Überblick über die Strategien und Geschäftsfelder der Fintechs gegeben, wobei anschließend zwei der Geschäftsfelder (Zahlungsverkehr und Crowdfunding) vorgestellt werden. Im nächsten Gliederungspunkt werden die Chancen und Risiken der Innovationen auf dem Finanzmarkt gegenübergestellt. Darauf folgend werden die Gefahren, die durch den Digitalisierungsprozess und die Fintechs für etablierte Banken 1 Vgl. Kern (2010) 2 engl. disrupt : zerstören, unterbrechen 3 Vgl. Dullien (2012b) - 2 - entstehen, erläutert. Abschließend wird das Fazit der gesamten Arbeit gezogen und ein kurzer Ausblick gegeben. Folgende Darstellung des Aufbaus der Arbeit dient dazu die Gliederung in zwei Teile zu verdeutlichen und dem Leser einen Überblick zu verschaffen. Abbildung 8 Vergleich deutscher Fintechs mit klassischen Finanzdienstleistern und Banken 2016 Welche der folgenden Eigenschaften würden Sie tendenziell eher deutschen Fintechs zusprechen, welche eher klassischen Finanzdienstleistern und Banken? besseres Preis-Leistungs-Verhältnis 19% 67% transparenter 29% 53% kundenorientierter 39% 51% fairer 31% 36% nachhaltiger zuverlässiger 8% 15% 73% 67% vertrauenswürdiger 8% 74% sicherer 2% 85% 0% 10% 20% 30% 40% 50% 60% 70% 80% 90% Anteil der Befragten Klassische Finanzdienstleister und Banken Fintechs Abbildung 8 verdeutlicht basierend auf einer Umfrage, dass besonders Aspekte wie Sicherheit, Vertrauenswürdigkeit, Nachhaltigkeit und Zuverlässigkeit den traditionellen Banken zuzuschreiben sind. Wohingegen Fintechs bei Themen wie Kundenorientierung, Transparenz und Preis-Leistungs-Verhältnis in Bezug auf Finanzdienstleistungen besser abschneiden. Daraus lässt sich schließen, dass sich Banken auf die letzteren Eigenschaften konzentrieren sollten, indem sie ihre Stärken bewusst einsetzen Fazit und Ausblick Grundsätzlich lässt sich zusammenfassen, dass der digitale Strukturwandel nicht nur mit Risiken verbunden ist, sondern ebenso viele Chancen für effiziente und nutzerfreundliche Entwicklungen bietet. Ziel der Finanzdienstleistungsbranche sollte es daher sein, den Wettbewerb und die Innovationskraft zu fördern und gleichzeitig Sicherheit zu gewährleisten. 161 Dennoch sind potenzielle Auswirkungen auf die Struktur des Finanzsystems schwer abschätzbar, da sich die Entwicklungen im Anfangsstadium befinden und dynamisch fortschreiten. 162 Zusätzlich wird eine Beurteilung dadurch erschwert, dass 160 Umfrage: Deuschland; Statista; ; 110 Befragte (Experten aus den Bereichen Fintech, Banken und sonstigen Finanzdienstleistern) (Vgl. Statista (2016d)) 161 Vgl. Deutsche Bundesbank (Hrsg.) (2015) 162 Vgl. Deutsche Bundesbank (Hrsg.) (2017) Fintechs nicht eindeutig definiert und abgrenzbar sind. Somit ist eine bessere Erfassung der Geschäftstätigkeiten notwendig, um einerseits Risiken, die von Fintechs ausgehen, abschätzen zu können und andererseits einen einheitlichen Regulierungsansatz zu ermöglichen. Durch die zunehmende Heterogenität im Finanzdienstleistungssektor und die Aufspaltung der Wertschöpfungsketten entstehen Lücken in der mikroprudenziellen Regulierung. Dies erfordert flexible Anpassungen der Regulierungsmaßnahmen durch die Aufsichten und Gesetzgeber. Um Gefahren frühzeitig entgegenzuwirken, sollte die risikoadäquate Regulierung der gesamten Kreditintermediationskette erhalten bleiben. Die Widerstandskraft des Finanzsektors kann jedoch auch durch die entstehende Heterogenität gestärkt werden. Es kann zwischen zwei Arten von Fintechs unterschieden werden. Die Geschäftsfelder der disruptiven Fintechs überschneiden sich mit denen der etablierten Finanzdienstleister. Wohingegen kooperative Fintech-Unternehmen die Finanzgeschäfte ergänzen. 163 In Deutschland zielen lediglich 24% der Fintechs darauf ab grundlegende Finanzdienstleistungen zu ersetzen. Folglich stellen Fintechs in Deutschland aktuell keine große Gefahr als Konkurrenz dar. 164 Für traditionelle Banken ist es dennoch essenziell, dass sie bei der Transformation der Geschäftsprozesse und der Integration von Technologien stets die Kunden im Fokus haben. Alles in Einem steht der Finanzsektor durch die Finanzkrise und den damit einhergehenden schärferen Regulierungsmaßnahmen sowie durch die Digitalisierung vor einem bedeutenden Umbruch. An Regulierungsmaßnahmen wird daher die Anforderung gestellt eine Balance zwischen Sicherheitsmaßnahmen, Nutzerfreundlichkeit und Raum für Innovationen zu gewährleisten. 163 Vgl. Pfingsten (Hrsg.) (2016) 164 Vgl. Pfingsten (Hrsg.) (2016)
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