(Staatsanzeiger Nr. 27 vom , S. 1029)

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Prüfungsordnung für den weiterbildenden Master-Fernstudiengang Brandschutzplanung des Fachbereichs Bauingenieurwesen an der Technischen Universität Kaiserslautern vom 19. Juli 2010 (Staatsanzeiger Nr.
Prüfungsordnung für den weiterbildenden Master-Fernstudiengang Brandschutzplanung des Fachbereichs Bauingenieurwesen an der Technischen Universität Kaiserslautern vom 19. Juli 2010 (Staatsanzeiger Nr. 27 vom , S. 1029) geändert durch: Ordnung vom (Staatsanzeiger Nr. 34 vom , S. 1822) Ordnung vom (Staatsanzeiger Nr. 4 vom , S. 8) Aufgrund des 7 Abs. 2 Nr. 2 und 86 Abs. 2 Satz 1 Nr. 3 des Hochschulgesetzes vom 21. Juli 2003 (GVBl. S. 167), zuletzt geändert durch das Universitätsmedizingesetz vom 10. September 2008 (GVBl. S. 205), BS , hat der Fachbereichsrat des Fachbereichs ARUBI der Technischen Universität Kaiserslautern am 19. Mai 2010 die nach folgende Ordnung für den weiterbildenden Master-Fernstudiengang Baulicher Brandschutz und Sicherheitstechnik beschlossen. Diese Ordnung hat das Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur mit Schreiben vom 1. Juli 2010, Az.: 9526 Tgb. Nr. 369/09, genehmigt. Sie wird hiermit bekannt gemacht. Abschnitt I: Allgemeines zum Studiengang Geltungsbereich, Art des Studienganges, Zweck der Prüfung, akademischer Grad Zugangsvoraussetzungen a Eignungsprüfung b Ergänzende Berufstätigkeit Studienbeginn und Regelstudienzeit Masterprüfung Modularisierter Studienaufbau, Leistungspunktesystem, Studienleistungen Anerkennung von Studienzeiten, Studien- und Prüfungsleistungen Belange Studierender in besonderen Situationen, Nachteilsausgleich Prüfungsausschuss Prüferinnen und Prüfer Beisitzerinnen und Beisitzer, Aufsichtsführende Abschnitt II: Durchführung der Masterprüfung An-, Abmeldung und Zulassung zur Masterprüfung Modulprüfungen Mündliche Prüfungen Schriftliche Prüfungen a Präsenzveranstaltung Praktische und weitere Prüfungen Masterarbeit Bewertung, Bestehen und Nichtbestehen von Prüfungen und Studienleistungen Wiederholung von Modulprüfungen und Studienleistungen Versäumnis, Rücktritt, Täuschung, Verzicht Verlängerung und Unterbrechung von Fristen Bestehen der Masterprüfung, Zeugnis, Urkunde, Diploma Supplement Ungültigkeit der Masterprüfung Zusatzleistungen Abschnitt III: Schlussbestimmungen Informationsrecht Geltungsbereich, Inkrafttreten, Übergangsvorschriften Anhang 1: Pflichtmodule der Masterprüfung des Master-Fernstudiengangs Brandschutzplanung zu erbringende Studien- und Prüfungsleistungen Abschnitt I: Allgemeines zum Studiengang 1 Geltungsbereich, Art des Studienganges, Zweck der Prüfung, akademischer Grad (1) Diese Ordnung regelt das Verfahren, die Anforderungen, den Zugang und den Abschluss der Prüfung für den weiterbildenden Master-Fernstudiengang Brandschutzplanung (im Weiteren mit Studiengang bezeichnet) an der Technischen Universität Kaiserslautern. (2) Der Studiengang ist ein weiterbildender wissenschaftlicher Studiengang, der zu einem berufsqualifizierenden akademischen Abschluss führt. Er ist ein weiterbildendes berufsbegleitendes Masterstudienprogramm und hat zum Ziel, zur wissenschaftlichen Arbeit und Methodik zu befähigen, theoretisch-analytische Fähigkeiten zu vermitteln und die Studierenden in die Lage zu versetzen, sich offen auf neue Bedingungen im Berufsleben einzustellen und dabei wissenschaftliche Erkenntnisse kritisch einzuordnen und zielgerichtet einzusetzen. (3) Durch die Masterprüfung soll festgestellt werden, ob die oder der Studierende die zur Bearbeitung von neuen komplexen Aufgaben- und Problemstellungen notwendigen Fach-, Methoden- und fachübergreifenden Kompetenzen erworben hat und diese zur Erfüllung berufspraktischer Aufgaben einsetzen kann. (4) Nach erfolgreichem Abschluss und bestandener Masterprüfung verleiht die Technische Universität Kaiserslautern den akademischen Grad Master of Engineering (M.Eng.). Dieser Hochschulgrad darf dem Namen der Absolventin oder des Absolventen beigefügt werden. (5) Der Studiengang ist ein deutschsprachiger Studiengang. (6) Neben dieser Ordnung gibt es zur Orientierung und zur Planung des Studiums den Studienplan und das Modulhandbuch, deren Kenntnis für das Studium unerlässlich ist. Der Studienplan unterrichtet über die Inhalte, die Schwerpunkte und Anforderungen, insbesondere die vorgesehenen Lehrveranstaltungen, und gilt für die Studierenden als Empfehlung für einen sachgerechten Aufbau des Studiums innerhalb der Regelstudienzeit. Das Modulhandbuch enthält detaillierte Beschreibungen der Lehrinhalte, der zu erwerbenden Kompetenzen, der vorgeschriebenen Prüfungen, der Lehrformen, des zeitlichen Umfangs (in Leistungspunkten [LP] wie in Semesterwochenstunden [SWS]) sowie der Aufteilung auf Pflicht-, Wahlpflicht- und Wahlanteile. Studienplan und Modulhandbuch sind nicht Bestandteile dieser Ordnung. 2 Zugangsvoraussetzungen (1) Zum Studiengang erhält Zugang, wer 1. die allgemeinen Voraussetzungen gemäß der Einschreibeordnung der Technischen Universität Kaiserslautern erfüllt, 2. einen mindestens sechssemestrigen ersten berufsqualifizierenden Hochschulabschluss an einer in- oder ausländischen, staatlichen oder staatlich anerkannten Hochschule in den in Anhang 2 genannten Fächern erworben hat, 3/31 3. eine mindestens einjährige qualifizierte und einschlägige Berufstätigkeit im Bereich Architektur oder Bauingenieurwesen, nach dem ersten berufsqualifizierenden Abschluss, nachweisen kann und 4. Entfällt. (2) Darüber hinaus erhalten Bewerberinnen und Bewerber ohne ersten berufsqualifizierenden Abschluss Zugang, wenn sie 1. über eine Hochschulzugangsberechtigung nach 65 Absatz 1 HochSchG verfügen, 2. eine mindestens dreijährige einschlägige Berufstätigkeit nachweisen können, 3. entfällt und 4. die Eignungsprüfung nach 2a bestanden haben. (3) Für Bewerberinnen und Bewerber mit einer Hochschulzugangsberechtigung gemäß 65 Absatz 2 HochSchG gelten Absatz 2 Nummer 1, 2 und 4 entsprechend. Bewerberinnen und Bewerber mit einer beruflichen Ausbildung haben zudem einen Gesamtdurchschnitt aus der Berufsausbildungsabschlussprüfung und dem Abschlusszeugnis der Berufsschule von mindestens 2,5 nachzuweisen. (4) Mit Zustimmung des Prüfungsausschusses können in begründeten Ausnahmefällen auch Bewerberinnen oder Bewerber zum Studium in dem Studiengang zugelassen werden, die einen anderen, nicht in Anhang 2 genannten, naturwissenschaftlichen, ingenieurwissenschaftlichen oder physikalisch-technischen Studiengang mit Erfolg abgeschlossen haben. (5) Es wird vorausgesetzt, dass die oder der Studierende über ausreichende aktive und passive Kenntnisse der deutschen Sprache verfügt. Studienbewerberinnen oder Studienbewerber, die ihre Studienqualifikation nicht an einer deutschsprachigen Einrichtung erworben haben, müssen vor Beginn des Studiums hinreichende deutsche Sprachkenntnisse nachweisen. Es werden folgende Nachweise anerkannt: 1. Gemeinsamer Europäischer Referenzrahmen für Sprachen mit B 2 oder 2. vergleichbare Qualifikationen (z.b. deutschsprachiger Bachelorstudiengang). (6) Über den Zugang zum Studiengang entscheidet der Prüfungsausschuss. (7) Weitere Voraussetzung für die Zulassung zu dem Studiengang ist, dass der Prüfungsanspruch für diesen Studiengang noch nicht verloren ist. Zur diesbezüglichen Überprüfung sind im Zuge der Einschreibung, spätestens zur ersten Anmeldung zu Prüfungen, eine entsprechende Erklärung und ggf. Nachweise vorzulegen. Näheres regeln die 6 und 11. 2a Eignungsprüfung (1) Durch die Eignungsprüfung soll festgestellt werden, ob die berufliche Qualifikation und die fachliche Voraussetzung der Bewerberinnen und Bewerber mit der eines abgeschlossenen grundständigen Studiums vergleichbar ist. In der Eignungsprüfung wird geprüft, ob die Bewerberin oder der Bewerber über die notwendigen fachlichen Voraussetzungen verfügt, die eine erfolgreiche Teilnahme am Studiengang erwarten lassen. Für die Belange Studierender mit 4/31 Behinderung gilt 7 entsprechend. (2) Die Eignungsprüfung setzt sich aus einer schriftlichen Prüfung in Form einer Klausur (Klausur, Absatz 5 ff.) zusammen (3) Der Antrag auf Zulassung zur Eignungsprüfung erfolgt formlos bei der Abteilung für Studienangelegenheiten. Der Antrag auf Zulassung zur Eignungsprüfung muss bis zum 31. Januar der Abteilung für Studienangelegenheiten zugegangen sein. Dem Antrag sind folgende Unterlagen beizulegen: 1. tabellarischer Lebenslauf. 2. Beispiele von bearbeiteten Projekten / Aufgabenbereichen. 3. Schulabschlusszeugnisse und ggf. Ausbildungszeugnisse (amtlich beglaubigte Kopie). 4. Nachweise über Prüfungsleistungen, die im Rahmen von Weiterbildungsmaßnahmen erbracht wurden. 5. Arbeitszeugnisse bzw. Nachweise über alle praxisrelevanten Tätigkeiten (amtlich beglaubigte Kopie). 6. Motivationsschreiben, in dem der Studienwunsch zu begründen ist. In diesem Motivationsschreiben sollen die Bewerberinnen und Bewerber ihre bisherige Kompetenzentwicklung detailliert darlegen und durch qualifizierte Anlagen belegen. Es soll maximal 3000 Zeichen umfassen. 7. Eine Erklärung, dass der Prüfungsanspruch gemäß 68 Absatz 1 Nummer 3 HochSchG noch nicht verloren ist. (4) Die Zulassung zur Eignungsprüfung darf nur versagt werden, wenn 1. die Unterlagen nach Absatz 3 nicht, nicht fristgerecht oder nicht vollständig vorgelegt werden, 2. die Voraussetzungen weder nach 2 Absatz 2 Nummer 1 bis 3 noch nach Absatz 3 erfüllt sind oder 3. der Prüfungsanspruch nach 68 Absatz 1 Nummer 3 HochSchG nicht mehr besteht. Die Entscheidung über die Zulassung wird den Bewerberinnen und Bewerbern schriftlich von der Abteilung für Studienangelegenheiten mitgeteilt. Mit der Zulassung erfolgt eine Einladung zum schriftlichen Teil der Eignungsprüfung. (5) Die Eignungsprüfung besteht aus einer Klausur, die an einem vom Distance and Independence Studies Center (nachfolgend DISC) bekannt gegebenen Prüfungstermin durchgeführt wird. Die Klausur soll mindestens 60 Minuten, jedoch nicht länger als 90 Minuten dauern. Über die Zulässigkeit von Hilfsmitteln entscheiden die zuständigen Prüferinnen und Prüfer; die Bewerberinnen und Bewerber werden hierüber in Verbindung mit der Bekanntgabe des Prüfungstermins informiert. (6) Gegenstand der des schriftlichen Teils Eignungsprüfung (Klausur), ist ein Thema aus dem Bereich Bauingenieurwesen, mit dem Ziel die Gleichwertigkeit der beruflichen Qualifikation mit der eines abgeschlossenen grundständigen Studiums im Bereich Bauingenieurwesens 5/31 nachzuweisen. Die Klausur wird von Prüferinnen oder Prüfern des Fachbereichs Bauingenieurwesen konzipiert. Der Themenbereich wird vor Ablauf der Bewerbungsfrist in geeigneter Form bekannt gegeben. (7) Die Klausur wird gemäß 9 von einer oder einem durch den Prüfungsausschuss bestellten Prüferin oder Prüfer korrigiert und bewertet. Das Bewertungsverfahren soll vier Wochen nicht überschreiten. (8) Entfällt. (9) Entfällt. (10) Entfällt. (11) Entfällt. (12) Die Eignungsprüfung hat bestanden, wer in der Klausur mindestens 80 % von maximal 50 zu erreichenden Punkten erreicht hat. Das Ergebnis der schriftlichen Prüfung wird den Bewerberinnen und Bewerbern schriftlich mitgeteilt. (13) Zur Geltungsdauer und Wiederholungsmöglichkeit gelten folgende Regelungen: 1. Mit der Feststellung der Eignung ist 2 Absatz 2 bzw. 3 für drei Jahre erfüllt. 2. Bewerberinnen und Bewerber, deren Eignung nicht festgestellt worden ist, können frühestens an der nächsten regulären Eignungsprüfung erneut teilnehmen. Die nicht bestandene Eignungsprüfung kann höchstens zweimal wiederholt werden. 3. Eignungsprüfungen, die an anderen Hochschulen abgelegt wurden, ersetzen die nach dieser Satzung vorgeschriebene Eignungsprüfung nicht. (14) Über die bestandene Eignungsprüfung ist von der oder dem Vorsitzenden des Prüfungsausschusses eine Bescheinigung auszustellen. (15) 19 gilt entsprechend. 2b Ergänzende Berufstätigkeit (1) Studierende, deren zur Zulassung zum Studiengang berechtigender Studienabschluss weniger als 210 Leistungspunkte nach dem ECTS (European Credit Transfer and Accumulation System) umfasst oder Studierende, die über eine Eignungsprüfung nach 2a zugelassen werden, müssen zum erfolgreichen Abschluss des Studiengangs eine einschlägige Berufstätigkeit im Bereich Architektur oder Bauingenieurwesen nachweisen, soweit diese nicht bereits mit der Berufstätigkeit gem. 2 Absatz 1 Nummer 3 nachgewiesen wurde. Falls das Abschlusszeugnis keine Leistungspunkte ausweist, gelten 210 Leistungspunkte durch eine mindestens 7-semestrige Regelstudienzeit als nachgewiesen. Die ergänzende Berufstätigkeit soll bis zum Ende der Regelstudienzeit nachgewiesen werden. (2) Pro ein Jahr einschlägiger Berufstätigkeit, die zeitlich nach dem Erststudium liegen muss, können den betreffenden Studierenden 30 Leistungspunkte angerechnet werden. Insgesamt müssen die Summe der Leistungspunkte aus dem zum Studiengang berechtigenden Studienabschluss und angerechneter Berufstätigkeit 210 Leistungspunkte betragen. Die zur 6/31 Zulassung zur Eignungsprüfung berechtigende Berufstätigkeit gemäß 2 Absatz 2 und 3 ist durch die Feststellung der Eignung abgegolten und kann somit für die ergänzende Berufstätigkeit nicht mehr herangezogen werden. (3) Die angerechnete einschlägige Berufstätigkeit wird den betreffenden Studierenden mit Angabe der angerechneten Leistungspunkte auf dem Masterzeugnis ausgewiesen. Sie ist Bestandteil der Voraussetzungen zum erfolgreichen Abschluss des Studiengangs. Bei den betreffenden Studierenden gehen die angerechneten Leistungspunkte in den verpflichtenden Umfang des Studiengangs ein. 3 Studienbeginn und Regelstudienzeit (1) Die Aufnahme des Studiums kann nur zum Wintersemester erfolgen. (2) Die Regelstudienzeit beträgt sechs Semester. (3) Im Interesse der Einhaltung der Regelstudienzeit ist das Studium so angelegt, dass alle Studien- und Prüfungsleistungen bis zum Ende des sechsten Fachsemesters abgelegt werden können. 4 Masterprüfung Die Masterprüfung umfasst alle zur Erlangung des Masterabschlusses notwendigen Studienund Prüfungsleistungen. Studien- und Prüfungsleistungen sind Modulen ( 5) zugeordnet. 5 Modularisierter Studienaufbau, Leistungspunktesystem, Studienleistungen (1) Das Studium ist in Module (Absatz 3) gegliedert. (2) Im Rahmen des Studiengangs müssen mindestens 90 Leistungspunkte (LP) erworben werden. Auf jedes Semester entfallen in der Regel 15 LP. Die Masterprüfung besteht aus folgenden Teilen: 1. Pflichtmodule im Umfang von 70 Leistungspunkten, 2. entfällt, 3. entfällt, 4. entfällt, 5. Masterarbeit im Umfang von 20 Leistungspunkten. Das Nähere regelt Anhang 1. (3) Module bestehen aus einer oder mehreren thematisch und zeitlich aufeinander abgestimmten, in sich geschlossenen Lerneinheiten (z.b. Präsenzveranstaltungen, Stegreif, Hausarbeiten etc.) und schließen Selbstlernzeiten ein. Zu den Modulen zählt auch die Masterarbeit. Die Inhalte eines Moduls sind so zu bemessen, dass sie in der Regel innerhalb von 7/31 einem oder zwei Semestern vermittelt werden können. Das DISC sowie der kooperierende Fachbereich stellen das für jedes Modul erforderliche Lehrangebot sicher. Es gibt als Form von Modulen: 1. Pflichtmodule: Diese haben alle Studierenden eines Studienganges oder einer Studienrichtung zu belegen, ohne dass eine Wahlmöglichkeit hinsichtlich der Lerneinheiten innerhalb des Moduls besteht. Die dazugehörigen Studien- und Prüfungsleistungen müssen bestanden werden. 2. Entfällt. 3. Entfällt. (4) Für jedes bestandene Modul werden Leistungspunkte (LP) vergeben, die dem ungefähren Zeitaufwand entsprechen, der in der Regel den Studierenden für die Bearbeitung der Studienmaterialien, den Besuch aller Präsenzveranstaltungen des Moduls, die Vor- und Nachbereitung des Lehrstoffes, den gegebenenfalls erforderlichen Erwerb von Studienleistungen gemäß Absatz 6, die Prüfungsvorbereitung, die Ablegung der Modulprüfung, der berufsfeldbezogenen Praktika und der Masterarbeit sowie aller weiteren Leistungen entsteht. Die Maßstäbe für die Zuordnung von Leistungspunkten entsprechen dem European Credit Transfer and Accumulation System (ECTS). Ein Leistungspunkt (LP) entspricht einer Leistung, die einen Arbeitsaufwand (Workload) von etwa 25 Stunden erfordert, wobei pro Semester ein Arbeitsaufwand von durchschnittlich 375 Stunden berücksichtigt ist. (5) Voraussetzung für die Vergabe von Leistungspunkten für Module ist grundsätzlich der erfolgreiche Abschluss des Moduls. (6) Der erfolgreiche Abschluss eines Moduls kann, soweit dies in Anhang 1 geregelt ist, über das Bestehen der Modulprüfung hinaus vom Erbringen von Studienleistungen abhängig gemacht werden. Studienleistungen dienen vornehmlich der individuellen Leistungskontrolle; ihre Bewertung geht nicht in die Modulnote ein. Eine Studienleistung ist erbracht, wenn bei der Leistungsüberprüfung eine mindestens als bestanden oder mit ausreichend (Note 4,0) bewertete Leistung entsprechend 17 Absatz 1 erzielt wurde. Solche Leistungsüberprüfungen können mehrere Teile umfassen und bestehen vor allem aus Hausarbeiten. Das Nähere regelt Anhang 1; die Details ergeben sich aus dem Modulhandbuch und dem Studienplan. Sofern dort mehrere alternative Formen der Leistungsüberprüfung vorgesehen sind, wird die jeweilige Art und Dauer der Leistungsüberprüfung spätestens zu Beginn des Semesters in geeigneter Form bekannt gegeben. Nicht bestandene Studienleistungen sollten zum nächstmöglichen Termin wiederholt werden. (7) Leistungspunkte für noch nicht abgeschlossene Module werden nur in begründeten Einzelfällen bescheinigt. Als begründeter Einzelfall gilt z.b. der Nachweis zu Zwecken des Transfers oder der Beantragung von Ausbildungsleistungen. Der Leistungsnachweis enthält in diesen Fällen mindestens den Namen der oder des teilnehmenden Studierenden, die genaue Bezeichnung der Lerneinheit und des Moduls, die Angabe des Semesters, in dem die Lerneinheit durchgeführt wurde, die Zahl der Leistungspunkte und das Ergebnis der Leistungsüberprüfung. 8/31 6 Anerkennung von Studienzeiten, Studien- und Prüfungsleistungen (1) Studienzeiten, Studien- und Prüfungsleistungen, die in Studiengängen an der Technischen Universität Kaiserslautern oder an anderen in- oder ausländischen, staatlichen oder staatlich anerkannten Hochschulen erbracht wurden, werden anerkannt, sofern sich die dabei erlangten Kompetenzen und Lernergebnisse in Inhalt, Qualifikationsniveau und Profil von demjenigen Studiengang, für den die Anrechnung vorgenommen werden soll, nicht wesentlich unterscheiden. Dabei ist eine Gesamtbetrachtung im Hinblick auf die Bedeutung der Leistungen für das Erreichen der Ziele des Studiums und den Zweck der Masterprüfung vorzunehmen. Die Beweislast für die Geltendmachung wesentlicher Unterschiede liegt bei der Technischen Universität Kaiserslautern. Bei der Anerkennung von Studien- und Prüfungsleistungen, die außerhalb Deutschlands erbracht wurden, sind die von der Kultusministerkonferenz (KMK) und Hochschulrektorenkonferenz (HRK) gebilligten Äquivalenzvereinbarungen sowie Absprachen im Rahmen von Hochschulkooperationsvereinbarungen zu beachten. (2) Für Studienzeiten, Studien- und Prüfungsleistungen in staatlich anerkannten Fernstudiengängen und für multimedial gestützte Studien- und Prüfungsleistungen gilt Absatz 1 entsprechend. Absatz 1 gilt außerdem für Studien- und Prüfungsleistungen an anderen Bildungseinrichtungen, insbesondere an staatlichen oder staatlich anerkannten Berufsakademien sowie an Fach- und Ingenieurschulen und Offiziershochschulen der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik. (3) Außerhalb des Hochschulbereiches erworbene gleichwertige Kenntnisse und Qualifikationen werden maximal bis zur Hälfte des Hochschulstudiums auf Antrag anerkannt. (4) Durch berufliche Erfahrung gewonnene und nicht durch Nachweise belegbare Kenntnisse, können als gleichwertig anerkannt werden, wenn sie durch eine mündliche Prüfung nachgewiesen werden. Für die zu prüfenden Gebiete werden vom Prüfungsausschuss eine Prüferin oder ein Prüfer bestellt. Die oder der Studierende vereinbart mit der Prüferin oder dem Prüfer die Prüfungstermine. Die Prüferin oder der Prüfer teilt diese der oder dem Vorsitzenden des Prüfungsausschusses mit. Die Prüfungen finden als Einzelprüfung statt. Für die Durchführung gilt 13 entsprechend. Bei bestandener Prüfung wird keine Note vergebe
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