Universität Graz. Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung

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Universität Graz Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung Leistungsvereinbarung Präambel Gemäß 13 des Universitätsgesetzes 2002 (im Folgenden UG genannt) sind zwischen den einzelnen Universitäten
Universität Graz Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung Leistungsvereinbarung Präambel Gemäß 13 des Universitätsgesetzes 2002 (im Folgenden UG genannt) sind zwischen den einzelnen Universitäten und dem Bund im Rahmen der Gesetze für jeweils drei Jahre Leistungsvereinbarungen abzuschließen. Die vorliegende Leistungsvereinbarung ist ein öffentlich-rechtlicher Vertrag und dient der gemeinsamen Definition der gegenseitigen Verpflichtungen. Sie regelt, welche Leistungen von der Universität Graz im Auftrag des Bundes erbracht werden und welche Leistungen der Bund hierfür erbringt. Vertragspartnerinnen 1. Republik Österreich, vertreten durch den Bundesminister für Wissenschaft und Forschung, vertreten durch Generalsekretär Sektionschef Mag. Friedrich Faulhammer. 2. Universität Graz, vertreten durch die Rektorin Univ.Prof. Dr. Christa Neuper. Geltungsdauer Die gegenständliche Leistungsvereinbarung gilt für den Zeitraum vom 1. Jänner 2013 bis zum 31. Dezember Zu erbringende Leistungen der Universität 13 (2) Z 1 UG A. Strategische Ziele, Profilbildung, Universitätsentwicklung A1. Qualitätssicherung A2. Personalentwicklung/-struktur B. Forschung/Entwicklung und Erschließung der Künste B1. Nationale Großforschungsinfrastruktur B2. Internationale Großforschungsinfrastruktur C1. Studien/Lehre C2. Weiterbildung D. Sonstige Leistungsbereiche D1. Gesellschaftliche Zielsetzungen D2. Internationalität und Mobilität D3. Kooperationen D4. Spezifische Bereiche D5. Bauvorhaben/Generalsanierungsvorhaben 2 A. Strategische Ziele, Profilbildung, Universitätsentwicklung Leistungen der Universität Graz Die Universität Graz verfolgt während der Laufzeit der Leistungsvereinbarung die im Entwicklungsplan festgelegten strategischen Ziele und erbringt die zur ihrer Erfüllung beizutragenden Leistungen. Das Leistungsangebot der Universität Graz für die Leistungsvereinbarungsperiode zeigt sich in den fünf Handlungsfeldern Forschungsprofil & Nachwuchsförderung, Studierendenbetreuung, Kooperationen & Infrastruktur, PädagogInnenbildung Neu sowie Gesellschaftliche Ziele, insbesondere Nachhaltigkeit. Die Profilbildung der Universität lässt sich in der folgenden Matrix, in welcher die fünf Handlungsfelder bezogen auf die Dimensionen Forschung, Lehre, Standort, Gesellschaft und Universitätsentwicklung dargestellt sind, abbilden. Die jeweiligen Maßnahmen werden in den einzelnen Kapiteln der Leistungsvereinbarung behandelt. Handlungsfelder Forschungsprofil & Nachwuchsförderung Studierendenbetreuung Kooperationen & Infrastruktur PädagogInnenbildung Neu Gesellschaftliche Ziele insb. Nachhaltigkeit Forschung Forschungsschwerpunkte; Professuren und Qualifizierungsstellen; Doc- und Postdoc- Programme Forschungsgeleitete Lehre; Hochschuldidaktik; Didaktikprogramme BioTechMed; NAWI Graz Forschungsschwerpunkt Lernen-Bildung-Wissen; Professuren; Doktorat Fachdidaktik; Habilitationsforum Forschungsschwerpunkt Umwelt und Globaler Wandel; Professuren; Institut für Systemwissenschaften; Wegener Zentrum Lehre Anpassung Curricula an Forschungsprofil Verbesserung der Betreuungsrelation; Universitätslehrgänge gemeinsame Studien Ausbau der PädagogInnenbildung; neue Studienangebote USW; USW NAWI-Tech Dimensionen Standort NAWI Graz research; gemeinsame Professuren (BioTechMed); Universitätsbibliothek; Publikationsserver Kooperationsstudien; Praxisprofessuren Central Labs; High Performance Computing (HPC); weitere Kooperationen mit Hochschulen; Standortkooperation K-Zentren Pädagogische Hochschulen Klimaservicezentrum (CCCA) Gesellschaft Wissenschaftskommunikation und Wissenstransfer; Internationalisierung Beschäftigungsfähigkeit der AbsolventInnen; Schlüsselqualifikationen; Mobilitätsprogramme; Südosteuropa Hochschulplan; Forschungsstandort; Steirische Hochschulkonferenz; Sustainability4U gemeinsame PädagogInnenausbildung; Regionale Fachdidaktikzentren Allianz Nachhaltige Universität; Science Communication Universitätsentwicklung Qualitätsorientierte Berufungsverfahren; Forschungsinfrastruktur; Internationale Kooperationen; Exzellenzbildung Nachwuchs Bologna 2.0; StudierendenServiceCenter; Didaktik für Lehrende Digitale Universität; Synergien in Verwaltungskooperationen; Kompetenzfeld Südosteuropa Zentrum für die Aus- und Weiterbildung aller pädagogischen Berufe Work-Life-Balance; Gender Budgeting; Nachhaltigkeit; Energieeffizienz 3 Strategische Ziele, Profilbildung, Universitätsentwicklung Die Universität Graz als Allgemeinuniversität versteht sich als eine internationale Bildungsund Forschungseinrichtung mit Auftrag zur gesellschaftsrelevanten und gesellschaftsfördernden Forschung und Lehre. Die Profilbildung und die Sichtbarkeit im europäischen und globalen Kontext sind für uns von großer Bedeutung und werden verstärkt vorangetrieben. Die strategischen Ziele der Universität sind im Entwicklungsplan festgehalten. Sie bilden den Handlungsrahmen der Universität Graz bis 2020 und stellen eine langfristige Perspektive dar. Die Umsetzung erfolgt in kooperativen strategischen Projekten sowie Vorhaben der Institute und Zentren, Studienrichtungen, Fakultäten und Verwaltungseinheiten in 3-Jahres-Schritten analog zum Budgetzyklus. Mit der Entwicklungsplanung der Universität Graz wird die kontinuierliche Weiterentwicklung und Profilbildung in den Jahren fortgeführt. Deutliche Akzente werden in der Forschung und Nachwuchsförderung gesetzt, indem zusätzliche Professuren zur Stärkung der Forschungsschwerpunkte sowie ein umfassendes Doc- und Postdocprogramm initiiert werden. Die im Hochschulplan verfolgten Systemziele in den Bereichen Forschung, Lehre, Studierende und Wissenstransfer finden sich auch weitgehend in den strategischen Zielen der Universität Graz wieder, welche somit wesentlich zur Erreichung der Systemziele des österreichischen Hochschulplans beitragen. Forschung Ausgehend von den bestehenden sieben Forschungsschwerpunkten Lernen - Bildung - Wissen; Gehirn und Verhalten; Heterogenität und Kohäsion; Kultur- und Deutungsgeschichte Europas; Modelle und Simulation; Molekulare Enzymologie und Physiologie sowie Umwelt und Globaler Wandel wird die Universität ihr Forschungsprofil und die internationale Sichtbarkeit schärfen und zentralen Fragen der Grundlagenforschung sowie Fragen mit hoher gesellschaftlicher Relevanz besondere Aufmerksamkeit widmen. So wird die an der Universität in zahlreichen Wissenschaftszweigen vorhandene Kompetenz zur Klimaforschung (im Rahmen des Forschungsschwerpunktes Umwelt und Globaler Wandel) gebündelt und weiter ausgebaut werden. Die naturwissenschaftliche Forschung wird deutliche Impulse durch NAWI Graz research erhalten, die Forschung im Bereich der Life Sciences durch die neue Forschungskooperation BioTechMed. Der Forschungsschwerpunkt Lernen - Bildung - Wissen wird sich umfassend mit Fragen zur Fachdidaktik befassen. Das bereits etablierte Kompetenzfeld Südosteuropa wird weiter gestärkt. Die Profilbildung und Internationalisierung in der Forschung sollen durch eine entsprechende Berufungspolitik unterstützt werden. Exzellenzforschung wird durch gezielte Maßnahmen insbesondere im Bereich der Nachwuchsförderung unterstützt. Zusätzliche Professuren sollen sowohl in Forschungsschwerpunkten als auch in der Nachwuchsförderung die Bildung kritischer Massen unterstützen und Methodenvielfalt garantieren. Wesentlich beteiligt am Erreichen eines Forschungsprofils mit Alleinstellungsmerkmalen sind neben den Doktoratskollegs und -programmen auch Habilitationsforen sowie langfristige interdisziplinäre Forschungsvorhaben und Projekte in Kooperation mit anderen Universitäten und Hochschulen sowohl am Standort, als auch im europäischen und globalen Forschungsraum. Moderne Forschungsinfrastruktur ist die Basis für erfolgreiche Forschung und stellt eine Voraussetzung für Forschungskooperationen und Einwerbung von Drittmitteln dar. Daher ist es unabdingbar, die universitäre Forschungsinfrastruktur zu erneuern und auszubauen. 4 Lehre und Studium Die Universität Graz versteht sich als ein Ort der Bildung, an dem Studierenden eine Entwicklung zu eigenständig und interdisziplinär denkenden, kritischen AbsolventInnen ermöglicht wird. Um diesem Anspruch auch weiterhin auf höchstem Niveau gerecht zu werden, setzt sich die Universität Graz eine nachhaltige Förderung und Intensivierung forschungsgeleiteter Lehre zum Ziel. Entsprechend der Implementierung der kapazitätsorientierten Universitätenfinanzierung wird eine Verbesserung der Betreuungsrelationen angestrebt. Durch ein abgestimmtes Maßnahmenpaket werden die Betreuungsrelationen in den einzelnen Fächern schrittweise an internationale Standards herangeführt, wie es auch im Hochschulplan vorgesehen ist. Im Bereich der Lehre liegen die Schwerpunkte der Leistungsvereinbarungsperiode zum einen in der zweiten Stufe der Bologna-Reform, Bologna 2.0. Im Fokus stehen dabei die Förderung der Beschäftigungsfähigkeit der AbsolventInnen, die verbesserte Ausrichtung des Studien-, Lehrveranstaltungs- und Serviceangebots am Bedarf der Studierenden sowie die Optimierung der Rahmenbedingungen für studierendenzentrierte und forschungsgeleitete Lehre. Diese Zielsetzungen werden durch die Professionalisierung der hochschuldidaktischen Aus- und Weiterbildung für Lehrende, den Ausbau von Beratungs- und Zusatzangeboten für Studierende, die verstärkte Vermittlung von Schlüsselqualifikationen und die Intensivierung des Praxisbezugs der universitären Lehre erreicht. Zum anderen bekennt sich die Universität Graz zu einer aktiven Rolle in der Ausbildung für pädagogische Berufe. Sie tut dies in aktiver Partnerschaft mit den anderen Institutionen, insbesondere den Pädagogischen Hochschulen. Die Universität Graz wird sich künftig noch mehr in der PädagogInnenbildung engagieren, unter anderem durch den Ausbau fachdidaktischer Kompetenz sowie die Einrichtung eines eigenen Doktoratsstudiums für AbsolventInnen von Lehramtsstudien. Wesentliche Meilensteine im Bereich Fachdidaktik sind die in Entstehung befindliche überfakultäre Doktoratsschule Fachdidaktik sowie ein Habilitationsforum im Bereich Fachdidaktik. Weiterbildung Im Strategieprozess der Universität Graz wurde das im Entwicklungsplan ausführlich beschriebene Konzept der Bildungspartnerin für alle Generationen über die gesamte Lebensspanne hinweg weiterentwickelt und setzt sowohl allgemeinbildende als auch beruflich qualifizierende Angebote für unterschiedlichste Zielgruppen. Dazu gehört auch, breite Teile der Bevölkerung (insbesondere die ältere Generation) an den Entwicklungen in den Wissenschaften teilhaben zu lassen. Die Universität Graz wird ihre Rolle als Bildungspartnerin für alle Generationen festigen und ausbauen, indem sie attraktive, hochqualitative Bildungsangebote für die Öffentlichkeit zur Verfügung stellt. Die TeilnehmerInnen an diesen Bildungsangeboten werden über neueste Entwicklungen in den Wissenschaften informiert und sind eingeladen, sich eine wissenschaftliche Allgemeinbildung für eine aktive Gestaltung ihres Lebens und ihres gesellschaftlichen Umfeldes anzueignen. In Kooperation mit Unternehmen, Verbänden und Organisationen erstellt UNI for LIFE, die Weiterbildungsgesellschaft der Universität Graz, maßgeschneidert zielgruppen- und bedarfsorientierte Bildungsangebote unter anderem auch für arbeitssuchende AkademikerInnen und begleitet diese vom Konzept bis zur Durchführung. Darüber hinaus bietet UNI for LIFE Universitätsangehörigen ein breites Seminarprogramm im Rahmen der internen Weiterbildung der Universität Graz. 5 UNI for LIFE bietet Weiterbildungsprogramme in den unterschiedlichsten Bereichen (Wirtschaft, Recht, Pädagogik, Kunst und Kultur, Medizin und Gesundheit, Pflege, Medien und Design, Sprachen sowie Theologie) an. Damit werden die unterschiedlichsten Zielgruppen angesprochen. Darüber hinaus werden in Kooperation mit Unternehmen maßgeschneiderte Weiterbildungsprogramme entwickelt, die den individuellen Anforderungen der Unternehmen entsprechen. Standortentwicklung und Infrastruktur Das wissenschaftliche und wirtschaftliche Umfeld ist für die Entwicklung der Universität Graz von großer Bedeutung. Die ausgezeichnete Verankerung und Positionierung am Standort wird in einer noch stärkeren Wahrnehmung des universitären Geschehens zum Ausdruck kommen. Die Universität Graz als größte Bildungs- und Wissenschaftsinstitution der Steiermark nimmt innerhalb Österreichs eine bedeutende Vorreiterrolle im Bereich der Kooperationen ein. Durch Kooperationen werden Synergien genutzt und kritische Massen gebildet. Neben der Weiterentwicklung des erfolgreichen Konzepts NAWI Graz liegt der Fokus auch auf der Etablierung der Kooperation BioTechMed, die sich die Förderung von Spitzenforschung und des interdisziplinären wissenschaftlichen Nachwuchses fächerübergreifend im Bereich der Life Sciences zum Ziel gesetzt hat. Durch Kooperationen mit den lokalen Hochschulen und Unternehmen und ihr Engagement in der koordinierten Hochschulentwicklung im Rahmen der steirischen Hochschulkonferenz ist die Universität Graz ein wichtiger Motor zur Steigerung der Attraktivität des Standortes Graz und der Steiermark. Internationalität und Mobilität Im Rahmen einer Internationalisierungs- und Mobilitätsstrategie trägt die Universität Graz dem Umstand Rechnung, dass erfolgreiche Forschung und Lehre u.a. auf internationaler Wettbewerbsfähigkeit und Kompetenz basieren. Ziele sind hierbei einerseits die Ermöglichung verbesserter Berufschancen für AbsolventInnen und Angehörige der Universität Graz und andererseits die weitere Festigung der Positionierung der Universität als attraktive und kompetente Kooperations- und Bildungspartnerin im internationalen Kontext. Die Nachhaltigkeit der getroffenen Maßnahmen soll u.a. durch die Berücksichtigung des Internationalisierungsaspekts bereits bei der Personalauswahl und den Personalentwicklungsmaßnahmen sowie bei der Nachwuchsförderung und bei Innovationen im Bereich der Lehre sichergestellt werden. Zur strategiegeleiteten Bündelung der Aktivitäten im Bereich der internationalen Forschungskooperation werden auf Basis des Forschungsprofils und der bestehenden thematischen Schwerpunkte eine Internationalisierungsstrategie (weiter)entwickelt und Maßnahmen zu deren Implementierung gesetzt. (siehe Vorhaben unter B.) Die internationale Forschung orientiert sich an folgenden Merkmalen: Strategische Ziele der Universität in HORIZON 2020 und in anderen bi- oder multilateralen Kooperationsinitiativen; Plan zur Umsetzung der EU-Empfehlungen zur Umsetzung des Europäischen Forschungs- und Innovationsraums sowie der internationalen FTI-Zusammenarbeit; Ausbau der Forschungsunterstützung für internationale Projekte und Programme; Förderung der Kompetenzen des Universitätspersonals in Bezug auf Fragen von Wissenstransfer, der Kooperation mit Unternehmen, von Entrepreneurship sowie in Bezug auf das Management der internationalen Forschungszusammenarbeit; 6 Nutzung europäischer und internationaler Wissenschafts- und Forschungsnetzwerke zur Stärkung der Forschungsschwerpunkte der Universität; Positionierung der Universität in der eigenen Region im Hinblick auf die EU - Strukturfondsperiode ; Verbesserung der Rahmenbedingungen, um die Attraktivität der Universität für die internationale Forschungskooperation zu erhöhen (Arbeitsbedingungen für exzellente ausländische Forscher/innen, strategische Partnerschaften, aktive Nutzung von EU-Gremien, Förderung der Fremdsprachenkompetenz ). Zum Thema Internationalisierung Mobilität wird ausdrücklich auf das Kapitel D2. verwiesen. Gesellschaftliche Verantwortung Die Angehörigen unserer Universität MitarbeiterInnen, Studierende und Alumni unterstützen durch aktive Kommunikation die gesellschaftliche Rolle der Universität. Forschungsergebnisse und auch bildungspolitische Themen werden über die Grenzen der Universität hinaus kommuniziert und diskutiert. Mit der erfolgreichen Dachmarke die 7.fakultät bündelt die Universität Initiativen, wie etwa die Universitätsmuseen und universitäre Aktivitäten im Bereich der Public Awareness, zu Science to Public. Ein Schwerpunkt im Wahrnehmen unserer gesellschaftlichen Verantwortung liegt insbesondere im Bereich der ökologischen, ökonomischen und sozialen Nachhaltigkeit. Wir widmen uns Themen der Nachhaltigkeit sowohl in Lehre und Forschung als auch bei der universitären Entwicklung. Das Klimaservicezentrum, ein Teil des Climate Change Center Austria (CCCA) dient dabei als Schnittstelle zwischen universitärer Forschung und öffentlicher Information. Im Sinne der Fortsetzung der Internationalisierung in allen Bereichen der Universität werden Maßnahmen zur Professionalisierung und Internationalisierung der NachwuchswissenschafterInnen sowie der forschungsgeleiteten Lehre etabliert. Im Einklang mit den europäischen bildungspolitischen Zielen wird die Mobilität von NachwuchswissenschafterInnen forciert. Eine besondere gesellschaftliche Verantwortung nimmt die Universität Graz mit der strategischen Ausrichtung auf Südosteuropa wahr. Gleichstellung, Gleichbehandlung und Frauenförderung werden an der Universität Graz als Selbstverständlichkeit gesehen. Wir streben ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Männern und Frauen an, insbesondere in Leitungsfunktionen. Innerhalb der Frauenförderung bildet die wissenschaftliche Nachwuchsförderung einen wesentlichen Schwerpunkt. Strategien zur Nutzung der Räumlichkeiten während der lehrveranstaltungsfreien Zeit Aufgrund der satzungsrechtlichen Möglichkeit, Lehrveranstaltungen und Prüfungen auch in der lehrveranstaltungsfreien Zeit anzubieten, sind Leerstände von Räumlichkeiten wegen der stetig steigenden Studierendenzahlen selten geworden. Insbesondere in der Zeit von Juli bis September finden schwerpunktmäßig internationale Kongresse in den Räumen der Universität statt. Diese stellen neben dem internationalen wissenschaftlichen Austausch eine wichtige Ressourcennutzung für die Universität dar. Da sich die Universität Graz schon lange auch als Allgemeinuniversität mit dem zentralen Anliegen der Förderung des Lebenslangen Lernens versteht und dieses weiter ausbauen möchte, soll das vorhandene Potential an Raumressourcen unter Berücksichtigung des Eigenbedarfs im Rahmen der wirtschaftlichen Vertretbarkeit für professionelle Veranstaltungen aller Art verstärkt zur Verfügung gestellt werden. Hierfür wurden mit der Schaffung eines Veranstaltungsservices, der Novellierung der Veranstaltungsrichtlinie und der Hausordnung 7 bereits erste Grundlagen geschaffen, um sämtliche Raumressourcen möglichst effizient und unter Berücksichtigung der jeweiligen Vollkosten und damit am wirtschaftlichsten der interessierten Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen. Hinsichtlich der Nutzung von Räumlichkeiten während der lehrveranstaltungsfreien Zeit wird die Universität Graz die Belegung der Lehrräume dem BMWF durch Übersendung entsprechender Unterlagen darstellen. 8 A1. Qualitätssicherung 1. Kurzer Bezug zum Entwicklungsplan Die Universität Graz hat sich zur systematischen Qualitätssicherung und -entwicklung das Ziel gesetzt, in den nächsten Jahren das universitätsweite Qualitätsmanagementsystem vollständig zu implementieren. Dabei stehen die qualitativen Leistungen in Forschung, Lehre sowie Nachwuchsförderung im Vordergrund. Einen besonderen Schwerpunkt bildet die Qualitätssteigerung der Berufungsverfahren. Die Besetzung einer Professur hat weitreichende Konsequenzen für die strategische und fachliche Ausrichtung, das Renommee der Universität, für Organisationseinheiten und MitarbeiterInnen, deren Engagement sowie deren Weiterentwicklung. Das Qualitätsmanagementsystem wird einem externen Audit unterzogen. In Übereinstimmung mit den Anforderungen des neuen Qualitätssicherungsgesetzes (HS QSG) wird die Universität ein Quality Audit durch eine international anerkannte Agentur für Qualitätssicherung im Hochschulbereich durchführen. 2. Vorhaben zur Qualitätssicherung Qualitätssteigerung Berufungsverfahren Im Zuge der Verbesserung der Berufungsverfahren wird ein Maßnahmenpaket entwickelt, das neben der wissensc
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