Verwendung des Applikationsprogramms. Inhaltsübersicht. GAMMA instabus Applikationsprogramm-Beschreibung. Februar PDF

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Verwendung des Applikationsprogramms Produktfamilie: Heizung, Klima, Lüftung Produkttyp: Regler Hersteller: Siemens Name: Raumtemperaturregler UP 237K Design: DELTA i-system Farbe Bestell-Nr. titanweiß
Verwendung des Applikationsprogramms Produktfamilie: Heizung, Klima, Lüftung Produkttyp: Regler Hersteller: Siemens Name: Raumtemperaturregler UP 237K Design: DELTA i-system Farbe Bestell-Nr. titanweiß 5WG KB11 aluminiummetallic 5WG KB31 Name: Raumtemperaturregler UP 254K Design: DELTA style Farbe Bestell-Nr. titanweiß/ metallicsilber 5WG KB13 platinmetallic 5WG KB43 Inhaltsübersicht 1. Inbetriebnahme 2. Funktionsübersicht 3. Raumtemperaturregelung Stetiger PI-Regler Zweipunkt-Regler Istwert-Berechnung Sollwert-Einstellung / Sollwert-Berechnung Raum-Betriebsarten Betriebsart-Änderung über den Bus Stellgrößenausgabe Sequenzsteuerung Verhalten nach Download / Busspannungs Wiederkehr Kommunikationsobjekte Fenster Funktionen / Objekte Fenster Betriebsart Regler Fenster Betriebsart Raum Fenster Temperatur, Istwert Fenster Temperatur, Sollwerte Heizen, Zweipunkt-Regelung Heizen, PI-Regelung Heizen, Ventil Heizen, Sequenzsteuerung...27 Siemens AG , 28 Seiten Technik-Handbuch Control Products and Systems ã Siemens AG 2014 Update: /1 1. Inbetriebnahme Zur Inbetriebnahme eines Reglers mit Hilfe der ETS (Engineering Tool Software) ist der Regler zuvor zusammen mit dem passenden DELTA Rahmen auf ein Bus Transceiver Module (BTM) UP 117 zu stecken, dass zur Stromversorgung des Reglers und zur Datenübertragung über den KNX-Bus dient. Nach Abziehen des Drehknopfes zur Sollwert- Verschiebung werden die Aussparungen für den Inbetriebnahme-Taster und die Inbetriebnahme-LED des Reglers sichtbar. Hinweis: Das Bus Transceiver Modul UP 117 und der zugehörige DELTA Rahmen sind nicht im Lieferumfang enthalten und müssen zusätzlich bestellt werden. Mit Hilfe der ETS, ab Version 3.0 f kann das Applikationsprogramm ausgewählt, die spezifischen und Adressen vergeben und in die Raumtemperaturregler UP 237K und UP 254K übertragen werden. Hinweis: Die verwendeten Kommunikationsobjekte und stimmen nicht überein mit den Objekten und n der Applikationsprogramme für die Raumtemperaturregler UP 237, UP 252 und UP 254 sowie für die Multifunktionstaster UP 231. Dies ist ggf. bei einem Ersetzen eines älteren Reglers (einschließlich Busankoppler) durch einen neuen Regler UP 237K oder UP 254K mit Bus Transceiver Modul zu berücksichtigen. 2. Funktionsübersicht Das Applikationsprogramm 0705 CO Raumtemperaturregler H+K unterstützt folgende Funktionen: Umschalten Automatik- / Handbetrieb sowie Umschalten der Raum-Betriebsart über den Taster, Sollwert-Verschiebung bzw. Sollwert- Einstellung in C über den Drehknopf, Statusanzeige über LEDs: - Anzeigen (grün) für Handbetrieb sowie die aktuelle Raum-Betriebsart (Komfort-, Pre-Komfort-, Energiespar- und Schutzbetrieb), - Anzeigen (rot/gelb), ob das Heiz- oder das Kühlventil geöffnet ist, - Anzeigen (rot) für Taupunktalarm und geöffnetes Fenster. Raumtemperaturregelung, einstellbar als: - nur Heizen, nur Kühlen, Heizen und Kühlen, jeweils wahlweise als - Heizen mit Zweipunkt-Regelung, - Heizen mit PI-Regelung, - Heizen mit PI-Regelung und Sequenz-Steuerung (z.b. bei Fußboden- und Radiatorheizung), - Kühlen mit Zweipunkt-Regelung, - Kühlen mit PI-Regelung, - Kühlen mit PI-Regelung und Sequenz-Steuerung, (z.b. bei Kühldecke und Zuluftkühler). Zur Raumtemperatur-Regelung gehören folgende Teilfunktionen: - Raumtemperatur-Messung über den internen Temperaturfühler mit Offset-Einstellung, - Raumtemperatur-Messung über einen externen Temperaturfühler mit Offset-Einstellung, - Berechnung aktueller Raumtemperatur-Istwert (interner und externer Fühler gewichtet), - Bei Sollwert-Verschiebung: Basis-Sollwertvorgabe über einstellung und/oder über Bus, - bei Sollwert-Verschiebung: Berechnung aktueller Raumtemperatur-Sollwert aus Basis-Sollwert und Verschiebung, - zeitbegrenzte Aufhebung des Energiespar- bzw. des Schutzbetriebes (Komfortverlängerung), - bei Präsenzmeldung über den Bus erfolgt Umschaltung in die Betriebsart Komfort, - Taupunktbetrieb über den Bus aktivierbar, - Auswertung der Fensterzustände über den Bus, - Frostschutz / Hitzeschutz wird über den Bus gemeldet, - PI-Regelung für Heizen / Kühlen mit stetiger Stellgrößen-Ausgabe (in %) oder schaltender Stellgrößen-Ausgabe (Ein / Aus). - Getrennte oder gemeinsame Stellgrößenausgabe für Heizen und Kühlen, - Getrennte Stellgrößenausgabe für Grundstufe und Zusatzstufe bei 2-stufigen Heizen bzw. Kühlen, - Wirksinn-Umschaltung und Skalierung der Stellgröße für Heizen/Kühlen möglich, - Maximale und Minimale Stellgröße für Heizen/Kühlen möglich, - Betriebszustand (Reglerstatus) über Bus auslesbar 3. Raumtemperaturregelung 3.1. Stetiger PI-Regler Es ist einstellbar, ob ausschließlich Heizen oder ausschließlich Kühlen oder Heizen und Kühlen gewünscht wird. Die Regelung der Raumtemperatur ist für Heizen und Kühlen getrennt einstellbar und kann wahlweise über einen Zweipunkt-Regler oder einen stetigen PI-Regler oder einen stetigen PI-Regler mit Sequenz- Steuerung erfolgen. Die Sequenzsteuerung ist z.b. einzusetzen, wenn ein Raum sowohl über eine Fußboden- Heizung als auch über eine Radiator-Heizung verfügt (siehe Abschnitt Sequenzsteuerung ). Ferner ist ein- Technik-Handbuch , 28 Seiten Siemens AG Update: ã Siemens AG 2014 Control Products and Systems /2 stellbar, ob die Regelung zwischen zwei Raum- Betriebsarten (Komfort- und Schutzbetrieb), drei Raum- Betriebsarten (Komfort-, Energiespar- und Schutz- Betrieb) oder vier Raum-Betriebsarten (Komfort-, Pre- Komfort-, Energiespar- und Schutzbetrieb) umschaltbar ist. Bei stetiger PI-Regelung sind der Proportionalbereich und die Nachstellzeit in einem weiten Bereich einstellbar. Die aus Istwert und Sollwert der Raumtemperatur berechnete Stellgröße kann als stetiger Stellwert (EIS 6) im Bereich von % oder als pulsweitenmodulierter Ein-/Aus-Befehl (EIS 1) über den KNX-Bus übertragen werden Zweipunkt-Regler Alternativ zum stetigen PI-Regler steht ein Zweipunkt- Regler zur Verfügung. Dieser wird, außer bei einer Sollwertänderung, nur in diskreten Zeitabständen aktiviert, um dann den aktuellen Stellwert zu ermitteln. Zyklusdauer und Hysterese des 2-Punkt-Reglers sind einstellbar. Der Zweipunkt-Regler ist einfach zu parametrieren und kann bei Regelungen eingesetzt werden, bei denen eine geringe Schwankung der Raumtemperatur zulässig ist Istwert-Berechnung Interner Temperaturfühler Die Temperaturregler enthalten einen eingebauten, abgeglichenen Temperaturfühler zur Erfassung der Raumtemperatur im Bereich von 0 C bis +40 C mit einer Auflösung von 0,1 C. Dieser reglerinterne Istwert kann mittels einem einstellbarem Offset an Umgebungseinflüsse (z.b. bei Montage in einer kalten Außenwand) angeglichen werden. Der ggf. korrigierte, über den eingebauten Fühler gemessene Temperaturwert kann über ein eigenes Objekt gesendet werden. Eine parametrierbare Hysterese verhindert, dass sehr kleine Temperaturschwankungen dauernd zu neuen Istwerten führen. Externer Temperaturfühler Außerdem besitzen die Regler ein zusätzliches Objekt für den von einem externen Temperaturfühler gemessenen Temperaturwert. Dieses Objekt kann bei Bedarf zyklisch Lese-Anforderungen an das entsprechende Objekt des externen Temperaturfühlers senden, damit dieser dann den aktuellen Wert überträgt. Grundsätzlich sollte jedoch ein externer Fühler jede Temperaturänderung automatisch senden. Dem externen Temperaturwert ist ebenfalls ein einstellbarer Offset zuordbar. Nach einem Busspannungsausfall wird der externe Temperaturwert verwendet, welcher im Basis-Sollwert und Istwert externer Sensor bei Wiederanlauf parametriert wurde. Damit verfügt das Programm bei Busspannungswiederkehr sofort über einen sinnvollen Startwert. Raumtemperatur-Istwert Aus den Temperaturwerten des eingebauten und des externen Fühlers ermittelt das Programm unter Berücksichtigung einer parametrierbaren Wichtung den aktuellen Raumtemperatur-Istwert. Über die Wichtung wird festgelegt, mit wieviel Prozent der extern gemessene Temperaturwert in die Berechnung des Temperatur- Istwertes eingeht. Der so ermittelte Raumtemperatur-Istwert kann über ein eigenes Objekt jederzeit gelesen bzw. bei einer Änderung um einen parametrierbaren Wert automatisch oder auch zyklisch gesendet werden Sollwert-Einstellung / Sollwert-Berechnung Sollwert-Einstellung Die Regler zum Heizen und Kühlen werden mit einem Drehknopf zur Sollwert-Verschiebung ausgeliefert. Zusätzlich wird ein Drehknopf zur direkten Sollwert-Einstellung im Bereich von C mitgeliefert. Bei Bedarf kann der Drehknopf zur Sollwert-Verschiebung gegen den zur direkten Sollwert-Einstellung ausgewechselt und im -Fenster Funktionen, Objekte der Sollwert-Einstellung von über Sollwert- Verschiebung auf direkt in C umgestellt werden. Hinweis: Über eine einstellung kann die Einstellung des Sollwertes bzw. der Sollwertverschiebung vor Ort über das Drehrad gesperrt werden. Sollwert-Berechnung Bei einer Sollwert-Verschiebung wird der aktuelle Sollwert ermittelt aus der aktuellen Raum-Betriebsart, dem Basis-Sollwert und einer ggf. zu berücksichtigenden Sollwert-Verschiebung. Der Basis-Sollwert kann entweder über das entsprechende Objekt, z.b. gleitend an die jeweilige Außentemperatur angepasst, oder über einen auf einen festen Wert eingestellt werden. Erfolgt eine Vorgabe des Basis-Sollwertes über das entsprechende Objekt, so wird der Basis-Sollwert bei Busspannungsausfall automatisch unverlierbar gespeichert. Über den Drehknopf des Reglers kann der vorgegebene Basis-Sollwert vom Raumnutzer zu einem höheren oder niedrigerem Wert verschoben werden, wobei der Bereich der Verschiebung einstellbar ist. Ein Verschieben bzw. Ändern des Sollwertes wird sofort gesendet. Siemens AG , 28 Seiten Technik-Handbuch Control Products and Systems ã Siemens AG 2014 Update: /3 3.5. Raum-Betriebsarten Komfortbetrieb Diese Raum-Betriebsart wird durch die entsprechende LED am oberen Rand des Reglers angezeigt. Der Sollwert in der Raum-Betriebsart Komfortbetrieb ist unabhängig davon, ob Heizen oder Kühlen aktiv ist. Er entspricht entweder dem am Drehknopf des Reglers direkt in C eingestellten oder dem aus Basis-Sollwert und eingestellter Sollwert-Verschiebung berechneten Wert. Der Raumtemperaturregler heizt bzw. kühlt bis zum Erreichen des Sollwertes im Komfortbetrieb, unter Berücksichtigung der parametrierten Hysterese. Der Istwert der Raumtemperatur kann um die Hysterese des Sollwertes für Komfortbetrieb nach oben oder nach unten abweichen. Hitzeschutz Energiespar Pre-Komfort Komfort Pre-Komfort Energiespar Frostschutz Sollwert Kühlen wenn Istwert Sollwert Heizen wenn Istwert Sollwert Bild1: Sollwerte und Totzone Totzone, Stellgrössen = 0 Komfo rt Pre-Komfort Energiespar Frost-/ H itzesch utz Betriebsart Pre-Komfortbetrieb Diese Raum-Betriebsart wird durch die entsprechende LED am oberen Rand des Reglers angezeigt. Der Sollwert in der Raum-Betriebsart Pre-Komfortbetrieb ist abhängig davon, ob Heizen oder Kühlen aktiv ist. Beim Heizen entspricht der Sollwert für Pre-Komfortbetrieb dem Basis-Sollwert abzüglich der Temperaturabsenkung für Pre-Komfortbetrieb und beim Kühlen dem Basis- Sollwert plus der Temperaturanhebung für Pre-Komfortbetrieb, jeweils zuzüglich bzw. abzüglich der eingestellten Sollwert-Verschiebung (siehe Bild 1). Die Werte für Absenkung und Anhebung im Pre-Komfortbetrieb sind über im -Fenster Temperatur, Sollwerte einstellbar. Energiesparbetrieb Diese Raum-Betriebsart wird durch die entsprechende LED am oberen Rand des Reglers angezeigt. Der Sollwert in der Raum-Betriebsart Energiesparbetrieb ist abhängig davon, ob Heizen oder Kühlen aktiv ist. Beim Heizen entspricht der Sollwert für Energiesparbetrieb dem Basis-Sollwert abzüglich der Temperaturabsenkung für Energiesparbetrieb und beim Kühlen dem Basis- Sollwert plus der Temperaturanhebung für Energiesparbetrieb, jeweils zuzüglich bzw. abzüglich der eingestellten Sollwert-Verschiebung (siehe Bild 1). Die Werte für Absenkung und Anhebung für Energiesparbetrieb sind über im -Fenster Temperatur, Sollwerte einstellbar. Schutzbetrieb (Frostschutz / Hitzeschutz) Diese Raum-Betriebsart wird durch die entsprechende LED am oberen Rand des Reglers angezeigt. Der Frostbzw. Hitzeschutz wird z.b. durch ein geöffnetes Fenster aktiviert. Der Sollwert in dieser Betriebsart ist ausschließlich davon abhängig, ob Heizen oder Kühlen aktiv ist. Bei Heizen entspricht der Sollwert dem im -Fenster Temperatur, Sollwerte über einen einstellbaren Wert für Frostschutz und bei Kühlen dem über einen einstellbaren Wert für Hitzeschutz. Dauerhafter Schutzbetrieb Möchte man die Raumtemperaturregelung dauerhaft auf Schutzbetrieb schalten (z.b. während eines Urlaubs), so steht hierzu das spezielle Kommunikations-Objekt Dauer-Schutzbetrieb zur Verfügung. Wird über dieses Objekt die Raum-Betriebsart Schutzbetrieb eingeschaltet, so kann sie auch nur hierüber wieder ausgeschaltet werden. Betätigungen des Tasters, Telegramme von Zeitschaltuhren, Präsenzmeldern und Fensterkontakten, die auf das normale Objekt Schutzbetrieb einwirken, um den Schutzbetrieb auszuschalten, werden solange ignoriert, wie das Objekt Dauer-Schutzbetrieb eingeschaltet ist. Ist der Dauer-Schutzbetrieb eingeschaltet, so blinkt die LED zur Anzeige des Schutzbetriebs langsam (0,5 s EIN, 2 s AUS). Wird der Dauer- Schutzbetrieb per Telegramm ausgeschaltet, so geht der Raumtemperaturregler automatisch in die Betriebsart zurück, welche vor dem Einschalten Dauer- Schutzbetrieb aktiv war. Wurde während der Betriebsart Dauer-Schutzbetrieb ein Telegramm zum Umschalten auf eine andere Betriebsart über den Bus empfangen, so wird diese Betriebsart zwischengespeichert und nach Beendigung der Betriebsart Dauer-Schutzbetrieb aktiviert. Öffnen / Schließen von Fenstern Die Auswertung der Fensterzustände ermöglicht dem Regler, auf das Öffnen von Fenstern oder Türen zu rea- Technik-Handbuch , 28 Seiten Siemens AG Update: ã Siemens AG 2014 Control Products and Systems /4 gieren. Dem Regler können hierzu bis zu vier Fensterobjekte zugewiesen werden, die im Regler über eine logische ODER-Funktion miteinander verknüpft werden. Ist eines der Fensterobjekte oder sind mehrere auf logisch Eins gesetzt, so wird der Schutzbetrieb aktiviert, d.h. der Raumtemperatur-Sollwert wird bei Heizen auf den Wert für Frostschutz und bei Kühlen auf den Wert für Hitzeschutz gesetzt. Ist mindestens ein Fenster geöffnet, so wird dies außerdem durch Aufleuchten der entsprechenden LED am linken Rand des Reglers angezeigt. Das Umschalten auf den Frostschutz- bzw. Hitzeschutz- Sollwert führt meist zum sofortigen Schließen des Heizbzw. Kühlventils. Hierdurch wird das Vergeuden von Heiz- bzw. Kühlenergie bei geöffnetem Fenster vermieden. Die beim Öffnen eines Fensters vorliegende Betriebsart wird gespeichert. Sind alle Fenster wieder geschlossen (d.h. alle Fensterobjekte sind wieder auf logisch Null), dann wird auf die gespeicherte Betriebsart (die vor Öffnen des ersten Fensters vorlag) umgeschaltet. Wurde bei geöffnetem Fenster ein Telegramm zum Umschalten auf eine andere Betriebsart über den Bus empfangen (z.b. von einem Zeitprogramm), so wird diese Betriebsart zwischengespeichert und nach Schließen aller Fenster auf diese Betriebsart umgeschaltet. Ein weiterer steuert, ob das Öffnen eines Fensters sofort oder erst nach 30 s zum Umschalten auf Schutzbetrieb führen soll, damit ggf. auf das kurze Öffnen eines Fensters nicht reagiert wird. Komfortbetrieb-Verlängerung Wurde bei einem Betrieb ohne Präsenzmelder und bei geschlossenen Fenstern, im Automatikbetrieb (z.b. über ein Telegramm von einem Zeitschaltprogramm) der Energiesparbetrieb oder der Schutzbetrieb eingeschaltet, so kann durch kurzes Drücken des Tasters der Komfortbetrieb für eine begrenzte Zeit (die einstellbare Komfort-Verlängerung ) eingeschaltet werden. Eine aktivierte Komfort-Verlängerung wird durch ein langsames Blinken (2 s EIN; 0,5 s AUS) der LED Komfortbetrieb angezeigt. Ein erneutes kurzes Betätigen des Tasters während einer laufenden Komfort-Verlängerung startet diese stets von vorne. Nach Ablauf der parametrierten Komfort- Verlängerung schaltet das Programm auf die vorhergehende Raum-Betriebsart (Energiespar- bzw. Schutzbetrieb) zurück. Wird während einer laufenden Komfort- Verlängerung ein Telegramm zum Umschalten auf eine andere Betriebsart empfangen, so wird die neue Betriebsart zwischengespeichert und erst nach Beendigung der Komfort-Verlängerung auf die neue Betriebsart umgeschaltet. Ein vorzeitiges Beenden einer laufenden Komfort- Verlängerung mit automatischem Zurückschalten auf die gespeicherte Raum-Betriebsart ist jederzeit per langem Tastendruck (z.b. 1 s, aber 3 s) möglich. Ab wann das Betätigen des Tasters als lang gewertet wird, ist über einen im -Fenster Funktionen, Objekte einstellbar. Taupunktbetrieb Spricht bei Kühlbetrieb mit einer Kühldecke der an ihr befestigte Taupunktwächter an, so schaltet der Regler auf Taupunktbetrieb. Hierbei wird das Kühldecken- Ventil komplett geschlossen solange wie der Taupunktalarm ansteht. Ein eingeschalteter Taupunktbetrieb wird durch Aufleuchten der entsprechenden LED am linken Rand des Reglers angezeigt. Bei eingeschaltetem Taupunktbetrieb werden Telegramme zum Umschalten der Raum-Betriebsart nicht ausgeführt, jedoch zwischengespeichert und nach Beenden des Taupunktbetriebs ausgeführt. Ein Betätigen des Tasters bei eingeschaltetem Taupunktbetrieb wird ebenfalls ignoriert. Automatik-/ Handbetrieb Die Steuerung der Raum-Betriebszustände erfolgt normalerweise im Automatikbetrieb per Telegramm über eine Zeitschaltuhr, ein Zeitprogramm oder die Zentrale eines Gebäudeautomationssystems. Es besteht jedoch die Möglichkeit, eine gewünschte Raum-Betriebsart manuell mit dem Taster des Reglers dauerhaft einzustellen. Dazu müssen die Fenster geschlossen, und der Dauer- Schutzbetrieb darf nicht eingeschaltet sein. Durch ein kurzes Drücken des Tasters wird immer zwischen den ersten beiden Raum-Betriebsarten, die der Regler kennt, umgeschaltet (siehe im -Fenster Betriebsart Raum den Raum- Betriebsarten ), also, je nach gewählter Einstellung, zwischen Komfort- und Pre-Komfortbetrieb oder zwischen Komfort- und Energiesparbetrieb. Diese Steuerung wirkt nur, wenn im Betriebsart Raum 3 oder 4 Betriebsarten ausgewählt wurden. Außerdem kann durch ein kurzes Drücken bei aktivem Energiespar- oder Schutzbetrieb eine Komfort-Verlängerung gestartet werden. Durch ein langes (z.b. 1 s, aber 3 s) Drücken des Tasters während einer laufenden Komfort-Verlängerung kann diese jederzeit beendet und auf die Raumbetriebsart vor Beginn der Komfort-Verlängerung zurückgesprungen werden. Durch sehr langes ( 3s) Betätigen des Tasters kann von Automatik- auf Handbetrieb umgeschaltet werden. Dass der Handbetrieb aktiviert ist, wird durch die grün leuchtende LED direkt rechts neben dem Taster angezeigt. Im Handbetrieb kann jede Raum-Betriebsart über den Taster dauerhaft aktiviert und nicht mehr durch ein Bus-Telegramm zur Betriebsart-Umschaltung geändert werden. Nur über das Objekt Dauerschutzbetrieb kann im Handbetrieb die Betriebsart über den Bus übersteuert werden. Ist der Handbetrieb aktiviert, so wandert bei je- Siemens AG , 28 Seiten Technik-Handbuch Control Products and Systems ã Siemens AG 2014 Update: /5 der kurzen Betätigung des Tasters die Leuchtanzeige der aktuellen Betriebsart schrittweise zum jeweils nächsten Betriebsart-Symbol, bis die äußerste rechte oder linke Position erreicht ist und von dort wieder zurück. Erfolgt während einer Wartezeit von ca. 3 Sekunden keine erneute kurze Taster-Betätigung, so wird die angezeigte Raum-Betriebsart aktiviert und dies über den Bus gemeldet. Hierdurch wird sichergestellt, dass bei einem Umschalten der Raum-Betriebsart im Handbetrieb erst die endgültige Betriebsart und nicht auch alle zwischendurch angewählten Raum-Betriebsarten gesendet werden. Wird der Taster im Handbetrieb sehr lange ( 3 s) betätigt, so wird hierdurch auf Automatikbetrieb und gleichzeitig auf Komfortbetrieb umgeschaltet. Die LED zur Anzeige von Handbetrieb erlöscht dann. Hinweis: Über eine einstellung kann die Umschaltung der Raumbetriebsarten
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