Werden auch Sie Mitglied! Informationen und Hintergründe über unsere Südstadt

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Jahresheft 2009 Mit Terminen n bis 2010 Werden auch Sie Mitglied! Informationen und Hintergründe über unsere Südstadt Aktivitäten des Bürgervereins Einzelhandel Verkehr Gesellschaft Kirche Sport Umwelt
Jahresheft 2009 Mit Terminen n bis 2010 Werden auch Sie Mitglied! Informationen und Hintergründe über unsere Südstadt Aktivitäten des Bürgervereins Einzelhandel Verkehr Gesellschaft Kirche Sport Umwelt Verteilung kostenlos! Vorwort Liebe Südstädterinnen und Südstädter, liebe Fans der Südstadt... Frische Fruchtwelt für wenig Bargeld! Das führende Spezialhaus für Obst und Gemüse in Nürnberg, sowie sorgfältig ausgewählter exotischer Früchte. Landgrabenstr Nürnberg Tel.: 0911 / Wölckernstr Nürnberg Tel.: 0911 / Schwabacher Str Nürnberg Tel: 0911 / es ist wieder einmal so weit. Im 128. Jahr nach der Gründung 1881 als Verein der südlichen Vorstädte und nach längerer Zeit der Abstinenz haben wir uns entschlossen, trotz des widerlichen Umstandes der Finanz- und Wirtschaftskrise und der damit natürlich auch für unseren Verein verbundenen knappen Kassen, wieder ein Mitteilungsheft unseres Bürgervereins Nürnberg-Süd für alle seine Fans und alle anderen interessierten Nürnberger Bürger herauszugeben. Denn sicher nicht nur für mich ist die Südstadt Nürnbergs schönste, interessanteste, aber bestimmt die spannendste Ecke wenn auch gelegentlich die schwierigste. In einem Zeitungsinterview anlässlich meiner Wahl zum 1. Vorsitzenden habe ich salopp gesagt: Die Südstadt ist ein spezielles Gebiet, da muss man auf die Menschen zugehen und präsent sein! Mit dieser aktuellen Broschüre, für deren Erstellung ich allen Beteiligten, besonders Herrn Peter Löw im Namen des ganzen Vereins danke, wollen wir diesen Worten Gestalt geben und unseren Bürgerverein und unser Vereinsgebiet in einigen Facetten vorstellen. Unser Stadtteil zeichnet sich besonders aus durch eine ungeheure Vielfalt. Es gibt einen bunten Strauß von Nationen mit über 30 Sprachen, Volksgruppen, Hautfarben, Religionen, Lebensläufen, sozialen Schichten, größten und kleinsten Geschäften, ebenso Betrieben, Hotels und Gaststätten sowie Kunstorten und Architektur. Dieser Vielfalt in unserem Stadtteil entspricht eine genauso große und begrüßenswerte Vielfalt der Meinungen in unserem Verein. Hier treffen sich regelmäßig Bürgerinnen und Bürger, die trotzdem alle ein gemeinsames Anliegen haben: Das Wohlergehen unseres Stadtteils und seiner Bewohner. Zu diesen Versammlungen, die alle öffentlich sind und jedem Interessierten zugänglich - und natürlich auch zur Lektüre unserer neuen Vereinsmitteilung - lade ich Sie alle herzlich ein. Denn unser Verein versteht sich als Anlaufstelle für alle Bürgerinnen und Bürger Nürnbergs, insbesondere selbstverständlich die Südstaatler, als Motor und Motivator, als Stütze und Berater, als eine Gemeinschaft Gleichgesinnter, die auch der Stadtverwaltung und Stadtspitze gegenüber mit Vehemenz und Nachdruck fordert, was für das Wohl unseres geliebten Stadtteils und seiner Bewohner aus unserer Sicht notwendig ist und getan werden muss, besonders, wenn es um Missstände aber auch um unsere Zukunft geht. Deshalb möchte ich mit einem Wort von J. F. Kennedy schließen: Wenn wir uns einig sind, gibt es wenig, was wir nicht können. Wenn wir uneins sind, gibt es wenig, was wir können! Viel Spaß am Blättern und Lesen in unserem Jahresmagazin. Ihr Dr. Jürgen Helmbrecht 1. Vorsitzender Bürgerverein Nürnberg-Süd Jahresheft des Bürgerverein Nürnberg-Süd Seite 3 Inhaltsverzeichnis Inhaltsverzeichnis Vorwort Jürgen Helmbrecht Seite 3 Für die Südstadt sind wir eine 1-A-Lage Einzelhandel...Peter Löw Seite 6 Riester- Förderung Für Wohneigentum nutzen! AktioN Besser Wohnen s mehrspielraum Sparkassen-Finanzgruppe Auf zwei Rädern der Sonne entgegenklettern Sport und Solar Peter Löw Seite 8 Wir sind für die kleinen Leute da Kirche/Gesellschaft....Wolfgang Butz Seite 10 Vorstand Handeln... Seite 13 Überlegen bewegen? Verkehr... Nicole Hinz Seite 14 Ziele des Bürgerverein Nürnberg-Süd Selbstverständnis.... Satzung Seite 16 Anlaufstellen der Armut Soziale Lage Peter Löw Seite 18 Chronik Bürgerverein Geschichte... Seite 20 Sirenen der Südstadt Geschichte/SozialerWandel.. Dr. Helmut Beer Seite 22 Mitgliedsformular Beitreten Seite 26 Die blaue Südstadt-Nacht Kolumne Florian Mangold Seite 28 Termine / Impressum Seite 30 Mehr Spielraum mit der Sparkassen-Baufinanzierung. Bauen. Modernisieren. Renovieren. s Sparkasse Nürnberg Von Ausbauen über Energiesparen bis hin zu Wohn-Riester: Egal was Sie beschäftigt zusammen mit unserem Partner LBS stehen wir Ihnen in allen Fragen kompetent zur Seite und sorgen für genügend Spielraum bei der Erfüllung Ihrer Wohnwünsche. Mehr Infos in Ihrer Geschäftsstelle oder unter Wenn s um Geld geht sparkasse nürnberg. Seite 4 Jahresheft des Bürgerverein Nürnberg-Süd Seite 5 Einzelhandel in der Südstadt Einzelhandel in der Südstadt Für die Südstadt sind wir eine 1-A-Lage Ein Gespräch mit Yvonne Hohner, Geschäftsführerin Kaufhof am Aufseßplatz Die Liebe zum Einzelhandel wurde ihr schon in die Wiege gelegt. Yvonne Hohner, seit Jahresbeginn die neue Leiterin des Kaufhof in der Südstadt, wuchs in einer Händlerfamilie auf. Ein Kaufhausgewächs durch und durch wie sie selbst bekennt. Nach ihrem Abitur in Mannheim erlernte sie bei Kaufhof den Beruf der Kauffrau im Einzelhandel, dem sich ein vom Unternehmen gefördertes Fachhochschulstudium in Worms (Schwerpunkt Internationales Handelsmanagement) mit mehrmonatigem Auslandsaufenthalt in Spanien anschloss. Danach ging es weiter bei Kaufhof mit Stationen in Köln, Halle und zuletzt Hanau, wo sie als Personalleiterin für das größte Kaufhaus der Stadt verantwortlich war. Eine Blitzkarriere. Dass Kaufhof nicht nur das größte Flaggschiff des Einzelhandels in der Südstadt darstellt, sondern auch ein Teil der kulturellen Identität, ist der 28-jährigen Kaufhauschefin bewusst: Es sind gerade die eingefleischten Südstadter, die auch heute noch vom Schocken sprechen, wenn sie das Kaufhaus am Aufseßplatz zum Einkauf aufsuchen. Die denkmalgeschützte Außenfassade wie auch das geschwungene Treppenhaus gehören für sie einfach zur Geschichte des Hauses. In das Lamento über die allgemeine Wirtschaftsflaute und das Sterben der Warenhäuser will sie nicht einstimmen: Wir erfüllen hier eine wichtige Nahversorgerfunktion. Mit Nachdruck verweist sie auf ein großes Stammpublikum, das seine regelmäßigen Einkäufe im Haus am Aufseßplatz tätigt. Jene Shop in Shop -Lösungen, die von manchem Mitbewerber jetzt zur Belebung der Kaufhäuser propagiert werden, werden von der Konzernmutter in Köln schon seit langem bundesweit in den 113 Warenhäusern der Kaufhof- Gruppe durch Konzessionäre und hauseigene Konzepte umgesetzt. Sichtbares Beispiel: Seit Jahren liegt der Bereich Lebensmittel in der Filiale am Aufseßplatz in den Händen der EDEKA. Marktbedingungen wie auch das Umfeld für Warenhäuser haben sich nicht nur in der Südstadt geändert, sondern sie folgen einem bundesweiten Trend. Es wäre unfair, das Traditionshaus am Aufseßplatz mit den gestylten Weltstadtkaufhäusern des Konzerns zu vergleichen, wie sie sich in Berlin am Alexanderplatz oder in Stuttgart finden lassen. Den Anspruch haben wir hier am Platz nicht. Das würde auch nicht passen, räumt Yvonne Hohner ein. Die Herrin über 100 Arbeitsplätze ist daran interessiert, das Warensortiment auch auf die besonderen Konsumwünsche der Südstädter abzustimmen. Die Pflege etwa eines breitgefächerten Heim- und Handwerkerbedarfs ist für ein Kaufhaus dieser Größe nicht selbstverständlich. Wer im Frühjahr seinen Balkon verschönern will, muss des- halb als Südstädter nicht unbedingt erst in den Baumarkt fahren, erläutert Yvonne Hohner: Mir liegt daran, dass das Haus in seiner Vielfalt geschätzt wird. Hochzufrieden zeigt sie sich über den verkaufsoffenen Sonntag und das von der Einzelhändlerinitiative südstadt aktiv ausgerichtete Maifest, das sie erstmals als Geschäftsleiterin miterlebt hat. Es ist wichtig, dass der Aufseßplatz belebt wird, betont sie. Einen Zuwachs an kulturellen Veranstaltungen würde sie begrüßen: Nicht alles muss immer in der Innenstadt stattfinden. Wie empfindet sie das Leben und die Atmosphäre in der Südstadt? Die multikulturelle Vielfalt hat für Sie eine anziehende Attraktivität, denn gerade die bunte Mischung macht es aus. Für Kooperationen zeigt sich die dynamische Warenhauslenkerin - wie auch schon ihr Amtsvorgänger - aufgeschlossen: Ich sehe das Interesse an der Weiterentwicklung der Südstadt und denke, dass wir da noch einiges beleben können. Peter Löw Seite 6 Jahresheft des Bürgerverein Nürnberg-Süd Seite 7 Sport und Solar Sport und Solar Auf zwei Rädern der Sonne entgegenklettern Der Unternehmer Horst Forster aus der Südstadt macht aus solarbetriebener Mobilität ein Sportvergnügen Auf zwei Rädern klettern sie über Reifenstapel, überwinden Quadersteine, schwingen sich auf mannshoch getürmte Paletten und überwinden Ölfässer. Diese Form der Akrobatik erinnert an BMX- Fahrräder oder Motorsport. Und doch ist hier vieles anderes: Denn die speziellen Elektro-Trial-Motorräder bezwingen ihre Hindernisse mit der Geschicklichkeit ihre Fahrers und der Kraft eines Elektromotors. Die heißeste Erfindung seit es Sonne gibt nennt Horst Forster seine modifizierten Zweiräder, mit denen er erstmals vor 15 Jahren an die Öffentlichkeit trat. Seither hat der Firmeninhaber des gleichnamigen Nürnberger Autoverleihs mehrere Generationen an Elektro-Trial-Maschinen weiterentwickelt. Von einem üblichen Geländemotorrad unterscheiden sich diese Prototypen erst auf den zweiten Blick: Vergebens sucht man hier nach dem lärmenden Verbrennungsmotor. anlage: Ein geschlossener, umweltverträglicher Kreislauf. Als Verein ist dieser ungewöhnliche Motorsport beim TV 1860 Jahn Schweinau e.v. organisiert. Regelmäßig trifft sich ein Kreis von begeisterten Zweiradsportlern zum sonntäglichen Training am Schweinauer Schuttberg schließlich sind der Fantasie eines Geschicklichkeitsparcours keine Grenzen gesetzt. Ein eigenes E-Trial muss Art Zukunftswerkstatt der Technik eröffnen. E-Race nennt sich dieses Projekt: Geplant ist ein Gesamtareal, auf dem Jugendliche unter Anleitung nicht nur selbst ihre Elektro-Motorräder zusammenbauen, warten und weiterentwickeln können, sondern auch eine Kart-Bahn (selbstverständlich mit Fahrzeugen auf Elektrobasis) selbst betreiben. So entstünde ein kaufmännisch-gewerblicher Lernort, der wie eine kleine Juniorfirma von den Jugendlichen und Auszubildenden die sich für Technik und deren Umsetzung begeistern. Augenblicklich hält er deshalb Ausschau nach Stiftern und Unterstützern, aber auch nach dem geeigneten Gelände: Schon heute könnten die wichtigsten Baugruppen eines solchen Elektro-Trials auch von namhaften Herstellern aus der Region produziert werden. Eine große Herausforderung, die der Unternehmer in seiner Freizeit angeht. Doch die Zeichen der Zeit stehen günstig für ein Gelingen: Die Experten prophezeien der Die Begeisterung für dieses ungewöhnliche Sportgefährt versucht er auch an die Jugend zu vermitteln. Denn wer Fahrrad fahren kann, hat bereits die Grundvoraussetzungen für den Trial-Sport erfüllt. Regelmäßig besucht der Tüftler und Freizeit-Mechanikus deshalb Berufsschulen, bietet Vorführungen auf Messen an, veranstaltet Kurse und erfreut sich inzwischen mit seinen Projekten auch der Sympathie des Umweltreferates. Schließlich fahren seine Elektrobikes mit Solarstrom aus der hauseigenen Photovoltaik- man nicht besitzen und kann ausgeliehen werden. Denn die noch von Hand zusammengebauten Elektro-Zweiräder sind fast dreimal so teuer wie in Serienfertigung hergestellte Geländebikes mit Verbrennungsmotor. Die Visionen des Unternehmers gehen jedoch längst weiter: Bereits im nächsten Jahr möchte der Elektromotor-Fan in Zusammenarbeit mit verschiedenen Trägern eine teilweise in eigener Verantwortung betrieben werden könnte. Und zugleich wäre ein zentraler Anlaufpunkt geschaffen, an dem beispielsweise Jugendliche und Schulabgänger sinnvoll mit zukunftsweisenden Technologien vertraut gemacht werden können. Die Zuversicht, dass ein solches Projekt realisiert werden könnte, schöpft Forster aus den positiven Erfahrungen, die er über Jahre hinweg mit Jugendlichen gemacht hat, Elektro-Mobilität eine große Zukunft und wie man Hindernisse geschickt meistert, übt Horst Forster mit seinen Schützlingen ja schließlich an jedem Wochenende. Mehr infos unter: oder im Internet unter: Peter Löw Seite 8 Jahresheft des Bürgerverein Nürnberg-Süd Seite 9 Kirche in der Südstadt Kirche in der Südstadt Wir sind für die kleinen Leute da Kirchliche Arbeit in der Südstadt im Wandel In der Vergangenheit war die evangelische Kirche eine bestimmende und dominante Größe im Süden Nürnbergs. Die großen Kirchen von St. Markus im Westen bis St. Peter im Osten erzählen diese Geschichte. So hatten die Kirchengemeinden St. Peter und Gustav-Adolf-Gedächtniskirche einst mehr als Gemeindeglieder. Heute sind sie eine Stimme unter vielen, von einer Mehrheit ganz zu schweigen. Knapp die Hälfte der Bewohner in der Südstadt sind Mitglieder der beiden großen Kirchen. Alle übrigen gehören anderen Konfessionen und Religionen an oder sind mit keiner Glaubensrichtung verbunden. Ein Großteil der Bewohner hat einen Migrationshintergrund. Viele von ihnen sind Muslime. So ist es nicht verwunderlich, dass die drittgrößte Moschee in der Bundesrepublik Deutschland, die Eyup-Sultan-Moschee, im Viertel liegt. War die Südstadt einst das wirtschaftliche Zentrum Nürnbergs, so hat sich das in den letzten Jahrzehnten radikal verändert. Es gibt eine hohe Zahl von Arbeitslosen und Menschen, die von Hartz IV leben müssen. In den letzten zehn Jahren ist das Viertel sozial in die Knie gegangen. Vor diesem Hintergrund sehe ich die Arbeit der Kirchen in der Südstadt: Sie sind Orte der Begegnung mit großer Offenheit und Toleranz für alle Menschen im Viertel, ohne sich selbst zu verlieren, weil Christus der Herr der Kirche ist. Er ist Grund des Handelns. Deshalb sind Gespräche, Treffen und gemeinsame Arbeitskreise mit anderen Konfessionen und Religionen wie z.b. mit dem Islam eine Selbstverständlichkeit. Die Begegnungsstube Medina mag als gutes Beispiel dafür stehen. In den Kirchen der Südstadt wird von unserem Glauben erzählt und gepredigt. Je klarer wir sagen und predigen, wer wir sind, desto eher sind wir auch imstande, einen Dialog mit anderen Religionen zu führen und so das Zusammenleben zu fördern, gerade weil hier viele Menschen unterschiedlicher Glaubenstraditionen leben. In unseren Gottesdiensten taufen, trauen und verabschieden wir Menschen am Ende ihres Lebensweges, so wie das Kirche immer getan hat. Die Pfarrer und Pfarrerinnen begleiten die Menschen an diesen Übergängen des Lebens, feiern mit ihnen und trauern mit ihnen. Kirche in der Südstadt ist diakonische Kirche im Viertel. Mit ihren vielen Kindertagesstätten und Beratungsstellen, mit ihren Mittagessensangeboten für Kinder und mit der Unterstützung von Menschen in Not erfüllt sie den Auftrag tätiger Nächstenliebe. Es klingelt oft an unseren Türen. Menschen bitten um Hilfe, weil nichts mehr zum Essen im Haus ist für die Kinder. Kirche versucht zu helfen, wo es geht. Es gibt einen alten Bericht über die Christen in der ersten Zeit. Ich habe die Quelle vergessen. Ein römischer Kaiser soll gesagt haben: Die Christen sind deshalb so überzeugend, weil sie nicht nur für ihresgleichen da sind. Das ist es! Da sein für die Menschen in der Südstadt. Oft ist es nicht einfach, weil die Kräfte nicht auszureichen scheinen. Kirchliche Arbeit in der Südstadt hat sich verändert. Sie lebt von ständigen Gesprächen mit Menschen vor Ort. Die Kirchengemeinden verstehen ihre Arbeit so: Wir sind für die kleinen Leute da! Das ist klare Parteinahme für die Menschen in der Stadt, denen es nicht so gut geht. Diese Arbeit verdient Solidarität und Unterstützung und erhält sie auch in zahlreichen Kooperationen und gemeinsamen Projekten, in denen Kirche ein Partner unter vielen ist. Wolfgang Butz, Dekan im Evang.-Luth. Prodekanat Nürnberg Süd Seite 10 Jahresheft des Bürgerverein Nürnberg-Süd Seite 11 Vorstand Spende Blut Rette Leben Hotline 0800 / Vorstand des Bürgerverein Nürnberg-Süd 1. Vorsitzender:...Dr. Jürgen Helmbrecht 1. stellv. Vorsitzender:...Horst Bohl Viele Menschen sind darauf angewiesen, dass ein anderer Blut gespendet hat. Komm Blut spenden! Wir sind jeden Dienstag von 7:00 bis 15:00 Uhr und jeden Mittwoch von 11:00 bis 19:00 Uhr für Sie da beim BRK-Blutspendedienst: Institut Nürnberg Heimerichstr. 57 (am Klinikum Nord) Nürnberg Tel.: / stellv. Vorsitzende:...Dr. Susanne Jauch 1. Schatzmeister:...Peter Löw 2. Schatzmeister:...Gerhard Basedow 1. Schriftführer:...Günter Mönius 2. Schriftführer:...Fritz Endres Beisitzer:...Erika Freundl Ilka Soldner Klaus Mägerlein Gerhard Groh Hans-Jürgen Bürger Oswald Greim Harald Häßler Jürgen Wolff Revisoren:...Udo Käßmeier Manfred Paepcke Dr. Jürgen Helmbrecht Horst Bohl Dr. Susanne Jauch Seite 12 Jahresheft des Bürgerverein Nürnberg-Süd Seite 13 Verkehr Straßenbahn in der Pillenreuther Straße Verkehr Straßenbahn in der Pillenreuther Straße Überlegen bewegen? Kritik von Anwohnern und Händlern an der Streckenführung Der Bürgerverein Nürnberg Süd lud im November 2008 zu einer Informationsveranstaltung zum geplanten Bau der Straßenbahntrasse durch die Pillenreuther Straße ein. Der für 2010 vorgesehene Bau der Straßenbahnlinie 8 in der Pillenreuther Straße lässt in der Südstadt die Wellen hoch schlagen. Doch an der Planung gibt es nichts mehr zu rütteln. Betroffene Anwohner üben heftige Kritik an der Informationspolitik der Stadt. Dass die Anwohner noch eine Menge zu den Plänen zu sagen haben, zeigte die Infoveranstaltung des Bürgervereins Süd im Südstadtforum. Dort stellte sich Frank Jülich, Chef des Verkehrsplanungsamtes, den Fragen und der Kritik der Bürger. Vor allem die künftige Lärmbelästigung und Luftverschmutzung durch die Straßenbahn fürchten die Anwohner der Pillenreuther Straße. Dass seitens der VAG ein sechsstelliger Betrag für Lärmschutzmaßnahmen bereitgestellt wird, vermochte nur wenige zufriedenzustellen. Jülich erklärte zudem, dass man mit dem Ausbau des öffentlichen Verkehrsnetzes grundsätzlich eine Schadstoffverringerung erreichen wolle: «Wir möchten ja, dass die Menschen deswegen ihr Auto zu Hause lassen.» Doch das künftige Nebeneinander von Autos und Straßenbahn ist ein weiterer Stein des Anstoßes. Viele fürchten eine erhöhte Staugefahr, gerade im Bereich des Celtistunnels. Frank Jülich erklärte, dass die Straßenbahn mit eigener Signalanlage geführt wird, sodass sich die Fahrzeuge nicht gegenseitig blockieren: «Der Verkehr kann so einfach abfließen.» Die Signalanlage wirke sich dann auch kaum auf den restlichen Verkehr im Bereich des Hauptbahnhofes aus. Jülich: «Die Straßenbahn, die im Zehnminutentakt fährt, braucht nur sechs Mal neun Sekunden grün pro Stunde. Wir reden hier also von einer knappen Minute.» Um die Situation des öffentlichen Nahverkehrs noch weiter zu verbessern, setzt die Stadt auf den geplanten Osttunnel des Hauptbahnhofes. So soll ein unmittelbarer Zugang auch von den hinteren Gleisen der Bahn zum Nelson-Mandela-Platz und zur Al- lersberger Straße möglich werden. Verhandlungen mit der Bahn laufen seit langem, eine Erfolgsmeldung lässt aber auf sich warten. Kritik der Bürger wurde an der mangelnden Informationspolitik seitens der Stadt Nürnberg geübt. Viele der Anwohner wussten gar nicht, dass im Rahmen des Planfeststellungsverfahrens zur Neugestaltung der Linie auch eine Bürgerbeteiligung stattgefunden hatte. Laut Jülich wurde diese Möglichkeit aber durchaus wahrgenommen: «Wir haben Vorschläge von Anwohnern zum Thema Radweg und zur Parkplatzsituation am Hotel Merkur bekommen und berücksichtigt.» Die Route steht fest Ein Mitspracherecht haben die Anwohner jetzt nur noch bei der Einteilung der Lieferund Ladezonen sowie beim Halteverbot. Alles andere die Route, die Fahrbahngestaltung und die neue Haltestelle am Celtisplatz ist definitiv festgelegt. Auch an der Tatsache, dass von den 81 Parkplätzen im betroffenen Bereich 25 wegfallen werden, gibt es nichts mehr zu rütteln. Mit dem Bau werde im Jahr 2010 begonnen, teilte Florian Gräf, Projektleiter der VAG, mit. Der
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