WICHTIGE INFORMATION. Bedienungs-, Wartungs- und Pflegehinweise für Fenster und Haustüren, Fensterläden und Rollos

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WICHTIGE INFORMATION Bedienungs-, Wartungs- und Pflegehinweise für Fenster und Haustüren, Fensterläden und Rollos BEDIENUNGS-, WARTUNGS- UND PFLEGEHINWEISE FÜR FENSTER UND HAUSTÜREN, FENSTERLÄDEN UND ROLLOS
WICHTIGE INFORMATION Bedienungs-, Wartungs- und Pflegehinweise für Fenster und Haustüren, Fensterläden und Rollos BEDIENUNGS-, WARTUNGS- UND PFLEGEHINWEISE FÜR FENSTER UND HAUSTÜREN, FENSTERLÄDEN UND ROLLOS (Beachten Sie außerdem unsere Anleitung zur Baustellenmontage, wenn die Montage nicht durch uns oder eine andere Fachfirma ausgeführt wird.) Wir danken Ihnen, dass Sie sich für hochwertige Bauelemente von Fenster Rachinger GmbH entschieden haben. Um Ihnen als Nutzer lange Jahre der Zufriedenheit mit Ihren neuen Bauelementen zu gewährleisten, erhalten Sie nachstehend einige Hinweise und Informationen zum richtigen Umgang (Bedienung, Wartung, Pflege, Reinigung, Lüften, Gefahrenhinweise) und zu eventuellen Problembereichen rund um Ihre neuen Bauelemente. Bewahren Sie diese Bedienungs-, Wartungs- und Pflegehinweise für alle Fälle auf und informieren Sie auch andere Nutzer über den Inhalt dieser Hinweise. Bauelemente sind Gebrauchsgegenstände, unterliegen durch Alterung und Nutzung einem gewissen Verschleiß und müssen von Zeit zu Zeit gewartet werden, um eine langjährige Funktion zu gewährleisten. Zur nachhaltigen Sicherung der Werthaltigkeit (auch der Oberflächen), zur Vermeidung von Personen- oder Sachschäden sowie zur Absicherung einer Haftung gegenüber Dritten ist daher eine regelmäßige Kontrolle, Pflege, Wartung und Instandhaltung - beginnend bereits während der Gewährleistungszeit - erforderlich. Diese Aufgaben sind nicht Bestandteil der vertraglichen Leistung des Fensterlieferanten. Sie ist nicht in die Gewährleistungsverpflichtung eingeschlossen. Weiterhin ist eine regelmäßige Wartung und Pflege die Voraussetzung zur Sicherstellung der Gebrauchstauglichkeit. Der Auftraggeber hat für die notwendigen Instandhaltungs- und Werterhaltungsmaßnahmen selbstständig Sorge zu tragen. Deren Nichtbeachtung kann zu Ausschluss von Gewährleistungs- und Produkthaftungsansprüchen führen. Der Auftraggeber kann seine Verpflichtung zur Wartung dem Auftragnehmer durch Abschluss eines Wartungsvertrages übertragen. Bei Nichtbeachtung der Hinweise, fehlender oder unsachgemäßer Wartung und Instandhaltung oder zweckfremder und nicht bestimmungsmäßiger Benutzung der Bauelemente entfällt jegliche Gewährleistung und Produkthaftung. In Ihrem eigenen Interesse vergessen Sie auch nicht die Gefahren- und Unterlassungshinweise! 1. LAGERUNG UND TRANSPORT Transportieren Sie Fensterelemente nach Möglichkeit in der Lage und Position, wie sie später eingebaut werden. Vermeiden Sie bei der Wahl der Lagerstelle Behinderungen von Durchfahrtswegen oder gar Feuerwehrausfahrten! Lagern Sie Ihre Fenster in trockenen, gut belüfteten Räumen. Es empfiehlt sich, die Fenster mit einer Folie gegen Staub zu schützen. Vorsicht bei direkter Sonneneinstrahlung! Ohne ausreichende Lüftung können sich die Räume zwischen den Fensterelementen durch den sog. Frühbeet-Effekt stark aufheizen! - Gefahr von Glasbruch! Fenster sollten beim Transport nicht direkt aneinander gelehnt werden. Um Druckstellen zu vermeiden, muss als Zwischenlagerung dafür geeignetes Material verwendet werden. Sichern Sie die Lagerstelle! So vermeiden Sie spätere Beschädigungen. Beachten Sie die Unfallverhütungsvorschriften. Wenn Sie die Fenster mit einem Kran transportieren, vermeiden Sie besonders in der kalten Jahreszeit ruckartiges Anheben sonst besteht Bruchgefahr! 2. IN DER BAUPHASE - DIREKT NACH DEM EINBAU Schon während der Bauphase ist auf einen schonenden Umgang bzw. besonderen Schutz der Fenster zu achten. Nach Einbau der Elemente sollte bald die Erstreinigung erfolgen (bis 4 Wochen). Danach in angepassten Intervallen reinigen (Halbjahresintervall mindestens einhalten!). Der Auftraggeber ist für die sachgemäße Reinigung und Pflege der Elemente verantwortlich. Der Auftragnehmer kann für Schäden und Beanstandungen, die auf unzureichende Reinigung und Pflege zurückzuführen sind, nicht einstehen. Beim Einbau und den anschließenden Ein- oder Anputzarbeiten kann es zu Verunreinigungen von Profilen, Glas und Beschlägen durch Zement- oder Mörtelspritzer kommen. Kunststoffprofile sind gegen derartige Verschmutzungen unempfindlich, auf Holz- oder Aluoberflächen, auf Beschlägen und Glasscheiben können Sie jedoch Verätzungen verursachen. Daher sollten diese durch geeignete Schutzmaßnahmen (Schutzfolien und Klebebänder) sorgfältig vor Kontakt mit Mörtel oder Putz geschützt werden Fenster Rachinger GmbH 1 Achten Sie bei Holz- und Holz-Alu-Fenstern darauf, dass Sie nur Klebebänder verwenden, die mit Wasser verdünnbaren Acryl-Lacken verträglich sind (Gefahr von Lackabriss) wie z.b. TESA 4438 oder Diese und auch die Schutzfolien sollten Sie innerhalb von 2 Wochen wieder entfernen. Werden Klebebänder abgeschnitten, so ist unbedingt darauf zu achten, dass die Holzoberfläche nicht eingeschnitten und somit nicht beschädigt wird. Gelangt Putz oder Mörtel auf die Oberfläche, sollte dieser in jedem Fall sofort entfernt werden. Auf keinen Fall dürfen Putzoder Mörtelreste an bzw. in die Beschläge gelangen. Eine Reinigung der Falzgetriebe ist fast unmöglich! Bei der Reinigung dürfen keine aggressiven Reinigungsmittel eingesetzt werden, da durch diese die Oberflächen angegriffen werden können und die Haltbarkeit der Produkte negativ beeinflusst wird. Sollten die Verschmutzungen nicht mit Wasser und einer Spülmittellösung zu entfernen sein, fragen Sie beim Hersteller nach eventuell vorhandenen Spezialreinigern, um Schäden zu vermeiden. Etwaige Verunreinigungen der Glasoberflächen (bedingt durch Einbau und Verglasung) sowie Aufkleber und Distanzplättchen, können mit einem weichen Schwamm oder einem Kunststoffspachtel und viel warmer Seifenlauge vorsichtig abgelöst werden. Alkalische Baustoffe wie Zement, Kalkmörtel o.ä. müssen, solange sie nicht abgebunden haben, mit viel Wasser abgespült werden. An Glas niemals Reinigungsmittel mit Scheuer- oder Schürfbestandteilen oder Glashobeln, Rasierklingen, Stahlspachtel und andere metallische Gegenstände verwenden. Reinigungsgegenstand und flüssigkeit häufig wechseln, um zu vermeiden, dass abgewaschener Schmutz, Staub und Sand wieder auf die Glasfläche gelangen und diese verkratzen können. Rückstände, bedingt durch das Glätten von Versiegelungsfugen, müssen sofort entfernt werden, da sie im ausgetrockneten Zustand nahezu nicht mehr beseitigt werden können. Besonders problematisch ist eine hohe Luftfeuchtigkeit durch Austrocknen der Bauteile (Beton, Putz, Estrich etc.) bei Neubauten, da sich das bei der Austrocknung entstehende aggressive Kondenswasser ansonsten auf Rahmen, Glas und Beschläge niederschlägt und dort Oberflächen angreifen kann. Bei Holz- und Holz-Alu-Fenstern ist darauf zu achten, dass die Luftfeuchtigkeit während der gesamten Bauphase - und natürlich auch später - durch entsprechendes Lüften niedrig gehalten wird. Holz- und Holz-Alu-Fenster von Fenster Rachinger GmbH werden mit einer Holzfeuchte von kleiner 15 % ausgeliefert. Lackiertes Holz bei Holz- und Holz-Alu- Fenstern ist ein Werkstoff, der auf starke Änderungen der Luftfeuchte innerhalb von Tagen und Wochen durch Maßänderungen reagiert (Quellen oder Schwinden). Hierdurch können schwere Schäden an den Eckverbindungen oder auf den Oberflächen der eingesetzten Werkstoffe (Holz, Metall, usw.) entstehen. Schützen Sie deshalb Ihre Bauelemente durch eine ausreichende Lüftung während der Bauphase. Eine tägliche Stoßlüftung von mindestens 1 Stunde - auch im Winter - ist erforderlich. Wir empfehlen, die Luftfeuchtigkeit während der Bauphase und danach mit einem Hygrometer zu beobachten. Auf keinen Fall dürfen Fenster oder Türen über längere Zeit hinweg mit Folie verschlossen werden, weil das zu irreparablen Frühschäden führen kann. Auch bei Kunststoff-Elementen sollte auf die Feuchtebelastung geachtet werden, um die Beanspruchung der Beschläge zu minimieren und Korrosion zu vermeiden. Bei Arbeiten mit Winkelschleifern, Sandstrahlgeräten oder Schweißbrennern müssen Glas- und Rahmenoberflächen vor möglichen Oberflächenschäden durch Funkenaufschlag geschützt werden. Bei Arbeiten in Scheibennähe sind die Oberflächen gegen Kratzer, Spritzer, Dämpfe, Schweißnebel oder starke Wärmeentwicklung (Heißasphaltarbeiten) zu schützen. Schutzfolien auf Kunststoff- oder Aluprofilen (soweit nach Montage noch vorhanden) sind umgehend spätestens jedoch 3 Monate nach Montage zu entfernen. 3. IN DER WOHNPHASE Die nachfolgend beschriebenen Maßnahmen sollten je nach Belastungssituation mindestens einmal jährlich - durchgeführt werden, sofern keine anderen Angaben gemacht werden. 3.1 REINIGUNG UND PFLEGE Grundsätzlich sind außergewöhnliche Verunreinigungen unverzüglich zu reinigen. Verwenden Sie dabei für die Reinigung der Bauteile warmes Wasser und milde, neutrale Allzweckreiniger. Keine aggressiven Stoffe wie Lösemittelreiniger, Scheuermittel oder alkalische Allzweckreiniger verwenden, da diese die Oberfläche beschädigen können. Bitte beachten Sie: Die meisten Fensterglasreiniger enthalten Salmiak. Salmiakrückstände sind mit Wasser abzuspülen und trocken zu wischen Fenster Rachinger GmbH 2 HOLZ-OBERFLÄCHE (lasierendes oder deckendes Dickschichtsystem) Der Anstrich unterliegt je nach der Gebäudelage und baulichem Schutz der Fenster unterschiedlichen Bewitterungs- und Umwelteinflüssen, weshalb regelmäßige Überprüfungen, insbesondere der äußeren Oberflächen (besonders hinsichtlich mechanischer Beschädigungen oder Hagelschlag) unerlässlich sind. Der Einsatz von Pflegemitteln, z.b. ADLER- PFLEGESET (mit TOP-CLEANER und TOP-FINISH), lässt die Holzoberfläche immer frisch aussehen, schützt sie zusätzlich vor Witterungseinflüssen und verlängert Renovierungsintervalle und Lebensdauer der Fenster. Das ADLER-TOP-FINISH wird mit einem fusselfreien Lappen nach der Reinigung mit TOP-CLEANER aufgetragen. Entsprechend der Bewitterung sollte diese Pflege 3-4 x je Jahr erfolgen. Das ADLER-PFLEGESET können Sie bei Ihrem Fensterhersteller beziehen. Ein Renovierungsanstrich meist nur in den stärker bewitterten Teilbereichen der Fenster erforderlich kann bei lasierenden Beschichtungen nach ca. 2-3 Jahren, bei deckenden Beschichtungen nach ca. 4-5 Jahren notwendig werden. Dabei ist die vorhandene Altbeschichtung zu reinigen und mit Schleifpapier oder Schleifvlies soweit abzuschleifen, dass lose oder abgewitterte Stellen bis auf einen tragfähigen Untergrund entfernt sind. Durch mehrmaliges Überstreichen kann eine längere Haltbarkeit des Anstrichs erreicht werden. Die Silikonfase zur Glasabdichtung oder Trockenverglasungsgummidichtungen, die Beschläge und Wetterschutzschienen bzw. alle beschichteten oder eloxierten Aluminiumteile dürfen dabei nicht überstrichen werden. HOLZ-OBERFLÄCHE (High-Tech TREND-Lack-Oberfläche) Hightech TREND-Lack ist ein selbststrukturierender, silikonfreier Zwei-Komponenten-Effektlack auf Polyurethan-Basis. Der ausgehärtete Film ist druck-, kratz- und abriebfest und verfügt über eine ausgezeichnete Resistenz gegen Reinigungsmittel und Chemikalien. High-Tech TREND-Lack zeichnet sich durch hohe Farbton- und Glanzstabilität aus und erfüllt die gebräuchlichen Anforderungen gemäß DIN Die Reinigung erfolgt mit haushaltsüblichen Reinigungsmitteln. Eine Pflege ist nicht notwendig! WICHTIGER HINWEIS: Beschädigte Lackoberflächen müssen umgehend mit bei uns erhältlicher Grundierung zur Vermeidung größerer Quellschäden behandelt werden. ALUMINIUM-OBERFLÄCHEN Alu-Oberflächen sollten mindestens einmal jährlich mit dem Intensivreiniger FENOSOL-AL-EMULSION gereinigt werden. Bei hartnäckiger Verschmutzung ist die Reinigung zu wiederholen: Anschließend immer mit einem weichen Schwamm oder einem Tuch unter Zusatz eines neutralen Netzmittels (z.b. Spülmittel) abwaschen und danach abledern. Bei starkem Druck während der Reinigung kann es vor allem bei kräftigen Farben zu leichtem Farbabrieb kommen; daher nur mit mäßigem Druck reinigen. KUNSTSTOFF-OBERFLÄCHEN Kunststoff-Oberflächen sind je nach Verschmutzungsgrad, aber mindestens einmal jährlich mit FENOSOL-Intensivreinger (für weiße Profile) oder mit FENOSOL-DEKOR (für beschichtete, folierte oder Acryl-Oberflächen) zu reinigen. ENTWÄSSERUNGS-ÖFFNUNGEN Entwässerungsöffnungen in Alu- oder Kunststoff-Profilen sind darauf zu prüfen, dass diese durchgängig und somit funktionstüchtig sind. Gegebenenfalls sind diese zu säubern. DICHTUNGEN Ihre Holz- oder Holz-Alu-Fenster sind mit wartungsfreien Kunststoff-Dichtungsprofilen im Falz- und/oder Überschlagsbereich ausgestattet. Sie sollten jährlich auf einwandfreien Sitz und Dichtfunktion geprüft werden. Diese Dichtungen sind anstrichverträglich, sollten jedoch nicht überstrichen werden. Falls die inneren Fälze nachgestrichen werden sollen, sind dazu die Dichtprofile auszubauen. Gummidichtungen (EPDM oder TPE) in Holz-Alu- oder Kunststoff-Fenstern sollten einmal jährlich mit Dichtungspflegemittel behandelt werden. So bleiben sie geschmeidig und feuchtigkeitsabweisend. Der einwandfreie Sitz und Funktion sind ebenfalls zu prüfen. Grundsätzlich dürfen Dichtungen nicht überstrichen oder ausgebaut werden Fenster Rachinger GmbH 3 GLAS & DICHTSTOFFE ( Versiegelung ) Bei der Reinigung von Glas ist viel und möglichst sauberes Wasser zu verwenden, um einen Scheuereffekt durch Schmutzpartikel zu vermeiden. Auf keinen Fall die Versiegelungsfugen sauber rubbeln , sondern abgelagerte Verunreinigungen ebenfalls mit reichlich Wasser abspülen. Als Handwerkszeuge sind zum Beispiel weiche, saubere Schwämme, Leder- Lappen oder Gummiabstreifer geeignet. Unterstützt werden kann die Reinigungswirkung durch den Einsatz neutraler Reinigungsmittel oder handelsüblicher Haushalts-Glasreiniger. Handelt es sich bei den Verschmutzungen um Fett oder Dichtstoffrückstände, so kann für die Reinigung auf handelsübliche Lösungsmittel wie Spiritus oder Isopropanol zurückgegriffen werden. Von allen chemischen Reinigungsmitteln dürfen alkalische Laugen, Säuren und fluoridhaltige Mittel generell nicht angewendet werden. Der Einsatz von spitzen, scharfen metallischen Gegenstände, z.b. Klingen oder Messern, kann Oberflächenschäden (Kratzer) verursachen. Das sogenannte Abklingen mit dem Glashobel zur Reinigung ganzer Glasflächen ist nicht zulässig. Dauerelastische Dichtstoff-Fugen ( Versiegelung ) aus Silikon oder Acryl sind Wartungsfugen und sollten zur Vermeidung von Schäden der Fensterkonstruktion und der Bausubstanz mindestens 1/2-jährlich auf Ablösungen oder Undichtheiten überprüft werden. Im Schadensfall ist umgehend der Fachbetrieb zu kontaktieren. 3.2 LÜFTEN Wenn Ihre neuen Fenster schwitzen, dann beweist dies, dass sie dicht sind! Ihre Aufregung ist verständlich, weil sich bei Ihren alten (undichten) Fenstern nie Schwitzwasser gebildet hat. Weil es ewig gezogen hat, gab es keine feuchten Wände, ein automatischer Luftaustausch löste das Problem Feuchtigkeit. Die ebenso natürlichen Nachteile waren die Zugluft und hohe Heizverluste. Die hohe Dichtigkeit moderner Isolierglasfenster macht uns nun auf die Sünden mangelhafter Belüftung aufmerksam. Im günstigsten Fall zeigt sich dies nur an den beschlagenen Scheiben, es kann aber auch zu unliebsamer Schimmel- oder Sporenbildung an Decke und Wänden führen. Die Luftfeuchtigkeit innerhalb der Wohnung ist natürlich und leicht erklärlich. Am meisten Dampf gibt es wohl im Bad, aber auch beim Kochen in der Küche. Auch die Bewohner dampfen ganz schön und nicht nur in der Sauna. Verdunstet doch ein Mensch je Nacht etwa 1 Liter, was bei einem Ehepaar im Monat immerhin eine volle Badewanne ausmacht! Um die unangenehmen Überraschungen einer Überfeuchtung der Wohnung zu vermeiden, hilft wie gesagt regelmäßiges und ausreichendes Lüften! Neue Fenster zeichnen sich durch eine besonders hohe Dichtigkeit aus. Dadurch gewährleisten sie eine optimale Wärmedämmung und eine energiesparende Beheizung Ihrer Wohnräume. In geschlossenem Zustand verhindern sie weitgehend unkontrollierten Luftaustausch und Zugerscheinungen zwischen innen und außen. Um Feuchteschäden zu vermeiden, bedarf es deshalb einer kontrollierten Lüftung. WIE ABER LÜFTEN SIE RICHTIG? 1. Morgens alle Räume Minuten (vor allem Schlafzimmer, Bad und Küche) lüften. 2. Im Laufe des Tages - je nach Feuchtigkeitsanfall - mehrmals lüften. 3. Freigesetzte größere Dampfmengen (z.b. beim Duschen oder Kochen) sofort nach außen abführen! 4. Die Fenster sollten nicht nur gekippt, sondern ganz geöffnet werden, damit durch die Stoßlüftung ein intensiver Luftaustausch in kürzester Zeit garantiert wird. 5. Während der Lüftung die Heizung abdrehen. 6. Die Raumtemperatur nicht unter 15 C absinken lassen. Wenn Sie so lüften, sparen Sie beim Heizen und dienen Ihrer Gesundheit. Währen der Bauphase sind zusätzliche Lüftungsmaßnahmen notwendig! So ist bei Winterbaumaßnahmen ein gleichzeitiges Heizen und Lüften unerlässlich! Beim Fensteraustausch in Altbauten ist in der Regel eine deutliche Änderung der Lüftungsgewohnheiten erforderlich. Während bei den alten und undichten Fenstern ein ständiger (zum Teil ungewollter und unnötiger) Luft- und damit Feuchteaustausch stattfand, muss bei neuen und dichten Fenstern durch gezieltes und bedarfsgerechtes Öffnen (Stoßlüftung) der Luftaustausch bewusst herbeigeführt werden, womit gleichzeitig Feuchtigkeit und Geruchsstoffe abgeführt werden und im Vergleich zur anhaltenden Kippstellung Energie gespart wird. 3.3 BESCHLÄGE Zur dauerhaften Gewährleistung einer einwandfreien Funktion haben Ihre Fenster hochwertige Beschläge, sodass Sie von hohem Bedienungskomfort und langer Nutzungsdauer ausgehen können. Die Beschläge dürfen nicht mit aggressiven Mitteln gesäubert werden, weil dadurch ihr Korrosionsschutz angegriffen wird. Sie dürfen auch nicht überlackiert werden, damit sie in ihrer Funktion nicht beeinträchtigt werden Fenster Rachinger GmbH 4 BEDIENUNG DER FENSTER Die Kippstellung dient zur Dauerbelüftung des Raumes. Die 90 geöffnete Drehstellung eignet sich zur Kurzzeitbelüftung (Stoßlüftung) oder zum Reinigen der Scheiben. Flügel nicht unbeaufsichtigt lassen, da vor allem bei Zugluft Beschädigungen der Bauteile entstehen können. Stellung zur Dauerbelüftung des Raumes Bei Ausführung mit Sparlüftung Nur zur Kurzzeitbelüftung (Stoßlüftung) oder zum Reinigen der Scheiben. Flügel nicht unbeaufsichtigt lassen! Wenn der Raum längere Zeit unbeaufsichtigt ist bzw. kein Luftaustausch gewünscht wird. WARTUNG Um die Funktion von Dreh-Kipp-Beschlägen für Fenster und Fenstertürflügel oder für Haustürbeschläge zu erhalten, sind mindestens jährlich folgende Wartungsarbeiten durchzuführen: Beschlagteile, die sicherheitsrelevanten Charakter haben, sind in regelmäßigen Abständen auf Verschleiß zu kontrollieren. Alle beweglichen Teile und Verschlussstellen der Dreh- Kipp-Beschläge sind zu fetten. Es sind nur solche Reinigungs- und Pflegemittel zu verwenden, die den Korrosionsschutz der Beschlagteile nicht beeinträchtigen. Schließteile, Verriegelungszapfen und bei den Führungsschlitzen die darunterliegende Riegelstange mit Staufferfett oder technischer Vaseline fetten. Die gleichen Pflege und Wartungshinweise gelten auch für alle Fenstertypen, die in dieser Anleitung nicht speziell erwähnt werden (z.b. Dreh-Kipp-Fenster zweiflügelig bzw. Dreh- oder Kippfenster!). Einstellarbeiten an den Beschlägen sowie das Aus- und Einhängen der Flügel sind ausschließlich vom Fachbetrieb durchzuführen. Beschädigte Beschlagteile sollten ebenfalls nur vom Fachbetrieb ausgetauscht werden. GEFAHREN- UND UNTERLASSUNGSHINWEISE Allgemein: Bei Anwesenheit von Kindern Fensterflügel nicht unbeaufsichtigt über einen längeren Zeitraum offen stehen lassen; ggf. Drehsperren oder abschließbare Griffe anbringen. Verletzungsgefahr (Einklemmen) von Körperteilen im Öffnungsspalt zwischen Flügel und Rahmen. Besonders hoch ist die Verletzungsgefahr durch Windeinwirkung! Absturzgefahr: Deswegen beim Putzen eine sichere Leiter und ggf. Sicherheitsgeschirre oder andere Absturzsicherungen verwenden! Verletzungsgefahr durch Windeinwirkung Fenster Rachinger GmbH 5 Zusatzbelastungen des Flügels (etwa durch Beschweren des Griffs) unterlassen Andrücken des Flügels ge
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