XII. Veranstaltungsreihe Weiterbauen. Hamburgische Architektenkammer Freie Akademie der Künste Hamburg BDA Hamburg Denkmalschutzamt Hamburg

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XII Veranstaltungsreihe Weiterbauen Hamburgische Architektenkammer Freie Akademie der Künste Hamburg BDA Hamburg Denkmalschutzamt Hamburg Eine verbindliche Anmeldung ist zwingend erforderlich bis spätestens
XII Veranstaltungsreihe Weiterbauen Hamburgische Architektenkammer Freie Akademie der Künste Hamburg BDA Hamburg Denkmalschutzamt Hamburg Eine verbindliche Anmeldung ist zwingend erforderlich bis spätestens sieben Tage vor der jeweiligen Veranstaltung per Fax an (040) oder per an Begrenzte Teilnehmerzahl nach Reihenfolge der Anmeldungen. Informationen zum jeweiligen Treffpunkt erhalten Sie bei Anmeldung. Der Unkostenbeitrag beträgt 5, Euro pro Person und Veranstaltung, fällig bei Anmeldung. Die Weiterentwicklung bestehender Bausubstanz entwickelt sich gerade in den Städten mehr und mehr zur Hauptaufgabe von Architekten wie Bauherren. Und die Umnutzungsaufgaben sind vielfältig. Die Beispiele, die die Freie Akademie der Künste, die Hamburgische Architektenkammer, der BDA Hamburg und das Denkmalschutzamt Hamburg 2016 für die Reihe Weiterbauen ausgewählt haben, zeugen von ihrer Bandbreite: Gleich zwei Bunker aus dem 2. Weltkrieg erfuhren zivile Nutzungen, von der Öffentlichkeit weitgehend unbemerkt erhielt die Hamburger Kunsthalle eine Erweiterung und auch ein weiterer höchst geschichtsträchtiger Bau wurde umgebaut: Die Patriotische Gesellschaft. Eine Großwäscherei, eine Schule und eine Tankstelle wurden umgenutzt, ein Park erstrahlt in neuem Glanz und am Stadtrand entstand Deutschlands wohl pittoreskester Aldi-Markt. 1 Resonanzraum im Bunker FeldstraSSe Mittwoch, 11. Mai 2015, 17 Uhr 2 Erweiterung des Altbaus der Hamburger Kunsthalle Mittwoch, 18. Mai 2015, 16 Uhr 3 Grunderneuerung des historischen Heine-Parks Mittwoch, 25. Mai 2015, 16 Uhr 4 Umbau und Erweiterung der Beruflichen Schule BurgstraSSe Mittwoch, 1. Juni 2015, 16 Uhr 5 Wohnungen in der Frauenklinik Altona mit ehemaligem OP-Bunker Mittwoch, 8. Juni 2015, 16 Uhr 6 Sanierung des Hauses der Patriotischen Gesellschaft Mittwoch, 22. Juni 2015, 16 Uhr 7 Umnutzung von GroSSwäscherei und Tankstelle am Grindel Mittwoch, 29. Juni 2015, 16 Uhr 8 Discounter im ehemaligen Kröger-Hof Mittwoch, 6. Juli 2015, 16 Uhr Mittwoch, 11. Mai 2016, 17 Uhr Resonanzraum im Bunker FeldstraSSe Detlef Junkers (Büroleiter pfp Architekten) Christoph Schwarzkopf (Denkmalschutzamt) Tobias Rempe (Ensemble Resonanz) Nach Jahren der Suche hat das Ensemble Resonanz im Bunker an der Feldstraße eine neue Heimat gefunden: Mitten in St. Pauli ist ein Raum für Resonanz entstanden, der Proberaum für das Ensemble und Experimentierfläche für neue Konzertideen zugleich ist. Gestaltet von den pfp architekten hamburg unter Einbindung der Musiker ist hinter vier Meter dicken Betonmauern des denkmalgeschützten Bunkers ein Raum entstanden, der urbane Architektur und Elemente der Clubkultur kunstvoll in Szene setzt, mit exzellenter Akustik verbindet und dabei einen Konzertsaal neu denkt: als Raum der Begegnung ohne Hemmschwellen. 2Durch umfangreiche Umbau-, Erweiterungs- und Sanierungsarbeiten erhielt die Hamburger Kunsthalle eine verbesserte Nutzung sowie eine zeitgemäße Ausstrahlung. Die Modernisierung betrifft zahlreiche Bereiche des historischen und denkmalgeschützten Gebäudeensembles am Glockengießerwall, schwerpunktmäßig den 1869 fertiggestellten Ursprungsbau sowie Mittwoch, 18. Mai 2016, 16 Uhr den 1912 begonnenen Ergänzungsbau ( Muschelkalkbau ). Neben baulichen und technischen Eingriffen auf allen Geschossen der Altbauten wurde die Planung Sanierung und Umbau unter Anderem mit inhaltlich organisatorischen Maßnahmen, einem neuen Ausstellungs- und Rundgangkonzept sowie informationstechnischen Neuerungen verwoben. der Hamburger Kunsthalle Leitidee der Planung ist die Neuorganisation der bisherigen Zugänge zu einem Jo Landwehr (LH Architekten) zentralen Haupteingang, der die zukünftig barrierefreie Erschließung der Sammlungsräume sowohl der Altbauten als auch der Galerie der Gegenwart aus der Mitte des Albert Schett (Denkmalschutzamt) Stefan Brandt (Geschäftsführer Kunsthalle Hamburg) Ensembles ermöglicht. 3 In Mittwoch, 25. Mai 2016, 16 Uhr Grunderneuerung des historischen Heine-Parks Hubert Wiggenhorn (Wiggenhorn & van den Hövel Landschaftsarchitekten) Dr. Jens Beck (Denkmalschutzamt) Thomas Layer (Bezirksamt Altona) den 1830 Jahren wurde der Heine-Park durch den Gartengestalter und Architekten Joseph Jaques Ramée in Form eines Landhausgartens im englischen Stil an der Elbchaussee angelegt. Die Schaffung von Blickachsen durch das gezielte Setzen von Pflanzungen und das Anlegen eines Rundweges entlang der Geestkante ( belt walk ) waren prägende Elemente des damaligen Entwurfs. Durch verschiedene Nutzungen des Parks in den letzten 100 Jahren ist von den ehemaligen Elementen neben dem alten Gärtnerhaus (Heine-Haus) an der Elbchaussee, der Villa Therese im Osten des Parks und einzelnen Bäumen nur wenig übriggeblieben. Zudem präsentierte sich der Park in den letzten Jahren nicht mehr im besten Pflegezustand. Im Auftrag des Bezirksamts Altona wurde auf Grundlage der Raméeschen Planung ein Entwurf entwickelt, der auf der einen Seite die historischen Bezüge wieder sichtbar macht und sich auf der anderen Seite an die heutigen Bedürfnisse anpasst. An der Stelle der nicht mehr vorhandenen alten Heineparkvilla wurde ein zentraler Platz geschaffen, von dem aus die historischen Gebäude sichtbar sind, die so wieder Bestandteil des Parks werden. Eine neue Aussichtplattform südlich der Plangschen Villa und die Wiederherstellung eines Fußwegs entlang der Geestkante bietet Ausblicke auf die Elbe. Ferner wurde der vorhandene Spielplatz saniert und um einen weiteren im Übergang zum Donnerspark ergänzt. 4Mittwoch, 1. Juni 2016, 16 Uhr Umbau und Erweiterung der Beruflichen Schule BurgstraSSe Daniela Scherz (Denkmalschutzamt Hamburg) Martin Fiech (A4 Architektur) Astrid Arndt (Schulleiterin Berufliche Schule Burgstraße) Die ehemalige Volksschule an der Burgstraße wurde ab 1915 von Fritz Schumacher geplant und nach dem Ersten Weltkrieg 1921 eingeweiht. Das aus viergeschossigem Hauptgebäude mit Walmdach und separater Turnhalle bestehende Gebäudeensemble beherbergte im Laufe der Jahrzehnte, oft parallel, eine Reihe verschiedener Schulen eine Hilfsschule, eine Gehörlosenschule, eine Hauptund Realschule und zuletzt die Gewerbeschule für das Friseurhandwerk. Im Laufe der Jahrzehnte erfuhr die Anlage verschiedene Erweiterungen und nutzungsbedingte Umbauten. Seit 2009 stehen Hauptgebäude und Turnhalle unter Denkmalschutz. A4 Architektur erweiterte das Ensemble nun um ein Schulgebäude und eine moderne Sporthalle. Die denkmalgeschützte Turnhalle wurde zu einer Mensa mit Mediothek umgebaut, das Hauptgebäude denkmalgerecht saniert. 5Der zweigeschossige Klinkerbau der Städtischen Entbindungsklinik in der Altonaer Bülowstraße wurde 1920 eingeweiht und war das erste große öffentliche Gebäude, das nach dem 1. Weltkrieg in Altona errichtet wurde. In den 1930er Jahren wurde die Klinik in Altonaer Frauenklinik Mittwoch, 8. Juni 2016, 16 Uhr umbenannt und diente während der NS-Herrschaft auch für Zwangssterilisationen. Wohnungen in der Frauenklinik Altona Auf der gegenüberliegenden Straßenseite steht der in den 1930er Jahren erbaute mit ehemaligem OP-Bunker ehemalige OP-Bunker, der in den Kriegsjahren Operationsmöglichkeiten während der Bombenangriffe gewährleistete. In den 1970er Jahren fusionierte die Klinik mit dem Alexander Krauß (Denkmalschutzamt Hamburg) Allgemeinen Krankenhaus Altona. Nach Aufgabe des Standorts wurden sowohl das Philipp Pellio (FormArt GmbH) Hauptgebäude als auch der OP-Bunker in den vergangenen Monaten zu Eigentumswohnungen Christian Mahn (WBRE GmbH)) umgebaut. 6Das Haus der Patriotischen Gesellschaft stellt einen Fixpunkt der Hamburger Stadtbaugeschichte dar. Der von Theodor Bülau im Stile einer norddeutschen Backstein-Neogotik errichtete Bau war nach dem großen Stadtbrand 1842 ein vielbeachtetes Symbol für den Neubeginn. Das mehrfach veränderte und erweiterte denkmalgeschützte Gebäude wurde jüngst vom Architekten Joachim Mittwoch, 22. Juni 2016, 16 Uhr Reinig umfassend saniert und modernisiert. Im Fokus stand dabei das Streben, dem Haus neue Präsenz im Stadtraum zu verschaffen und seinen bisweilen hermetischen Sanierung des Hauses Charakter abzumildern. Dafür wurde der Sockelbereich saniert, der Säulensaal der Patriotischen Gesellschaft geöffnet, neue Fenster eingesetzt. Im Reimarussaal wurden die Kronleuchter der Nachkriegszeit aufgearbeitet, neue Vorhänge angebracht und die Stühle neu bezogen. Joachim Reinig (Plan-R-Architektenbüro Joachim Reinig) Im Foyer wurden nachträgliche Einbauten entfernt, was den Raum großzügiger und Andreas Kellner (Leiter Denkmalschutzamt) frischer wirken lässt. Insgesamt wurde bei der Sanierung eine gute Balance zwischen Dr. Ingrid Nümann-Seidewinkel (1. Vorsitzende Patriotische Gesellschaft) Erhalten und Verändern erreicht. 7Eine Mittwoch, 29. Juni 2016, 16 Uhr Umnutzung von GroSSwäscherei und zeitgemäße Umnutzung erfuhren zwei Tankstelle am Grindel Gebäude auf dem Gelände der denkmalgeschützten Grindelhochhäuser in Hamburg Harvestehude. Die im Souterrain gelegene ehemalige Zentralwäscherei Grindel wurde Corinna Stolze (PSA Architekten) angesichts einer flächendeckenden Versorgung der Haushalte mit Waschmaschinen in Emily Haas (Trägerin der Kita Emily) eine Kita mit Außenspielfläche auf dem Dach umgewandelt. Die historische Tankstelle an der Grindelallee wurde minutiös rekontruiert und dient fortan als Showroom Dorothee Heine (Inhaberin Two Wheels Good) Katrin Meyer (Denkmalschutzamt Hamburg) eines Lastenfahrradhändlers. 8Mittwoch, 6. Juli 2016, 16 Uhr Discounter im ehemaligen Kröger-Hof Rüdiger Nickel (Architekt) Jan-Dieter Mohr (Leiter von Aldi Immobilien und Expansion) Christoph Bartsch (Denkmalschutzamt Hamburg) Der Discounterriese Aldi fällt nicht immer durch behutsamen Umgang mit Bestandsarchitektur auf. Umso erstaunlicher ist der gelungene Umbau des seit 2007 unter Denkmalschutz stehenden ehemaligen Kröger-Hofes in Meiendorf. Das 1919 als Ersatz eines älteren Bauwerks nach Plänen des Hamburger Architekten Rudolf Rzekonski entstandene Wohn- und Wirtschaftsgebäude mit Schmuckgiebel an Front- und Rückseite war einst der größte Hof in Meiendorf. Sowohl das Wohn- als auch das 1943 nach einem Fliegerbombenschaden wiedererrichtete und um ein Geschoss erhöhte Wirtschaftsgebäude konnten beim Umbau zum Discounter weitgehend erhalten bleiben. Durch einen Komplettumbau im Inneren und die Einfügung neuer Fensteröffnungen entstanden auf rund 800qm Hamburgs wohl malerischster Discounter sowie weitere Laden-, Büro- und Praxisflächen. Abbildungsnachweis Resonanzraum im Bunker Feldstraße Foto: Ralf Buscher Sanierung und Umbau der Hamburger Kunsthalle Visualisierung: Moka Studio Grunderneuerung des historischen Heine-Parks Foto: Wiggenhorn und van den Hövel Landschaftsarchitekten BDLA Umbau und Erweiterung der Beruflichen Schule Burgstraße Foto: A4 Architektur Wohnungen in der Frauenklinik Altona mit ehemaligem OP-Bunker Foto: WBRE WATERBOUND Real Estate GmbH Sanierung des Hauses der Patriotischen Gesellschaft Foto: Florian Busch Umnutzung von Großwäscherei und Tankstelle am Grindel Foto: Freie Akademie der Künste Discounter im ehemaligen Kröger-Hof Foto: Katharina Born / bksn architekten Gestaltung: Mobil:
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