ZEMENT & MEHR OKTOBER 2015 DAS MAGAZIN FÜR KUNDEN UND GESCHÄFTSPARTNER

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OKTOBER 2015 DAS MAGAZIN FÜR KUNDEN UND GESCHÄFTSPARTNER ZEMENT & MEHR Schwerpunkt: Behagliches Wohnen LiaGrün Der Mauerstein mit mineralischem Isolationsschaum A Star is born Beton erobert die Landstraße
OKTOBER 2015 DAS MAGAZIN FÜR KUNDEN UND GESCHÄFTSPARTNER ZEMENT & MEHR Schwerpunkt: Behagliches Wohnen LiaGrün Der Mauerstein mit mineralischem Isolationsschaum A Star is born Beton erobert die Landstraße INHALT Inhalt 03 Editorial 04 Behagliches Wohnen 100 % mineralisch und energieeffizient mit Leichtbeton 06 Referenzen mit Leichtbeton 08 LiaGrün Der Mauerstein mit mineralischem Isolationsschaum 10 A Star is born Beton erobert die Landstraße 12 Tor für die Beton-Fertigteil- Architektur 14 Weltmeister Österreicher sind Weltmeister im Betonbau 15 Der Lafarge Sicherheitstag 04 BEHAGLICHES 08 LIAGRÜN COVER FOTO Das erste Haus aus Isolationsbeton mit sichtbar bleibenden Oberflächen in der Südsteiermark. Baubeginn: 2014 Entwurf: DI Ulrike Tinnacher, Architektin Ausführung: Baufirma Röck 10 A STAR IST BORN SEITE 02 INHALT EDITORIAL Antoine Duclaux CEO LafargeHolcim Central Europe East Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Leserinnen und Leser, es hat sich viel getan und wir freuen uns, Ihnen die Highlights unserer innovativsten Projekte, an denen wir gemeinsam mit unseren Kunden und Partnern arbeiten, vorstellen zu dürfen: Behagliches Wohnen mit Beton und der Technologietransfer von der Autobahn zur Landstraße sind die Themenschwerpunkte dieser Ausgabe. Doch zuerst möchte ich kurz die Ereignisse der letzten Monate Revue passieren lassen: Ich bin seit Juni neuer Geschäftsführer von LafargeHolcim Central Europe East und freue mich auf die Zusammenarbeit mit Ihnen. Seit 15. Juli gehört Lafarge Österreich zur LafargeHolcim-Gruppe. Wir haben dadurch die Möglichkeit, unseren Kunden noch mehr Know-how und Service zu bieten. Österreich ist eine Region mit Potenzial. Der Markt ist hoch entwickelt und bietet so die optimale Basis für Innovation. Wir legen dabei unsere Schwerpunkte auf mineralische Wandlösungen, Strategien gegen sommerliche Überhitzung in den Städten, die leistbar und energieeffizient sind. Wir stellen Ihnen in dieser Ausgabe erstmals den LiaGRÜN vor, den Leichtbaustein der ohne Material auf Erdölbasis hohe Dämmwerte aufweist sowie weitere Projekte zum Thema 100 Prozent mineralischer Wohnkomfort. Weiters fokussieren wir auf smarte Infrastrukturlösungen, um die positiven Eigenschaften von Beton auch für das niederrangige Straßennetz nutzbar zu machen. Der Anwendungsversuch mit einem flexiblen Equipment, das sich den Dimensionen der Landstraße anpasst, wurde im August erfolgreich durchgeführt wir bieten damit ein neues attraktives Produkt für besonders befahrene Straßenstücke. Aufmerksam verfolgen wir auch den Bau des neuen Allianz Stadions, bei dem die Beton-Fertigteil-Architektur das erste Match bereits gewonnen hat. Besonders freue ich mich, Ihnen den Lafarge Sicherheitstag für Transporteure ankündigen zu dürfen, der am 9. November 2015 in Bad Waltersdorf stattfinden wird. Die Innovationskraft entlang der gesamten Wertschöpfungskette ist in Österreich gegeben und wir freuen uns, gemeinsam mit unseren Kunden & Partnern daraus Komplettlösungen zu entwickeln, die gegenwärtige und zukünftige Anforderungen des Marktes erfüllen. Ihr CEO Antoine Duclaux EDITORIAL SEITE 03 SCHWERPUNKTTHEMA Behagliches Wohnen 100 Prozent mineralisch und energieeffizient mit Leichtbeton Der diesjährige Sommer hat bestätigt, dass Strategien gegen die sommerliche Überhitzung zunehmend an Bedeutung gewinnen. Die Wahl des richtigen Baustoffes ist dafür von essenzieller Bedeutung. Diese Entscheidung kann nur einmal getroffen und nachträglich nie mehr geändert werden. Bei falscher Entscheidung werden speziell die Sommer zur Qual. Experten raten hier zu Leichtbeton, der gegenwärtige und zukünftige Anforderungen von Bewohnern erfüllt. Leichtbeton bietet als 100 Prozent mineralischer Baustoff eine hohe Dämmeigenschaft, garantiert ein ganzjährig behagliches Raumklima bei gleichzeitig niedrigen Energiekosten sowie Langlebigkeit und eine einfache Wiederverwertbarkeit. Nach wie vor dominiert die massive Bauweise bei der Errichtung von Wohnraum. Die Herausforderung besteht darin, künftigen Hausherren die Vorzüge von Leichtbeton ins Bewusstsein zu rufen. DIE NUTZUNG ERNEUERBARER ENERGIE UND VERMEIDUNG SOMMERLICHER ÜBERHITZUNG TEILEN SICH DIE SPITZE BEI DER BEWERTUNG ZUKÜNFTIGER HERAUSFORDERUNGEN FÜR DIE BAUBRANCHE Mag. Siegfried Wirth Die Zeit ist reif dafür, wie die Studie Zukunft Bauen 2015 von Unternehmensberatung Mag. Siegfried Wirth zeigt. Die besten Marktaussichten in den nächsten fünf Jahren werden dem Niedrigstenergiehaus und klar abgesetzt dem Niedrigenergiehaus zugeschrieben. Die mehr als 200 befragten Experten aus der Baubranche schätzen die Vermeidung sommerlicher Überhitzung, die Innenraumluftqualität und den Heizwärmebedarf bei der Bewertung zukünftiger Herausforderungen für ihr Unternehmen als überwiegend sehr wichtig ein, weiß Mag. Siegfried Wirth, aufgrund der von seinem Unternehmen durchgeführten Experten-Befragung Zukunft Bauen SEITE 04 SCHWERPUNKTTHEMA DER MARKT FÜR WOHNBAUTEN WÄCHST Im Jahr 2014 entstanden laut Statistik Austria Wohneinheiten als neu errichtete Ein- und Zweifamilienhäuser in Österreich. Das ist ein Anstieg von etwa 4 Prozent bewilligten Wohneinheiten gegenüber dem Vorjahr.* * s. STATISTIK AUSTRIA: Wohnen 2014, Zahlen, Daten und Indikatoren der Wohnstatistik. Wien 2015. SCHWERPUNKTTHEMA LEICHTBETON IST UNSERE ANTWORT AUF GEGEN- WÄRTIGE UND ZUKÜNFTIGE HERAUSFORDERUNGEN IM WOHNBAU DI Gernot Tritthart Leichtbeton erfüllt diese Anforderungen, durch seine hohe Dämmeigenschaft sorgt er ganzjährig für ein ausgeglichenes Raumklima. Wir wissen von unseren Kunden, dass Alternativen zu Dämmmaterial auf Erdölbasis und energieeffiziente Wandlösungen von zukünftigen Hausherren, Planern und Architekten aktiv nachgefragt werden. Jetzt geht es darum, mit vereinten Kräften das Potenzial von Leichtbeton, durch eine intelligente Zusammenarbeit entlang der gesamten Wertschöpfungskette freizusetzen. Unser Ziel ist es nachhaltige Wohnqualität mit niedrigem Energiebedarf zu schaffen, die wiederum Nachfrage erzeugt, woraus ein langfristiger und stabiler Absatz unseres Baustoffes garantiert wird, fasst DI Gernot Tritthart, Innovation und Marketing Direktor bei Lafarge das verfolgte Ziel für Wandbau-Lösungen von Lafarge zusammen. Die Praxis zeigt, dass der Ansatz von Lafarge richtig ist. Das Betonwerk Schwarz in Burgauberg hat erst im Herbst 2014 mit der Produktion des LiaSTAR 50, dem 50 cm breiten Mauerstein aus Leichtbeton begonnen. Nun, ein Jahr später, überwiegt der Anteil von LiaSTAR 50 bei den geplanten Projekten. Auch das Betonwerk Peintner in Weißkirchen in der Steiermark, produziert und verkauft seit Anfang des Jahres den LiaSTAR 50 erfolgreich. Weitere Steinproduzenten überlegen, den LiaSTAR 50 anzubieten. Der Isolationsbeton also Leichtbeton mit Liapor-Blähton in Form von Transportbeton hat Anhänger gefunden. Zum ersten Haus aus Isolationsbeton in der Südsteiermark sind in diesem Jahr weitere Architektenhäuser hinzugekommen. Das Haus M. in Graz und das Haus P. am Bisamberg wurden im Sommer betoniert, weitere Projekte sind in Planung. Um das mineralische Haus von Grund auf zu vervollständigen, wird Fundatherm eine zementgebundene Schüttung mit Liapor-Blähton als Fundamentdämmung unter der Bodenplatte angeboten. Fundatherm ist die optimale 100-prozentige mineralische Alternative zu herkömmlichen Dämmstoffen. Fundatherm wird weiters als Perimeterdämmung, als seitliche Baugrabenhinterfüllung und als Dämmung unter dem Estrich sowie als Schwimmbadhinterfüllung eingesetzt. Diese drei Produktgruppen Leichtbeton in Form von Transportbeton, Mauersteinen und als mineralisches Dämmmaterial fassen wir als Innovationsbetone zusammen, kurz I-Beton. I steht dabei für intelligente Baustoffe für innovatives Bauen. Die Plattform wurde von Lafarge Österreich initiiert und gemeinsam mit Liapor Österreich und weiteren Partnern aus der Betonbranche gegründet. Ziel ist es, Synergien zu bilden und die Erfolge von Leichtbeton mit der Öffentlichkeit zu teilen. DAS LIAPOR-KORN SORGT DAFÜR, DASS LEICHTBETON DIE VORZÜGE VON NORMAL- BETON HINSICHTLICH FESTIGKEIT, DICHTE, DAUERHAFTIGKEIT UND WÄRMEDÄMMUNG OPTIMIERT. Ing. Helmut Buhl Innovationsbetone sind 100 Prozent mineralisch. Der hohe Anteil an Liapor-Blähton inkludiert die Wärmedämmung bereits im Baustoff. Das luftporendurchsetzte Innenleben der Liapor-Kugel speichert Wärme und lässt Wasserdampf diffundieren, wodurch auf eine erdölbasierende Dämmung verzichtet werden kann. Das reduziert den Bauaufwand erheblich und ermöglicht nachhaltige Gebäude bis hin zur Wiederverwertung, zählt Ing. Helmut Buhl, Geschäftsführer von Lias-Österreich die Vorteile des Liapor-Kornes auf. SCHWERPUNKTTHEMA SEITE 05 SCHWERPUNKTTHEMA LEICHTBETON IST EIN GEFRAGTER BAUSTOFF Lafarge Österreich unterstützt seine Partner mit betontechnischem Know-how, bei der Entwicklung der optimalen Betonrezeptur und ist ein Partner wenn es um Produktinnovationen geht. Die Reihe von Referenzobjekten, die derzeit im Entstehen sind, zeigt den erfolgreichen Einsatz aller Beteiligten. FUNDATHERM: EINFAMILIENHAUS IN UNTERLUNGITZ BEZIRK HARTBERG-FÜRSTENFELD KAMMEL GES. M. B. H Derzeit entsteht in Unterlungitz ein Einfamilienhaus, bei dem die Dämmung unter der Fundamentplatte sowie die seitliche Arbeitsgrabenhinterfüllung mit Fundatherm ausgeführt werden. Insgesamt werden 150 m³ der mineralischen Dämmung aus Zement und Liapor-Blähton eingebaut. FUNDATHERM IST DIE BEVORZUGTE ALTERNATIVE ZU ERDÖLBASIERENDEN DÄMM-MATERIALIEN. DI Franz Strobl Der Kunde hat dezidiert nach einem Dämmmaterial gefragt, das eine Alternative zu erdölbasierenden Materialien ist. Wir freuen uns, dass wir unseren Kunden eine 100-prozentige mineralische Dämmung anbieten können, so Baumeister DI Franz Strobl, Geschäftsführer von Kammel Ges. m. b. H. FUNDATHERM UND LIASTAR 50: WOHNANLAGE FÜRSTENFELD GENERALPLANUNG SCHWARZ E. U. In Fürstenfeld wird derzeit eine massive Wohnausanlage errichtet, die von Grund auf 100 Prozent mineralisch ist. Unter der Bodenplatte wird mit einer Schicht Fundatherm gedämmt einer Schüttung aus Blähton und Zement. Die Wände werden mit dem LiaSTAR 50 einem 50 cm breiten Mauerstein aus Leichtbeton errichtet. Die Wohnanlage umfasst fünf Wohneinheiten und eine Grundfläche von 460 m². LEICHTBETON GARAN- TIERT EIN AUSGE- GLICHENES RAUMKLIMA IST SCHALLDÄMMEND UND BRANDSICHER. Ing. Martin Schwarz Als Planer sind wir gefordert, Strategien gegen Überhitzung im Sommer zu entwickeln. Wir müssen Gebäude planen, die ganzjährig ein ausgeglichenes Raumklima bei gleichzeitig niedrigen Energiekosten bieten. Der Baustoff Leichtbeton erfüllt diese Ansprüche und ist zusätzlich massiv, schalldämmend und brandsicher. Zugleich kann man sich auf seine Stärke und Widerstandsfähigkeit ein Leben lang verlassen. Wir freuen uns, eine so hochwertige Wohnanlage planen und ausführen zu dürfen, erklärt Baumeister Ing. Martin Schwarz, Geschäftsführer von Generalplanung Schwarz e.u. SEITE 06 SCHWERPUNKTTHEMA SCHWERPUNKTTHEMA DER LIASTAR 50 ÜBERZEUGT DURCH OPTIMALE WÄRME- DÄMMUNG UND ENERGIEEFFIZIENZ. LIASTAR 50: HAUS B. IN OBDACH BEZIRK MURTAL PEINTNER WERKE Das Haus B. in Obdach, Bezirk Murtal ist ein Leichtbetonhaus mit einer Bruttogrundfläche von 720 m². Es besteht aus LiaSTAR 50 Mauersteinen für die Außenwände, sowie aus Leichtbetonsteinen für die Innenwände. Herbert Peintner Mit dem LiaSTAR 50 bieten wir unseren Kunden seit Beginn des Jahres einen weiteren Mauerstein aus Leichtbeton. Seine positiven Eigenschaften wie optimale Wärmedämmung, Kostenersparnis bei der Errichtung und niedrige Energiekosten über den gesamten Lebenszyklus sind einleuchtende Argumente die jeden künftigen Bauherren überzeugen, so Herbert Peintner, Geschäftsführer der Peintner Werke die seit Jahresbeginn den LiaSTAR 50 produzieren. ISOLATIONSBETON: EINFAMILIENHAUS IN GAMLITZ VON ING. RÖCK GES. M. B. H DIE MONOLITHISCHE WAND UNTERSTÜTZT INDIVIDUELLE ARCHITEKTONISCHE LÖSUNGEN. Wir haben das innovative Bauprojekt in der Südsteiermark aus Isolationsbeton bereits 2014 in Zement & Mehr vorgestellt. Das Einfamilienhaus ist ein Beispiel dafür, wie der Isolationsbeton mit einer ansprechenden sichtbar bleibenden Oberfläche gestaltet werden kann. Das Wohnhaus in Gamlitz wurde von DI Ulrike Tinnacher entworfen. Die Baufirma Röck arbeitet eng mit Lafarge und Perlmooser Beton GmbH zusammen, um die Rezeptur nach den individuellen Vorgaben der Bauherren für den feinkörnigen Isolationsbeton mit sichtbar bleibenden Oberflächen zu entwickeln. Ing. Gernot Röck Baumeister Ing. Gernot Röck, Baufirma Röck: Wir haben viel Zeit und Energie in die professionelle Verarbeitung und Anwendung von Isolationsbeton investiert und können damit auf einen neuen Trend antworten. Mit der monolithischen Wand setzen unsere Kunden auf Qualität, die ein Leben lang hält. Die inkludierte Dämmeigenschaft des Materials unterstützt individuelle architektonische Lösungen. SCHWERPUNKTTHEMA SEITE 07 QUALITÄTSPARTNER Produktion LiaGrün LiaGRÜN Der Mauerstein mit mineralischem Isolationsschaum Technische Entwicklung und Praxiswissen führen zu einem erfolgreichen Produkt Ing. Helmut Aichinger, Inhaber von Aichinger Beton- und Schotterwerke GmbH arbeitet seit Jahren an einem Mauerstein mit hoher Dämmeigenschaft. Nach vielen Versuchen mit unterschiedlichsten Materialien und Partnern kam im Mai 2015 der Durchbruch: Der erste Produktionsversuch des LiaGRÜN wurde in Kooperation mit Lafarge Österreich und dem Forschungszentrum Lyon, erfolgreich durchgeführt. Das Ergebnis ist 100 Prozent mineralisch: ein Leichtbaustein, dessen Kammern mit Isolationsschaum gefüllt sind. Ing. Helmut Aichinger DER LIAGRÜN IST DER IDEALE BAUSTOFF FÜR DAS ENERGIEEFFIZIENTE MINE- RALISCHE ZUHAUSE Mit dem LiaGRÜN können wir unseren Kunden ein hochwertiges mineralisches Produkt anbieten, das ein wohngiftfreies und energieeffizientes Gebäude garantiert. Der Mauerstein kann keine Fehler machen, er reguliert durch seine bauphysikalische Beschaffenheit Feuchtigkeit und Temperatur im Wohnraum, gibt Schädlingen und Schimmelbildung keine Chance und verfügt über hohe Dämmeigenschaften. Wenn das Gebäude abgetragen wird, ist auch ein einfaches Recyceln möglich, beschreibt Ing. Helmut Aichinger, Inhaber von Aichinger Beton- und Schotterwerke GmbH seine Motivation für die Entwicklung des LiaGRÜN. Durch den LiaGRÜN können wir endlich ein monolithisches Wandsystem anbieten, das alle Anforderungen für ein nachhaltiges Gebäude erfüllt. SEITE 08 QUALITÄTSPARTNER QUALITÄTSPARTNER Produktionsversuch LiaGrün Ergebnis Block Die Herausforderung bei der Produktion des mineralischen Isolationsschaumes ist es, ein Produkt zu erzeugen, das die Kammern des Leichtbausteines durchgehend ausfüllt und auch beim Trocknen nicht an Volumen verliert. Der mineralische Isolationsschaum ist eine Lafarge Technologie, die durch die Initiative von Lafarge Österreich im Technischen Zentrum in Lyon entwickelt wurde. Nach erfolgreichen Versuchsreihen im Technischen Zentrum, wurden im Mai und Juli 2015 bereits zwei Produktionsversuche in Göllersdorf erfolgreich durchgeführt. Beim ersten Produktionsversuch im Mai wurde getestet, ob der Schaum auch in der Praxis erfüllt, was er verspricht. Kammern der Leichtbetonsteine wurden mit dem adaptierten Steinfertiger verfüllt. Die Herausforderung dabei war, die Kammern mit dem zähflüssigen Schaum komplett auszufüllen. Beim zweiten Versuch ging es darum, die Produktionsgeschwindigkeit zu optimieren, und die Produktion des LiaGRÜN interessierten Mauersteinproduzenten vorzustellen. Beide Versuche erzielten das gewünschte Ergebnis und die ersten LiaGRÜN Mauersteine wurden bereits an einen interessierten Bauherren verkauft. Ing. Harald Sommer DER MINERALISCHE ISOLATIONSSCHAUM MAXIMIERT DIE DÄMMEIGENSCHAFTEN DES MAUERSTEINES Der mineralische Isolationsschaum hat bei beiden Versuchen alle Erwartungen erfüllt. Damit ist erstmals ein Leichtbetonstein mit mineralischem Isolationsschaum am Markt erhältlich, der ein monolithisches Wandsystem ermöglicht, erklärt Ing. Harald Sommer, Bausystem-Manager Wandbaustoffe bei Lafarge das Ergebnis der Praxis-Tests. Ing. Helmut Aichinger denkt weiter, neben der Entwicklung von Mauersteinen, bietet das 1958 gegründete Baumeister-Unternehmen aus Göllersdorf auch massive Hauskonzepte an: Mit unserer Typenhaus-Serie Lia bieten wir künftigen Hausbesitzern ein Massivhaus auf dem Stand der neuesten Massiv-Bautechnik, welches alle Wünsche und Bedürfnisse berücksichtigt und auch für Jungfamilien realisierbar ist. Mehr Information Der mineralische Isolationsschaum QUALITÄTSPARTNER SEITE 09 BETONSTRASSEN A Star is born Beton erobert die Landstraße Den erfolgreichen Technologietransfer vom hoch- zum niederrangigen Straßennetz beweisen 200 Meter Betonstraße. Lafarge entwickelt gemeinsam mit Partnern ein Verfahren für den Einbau von Betondecken auf Landstraßen. Ziel ist der Technologietransfer vom hochrangigen zum niederrangigen Straßennetz und gleichzeitig ein flexibles Equipment zu entwickeln, das sich den Anforderungen der Landstraße anpasst: Ein einfacher Einbau ohne den Verkehrsfluss zu stören, der wirtschaftlich ist und eine langlebige sowie optimale Fahrbahnoberfläche garantiert. Der Testversuch hat gezeigt: Es funktioniert! Dipl.-Ing. Dr. Johannes Horvath DIE BETONDECKE IST FIT FÜR DIE LANDSTRASSE 25. August 2015 im Zementwerk Retznei: die 200 Meter lange Werksstraße ist als Teststrecke vorbereitet die Anspannung steigt das Ziel: der Testlauf für den Einbau der Betonstraße mit einer Fahrbahnbreite von zweimal 3,5 Metern. Die Herausforderung: eine hochwertige Waschbetonoberfläche zu erzeugen, die dem Österreichischen Standard für Straßenoberflächen entspricht. Der Einbau des 200 Meter langen Straßenstücks im Zementwerk Retznei hat gezeigt, dass die von uns in Kooperation mit unseren Partnern entwickelte Komplettlösung für den Einbau von Betondecken auf Landstraßen eine innovative Anwendung ist, die sowohl dem Straßenerhalter als auch dem Straßenbenützer einen Vorteil bringt, freut sich Dipl.-Ing. Dr. Johannes Horvath, Bausystem-Manager bei Lafarge über den gelungenen Versuch. BEI DER ERRICHTUNG DER LANDSTRASSE MUSS DER VERKEHR FLIESSEN Franz Lecker Die Herausforderung bei diesem Forschungsprojekt ist, den Vorgang des Einbaues an die Rahmenbedingungen der Landstraße anzupassen. Anders als bei Autobahnen oder Schnellstraßen, bei denen die Sperrung von Fahrbahnspuren den Verkehrsfluss nur gering beeinträchtigt, ist die Sperrung von Teilstrecken auf der Landstraße eine Problematik, für die eine Lösung entwickelt werden musste, spezifiziert Franz Lecker, Geschäftsführer der Österreichischen Betondecken ARGE die Anforderungen der Landstraße. Waschbetonoberfläche SEITE 10 BETONSTRASSEN BETONSTRASSEN Josef Fessl WIR ENTWICKELN TECH- NOLOGIEN, DAMIT LANG- LEBIGE FAHRBAHNEN WIRTSCHAFTLICH HERGE- STELLT WERDEN KÖNNEN Wirtschaftlicher Betoneinbau in grenzenloser Vielfalt. Dieser Ambition folgend haben wir die Herausforderung einen flexiblen Gleitschalungsfertiger zu entwickeln, mit Freude angenommen. Das Inset-Verfahren wurde den spezifischen Rahmenbedingungen des niederrangigen Straßennetzes angepasst wie die Breite des Gleitschalungsfertigers und die Aufgabe des Betons, erklärt Josef Fessl, Geschäftsführer von Wirtgen Österreich. Betondecke Wirtgen hat darum einen Gleitschalungsfertiger entwickelt, der auf 3,5 Meter also auf Fahrbahnbreite dimensioniert ist. Der Gleitschalungsfertiger wurde so umgebaut, dass die lenk- und höhenverstellbaren Kettenfahrwerke auf gleicher Höhe mit der Kante der Betondecke sind, wodurch der Gleitschalungsfertiger der Breite der Straßenfahrbahn entspricht. Eine weitere Anpassung ist, dass der Beton über ein Förderband vom Lkw direkt in die Verteilerschnecke eingebracht wird, anstatt wie üblich den Beton stirnseitig vor dem Gleitschalungsfertiger abzuladen. Dann breitet eine Verteilerschnecke oder ein Verteilerschwert das Material gleichmäßig auf ganzer Einbaubreite aus. Die robuste Gleitschalung formt während des Überfahrens die Betondecke. Zugleich sorgen elektrische Rü
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